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197
4,3 von 5 Sternen
Blutmale (Rizzoli-&-Isles-Thriller)
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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Februar 2008
Auch in Tess Gerritsens neuem Roman bekommen Jane und Maura es wieder mit einem äußerst spektakulären Mordfall zu tun. An Heilig Abend wird die zerstückelte Leiche einer jungen Frau in deren Haus aufgefunden, am Tatort finden sich zudem jede Menge ritueller Symbole, die auf einen satanischen Ritualmord hindeuten. Bei der Autopsie stellt sich schnell heraus, dass eine am Tatort gefundene abgetrennte Hand, die ursprünglich dem Opfer zugeordnet wurde, zu einer anderen Person gehört. Dann geschehen neue Morde, die in Zusammenhang zum ersten Mord zu stehen scheinen, und Jane und Maura stoßen auf die rätzelhafte Mephisto Foundation, eine Gesellschaft, die sich dem Kampf gegen das Böse verschrieben hat. Welcher Zusammenhang besteht zwischen dieser Gruppierung und den Morden? Für Jane und Maura beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn es gilt, weitere Morde zu verhindern...
Der sechste Fall um Detective Jane Rizzoli und Gerichtsmedizinerin Maura Isles hat mich absolut begeistert. Tess Gerritsen gelingt es trotz der Tatsache, dass sie den eigentlichen Täter schon zu Beginn des Buches enthüllt meisterhaft, ein enormes Spannungsniveau aufzubauen, das sie über das gesamte Buch hinweg halten kann, bis die Ermittlungen von Jane und Maura in einem atemberaubenden Showdown enden. Gut gefallen hat mir zudem die Nebenhandlung um die junge Lily, die letztlich zum alles entscheidenden Trumpf für den Ermittlungserfolg wird. Als Leser erfährt man außerdem jede Menge interessanter Details über antike Mythen und satanische Symbolik, und auch das Privatleben von Jane und Maura nimmt wieder einigen Platz ein.
Mein Fazit: Ein rundum gelungener Thriller für spannende Lesestunden, den ich nur empfehlen kann!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Juli 2009
Blutmale" ist das sechste Buch der Reihe um die Pathologin Dr. Maura Isles und die Polizistin Jane Rizzoli aus Boston. Auch in diesem Band spielt die Story in Boston und es geht wieder um einen Serienmörder, der auf bestialische Art und Weise Menschen ums Leben bringt. Bevorzugt
weiblichen Geschlechts. Wie immer sind die Tötungen bzw. die Handschrift des Mörders ausgesprochen präzise beschrieben, es lässt den medizinischen Background der Autorin eben durchscheinen. Neu in diesem Fall ist das augenscheinlich satanische Motiv, oberflächlich verknüpft mit historischem Halbwissen und mit leicht philosophischen Tendenzen (Wer oder was ist das Böse?"; Kann das Gute ohne das Böse existieren?"). Dies macht es aber eigentlich recht interessant.

Positiv ist, dass der Leser (sofern er denn die vorangehenden Bände gelesen hat, was aber keine Voraussetzung ist) mit bekannten Personen konfrontiert wird: Neben den Hauptpersonen treten auch wieder die Familie Rizzoli in Erscheinung, diverse Ermittler sind ebenfalls bekannt und auch
die psychiatrische Gutachterin des Gerichts, Dr. O'Donnell. Zusätzlich werden eine Vielzahl weiterer interessanter Charaktere eingeführt, es bleibt aber bei einer Einführung und es wird leider auf eine tiefere Vorstellung verzichtet.

Der Band spinnt die Geschichte nach dem üblichen Muster und es ist durchweg spannend. Gegen Ende hin nimmt die Story noch überraschende Wendungen, es wird also nicht langweilig. Das Ende kommt dann doch recht aprupt und enttäuscht ein bisschen.

Fazit: Von den sechs Bänden nicht der schlechteste, aber auch nicht der beste. Die Sicht des Mörders wird zwar auch manchmal eingestreut, ist aber bei Die Chirurgin: Roman wesentlich spannender. Es bleiben logische Lücken, diese machen aber nicht viel aus. Etwas enttäuschend ist hier die klare Schwarzweißzeichnung Gut-Böse" und die überflüssige, weil zu oberflächliche Story um die Familie Rizzoli. Nichtsdestotrotz zum Lesen empfohlen, gerade wenn die ersten Bände auch
gelesen wurden.
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28 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Juli 2007
Ich bin ein absoluter Fan von Tess Gerritsen und habe nahezu alle Bücher von ihr. Auf den neuesten war ich total gespannt und konnte es kaum erwarten ihn in die Finger zu bekommen.

Wie immer bei Tess Gerritsen ist die Handlung gut geschrieben und man kann sich so richtig in das Buch reinknien. Mit jeder Seite steigt die Spannung und man ist fasziniert und fragt sich, was oder wer dahinter steckt. Ist er oder es real??? Oder doch nicht??? Da kann einem schon das Gruseln kommen. Wie bei allen Tess Gerritsen Büchern sind die Morde nicht direkt beschrieben, sondern durch die Ermittlungsarbeiten der Polizei und der Gerichtsmediziner wird aufgezeigt, was passiert ist. Das reicht manchmal auch, denn es ist schon ganz "schön" blutrünstig.

Ein kleines, minikleines Manko hat es für meine Begriffe: Ein bisschen zuviel Mystik usw. Tut allerdings dem Lesespass nicht viel Abbruch. Der Sprung zwischen den einzelnen Orten die man als Leser besucht ist auch sehr gut gelungen. Bis zum Schluss verdächtigt man so ziemlich jeden und jede, die in dem Buch auftaucht. Auch die privaten Erlebnisse der Protagonisten sind schön beschrieben und ich warte schon jetzt auf die Fortsetzung, denn das kann nur interessant werden. Obwohl die Handlung abgeschlossen ist, bleiben einige lose Fäden, die, wie gesagt positiv, auf die Fortsetzung warten lassen.

Neugierig??? Dann unbedingt das Buch holen und lesen. Es ist spannend bis zum Schluss und man wird an manchen Stellen doch ein bisschen überrascht sein. Es ist absolut lesenswert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. August 2010
Kommissarin Jane Rizzoli freut sich auf das erste Weihnachten, das sie zusammen mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter Regina feiern möchte. Doch ausgerechnet in dieser Nacht wird eine junge Frau tot aufgefunden, bestialisch zugerichtet und mit satanischen Zeichen übersät. Auch eine ermittelnde Polizistin stirbt und ist mit Satansmalen übersät. Hinweise führen Kommissarin Jane Rizzoli zu Professor Sansone und dessen mysteriöser Stiftung "Mephisto, denn die Mitglieder glauben an Dämonen und gefallene Engel....

Kann ein Buch wirklich so spannend sein, dass man sich gleich die Nächte um die Ohren haut? Ja, es kann, dank Tess Gerritsen's Roman Blutmale". Sie hat ein fantastischer Psychothriller geschrieben mit interessantem (religiösen) Hintergrund, denn ich habe vorher noch nie etwas über Henoch, Nephilim und so weiter gehört. Die Szenen und Schauplätze sind klar und ohne Schnörkel beschrieben. Die Spannung baut sie geschickt auf und hält bis zum Schluss, ja man ist richtig froh, am Ende angekommen zu sein. Man merkt, dass Tess Gerritsen früher eine erfolgreiche Ärztin war, denn nur so kann man medizinisch detailgenau über Obduktionen usw. schreiben. Auch wenn man als Leser relativ schnell den Mörder kennt, bleibt es spannend, weil man nicht weiß, was ihm dazu treibt, so bestialisch zu töten. Vielleicht liegt es auch an den einzelnen Kapiteln, in dem sie geschickt die Gedankengänge des Mörders einbindet, die unheimlich und interessant zugleich waren und mein Lesetempo extrem gesteigert hat.

Fazit, ein wirklich spannender Roman, das die Nackenhaare aufstellen lässt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Juni 2010
Ein wirklich sehr spannendes Buch, das einen unterhaltsamen Abend beschert!
Anfangs war ich noch leicht skeptisch, weil ich dachte, es würde sich um einen "gewöhnlichen" Krimi mit einem "gewöhnlichen" Mord handeln und diese Krimis sind bei mir leider längst ausgelutscht. Ich brauchte einen gewissen Anlauf, noch auf einmal konnte ich das Buch nicht mehr weglegen! Es ist wahnsinnig spannend und gerade der Hauch von Mystery, dem "Bösen" und das Geschichtliche gefallen mir sehr gut und haben mich gleich in die Handlung reingezogen. Die Charaktere gefallen mir im Großen und Ganzen ganz gut, wobei ich vielleicht auch die anderen Bücher der Reihe lesen sollte, um die Personen besser zu verstehen. Mir erschienen sie teilweise nämlich zu oberflächlich und fast zu emotionslos.
Die Mordserie und alles was drumherum passiert, ist äußerst spannend. Es bleibt einem manchmal keine Zeit zum Luftholen! Unheimlich und interessant zugleich waren die Abschnitte von Dominic und Lily Saul.
Ist die Spannung einmal da, bleibt sie fast durchweg vorhanden, was mein Lesetempo extrem gesteigert hat.

Das Ende war mir dann allerdings fast etwas zu durchschaubar, nachdem vorher soviele Andeutungen gefallen sind, hatte ich mir irgendwie eine andere Antwort erhofft.Alles in allem aber ein spannendes Buch mit einer tollen Handlung. Ich werde sicher noch mehr von Tess Gerritsen lesen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Januar 2010
blutmale war mein erster thriller von tess gerritsen. ich hatte wohl vorher nicht genug "recherchiert", dass es sich um einen teil der jane-rizzoli-reihe handelte. während des lesens stellte ich fest, dass sich das buch durchaus auch ohne kenntnis der vorgängerbücher lesen lässt. aber da das buch derart spannend und genial geschrieben war bis zum schluss, wuchs mein wunsch immer mehr, mir auch die anderen bücher der reihe nachzubestellen, was ich dann auch sofort tat :-)) die anderen bücher las ich dann auch in der richtigen reihenfolge, war so gefesselt von ihnen, dass ich sie nur ungern zwischendurch aus der hand legte.
da ich nun den vergleich zu den vorherigen büchern habe, muss ich sagen, dass ich "die chirurgin" und "der meister" absolute oberklasse finde, die besten bücher aus der j-r-reihe!!! ich empfehle jedem thrillerbegeisterten, der sich auch ein bissel für kriminaltechnische und pathologische hintergründe interessiert, diese bücher zu lesen!!!
ich habe während des lesens fast eine richtige sucht für die j-r-reihe entwickelt, nun würde ich mir doch glatt wünschen, dass tess gerritsen noch weitere bücher in derselben qualität hierzu schreibt, so dass man erfahren kann, wie es mit den protagonisten weitergeht und weil t g es einfach versteht, superspannend mit hintergründen zu schreiben ;-)))
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Dezember 2010
Ich muss sagen, dass Buch hat mich auch sehr geschockt an einigen Stellen. Aber sensationell geschrieben und man kommt aus der Spannung nicht mehr heraus...

Story:

Heiligabend in Boston. Die Pathologin Dr. Maura Isles besucht die Mitternachtsmette - aber die ferierliche Stimmung hält nicht lange vor: Kurz nach der Messe erhält Maura einen Anruf von Detective Jane Rizzoli, die die Pathologin an den Fundort einer weiblichen Leiche bestellt. Die achtundzwanzigjährige Lori-Ann Tucker liegt grausam verstümmelt in ihrer Wohnung: ihre Leiche wurde offenbar für ein satanisches Ritual missbraucht. Bei der Obduktion entdeckt Maura ein weiteres grausiges Detail: Die abgetrennte Hand der Toten stammt von einer anderen Frau....
Dann taucht kurz nach Weihnachten eine weitere Frauenleiche auf, auch sie entstellt und mit Satansmalen übersät. Es handelt sich um die junge Polizistin Eve Kassovitz aus Jane Rizzolis Ermittlungsteam. Eve observierte eine Verdächtige, die sich mit dem Geschichtsprofessor Samsone in dessen Villa getroffen hatte. Samsone entstammt einer alten venezianischen Familie, deren enormer Reichtum auf einer obskuren Stiftung mit Namen "Mephisto" gründet.

Der Professor behauptet, nichts von dem Mord auf seinem Grundstück bemerkt zu haben. Doch Jane traut dem undurchsichtigen Mann nicht und glaubt vielmehr, dass er von einflussreichen Stellen geschützt wird. Denn weder beim FBI noch bei Interpol erhält sie Informationen über ihn. Als Maura von Sansone dann überraschend eine Einladung zum Essen erhält, überredet Jane ihre Kollegin, diese anzunehmen. Aber der Abend endet mit einer Katastrophe...

Eigene Meinung:

Das Buch ist von Beginn an super spannend und hält diese Spannung auch die gesamte Zeit aufrecht. Es ist wirklich schwer, dass Buch nicht an einem Stück zu lesen. Wenn man Zeit hat natürlich kein Problem!!
Das Buch besticht auch durch die detailgetreue Beschreibung der Opferszenarien und Morde. Ein grauen läuft jedes Mal wie ein Schauer über den Rücken, wenn man an einen neuen Verbrechensschauplatz gelangt..
Das Buch muss man gelesen haben. Es ist das erste Buch, von Tess Gerritsen, aber es wird nicht das Letzte bleiben!!

Viel Spaß
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Januar 2009
... und diesmal in einem den beiden völig unbekannten Umfeld, in einem Umfeld das von dem Glauben an das Übernatürliche beherrscht wird.
Es ist Weihnachten, aber das Böse läßt Rizzoli und Ilse keine Chance zum verschnaufen und schlägt grausam zu. Eine zerstückelte Frauenleiche und kryptische Zeichen und Botschaften von einem offenbar vom Satanskult besessenen Mörder. Ins Visier der Ermittlung gerät Dr. Joyce O'Donell, da der Mörder versucht hat sie nach seiner schrecklichn Tat zu erreichen. Da Rizzoli sowieso ein angespanntes Verhältniss zu Dr. O'Donell hat versteift sie sich auf die Theorie, dass diese dort mit drin hängt. Als dann die junge Polizistin Eve Kasowitz tot auf dem Grundstück eines offenbar sehr reichen, ehemaligen Geschichtsprofessors gefunden wird, bei dem O'Donell auf einer Abendgesellschaft eingelanden war, fühlt sich Rizzoli natürlich in ihrer Annahme bestätigt. Was sie nicht ahnt ist die Tatsache das es sich bei der Abendgesellschaft um eine Versammlung einer welteweiten Däomonenjägergesellschaft ist, dem Mephisto Club. Diese Menschen sind davon überzeugt das Dämonen unter den Menschen wandeln die eben jene schrecklichen Verbrechen zu verschluden haben, die überall geschehen!Jane Rizzoli kann und will sich mit diesem Gedanken nicht anfreunden, muss jedoch im Endeffekt akzeptieren das Sansone, der ehemalige Professor, an den Ermittlungen in dem Fall mitwirkt, da dieser angesehene Kontakte pflegt. Und wäre all dies nicht genung, zerstreiten sich ihre Eltern nach über 30 Jahren Ehe ausgerechnet an Weihnachten.
Auch Dr. Maura Ilse kann sich noch nicht so direkt mit den Gedanken der Dämonenjäger anfreunden, gerät jedoch bald selbst ins Kreuzfeuer des Mörders. Und auch in ihrem Privatleben läuft einiges aus dem Ruder.
Ich habe Blutmale innerhalb weniger Abende verschlungen wie bisher alle Bücher der Rizzoli/Ilse-Reihe und kann auch dieses nur weiterempfehlen. Zur spannenden und etwas anderen Mörderjagd in diesem Buch taucht ma wieder tiefer in die Privatleben der beiden Protagonistinen ein und lernt sie wieder ein Stück weiter kennen!
Ich würde das Buch jederzeit weiterempfehlen für alle die gerne Tess Gerritsens Thriller lesen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
In der letzten Woche habe ich es endlich geschafft, Tess Gerritsen's neueste Krimis zu lesen. SCHEINTOT und BLUTMALE standen schon länger in meinem Schrank, nur mir fehlte die Zeit zum Lesen. Die habe ich mir nun genommen und es nicht bereut. Im Gegenteil, auch wenn es sich hier um die 5. und 6. Fortsetzung handelt, finde ich nicht, dass sie schwächeln. Im Vergleich zu anderen "Serien-"Autoren, wo der Debüt-Roman kometenartig einschlägt und die Fortsetzungen dann zu sanft verglühenden Sternschnuppen abfackeln, ist Tess Gerritsen's Serie jedesmal hochinteressant, kein bischen langatmig und immer superspannend. (Wobei die sehr blutrünstigen Morde/Verbrechen wirklich gewöhnungsbedürftig sind und (wo)man sich wirklich fragt:boaah - wie kommt (wo)man nur auf solche Szenarien....?). Gottseidank kann ich mir beim Lesen immer sagen: ES ist nur ein Buch!! Ich würde auch trotz der gleichbleibenden Hauptfiguren wie Jane Rizzoli und Maura Isles die Stories für sich sehen wollen, die Themen sind ja doch sehr unterschiedlich. In SCHEINTOT geht es um Mädchenhandel der allerübelsten Sorte (wobei das ein grundsätzlich ÜBLES Thema ist) und in BLUTMALE um die Frage, ob die Bösen nicht nur böse sind, sondern geradezu teuflisch - im biblischen Sinne ! (Mehr denke ich, muss ich nicht zu den Inhalten verkünden, die Beschreibungen sind über amazon mehr als reichlich vorhanden). Und dass die Hauptfiguren eine gewisse "Entwicklung" durchmachen, finde ich wirklich sehr reizvoll. Die Rezension von kultur.news würde ich daher als nicht wirklich passend sehen wollen. Jane Rizzoli war immer schon ein Schwarz/Weiß-Typ und Maura sehr seltsam. Warum sollte sich das ändern? Von daher finde ich die Entwicklung beider Personen schon logisch und freue mich sehr auf den nächsten Krimi - wie es wohl weitergeht mit Maura und Pater Brophy ? Und wie schafft Jane den Job mit Mann und Kind ? Und vor allem die Krise mit ihrer Mama und ihrem Dad - die beide nochmal ihre Jugend wiederentdecken? Was nicht schlimm wäre, wenn es halt miteinander wäre und nicht mit anderen ! Da hängt ja im Elternhaus Rizzoli der Haussegen gewaltig schief. Aber auch eine durchaus humorige Angelegenheit; im Rahmen des Krimis - fand ich gut! Die Empfehlung für beide Krimis kann ich guten Gewissens geben - der Kauf der Bücher ist kein Fehler - Sie werden jede Menge gruselig-spannnde Lesestunden haben....
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Dezember 2008
Als ich in der Inhaltsangabe des Hörbuchs etwas von einem "satanischen Serienmörder" las, hatte ich schon die schlimmsten Befürchtungen ob der Qualität des Buches. Und ich sollte recht behalten. "Blutmale" ist leider voll mit dummen Klischees und an den Haaren herbeigezogenen Zusammenhängen. Zwar bekommt auch die Kirche kurz ihr Fett weg, aber die "die ach so bösen Satanisten trachten uns alle nach dem Leben"-Pampe überwiegt leider.
Mit blutigen Details wird nicht gespart, damit hab ich auch kein Problem. Allerdings scheint es mir so, als ob die Autorin zugunsten möglichst reißerischer Umschreibungen die Logik gern mal hinten an gestellt hat. Zumindest für mich blieben am Ende viele offenen Fragen. Ich will für die, die das Buch noch nicht gelesen oder gehört haben, noch nicht zuviel vorwegnehmen, darum werd ich auch keine direkten Beispiele nennen.
Das Buch ist sehr flüssig erzählt und schweift nur selten in die Langatmigkeit ab. Leider krankt es teilweise an den Dialogen. Manche sind einfach so Seifenopern-ähnlich und blöd, dass es weh tut. Da werden Fragen gestellt, deren Antwort eigentlich längst offensichtlich ist (vor allem für einen Polizisten) oder offensichtliche Tatsachen werden einfach noch ein paar mal wiederholt. Nervig.
Das Ende ist für einen geübten Krimileser recht vorhersehbar und auch der Showdown am Ende wirkt recht konstruiert und fällt im Vergleich mit der Spannung im Rest des Buches doch deutlich schwach aus. So uninspiriert und unlogisch die Handlung auch zeitweise ist, so spannend ist sie auch, das muss man der Autorin lassen.
Leider wurde für die Hörbuchfassung mit Mechthild Großmann eine denkbar ungeeignete Sprecherin ausgewählt, deren Stimme weder besonders variabel, noch besonders angenehm ist. Auch die Aussprache einiger englischer Begriffe und Namen scheint ihr schwer zu fallen. Selten habe ich soviel künstlerische Freiheit bei der Aussprache des Wortes "Massachusetts" gehört, allein 3 Versionen fallen mir spontan ein - die richtige war nicht dabei. Wenn man weiß, dass die Handlung in diesem Bundesstaat spielt und das Wort mehrmals im Buch vorkommt, kann man dann nicht die Aussprache üben?
Abschließend bleibt zu sagen, dass dieses Buch sicherlich keine literarische Höchstleistung ist, aber wer ein kurzweiliges, spannendes Buch sucht und die Logik einer Handlung nicht immer hinterfragt, für den ist "Blutmale" sicherlich gute Unterhaltung.
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