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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Dezember 2008
Das Buch liesst sich absolut flüssig und gut. Nachdem ich mich selbst in der SM-Szene (welch Unwort) bewege, kommt mir vieles bekannt vor, aus dem Leben gegriffen. Die Beziehung zwischen meiner Ex-Freundin (ebenfalls Domina) und mir ist aus den selben Gründen gescheitert. Auch aus diesem Grund für mich ein reales Buch. Von mir bekommt das Buch 100 Punkte!
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30 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Dezember 2007
Susan Winemaker erzählt in ihrem Buch sechs Jahre aus ihrem Leben, insbesondere von den fünf Jahren ihrer Tätigkeit als Domina in London.

Wie sie nach abgeschlossenem Philosophiestudium und Ausbildung zur Köchin aus Toronto in London ankommt und nach einer kochmäßig unspektakulären Arbeit in einer Restaurantküche, in der sie sich die meiste Zeit mit dem Küchenchef stritt, und einer nachfolgenden Tätigkeit als Privatköchin, mehrere Jahre als Mistress Anna als Domina arbeitet. Sie erzählt über die faszinierenden und bunten Charaktere ihrer Kundschaft, über die Lust/Schmerz Dichotomie, und sie schildert die Beziehung zu einem ihrer Gäste, einem hochkarätigen Manager mit ausgeprägter Sehnsucht nach extremen körperlichen Empfindungen. Dieser Gast wird der Katalysator für eine tiefere und intimere Erforschung ihrer eigenen Wünsche und wir lernen etwas über eine Beziehung, die die meisten von uns sich nie getrauen auszuleben, von der vielleicht aber vielleicht viele träumen.

In ihren prickelnden Memoiren aus dem fünfjährigen Zeitraum ihrer Arbeit führt sie den Leser in die kommerzielle Welt des Masochismus und seiner Spieler ein und stellt all die Werkzeuge und ihren verschiedenen Gebrauch, Kupferrmünzen, Nippelklammern, Gummihosen und natürlich diverser Schlaginstrumente dar. Susan informiert von den Begegnungen und dem Umgang mit ihren Kunden. Das Vergnügen kommt aus der Verschiedenheit der Gewürze und sie beschreibt ungeschminkt die Wünsche ihrer Kunden von Bondage und Spanking zu Crossdrssing und Demütigung und ..........

Susan schätzt die Männer die zu ihr kommen. Sie zeigt Verständnis über die männlichen Nöte sich einmal fallen zu lassen, in eine andere Welt weit ab vom Alltäglichen einzutauchen, eine kleine Auszeit nehmen zu wollen. Sie betrachtet die Anliegen und Wünsche der Männer als einen ihr geschenkten Vertrauensbeweis, den sie nicht missbraucht. Susan ist verwundert über die trotz all ihrer Komplexität männliche Einfachheit und über die tiefe Dankbarkeit des Mannes für etwas ungeteilte sexuelle Aufmerksamkeit. Sie weiß, dass Männern zu einem Orgasmus zu verhelfen nichts damit zu tun hat, die Erde zu retten, noch es eine Möglichkeit für persönliches Wachstum und Entwicklung ist. Es geht um die Erforschung psychosexueller Möglichkeiten und Entwicklungsmöglichkeiten. Es geht um Grenzen brechen. Es geht darum, zu verstehen was der Mensch ist. Und es geht ihr auch um ihre persönliche weibliche Anerkennung.

Susan berichtet über die vielen Parallelen des Jobs einer Köchin und einer Domina. Beide Tätigkeiten erfordern eine bedachtsame Fokussierung, ein exaktes Timing, Disziplin und Genauigkeit; beide Tätigkeiten erfordern den Erwerb von Fähigkeiten und Technik, den Kunstgriff mit dem Umgang seiner Zutaten, erfordern Improvisation und Kunstfertigkeit, Leidenschaft und Gefühle, den Umgang mit verschiedenen Strukturen und Neigungen, der Dienst am sinnlichen Vergnügen anderer und die Befriedigung des Appetits.

Sie verliebt sich in Adam, einen als wunderschön und prächtig muskulös gezeichneten Manager. Susan gibt ihm als Gast, wonach er sich sehnt, was er braucht. Und als Antwort wird Susan süchtig nach den von ihm in ihr erweckten Gefühlen. Gefühle, die sie vorher niemals für einen ihrer Gäste hatte. Sie stellt sich die Frage, ist es Lust oder Liebe. Die Geschichte entwickelt sich zu einer leidenschaftlichen und obsessiven Liebesgeschichte. Sie nehmen ihre Spiele der nunmehr gegenseitigen erotischen Erforschung in ihr tägliches Leben und die Konsequenz des Verliebens und des Verlassens der Bande des Studios ist, dass Susan am Ende ihrer Reise in beiden Fällen, sowohl in Liebesdingen als auch in Küchenthemen, etwas klüger über sich selbst geworden ist.

Das Buch ist eine kluge und geistreiche, stilvolle und witzige, eloquente Analyse der persönlichen Entwicklung, Gefühle und Obsessionen einer Frau. Zwar werden der Fetisch und die gewünschten Behandlungen der Gäste detailliert dargestellt, jedoch ist das Buch nichts für diejenigen, die darauf hoffen etwas sexuelle Erregung zwischen den Zeilen eines derartigen Buches für das eigene Kopfkino zu finden.

Es ist vielmehr eine ergreifende Liebesgeschichte zwischen Susan und Adam, die mich sehr beeindruckt hat. Ich las die Geschichte teilweise atemlos. Ich musste während dem Lesen das Buch zur Seite legen, aufstehen im Raum herumgehen, bevor ich weiterlesen konnte. Wenn ich an mein eigenes Sein mit Ehefrau und Kindern, Haus und Hund denke, und andererseits sehe, dass doch viele Gäste ihre Dominas heiraten, dann ärgere ich mich zutiefst, dass ich nicht früher Studios, mit dem Ziel eine Lebensgefährtin zu finden, aufgesucht habe. Ich hätte Adam sein können.

Die Beziehung zwischen Adam und Susan scheiterte. Sie scheiterte jedoch nicht an ihren Obsessionen. Sie scheiterte nahezu klassisch, wie viele Beziehungen, an männlicher Kommunikationsunfähigkeit.
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am 14. August 2010
Hier wird mal nicht um den heißen Brei geredet, sondern Tacheles- und das ist auch gut so!
Was noch schöner ist, ist dass eben mal nicht -wie fast immer- die göttliche Domina dargestellt wird; verherrlicht und im Glanz von Lack und Leder. Es werden Höhen und Tiefen beschrieben in klaren, direkten Worten. Praktiken, deren Wirkung oder eben nicht, Zweifel und Glück werden eindrucksvoll geschildert.
Dieses Buch kann man nur schwer wieder aus der Hand legen.
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am 17. April 2015
Hier lernt und erlebt der Leser Lust und Leiden-Schaft aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu erleben. Welche Vielfalt in der Liebe und Erotik verborgen ist. Das Buch ist fesselnd (im aller-warsten Sinne der Worte), anregend und motivierend.
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am 16. Februar 2014
DAS BESTE *Domina* Buch überhaupt.. Authentisch, super geschrieben..bis der *Abbruch* der Story kommt.. indem Sie sich in einen Gast *verliebt*.. Kann Sie ja machen- nur ICH Herrin-Loreen hätte es nie niedergeschrieben!! Ansonsten TOP!!
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am 24. März 2013
Sehr bildlich beschrieben!
Keine sinnlose Romantik, sondern ehrlich!
Ideal für den Einstieg!
Habe es auch schon verliehen, da es sehr gut ist!
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am 17. Mai 2013
Für alle die etwas in die Welt der BDSM mal reinschnuppern wollen.
Detailliert beschrieben, immer wieder gerne.
Interessante Lektüre , Super.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. März 2014
was diese Buch noch so aufdeckt. Die ersten Seiten bereits gelesen und liest sich gleich am Anfang schon recht neugierig.
Das Buch habe ich in einem tadellosen Zustand erhalten.
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