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24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ein echter Schmöker
Der Roman handelt in den Jahren 79 bis 81 in Schottland, dem ehemaligen Alba. Rhiann, die Priesterin der Epidier, muss aus Gründen der Nachfolgeregelung Eremon, den irischen Prinzen, der eines Tages sozusagen ans Land gespült wird, heiraten. Eremon, ein echter Führer und tapferer Kriegsheld, bekommt vom Stamm gleichzeitig die Aufgabe übertragen, die...
Veröffentlicht am 24. April 2007 von Gabriele B.

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bin schwer enttäuscht!
Ich habe mir von diesem Buch wirklich mehr versprochen. Ich bin ein ausgesprochener Historienroman-Leser und auch die Geschichte Britanien ist von großem Interesse für mich. Die Handlung sprach mich an, auch weil viel von Krieg gesprochen worden ist. Aber das Thema Krieg geht irgendwie im Buch unter. Es ist wohl richtig, dass ein Krieg mit Rom kommen wird und...
Veröffentlicht am 16. Juli 2012 von Stefan E.


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24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ein echter Schmöker, 24. April 2007
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Roman handelt in den Jahren 79 bis 81 in Schottland, dem ehemaligen Alba. Rhiann, die Priesterin der Epidier, muss aus Gründen der Nachfolgeregelung Eremon, den irischen Prinzen, der eines Tages sozusagen ans Land gespült wird, heiraten. Eremon, ein echter Führer und tapferer Kriegsheld, bekommt vom Stamm gleichzeitig die Aufgabe übertragen, die albanischen Stämme zu einen und gegen die Römer anzutreten, die es sich zum Ziel gemacht haben, ganz Alba ins Römische Reich einzugliedern.

Einerseits: Verwöhnt von Gabaldons aktionsgeladenen und mit überraschenden Wendungen versehenen Romanen tat ich mich anfangs doch recht schwer, bei den detailgetreuen Schilderungen der Gedankengänge Rhianns und des täglichen Lebens des Stammes am Ball zu bleiben. Schon nach der Hälfte des Buches und 2 Jahren nach der Hochzeit darf Eremon Rhianns Hand länger halten - nun gut, gut Ding will Weile haben. Gemessen an der kürzeren Lebenserwartung in damaliger Zeit zeigt der Held enorm viel Geduld.

Andererseits: J. Watson hat für das Buch gut recherchiert und eine phantasievolle Erzählung abgeliefert, es ist immer wieder schön zu lesen, wie tief die Menschen mit der Natur verbunden waren, und man bekommt etwas geschichtliche Nachhilfe. Interessant fand ich die Erklärung des Begriffes Demokratie, die der Römer Didius auf Nachfrage erhielt. Auf jeden Fall bietet es ordentliche Unterhaltung, mit der Zeit wachsen einem die Charaktere ans Herz und man hofft, dass doch endlich die Liebe siegen möge.
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31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wirklich immer Jamie und Claire?, 18. Oktober 2006
"Tartan und Schwert" empfinde ich gerade deswegen als sehr gelungenen (historischen) Roman, weil die Autorin nicht versucht eine Highlandsaga ähnlich der Jamie&Claires zu verfassen. Wer sich die momentanen Neuerscheinungen ansieht kann wohl unschwer erkennen, dass der Markt nur so von schlechten Kopien der Story Diana Gabaldon's wimmelt. Mich persönlich beginnt es zu langweilen, wenn ich mehrere Bücher lese, die im Grunde nach demselben Prinzip geschrieben sind, zumahl nunmal Jamie & Claire nicht als Maß aller Dinge verstanden werden sollten. Allein schon die Zeit der Handlung und die damit verbundenen Umstände lassen darauf schließen, dass dieses Buch in eine andere Richtung geht (vgl. mit "Feuer und Stein"), sowohl thematisch (es handelt sich ja um die Frühgeschichte Schottlands, wo an ein Königreich England als konstitutionelle Monarchie in Konflikt mit einem nach Freiheit und Autonomie strebenden Schottland noch nicht zu denken gewesen ist) als auch vom Stylistischen her. (Claire sorgt bei Gabaldon dafür, dass der Roman trotz 18. Jhd. einen recht modernen Touch erhält)

"Tartan und Schwert" ist also weniger Liebesroman und vl ein bisschen mehr historisch als Diana Gabaldon, zumahl die Geschichte an sich realistischer ist, denn wer glaubt schon an Zeitreise?

Was die Beziehung zwischen Rhian und Eremon betrifft... es ist doch sehr realistisch, wenn ein Mensch der brutalst vergewaltigt worden ist, seiner Familie und seines Zuhauses beraubt (all dies erlitten durch die Hand eines oder mehrer Männer!), sich scheut eine (freiwillige) sexuelle Beziehung zu einem Mann einzugehen, und etwas länger braucht Vertrauen oder sogar Liebe aufzubauen.

Insgesamt hat mich Tartan und Schwert sehr begeistert; bevor nicht auch das letzte Kapitel bewältigt war, bin ich zu nichts anderem zu begeistern gewesen;

dieses Buch ist auf eine andere Art "ein Gabaldon"- wenn man so will ;)
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26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein (fast) perfekter Roman!, 7. Juni 2006
Warum das 'fast' fragen sie sich? Nun, ich denke, wie so viele meiner Vorredner, dass die Charaktere äußerst präzise gestaltet wurden und dass gerade ihre Macken das Lesen erheitern. Ich denke außerdem, dass es ohnehin sehr interessant ist, eine andere geschichtliche Zeit kennenzulernen, als das Mittelalter oder die darauf folgenden Jahre. Die Riten und Bräuche, die Denkensart, die Stellungen der einzelnen Personen in der Hierarchie, alles scheint so perfekt niedergeschrieben zu sein, dass das Buch einfach ein Manko haben muss. Und das hat es auch: Eremon und Rhiann verfallen schon relativ früh in Liebe zu einander, verfallen aber immer wieder in kindliches Denken: Der ist aber sooooo doooooooof. Nervtötend. Beide haben Affären, beide meckern an dem jeweils anderen herum und merken dabei gar nicht, dass sie doch sonst sehr gut zusammen passen. Erst nach einigen hunderten von Seiten scheinen die beiden sich zu einer Freundschaft aufzuraffen. Es kommen Momente wo man denkt: JA! Jetzt könnte der Funke übergetreten sein, aber Jules Watson enttäuscht ihre Leser und lässt Rhiann zurückscheuen. Wieso das alles so in die Länge ziehen? Die meisten Leser sind weiblich und ich vermute, viele haben dieses Buch auch gekauft, weil sie eine Liebesgeschichte a là Jamie und Claire erwarten, der Text auf dem Buchrücken lässt darauf schließen.

Übersieht man dieses eine Manko, über das ich mich hier lang und breit ausgelassen habe, ist dieses Buch wirklich perfekt. Es läd zum Eintauchen in eine Zeit ein, in der nicht ein Gott, sondern eine Göttin die oberste Rolle spielt und in der das wunderschöne Schottland, bzw. Alba, noch nicht von den englischen Rotröcken niedergemäht wurde. Dafür von den Römern. Aber einen Bösewicht muss es ja immer geben :)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Reise in ein wildes und ungezähmtes Schottland, 21. November 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tartan und Schwert: Historischer Roman (Taschenbuch)
Die Römer rücken gegen Alba und dann stirbt auch noch der König: Rihann, Prinzessin und Heilerin der Epidier, muss schnell verheiratet werden, denn nur ihr Schoss als Ban Cré kann den neuen König gebären. Zur gleichen Zahl muss der irische Prinz Eremon wegen Verrat mit einer handvoll Getreuen über die stürmische See nach Schottland fliehen. Das Schicksal führt ihm zu den Epidiern, die einen neuen Anführer brauchen und so wird er mit deren Prinzessin verheiratet. Doch Rihanns Vergangenheit überschattet die Ehe, hat sie Eremon doch nur aus Pflichtgefühl geheiratet und lässt ihm ihre Verachtung gegenüber Kriegern spüren. Aber Eremon stellt sich seiner Aufgabe die Stämme Albas zu einen und versucht, Rihanns Herz zu gewinnen...

Der Auftakt der "Dalriada"-Trilogie entführt in ein wildes und ungezähmtes Schottland, welches zersplittert ist in die einzelnen Stämme. Nur wenige erkennen die Bedrohung durch den römischen Feldherrn Agricola, der sich vorgenommen hat, ganz Alba zu unterwerfen. Jedoch befördert der ränkeschmiedende oberste Druide der Epidier, Gelert, durch seine Intrigen den fähigen Eremon ins Amt des obersten Kriegsherr. Eremon unternimmt alles in seiner Macht stehende, um die Epidier zum Kampf zu wappnen und mehr über die Pläne der Römer zu erfahren. Ihm zur Seite steht Rihann, die - wenn sie ihm auch nicht ihr Herz schenkt - ihm doch in ihrer Eigenschaft als Ban Cré hilft, seine Mission erfolgreich zu erfüllen. Doch wird es ihnen gelingen die Stämme Albas rechtzeitig zu einen und den zahllosen Intrigen und Verrätern zu entkommen?

Eine spannende Geschichte, welche mit der interessanten Ausgangssituation aufwartet, dass die schottischen Könige über die weibliche Blutlinie bestimmt wurden - was historischen Tatsachen zu entsprechen scheint. Generell ist es ein großer Pluspunkt für die Geschichte, dass sie eine recht unverbrauchte Epoche der schottischen Geschichte als Basis hat und faszinierende Einblicke in die Kultur der Stämme vor der Eroberung Albas bietet. Einige Charaktere sind recht komplex angelegt, so dass erst nach und nach offene Fragen geklärt werden. Ein kleines Manko des Buches ist, dass die Liebesgeschichte zwischen Rihann und Eremon etwas schneller zum glücklichen Ende finden könnte - jedoch ist das Ende wiederum so schön gemacht, dass das Warten gerne verziehen wird. Eine weitere kleine Schwäche des Buches ist es, dass es hie und da Logikfehler gibt, insbesondere was Zeitabläufe betrifft: Im einen Absatz heilt und gesundet der Kranke schnell; dann wird im nächsten Absatz festgestellt, dass die Heilung nicht eintreten will, weil der Bettlägrige sich selbst bestrafen will. Dies könnte aber desöfteren auch der Übersetzung geschuldet sein, welche die kausalen Zusammenhänge nicht angemessen darstellt. Manchmal erscheint das Sprachniveau auch etwas flach. Zudem ist die Bezeichnung Lady meiner Meinung nach für eine Handlung in der Zeit nicht ganz angemessen, ich wüsste aber auch keinen besseren Begriff. Insgesamt eine lohnende Lektüre, welche auch geschichtlich wertvoll ist.

4,5 von 5 Sternen
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannender historischer Roman mit viel Gefühl, 8. August 2005
Von Ein Kunde
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wieder einmal beim Stöbern entdeckt und ich muss sagen, nachdem ich mich zuletzt durch einige Fantasy Romane gelesen habe, ist dieser Roman eine angenehme Abwechslung, warum?
Das Buch ist spannend und flüssig geschrieben und berichtet über einen Teil der schottischen Geschichte, der noch nicht total breitgetreten ist, ich habe das Buch aufgrund der Beschreibung richtig eingeschätzt, also nicht als Highländerroman sondern mehr in die Richtung der Keltenromane von Manda Scott,im Vergleich dazu ist Tartan und Schwert aber wesentlich kurzweiliger geschrieben, auf die Lebensumstände wird nur insoferne dies erforderlich ist eingehender eingegangen und auch die diversen Riten werden nicht langatmig beschrieben, die einzelnen Stämme werden wohl mit Namen benannt, wer eben Manda Scott bereits gelesen hat, kennt sich sowieso schon bestens aus, jedenfalls gibt es nicht nur den hitstorischen kriegerischen Hintergrund, sondern auch eine eigentlich wenig kitschige und doch gefühlvolle Liebesgeschichte.
Die Heldin hat auch ihre Schwächen, wie auch der Held, beide haben Geheimnisse und vor allem auch Feinde, der Erzfeind ist natürlich ROM. Die üblichen Bösewichte und Größenwahnsinnigen gibt es natürlich auch, aber das gehört wohl zu einem spannenden Roman, hinsichtlich des genauen Inhaltes muss ich nichts weiter schreiben, das geht ja schon aus den anderen Beschreibungen klar hervor, nur noch soviel, es wird mir wirklich schwer fallen, auf den Folgeband zu warten, bestellt ist das Buch selbstverständlich bereits. Für alle Fans von spannenden und gleichzeitig historischen Liebesgeschichten ein absoluter Tip.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannende Geschichte im Schottland 1.Jhdt. n.Chr., 15. Mai 2006
Von 
G. Bogner (Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rhiann ist eine junge keltische Prinzessin, Priesterin des Muttergöttinnenkults und Heilerin ihres Stammes. Als ihr Onkel der König stirbt muß dringend ein passender Mann für Rhiann gesucht werden, da die königliche Linie nur über die Frauen weitergegeben wird und sie die einzig mögliche Kandidatin ist. Glücklicherweise landet genau am Tag der Beerdigung der irische Prinz Eremon mit seinem Gefolge an der Küste der Epidier. Der heimtückische Druide Gelert fädelt die Vermählung von Eremon mit Rhiann ein, weil er sich davon Vorteile für sich erhofft und glaubt Rhiann demütigen zu können. Rhiann und Eremon sind zuerst nicht so voneinander angetan, werden aber schließlich Verbündete und Freunde im Kampf gegen die Römer. Nach und nach entdecken sie dann auch Gefühle füreinander.

Ein wunderbar kurzweiliger Roman, flüssig geschrieben mit liebenswerten Charakteren. Die Liebesgeschichte von Rhiann und Eremon ist sehr einfühlsam und nicht kitschig. Auch das Drumherum, Druidenkult, Priesterinnenkult, Stammesleben, Römer, etc. wird gut beschrieben. Nur der Titel ist meiner Meinung nach irreführend, da die Männer im ganzen Buch keinen Tartan oder Kilt tragen.

Die Fortsetzung: -Das keltische Amulett - liegt schon zum lesen bereit.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekt, 15. Mai 2008
Am Anfang war ich skeptisch, doch dann hat sich dieser Roman zu einer der wundervollsten Geschichten entwickelt, die ich je gelesen habe. Die Figuren sind so liebevoll gezeichnet, dass man sich so sehr in sie hinein versetzen kann, und sie wirklich ins Herz schließt!

Obwohl auch zwei Liebesgeschichten vorkommen ist es nie zu kitschig und auch viele andere Themen, wie der Freiheitskampf, Pflichtgefühl und ähnliches werden intensiv behandelt.

Wie mein Titel schon sagt, für mich ist die Story einfach perfekt! Es gab beim lesen keine einzige Stelle, bei der ich mir gewünscht hätte es solle etwas anderes passieren! (Ich glaube, das habe ich vorher noch nie erlebt *g*)

Was wohl recht gut mein Verhältnis zu diesem Buch beschreibt: Ich habe die ersten paar hundert Seiten in wenigen Tagen durch gehabt, aber für die letzten 80 habe ich sehr sehr lange gebraucht, und zwar nur aus dem Grund, dass ich einfach nicht wollte, dass es vorbei ist!

Alles in allem ein tolles Buch, welches sofort in meine Favoritenliste aufgestiegen ist!!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vielschichtige Charaktere werfen Schatten, 15. Januar 2009
Ich bin mehr als dankbar, durch Zufall auf dieses Buch gestoßen zu sein. Im Gegensatz zu einigen Vorrednern empfand ich die Beziehung die sich zwischen den beiden Protagonisten nur allmählich und behutsam aufbaut sehr sehr spannend, zumal ich die Gründe dafür auch sehr gut nachvollziehen konnte. Eine Seele leidet oft länger, als man es für möglich hält....

Die Kulissen der schottischen Highlands werden sehr plastisch beschrieben, ebenso wie die in ihnen wirkenden Charaktere, die sich eben nicht auf Seite 3 kriegen und bis an ihr Lebensende glücklich sind.Aber nicht nur die Protagonisten Eremon und Rhiann stechen durch ihre vielschichtige Beschreibung von anderen BÜchern dieser Art ab, auch die Nebencharaktere imponieren mir sehr. Selbst bei Charakteren, die nur sehr wenig Teil am Handlungsstrang nehmen ist mir sofort ein Bild im Kopf entstanden, was ich der sehr detailierten aber dennoch überhaupt nicht überladenen Beschreibung der Autorin zuschreibe.

Hochachtung, ich freue mich auf den zweiten Teil.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandios, mitfühlend, ergreifend, 14. Juni 2007
Jules Watson hat es geschafft, einen Roman zu schreiben, der jede Saite meines Herzens zum klingen gebracht hat. Sie schreibt auf eine Art und Weise, sodass man sich genau vorzustellen vermag, wie es im damaligen Schottland/ Alba ausgeschaut hat, ebenso werden die Bräuche und Sitten der Kelten gut dargestellt.

Ich konnte das Buch, obwohl ich am Anfang so gar keine Lust hatte, es zu lesen, nicht mehr aus der Hand legen.

Die Personen werden einwandfrei beschrieben, man kann mit ihnen mitfühlen, was einem Buch, meiner Meinung nach, erst den richtigen Tiefgang verleiht.

Rhiann ist eine Frau, die Schweres ertragen musste und doch niemals aufgibt und schließlich in Eremon den Mann findet, der ihr wieder Hoffnung gibt.

Eremon widerrum ist ein Mann, dessen Gefühle man gut nachvollziehen kann. Anfangs nur von dem Wunsch beseelt, Verbündete zu finden, um den irischen Thron zurückzuerobern, wird er mehr und mehr ein Teil von Alba selbst und sein Wunsch verblasst zusehends.

Für mich wird es erst so richtig schön, als die beiden endlich zueinander finden.

Der Hass auf die römischen Besatzer, die alles und jeden Untertan machen wollten, wurde in diesem Buch in mir nur noch verstärkt, ebenso flossen die Tränen, als ich mir das entsetzliche Leid vorzustellen versuchte, das in den Herzen der Frauen, Schwestern und Kinder schlummerte, als sie wussten, dass ihre Männer alsbald in den Krieg würden ziehen müssen und vielleicht nicht mehr lebend zu ihnen zurückkehren würden.

Es muss erwähnt werden, wie toll der Ausdruck in dem Buch von Jules Watson ist. Tartan und Schwert ist flüssig zu lesen, man findet sich bald selbst unter den Albananen und kämpft mit ihnen Seite an Seite gegen die Übermacht.

An dieser Stelle muss aber, so denke ich, der Übersetzerin, Nina Bader, ebenso viel Respekt gezollt werden, hat sie doch bestimmt auch viel dazu beigetragen, aus dem Buch ein einmaliges Lesevergnügen zu machen, das man bestimmt nicht so schnell vergisst.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bin schwer enttäuscht!, 16. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Tartan und Schwert: Historischer Roman (Taschenbuch)
Ich habe mir von diesem Buch wirklich mehr versprochen. Ich bin ein ausgesprochener Historienroman-Leser und auch die Geschichte Britanien ist von großem Interesse für mich. Die Handlung sprach mich an, auch weil viel von Krieg gesprochen worden ist. Aber das Thema Krieg geht irgendwie im Buch unter. Es ist wohl richtig, dass ein Krieg mit Rom kommen wird und dies wird auch immer wieder während der ganzen Seiten hervorgehoben. Was Eremon jetzt nun definitiv gegen die Römer kämpferisch unternimmt, bleibt im Dunkeln. Das Buch hört nämlich mit einem Liebesbekenntnis auf. Wie dann Eremon weiter verfährt, nachdem er einen Teil der Stämme auf seine Seite geschart hat, bleibt im Hintergrund. Wirklich schade, auch weil sich das Buch sehr gut liest und die Hauptpersonen sehr realistisch geformt sind. Ich war absolut sprachlos über das Ende und die fehlenden Seiten im Buch.

Ich kann jetzt jedenfalls das Buch getrost meiner Frau zum Lesen geben, denn die liest gern Liebesromane.
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Tartan und Schwert: Historischer Roman
Tartan und Schwert: Historischer Roman von Jules Watson (Taschenbuch - 13. Oktober 2008)
EUR 8,95
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