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Kundenrezensionen

68
4,4 von 5 Sternen
Sniper: Ein Jack-Reacher-Roman (Die Jack-Reacher-Romane, Band 9)
Format: TaschenbuchÄndern
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34 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. März 2008
Jack Reacher ist so cool, dass man auf ihm Schlittschuh laufen könnte. Das sagt er in einem Dialog über sich selbst und das stimmt auch.

Diesmal begibt sich die Ein-Mann-Armee ohne festen Wohnsitz in den Mittleren Westen. Dort hat es ein Massaker gegeben. Fünf Menschen wurden willkürlich erschossen. Allerdings hat der Täter eine Spur hinterlassen, die der eines Elefanten im Porzellanladen gleicht. Deshalb ergreift man ihn noch in der gleichen Nacht. Es handelt sich um einen von der Armee ausgebildeten Scharfschützen, der sich ohne Gegenwehr festnehmen lässt. Er gesteht die Tat nicht, verlangt aber nach Jack Reacher. Und der ist bereits unterwegs. Reacher kennt den Täter aus der Army-Zeit und weiß, dass er im Irakkrieg schon einmal die Nerven verloren hat und dort vier Kameraden erschossen hat. Reacher möchte eigentlich nur sicher gehen, dass der Täter dieses Mal nicht ungeschoren davon kommt. Als Reacher dann selbst zum Ziel eines Angriffs wird, beschließt er der Sache auf den Grund zu gehen.

Das Buch ist ein spannender Action-Thriller. Als Leser kennt man die Bösewichter, lediglich der Drahtzieher des Ganzen bleibt bis zum Showdown im Dunkeln. Man begleitet Reacher dabei, wie er den Fall Schicht für Schicht aufdeckt. Dabei ist er in der Wahl der Mittel nicht zimperlich. Da seine Moral tadellos in Ordnung ist, darf er die Bösen auch ihrer gerechten Strafe zuführen oder sie gleich selbst vollstrecken. Und am Ende verlässt er noch vor Morgengrauen die Stadt, ohne sich noch einmal umzudrehen!

Fazit: Sehr amerikanisch. Hier gilt die alte Regel: Auge um Auge, Zahn um Zahn. Für alle, die auch die Film-Klassiker von Clint Eastwood, Charles Bronson oder Bruce Willis gut finden, ist das Buch ein Muss.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Oktober 2010
Jack Reacher Romane sind alle gut...mal mehr, mal weniger. Und Sniper ist einer von den guten ;)

James Barr, ein ehemaliger Sniper der US Marines, erschießt scheinbar willkürlich mehrere Menschen am hellichten Tag mitten in Indiana. Die Beweise sind erdrückend, der Fall scheinbar im Sack, doch Jack Reacher, der eigentlich nur nach Indiana gekommen ist, weil er helfen will seinen alten Bekannten hinter Schloß und Riegel zu bekommen, ahnt das da vielleicht doch mehr ist, als ein bloßer Aussetzer eines scheinbar gestörten Einzeltäters...

Die Geschichte dieses Attentats ist gewohnt spannend, abwechslungsreich und durchweg fesselnd. Sie ist aber ein typischer Reacher und von daher zu einem gewissen Grad vorhersagbar und stereotyp. Aber es ist eben ein Reacher Roman... und wer sich einen Reacher greift weiß was er zu erwarten hat: Popcorn-Kino in Buchform. Action, Spannung, verwirrende Twists und ein furioses Finale! Fans kaufen es wahrscheinlich eh, Kritiker sowieso nich und Unentschlossene sollten Lee Child und dem coolsten Serienhelden des Action-Thriller-Genres definitiv eine Chance geben!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. November 2012
Nachdem die Rezensionen der anderen Leser hier insbesondere den Buchinhalt beleuchtet haben, der Film gerade im Kino anläuft – möchte ich ein paar Worte zur Hauptfigur des „Jack Reacher“ verlieren - eines Rachengels der Kleinen, der wehr- und hoffnungslosen der Gesellschaft.

Ein Mann der einmal selbst als ein Rädchen im gesichtslosen und perversen System der Großen und Mächtigen als Offizier der Militärpolizei funktioniert hat, um dann demselben System und den von den vermeintlich Großen und Mächtigen geschaffenen oder eher „verdrehten“ "Regeln" den Rücken zu kehren. Eben dieser Mann kehr in das System immer wieder als „nur Reacher“ zurück – zugegebenermaßen ungern und wiederstrebend - um dann ein schreiendes Unrecht eines kleinen und normalen Menschen zu rächen - erbarmungslos, maßlos und haltlos - denn manche Dinger verlangen Taten, sind „Worth Dying For“.

Reacher ist ein brillanter Kriminalermittler, gewiefter Stratege und Experte für militärische geplante Operationen nach dem Motto des US-Militärs:“ Für die schlechteste Eventualität planen, sich über bessere Optionen freuen“. Reacher nutzt seine Fähigkeiten und schlägt zurück für Solche die es nicht können. Gibt Mut. Tötet. Vernichtet. Peiniger und Kriegsverbrecher, Kinderschänder, Vergewaltiger und Psychopathen an jedem Ort innerhalb des Systems sind vor ihm nicht sicher. Politiker, Polizisten, Militärs, Schwerverbrecher - Keiner der sich in Sicherheit wähnende „kleinen Götter“ ist für ihn unerreichbar. Reacher ist unbarmherzig, prägnant und handelt nach der US Militär-Doktrin - jeder Angriff wird mit maximaler Wirkung zurückgeschlagen. Immer wieder befindet sich Reacher dabei in einem Flirt mit dem Tod, der Preis den er zahlt ist astronomisch. Er wird verletzt, angeschossen - ein Mal stirbt er fast an den Folgen einer Schussverletzung. Er büßt auf tragische Art seine nächsten und Freunde ein.

Recher ist aber auch Jack: Jack der Propst im Original liest und Soul liebt. Jack der mehrere Sprachen passabel spricht und dabei Französisch fast perfekt beherrscht. Jack der selbst von Schuldgefühlen in Bezug auf seinen Nicht minder brillanten aber wesentlich introvertierteren Bruder geplagt wird. Jack der seine kauzigen Gewohnheiten pflegt .

Dennoch – Reacher ist immer wieder aber vor allem ein Tsunami der die Vernichtung und Verachtung des Menschen zum Kern des Übels zurückbringt und dieses tilgt.

Nachdem ich alle bisher erschienen Bücher aus den Zyklus gelesen, habe büßt für mich die Figur bis heute Nichts ein an ihrer Attraktivität ein. Vielmehr bekommt man Lust die Bücher in Originalversionen zu lesen, um sich an der prägnanten Sprache zu erfreuen, den kurzen punktierten Sätzen und filmreifen Schlagwörtern. Zusätzlich macht die oft in den einzelnen Büchern wechselnde Erzählperspektive, neue Aspekte der Figur und neue Orte jedes Buch zum neuen Erlebnis.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Da ist er wieder - Jack Reacher - ein ehemaliger amerikanischer Militärpolizist, diesmal als HC herausgekommen, aber unbedingt lesenwert. Der Autor ist seinem Stil treu geblieben, die Handlung ist gut konstruiert, die Spache klar und eindeutig, Gefühle spielen in seinen Büchern keine große Rolle, hier geht es darum Schlussfolgerungen zu treffen und zu handeln. Sehr interessant fand ich diesmal die Idee des Falles, sehr überzeugend. Jack Reacher war auch diesmal sehr überzeugend, indem er in ca. der Mitte des Buches sich selbst und seine bisherigen Lösungsansätze in Frage stellt und damit dann eine Lösung findet, sehr gut. Ich freue mich immer wieder dass man die Spannung noch steigern kann und bin mir ganz sicher, dass das nicht der letzte Jack-Reacher-Krimi war, es geht weiter. Wer klare und oft brutale Szenen mag, wer damit leben kann, das Jack Reacher natürlich jeden Fall löst, der ist hier bestens bedient.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. März 2015
Zum Inhalt von SNIPER will ich hier nicht viel verlieren. Fast jeder Jack Reacher Fan wird die gleichnamige Verfilmung mit Tom Cruise gesehene haben. Zwar kann Tom Cruise eine Romanfigur wie Jack Reacher beileibe nicht ausfüllen – was allein schon an der Größe liegt – trotzdem war dieser Film für mich der Indikator, die Jack Reacher Bücher zu lesen. Und das habe ich der Reihe nach getan. Hier sei noch gesagt, dass der Inhalt von SNIPER für den Film teilweise schon sehr abgewandelt wurde, letztendlich aber die Kernstücke des geschriebenen Werkes enthält…

Autor Lee Child hat sich über die einzelnen Bücher hinweg entwickelt und ist langsam aber sicher immer besser geworden. Reacher selbst hat sich aber ebenfalls geändert: ist ein geradliniger, gerechtigkeitsliebender und keineswegs zimperlicher Kerl. Er bewegt sich bewusst und gewollt nicht im System, hat kein Telefon, keine Kreditkaten und keinen festen Wohnsitz. Und so wie er sich außerhalb des Systems bewegt, so handelt er auch auf seine eigene, konsequente und oft brutale Weise, ohne groß darüber nachzudenken. Wenn Reacher jemanden tötet und dieser Jemand es aus seiner Sicht verdient hat, dann verschwendet Reacher keinen Gedanken mehr an diese Tötung. Ein knallharter, kompromissloser Kerl also. Und gerade das gefällt mir an dieser Romanfigur.

Drei Sterne mit Tendenz zu vier. Lee Childs Figur Jack Reacher ist immer für ein paar unterhaltsame Stunden gut.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
HALL OF FAMEam 18. Juli 2009
Sniper" (Blanvalet 37208 - One Shot", 2005) ist nach "Größenwahn" (Heyne 01/13026 - "Killing Floor", 1997), "Ausgeliefert" (Heyne 01/13421 - "Die Trying", 1998), "Sein wahres Gesicht" (Blanvalet 35692 - "Tripwire", 1999), "Zeit der Rache" (Blanvalet 35715 - "Running Blind"/"The Visitor", 2000), "In letzter Sekunde" (Blanvalet 35777 - "Echo Burning", 2001), "Tödliche Absicht" (Blanvalet 36285 - "Without Fail", 2002), "Der Janusmann" (Blanvalet 36616 - "Persuader", 2003) und "Die Abschussliste" (Blanvalet 36840 - "The Enemy", 2004) der neunte Jack Reacher-Roman von Lee Child. Diesmal erwähnt der wegen eines Massakers an 5 Personen verhaftete James Barr bei einem Verhör seinen Namen. Er behauptet unschuldig zu sein und glaubt offenbar, dass Jack Reacher - mit dem er in dessen Zeit bei der Militärpolizei zu tun gehabt hatte - ihn wegen seiner Ermittlerqualitäten trotz eindeutig gegen ihn sprechender Beweise aus seiner Bredouille befreien kann. Jack Reacher taucht auch dann kurze Zeit später in der Kleinstadt in Indiana auf. Und so beginnt die Story, bei der er mit seinen - wenigen - Verbündeten den Ursachen des Massakers auf die Spur kommt und zu seiner vollständigen Aufklärung beiträgt. Insgesamt wieder ein trotz seiner 477 Seiten wie gehabt spannend geschriebener Actionthriller, der allerdings mit seiner Russen-Gulag-Partie, die öffentliche Riesenaufträge in Indiana erhält, nicht unbedingt den glaubwürdigsten Plot hat. Vielleicht wird dieser bei den kommenden Jack Reacher-Romanen wieder plausibler sein. Sie sind jedenfalls schon im Anrollen: The Hard Way" ist Nr. 10, Bad Luck and Trouble" ist Nr. 11 und Nothing To Lose" ist Nr. 12 der Jack Reacher-Serie. Sie werden sicher in absehbarer Zeit ebenfalls in deutscher Sprache erscheinen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Juni 2009
Sniper: Ein Jack-Reacher-Roman
Hier geht es gleich auf den ersten 10 Seiten richtig zur Sache...5 Tote, erschossen von einem ehemaligen Angehörigen der Special Forces der Army. Der Täter geht so offensichtlich laienhaft vor, dass die Polizei u. Staatsanwaltschaft meint, einen wasserdichten Fall für einen Schuldspruch zu haben... wenn da nicht ein kleiner Haken wäre, der Täter verweigert die Aussage, hat nur einen Satz beim Verhör auf Band gesprochen: "Ich bin unschuldig. Lassen Sie Jack Reacher kommen". Und von da ab gewinnt der Roman an Schwung, intensiver Plot, wie es Jack-Reacher-Fans lieben...TIPP!
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am 10. August 2014
Klappentext

"Sechs Kugeln. Ein Schütze. Keine Chance.
In einer Kleinstadt in Indiana schießt ein Heckenschütze scheinbar wahllos in eine Menschenmenge. Die Spur führt zu James Barr, der Jahre zuvor seinen Job als Scharfschütze bei der Army verlor, weil er sich zu einem ähnlichen Massaker hatte hinreißen lassen. Sein Vorgesetzter damals: Jack Reacher. Und ausgerechnet nach Reacher fragt Barr nun, als man ihn festnimmt. Ausgerechnet Reacher – hatte dieser doch damals geschworen, Barr eines Tages ein für alle Mal hinter Gitter zu bringen …"

Meine Meinung

Der Fall ist klar. James Barr hat 5 Menschen erschossen. Alle Spuren führen zu ihm. Aber irgendwas kann da nicht richtig sein.
So ging es mir nach den ersten Kapiteln des Buches. Ich weiß nicht, wie ich darauf kam, aber vielleicht war es einfach zu offensichtlich. Ich war mir sicher, dass Barr nicht der Täter sein kann.

Im Laufe des Buches wird man über den Fall aufgeklärt, erlebt die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven und erfährt somit viel über die Guten und Bösen. Durch den Schreibstil kam ich gut und leicht in die Geschichte rein und musste zwischendurch nicht stoppen, weil ich nicht mitgekommen bin. Am Anfang wird die Geschichte noch allgemein und von "außen" erzählt. Dies ändert sich, wenn Jack Reacher auftaucht. Vor 14 Jahren war Reacher ein Cop beim Militär. Dort lernte er James Barr kennen, der im Krieg vor vielen Jahren vier Menschen erschoss. Als Reacher plötzlich seinen alten Bekannten im Fernsehen entdeckt, während über die schreckliche Tat berichtet wird, macht er sich auf den Weg zum Ort des Geschehens.

Jack Reacher ist ein cooler Typ. Ich hatte Spaß daran, ihn auf seiner "Reise" zu begleiten, wobei natürlich der Hauptteil des Buches bereits in Barrs Stadt passiert. Reacher ist schlagfertig, intelligent und ein ziemlich ruhiger Kerl, das hat mir sehr gefallen.
Auch ein paar andere Charaktere fand ich super. Die Journalistin Ann Yannie zum Beispiel hat mir durch ihre Art sehr gefallen. Auch Helen Rodin, die Tochter des Staatsanwalts und gleichzeitig die Anwältin von James Barr war mir symphatisch. Mit dem Angeklagten selbst "erlebt" man nicht viel. Er ist eigentlich nur ein Nebencharakter, der dennoch eine mehr oder weniger große Rolle spielt.

Das Buch hatte mehrere Spannungsbögen und hat Fragen aufgeworfen, bei denen ich mir die Antwort sofort denken konnte. Leider hatte ich nicht immer Recht. Ich finde es gut, wenn nicht immer alles so offensichtlich ist und man ab und zu überrascht wird.

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, jedoch hätten ein paar Stellen weggelassen werden können, die haben sich manchmal ein wenig in die Länge gezogen. Alles in allem kann ich diesen Krimi aber jedem Liebhaber empfehlen!
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am 22. Oktober 2009
Meine erste Romanerfahrung mit Jack Reacher hatte ich in Lee Childs JANUSMANN. Das Buch hatte Etwas, war spannend und der Hauptakteur das Herz auf dem richtigen Fleck. Reacher ist das moralische Gewissen unserer Gesellschaft. Er vertritt Werte, die in unserer Zeit immer mehr abhanden kommen. Er geht seinen Weg, zwar unkonventionell, aber mit einen unbestreitbaren Spürsinn für Gerechtigkeit...und er geht ihn ohne Zweifel und ohne Kompromisse. Das Gute an den Reacher-Romanen von Lee Child, alle sind abgeschlossene Geschichten, auch wenn es unterhaltsamer ist, schon etwas über seine Vergangenheit zu wissen. Seine Beweggründe und Handlungen werden so einfach besser erkennbar.
Genau so ist auch dieser neue Roman angelegt. Gut, inzwischen ist schon ein aktuellerer Roman mit dem Titel WAY OUT rausgekommen. Ich wollte aber abwarten, bis die HC-Ausgabe günstig zu erwerben ist.
In SNIPER holt Reacher wieder die Vergangenheit in Form eines Mannes ein, dem er in seinen Zeiten bei der Militärpolizei, schon einmal begegnet war und der Dreck am Stecken hatte. Reacher hat ihm damals gedroht, aber noch einmal eine Chance eingeräumt, auch von Staatswegen und nun hat dieser Mann, so sagen es die Nachrichten, einfach fünf Menschen erschossen. Reacher, der ein vagabundierendes Leben ausserhalb des Systems führt, macht sich auf in die Stadt des Geschehens, um den Schuldigen auch ja der Gerichtsbarkeit zu überführen. Der Fall ist wasserdicht, eigentlich zu sehr...und das stößt Reacher auf und er fängt an zu graben...

Mehr als die Kurzbeschreibung der Buchbewerbung soll hier auch nicht erzählt werden. Es macht wieder Spass, diesen neuen Child zu lesen. In kurzer und knackiger Form präsentiert er einen Antihelden, der, wen er sich erst einmal mal festgebissen hat, buchstäblich nicht aus der Ruhe zu bringen oder tot zu kriegen ist und nicht mehr los lässt. Reacher sieht, analysiert, beurteilt und schlägt dann zurück und hilft so auch immer denen, die sich selbst nicht helfen können. Die Methoden seiner Wahl hierbei sind kompromisslos, das Wissen und die Fähigkeiten hierfür in vielen Jahren bei der Armee und deren Polizei erworben...und er war dort der Beste. Wenn die Schuldigen keine Gnade gewähren, haben sie von Jack Reacher auch keine zu erwarten. Stiltypisch und mitunter etwas sehr amerikanisch und reaktionär?! Gewiss, aber auf jeden Fall sehr unterhaltsam.

Und wie Reacher im Laufe der Handlung feststellt:
"Letztlich muss man nur warten können. Wartete man, kamen gute Dinge selbst zu einem. Und die schlechten Dinge."
Wie wahr!...
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Der Fall ist von Anfang an klar, die Beweiskette lückenlos. In einer Kleinstadt in Indiana werden wahllos sechs Menschen erschossen. Aber der Täter hat unübersehbare Spuren hinterlassen, und sie führen direkt zu James Barr, einem ehemaligen Soldaten und Scharfschützen. Er wird umgehend verhaftet, und schon wenige Stunden nach der Tat ist diese aufgeklärt.
Tatsächlich? Warum waren die einzigen Worte, die Barr zu seinem unwilligen Verteidiger sagt, "Holt Jack Reacher"? Barr hatte bei der Operation Wüstensturm (dem ersten Irakkrieg) in Kuwait City bereits einmal wahllos sechs Menschen erschossen. Und Jack Reacher war damals der Militärermittler. Er überführte Barr, konnte ihn aber nicht weiter verfolgen, da der Fall von der Militärgerichtsbarkeit niedergeschlagen worden war. Reacher war also eindeutig nicht Barrs Freund.
Reacher hatte zufällig im Fernsehen von der Tat gehört und sah jetzt seine Chance, Barr endgültig hinter Gitter zu bringen. Er reiste in die Kleinstadt - und stellte zu seiner Überraschung fest, daß er Zeuge der Verteidigung war. Barr war nach seinem Gespräch mit dem Anwalt im Gefängnis zusammengeschlagen worden und im Koma. Warum hatte er Reacher gewollt?
Barrs Schwester, die von der Unschuld ihres Bruder überzeugt ist, kann Reacher dazu überreden, der Sache nachzugehen. Und beim genauen Hinsehen findet dann Reacher, daß die Beweiskette keineswegs so schlüssig ist, und kommt dem Fall hinter dem Fall auf die Spur.
Childs Romane haben immer ein Thema. Diesmal ist es Vorverurteilung eines Menschen allein aufgrund seines Lebenslaufes.
Fazit: spannend wie alle Reachers, aber auch sehr dicht. Nur die Lösung überzeugt, wie schon öfters, nicht ganz. Aber das spielt eigentlich keine besondere Rolle.
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