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5.0 von 5 Sternen Diese Schweine...
Mord, Erpressung, Habgier - davon erzählen eigentlich alle Kriminalromane. Auch Arne Blum tut das, allerdings mit viel liebenswertem Humor und aus der Perspektive der eifrig ermittelnden Schweinedame Kim. Die kluge Kim, so verträumt sie manchmal auch ist, trabt mit viel gesundem 'Menschenverstand' durch die Geschichte, um Licht ins Dunkel der Welt der Zweibeiner...
Veröffentlicht am 5. April 2010 von Carina P.

versus
19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Schweinischer" Krimi - durchaus unterhaltsam und witzig!
Wie eine deutsche Fassung von Leonie Swanns "Glennkill" präsentiert sich Arne Blums "Saubande", das ist zumindest der erste Gedanke, den man bei diesem Krimi hat - in "Glennkill" berichtete ein Schaf aus seiner Sicht und klärte den Mord an seinem Schäfer auf. Hier ist es ein mutiges und kluges Schwein, das sich als Ermittlerin betätigt und dabei vor...
Veröffentlicht am 18. April 2010 von Christina Liebeck (Media-Mania)


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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Schweinischer" Krimi - durchaus unterhaltsam und witzig!, 18. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Saubande: Ein Schweinekrimi (Audio CD)
Wie eine deutsche Fassung von Leonie Swanns "Glennkill" präsentiert sich Arne Blums "Saubande", das ist zumindest der erste Gedanke, den man bei diesem Krimi hat - in "Glennkill" berichtete ein Schaf aus seiner Sicht und klärte den Mord an seinem Schäfer auf. Hier ist es ein mutiges und kluges Schwein, das sich als Ermittlerin betätigt und dabei vor die üblichen Probleme gestellt wird: Vieles, was die Menschen tun, ist einfach unverständlich und kompliziert, und sprechen kann Kim ja auch nicht, ganz gleich, welche wichtigen Dinge sie beobachtet. Trotzdem ist sie eine schlaue Detektivin und setzt alles daran, den Mord an Munk aufzuklären. Der Schweine-Krimi präsentiert sich witzig und gleichzeitig spannend, wenn auch nicht besonders komplex; nie verliert der Autor die Perspektive des Schweins aus den Augen, und gleichzeitig wirkt die Geschichte nie albern oder überzogen. Bekanntlich stehen Schweine dem Menschen ja erheblich näher als Schafe und sind außerdem weitaus klüger - was also liegt näher, als eine Sau zur Protagonistin eines Krimis zu machen? Und wenn das Hörbuch beendet ist, dann hat man vielleicht sogar seine Sicht auf Schweine ein wenig geändert (wenn man nicht ohnehin schon Vegetarier ist).
Ansprechend gelesen wird dieser schweinische Krimi auf vier CDs von ChrisTine Urbach. Vor allem ihre Interpretationen des selbstherrlichen, weltfremden Che und des vor Selbstbewusstsein strotzenden Lunke sind herrlich witzig und treffend! "Saubande - Ein Schweinekrimi" ist ein spannendes und lustiges Hörvergnügen für alle, die tierische Romane aus der Tierperspektive mögen. Trotz der teils deutlichen Parallelen ist Arne Blums Roman keineswegs ein bloßer Abklatsch des erwähnten Schafskrimis "Glennkill", sondern durchaus eine originelle Bereicherung der tierischen Krimilandschaft, die über 265 Minuten gut unterhält.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Diese Schweine..., 5. April 2010
Mord, Erpressung, Habgier - davon erzählen eigentlich alle Kriminalromane. Auch Arne Blum tut das, allerdings mit viel liebenswertem Humor und aus der Perspektive der eifrig ermittelnden Schweinedame Kim. Die kluge Kim, so verträumt sie manchmal auch ist, trabt mit viel gesundem 'Menschenverstand' durch die Geschichte, um Licht ins Dunkel der Welt der Zweibeiner zu bringen. Eine schöne Idee, ein sehr atmosphärischer Krimi! Die Saubande wächst einem von Seite zu Seite mehr ans Herz, am Ende nimmt man nur äußerst ungern von Blums 'Charakterschweinen' Abschied. Unbedingt lesenswert!
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wenn Schweine auf Verbrecherjagd gehen..., 25. April 2010
Von 
S. Forster (Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Saubande: Ein Schweinekrimi (Audio CD)
Als ich dieses Hörbuch neulich in meiner Buchhandlung entdeckte, sprachen mich sowohl das schöne Cover als auch der Klappentext an. ChrisTine Urspruch gefällt mir sehr als Schauspielerin, was den Kauf ebenfalls beeinflusste.

Nach tierischen Ermittlern wie Felidae, Miss Maple, Giacomo und Biccolo und wie sie alle heißen, hat Arne Blum nun Schweine auf Verbrecherjagd geschickt. Und warum sollte nicht auch ein Schweinekrimi unterhaltsam sein? Was Schafe können, können Schweine schon lange, wo Hunde Spuren erschnüffeln, haben sie schon längst Lunte gerochen und mit ihrer Sturheit können sie es mit jeder Katze aufnehmen. Arne Blums Saubande ist auch tatsächlich etwas Besonderes, jedes Schwein ein mehr oder weniger vielschichtiger Charakter, sympathisch, nervig oder lustig. Oder alles auf einmal.
Urspruch liest Arne Blums Story wirklich gut. Den einzelnen Schweinecharakteren haucht sie Leben ein, man hat diese bunte Truppe wirklich vor Augen. Gegen die fehlende Spannung und die schnell aufkommende Langeweile kann die Sprecherin aber leider auch nichts machen. Dem Autor ist es nicht gelungen, mich zu fesseln, bis zur Auflösung des Mordes plätschert die Handlung einfach nur so dahin. Es ist zwar ganz nett, die sich anbahnende Liebesgeschichte zwischen Lunke und Kim zu verfolgen, auch zaubern Ches Revolutionspläne mal ein Lächeln auf die Lippen des Lauschers, doch im Großen und Ganzen wirkt die Story eher einschläfernd als aufregend. Der Mordfall wird schließlich aufgeklärt, kann aber mit seiner Auflösung nicht wirklich überraschen. Sprecherin ChrisTine Urspruch gibt ihr Bestes, um der Story Lebendigkeit zu geben, kann das aber wegen der eher schlechten Rahmenbedingungen nur bedingt umsetzen.

"Saubande" erinnert an "Glennkill" von Leonie Swann, auch ein Hauch von Orwells "Farm der Tiere" ist spürbar, doch vielleicht ist gerade diese Tatsache das Manko dieses Schweinekrimis. Keine neuen Ideen, keine Überraschungen, keine besondere Atmosphäre. Der Funke will während der knapp viereinhalb Stunden Laufzeit einfach nicht überspringen, trotz der engagierten Sprecherin.
Mein Fazit: Dieser tierische Krimi kann niemandem vom Hocker hauen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schweinchen Babe.., 12. Juli 2010
Ein Krimi, der eine gute Rezension verdient hat.
Unterhaltsam, spannend und liebenswert entfaltet der Autor eine Kriminalgeschichte um das Hausschwein Kim und ihre Gefährten. An manchen Stellen hätten sicherlich mehr Ironie und Witz das Geschehen etwas aufgelockert. "Saubande" kommt also nicht so zynisch daher wie z.B. "Tartufo".
Und überhaupt drängt sich ein Vergleich zum Schriftstellerkollegen Zdral förmlich auf, ja ist sogar unvermeidlich. "Saubande" konnte mich nicht ganz so treffend überzeugen wie Leonardos schweinische Abenteuer, ist jedoch allemal ein gut gelungenes und ausbaufähiges Lesestück.
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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leider unter aller Sau, 4. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Saubande: Ein Schweinekrimi (Audio CD)
Die "Saubande" war eine saumäßige Enttäuschung. Am Thema kann es kaum gelegen haben, schließlich gehören Schweine weit oben auf meine "Liste der Lieblingstiere". Aber, die Erwartungshaltung war vielleicht zu groß. "Glennkill" von Leonie Swann hat vor ein paar Jahren eine hohe Latte für Krimis aus Tierperspektive vorgelegt, die Blums Saubande gründlich gerissen hat.

Die Schweine sind allesamt dann doch recht einfach gestrickte Charaktere ohne besondere Ecken und Kanten. Das trifft bedauerlicherweise auch auf das menschliche Personal zu. Ich will mal so sagen: Ich les zwar keine Groschenromane, aber dort könnte ich mir derart unkomplizierte Personen gut vorstellen.

Ist es witzig, wenn ein Schwein verfressen ist und Brunst heißt? Oder das dumm schwätzende Revoluzzerschwein Che? Dass der Gehülfe Haderer sich wie ein übler Haderlump benimmt und der Kommissar Ebersbach Schweine nicht ausstehen kann?

Und dann die vielen Parallelen zu "Glennkill", aber so viel einfacher und oberflächlicher abgehandelt: eine Frau als Sympathieträgerin (hier Dörthe die Geliebte und Muse des Mordopfers, dort dessen Tochter), ein Metzger und ein Dorfpfarrer als Unsympathlinge. Drogen spielen eine Rolle. Ein altes Verbrechen das nach Jahren wieder hochpoppt. Die Ausflüge der Tiere in die Dorfwelt, das Belauschen der Verdächtigen, das Beschreiben menschlicher Eigenarten aus Tierperspektive. Man kann das gut machen (das hat vor langem zum Beispile auch "Die Farm der Tiere" gezeigt). Man kann es aber auch ganz einfach machen und dann immer nur von kleinen Gegenständen schreiben, in die jemand hinein spricht, ohne die Bezeichnung "Handy" zu verwenden. Das ist zwar alles richtig beobachtet, aber zu schlicht dargestellt.

Krimi will das Werk sein. Nun ja, Spannung kommt eigentlich keine auf. Zu durchsichtig, dass einer der Kommissare ein doppeltes Spiel treibt, so früh und zu detailliert das belauschte Gespräch der bösen Buben, die sich sehr unmotiviert ihre komplette Gangstervergangenheit erzählen. Der unschuldig weggesperrte Bruder, die Zusammenkunft der Übeltäter im Rahmen der Testamentsverkündung, die Entlarvung eines Verbrechens aus dem Grab heraus durch hinterlassene Gemälde: das hatten wir doch alles schon bei Agatha Christie und Edgar Wallace und da war es gut gemacht. Arne Blum gelingt es gerade mal auf dem Niveau einer Schreibwerkstatt. Dort hätte der Text bleiben dürfen.

Ich bin mir unsicher, ob ich auch noch ChrisTine Urspruch, die das Hörbuch liest, kritisieren sollte. Nein, eigentlich nicht. Nein, sie macht das gut, verleiht den verschiedenen Personen recht gut eigene Stimmen. Schöner wäre es natürlich, wenn - ich glaube es war auf CD 3 - die direkt hintereinander zweimal auftauchende Textpassage einmal weniger zu hören wäre. Man glaubt sonst noch, man hätte selbst von dem seltsamen Grünpflanzen gefressen, von denen da immer wieder die Rede ist.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kurzweilige Unterhaltung, 15. Juni 2010
Von 
"Saubande" ist ein durchaus unterhaltsames Buch. Eine Herde Schweine, die alle jeweils vor der Schlachtbank oder aus anderen prekären Situationen gerettet wurden, leben glücklich und zufrieden auf dem Hof eines berühmten Malers. Doch eines Tages wird dieser ermordet. Also machen sich die Schweine daran, der Sache auf den Grund zu gehen, allen voran die Hauptprotagonistin des Buches, die kluge Kim.
Die Geschichte ist durchaus spannend geschrieben und das Buch liest sich relativ schnell weg. Etwa 350 Seiten bei eher großzügiger Seitenbedruckung dürften für schnelle Leser locker an einem Abend zu bewältigen sein.
Die Charaktere des Buches sind teils durchaus recht unterhaltsame Figuren. Einer der Schwachpunkte des Buches ist es allerdings, daß eigentlich nur die Hauptcharaktere so richtig zur Geltung kommen, die anderen wirken zeitweilig eher wie schmückendes Beiwerk.
Was den ständigen Vergleich zu Glennkill angeht, hat die Geschichte eigentlich genügend Selbstständigkeit gegenüber dem Schafskrimi. Klar gibt es Parallelen, daß nun auch das Element Drogenanbau ins Buch eingebracht wurde, hätte eigentlich nicht sein müssen, da es eher unwichtig für die Geschichte an sich ist(ob die Tiere sich nun über das "andere Gras" oder die "seltsam riechenden Pflanzen" wundern, macht da keinen Unterschied). Ansonsten, nun ja, es handelt sich in beiden Fällen nun mal um Krimis(heißt also, jemand stirbt und jemand anders klärt das auf) und wenn die Protagonisten Nutztiere sind, die in der Regel ländlich leben, ergeben sich da nun mal Parallelen. Insgesamt hatte ich von dem Buch jedenfalls nicht den Eindruck, daß es ein Abklatsch ist.
Mein Fazit: Durchaus empfehlenswert.
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4.0 von 5 Sternen ganz witzig, 6. Mai 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Saubande (Taschenbuch)
Eine leichte Lektüre für zwischen durch und wer Vegetarier ist, dem gefällt es betimmt ganz gut.
Alle anderen essen vielleicht danach etwas weniger Fleisch.
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3.0 von 5 Sternen Wer Glennkill mag, wird die Saubande lieben, 15. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Saubande (Taschenbuch)
Was für eine Idee! Endlich ermitteln jetzt auch mal Schweine in einem Mordfall. In diesem Fall ist es die kluge, kleine, rosige Hausschweinedame Kim. Deren "Herrchen" Munk, ein Maler, auf dessen Hof Kim wohnt, wird mit einem Messer ermordet. Die Saubande ermittelt, denn die Polizisten kriegen nichts auf die Reihe. Die Schweine wachsen einem richtig ans Herz.
Der Roman ist witzig mit vielen niedlichen und pfiffigen Charakteren ... sogenannte Charakterschweine!
Wer Glennkill mag, wird die Saubande womöglich lieben.
Allerding ist der Roman stilistisch sehr schwach geschrieben und erinnert zeitweise an einen Kinderaufsatz. Dennoch, die Idee ist grandios.
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3.0 von 5 Sternen Etwas enttäuscht..., 13. April 2011
[ACHTUNG: teilweise Handlung gespoilert] ... war ich nach dem Lesen von Saubande schon, dass muss ich zugeben. Vielleicht lag es daran, dass ich kurz zuvor mit Garou (zweiter Teil der Glennkill-Schafe) einen Roman gelesen habe, der zeigt, wie gut ein Roman mit tierischen Protagonisten sein kann. Gegen Garou (so meine Meinung) kann Saubande einfach nicht konkurrieren. Viel zu platt bleiben die anderen Mitglieder der Saubande, viel zu oft meint man gar keinen tierischen Widerpart als Protagonisten vor sich zu haben. Ohne Probleme könnte man sich Kim auch als eine junge menschliche Journalistin mit etwas zurückgebliebenen Kumpanen vorstellen.

Während bei Garou die Gedanken der Schafe immer äußerst köstlich die für sie unverständliche Welt der Menschen widerspiegeln, passiert dies (so empfinde ich jedenfalls) in Saubande zuwenig. Halbherzig wird das Handy als silbernes Kästchen, dass wohl jeder Mensch bei sich trägt betitelt, dagegen kennen die Schweine z.B. menschliche Gerichte usw.

Was ich am unglaubwürdigsten fand, war die Tatsache, dass die menschlichen Protagonisten Kim und Lunke als Gefahr angesehen haben. Ich denke kein Krimineller käme auf die Idee ein Schwein zu entführen etc, nur weil es ab und an mal herüberschaut oder sich an einem Ort befindet, wo es nicht hingehört ...

Dennoch: was bleibt ist ein äußerst solider und auch spannender Krimi, dessen Lösung bis zuletzt offen bleibt. Und den ich aus diesem Grunde auch gern gelesen habe. Witzig fand ich das Buch dagegen eher selten, unterhaltsam dagegen schon. Ich denke, hätte ich als Kontrast nicht kurz zuvor Garou, so wären es 4 Sterne geworden. So muss die Saubande mit 3 Sternen von mir leben ;)
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3.0 von 5 Sternen Niedlich, 13. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Saubande: Ein Schweinekrimi (Audio CD)
Nach Glennkill war ja klar, dass bald der eine oder andere weitere Tier-Detektive auftauchen würde. Nachdem Kater Francis schon vor mindestens 10 Jahren große Verschwörungen aufdeckte, sind Tiere als Ermittler nun mit dem allseits bekannten Schafsthriller wieder groß in Mode. Ich mag diese Kombination gerne, weil sie ein wenig Abwechselung bietet. Voraussetzung für Spaß ist, daß die ungewöhnliche Tierperspektive gut herausgearbeitet ist und nicht nur Tiere an die Stelle der Menschen gesetzt werden. Das zeigt sich dann bei den Details. Diese Perspektive muß glaubwürdig sein, um zu unterhalten. Bei der Saubande mit Kim, dem gescheiten und vorwitzigen kleinen Hausschwein, ist das ganz gut gelungen. Die Parallelen der Handlung zum großen Vorbild sind offensichtlich: Ausgerechnet der Hofbesitzer wird ermordet. Natürlich gibt es eine kleine Herde mit unterschiedlichen Charakteren, und denen ist das alles ziemlich egal. Das Opfer war ein Eigenbrötler. Die tierischen Kommissare bekommen eine unkonventionelle Komplizin in Menschenform. Neu und schön ausgestaltet hingegen ist der Flirt von Kim mit dem Schwarzen", dem Wildschwein namens Lunke. Eine Liebe über alle schweine-gesellschaftlichen" Abgründe zwischen Wild- und Hausschwein hinweg. Tiefgang ist hier aber natürlich nicht zu erwarten. Der Charakter von Schweinchen Kim ist mir schlussendlich leider doch zu oberflächlich geblieben.

Sprecherin Christine Urspruch hat Hausschwein Kim wirklich gut dargestellt. Die etwas kindliche und piepsige Stimme erinnert wohl absichtlich an die allseits bekannte Babe" und erfüllt damit voll die Erwartungen des Hörers. Durch Sprachtempo und verstellte Stimmen kann man die unterschiedlichen Schweine und Menschen beim Hören gut auseinander halten. Man hört Frau Urspruch den Spaß beim Sprechen deutlich an und es macht Freude, ihr zuzuhören.

Fazit: ein kurzweiliger Schweine-Krimi mit einer guten Sprecherin. Wer gerne mal etwas leichtere Kost hört, der ist mit diesem Hörbuch gut beraten.
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Saubande
Saubande von Arne Blum (Taschenbuch - 18. April 2011)
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