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36 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Affenkönig, Chinatown und die Frage nach Gerechtigkeit
Auf der "Boston Ghost Tour" machen Kinder einen gar grauseligen Fund: sie finden eine abgetrennte Hand, als sie den Schauplatz eines 19 Jahre zurückliegenden Amoklaufs, ein chinesisches Restaurant, besichtigen. Hier hatte Anfang der 90er Jahre ein asiatischer Einwanderer namens Wu Feiming, seines Zeichens Koch, vier Menschen getötet und anschließend sich...
Veröffentlicht am 10. März 2012 von Isabelle Klein

versus
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich habe von einem "Gerritsen" mehr erwartet...
Zunächst der kurze Hinweis, dass ich alle Tess Gerritsen Bücher gelesen habe. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie mich insbesondere "die Chirurgin" und - mit Abstrichen "der Meister" fasziniert haben. In diesen Büchern machte Tess Gerritsen keinen Hehl aus ihrer Vorgeschichte als Ärztin. Das hob sie für mich deutlich von ähnlichen...
Veröffentlicht am 19. Mai 2012 von Andreas Lieckfeldt


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36 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Affenkönig, Chinatown und die Frage nach Gerechtigkeit, 10. März 2012
Von 
Isabelle Klein "vintage books" (Würzburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Auf der "Boston Ghost Tour" machen Kinder einen gar grauseligen Fund: sie finden eine abgetrennte Hand, als sie den Schauplatz eines 19 Jahre zurückliegenden Amoklaufs, ein chinesisches Restaurant, besichtigen. Hier hatte Anfang der 90er Jahre ein asiatischer Einwanderer namens Wu Feiming, seines Zeichens Koch, vier Menschen getötet und anschließend sich selbst gerichtet.
Die Hand ruft Rizzoli und Partner Frost auf den Plan. Auf dem Dach eines Hauses in der gleichen Straße, finden sie die dazugehörige, fast enthauptete, Frauenleiche, auf deren Kleidung sich merkwürdige weiße Haare finden.
Das Navi der Toten führt die Ermittler zu Iris Fang, Besitzerin einer Kampfschule und zu Dt. Ingersoll, der vor 19 Jahren die Ermittlungen leitete.
Schnell stellt sich heraus, dass alles mit dem Amoklauf zusammenhängt ... Iris verlor damals ihren Mann, der dort als Bedienung arbeitete und ein guter Freund des Mörders war. Sie zweifelt bis heute an der Schuld Wus.

Rizzoli begibt sich mit ihrem Partner und Dt. Tam (neu in Team), tatkräftig unterstützt von Isles, auf eine akribische Spurensuche, die sie tief ins Herz von Chinatown und dessen Mythen und Legenden führt, wie auch zu der Frage: Was geschah vor 19 Jahren wirklich?? Was hat es mit der mysteriösen Iris Fang und dem tragischen Verlust ihrer Tochter auf sich?? Was hat das Ganze mit einem weiteren verschwundenen Mädchen zu tun?

Da geschehen weitere Morde ...

Wie immer wirft Gerritsen den Leser gekonnt ins Geschehen. Man sieht sich unvermittelt diversen Fragen & Toten gegenüber. Großer Pluspunkt des Buches ist die Thematik rund um chinesische Mythen. In diesem Fall geht es um die Frage von Moral und Rache bzw. Gerechtigkeit. Dürfen wir Unrecht selbst richten? Ist Rache das Gleiche wie Gerechtigkeit? Dabei ist nichts so wie es zunächst scheint ...

Wie Gerritsen im Nachwort selbst schreibt: dies ist wohl ihr persönlichstes Buch. Auf rund 440 Seiten entwirft sie einen spannenden und kurzweiligen Fall ohne Längen. Wobei ich trotzdem sagen muss: in der Mitte, als auch kurz vor dem Showdown zieht sich das Geschehen manchmal etwas, v.a. durch die akribische Beleuchtung und Aufarbeitung des Amoklaufes.

Gut gelungen ist ihr mal wieder die Schwerpunktverlagerung der Protagonisten: diesmal bleibt Maura außen vor. Trotzdem erfährt man einiges über sie, sie kommt nicht zu kurz; Rat besucht sie. Sie ist wie immer gut gezeichnet in ihrer Pflichtbesessenheit und privaten Problemen.
Gelungen auch ihr Kampf zwischen Anspruch des Berufes (Maura) und Menschlichkeit (Jane). `
"'Nein, sie würde das nicht verstehen', pflichtete Jane ihm bei. Was Maura verstand, waren Fakten (...). Ja oder nein, schwarz oder weiß - für Maura war die Unterscheidung immer sonnenklar." (420)
Nicht zuletzt dieser Unterschied macht die beiden Hauptfiguren so interessant.

Im Mittelpunkt steht diesmal allerdings Rizzoli und ihre Suche nach den Hintergründen, die sie fast das Leben kosten. Sehr zum Verdruss ihres Göttergatten lässt sie aber nicht locker und verfolgt mit der ihr eigenen Verbissenheit die Aufklärung der Morde. Auch die private häusliche Situation um "Mum und Korsak" unterhält bestens.

Fazit:
Gelungener Fall, der allerdings nicht ganz an die ersten "atemberaubend" spannenden Falle heranreicht (Die Chirurgin, Der Meister, Schwesternmord). Großes Plus ist für mich immer noch ihre unterschiedliche Fokussierung auf Isles und Rizzoli.
Während ich in der Mitte zu 4* neigte, muss ich sagen: das Ende hat es in sich! Wer denkt er ahnt, worauf das Alles hinausläuft, der wird so mach unerwartete Überraschung erleben. Ich jedenfalls fühlte mich bestens unterhalten.
Deswegen 5* mit Tendenz zu 4,5. Gerritsen schafft es auch nach Jahren noch, in ihrem 9. Fall, die Hauptfiguren wieder überzeugend ermitteln zu lassen. Deswegen ist und bleibt sie meine #1 in Sachen Pathologie & Thriller!

Tipp fürs Kindle/die Kindle App (auch für den PC): Freaks: A Rizzoli & Isles Short Story
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich habe von einem "Gerritsen" mehr erwartet..., 19. Mai 2012
Zunächst der kurze Hinweis, dass ich alle Tess Gerritsen Bücher gelesen habe. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie mich insbesondere "die Chirurgin" und - mit Abstrichen "der Meister" fasziniert haben. In diesen Büchern machte Tess Gerritsen keinen Hehl aus ihrer Vorgeschichte als Ärztin. Das hob sie für mich deutlich von ähnlichen Autoren dieses Genres ab. Vielleicht ist es "ungerecht", aber ich suche seitdem in jeder ihrer Neuerscheinungen erneut nach diesem Mix aus medizinischem Background, verwobener Story und teilweise irrwitziger, atemloser Spannung.... und finde ihn nicht.

"Grabesstille" - seltsamer Titel übrigens - hat mich streckenweise gelangweilt bis hin zu genervt. Schon der Vorgänger "Totengrund" wirkte auf mich seltsam überkonstruiert.
Nun heißt es ja am Ende des Buches, dass dieses "ihr bislang persönlichstes sei", weil darin Aspekte ihrer chinesischen Vorgeschichte verarbeitet wurde. In der Umsetzung habe ich das so erlebt, dass - ausgehend von Boston's chinesischem Viertel - chinesische Mythologie in die Story einfließt, was nach meinem Eindruck zu seltsamen Handlungssträngen und bisweilen unfreiwillig komischen Situationen führt. (ich kann das hier leider nicht konkreter darstellen, ohne den Inhalt vorweg zu nehmen) Aber o.k., vielleicht ist es nur das mir Fremde, was zu einer gewissen Irritation führte.

Zudem finde ich, dass die Zeichnung der Protagonisten Maura Isles und Jane Rizzoli seltsam statisch wirkt; als wenn es dort kaum Entwicklung in den Persönlichkeiten gäbe. (Allerdings immer noch um Längen besser als die unterirdische Darstellung der Beiden, wenn Sie durch die gleichnamige TV-Serie stöckeln.)
Was mir erneut gut gefallen hat, ist z.B. die Detailverliebtheit, mit der TG und ihre Berater zu Werke gehen; ob es sich dabei um ein Primatenhaar oder den Stahl eines Säbels handelt. Das wirkt alles ungemein sorgfältig recherchiert und aufbereitet.
Insgesamt für mich ein eher "unterdurchschnittlicher" Gerritsen-Roman.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hier spielt die Ermittlungsarbeit die Hauptrolle, 11. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grabesstille: Roman (Kindle Edition)
In der Bostoner Chinatown wird von einer Touristengruppe eine sauber abgetrennte Hand gefunden. Als Detective Jane Rizzoli und ihr Kollege Frost eintreffen, finden sie auch die dazugehörige Frauenleiche. Rizzoli und ihr Team (zu dem in diesem Fall auch Johnny Tam, ein junger chinesisch-stämmiger, offensichtlich aber auch sehr hitzköpfiger Kollege gehört, der hier allerlei Wissenswertes zur chinesischen Kultur und Mythologie beitragen kann), tappen zunächst im Dunkeln, dann aber wird der Fokus doch recht schnell auf ein Massaker gelenkt, das 19 Jahre zuvor sich ganz in der Nähe in dem chinesischen Restaurant "Red Phoenix" zugetragen hat.

Tja nun, Leichen gibt es viele in diesem wie immer spannenden Fall um Jane Rizzoli und Pathologin Maura Isles (die dieses Mal eine nicht ganz so große Rolle spielt). Anders als im letzten Fall Totengrund steht hier aber tatsächlich die Ermittlungsarbeit im Vordergrund, nur am Rande das Privatleben von Isles und ein bisschen mehr noch von Rizzoli, deren - freundschaftliche - Beziehung sowieso etwas zu stagnieren scheint.

Positiv erwähnenswert ist hier der Hintergrund des Falles: Er spielt in Bostons Chinatown, und das finde ich sehr interessant, aber auch ein sehr respektvoller Umgang mit Opfern und Angehörigen von Opfern und dass das Hauptaugenmerk auf den Ermittlungen selbst liegt, die oft mit überraschenden Wendungen aufwarten, immer aber nachvollziehbar geschildert werden, machen diesen Thriller lesenswert.

Nicht ganz so gut gefallen hat mir hingegen die Auflösung: Die war für meinen Geschmack allzu früh vorhersehbar; auch, weil es hier unübersehbare Parallelen zu einem anderen recht bekannten Thriller gibt. Verraten kann und will ich da natürlich nichts, aber wer den Roman kennt, den ich meine, wird nach dem Lesen und vermutlich auch schon während des Lesens von "Grabesstille" wissen, worum es geht.

Das soll potenzielle Leser keineswegs abhalten, diesen trotzdem spannenden, aber auch konventionellen und - trotz angedeuteter Mystery-Elemente - bodenständigen Thriller zu genießen, denn Tess Gerritsen hat auch hier wieder ganze Arbeit geleistet und mit bekannten, aber bewährten Zutaten einen packenden neunten Fall für Rizzoli und Isles geschaffen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein mystischer Jane Rizzoli-Fall, 9. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Endlich: Der langersehnte neue Teil der Rizzoli/Isle Reihe. (Die vorherigen Bände sollte man auf jeden Fall gelesen haben)
Wie immer, ein spannender Pageturner, in dem diesmal Jane die Hauptdarstellerin ist und Maura eher im Hintergrund bleibt. Das passende Pendant zum vorherigen Band.
Diesmal wirkt die Geschichte sehr mystisch - aber keine Angst, es ist KEIN Science-Fiction-Roman.
Der neueste Fall von Jane führt uns diesmal in die fernöstliche Kultur. Schauplatz ist Boston's Chinatown. Wir bekommen auch einen kleinen Einblick in die sensiblen, asiatischen Gepflogenheiten. (kein Mankell!)
Zu Beginn werden mehrere Geschichten angeschnitten, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, aber wir wissen genau: NATÜRLICH hängen sie in irgendeiner Art und Weise zusammen... nur wie...?
Geschickt fügt Tess in knisternder Atmosphäre nach und nach die verschiedenen Puzzleteilchen zusammen, in dem sie dem Leser immer wieder kleine, spannende Häppchen vorwirft. Es macht Spass zu rätseln und die Seiten rasen nur so dahin.
Das Ende lässt sich zwar erahnen, was der Spannung hier aber keinen Abbruch tut.
Sensibel. Gruselig. Mystisch. Spannend. Respektvoll. - Das ist der neue Fall von Jane.
Absolute Leseempfehlung.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Och Tess...., das war nicht so der Brüller, 27. April 2012
Das allererste Buch von der guten Tess das ich nicht uneingeschränkt empfehlen könnte. Immer noch ganz OK aber von allen die Sie geschrieben hat steht das bei mir ganz unten. Spannung na,ja, Story hmm. Lest es und macht euch ein Bild.Für meinen Geschmack (wie auch schon andere geschrieben haben)zuviel Ermittlung auf Kosten der Spannung. Der Schreibstil ist trotzdem wieder, typisch Tess, sehr gut. Es ist sicher nicht zum weglegen aber von Tess bin ich besseres gewohnt. Viel besseres.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen etwas verblendet, aber das stört nicht, 15. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe an diesem Buch verhältnismäßig lange gelesen. Das lag zum einen daran, dass ich aufgrund äußerer Einflüsse recht wenig Zeit hatte, zum anderen daran, dass das Buch einfach nicht spannend war. Der Schreibstil von Tess Gerritsen ist super, aber die Story war langweilig, stellenweise musste ich mich zum Weiterlesen zwingen.
Dass das Hauptaugenmerk dieses Mal auf der Ermittlungsarbeit lag, wurde ja nun schon lange und breit dargelegt, leider wurde aber für meinen Geschmack zu lange ermittelt, ohne dass etwas Spannendes passierte. Manche Handlungsstränge wurden auch aufgebauscht, ohne dass sie aber dann in der Auflösung genug Beobachtung geschenkt bekommen hätten. Vom Schluss war ich daher richtig überrascht. Ja es stimmt, dass dieser dem eines anderen Buches sehr ähnlich ist (gelesen haben muss man dieses andere Buch nicht, aber es war spannender als das hier - und der aufmerksame Leser findet aufgrund meiner Rezi heraus, welches Buch es ist ;)), aber hier finde ich, hat der Schluss gepasst, weil er das Buch spannender machte (bei dem anderen fand ich den Schluss hingegen 08/15).
Besonders angetan war ich von dem neuen Mitglied des Ermittlungsteams. =) Ich hoffe, er bleibt auch in den neueren Romanen erhalten.

Insgesamt hat mir dieses Buch weniger gefallen. Ich hätte es ohnehin gelesen, da ich Tess Gerritsen Fan bin, aber schön langsam bin ich immer mehr von ihr enttäuscht und ich überlege, ob ich beim nächsten Buch auch noch ein Leser "der ersten Stunde" sein werde.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen hatte besseres erwartet, 9. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grabesstille (Audio CD)
bin auf hörbücher angewiesen wegen meiner blindheit und war diesmal enttäuscht--ich hatte noch nie solche probleme gehabt beim zu hören, weil die stimme von mechthild großmann für mich!!! schrecklich ist--sie hat eine tiefe- rauchige immer gleichbleibende stimme ( obwohl sie versucht die stimmlage der person die sie spricht zu ändern) --leider ist das sooo anstrengend, dass ich das hörbuch mehrmals weglegen muste--und das bei tess gerritsen--geht garnicht!!!
leider war der inhalt des hörbuches auch nicht soo typisch und soo berauschend--sehr langgezogen--leider
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter 9. Band der Rizzoli/Isles-Reihe, 7. Juli 2012
Von 
INHALT:
Während einer "Boston Ghost Tour", die auf den Spuren von Schauplätzen grausamer Verbrechen wandelt, stöbert ein zahlender Kunde eine abgetrennte Hand auf, die zunächst alle für eine lebensechte Requisite halten. Kurz darauf werden Detective Jane Rizzoli und ihr Partner Barry Frost an den Tatort nach Chinatown gerufen, wo sie auf dem Dach des Nachbarhauses die restliche Leiche entdecken. Im Auto der toten Unbekannten finden die Ermittler ein Navigationsgerät mit zwei eingespeicherten Adressen in Boston. Eine gehört dem pensionierten Polizisten Lou(is) Ingersoll, die andere Anschrift führt in die Kampfsportschule von Ines Fang, deren Mann bei einem Amoklaufvor 19 Jahren getötet wurde. Außerdem kommt an Tageslicht, dass die Familien der damaligen Opfer an jedem Todestag Nachrichten erhalten - der wahre Täter soll noch frei herumlaufen. Jane Rizzoli vermutet einen Zusammenhang und rollt, gemeinsam mit dem frischgebackenen Detective Johnny Tam, den alten Fall wieder auf...

MEINE MEINUNG:
"Grabesstille" heißt der 9. Band der Jane Rizzoli/Maura Isles-Reihe, der mit einem verwirrenden Prolog 7 Jahre zuvor beginnt und uns danach in die Gegenwart führt. Den Schauplatz hat Tess Gerritsen erneut nach Boston verlegt. Drehte sich im Vorgänger "Totengrund" fast alles um Dr. Maura Isles, ist es hier umgekehrt. Diesmal steht Jane Rizzoli im Mitttelpunkt. Die toughe Polizistin mit dem Lockenkopf arbeitet noch immer beim Boston PD und bringt sich mit ihrer impulsiven Art gern in Gefahr, was ihrem Ehemann Dean Gabriel nicht gefällt, denn wird Jane von Dean und der gemeinsamen 2-jährigen Tochter Regina gebraucht. Währenddesssen hat sich die zielstrebige, etwas unterkühlt wirkende Gerichtsmedizinerin Maura Isles von Pater Daniel Brophy getrennt und muss in einem Prozess gegen einen Polizisten aussagen, wobei dort die furchtbaren Ereignisse von Wyoming ans Licht kommen und Maura das Leben schwer machen.

Die mitwirkenden Protagonisten, allen voran die Hauptpersonen Jane Rizzoli und Maura Isles, sind mir nach 9 Bänden ans Herz gewachsen und haben sich über die Jahre ansprechend weiterentwickelt. Die Charaktere sind facettenreiche, authentische Persönlichkeiten mit liebenswerten Macken, Ecken & Kanten. Allerdings hätte ich gern ein wenig mehr aus dem Privatleben des ungleichen Duos erfahren... Eine interessante Nebenfigur ist der chinesische Detective Johnny Tam, der unbedingt zur Mordkommission will und sein Wissen zur chinesischen Kultur bei diesem schwierigen Fall einbringt.

Nach einem leicht holprigen Start legt die Geschichte in Sachen Spannung schnell einen Zahn zu, obwohl es zwischendurch ein paar langatmige Szenarien gibt und mir die gewohnte Hochspannung fehlt. Die Idee, den Schauplatz in das chinesische Stadtviertel Bostons zu verlegen und die chinesische Kultur samt Mythologie einzubringen, gefällt mir sehr gut und wurde auch ansprechend umgesetzt. Die Story verwebt mehrere Handlungsstränge miteinander, die zu guter Letzt ein schlüssiges Bild ergeben. Bis zum leicht unrealistischen Ende wurden auch alle offenen Fragen beantwortet, was bei Serien-Bänden nicht immer der Fall ist.

Erzählt werden die rasanten Begebenheiten vorwiegend in der Ich-Form von Jane, aber auch von Maura, der Chinesin Iris Fang und anderen Nebenfiguren. Allerdings weiß man manchmal nicht auf Anhieb, wer nun über die jeweiligen Geschehnisse berichtet, was etwas stört. Weiters hört man ungefähr ab der Hälfte nur mehr sehr wenig über Maura Isles, was ich sehr schade finde. Natürlich hat Tess Gerritsen die Messlatte sehr hoch gelegt und sollte sich mit jedem weiteren Teil dieser brillanten Thrillerserie übertreffen, doch dieses Kunststück ist der Bestsellerautorin dieses Mal trotz des fesselnden Schreibstils nicht ganz gelungen.

FAZIT:
"Grabesstille" ist sicherlich nicht der beste Band dieser Thriller-Serie, unterhält jedoch auf knapp 450 Seiten dank des interessanten Handlungsschauplatzes samt mystisch angehauchter Atmosphäre, falscher Fährten & Überraschungen und wegen der sympathischen Hauptpersonen. Der 9. Band der Rizzoli/Isles-Reihe erhält trotz kleiner Mankos spannende 4 STERNE.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen spannend und sehr atmosphärisch, 11. März 2012
Von 
Bücherhimmel - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Tess Gerritsens neuster Roman "Grabesstille" ist wieder mehr als gelungen. Er ist, wie sie selbst in ihrer Danksagung sagt,ihr persönlichtes Buch, da sie selbst chinesischen Ursprungs, die Mythen und Geistergeschichten ihrer Kindheit in diese Geschichte integriert hat.

Bei einer "Geisterstadtführung" durch den Bostoner Stadtteil Chinatown, finden Teilnehmer der Führung den sauber abgetrennten Arm einer Frau.Jane Rizzoli und ihr Kollege Frost, finden den Rest der Leiche auf dem Dach eines Hauses in dem vor fast zwanzig Jahren ein Amokläufer ein Blutbad angerichtet hat.Jedes Jahr bekommen die Angehörigen der Opfer einen Brief geschickt,in dem ihnen mitgeteilt wird, dass der wahre Mörder noch nicht gefunden wurde.
Aber was hat das Ganze mit dem Mord an der Frau zu tun, deren Arm den Eindruck entstehen läßt, als wäre er mit einem Schwertschnitt abgetrennt worden und wer rettet Jane Rizzolis Leben, als zwei Männer ihr nach Demselben trachten,während sie den Tatort inspiziert. Auch diese Männer werden mit einem gezielten Schwerthieb getötet.Doch das "Wesen", das Rizzoli danach schemenhaft sieht, kann kein Mensch sein.Sind die Geschichten vom Affenmenschen wahr und in welchem Zusammenhang stehen die Entführungen junger Mädchen mit dem Massaker in dem Restaurant in Chinatown,das vor fast zwanzig Jahren geschah ?Jane Rizzoli und Maura Isles haben bei ihren Untersuchungen nicht immer das Gefühl einem Gegener aus Fleich und Blut gegenüber zu stehen.

Spannend und sehr atmosphärisch hat Tess Gerritsen diesen Thriler geschrieben, der mir schon manchmal einen kalten Schauer über den Rücken jagte. Den größten Teil der Ermittlungen führt in diesem Buch Jane Rizzoli, die sich in manch brenzlige Situation begibt, um sich immer wieder zu beweisen, dass auch weibliche Ermittler erfolgversprechend arbeiten können.Auch ein neuer Kollese ist diesmal dabei, Tam,chinesischer Herkunft und sehr ergeizig, der bei der Aufklärung des Falles manch wertvollen Tipp beitragen kann. Maura hat in diesem Buch eher eine Nebenrolle, muss aber gegen die Anfeindungen der Polizeikollegen kämpfen, da sie in einem Prozess gegen einen Kollegen ausgesagt hat. Auch das Verhältnis zwischen ihr und Jane ist getrübt.
Dies ist immer wieder charakterisierend für Bücher dieser Autorin, dass sie ihren Hauptpersonen Maura und Jane abwechselnd Raum in ihren Geschichten gibt, damit sich ihre Figuren entfalten können.
Aber auch die spannende Schreibweise der Autorin schafft es bei mir immer wieder einen Lesesog entstehen zu lassen, der mich die Bücher in kürzester Zeit verschlingen lässt. Man hat das Gefühl im Geschehen zu sein und die Straßen Bostons mit den Augen der Ermittler zu sehen.Und die Auflösung des Falles war wieder mehr als überraschend

Leider war dieses Buch wieder viel zu schnell gelesen und die Wartezeit bis zum nächsten wird wieder lang.

A B S O L U T E M P F E H L E N S W E R T !!!!!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Mittelmässig ohne Spannung, 9. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grabesstille: Roman (Taschenbuch)
.....die Luft ist raus, das Buch und das davor, waren es einfach nicht mehr wert. Keine Spannung und kein Team wie man es erwartet hat, schade.
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Grabesstille: Roman
Grabesstille: Roman von Tess Gerritsen (Taschenbuch - 16. September 2013)
EUR 9,99
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