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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schön "krank" wow !!!
Es ist sauber'nein es ist mehr als das'es ist klinisch rein'So hinterlässt ein Berliner Serienmörder, auch 'Putzteufel' genannt seine Tatorte. Seine mutwillig ausgewählten Opfer sind in ein weißes Hemd gekleidet und auf den ersten Blick erkennt man keine Todesursache. Alles ist penibel gesäubert und der Putzteufel hinterlässt keine Spuren...
Veröffentlicht am 24. April 2012 von Wolkenwinde

versus
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Lieblos, völlig unspektakuär und ohne jegliche Überraschungsmomente
Was ist ein Thriller? Ein Thriller ist spannungsgeladen, fesselnd und lässt mich als Leser die Luft anhalten. Idealerweise grusel ich mich sogar ein wenig während ich lese, folge den Protagonisten gebannt von einem Nervenkitzel zum nächsten und kann das Buch unter keinen Umständen aus den Händen legen. Das ist der Idealfall. Doch mir scheint es,...
Veröffentlicht am 31. Mai 2011 von Fräulein Schaf


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schön "krank" wow !!!, 24. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Reinheit des Todes: Roman (Taschenbuch)
Es ist sauber'nein es ist mehr als das'es ist klinisch rein'So hinterlässt ein Berliner Serienmörder, auch 'Putzteufel' genannt seine Tatorte. Seine mutwillig ausgewählten Opfer sind in ein weißes Hemd gekleidet und auf den ersten Blick erkennt man keine Todesursache. Alles ist penibel gesäubert und der Putzteufel hinterlässt keine Spuren. Ermittler Julius Kern treiben diese Spielchen an den Rande eines Nervenzusammebruchs'Wer ist der Serienmörder, warum mussten diese Menschen sterben und wer wird sein nächstes Opfer sein?

Das sage ich dazu:

Mehr möchte ich zum Inhalt gar nicht verraten sonst wird dem Buch einfach die Spannung genommen. Denn davon bringt Vincent Kliesch jede Menge mit. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. In diesem Thriller geht es eigentlich um zwei Mörder. Aktuell um den Putzteufel, jedoch fließt eine 'alte Geschichte' von Ermittler Julius Kern unumgänglich in den neuen Fall mit ein. Das macht diesen Thriller wirklich aus. Dieses Buch hat mich total überzeugt und das ist bei mir bekannterweise nicht immer ganz einfach. Wenn man schon so viele gute Thriller gelesen hat wird es manchmal wirklich schwierig mich zu begeistern.

Umso mehr freut es mich, dass ich weiter mit Julius Kern 'ermitteln' darf und zwar mit:

'Der Todeszauber' und am 12. Apirl 2012 erscheint der 3. Fall von Julius Kern 'Der Prophet des Todes'
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klischeebehaftet oder überraschend neu?, 7. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Reinheit des Todes: Roman (Taschenbuch)
Kurzbeschreibung:
Ein geheimnisvoller Serienmörder stellt das LKA Berlin vor scheinbar unlösbare Rätsel. Sein drittes Opfer, eine ältere Frau, wird in einem weißen Leinenhemd aufgebahrt auf ihrem Esstisch gefunden. Spuren gibt es keine, denn die Wohnung ist klinisch rein geputzt - ein Albtraum für die Ermittler. Die letzten Hoffnungen ruhen auf Julius Kern, der Jahre zuvor einen grausamen Massenmörder fassen konnte. Doch Kern ist daran fast zerbrochen. Während er nur langsam zu seiner alten Form zurückfindet, hat sein Gegner bereits das nächste Opfer im Visier.

Klischeebehaftet oder überraschend neu?

Vincent Kliesch hat mit diesem Roman ein großartiges Debüt veröffentlicht!
Die Kurzbeschreibung hat mich zweifeln lassen, ob der Autor nicht nur ein paar Tote und einen vollkommen klischeebehafteten Ermittler in eine Tüte gesteckt und dann mal gewartet hat, was dabei herauskommt.

Der Autor hat nicht nur etwas Neues erschaffen, er hat es ebenso geschafft, mich damit zu begeistern.
Voller Spannung habe ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen und nur wenige, qualvolle Pausen in Anspruch genommen.

Die Handlung ist zweigeteilt. Einmal schildert sie das grauenvolle Verbrechen, welches Kern vor ein paar Jahren aufgedeckt hat. Darin liegen seine tiefsten Ängste begründet, weshalb er auch privat vor dem Aus steht.
Dann gibt es natürlich die Handlung in der Gegenwart, die sich mit dem neuen Verbrechen beschäftigt.
Diese Verbrechen sind insofern interessant, weil sie zu Beginn unerklärbar wirken. Erst eine winzige Entdeckung von Kern bringt die erste Wende.
Doch der tapfere Ermittler hängt nicht nur an seinem aktuellen Fall fest, er muss sich auch immer häufiger der Vergangenheit stellen. Dabei kommt er dem Täter von damals ungeahnt näher, was sich positiv auf seine aktuellen Aufklärungsprobleme auswirkt.

Es entwickelt sich ein interessantes Gespann und Kern muss sich seinen Ängsten stellen, wenn er ihnen entfliehen möchte.

Zudem hat der Autor sich explizit mit Engeln beschäftigt, was ich persönlich sehr interessant fand. Wer dazu jedoch näheres wissen möchte, der muss das Buch lesen...
Dieses Buch, empfehle ich nämlich weiter! An Krimibegeisterte Spurenleser und alle, die es werden wollen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Todesengel, 16. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Reinheit des Todes: Roman (Taschenbuch)
Der Ermittler Julius Kern wird von Potsdam nach Berlin gerufen, um seinen Kollegen bei
einem äußerst "verzwickten" Fall zu helfen. - Es geht um einen Serienmörder, der der
Polizei bei seinen Verbrechen keinerlei Spuren hinterlässt. Geradezu wie besessen und
scheinbar stundenlang muss der Täter jedes Mal "ans Werk gehen", um den Tatort perfekt
zu reinigen. - Ein Albtraum für die Spurensicherung.
Obwohl Julius Kern von seinem letzten Fall immer noch "verfolgt" wird, kniet er sich in
den aktuellen hinein, wie nie zuvor. Und als die verzweifelte Suche nach dem Mörder langsam
zu ermüden scheint, gelingt es dem Ermittler, ausgerechnet mit der Hilfe des Massenmörders
Tassilo aus seinem vorigen Fall, auf eine erste, heiße Spur zu stoßen, die die Ermittlungen
endlich ins Rollen bringen...

Julius Kern ist ein mir sehr sympathischer und freundlicher Beamter, der sich in meinen
Augen viel zu sehr seiner Arbeit verschreibt, sich davon beeinflussen lässt und diese dann
schließlich auch noch mit nach Hause nimmt. Wegen seinem vorigen Fall, wo es um den
Massenmörder Tassilo ging, hat er immer noch Albträume und sogar seine Frau Nathalie hat
sich wegen dem "nicht-loslassen-können" gezwungen gefühlt mit ihrer gemeinsamen Tochter
Sophie auszuziehen. - Diese Umstände haben bei Kern dazu geführt, dass er immer mehr zum
Alkohol greift. - Er ist einfach ein Typ, der nicht verlieren kann/will und der nicht eher
schläft oder ruht, bevor der Gerechtigkeit Genüge getan ist. - So verbissen, wie er auch
für das Gute kämpft - man sieht: es hat Spuren in seinem Privatleben hinterlassen.

Für mich war dieses Buch zeitweise so spannend, dass ich es gar nicht aus der Hand legen
wollte. - Ich bin geradezu durch die Seiten "geflogen".
Sowohl Kerns aktueller Fall, als auch der Fall um den Massenmörder Tassilo, waren sehr
interessant mitzuverfolgen. - An Toten mangelt es in diesem Buch auch nicht, aber vor
allem die Brutalität, mit der Tassilo seine Opfer ermordet hat - die Bilder, die ich dabei
im Kopf hatte - sind etwas verstörend.

Ich mochte es in diesem Buch auch sehr, dass man Tassilo und auch den Mörder von Kerns
aktuellem Fall, quasi "mitbegleitet" hat und nicht erst mit der Zeit erfährt oder miträtseln
muss, wer der Mörder tatsächlich ist. - Also wer hier mordet, ist also von Anfang an klar
gewesen, das Tolle daran war aber, dass man erst nach und nach herauslesen konnte, WARUM
er tötet.

Von mir auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung für dieses spannende Buch. Vincent Klieschs
Folge-Thriller werde ich bestimmt auch lesen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vincent Kliesch - Die Reinheit des Todes, 8. Januar 2013
Von 
Kerstin Junglen (Flörsheim/Main, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Reinheit des Todes: Roman (Taschenbuch)
Kurzbeschreibung:
Ein Serienmörder treibt in Berlin sein Unwesen. Sein drittes Opfer, eine ältere Dame, wird in einem weißen Leinenhemd aufgebahrt auf ihrem Esstisch gefunden. Die Wohnung ist klinisch rein geputzt – ein Albtraum für jede Spurensicherung. Die letzte Hoffnung des LKA, den »Putzteufel-Mörder« zu finden, ruhen auf Julius Kern. Schon einmal konnte er einen grausamen Massenmörder fassen. Doch Kern ist daran fast zerbrochen. Während er nur langsam zu seiner alten Form zurückfindet, hat sein Gegner bereits das nächste Opfer im Visier...

Zum Autor:
Vincent Kliesch wurde in Berlin geboren. Nach dem Abitur machte er eine Ausbildung zum Restaurantfachmann und arbeitete danach mehrere Jahre in der Gastronomie. Dabei entstand auch die Idee zu seinem ersten Thriller Die Reinheit des Todes, der auf Anhieb zu einem großen Erfolg wurde. Wenn Vincent Kliesch nicht schreibt, steht er als Moderator und Stand-Up-Comedian auf der Bühne. Der Filmpark Babelsberg, in dem er täglich das Publikum unterhält, sowie der legendäre Quatsch Comedy Club sind nur zwei Stationen seiner Laufbahn als Entertainer.

Meine Meinung kurz & knapp:
Mit Die Reinheit des Todes legt Vincent Kliesch den 1. Band der Trilogie um Julius Kern vor, einem sympathischen Ermittler, der auf unkonventionelle Art seinem Beruf nachgeht. Er hat es mit einem Serientäter, dem sogenannten "Putzteufel" zu tun, der bereits mehrere Personen ermordet, aber keinerlei Spuren hinterlassen hat.

Zudem verfolgt Kern immer noch ein alter Fall bis in seine Träume hin, bei dem er den Täter nicht hinter Schloss und Riegel bringen konnte und der zufolge hatte, dass ihn seine Frau verlassen hat.

Gut gefallen hat mir, dass der "Putzteufel" schon recht früh bekannt ist, was manche Leser vielleicht stören könnte, man aber damit als Leser den Ermittlungsarbeiten von Kern und seinem Team schon ein Stück voraus ist. Ebenso interessant empfand ich die verschiedenen Handlungsstränge und Perspektiven, aus denen Vincent Kliesch berichtet.

Man lernt den Täter, sein Privatleben und seine kranke Seele kennen, ebenso wird aus der Sicht von Julius Kern berichtet und auch sein alter Fall rund um Tassilo Michaelis wird rückblickend und auch gegenwärtig beleuchtet.

Der Fall um den "Putzteufel" konnte mich definitiv fesseln, und ich muss sagen, dass Tassilo Michaelis meine Lieblingsfigur war. Ich empfand ihn als sehr kultiviert und intelligent. Der "Putzteufel" konnte ebenso überzeugen, durch Rückblenden wird seine nicht einfache Kindheit geschildert, die ihn zu dem machte, was er heute ist.

Die Reinheit des Todes ist somit ein spannendes Leseerlebnis, das nichts für zartbesaitete Leser ist, da einige Szenen recht brutal und blutig geschildert werden. Ich bin sehr gespannt auf die nächsten Teile dieser Trilogie und freue mich auf ein Wiedersehen mit Julius Kern.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen <--- ein absoluter Tassilo Fan ..., 27. März 2012
Von 
Sevo sama (Atziluth) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Reinheit des Todes: Roman (Taschenbuch)
Also mir hat dieser Debütthriller wirklich gut gefallen. Gerade die Tatsache, dass hier zwei Psychopathen ihr Unwesen treiben (auch wenn einer die Vergangenheit repräsentiert) macht die ganze Sache umso spannender.

Gerade die Figur des Tassilo hat es mir richtig angetan und ich hätte gerne noch mehr von ihm gelesen, vor allem was er in der Scheune alles GENAU getrieben hat. Ich steh einfach auf solche Sache und ich glaube, das hätte dem Thriller noch einen ganz besonderen Kick gegeben. Ja, ja, ich weiß, jetzt werden wieder viele denken, ein guter Thriller besticht nicht durch unglaublich viel Gewalt und Brutalität, was ja auch stimmt, aber hier hätte es mir einfach sehr gut gefallen und es ist ja nicht so, als würde es in der Reinheit des odes nicht auch noch andere Formen der Spannung geben. Ich kann nichts dafür, ich bin in dieser Beziehung einfach krank.

Also ich kann diesen Thriller ohne Zweifel weiterempfehlen und ich werde mir auf jeden Fall seinen 2. Thriller besorgen, sobald ich wieder ein wenig mehr Luft in meinem SuB habe. Die Personen kamen einfach sehr authentisch rüber und ich habe sie alle auf ihre eigene Art ins Herz geschlossen. Vincent Kliesch hat sich definitiv richtig entschieden, als er zu schreiben begonnen hat. Weiter so !!!
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Lieblos, völlig unspektakuär und ohne jegliche Überraschungsmomente, 31. Mai 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Reinheit des Todes: Roman (Taschenbuch)
Was ist ein Thriller? Ein Thriller ist spannungsgeladen, fesselnd und lässt mich als Leser die Luft anhalten. Idealerweise grusel ich mich sogar ein wenig während ich lese, folge den Protagonisten gebannt von einem Nervenkitzel zum nächsten und kann das Buch unter keinen Umständen aus den Händen legen. Das ist der Idealfall. Doch mir scheint es, als würde in letzter Zeit jedes Buch, in dem es um mehr als nur eine einzige Leiche geht, als Thriller deklariert werden. Hat die Verlagswelt etwa gemerkt, dass Thriller sich besser verkaufen lassen als die schnöden alten Krimis? Denn Krimis sind doch eher langweilig ' ich sags ja selbst immer wieder 'Nein, Krimis les ich nicht. Die sind mir zu langweilig. Ich brauch den Thrill für meine Nerven.' und genau das ist es, was ich von einem Thriller erwarte. Er soll mich packen und mich atemlos zurücklassen. Mich schocken und in bestimmten Situationen will ich mir die Hand vor den Mund schlagen, weil ich nicht begreifen kann, was gerade passiert.

Ein Thriller ist für mich eben nicht nur ein Buch, in dem mal eben eine etwas genauere Beschreibung eines Leichenfundortes enthalten ist. Und genau aus diesem Grund ist 'Die Reinheit des Todes' für mich kein Thriller ' und somit sind meine Erwartungen (mal wieder) nicht erfüllt worden, obwohl ich sie wirklich schon sehr weit zurück gefahren hatte.
Vincent Kliesch hat hier eine nett durchdachte Geschichte geschrieben, der es allerdings insbesondere zu Anfang massiv an Spannung fehlt, weshalb es mir schwer fiel in das Buch einzusteigen. Die verschiedenen Handlungsstränge sind zuerst leicht verwirrend, doch man hat schnell raus, wie die Figuren zusammen gehören. Wer hier der Täter ist, bleibt leider kein Geheimnis ' der Autor spielt von Beginn an mit offenen Karten, was einerseits nett ist, da man den Mörder aus einer gewissen Perspektive betrachten und kennen lernen kann, andererseits nimmt es dem Leser aber auch jegliche Spekulationsmöglichkeiten, die sonst bei einem Krimi/Thriller sehr reizvoll sind.

Nichtsdestotrotz führt Kliesch die verschiedenen Handlungsstränge schlussendlich irgendwie zusammen. Erst gegen Ende nimmt das Geschehen ein wenig Fahrt auf, doch ich hatte leider zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen kann, weil es gerade zu spannend sei.
Leider hat der Autor mich auf keiner einzigen Seite mit einem Wendepunkt überrascht. Zu keiner Zeit schoss mir plötzlich ein Gedankenblitz durch den Kopf und ich dachte mir 'Ach SO ist das'' ' nichts! Keine Überraschungsmomente, keine unerwarteten Wendungen in der Handlung, es wirkte, als würde einfach nur ein Leitfaden nach und nach abgearbeitet werden. Ohne jegliche Liebe für die Spannung oder den Nervenkitzel, was man in einem Thriller ja eigentlich erwartet.
Zum Protagonisten konnte ich während des gesamten Buches keinerlei Sympathie aufbauen, da er entweder nur seine 'ach so genialen' Einfälle hatte, bei denen ich mich frage, ob auf sowas wirklich keiner von den ganzen super Spezialisten gekommen ist? Sind das wirklich solche Nieten? Oder aber er jammerte über den Verlust seiner Frau oder hing mit seinen Gedanken in der Vergangenheit. Alle anderen Personen sind nur extrem oberflächlich dargestellt. Hier bleibt zu hoffen, dass sich Vincent Kliesch in den folgenden Bänden um Julius Kern noch mit viel mehr Hingabe an seine Charaktere setzt und ihnen auch ein Gesicht verleiht. Denn im Moment ist Julius Kern für mich nur irgendjemand, der mal irgendwann in irgendeinem Buch irgendeinen langweiligen Mord aufgeklärt hat.

Fazit
Leider weist dieses Buch ein erhebliches Spannungsdefizit auf. Lieblos, völlig unspektakuär und ohne jegliche Überraschungsmomente wird hier die Handlung abgearbeitet. Schade!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniale Figurenkonstellation, 29. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Reinheit des Todes: Roman (Taschenbuch)
„Die Reinheit des Todes“ hat mich derart begeistert, dass ich eigentlich kaum weiß, was ich außer euphorischen Sympathiebekundungen noch groß zu diesem Buch sagen soll. Es war in meinen Augen einfach ein durch und durch gelungener Thriller, mit allem Pipapo und beim Zuklappen am Ende des Buches war da dieser ganz bestimmte Effekt, den ich nur bei wenigen Büchern erlebe. Dieses hoch erfreuliche Gefühl vom Autor völlig überrascht und beeindruckt worden zu sein. Das gelingt nicht vielen Büchern, aber wenn, dann ist das der Grund um 5 Sterne zu vergeben.

Und diese 5 Sterne hat sich „Die Reinheit des Todes“ von Vincent Kliesch redlich verdient. Dieser Thriller hat es geschafft, mich zu fesseln und zu begeistern, denn neben einem flüssigen Schreibstil überzeugen mich hier vor allem die Figuren und der Plot, die ausgezeichnet in Szene gesetzt werden.

Berlin dient als Schauplatz dieser Handlung. Drei Leichen, alle identisch in weiße Hemden gekleidet, wurden bereits in ihren Wohnungen gefunden, es gibt keinerlei Einbruchsspuren, keine Kampfspuren, Opfer und Wohnung sind jedes Mal penibel gesäubert. Nichts deutet auf den Täter hin. Hauptkommissar Julius Kern wird auf den Fall angesetzt und soll später bei der Aufklärung eine Schlüsselposition einnehmen, von der zu Beginn der Ermittlungen keiner etwas ahnen konnte.

Im ersten Thriller von Vincent Kliesch bekommt es der Leser gleich mit zwei grausamen Tätern zu tun, einem Massenmörder und einem Serienkiller. Aber nicht, weil der Autor nicht genug kriegen konnte von blutigen Mordszenarien, sondern weil diese beiden Figuren auf gekonnte Weise so raffiniert entworfen sind und so eine faszinierende Wechselbeziehung im Handlungsgeflecht einnehmen, dass es eine wahre Freude ist, beim Lesen nach und nach die Hintergründe und Zusammenhänge aufzudecken und erstaunt festzustellen, dass hier eine stimmig entworfene Thriller-Idee auch noch großartig umgesetzt wurde. Ganz nebenbei ist der Schreibstil auch noch fließend und die Sprache angenehm zu lesen, sodass man beim Lesen durch nichts gestört wird.

Fazit: Ohne große Umschweife, dies ist ein Thriller, bei dem einfach alles passt und noch zusätzlich das gewisse Etwas mitgeliefert wird. Mich hat der Autor verblüfft, begeistert und als neue Leserin gewonnen.

Bewertung: 5 Sterne

Rezension auch auf wortgestalt-buchblog.blogspot.com
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vincent Kliesch: Die Reinheit des Todes, 25. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Reinheit des Todes: Roman (Taschenbuch)
Zum Buch:

“Die Reinheit des Todes” ist Vincent Klieschs erster Thriller und auch gleichzeitig der erste Fall für Hauptkommissar Julius Kern. Meines Wissens nach gibt es leider nur drei Fälle für Julius Kern, was ich wirklich schade finde. Auf jeden Fall dreht sich das neueste Buch des Autors, welches am 15. Juli diesen Jahres erscheinen soll, um Hauptkommissar Severin Boesherz.

Das Cover dieses Thrillers finde ich wunderschön. Es ist zwar sehr schlicht und das Motiv ist sehr “neutral” (und mit neutral meine ich, dass es kein blutiges Beil zeigt, oder etwas Anderes, was man mit einem Mord in Verbindung bringt). Dennoch – oder gerade deshalb? – gefällt es mir persönlich wahnsinnig gut. Es ist außerdem kein gewöhnliches Taschenbuch, sondern eine Klappenbroschur. Wenn man diese aufschlägt, so findet man noch mehr solcher Blätter.

Zum Inhalt (laut Buchrücken):

WAS WÜRDEST DU TUN, WENN DEIN GRÖSSTER FEIND DEINE LETZTE HOFFNUNG IST?

Ein geheimnisvoller Serienmörder stellt das LKA Berlin vor scheinbar unlösbare Rätsel. Sein drittes Opfer, eine ältere Dame, wird in einem weißen Leinenhemd aufgebahrt auf ihrem Esstisch gefunden. Spuren gibt es keine, denn die Wohnung ist klinisch rein geputzt – ein Alptraum für die Ermittler. Die letzten Hoffnungen ruhen auf Julius Kern, der Jahre zuvor einen grausamen Massenmörder fassen konnte. Doch Kern ist daran fast zerbrochen. Während er nur langsam zu seiner alten Form zurückfindet, hat sein Gegner bereits das nächste Opfer im Visier.

Der erste Satz: Mit dem lang ersehnten Gast war auch der Wahnsinn in ihr Haus gekommen.

Meine Meinung:

Ich möchte dem Autor wirklich ein sehr, sehr großes Lob aussprechen. Generell wird deutschen Thrillerautoren (mit Ausnahme von Sebastian Fitzek) oftmals viel zu wenig Aufmerksamkeit und Respekt gezollt. Ich habe schon öfters mitbekommen, dass Thrillerleser lieber zu Büchern amerikanischer Autoren greifen. Ich weiß nicht, woran es genau liegt, dass die deutschen Autoren dieses Genres sehr oft unterschätzt werden, aber ich möchte sie sehr gerne unterstützen und mit den Vorurteilen, die ihnen entgegengebracht werden, aufzuräumen.

Vincent Kliesch ist ein sehr gutes Beispiel für die Qualität deutscher Thriller. “Die Reinheit des Todes” punktet mit interessanten und sehr gut ausgearbeiteten Charakteren, einer spannenden Ermittlung, sehr blutigen und detailliert geschilderten Szenen, einer raffinierten Verstrickung der verschiedenen Erzählstränge und all das verpackt in einem tollen Schreibstil.

Wie bereits erwähnt bin ich sehr angetan von Hauptkommissar Kern. Meiner Meinung nach, ist Kern ein sehr interessanter Charakter. Er gilt als einer der Besten und konnte in der Vergangenheit auch schon einen Serienmörder schnappen. Als er nun vom LKA Berlin um Unterstützung für einen neuen Fall gebeten wird, der Teil einer Serie von Morden ist, ist Kern vorerst noch sehr verunsichert. Grund dafür ist ein weiterer Fall aus seiner Vergangenheit, der tiefe Spuren in Kerns Leben hinterlassen hat und den er nie überwunden hat. Dennoch packt ihn das Jagdfieber und so setzt er seine besonderen Fähigkeiten ein, um den Mörder zu schnappen. Doch wie soll man Spuren an einem klinisch reinen Tatort finden?

Die Kapitel sind allesamt recht kurz gehalten, was ich persönlich ja liebe. Das Geschehen wird größtenteils aus der Sicht des Protagonisten geschildert, es gibt aber auch einige Rückblenden, die sich mit dem Fall aus Kerns Vergangenheit befassen. Diese sind wirklich sehr blutig und grausam und ich möchte an dieser Stelle alle zartbesaiteten Gemüter vor der Lektüre warnen. Neben diesen beiden Perspektiven gibt es aber auch noch eine dritte: die des Mörders aus dem aktuellen Fall und dessen Umfeld.

Die Art und Weise, wie die diversen Perspektiven abgewechselt werden, finde ich sehr gelungen. Das ganze Buch ist sehr spannend und das Finale phänomenal! Ich war sehr, sehr begeistert von diesem fantastischen Thriller und freue mich schon wahnsinnig auf die nächsten Fälle! Ich werde jeden einzelnen lesen!

Ich kann euch diesen Thriller wirklich nur wärmstens ans Herz legen und ich möchte dem Autor ein großes Kompliment aussprechen!

Mein Blog: readforthethrill.wordpress
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der mordende "Engel" von Berlin, 7. November 2012
Von 
Belles Leseinsel (Mainz, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Reinheit des Todes: Roman (Taschenbuch)
Kommissar Meissner von der Berliner Mordkommission steht vor einem rätselhaften Fall. Drei Menschen sind einem Serientäter schon zum Opfer gefallen, alle aufgebahrt in ihrer Wohnung und in ein weißes Hemd gekleidet. Das Besondere: Der Täter reinigt mehr als gründlich jede Wohnung seiner Opfer und hinterlässt somit keine Spuren. In der Hoffnung, dass sein früherer Kollege, Kommissar Julius Kern, der mittlerweile bei der Brandenburger Polizei arbeitet, ihm mit seinen unkonventionellen Ermittlungsarten helfen kann, holt er Kern in sein Team. Und tatsächlich, schon bald findet Kern, der bereits einen brutalen Serienmörder fassen konnte, eine heiße Spur zum „Putzteufel-Mörder“.

Vincent Kliesch hat mit seinem Protagonisten Julius Kern einen wirklich nicht einfachen Charakter geschaffen. Kern hat bis heute nicht überwunden, dass er vor 3 Jahren einen sehr brutalen Massenmörder nicht überführen konnte. Alle Indizien passten, doch beweisen konnte er Tassilo Michaelis die mehrfachen Morde nicht. Kern plagen bis heute schlimme Alpträume und seine Ehe ist daran gescheitert. In Brandenburg hat er bis dato nicht richtig Fuß gefasst und so kommt ihn die Anfrage seines Freundes und Kollegen Quirin Meissner genau richtig. Voller Elan stürzt er sich in die Ermittlungen und tatsächlich, seine ziemlich unübliche Art an die Ermittlungen heranzugehen, führen schon bald zum Erfolg.

Der Autor wechselt von Anfang an ständig die häufigen Erzählstränge, manchmal sogar mehrmals innerhalb eines Kapitels. So ist man ständig über alle Aktivitäten der Mitwirkenden auf dem Laufenden und Vincent Kliesch gelingt es gleich im ersten Satz seine Leser darüber zu informieren, welche Person nun gerade die Fäden zieht. Somit verliert man nie den Überblick. Und eigentlich erzählt der Autor zwei Stories auf einmal. Da ist natürlich der aktuelle Fall des „Putzteufel-Mörders“, gleichzeitig erfährt man aber auch nach und nach immer mehr über den Mörder, der Julius Kern so aus der Bahn geworfen hat. Und diese beiden Geschichten verbindet Vincent Kliesch sehr geschickt.

Durch die ständigen Wechsel der Handlungsstränge lernt man auch sofort den charismatischen Täter kennen und so erfährt man natürlich auch immer mehr über sein bisheriges Leben, worin auch seine Beweggründe für die Morde zu finden sind. Diese verrät der Autor aber erst fast auf der letzten Seite.

Somit entwickelt sich der Thriller von Anfang an rätselhaft, temporeich, sehr spannend und der fesselnde Schreibstil von Vincent Kliesch tut sein übriges, dass man gebannt weiterliest. Teilweise wirkt die Story zwar ziemlich unrealistisch, aber das lasse ich bei einem Psychothriller gerne mal durchgehen, wenn dafür die Spannung und die Logik der Story stimmen.

Und auch der Charakter von Julius Kern ist detailreich gezeichnet. Normalerweise mag ich ja eigentlich diese ausgebrannten Figuren nicht so, aber Julius Kern wird einem schon bald sehr sympathisch und man wünscht ihm wirklich von Herzen, dass er endlich über sein Trauma hinwegkommt. Neben dem ebenfalls konturenreich beschriebenen „Putzteufel-Mörder“ hat mir die Figur von Tassilo gefallen. Dieser so auf Etikette bedachte Ober, der immer ein Zitat eines Dichter oder Denkers auf der Zunge hat, ist eine richtige Bereicherung in dem Thriller und hat mich in seiner „feinen Art“ stellenweise doch sehr an Hannibal Lecter erinnert.

Fazit: Ein gelungenes Debüt mit einer interessanten Story, die an Amerikanische Psychothriller erinnert und gut herausgearbeitete Charakteren zu bieten hat.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Putzteufel, 10. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Reinheit des Todes: Roman (Taschenbuch)
Julius Kern wird als Verstärkung zurück an seinen alten Einsatzort Berlin gerufen. Dort bietet sich ihm ein bizzares Bild: ein bis aufs letzte akribisch gesäuberter Tatort. Die Leiche einer Apothekerin liegt in reinweißem Hemd aufgebahrt auf dem Küchentisch, nur ein winziger Fleck Asche stört das Bild... Kerns Kollegen und Freund Quirin tappen seit Monaten im Dunkeln was den "Putzteufel" betrifft. Doch nicht alle sind begeistert, dass er das Team verstärkt, denn Julius Kern ist vor 3 Jahren fast am Freispruch des von ihm überführten Massenmörders Tassilo zerbrochen.
Während Kern und sein Team versuchen, die wenigen Puzzleteile zusammenzufügen, sucht der "Putzteufel" Raphael nach weiteren Menschen, die seiner Hilfe bedürfen.

Der Comedian Vincent Kliesch schrieb hier einen großartigen Debütroman. Kurze Kapitel und immer wieder stückchenweises Heranführen an die gemeinsame Vergangenheit von Kern und Tassilo lassen der Langeweile überhaupt keine Chance. Man möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, um ja schnellstmöglich zu erfahren, was damals zwischen Tassilo und seinen Opfern geschah, und ob bzw. wie Julius Kern dem "Putzteufel" auf die Schliche kommt.
Der Autor besticht durch einen schnörkellosen, einfachen Schreibstil, der den Leser regelrecht am Geschehen teilhaben lässt. Vincent Kliesch begleitet in seinem Thriller hauptsächlich Hauptkommissar Julius Kern und Raphael, schwenkt aber auch immer wieder zu den Nebendarstellern, wodurch sich dem Leser ein klares und detailliertes Bild fast aller Protagonisten erschließt.

Fazit: Ein großartiger Auftakt zu einer Thriller-Reihe, der große Lust auf Mehr von diesem außergewöhnlichem Debüt-Roman macht. Absolute Leseempfehlung von mir!
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Die Reinheit des Todes: Roman
Die Reinheit des Todes: Roman von Vincent Kliesch (Taschenbuch - 10. Mai 2010)
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