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30 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Knallhart, kompromisslos - Jack Reacher
"Ich brauche keinen Durchsuchungsbefehl, ich warte einfach auf die Dunkelheit."

Der Mann, der diese Worte ausspricht ist Jack Reacher. Ein Ex-Militärpolizist, der nur mit Ausweis, Kreditkarte und zusammenklappbarer Zahnbürste per Anhalter oder Bus durch die Vereinigten Staaten reist. Ohne Gepäck oder sonstige persönliche Gegenstände...
Veröffentlicht am 20. November 2011 von Littera

versus
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Jack Reacher ist leider auf Abwegen!
Jack Reacher ist eigentlich Kult. Ein brillanter Ermittler. Ehrlich. Aufrichtig. Gnadenlos. Brutal. Und immer noch durch und durch Soldat, auch wenn er schon lange keiner Einheit mehr angehört. Eigentlich...
In dem Roman Outlaw verhält sich Reacher zum ersten Mal fast komplett anders. Naja, die schöne Frau, die sich in Reacher verliebt, ist...
Vor 17 Monaten von Yamaha rules veröffentlicht


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Jack Reacher ist leider auf Abwegen!, 4. Februar 2013
Von 
Jack Reacher ist eigentlich Kult. Ein brillanter Ermittler. Ehrlich. Aufrichtig. Gnadenlos. Brutal. Und immer noch durch und durch Soldat, auch wenn er schon lange keiner Einheit mehr angehört. Eigentlich...
In dem Roman Outlaw verhält sich Reacher zum ersten Mal fast komplett anders. Naja, die schöne Frau, die sich in Reacher verliebt, ist natürlich geblieben, aber es fehlt einfach an Logik. Die übliche Logik in den Handlungen und den Ermittlungen Reachers, die der Leser so bislang gewohnt war. Jack Reacher mutiert hier zum andauernden Beobachter und zum wiederholten Einbrecher, um den neuerlichen Fall, der diesmal in einer düsteren Kleinstadt namens Dispair in Colorado angesiedelt ist, zu lösen.
Die Gegner Reachers sind allesamt ziemlich blass und farblos gezeichnet und in ihren Handlungen und in ihrem Verhalten doch arg stumpfsinnig. Auch der Haupt-Gegner, ein Recycling-Magnat und Prediger, kann da nicht wirklich überzeugen.
Dabei sind die Themen Endzeit-Kirche, Irak-Krieg und schmutzige Bomben, um die sich der gesamte Plot dreht, wieder einmal nicht schlecht gewählt. Die Handlung ist durchwegs fesselnd. Auch die Spannung baut sich kontinuierlich auf und bleibt auf relativ hohem Niveau erhalten. So tappt der Leser bis zum Schluss des Buches hinsichtlich des eigentlichen Verbrechens lange im Dunkeln. Der Showdown allerdings hat es in sich. Stark übertrieben und arg amerikanisch wären wohl die richtigen Worte hierfür...
Da gab es leider schon bessere Reacher-Romane...
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kein Weg zurück, 21. März 2013
Von 
Belle's Leseinsel (Mainz, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Outlaw: Ein Jack-Reacher-Roman (Taschenbuch)
Als Tramper quer durch die USA kommt Jack Reacher eines Tages in Despair an. Doch der Empfang gestaltet sich hier alles andere als freundlich und ehe es sich Reacher versieht, wird er wegen Landstreicherei verhaftet und vor die Stadtgrenze gebracht. Dort trifft er auf die junge Polizistin Vaughan aus Hope, die ihn mit in ihre Stadt nimmt. Das feindliche Verhalten der Bürger von Despair weckt Reachers Neugier und er vermutet zu Recht, dass die ganze Stadt etwas zu verbergen hat. Zusammen mit Vaughan setzt Reacher alles daran, hinter das Geheimnis von Despair zu kommen.

Äußerst unfreundlich und misstrauisch gestaltet sich der Empfang in Despair und als Reacher kurz darauf mehr oder weniger über einen Toten stolpert und zudem in Hope auf eine junge Frau trifft, die ebenfalls aus Despair ausgewiesen wurde, während ihr Mann noch dort zu sein scheint, ist Reachers Interesse endgültig geweckt. So düster sich die Industriestadt Despair präsentiert, so düster und bedrückend ist auch die Stimmung des Buches. Zumeist rätselhaft und undurchsichtig gestaltet sich die Story, die viele Fragen aufwirft und deren Lösung Lee Child seinen Lesern erst fast zum Schluss seines Thrillers präsentiert. Sein Schreibstil ist zumeist fesselnd, schnörkellos und hart gehalten und wirkt oft auch ein wenig distanziert.

Zudem erzählt Lee Child auch ziemlich detailliert. Die gerade anfangs ständigen Angaben und Berechnungen von Entfernungen, Himmelsrichtungen und Geschwindigkeiten haben mich stellenweise regelrecht genervt. Sie lassen mit der Zeit zwar nach, waren aber nicht gerade förderlich, was den Lesefluss angeht und haben somit auch oft unnötig die Spannung aus dem Thriller genommen.

Reachers selbst wie auch Vaughan überraschen zwar in ihren Handlungen des Öfteren, aber so richtig Konturen nehmen sie wenig an. Reacher als ehemaliger Militärpolizist ist entsprechend geschult, hat eine hervorragende Menschenkenntnis und selbst mit drei Gegnern auf einmal hat er überhaupt keine Probleme. Vaughan ist eine junge, äußerst engagierte Polizistin, die privat mit einem schweren Schicksal zu kämpfen hat und der schon lange die seltsamen Gebaren der Einwohner Despairs aufgefallen sind. Doch als einfache Polizistin kann sie hier nicht viel entgegensetzen. Bald schon vertraut sie Reacher und unterstützt ihn in seinen Aktionen, welche diesen heimlich immer wieder zurück nach Despair führen.

Schnell ist klar, dass Recycling-Unternehmer und Prediger Thurman seine Stadt Despair fest unter seiner Kontrolle hat. Alle Bewohner sind mehr oder weniger bei ihm angestellt, entsprechend agieren sie. Thurmans Wort ist Gesetz. Lee Child verknüpft hier geschickt die Themen Umweltsünden, Endzeitkirche und Irak-Krieg zu einem knallharten Thriller, bei dem allerdings alle Beteiligten recht blass wirken und nicht wirklich überzeugen können, zudem wirkt gerade der Schluss doch ziemlich überzogen und unrealistisch.

Fazit: Ein knallharter Thriller, der gerade zum Ende hin ziemlich unrealistisch daherkommt, aber meist mit einer spannenden Story überzeugt. Hierbei bleiben die Charakterzeichnungen jedoch auf der Strecke und auch durch die Detailverliebtheit des Autors wird oft der Lesefluss gestört.
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30 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Knallhart, kompromisslos - Jack Reacher, 20. November 2011
"Ich brauche keinen Durchsuchungsbefehl, ich warte einfach auf die Dunkelheit."

Der Mann, der diese Worte ausspricht ist Jack Reacher. Ein Ex-Militärpolizist, der nur mit Ausweis, Kreditkarte und zusammenklappbarer Zahnbürste per Anhalter oder Bus durch die Vereinigten Staaten reist. Ohne Gepäck oder sonstige persönliche Gegenstände dabei zu haben. Dafür aber mit klaren Prinzipien und der festen Überzeugung, dass man Unrecht nicht einfach so geschehen lassen darf. Knallhart und kompromisslos setzt er sich für die Gerechtigkeit ein und geht dabei viel weiter, als normale Gesetzeshüter dies dürfen oder tun würden.

Zwei kleine Städte in Colorado: "Hope" und "Despair". Übersetzt lauten die Städtenamen "Hoffnung" und Verzweiflung". Zwischen den Orten liegen nichts weiter als zwölf Meilen einsamer Landstrasse. Jack Reacher hat keine Mitfahrgelegenheit gefunden, deshalb ist er zu Fuß unterwegs. Alles was er will, ist eine Tasse Kaffee. Was er allerdings bekommt, ist eine Verwarnung wegen Landstreicherei und eine Eskorte von vier hinterwäldlerischen Hilfssheriffs aus "Despair", die ihn bis zur Stadtgrenze von "Hope" bringen.

Ein böser Fehler.

Sie haben sich den falschen Kerl ausgesucht. Reacher ist ein großer, stämmiger Mann und er ist in bestechender Form. Keine Arbeit, keine Adresse, kein Gepäck. Nichts weiter, außer seiner Neugierde und seinem Interesse an Gerechtigkeit. Was für Geheimnisse wollen die Ortsansässigen so entschlossen verbergen?

Ein kleiner loser Faden nur, doch als Reacher daran zieht, entfaltet sich ein Geflecht von miteinander verwobenen Verschwörungen, die schockierende Wahrheiten über einige der größten Skandale der Vereinigten Staaten enthüllen. Andere würden davor vielleicht zurückschrecken, doch Jack Reacher hat buchstäblich - nichts zu verlieren.

"Nothing to Lose" (übersetzt - nichts zu verlieren) ist auch der Originaltitel des vorliegenden 12. Bandes der Jack Reacher Reihe und trägt in der deutschen Übersetzung den Titel "Outlaw".

Warum man sich erneut für einen Einwort-Titel entschieden und dafür ein englisches Wort gewählt hat, können vermutlich nur die Verantwortlichen im Verlag beantworten, aber die letzten Bände der Reihe ("Sniper","Way Out" und "Trouble") wiesen ja ebenfalls dieses Schema auf - ob das jetzt so sinnvoll ist, eine deutsche Übersetzung mit einem englischen Titel zu versehen, sich dazu eine Meinung zu bilden, mag jedem selbst überlassen sein, doch generell tun sich ja deutsche Verlage schwer damit, gute Titel zu finden, wenn es um Übersetzungen geht.

Doch das sollte keinen davon abhalten, dieses Buch zu lesen, denn mit "Outlaw" hat der Brite Lee Child einen Thriller verfasst, der den Leser packt und fesselt und auf allerhöchstem Spannungsniveau zu unterhalten weiß.

Der Ex-Militärpolizist Jack Reacher ist der Hauptheld in der Romanreihe von Lee Child, die mit großer Regelmässigkeit die Spitzenplätze auf den Bestseller-Listen erobert und weltweit eine ergebene Schar treuer und begeisterter Leser aufweist.

Wer die Bücher noch nicht kennt, kann eigentlich jedes Buch lesen, ohne das Vorwissen der vorangegangenen Bände zu benötigen, doch wer einmal angefangen hat mit einem der Reacher-Thriller, wird sich ganz schnell die anderen zulegen und dadurch das Vergnügen noch erhöhen, denn in jedem Buch wird ein wenig mehr über den komplexen und hochinteressanten Charakter von Jack Reacher enthüllt.

Anzumerken ist allerdings, dass der vorliegende Band ein langsameres Erzähltempo anschlägt. Diesmal weicht der Autor auch von der klassischen Formel ab - jemand tritt an Reacher mit einem Problem heran und Reacher macht sich daran, es zu lösen. In diesem Buch stolpert der Held nur aus Versehen über ein Verhalten, welches ihm merkwürdig vorkommt und daraus ergibt sich die Handlung.

Die häufigen nächtlichen Erkundungstouren in die Nachbarstadt wiederholen sich und hemmen durch ihre genaue Beschreibung ab und an ein wenig den Lesefluss.

Natürlich gibt es auch die obligatorische, romantische Seitenhandlung - in Person einer örtlichen Polizistin.

Das Buch kann mit einer Menge Nebenhandlungen punkten und vielen kleinen Geheimnissen und Rätseln, welche die Spannung kontinuierlich steigern.

Der Thriller zählt zwar nicht zu den besten der gesamten Reihe, doch ist er keineswegs schlecht zu nennen. Und im Vergleich zu den Büchern anderer Autoren hat er trotzdem die Nase weit vorn.

Auch wenn der Mittelteil diesmal also etwas abfällt, gibt es dennoch genügend Spannung und Action-Szenen in klassischer Reacher-Manier. Dazu gibt es herrlich lakonische Dialoge und Sätze, wie sie nur Jack Reacher von sich geben kann und für die seine Fans ihn lieben.

Auch wenn die Widersacher natürlich etwas blass wirken im Vergleich zu der Urgewalt Reacher, ist dieser Thriller dennoch keine simple Story nach dem ewig gleichen Schema. Lee Child kann dafür viel zu gut erzählen.

Viel zu schnell sind die Seiten durchgelesen und eingefleischten Anhängern von Jack Reacher bleibt nur das Warten auf das nächste Buch. Leser, die zum ersten Mal das Vergnügen hatten dem Ex-Militärpolizisten in einem Buch zu begegnen hingegen, können sich die weiteren Bände der Reihe besorgen und so viele weitere spannende Lesestunden genießen.

Aus der Jack Reacher Reihe sind bislang auf Deutsch erschienen:

01. Größenwahn (1997) (Originaltitel: Killing Floor)
02. Ausgeliefert (1998) (Originaltitel: Die Trying)
03. Sein wahres Gesicht (1999) (Originaltitel: Tripwire)
04. Zeit der Rache (2000) (Originaltitel: The Visitor)
05. In letzter Sekunde (2001) (Originaltitel: Echo Burning)
06. Tödliche Absicht (2002) (Originaltitel: Without Fail)
07. Der Janusmann (2003) (Originaltitel: The Persuader)
08. Die Abschussliste (2004)(Originaltitel: The Enemy)
09. Sniper (2005) (Originaltitel: One Shot)
10. Way Out (2006) (Originaltitel: The Hard Way)
11. Trouble (2007) (Originaltitel: Bad Luck & Trouble)
12. Outlaw (2008) (Originaltitel Nothing to Lose)

Weitere Bände der Reihe sind bereits auf Englisch erschienen:

13. Gone Tomorrow (2009) (noch nicht ins Deutsche übersetzt)
14. 61 Hours (2010) (noch nicht ins Deutsche übersetzt)
15. Worth Dying For (2010) (noch nicht ins Deutsche übersetzt)
16. The Affair (2011) (noch nicht ins Deutsche übersetzt)

Fünf Sterne für ein weiteres gutes Buch aus der Serie um Jack Reacher. Für alle Fans ist zu hoffen, dass die nächsten Bände etwas schneller ins Deutsche übersetzt werden, ansonsten bleibt nur der Verweis auf die englischen Bücher.

Wer Thriller liebt, kommt an Jack Reacher einfach nicht vorbei. Trotz kleinerer Schwächen, was aber eigentlich nur Jammern auf allerhöchstem Niveau ist, sehr zu empfehlen und ein tolles Lesevergnügen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Thriller - aber nicht das Highlight der Reacher-Reihe, 21. November 2011
Von 
Lesezeichen "S.D." (München, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wie ein Uhrwerk liefert Lee Child Jahr für Jahr einen neuen Thriller mit dem charismatischen Einzelgänger Jack Reacher in der Hauptrolle. Nun ist sein neustes Werk Outlaw" draussen und wieder zeigt Child, wieso er zu den aktuellen Top-Autoren des Thrillergenres zählt - auch wenn Outlaw" sicher nicht sein bisher bester Roman ist. Aber erst mal der Reihe nach:

Auf dem Weg durch die Staaten landet der Ex-Militärpolizist Jack Reacher in einem kleinen Kaff Namens Despair irgendwo im Nirgendwo. Doch der Empfang ist nicht gerade gastfreundlich, denn als Reacher einfach nur einen Kaffee trinken möchte, wird er grundlos bedroht und schließlich wegen Landstreicherei verhaftet und des Ortes verwiesen. Und wer Reacher kennt, weiß, dass er dies nicht auf sich sitzen lässt. Vom Nachbarort Hope aus, der rund 12 Meilen entfernt liegt und mit Unterstützung der dortigen Polizistin Vaughan versucht Reacher den Motiven für das aggressive Verhalten in Despair auf den Grund zu gehen.

Dabei stößt er gleich auf mehrere Spuren und Rätsel. Was verbirgt der Hauptarbeitgeber und Bürgermeister Despair, der mysteriöse Laienprediger Thurman mit und in seinem riesigen Betriebsareal, in dem Schrottautos ausgeschlachtet, recycelt und zu neuem Stahl eingeschmolzen werden? Was hat es mit den allnächtlichen Flügen Thurman's auf sich, die nur nach Arbeitstagen in seinem Werk stattfinden? Welches Geheimnis versuchen die Bürger Despairs mit aller Gewalt zu verbergen? Was ist der Grund des Verschwindens mehrerer junger Männer, die nach Despair und Hope gekommen und nach wenigen Tagen wie vom Erdboden verschwunden sind und wieso verhalten sich deren Partnerinnen so ausgesprochen merkwürdig und verschlossen? Und was sichert ein geheimer Militärstützpunkt unmittelbar vor den Toren Despairs? Welches Rätsel umgibt die sympatische Vaughan?

Die Auflösung der verschiedenen Rätsel, die nicht unbedingt alle unmittelbar zusammen hängen, beschäftigt sich mit sehr aktuellen und kritischen Thema der jüngsten amerikanischen Geschichte und Child zeigt sehr plakativ, wie der amerikanische Staat in bestimmten brisanten Themen zu verheimlichen und zu vertuschen versucht. Natürlich behält auch dieses Mal sein Held Jack Reacher den Überblick, auch wenn er einige körperliche Strapazen und Konfrontationen überstehen muss. Die Handlung ist gewohnt straff erzählt und vollkommen auf den einsamen Wolf", kompromisslosen Gerechtigkeitsfanatiker und ein-Mann-Armee Reacher zurechtgeschnitten.

Den Leser erwartet also nicht nur einen typischen Reacher-Roman, sondern eine clevere Story, ziemlich viel Nervenkitzel, ein wenig Erotik, ein brisantes Thema und jede Menge Action. Langeweile kommt da garantiert nicht auf. Dass es aber für mich in diesem Fall nur 4 Sterne gibt, ist der Tatsache geschuldet, dass der Showdown doch ein wenig überzogen ist und so manche Geschehnisse eher unrealistisch erscheinen... und meinen Augen gar nicht nötig gewesen wäre. Nichts desto trotz ist Outlaw" eine sichere Bank für Lee Child Fans und/oder Liebhaber guter und spannender Thriller.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Reacher on the road, 23. November 2011
Einige Grundsätze hat er, Jack Reacher, den Lee Child vor Jahren bereits als klassischen 'Lonesome Rider' konzipiert hat.

Einer, über den die Polizistin aus Hope (Hoffnung) sagen kann: 'Sie sehen etwas, das Ihnen nicht gefällt und haben sofort das Bedürfnis, es zu zerstören'. Einer, der nur mit sich trägt, was er braucht. Sonst nichts. Der einen Satz Kleidung sein eigen nennt und, ist dieser verschlissen, diesen entsorgt und neue kauft.
Einer, der ausschließlich vorwärts zu gehen gedenkt und äußerst unleidlich wird, wenn er gezwungen wird, Schritte zurück zu gehen. So, wie ihn die Deputys aus Hope's Nachbarstadt 'Despair' (Verzweiflung) unsanft wieder vor ihre Stadtgrenzen bringen.
Nicht mit Jack Reacher.

Und bald schon stellt er Ungereimtheiten fest in dieser Fabrik, die jene entlegene Kleinstadt Despair dominiert. Trifft auf Frauen, deren Männer in Despair bleiben, während sie selbst ebenso wie Reacher hinauskomplimentiert wurden. Erspäht einen Stützpunkt der Militärpolizei, der sicher nicht ohne Grund die Zufahrtstrasse zur Fabrik bewacht.

Jede Menge Gründe für den durchtrainierten und harten Jack Reacher, sich das Ganze sehr gründlich aus der Nähe anzusehen. Durchaus mit Folgen für den ein oder anderen, der meint, sich ihm ungestraft in den Weg stellen zu können.

Beileibe aber kein dumpfes und eindimensionales 'Heldenepos' des 'einsamen Rächers' ist es, dass Lee Child in seinen Jack Reacher Romanen vorlegt. Durchaus differenziert lässt er um den wortkargen und von einem inneren Gerechtigkeitsgefühl motivierten Reacher eine verlorene, teils drückende, teils mit kleinen Lichtschimmern versehene Atmosphäre entstehen. Diese verhindert zwar nicht, dass die Geschichten um den ehemaligen Militärpolizisten Reacher vorhersehbar sind und doch immer dem gleichen Schema folgen, lässt die Figur Reacher jedoch durchaus nahe kommen. Die ein oder andere überraschende Wendung in der ansonsten gradlinig erzählten Geschichte fügt das ihre hinzu, um der Lektüre an entsprechenden Stellen eine frische Wendung zu geben.

Im großen Rahmen der Geschichten über den Kampf zwischen Gut und Böse biete auch dieser Jack Reacher Roman eine spezielle und individuelle Handschrift samt dazu gehörender Atmosphäre. Wie im Rahmen der klassischen Spätwestern bietet Lee Child eine durchaus schattierte Darstellung seiner Hauptfigur im Sinne eines späten Clint Eastwood, mit der Child durchaus seinen ganz eigenen Part in diesen uralten Kampf hineinschreibt. Eine Geschichte und Figur, die in einem Western ebenso gut funktionieren würde, wie in dieser nur dem Anschein nach modernen Zeit am Rande der Zivilisation. Durchaus unterhaltsam und lesenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Outlaw, 15. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch von Lee Child ist eines der wenigen Bücher, welche
es zu lesen nicht lohnt. Thematik bescheiden und zu langatmig.
Die Bezeichnung Thriller ist fehl am Platz.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Story trivial, Ende überflüssig, nicht gut..., 6. Oktober 2013
Von 
D. willing (Wohnhausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Outlaw: Ein Jack-Reacher-Roman (Taschenbuch)
Was war das denn? Hat Lee keine ideen mehr? Eine Story in der der Held stets zwischen zwei Ortschaften pendelt, mal zu Fuß, mal per Automobil, mal per Anhalter macht noch keine gute Story. Und was mich im nachhinein echt ärgert, diese Sache mit dem Flugzeug welches nachts fliegt.......um Asche zu transportieren? Warum diese Nebenstory? Und das Ende ist doch wohl ein schlechter Scherz. Kilometerweite radioaktive Verseuchung für nichts.

Nicht mit anderen Reacher Romanen zu vergleichen. Einfach mal nicht kaufen und lesen. Ist besser.
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19 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schlechtester Reacher bisher..., 27. November 2011
Also eins vorweg: ich bin ein großer Fan von Reacher und habe voller Ungeduld auf dieses Buch gewartet...und wurde bitter entäuscht...die ersten 120 Seiten macht Reacher nichts anderes als durch die Wüste laufen... dann ist die Geschichte sehr,sehr an den Haaren heibeigezogen und das Finale ebenso langweilig wie der Rest des Buches...kein aber auch kein Vergleich zu den anderen Büchern dieser Rheie...die übrigends alle in meinem Regal stehen und alle mindestens 2 Mal, durch meine Hände gegangen sind.... sorry...hätte hier sehr gerne das Buch gelobt
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4.0 von 5 Sternen Hoffentlich nur eine Ausnahme, 3. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Outlaw: Ein Jack-Reacher-Roman (Taschenbuch)
Ich wollte es nicht so recht glauben, als ich im Vorfeld die vielen negativen Bewertungen gelesen hatte, dass dieses Buch wirklich so schlecht sein soll. Nachdem ich jetzt durch bin mit dem Roman muss ich leider sagen, dass es zum Vergleich zu den anderen Teilen tatsächlich stark abfällt. Reacher, sonst immer auf der Seite der Guten und stets durch Heldentaten auffällig, geht diesmal extrem brutal und rücksichtlos zu Werke, so dass er mir fast schon unsympathisch wurde. Zudem hatte ich Schwierigkeiten seine Motivation nachzuvollziehen. Ich fand die Handlung dadurch ziemlich unglaubwürdig. Und außerdem wiederholt sich alles ständig, da er immer wieder zwischen den beiden Orten pendelt. Aber trotz aller Kritik und Nörgelei, es bleibt trotzdem ein spannendes und unterhaltsames Buch. Man sollte vielleicht nur nicht mit diesem in die Reihe einsteigen. Ich gebe trotzdem 4 Sterne denn Reacher ist einfach Kult und Lee Child ein guter Autor, der seinen Helden hoffentlich beim nächsten mal wieder in die Spur bringt.
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3.0 von 5 Sternen Es gab schon bessere Jack-Reacher-Romane, 19. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Jack Reacher, der einsame Rächer und Helfer der Schwachen, ist auch hier wieder mit gewohnter Härte unterwegs. Allerdings gibt es bei diesem Roman irgendwie nichts, was nicht schon in den vorigen enthalten war. Die Handlung und das Ende sind leider nur zu vorhersehbar.
Eines der schwächeren Bücher der Reihe.
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Outlaw: Ein Jack-Reacher-Roman
Outlaw: Ein Jack-Reacher-Roman von Lee Child (Taschenbuch - 21. Januar 2013)
EUR 9,99
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