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4.0 von 5 Sternen Spannende Suche in geheimnisvoller Tiefe
Der britische Historiker Peter Lavell und der französische Ingenieur und Abenteurer Patrick Nevreux begeben sich auf die Suche nach dem legendären Atlantis. Ihre Expedition führt sie in die USA und von dort aus auf einem modernen Forschungsschiff in das berüchtigte Bermuda-Dreieck. Doch nicht nur unter Wasser lauern Geheimnisse und Gefahren, auch an...
Veröffentlicht am 9. April 2009 von Yukon1998

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gab es eine Seitenvorgabe?
Hmmm, irgendwie hatte ich beim letzten Band der Triologie das Gefühl, dass es da seitens des Verlags eine Seitenvorgabe gab. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass das Buch so in die Länge gezogen wurde. Schade, denn so lässt mich der dritte Band mit einem etwas faden Geschmack zurück. Die ersten beiden (besonders Band 1) hat mir richtig gut...
Veröffentlicht am 16. August 2010 von steufel


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannende Suche in geheimnisvoller Tiefe, 9. April 2009
Von 
Yukon1998 "yukon1998" (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Projekt: Atlantis: Roman (Gebundene Ausgabe)
Der britische Historiker Peter Lavell und der französische Ingenieur und Abenteurer Patrick Nevreux begeben sich auf die Suche nach dem legendären Atlantis. Ihre Expedition führt sie in die USA und von dort aus auf einem modernen Forschungsschiff in das berüchtigte Bermuda-Dreieck. Doch nicht nur unter Wasser lauern Geheimnisse und Gefahren, auch an Bord er "Argo" geht es bald heiß her und Peter und Patrick müssen einmal mehr begreifen, dass sie selbst nur ein kleiner Teil von etwas viel Größerem sind...

Mit "Projekt Atlantis" legt Andreas Wilhelm den fulminanten Abschluss seiner "Projekt"-Trilogie vor. Was sich in den Vorgänger-Bänden ("Projekt BAbylon" und "Projekt Sakkara") bereits abgezeichnet hat, wird hier zu einem großen Ganzen verwoben und findet in einem spannungsgeladenen Finale seine Auflösung.
Auch einige Figuren, die dem geneigten Leser bereits aus den Vorgänger-Bänden vertraut sind (und hier schreibe ich bewusst nicht "kennt"!), tauchen wieder auf und spielen entscheidene Rollen.

Einziges Manko ist vielleicht (und hier handelt es sich nur um meinen eigenen Geschmack, andere Leser mögen genau das Gegenteil empfinden), dass der 3. Band der "Projekt"-Reihe diesmal ein wenig zu technisch ausgefallen ist. Spielten in den ersten beiden Bänden noch historische Ereignisse eine herausragenden Rolle, sind es im "Projekt Atlantis" zunehmend technische Faktoren. Aber wie gesagt, das ist Geschmackssache.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Alles hat ein Ende..., 26. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Projekt: Atlantis: Roman (Gebundene Ausgabe)
...so auch die gut durchdachte "Projekt..." - Trilogie von Wilhelm.
Und das Ende ist gelungen!
Die Saga findet einen Abschluss, wie sie es verdient, mit dem vielleicht grössten Mythos der Menschheit. Alles fügt sich zusammen, Fragen bleiben keine offen.
Nun zur Bewertung.
Ich gebe nur vier Punkte, da der Abschluss für mich ein wenig too-much ist.
Ein wenig ZU GROSS, ZU FANTASTISCH...was allerdings der Qualität nur bedingt einen Abbruch tut. Man denkt sich stellenweise zwar..."na ja"...aber man kann dieses Buch dennoch nicht weglegen, was zweifelsfrei am mitreissenden Schreibstil Wilhelms liegt!
An Projekt Sakkara kommt es zwar nicht ran, aber als Abschluss ist es komplett gelungen und man muss keine Angst haben, die Reihe zu vervollständigen. Also: Kaufempfehlung!
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahnsinn!, 26. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Projekt: Atlantis: Roman (Gebundene Ausgabe)
Als Patrick Nevreux eines Tages bei seinem langjährigen Freund Peter Lavell mit einer geheimnisvollen Tafel aus dem südamerikanischen Urwald auftaucht, scheint plötzlich alles möglich zu sein. Denn die Tafel scheint einen uralten Hinweis auf Atlantis zu enthalten. Peter und Patrick sind nicht nur Freunde, sondern auch Wissenschaftler und Schatzsucher und seit Jahren auf der Suche nach Atlantis. Zusammen chartern sie ein Forschungsschiff und machen sich auf zum berühmten Bermuda Dreieck, um den Geheimnissen der Tafel auf den Grund zu gehen. Doch während die Suche nach Atlantis für Patrick nur ein großes Abenteuer zu sein scheint, bedeutet für Peter die Suche nach Atlantis alles. Da er bei einem Scheitern der Expedition seine ganze Glaubwürdigkeit als Wissenschaftler einbüßen würde, ist ihm eine erfolgreiche Expedition umso wichtiger.
Begleitet werden die beiden Männer von Kathleen, einer Frau die ein eigenes TV Format für übernatürliche Phänomene hat. Sie will den beiden Männern bei der Pressearbeit helfen und sich somit die exklusiven Rechte an der Story sichern.
Die Suche nach Atlantis sorgt auf der ganzen Welt für Aufsehen und mächtig viel Wirbel.
Doch davon lassen sich Peter und Patrick nicht abschrecken und verfolgen ihr Ziel unbeirrt weiter.
Plötzlich wird die Expedition von diversen Fällen von Sabotage heimgesucht und die Suche nach einem Schuldigen läuft auf Hochtouren.
Als sich dann auch noch das US Militär einschaltet und die Expedition verbieten will, scheint alles verloren und den beiden Forschern bleibt nur noch eine List als letzen Ausweg, um an ihr Ziel zu gelangen.
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Obwohl ich die vorangegangenen beiden Teile nicht kenne, hat das dem Einstieg in dieses Buch keinen Abbruch getan. Die Charaktere und ihre Verbindungen zueinander werden sehr gut erklärt, so dass keine Unklarheiten entstehen.
Die Story ist einfach der helle Wahnsinn. So viele Dinge von denen die Menschheit seit Jahrtausenden träumt, gehen in diesem Buch eine Verbindung aus Fiktion und Wahrheit ein und diese Kombination ist einfach sensationell. Das Buch ist wirklich schwer in Worte zu fassen, da ich immer noch von den Erlebnissen aus dem Buch total gefesselt bin. Der Schreibstil und Aufbau ist schön klar und übersichtlich. Mir haben besonders gut die geschichtlichen Einflüsse und Rückblicke gefallen. Die Vermutungen und Deutungen aus den letzten Jahrhunderten über die ewig verzweifelte Suche nach Atlantis. Die wissenschaftliche Sicht der Dinge war auch sehr beeindruckend, besonders die Abläufe auf dem Forschungsschiff. Der ganze technische Kram war faszinierend. Die Geschichte ist so lebhaft erzählt, dass ich das Gefühl hatte selber auf dem Schiff zu sein und selber die spätere Reise anzutreten *pssst*
Was bei diesem Buch besonders auffällt, ist der 100 Seiten lange Showdown. Das liest man wirklich äußerst selten. Meist ist ein Showdown nur auf den letzten 20 Seiten zusammen gepresst und das warŽs. Aber hier werden die Nerven so richtig auf die Folter gespannt! Also was auf den letzten 100 Seiten passiert, ist auch echt unglaublich! Bis dahin ist das Buch schon geil aber was danach kommt ist schier unfassbar und gehört sicherlich in das Reich der Fiktion und Phantasie oder etwas doch nicht? Ich habe mich durch das Buch sehr gut unterhalten gefühlt. Sicherlich habe ich das Buch auch nicht zum letzten Mal gelesen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gab es eine Seitenvorgabe?, 16. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Projekt: Atlantis: Roman (Taschenbuch)
Hmmm, irgendwie hatte ich beim letzten Band der Triologie das Gefühl, dass es da seitens des Verlags eine Seitenvorgabe gab. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass das Buch so in die Länge gezogen wurde. Schade, denn so lässt mich der dritte Band mit einem etwas faden Geschmack zurück. Die ersten beiden (besonders Band 1) hat mir richtig gut gefallen, aber hier habe ich mich am Ende dabei ertappt, doch quer zu lesen. Immer ein schlechtes Zeichen. Außerdem hat der ein oder andere Handlungsfaden für mich wenig Sinn gemacht - es sei denn den von Seitenfüllern. 2 Sterne dafür, dass sich der Autor bemüht hat, die Rahmenhandlunf der Triologie zumindest in Teilen aufzulösen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Das Üble an den Minderwertigkeitskomplexen ist, dass die falschen Leute sie haben.", 2. Februar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Projekt: Atlantis: Roman (Gebundene Ausgabe)
Andreas Wilhelm wurde 1971 in Solingen geboren. Da sein Vater im diplomatischen Dienst des Auswärtigen Amtes arbeitete wuchs er in Südafrika, der Schweiz, Nigeria & Portugal auf. Er schreibt seit 1997 Bücher. Zunächst Kinder und Jugendbücher, welche sich mit Computer & Internet Themen beschäftigen. Seit 2006 schreibt er Romane, die sich mit Rätseln, Geschichte und vergangene Kulturen befassen. Sein Debüt Roman "Projekt Babylon" wurde in 9 Sprachen übersetzt und die Filmrechte an die Constantin TV Produktion verkauft.

Während Patrick Nevreux auf Yucatán einen Mayacodex findet, entdeckt Peter Lavell in Alexandria ein verloren geglaubtes Schriftstück von Platon, das von Atlantis berichtet. Beide Funde stehen in Verbindung, und daher machen sich die beiden Wissenschaftler auf, um in einer abenteuerlichen Expedition vor Kubas Küste in mehr als dreitausend Metern Tiefe nach dem sagenumwobenen Atlantis zu suchen. Bald schon heften sich ebenso zwielichtige wie skrupellose Gestalten an ihre Fersen. Dennoch wagen sie eine gefährliche Tauchfahrt in ein riesiges Höhlensystem, das alle Fragen um die rätselhaften Archive des Wissens beantworten könnte

Mit "Projekt Atlantis" hat Andreas Wilhelm die Projekt Trilogie beendet. Was ich schade finde. Denn ihm ist es gelungen drei spannende Handlungsstränge zu entwerfen, die irgendwie miteinander verwoben sind ein großes Geheimnis bergen und am Ende enthüllen. Was ich beim lesen des ersten Buches mir nicht vorstellen konnte, das man aus dieser gar nicht so weitläufigen oder umständlichen Story, gleich drei Bücher machen könnte. Was die Geschichte gar nicht schlecht aussehen lassen soll. Mir hat schon das erste Buch gefallen. Sonst hätte ich mir auch nicht das zweite gekauft, doch hat Andreas Wilhelm daraus wirklich das beste gemacht. Er hat dabei eigentlich für alle drei Bücher eigene Geschichten geschrieben die er nur langsam miteinander verwoben hat, was besonders im zweiten Buch lange nicht klar wird. Im dritten ist das schon offensichtlicher, wobei auch hier er einen gute und spannende Story entworfen hat, die den Leser fesselt.

Als ich mir das erste Buch gekauft hatte und begonnen hatte es zu lesen dachte man schon an die Bücher von Dan Brown und machte sich so seine Gedanken darum, ob hier nicht jemand versucht auf die Schiene noch aufzuspringen. Doch schnell kommt man von solche Gedanken ab, da Andreas Wilhelm schnell eine ganz andere Schiene ansteuert. Und diese zieht sich durch alle drei Bücher. Wem auch nur eines der Bücher gefällt, der liest auch alle anderen mit vergnügen. Damit gehört er für mich zu einem der guten deutschen Schrieftsteller, da er eben auch auf keinen Zug aufspringt, sondern seine ganz eigene Nische gefunden hat.

Daher hoffe ich das sich noch viele Leser finden werden die auch mal einem zwar nicht mehr ganz jungen, obwohl, deutschen Autor eine Chance geben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Triologie der Extra-Klasse, 24. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Projekt: Atlantis: Roman (Taschenbuch)
Hatte mit auf Empfehlung die Triologie besorgt und gelesen. Alle drei Bücher innerhalb einer Woche....

Eine überaus gelungene Kombination von Historie (also wirklich alt..... Mittelalter, Ägypten und Atlantis....) und spannendem Abenteuer. Es läßt sich super locker lesen, enthält eine packende Dramaturgie, man kann es nicht aus der Hand legen....
Die Kombination aus echtem hitstorischem und fiktionalen ist so gelungen, daß man wirklich meint, es könnte alles so gewesen sein bzw. passieren..... einem selber kann es passieren...
Das Ende von Atlantis ist ein wenig zu groß, aber es ist trotzdem klasse gemacht und ich denke, Andreas Wilhelm wollte den Abschluß der Triologie mit dem dicken Knall und ordentlich literarischem Feuerwerk feiern.... alles gut.

Kann die Reihe nur empfehlen und dem geneigten Leser aus meiner Sicht nur raten: Alle drei in der richtigen Reihenfolge (Babylon, Sakkara, Atlantis) zu lesen. Die Bücher funtionieren auch unabhängig, aber der Rote Faden ist trotzdem perfekt und feinsinnig gesponnen.

Die Erzählweise ist geschickt angeordnet und läßt einen bereits nach wenigen Seiten vollständig in die Bücher abtauchen.
Leider ist nun Schluß mit Peter und Patrick. Aber vielleicht kommt ja in diesem Typus mal was neues von diesem begabten Autor...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein klasse Ende der Trilogie, 13. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Projekt: Atlantis: Roman (Taschenbuch)
Nach 'Projekt Babylon' und 'Projekt Sakkara' war ' Projekt Atlantis' ein muss für mich. Hier soll nun alles sein Ende finden und erklärt werden, was in den anderen Bänden nicht beantwortet wurde. Meine Spannung stieg schon, als ich das Buch in Händen hielt. Das Cover schaut schon sehr schön aus. Auf blauschwarzem Hintergrund auf dem Schriftzeichen zu sehen sind ist mittig ein großes Zeichen in glänzend blau aufgedruckt. Dieses Zeichen erinnert an Stierhörer, zwischen den Hörnern sieht man auch in glänzend blau einen Kreis, in dem Kreis befinden sich zwei Taucher, die vor Lichtstrahlen schwimmen. Darunter befindet sind in gleicher Farbe der Titel des Buches.

Seit dem letzten Abenteuer von Peter Lavall und Patrick Nevreux sind zwei Jahre ins Land gegangen.
Patrick hat es in den Urwald verschlagen, wo er auf der Suche nach einer verschollenen Missionsstation ist. Dort findet er nicht nur die Ruinen der Mission, sondern auch eine goldene Platte mit Schriftzeichen, die er noch nie gesehen hatte.
Nach seiner Rückkehr setzt er sich mit Prof. Peter Lavell in Verbindung. Dieser arbeitet gerade an einem Text von Platon, in dem es um Atlantis geht. Nach einigen gemeinsamen Forschungen reift immer mehr der Plan ind den Köpfen der beiden, Atlantis zu suchen. Es klang selbst für sie nach Hirngespinsten, aber nun wollten sie es wissen, und charten sich ein Forschungsschiff. Es dauerte auch nicht lange, bis sich die Presse einstellte.
Sind die seltsamen Schriftzeichen wirklich Atlantisch, was werden sie in fast 4000 m Tiefe finden? Das solltet ihr selber ergründen.

Andreas Wilhelm hatte mich gleich auf den ersten Seiten wieder gefesselt, das Buch aus der Hand zu legen fiel mir mehr als schwer.
Die teils wissenschaftlichen Dialoge waren sehr schön verständlich verfasst, immer weiter zog mich die Geschichte in ihren Bann. Der flüssige, fast schön plastische, Schreibstil kurbelte mein Kopfkino immer wieder an. Ich habe mit gehofft und gebangt, dass alles gut wird. Die Guten und die Bösen lieferten sich regelrecht einen Schlagabtausch. Wer gewonnen hat, verrate ich jetzt nicht.
Am Ende dieser Geschichte ist sonnenklar, dass es nach dieser keine weitere Geschichte mehr geben wird. Denn hier findet alles sein Ende, diese Geschichte hat im Gesamtbild auch eine sehr schöne Botschaft.

Auch wenn jedes Werk in sich soweit abgeschlossen ist, denke ich das Es besser wäre, die Trilogie chronologisch zu lesen.

Dieses Werk bekommt von mir fünf von fünf Sternen.

Reihenfolge der Bände:

Projekt Babylon
Projekt Sakkara
Projekt Atlantis
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Phantastisches Ende einer spannenden Suche - pro und contra, 25. März 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Projekt: Atlantis: Roman (Gebundene Ausgabe)
Das Forscherduo Peter und Patrick, wie immer ergänzt um eine Frau, macht sich in diesem dritten und letzten Band der Projekt-Trilogie dazu auf, das letzte und größte Geheimnis zu ergründen: Atlantis.

Da das Thema Atlantis im Gegensatz zu Templern oder Ägyptern z.Z. noch wenig real vorzuzeigende Substanz aufzuweisen hat, weitet sich die Story dieses Mal zu einer phantastischen Geschichte aus, die eines Jules Verne würdig gewesen wäre (man denkt unwillkürlich an "20000 Meilen unter dem Meer" oder die "Reise zum Mittelpunkt der Erde"). Leider geht dabei ein wenig der Zauber verloren, der in den beiden ersten Bänden davon ausging, dass das Mystische sich sehr eng in das Bekannte und Erforschte einbettete. Die Gratwanderung zwischen Wissenschaft, Pseudo-Wissenschaft und Esoterik wurde in diesem dritten Band leider deutlich verfehlt.

Es ist aber dennoch eine grandiose Abenteuergeschichte. Gut gefallen hat auch die realistische Darstellung eines Meeresforschungsprojektes: Das Schiff, die Technik, die Mannschaft, die Organisation. Auch das Verhalten der Medien wurde gut getroffen. Ganz amüsant war die Darstellung typischer Phänomene, wie es sie in der real existierenden Atlantis-Forschung tatsächlich gibt: Die Skeptiker, die Spinner, die Hochstapler, die verkannten Seriösen, die Selbstzweifel, die Euphorie, und noch einmal: die Medien und ihr ganz spezieller Blinkwinkel.

In einem Punkt stiftet der Autor unnötig Verwirrung (Nachwort): Das Atlantis des Romans entspricht zwar durchaus einem Teil des Mythengeflechts, das sich im Laufe der Jahrhunderte um das Thema Atlantis gesponnen hat - aber es wäre erwähnenswert gewesen, dass dieses Atlantis natürlich *nicht* dem originalen, von Platon beschriebenen Atlantis entspricht. Im Roman wurde vielmehr auf Vorstellungen von Atlantis zurückgegriffen, wie sie Ignatius Donnelly, mehr noch, wie sie Esoteriker und Theosophen im Laufe der Zeit sich frei zusammengedichtet haben. Wer sich hingegen auf eine realistische Weise mit dem originalen Atlantis des Platon beschäftigen möchte, dem sei z.B. folgendes Buch empfohlen: Thorwald C. Franke: Mit Herodot auf den Spuren von Atlantis - Könnte Atlantis doch ein realer Ort gewesen sein? Link: Mit Herodot auf den Spuren von Atlantis. Könnte Atlantis doch ein realer Ort gewesen sein?

Weitere Schwächen sind:

Das Verhalten des Kommandanten des Marine-Stützpunktes ist unrealistisch: Es ist kaum anzunehmen, dass ein professioneller Soldat nicht misstrauisch wird, wenn ein Außenstehender plötzlich über militärische Interna Bescheid weiß - und als Familienvater praktisch seine ganze Karriere aufs Spiel setzt, vielleicht sogar Gefängnis riskiert.
Etwas unlogisch war, dass die dunkle Trennschicht diesmal für die Elektronik durchlässig war. Diese für den Fortgang der Handlung wichtige Frage hätte man anders umschiffen müssen.
Ebenfalls etwas schwach motiviert war die Auffindung nicht von einer, sondern gleich von zwei Textquellen zu Atlantis. Wie es aussieht, hätte die aus Alexandria vollkommen genügt. Wozu dann die andere?
In Projekt Atlantis führen plötzlich vier Brücken zum Zentrum von Atlantis, während in den ersten beiden Bänden der Grundriss der Anlage nur einen solchen Zugang zum Zentrum aufweist, wie es ja auch der Beschreibung Platons entspräche.
Etwas enttäuschend war, dass keine näheren Inhalte aus dem vollständigen Manuskript des Platon-Dialoges Kritias präsentiert wurden. Man kann nicht die Auffindung einer so heißen Textquelle postulieren, aber dann kaum daraus zitieren.
Schließlich kann man noch den philosophischen Gehalt der Trilogie beleuchten: Alles in allem gut gemeint, aber doch etwas seicht. Liebe, Mitmenschlichkeit und Verantwortung als Werte sind ja nicht ganz neu. Problematisch wird es mit dem Motto "Wage zu wissen": Denn Wissen erschließt sich dem Menschen in der realen Welt nicht aus telepathischen Archiven, sondern aus langwierigen Lern- und Denkanstrengungen, die teils harte Desillusionierungen und Enttäuschungen erfordern. Von einer solchen realistischen Erkenntnisphilosophie war aber kaum etwas zu sehen. Am beeindruckendsten war vielleicht die Verwandlung von Patrick im zweiten Band, die im dritten Band dann leider etwas unterging.

Alles in allem:

Die Projekt-Trilogie von Andreas Wilhelm ist ungeachtet gewisser Schwächen längst dabei, ein Kult zu werden wie die Bücher von Dan Brown. Es ist die Spannung der bildungsschwangeren Schnitzeljagd in mysteriösen Gefilden, die es wohl ausmacht. Formal ist da außerdem nicht nur die Prägung von wiederkehrenden Motiven in den drei Romanen, sondern es ist auch die Homepage mit Trailer und eigens komponierter Musik: Man kann es kaum erwarten, bis man im Kinosessel sitzt, die Werbung vorbei ist, der Saal noch ein wenig dunkler wird, der Vorhang noch ein Stück weiter zur Seite rückt, und dann in völliger Dunkelheit diese Musik zu erklingen beginnt ... - was ein Feeling!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Superabschluss der Reihe, 10. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Projekt: Atlantis: Roman (Gebundene Ausgabe)
Er kann halt schreiben, der Andreas Wilhelm.
Richtig rund, packend, spannend und vielseitig ist der letzte Band der Trilogie um das ungleiche Forscherpaar.
Vom Inhalt will ich nichts verraten.
Aber ich finde, dieser Teil ist sogar noch besser als die beiden vorhergehenden.
Sämtliche bislang vorher gesponnenen Fäden werden intelligent zusammengesetzt, man mag das Buch gar nicht aus der Hand legen, bevor man es nicht zuende gelesen hat.
Besonders gut gefallen hat mir, dass Wilhelm seine Figuren in sich stimmig hält. Da tanzt niemand aus der Reihe und hat plötzlich, nur um die Handlung passend zu machen, irgendwelche "Gotteskarten" in der Hand.
Irgendwie fast schade, dass es damit nun zuende sein soll. Da hilft nur zweimal lesen.
Wem die ersten beiden Bände gefallen haben, wird vom dritten begeistert sein.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der krönende Abschluss, 25. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Projekt: Atlantis: Roman (Gebundene Ausgabe)
Andreas Wilhelms dritter Roman "Projekt Atlantis" bringt das ungleiche Paar Patrick Nevreux und Peter Lavell ein letztes Mal zusammen. Wer bei "Projekt Babylon" und "Projekt Sakkara" zwischen den Zeilen gelesen hat, ahnte vermutlich schon, wohin die Reise in diesem letzten Band gehen würde. Unabhängig voneinander finden Peter und Patrick in Alexandria und Südamerika Hinweise auf den letzten großen Mythos der Geschichte - Atlantis.

"Projekt Atlantis" setzt die Entwicklung fort, die sich schon bei "Projekt Sakkara" zeigte - der Roman ist deutlich geradliniger und weniger dialoglastig erzählt als noch "Projekt Babylon". Und es schadet dem Buch keineswegs - die Geschichte fließt von Seite 1 an bis zum fulminanten Ende ohne Stocken und Hänger dahin. So ganz müssen wir aber zum Glück trotzdem nicht auf die typisch Wilhelmschen Monologe des Professors Lavell verzichten, sie sind nur dünner gesät als früher. Wie schon in den Vorgängerbänden bindet Wilhelm auch wieder - mal mehr, mal weniger verschleiert - viele Institutionen, Personen und Medien in seinen Roman ein, die "Eingeweihten" des Themas und der gängigen Literatur durchaus bekannt vorkommen sollten.

Negativ fällt nur auf, dass die Antagonisten recht schablonenhaft geraten sind. Da diese im Verlauf der Geschichte ohnehin nie wirklich in den Mittelpunkt geraten, stört dies den Lesefluss aber kaum.

Sehr lobenswert (weil leider alles andere als üblich) dagegen ist die Tatsache, dass Wilhelm sich viel Zeit nimmt, am Ende alle großen Fragen wirklich zu beantworten und keine Stränge unvollendet lässt. So entlässt er den Leser befriedigt und ein bisschen traurig, dass dieser nun Abschied von Peter und Patrick und einigen anderen alten Bekannten der Vorgänger nehmen muss.

Besondere Freude habe ich beim Lesen an dem Nebenstrang des von Zweifeln geplagten Militärs Walters gehabt. Auf den ersten Blick mag dieser Strang die Haupthandlung nur peripher berühren, aber bei genauerer Betrachtung wird klar, wie sehr dieser äußerst sympathische Charakter genau die wichtigen Themen verkörpert, um die es sich in allen drei Bänden gedreht hat - die Suche nach Wissen und Erkenntnis, vor allem aber auch die Frage nach der Verantwortung, die dieses Wissen mit sich bringt.
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Projekt: Atlantis: Roman
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