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141
3,8 von 5 Sternen
Die Sünde der Engel. Roman
Format: TaschenbuchÄndern
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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Janet, die Mutter von Zwillingen, fährt nach England, um für ihren Sohn Maximilian, der nach 6 Jahren aus einer psychiatrischen Klinik entlassen werden soll, einen Therapieplatz zu besorgen. Sie bringt es jedoch nicht übers Herz und entschließt sich kurzerhand, ihren ehemaligen Geliebten, den sie seinerzeit wegen ihrer Kinder verlassen hatte, aufzusuchen.
An ihre Familie, ihren Mann Phillip und ihren Sohn Mario, denkt sie überhaupt nicht.
Ihr Mann ist außer sich, dass sie den Therapietermin verstreichen ließ, denn auf keinen Fall will er Maximilian, nach dem, was vor 6 Jahren passiert ist, wieder bei sich zu Hause haben.
Mario, der zu Hause lebende Zwilling, ist ein ruhiger und zurückgezogen lebender junger Mann. Seit kurzem hat er eine Freundin, die ihn bedrängt, doch mit ihr gemeinsam in Urlaub zu fahren. Obwohl er von der Idee alles andere als begeistert ist, lässt er sich darauf ein und sie machen sich auf den Weg nach Frankreich, wo seine Eltern ein Grundstück haben, auf dem sie früher immer ihre Ferien verbracht haben.
Dann verschwindet Maximilian ganz plötzlich aus der Klinik...

Nachdem ich nun schon so viel Gutes von der Autorin gehört habe, habe ich es nun auch geschafft, endlich ein Buch von ihr zu lesen.
Eine wirklich interessante Familiengeschichte, angefangen von der eigenartigen Beziehung zwischen Janet und ihrem Mann und wie er mit dem Fremdgehen seiner Frau klar kommt bis hin zu den Eigenarten von den Zwillingen.
Das Buch beginnt spannend und geheimnisvoll, schon durch die Tatsache, dass Janet einfach beschließt, etwas anderes zu tun als geplant. Was genau das war, erfährt man erst später.
So wird die Handlung durchgehend auf einem Spannungslevel gehalten, das den Leser anspornt, weiter zu lesen, immer mit der Frage, was kommt jetzt noch. Man kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen und muss weiterlesen.
Es ist ein Buch ohne Happy-End. Der Weg dahin ist jedoch mitreißend und energiegeladen.
Ich hätte mir für die Charaktere der Protagonisten ein wenig mehr Tiefe gewünscht, was aber dem Lesevergnügen keineswegs schadete.
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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Februar 2009
Also vorweg - Charlotte Link kann wirklich schreiben. Der Schreibstil und die Struktur des Buches sind so gut wie immer. Aber ich habe ein Problem mit Buechern, wo ich nicht eine einzige Person finde, die ich sympatisch finde. Alle Protagonisten dieses Buches moechte ich nicht in meinem Bekanntenkreis haben; entweder sind sie so dumm, dass man sie permanent schuetteln moechte oder total verantwortungslos. Nur zwei Beispiele: Janet wird sehr einfach mit ihrem Drang, allem davon zulaufen und ihrer voelligen Verantwortungslosigkeit erklaert, Karen ist ein eindimensionaler Stereotyp, der sich in etwa so benimmt, wie ein Spiessbuerger sich die "linke Szene" vorstellt und der Rest ist auch nicht besser. Stoerend und unoetig fand ich auch den Mord an Dana, der in keinem Zusammenhang mit dem Rest des Buches steht und auch nicht aufgeklaert wird. Der Ausgang des Buches hat seine eigene Logik, ist aber zu klischeehaft, um wirklich zu befriedigen.
Und wenn ein englischer Polizeibeamter in Frankreich einen unbewaffneten Zivilisten erschiesst, in der Annahme, dass eventuell eine Geiselnahme passieren koennte, dann haette ich mehr als einen Zweizeiler dazu erwartet. Hoechstwahrscheinlich waere das ganze Buch besser gewesen, wenn es 100 Seiten mehr gehabt haette und damit die Moeglichkeit, intensiver sich mit einzelnen Charaktaeren und Situationen auseinander zu setzen und sie tiefgruendiger und damit glaubwuerdiger zu machen.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Eigentlich steht Charlotte Link ja als Synonym für packende, fesselnde Bücher, gefüttert mit einem schönen Schreibstil.

Ich habe bereits drei oder vier Bücher der Autorin gelesen und fand sie immer gut und geeignet, einem einen schönen Regennachmittag zu bescheren. Ein bisschen Liebe, ein bisschen Crime, ein bisschen Familiengeschichte – die Bücher haben meistens alles, was man an so einem Nachmittag braucht. Deshalb ist die Wahl meiner Urlaubslektüre auf „Die Sünde der Engel“ gefallen, erschienen 1996 und damit eines der älteren Bücher der Autorin.

Leider muss ich sagen, dass mich das Buch gar nicht überzeugt hat. Die Geschichte war so unoriginell, dass ich teilweise 10 – 20 Seiten übersprungen habe, um endlich die logische Konsequenz aus den Ereignissen lesen zu können, die jedem schon viel früher klar sein musste.
Der Schreibstil ist gewohnt gut, aber die Geschichte so gefühlsduselig, dass die eigentliche Story kaum vorankam. Nachdem dann alle Leute im Buch endlich ein „ungutes Gefühl bei der Sache“ hatten und den beiden Hauptpersonen (oder waren es drei?) hinterherreisten, um sich die „Sache“ mal genauer anzusehen, kam es in einer Berghütte zum ersehnten Showdown. Crime war hier vorhanden – definitiv. Allerdings war das Ende so vorhersehbar, dass einem ganz anders werden konnte.

Grundsätzlich kann man sagen, dass es in dem Buch um Zwillinge geht und um die Frage, wer von ihnen ein Psychopath ist. Das ist unterfüttert mit einer total naiven Mutter, die ihre „Engel“ beschützen will. Viel mehr darf man kaum erzählen, denn dann würde sofort der Spoiler- Alarm ausgelöst werden und viel mehr gibt die Geschichte auch nicht her.

Nun ja. Zwillings- Verwechslungs- Spiele gab’s schon bei Hanni und Nanni. Nur dass Hanni und Nanni keine Psychopathen sind (unbestätigte Information) damit auch noch irgendwie die sympathischeren Hauptfiguren. Natürlich muss Charlotte Link das Rad nicht neu erfinden, aber diese Auflösung war dann doch sehr plump. Schade!

Das Buch ließ sich durch meine zahlreichen Querlese- Attacken, wenn ich die Langatmigkeit nicht mehr ausgehalten habe, schnell lesen, aber ich kann dem einfach nichts abgewinnen.

Charlotte Link verschwindet aber trotzdem nicht so schnell aus meinem Bücherregel – Gott sei Dank war es ja nicht das erste Buch, das ich von ihr gelesen habe und ich weiß, dass sie es besser kann!
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Dezember 2009
Dieses Buch von Charlotte Link ist nicht zu empfehlen. Von der sonst bei Link zu findenden Spannung, die sich meist langsam aufbaut, ist hier nichts zu spüren. Die Geschichte ist an den Haaren herbeigezogen und selbst für schlichte Gemüter eine Zumutung.
Dies ist meine Meinung - ich höre gerne andere.
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49 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Juli 2003
Wie immer begeistert der unglaublich fesselnde Schreibstil der Autorin. Doch trotzdem ist das Werk für mich eine einzige Enttäuschung. Völlig unverständlich, wie Charlotte Link, deren Ideenreichtum ich ansonsten sehr schätze, auf eine solch abstruse Story kommt. Zudem ist das Stilelement des Verwechselungsspiels von Zwillingen nicht gerade originell.
Personen, denen man bis dahin rationales Denken zubilligen würde, wie z.B. ein Staatsanwalt, lassen sich plötzlich von ihren Gefühlen leiten. Mehere Leute kommen gleichzeitig unabhängig voneinander auf die Idee, einem jungen Pärchen nachzureisen, blos weil sie ein ungutes Gefühl haben. Das ist für mich doch ein wenig an den Haaren herbeigezogen und entbehrt jeglicher Logik.
Die Geschichte um das Geheimnis des psychisch kranken Maximilian wird zwar lange zurückgehalten, ist aber sehr vorhersehbar. Auch das, was schließlich als die große Auflösung präsentiert wird, ist alles andere als glaubwürdig. Ähnlich wie in "Schattenspiel" versucht die Autorin gleich in mehreren Situationen wieder die Frage nach Schuld oder Schicksal aufzuwerfen, hier jedoch längst nicht so gelungen.
Eine Stärke von Charlotte Link die Charakterdarstellungen, die auch diesmal gut gelungen sind, obwohl ihre Figuren sonst differenzierter ohne Schwarz-Weiß-Denken dargestellt werden. Doch soviele Klischees in einem Roman hat sie bisher noch nicht zuwege gebracht.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. März 2007
Janet ist eine Frau die Verantwortung fürchtet und am Liebsten davonrennt, wenn ihr Leben schwierig wird. So flüchtet sie sich lieber in die Arme ihres Ex-Geliebten Andrew als sich um eine neue Therapieeinrichtung für ihren psychisch kranken Sohn Maximilian zu kümmern. Ihr Ehemann Philipp schaut mal wieder tatenlos zu, hat er sich doch auch bereits schon 6 Jahre lang während ihrer Ehe von Janet betrügen lassen ohne daraus Konsequenzen zu ziehen. Dann gibts es da noch Mario, den Zwillingsbruder von Maximilian, der mit Freundin Tina gemeinsam in die Ferien fährt. Obwohl er sich während des Urlaubs in dem Ferienhaus seiner Eltern wirklich merkwürdiger kaum verhalten kann, bleibt die naive Tina bei ihm in der abgeschiedenen Provence...

Für dieses Buch benötigt man eimerweise Geduld. Denn in den ersten 150 Seiten kommt keinerlei Spannung auf. Danach fesselt das Buch schon, jedoch ist die Geschichte an sich haarsträubend und die Protagonisten einfallslos, allen voran die Figuren Tina und Philipp, deren Naivität nicht zu überbieten ist. Schade fand ich auch, das der Mord, der in dem Buch passiert, nicht weiter verfolgt wird.

Dieses Buch ist wirklich nur für hartgesottene Charlotte-Link-Fans geeignet. Alle anderen sollten ihr Geld lieber sinnvoller investieren.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. März 2012
Inhalt:
Für Janet Beerbaum sind ihre beiden Söhne Maximilian und Mario ihr ein und alles. Für die beiden Zwillinge hat sie sogar auf ihre große Liebe verzichtet. Doch nur einer der beiden lebt mit ihnen zusammen in ihrem Haus. Der andere ist - gut versteckt vor allen Bekannten - in einer psychiatrischen Klinik untergebracht. Doch eines Tages passiert etwas Unvorhergesehenes, das nicht nur das sorgsam gehütete Familiengeheimnis ans Licht bringt, sondern auch zu einer Katastrophe für alle Beteiligten werden kann...

Eindruck:
Die Bücher von Charlotte Link lese ich in der Regel sehr gerne. Sie hat einen tollen, fesselnden Schreibstil, der einen die Nächte durchlesen lässt. Auch in diesem Buch hat sie mich mal wieder von ihren Schreibkünsten überzeugt und mich im Nu die etwas über 300 Seiten durchlesen lassen.
Doch es gibt leider auch einige Punkte, die mich an der "Sünde der Engel" sehr enttäuscht haben. Mein Hauptkritikpunkt ist der, dass man sehr schnell erahnen kann, auf was die Geschichte hinauslaufen, was wohl der "überraschende" Clou am Ende des Buches sein wird. Das hat mir doch einiges an Lesefreude genommen. Erschwerend kam hinzu, dass sich die einzelnen Figuren teilweise einfach unglaubwürdig - und nicht ihrem Charakter entsprechend - verhalten. Zudem waren viele Ereignisse auch sehr konstruiert und die Entscheidungen der Figuren einfach nicht nachvollziehbar. So etwas bin ich von der Autorin sonst einfach nicht gewohnt.
Zu allem Übel waren mir die meisten Personen zudem auch noch sehr unsympathisch. Zum Beispiel Janet Beerbaum: Angeblich liebt sie ihre Söhne über alles. Aber wie konnte sie ihnen dann so etwas in frühester Kindheit antun? Ihr charakterschwacher Mann hat bei mir auch keinen Blumentopf gewonnen. Und auch die Söhne blieben mir bis zum Ende fremd... keine gute Basis für ein Buch.
Das einzige, das mich bis zum Schluss bei Laune gehalten hat, ist ihre Fähigkeit, sogar so eine an den Haaren herbeigezogene Geschichte spannend zu erzählen. Trotz all der Kritik habe ich das Buch innerhalb eines Wochenendes durchgelesen und war danach gar nicht einmal unzufrieden. Denn Charlotte Link kann einfach unterhaltsam schreiben.

Fazit:
"Die Sünde der Engel" ist das schlechteste Buch, das ich bisher von Charlotte Link gelesen habe. Teils sehr konstruiert und unlogisch, aber dennoch gut zu lesen. Allen, die noch nichts von der Autorin kennen, empfehle ich die beiden Bücher "Das andere Kind" und "Am Ende des Schweigens".
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. November 2003
Ich habe das Buch innerhalb weniger Tage verschlungen. Es fängt schon untergründig gruselig an. Man weiß von der ersten Seite, dass was schlimmes im Hintergrund schlummert. Das Buch ist zwar nicht so dick, aber die Spannung, die aufgebaut wird ist stark. Die Charaktere lernt man trotz der wenigen Seiten genau kennen. Die Zwillinge mit der engen Verbundenheit zur Mutter. Der Vater, der vor schlimmen Dingen die Augen schließt und alles über sich hinweggehen lässt. Tina die hübsche Freundin, deren Freundin, die etwas tussig nach Frankreich trampen will, alle sind so verschieden, doch sind ihre Schicksale eng miteinander verbunden. Wieviel Schuld trägt die Mutter Janet an dem Unglück? Mehr will ich nicht verraten, denn gerade das Nichtwissen macht das Buch so faszinierend.
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22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. November 2001
Nachdem ich "Der Verehrer" von Charlotte Link im Urlaub innerhalb weniger Stunden verschlungen hatte, entschied ich mich wieder ein Buch von ihr zu lesen. Leider war dieser Roman nicht ganz so gut wie der erste, den ich gelesen hatte. Schnell wird klar, daß der kranke Bruder auf freiem Fuß ist. Man wußte nur nicht genau wann und wie sie das angestellt hatten. Oft war ich kurz davor, das Buch wieder aus der Hand zu legen. Doch Charlotte Link hat es mit ihrer Art des Erzählens trotzdem geschafft, mich bis ans Ende lesen zu lassen. Plötzlich wollte ich unbedingt alles wissen und zwar genau. Es geht ja auch nicht nur um die Geschichte der Brüder sondern um viel mehr. Und den Ausgang der Rahmenhandlungen möchte man auf keinen Fall versäumen.
Fazit: nicht so gut wie "Der Verehrer" aber auch eine durchaus lesenswerte Lektüre.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. März 2007
Das war nun bereits mein 4. Krimi von Charlotte Link, und was mir an diesem Buch auf extreme Art und Weise aufgefallen ist, dass man es im Nu ausgelesen hat. Ich hatte es binnen zwei Tage ausgelesen. Im Vergleich zu den anderen Büchern von Charlotte Link, hat sich die Autorin hier kaum mit banalen Dingen und Nebensächliches aufgehalten, sondern hält den Leser eigentlich durchweg bei der Stange.

Das Buch ist dadurch auch sehr spannend. Das Geheimnis um die Zwillinge ist allerdings gegen Mitte des Buches ziemlich durchschaubar, aber trotz dieser Tatsache geht die Spannung nicht verloren. Fast in jedem Kapitel passiert irgend was. Die Charaktere finde ich auch nicht uninteressant. Die Hauptfigur Janet Beerbaum ist nicht gerade eine Symapthieträgerin, betrügt sie doch seit Jahren ihren Ehemann und strotzt auch sonst nicht gerade vor Verantwortungsbewußtsein und Pflichtgefühl. Sie geht einem sogar ziemlich auf den Keks. Die anderen Personen haben irgendwie alle Probleme mit sich selbst und können unterschiedlicher kaum sein. Doch gerade diese Differenzen sind wieder einmal bemerkenswert und durchaus realitätsnah dargestellt.

Wirklich ein durchweg gelungenes Buch, nur wie bereits erwähnt, ist das Geheimnis der Zwillinge unheimlich schnell gelöst, und auch das Ende ist vorhersehbar. Aber lesen sollte man es auf jeden Fall!
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