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47 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein spannendes Stück Geschichte- bildgewaltig und packend erzählt. Das Prequel zur Marshal Reihe überzeugt auf ganzer Linie!
John FitzGilbert, ein ehrgeiziger, strebsamer junger Mann, dessen Tüchtigkeit besonders von König Heinrich geschätzt wird, nimmt bei Hofe die Tätigkeit des Hofmarshals an. Diese Stellung ist überaus wichtig, doch außer Ehre und Ruhm kann man dadurch nichts gewinnen.
So nimmt er schließlich sein ihm anvertrautes Mündel Aline...
Veröffentlicht am 5. Januar 2010 von Happy End Bücher - Nicole

versus
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Langeweile
Ich kann mich den begeisterten Rezessionen leider nicht anschließen. Ich fand das Buch leider nur langweilig.
1.
400 Seiten Langeweile, dann kommt kurz etwas Spannung auf, um dann bereits nach 20 Seiten schnell wieder abzuflachen.
2.
Die Charaktere sind extrem einseitig beschrieben. Entweder ist man ein Guter, dann aber auch nur das, oder man...
Veröffentlicht am 26. Juli 2010 von CPS


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47 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein spannendes Stück Geschichte- bildgewaltig und packend erzählt. Das Prequel zur Marshal Reihe überzeugt auf ganzer Linie!, 5. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Das Banner der Königin (Taschenbuch)
John FitzGilbert, ein ehrgeiziger, strebsamer junger Mann, dessen Tüchtigkeit besonders von König Heinrich geschätzt wird, nimmt bei Hofe die Tätigkeit des Hofmarshals an. Diese Stellung ist überaus wichtig, doch außer Ehre und Ruhm kann man dadurch nichts gewinnen.
So nimmt er schließlich sein ihm anvertrautes Mündel Aline zum Eheweib, denn ihre großzügige Mitgift beinhaltet weitläufige Ländereien und Burgen.
Im Gegensatz zu John ist Aline alles andere als ehrgeizig. Zwar begehrt sie ihren Mann, fürchtet sich jedoch vor seinem kriegerischen Naturell und flüchtet sich lieber stets in die Kapelle zum Beten, statt John beizustehen.
Insgeheim sehnt John sich nach ihrer Unterstützung, denn die Zeiten sind nach dem Tod des Königs sehr unruhig und es gibt vieles zu bedenken, da gleich zwei Parteien um die englische Krone wetteifern.

Zum einen Mathilda, die Tochter des verstorbenen Königs; die eigentlich die wahre Nachfolgerin in England werden sollte, nachdem sämtliche Untergebene Ritter ihr noch zu Lebzeiten des Königs die Treue schworen- zum anderen Stephan, Neffe des Königs, der sich als besserer Thronfolger sieht.
Und John kann es nicht vermeiden, genau zwischen die Fronten zu geraten. Es braucht viel List, Tücke, Mut und Einfallsreichtum seinerseits, um nicht unterzugehen...

"Das Banner der Königin" erzählt nun die von den Fans der Marshal Reihe schon lang ersehnte Geschichte über William Marshals Vater, John.
Das Prequel befasst sich mit Johns langsamen Aufstieg als einflussreicher Mann bei Hofe und seinem weiteren Werdegang, auch im privaten Bereich.
Ich war im Vorfeld sehr gespannt darauf, ob es die Autorin hinbekommen würde, ihrer Romanfigur trotz seines Ehrgeizes sympathische Züge verleihen zu können;
denn die wenigen Male in denen John in den Büchern über William beschrieben wird, gilt er stets als harter, kalter Mann, der einst seinen Sohn mit einer grausamen und kalten Bemerkung der Willkür des englischen Königs übergab- lediglich weil es seiner Sache diente.

Tatsächlich gelang Elizabeth Chadwick dieses Kunststück- sie schuf in ihrer Erzählung einen Mann mit Stärken und Schwächen, Ecken und Kanten, was ihn sehr menschlich wirken lässt. Auch Sybilla, Williams Mutter bietet den perfekten Gegenpol zum charismatischen John, lediglich die Figur der Aline ist ein wenig zu blass und konturlos geraten.
Den Hauptfokus nimmt jedoch der geschichtliche Hintergrund dieser Zeitepoche ein.
Die Autorin vermag es wieder einmal auf unterhaltsame Art und Weise den Lesern Historie näher zu bringen, ohne dass es zu einer langweiligen Geschichtsstunde ausufert.
Da das Verhältnis zwischen historischem Hintergrund und Erlebnissen des Hauptprotagonisten im privaten Bereich sehr ausgewogen ist, dürfte dieser historische Roman auch die männliche Leserschaft begeistern.
Chadwicks Schreibstil ist wie immer sehr bildhaft und atmosphärisch dicht geraten und so lesen sich die 530 Seiten wie im Flug. Man ist wie gebannt von Johns Intellekt, der dem seines Sohnes in keiner Weise nachsteht und der ihm dabei hilft, sich aus den schier
auswegslosesten Situationen doch noch in letzter Minute herausmanövrieren zu können.

Fazit: Ein spannendes Stück Geschichte- bildgewaltig und packend erzählt. Das Prequel zur Marshal Reihe überzeugt auf ganzer Linie! Eine Rezension von Happy End Bücher. (NG)

Die Marshal Reihe:

Prequel: Das Banner der Königin/ A Place Beyond Courage
1. Teil: Der Ritter der Königin /The greatest Knight
2. Teil: Der scharlachrote Löwe /the scarlet Lion
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen A Place beyond courage..., 16. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Das Banner der Königin (Taschenbuch)
... ist das Prequel zu den schon erschienenen zwei Romanen über William Marshal, nämlich über dessen Vater John - den Mann hinter der berühmt-berüchtigten Hammer-und-Amboß-Ansage. Ein sehr unterhaltsamer, gut recherchierter Roman - wenn auch sicher mit einer ordentlichen Portion dichterischer Freiheit - ist doch die tatsächliche Quellenlage zu ihm viel spärlicher als zu seinem Sohn.

Ich bin mir ziemlich sicher, wer Rebecca Gablé mag, wird auch Elizabeth Chadwick mögen, wobei sich letztere in meinen Augen über die Zeit gesteigert hat, soll heißen, es gibt unter ihren früheren Büchern auch ein paar schwächere, dieses hier ist definitiv eines der absolut gelungenen, wie auch die beiden anderen Marshal Bücher (besonders das zweite). Das Tempo ist etwas gemächlicher als bei Gablé, was zum einen daran liegen mag, daß Chadwick sich (in diesen Büchern zumindest) ja auch an die Fakten der Biografien der Helden zu halten hat, zum anderen auch dazu führt, daß die Überraschungen und Wendungen nicht ganz so an den Haaren herbeigezogen und als Selbstzweck erscheinen, wie sie das anderswo gelegentlich tun... Was die Spannung aber nicht mindert. Auch ist John Marshal keiner dieser vermodernisierten Helden, sondern ganz wohltuend ein 'Mann seiner Zeit' - rücksichtslos, dennoch faszinierend, ach ja, und märchenhaft gutaussehend auch nur bis zur Mitte der Geschichte ;)

Meine Bemängelung - wie immer Titel und Coverbild der deutschen Ausgabe, wenn auch nicht ganz so furchtbar wie bei 'The Greatest Knight' - 'Der Ritter der Königin'. Himmel, Blanvalet - die Hauptfiguren dieser Romane sind Männer! im besten Sinne des Wortes, und die Hauptleserschaft besteht - höchstwahrscheinlich, wenn auch vielleicht ungerechtfertigt - aus Frauen! Wo bitte ist da der Grund irgendwelche Frauentorsi aufs Cover zu bügeln?
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen authentisch und atmophärischer Roman, 27. August 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das Banner der Königin (Taschenbuch)
Matilda, Tochter König Heinrichs I., ist die eigentliche Erbin des Throns. Durch ihre Verheiratung mit Gottfried V. von Anjou, sah nun der Neffe des Königs, Stephan von Blois, eine Gelegenheit, den Thron nun für sich zu beanspruchen. Ein bitterharter Kampf um die Macht entfachte, der das Volk in einen Bürgerkrieg stürzte.

John FitzGilbert, ehemaliger Hofmarschall des Königs gelangt zwischen die Fronten im Kampf um den Thron. Sich auf die Stephans zu stellen, scheint ihm richtig und es wird ihm auch gut vergütet. Als er bei einem Kampf schwer verwundet wird, bietet ihm nur der Earl von Salisbury eine Chance, weitere Fehden zu verhindern und so willigt er in die Ehe mit dessen Tochter Sybilla ein. Mit hoher Intelligenz, scharfem Verstand, Mut und auch listigen Einfällen, kämpft John letztendlich um das Leben seines Sohnes.
Für die Autorin ist gute Recherche unerlässlich und so verwebt sie die Erlebnisse und Ereignisse ihrer Fantasie so geschickt mit der belegten Geschichte, dass beides zu einer spannenden, prallen und mitreißenden Einheit verschmilzt. Sympathische und vielschichtige Figuren geleiten den Leser durch die Hochzeit der gotischen Epoche Englands und erwecken vor seinen Augen nochmals die ganze weitumfassende Tragik eines Machtkampfes, der unweigerlich auch in das Leben der Bevölkerung eingreift. Bildgewaltig, ereignisreich und absolut realistisch schildert Elizabeth Chadwick die Begebenheiten. Verlieren in vielen Romanen die Figuren durch extreme schwarz/weiß-Zeichnung an Glaubwürdigkeit und der Roman dadurch auch an Qualität, so braucht man diese Bedenken bei Chadwicks Büchern nicht haben. Die Autorin stattet die Figuren mit dem ganzen Spektrum menschlicher Charaktere aus, so dass auch die Protagonisten ihre Ecken und Kanten haben und nicht nur die vermeintlich perfekten und ehrbaren Helden mimen.
Die gut 500 Seiten sind schnell gelesen, da die Autorin den Spannungsbogen steht's straff hält und so den Leser kaum erlaubt das Buch aus der Hand zu legen. Chadwick ist ein Garant für gute Recherche, authentische und glaubwürdige Erzählung und spannende, mitreißende Plots, so dass es für jeden Liebhaber historischer Romane ein Vergnügen sein wird, in ihre Geschichten einzutauchen.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die englische Gablé, 15. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Das Banner der Königin (Taschenbuch)
Elizabeth Chadwick ist in Deutschland weitaus weniger populär als Rebecca Gablè, und das völlig ohne Grund. Ihre Romane sind auf die gleiche großartige Weise recherchiert, und sie hat das gleiche Talent, Geschichte zum Anfassen lebendig darzustellen. Wer Gablè liebt, kommt an Chadwick nicht vorbei.

Zugebeben, der Stil der beiden Autorinnen ähnelt sich kaum, was jedoch nur positiv sein kann, weil so zu keiner Zeit das Gefühl des Abklatsches aufkommt. Beide Frauen haben zudem eine ganz eigene Meinung zu den vergangenen Ereignissen, so dass man verschiedene Sichtweisen geboten bekommt.

Gablè schreibt sehr detailliert, während bei Chadwick die Würze eher in der Kürze liegt. Die Romane beider Frauen nehmen die Spanne eines Lebens ein, wobei Chadwick das stets auf halb so viel Seiten gelingt, ohne dabei jemals an Tiefgang anzubüßen - ganz im Gegenteil. Was ihr an Brillanz und Liebe zum Ausführlichen fehlt, macht sie massiv wett durch die realistische, menschenkennerische Warmherzigkeit, die Gablé häufig abgeht. Romantik und Sinnlichkeit kommen auch hier nicht zu kurz, und sie besitzt großes Talent, spannende, lebendige Szenerien zu entwerfen.

Der größte Unterscheid ist wahrscheinlich, dass Gablès Hauptfiguren fiktiv sind, während die Chadwicks sich an historische Persönlichkeiten anlehnen. Dadurch werden ihre Romane umso interessanter und lassen zum Glück etwas von der sprühenden Fantasie fehlen, die an Gablé dann doch oft ziemlich stört. So, wie Chadwick es beschreibt, so könnten die Menschen damals tatsächlich gedacht und gefühlt haben. Ihre Romane wiederholen sich niemals, stets entwirft sie in Anlehnung an die Fakten völlig neue Charaktere. Ihre Sichtweise von Geschichte ist eine sehr objektive, sachliche, die nichts verglorifiziert.

Insofern halte ich sie, obwohl sie sehr viel schlichter und knapper schreibt, in mancherlei Hinsicht für eine bessere Autorin als Gablè, weil sie die Historie aus einer sehr viel reiferen Perspektive als sie beleuchtet und dabei dennoch niemals die Herzlichkeit vergisst. Ihre Hauptpersonen kommen unglaublich interessant herüber; sie sind ebenso stark wie menschlich, und sie kann sich großartig in die Menschen hineinversetzen, die unter so schwierigen Bedingungen ihren Platz im Leben finden und gleichzeitig versuchen mussten, der eigenen Persönlichkeit treu zu bleiben. Karriere zu machen, dabei seine Menschenwürde zu bewahren und nicht an den Opfern zu zerbrechen, die man bringen musste, das gelang wohl nur wenigen.

Möchte man Chadwick Glauben schenken, so hat sie erneut eine faszinierende Gestalt zum Leben erweckt, der dies gelungen ist. Auch die beiden Frauen an John Marshals Seite erhalten ihre Würdigung, sogar die schwache Aline, die nicht für ihr zerbrechliches Wesen verurteilt wird. Insofern schließt sie in vielerlei Weise den Kreis, den Gablé nie so ganz zu Ende schlagen konnte. Deren Romane sind wie eine fette Sahnetorte, bunt und schillernd und voller hochfliegender Träume, während die der bodenständigen, etwas nüchterneren Chadwick eher auf den echten, soliden Gehalt setzen.

Also, unbedingt eine Chance geben!
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lebende Geschichte, 20. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Das Banner der Königin (Taschenbuch)
Ich bin ein großer Fan englischer Geschichte und der Bücher von Rebecca Gablé und bin durch Zufall auf dieses Buch gestossen.
Das Buch fesselt von der ersten bis zur letzten Seite, obwohl ich sagen muss, dass ein bißchen Kenntnis der englischen Geschichte für das Verständnis des Buches sehr hilfreich ist. Die Kenntnis habe ich und so habe ich das Buch förmlich verschlungen. Aber auch ohne Ahnung der genauen historischen Hintergründe fesselt dieses Buch durch die detailreiche Schilderung des Lebens und auch der Konflikte dieser Zeit.
Für kalte, graue Winternachmittage genau das Richtige.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Langeweile, 26. Juli 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Banner der Königin (Taschenbuch)
Ich kann mich den begeisterten Rezessionen leider nicht anschließen. Ich fand das Buch leider nur langweilig.
1.
400 Seiten Langeweile, dann kommt kurz etwas Spannung auf, um dann bereits nach 20 Seiten schnell wieder abzuflachen.
2.
Die Charaktere sind extrem einseitig beschrieben. Entweder ist man ein Guter, dann aber auch nur das, oder man gehört zu den Bösen bzw. Schwachen, dann aber vernichtend eindeutig.
Am meisten hat mich gestört: der Held des Romans wird immer wieder gerühmt für seine Menschenkenntnis. Er kann nach wenigen Minuten einen Menschen hundertprozentig richtig einschätzen. . . . Aber dann nimmt er sich eine Frau, an der die Autorin von Anfang an kein gutes Haar läßt. Das passt einfach nicht !!
(mal abgesehen davon, dass ein Mensch nicht so völlig unfähig sein kann, wie Johns erste Frau über mehrere hundert Seiten immer wieder dargestellt wird)

Schade.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Historischere Roman, 17. April 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Banner der Königin (Taschenbuch)
Dieser Roman ist spannend und sehr gut lesbar geschrieben. Ich hatte mich zu einem Fan von Rebecca Gable entwickelt, muss aber sagen das auch dieser Roman von Elizabeth Chadwick mir sehr gut gefällt. Kann ich nur weiterempfehlen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 1.Teil der Marshal-Trilogie, 15. Januar 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Banner der Königin (Taschenbuch)
Den 1.Teil der Marshal-Trilogie bildet dieses Buch. Da ich rein zufällig an die Bücher der Autorin gelangt bin habe ich diese Trilogie etwas unorthodox gelesen. Zuerst Teil 2 und 3, dann Teil 1. Deshalb mein Fazit des Ganzen bereits an dieser Stelle.
Sehr professionell hat Frau Chadwick die historischen mit den erfundenen Fakten verquickt und somit eine solide und glaubwürdige Grundlage ihrer Romane schafft.
In diesem 1.Teil der Trilogie wird über das Leben von John FitzGilbert dem Marshal des alten Königs Heinrich I. von England, von seinen beiden Ehefrauen Aline und Sybilla und seiner zahlreichen Nachkommenschaft erzählt. Interessanterweise erfährt man einiges über die Arbeit eines Marshals. Er steht dem königlichen Haushalt vor, treibt die Steuern ein und ist und für Recht und Ordnung am Hofe zuständig. Sobald sich der Hof auf Reisen begibt, in der damaligen Zeit ein normales Unterfangen, fungierte der Marshal als Organisator bzw. als Manager der gesamten Reise, sorgte für Verpflegung und Unterkunft und vor allem obliegt der königlichen Fuhrpark sprich Pferde, Wagen etc. Ein durchaus großes und verantwortungsvolles Amt . John FitzGilbert war aber auch Ritter und treuer Untergebener seines Lords, der König von England. Nach dem Tod von Heinrich I. stürzte das Land in eine "Anarchy"wie die Geschichte sagt. Kein männlicher Thronfolger war mehr am Leben, der einzige Sohn ertrank bei seiner Überfahrt aus der Normandie und die Nachfolge sollte seine einzige Tochter Mathilde antreten. Nicht alle Mächtigen im Land wollten dies und so wurde Stephan, ein Neffe des Königs zum König ausgerufen, aber Mathilde behauptete ebenfalls ihren Machtanspruch. John FitzGilbert wurde automatisch von Stephan I. als Marshal übernommen. John verheiratet mit Aline Pipard seinem Mündel war dies nur Recht. Seine Sorgen galten vielmehr seiner Ehe und den Grenzstreitigkeiten die er mit dem Earl of Salisbury, der ihm eines seiner Lehen streitig machte, hatte. Seine Ehe mit Aline Pipard stand unter keinem guten Stern. Aline war eine verschreckte junge Frau, die lieber den "Schleier" genommen hätte, als Ehefrau eines Ritters zu werden. All die Belastungen die ein Haushalt einer Burg, die Pflichten einer Ehefrau und die Aufgaben einer Mutter mit sich brachten, all diesen Dingen fühlte sie sich nicht gewachsen und erfüllte sie mehr schlecht als recht. Als sich dann herausstellte, dass John Aline eigentlich nicht hätte heiraten dürfen, weil sie beide weitläufig verwandt waren, wurde die Ehe sehr schnell gelöst und die beiden Söhne blieben bei John. Um die Grenzstreitigkeiten ein für allemal zu lösen kam ihm der Vorschlag seines Freundes des Earl of Glouchesters gerade recht, um die Hand der Tochter des Earl of Salisbury Sybilla anzuhalten. Sybilla of Salisbury wurde ihm eine gute Ehefrau, die ihm auf Augenhöhe gegenüberstand, die großes Interesse an seiner Arbeit fand, gern seinen Erzählungen vom Hofe zuhörte und immer ein Ohr für die Sorgen und Nöte des Marshals des Königs hatte. Die Liebe und Zuneigung die im Laufe ihrer Ehe wuchs und ein großes Vertrauen schuf sollte ihnen im späteren Leben noch dienlich sein. Aus ihrer Ehe gingen 6 Kinder hervor, die alle das Erwachsenenalter erreichten. Der Zweitgeborene war William, der William der später einmal als der größte Ritter seiner Zeit in die Geschichte einging. Als William 5 Jahre alt war wurde er zum Spielball der Politik im Kampf um Macht und Thronfolge . Aber die Liebe und das Vertrauen welches zwischen John und Sybilla in ihrer Ehe gewachsen war zahlte sich aus, Sybilla vertraute John bedingungslos und verzweifelte nicht, als dieser weit über 1 Jahr König Stephan als Geisel diente. Eine Mutter kann es nicht ertragen, wenn ihr Kind sterben soll nur damit der Vater zur Aufgabe gezwungen wird. Aber Sybilla hatte so viel Vertrauen in John, der ihr zu sicherte, das König Stephan es nicht zum Äußersten kommen lassen würde.
Spannung und Leidenschaft bis zum Schluss, sie sollten das Buch/die Trilogie lesen!
Etwas Kritik am Ende möchte ich diesem rundum gelungen Werk anfügen. Eine sorgfältigere Lektorenlesung wäre wichtig gewesen, da einige Namensverwechselungen im Text oft im gleichen Absatz vorkamen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessantes Prequel, 22. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Banner der Königin (Taschenbuch)
Wer die beiden anderen Romane um William Marshal kennt, der erhält hier interessante Informationen über seinen Vater und seine früheste Jugend.
Die Geschichte ist manchmal für meinen Geschmack etwas langatmig erzählt.
Kann aber daran liegen, dass über diesen Zeitabschnitt englischer Geschichte nicht soviel bekannt ist und deshalb weniger auf Fakten zurückgegriffen werden kann.
Wer sich für William Marshal interessiert, sollte unbedingt auch "Der Ritter der Königin" und "Der scharlachrote Löwe" lesen.
Mir persönlich gefällt der mittlere Band der Trilogie am besten.
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4.0 von 5 Sternen Geschichte Englands im Mittelalter, immer wieder ein Thema für mich....., 13. April 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Banner der Königin (Taschenbuch)
E. Chadwick ist für mich eine Alternative zu Rebecca Gable, beide schreiben über englische Geschichte und beide machen das gut.
E. Chadwick wählt allerdings nicht die Tudors als Thema, sondern wählt die unmittelbaren Nachfahren von Wilhelm dem Eroberer, wie es in England nicht anders sein kann, gibt es wieder einmal Krieg um die englische Krone, beschäftigt man sich mehr mit England fragt man sich, wie diese Insel und deren Menschen bei so vielen Kriegen überleben konnten und wie es Herrschern gelungen sein kann, das Volk immer wieder für sich zu motivieren.
E. Chadwick schreibt über diese Zeit und erzählt es wunderbar, auch für Kenner dieser Themenwelt sind die Romane interessant, auch wenn es schon jede Menge davon gibt.
Was mir ein wenig fehlt, ist mehr Spannung und mehr Tiefe, dahingehend ist ihr meiner Meinung nach Frau Gable voraus.
Bei diesem Roman war es so, dass ich das Buch nach gut einem Drittel für längere Zeit auf die Seite gelegt habe, weil es mir zu langatmig war, als ich es jetzt nach einer längeren Pause fertig gelesen habe, hat es mir immer besser gefallen und gegen Ende hin hat sich auch noch wirkliche Spannung gezeigt, warum das möchte ich hier nicht vorwegnehmen, auch wenn die Geschichte dieses Romans ja belegt ist.
Wer sich also in diese Zeit versetzen lassen will, der sollte alle drei Bände über den englischen Marschall bzw. seinen Vater lesen und Folgebände zu diesem Thema gibt es auch noch, Frau Chadwick scheint also eine fleißige Schreiberin zu sein.........
Schön wäre es, von ihr auch einmal etwas zu einem anderen Themenkreis zu lesen.
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Das Banner der Königin
Das Banner der Königin von Elizabeth Chadwick (Taschenbuch - 15. Dezember 2009)
EUR 8,95
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