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4.0 von 5 Sternen Ordnet man dieses Buch eher dem Fantasysektor zu, ist es echt gut
Worum geht es?

Maria Parks ist Profilerin beim FBI. Darin ist sie besonders gut, denn sie hat Visionen, in denen sie sich im Körper der jeweiligen Mordopfer befindet und alles detailliert mitbekommt. So findet sie auch die vier vermissten Nonnen schnell. Aber die Aktion läuft aus dem Ruder, als sie den unmenschlichen Mörder gegen sich aufbringt...
Veröffentlicht am 23. Mai 2011 von Tialda

versus
3.0 von 5 Sternen Naja
Das buch fängt stark an, wird dann aber sehr sehr unrealistisch und wenig überraschend. Durchaus unterhaltsam zu lesen, aber es gibt bessere Bücher!
Vor 18 Monaten von Britta Sadzik veröffentlicht


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ordnet man dieses Buch eher dem Fantasysektor zu, ist es echt gut, 23. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Evangelium nach Satan: Thriller (Taschenbuch)
Worum geht es?

Maria Parks ist Profilerin beim FBI. Darin ist sie besonders gut, denn sie hat Visionen, in denen sie sich im Körper der jeweiligen Mordopfer befindet und alles detailliert mitbekommt. So findet sie auch die vier vermissten Nonnen schnell. Aber die Aktion läuft aus dem Ruder, als sie den unmenschlichen Mörder gegen sich aufbringt und so langsam dahinter kommt, warum die vier Frauen auf grausame Art und Weise sterben mussten. Der Mörder ist auf der Suche nach einem uralten Buch, das den Namen Satansevangelium trägt und dessen Inhalt die Welt der Gläubigen erschüttern, wenn nicht gar zerschmettern würde. Aber Kaleb der Wanderer will das Buch nicht für sich alleine. Er möchte es einer alten satanistischen Sekte zuspielen, die danach trachtet das Evangelium zu veröffentlichen und die Macht an sich zu reißen.

Rezension:

Anfangs stand ich dem Buch 'Das Evengelium nach Satan' von Patrick Graham ziemlich skeptisch gegenüber. Das oft falsch gedeutete Pentagram auf dem Cover, der Titel und der schwarze Buchschnitt machten einen 'pseudobösen' Eindruck auf mich, auch wenn die Aufmachung schon was hermacht. Der schwarze Schnitt ist übrigens schön anzusehen, aber eher schlecht zu handhaben. Die Seiten kleben nämlich dadurch zusammen und beim Blättern krümelt die Farbe etwas ab.

Als ich dann den ersten von den 10 Teilen, in die das Buch aufgefächert ist, gelesen hatte, freute ich mich doch darüber, mich von der Aufmachung nicht hatte abschrecken lassen. Denn im Grunde genommen ist der Roman richtig spannend geschrieben und enthält sogar einige Szenen die sich gut in einem Horrorfilm machen würden.

Diese 10 Teile sind wiederum in Kapitel unterteilt, welche meist über ca. 3 Seiten gehen. Das fand ich sehr angenehm, denn so kann man in jeder sich bietenden kleinen Pause weiterlesen ' denn darauf hat man auf jeden Fall Lust, nachdem man die ersten beiden Teile gelesen hat. Diese erscheinen nämlich teilweise etwas holprig. Es gibt viele Schauplätze und Personen, die in der Geschichte eine Rolle spielen, so dass man erst mal etwas Zeit braucht, um sich einen Überblick zu verschaffen.

Eine Rolle spielen Maria Parks, die später auf den Exorzist Alfonso Carzo stößt. Die beiden machen sich auf die Suche nach dem Satansevangelium, damit Kaleb der Wanderer ihnen nicht zuvor kommt und so nichts an die Öffentlichkeit geraten kann. Dann spielen auch noch der Vatikan und einige Kardinäle eine Rolle, worauf ich hier nicht näher eingehen möchte, um nicht zuviel zu verraten.

Am Ende überschlägt sich die Geschichte und plötzlich kommen alle möglichen Mythen und Gesellschaften ins Spiel. So zum Beispiel die Illuminaten und die Mafia. Das fand mein Verstand dann doch etwas zu abgedreht. Genauso fand ich es schade, dass schlecht bis nicht recherchiert wurde. Es werden geschichtliche Hintergründe ins Buch eingeflochten, die zum Großteil nicht stimmen ' schade.

Aber wenn man sich vor Augen führt, dass es sich bei diesem Roman um reine Fiktion handelt, dann kann man durchaus seinen Spaß damit haben und sich mitreißen lassen. So wollte ich das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen und verschlang die immerhin 656 Seiten relativ schnell.

Fazit:

Ein Thriller der schon einen Weg in richtung Fantasy einschlägt. Für Liebhaber von Verschwörungen und unheimlichen Szenarien. Fans von geschichtlichen Hintergründen und Realitätsnähe sollten besser die Finger davon lassen.
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Meine Originalrezension findet ihr unter necroweb.de
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung pur, 21. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Klasse Buch. Es ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Allerdings würde ich Leute mit schwachen Nerven empfehlen es nicht in der Nacht zu lesen.
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2.0 von 5 Sternen Einfach nur ein Kaugummi-Thriller, 8. April 2014
Das Evangelium nach Satan (orig. L'évangile selon Satan) ist ein Thriller von Patrick Graham. Und ist 2008 in der deutschen Sprache im blanvalet Verlag als Taschenbuch unter der ISBN 978-3-442-37125-9 für 9,95 € erschienen. Das Buch hat 652 Seiten.

Buchrücken:

>>DU SOLLST TÖTEN...<< Die FBI-Profilerin Maria Parks verfügt über eine außergewöhnliche Gabe: In quälenden Visionen erlebt sie die letzten Minuten von Mordopfern mit. Als sie vier vermisste Nonnen finden soll, bringt sie einen übermächtigen Widersacher gegen sich auf - eine uralte Sekte, die skrupellos danach trachtet, das Satansevangelium zu verbreiten. Nun, nach Jahrhunderten wittert sie ihre Chance. Denn der Satan will Besitz ergreifen von der Welt...

>>Dieses Evangelium wird die neue Bibel!<< PARIS MATCH

Meinung:

Maria Parks: Profilerin beim FBI. Bedingt durch einen schweren Unfall bei dem sie wochenlang im Koma lag hatte Maria die Gabe erhalten sich in Mordopfer hinein zu denken. Sie sieht nicht nur, was geschehen ist. Sie erlebt im Körper des jeweiligen Opfers die Situaton hautnah mit. Seither schläft sie auch nur noch mit schweren Schlafmitteln ein.

Inhaltsangabe:

Das Buch beginnt 1348 in einem Wehrkloster als sich die Mutter Oberin Isolde mit einem Totenschädel und einem dicken Buch gerade in einer Nische im Keller selbst eingemauert hat. Hier wartet sie darauf, dass Gott sie zu sich rufen möge. In den vergangen 13 Nächten wurden ihre 13 Mitschwestern von einem "Tier" hingerichtet. Alles began an dem Tag als die alte Nonne von den Weltfernen Schwestern bei ihnen ankam.

Gegenwart
Maria Parks geht das selbe Ritual wie schon seit Jahren durch. Nimmt ihre Schlaftabletten um ihrer Gabe aus dem Weg zu gehen. Denn jedes Mal wenn sie schläft und ein Mord geschieht schlüpft sie in die Rolle des Opfers. Diese Nacht ruft Bannermann sie an, er ist Sheriff von Hattiesburg. Er hat Angst, dass seiner Angestellten Rachel etwas passiert ist. Maria solle sich also sofort fertig machen und zu ihm gehen. Maria, die für das FBI oft als "Medium" fungiert, lässt sich von Bannermann erzählen was los war. Rachel war einer Reihe von Morden auf der Spur, und ist nun selber verschwunden. Also folgt Maria ihrer Spur, immer weiter in den Wald hinein bis sie auf die Ruine einer alten Kapelle stößt. Trotz der Ansage Bannermanns, dass sie auf ihn und seine Leute warten soll geht sie in den Keller der Kapelle. Entsetzt muss sie feststellen, woher dieser modrige Geruch kommt. Verstört von dem was sie von Rachel erfährt findet sie sich in einer scheinbar auswegslosen Situation wieder. Nach ihrem Krankenhausaufenthalt erfährt Maria, was oder wem Rachel auf der Spur war. Somit beginnt also eine Jagd auf Zeit. Maria wird nach Rom geschickt, um hier ihre Nachforschungen von Grund auf zu beginnen. Zeitgleich erfährt man, was der Exorzist, Alfonso Carzo, im Dschungel erlebt. Seit Wochen ist er auf der halben Welt unterwegs, um die vielen Fälle der äußersten Bessesenheit zu untersuchen. In einem Inka-Tempel findet er Dinge, die er für unmöglich gehalten hatte. Von hier aus führt ihn sein Weg führt nach Rom. In Rom treffen die Wege Marias und Carzo zusammen. Und gemeinsam versuchen sie nun nach dem Satansevangelium zu suchen, um zu verhindern, dass der Schwarze Rauch des Satans dieses in die Hände bekommt.

Der Schreibstil ist, schwer zu beschreiben. Die ganzen Informationen am Anfang, über Marias Gabe ziehen sich wie ein Kaugummi. Ich persönlich habe für die erste Hälfte des Buches doppelt so lang gebraucht wie für die zweite Hälfte des Buches. An sich gibt es keine Stolpersteine in der Sprache. Es zieht sich einfach nur durch die vielen Rückblenden der jeweiligen Personen.

Wer keine Probleme hat ein Buch aus verschiedenen Sichtweisen zu lesen kann sich das Buch gerne anschaffen. Tendenziell würde ich diesen Thriller aber nur Erwachsenen emfpehlen. So sind doch einige Stellen in dem Buch sehr genau beschrieben, wie zum Beispiel die Szene in der Gruft, in welcher Maria am Kreuz hängt. Auch was bei manchen Charakteren (vorallem wenn sie von den Seelenfängern Besitz von ihnen nehmen) die Wortwahl betrifft ist es nichts für zarte Gemüter.

Das Cover zeigt ein Orangefarbenes Pentagram auf schwarzem Grund. Der Buchtitel ist ebenfalls in schwarz gehalten und wird von einem dicken orangenen Rahmen hervorgehoben. Der Autorenname hingegen ist in Weiß gehalten. Ein sehr gut gestaltetes Cover, welches meiner Meinung nach auch sehr gut zum Buchinhalt. Was mir auch sehr gut gefällt, ist der Schnitt des Buches, welcher in Schwarz gehalten wird. Allerdings, führt dieser Schnitt dazu, dass die Seiten teilweise zusammen kleben. Was aber beim Lesen kein Problem ist. Lediglich, hat man kleine schwarze Fäden um das Buch rum liegen, die sich lösen sobald man die Seiten außeinander macht.

Der äußere Eindruck des Buches, sowie die Inhaltsangabe haben mich sehr angesprochen. Allerdings, war ich in der ersten Hälfte des Buches soweit, dass ich es in die Ecke werfe, weil es für mich einfach nur verwirrend war. Insgesamt ist das Buch in 10 Teile gegliedert, die jeweils nochmals in mehrere kürzere oder längere Kapitel unterteilt sind. Was mich auch etwas gestört hatte waren die vielen Sprünge zwischen den einzelnen Personen. Teilweise war einfach nicht klar, wem man da gerade folgt. Dann ist es erstaunlich, was der Autor hier alles mit rein gebracht hat. Der Schwarze Rauch des Satans soll die Nachfolge der Illuminaten sein. Dann mischt noch eine Unterfamilie der Mafia mit. Und bei den Inkas finden sich Bilder der Passion Christi. Und was weiß ich noch alles...
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5.0 von 5 Sternen Ausgezeichnetes Buch, 24. November 2013
Das Buch ist mega spannend und hat eine sehr gute Story. Ist allerdings Geschmackssache weil es etwas Science Fiction- und Fantasy- artig angehaucht ist. Sehr gut und detailiert geschrieben und einige Szenen sind ziemlich brutal aber wer darauf und auf Weltverschwörungen steht kann mit dem Buch nix falsch machen.

Außerdem macht das Buch einen sehr guten Optischen Eindruck, weil es aussieht als hätte es schwarze Seiten.
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5.0 von 5 Sternen Eher Horror nicht Thriller - aber guuut!, 19. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Das Evangelium nach Satan: Thriller (Taschenbuch)
Es ist etwas länger her, dass ich dieses Buch gelesen habe.
Mir hat es sehr gut gefallen.
Anfangs merkt man nicht das das Buch mehr als nur ein Thriller ist.
Es geht schon eher ins Horror-Genre über, für "normale" Thrillerfans ist es sicherlich zu übersinnlich.
Das sollte auf dem Umschlag wohl vermerkt werden.

Aber Menschen die Horror mögen, sollten an diesem Buch nicht vorbei gehen. :)
Es hat alles was ein guter Mainstream-Horror so braucht.
Dämonen, Geister, bööööse Menschen, einbischen Mittelalter und Vatikan, Exorzisten und eine FBI-Profilerin.

Was ich etwas schade fand,dass das Buch in sich nicht abgeschlossen war.
Die Enden der Geschichte bleiben offen und die anderen Bücher setzen die Geschichte leider nicht fort.
(Oder ich habs nicht verstanden, dann wäre ich froh, wenn mir das wer erklären könnte!) :)))

Vielleicht liest der Autor das hier, wenn er Deutsch kann und schreibt (nur für mich!) eine Fortsetzung dieses Buches!
(HaHaHa!)
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3.0 von 5 Sternen Naja, 17. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Evangelium nach Satan: Thriller (Taschenbuch)
Das buch fängt stark an, wird dann aber sehr sehr unrealistisch und wenig überraschend. Durchaus unterhaltsam zu lesen, aber es gibt bessere Bücher!
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3.0 von 5 Sternen Eher 3,5 Sterne, 9. Januar 2013
Von 
Michael Reinsch (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Evangelium nach Satan: Thriller (Taschenbuch)
Die FBI-Agentin Maria Parks leidet nach einem schweren Unfall, in dessen Folge Sie in ein Koma fiel, an ­einem "redaktionellem medialem Syndrom". Was nichts anderes heißt, das Sie in die Körper Verstorbener eindringen kann, um deren letzten Minuten vor dem Tod mit zu erleben. Zu meist erlebt Sie dieses Syndrom in Form von Albträumen, schafft es aber dadurch einige Serienkiller zu stellen.
Nun ist Sie einem besonders brutalen Serientäter auf der Spur, der sich Kaleb nennt und starke Beziehungen zur katholischen Kirche aufweist. Als Maria in die Fänge Kalebs gerät, überlebt Sie das nur knapp, kommt aber einem geheimen Orden auf die Spur (der schwarze Rauch Satans), der auf der Suche nach dem "Satansevangelium" ist - einer Art "Gegenbibel", die seit Jahrhundert verschwunden ist. Zugleich mit Maria machen sich sowohl die Kirche als auch Kaleb auf die Suche nach dem Evangelium ...
Patrick Graham hat mit den Urängsten der gläubigen Christenheit gespielt und auf eine recht interessante Weise, den bekannten Glaubenssätzen und der Entstehungsgeschichte, bösartige Gegenstücke entgegen gestellt.
Spannend verquickt er historische Daten mit Fiktionen. So ist nicht Jesus am Kreuz gestorben, sondern Janus, Satans Sohn ...
Leider haben sich auch einige Fehler eingeschlichen ...
So kann Maria das Syndrom plötzlich bewusst anwenden.
Angeblich haben die Tempelritter 1191 das "Satansevangelium" gefunden und auf ­diesem Ihre Macht aufgebaut. Die bei der Vernichtung des Ordens überlebenden Kardinäle hätten 1307 dann den Orden "Der Schwarze Rauch des Satans" mit Hilfe des verschollenen Templerschatzes gegründet. Von den Templern sind aber schon 1135 Geldgeschäfte bekannt und der größte Aufstieg erfolgte 1139 als Innozenz II den Orden unter seine Gerichtsbarkeit stellte!
Leider bleiben auch viele offene Fragen übrig, wie z.B. aus einem "besessenen Mönch" ein ganzer Trupp wird, wenn es doch nur einen Dämon gibt! Wie schafft es eine alte Nonne, sich selbst zu erwürgen? Wie kann eine "Gekreuzigte" nach 8 Tagen wieder voll einsatzfähig sein? Und, und, und ...
Fazit: Das Buch ist spannend, hat aber manchmal Längen. Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig und die häufigen Kapitelsprünge manchmal verwirrend.
Wer mythische Thriller mit starker Neigung zur Kirchengeschichte mag, wir hier sehr gut bedient!
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5.0 von 5 Sternen Megaspannend - man kann das Buch kaum aus der Hand legen, aber auch sehr grausame Szenen!, 2. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Evangelium nach Satan: Thriller (Taschenbuch)
Hallo,

ich habe das Evangelium nach Satan in 2 Tagen aus gelesen, bei knapp 650 Seiten. Es springt durch verschiedene Zeitepochen, die aber im Bezug zueinander stehen.

Kurz beschrieben handelt es sich um Satansanhänger, die mit allen Mitteln versuchen, die Macht der Welt an sich zu reißen.

Sehr spannend erzählt, aber auch in Teilen wirklich sehr grausame Szenen, nichts für Kinder oder Jugendliche meiner Meinung nach. Man ist immer neugierig, wie es weiter geht.

Das Ende ist dann nicht ganz so unerwartet, aber so, das sich eine Fortsetzung irgendwann anbietet.

Tolle Lektüre für den Urlaub oder lange Lesevergnügen. Packend erzählt für Liebhaber von historischen Thrillern.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Frechheit siegt, 19. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Evangelium nach Satan: Thriller (Taschenbuch)
Der Grundgedanke, daß es eine weltweite Verschwörung der Mächtigen gibt, ist offensichtlich ein faszinierendes Thema. Im Genre "Verschwörungsthriller" mein erstes Buch. Mich haben die schwarz eingefärbten Seitenränder vom Ramschtisch angelacht, und sie haben auch nicht gekrümelt beim Lesen.

Ich gebe 3 Sterne, weil ich mich bis zur Hälfte sehr gut unterhalten fühlte und öfter schmunzeln mußte ob der Dreistigkeit, mit der der Autor alles, aber auch wirklich ALLES einsetzt und verwurstet, als hätte sein letztes Stündlein geschlagen und wie mit Knopf im Ohr noch die letzte Gruselzutat einbaut.

Ich gebe nur 3 Sterne, weil in Hälfte zwei das Pulver verschossen war. Stattdessen kam jedoch auch keine Ruhe, Tiefe, ein neues Flechten des Musters heraus, sondern nur noch endlose, mechanische Wiederholungen dessen, was der Leser schon längst weiß, in Form von: Maria, erleb das nach, Maria erleb dies nach. Überflüssig, stumpfsinning, nervtötend. Ab da habe ich noch öfter gegrinst, weil es lächerlich und die gute Grundidee verramscht wurde.

Irgendwie guter Texthandwerker, aber schlechter Erzähler.
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23 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht zu empfehlen, 22. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Das Evangelium nach Satan: Thriller (Taschenbuch)
Ich bin mit keinen großen Ansprüchen an dieses Buch heran gegangen und wurde in dieser Hinsicht auch nicht enttäuscht.

Eine medial begabte FBI-Profilerin, die Tote sieht und Zukunftsvisionen hat (vgl. Stephen Kings "Dead Zone"), als Dea Ex Machina fungiert und allein einen Fall bearbeitet, für das das FBI eigentlich gar nicht zuständig sein kann, weil solche Verschwörungen - vor allem Verschwörungen im Rom - schlichtweg nicht in ihr Aufgabengebiet fallen. Plus der Tatsache, dass sie sich bei ihren "Visionen" auch körperlich derart einschneidend verändert, dass sogar die vom Dämon besessene Regan aus der Exorzist neidisch werden könnte.

Ein Exorzist, dem scheinbar das 'Rituale Romanum' nicht bekannt ist, der aber dafür Dämonen anhand von Veilchenduft riechen kann und tagelang gegen genannte Kämpft - ohne unterlass.
Die Templer, die Azteken, die Illuminaten, die Mafia, Kardinalsverschwörungen plus Dämonen. Und Kaleb (vgl. "American Gothic"), der Dämon mit den tausend Namen, der Nonnen und Priester ans Kreuz nagelt (vgl. "Illulminati").

Die Storyline ist löchrig, historisch nicht haltbar, von zu vielen Zufällen geprägt und stellenweise schlichtweg abstrakt. Aus irgendwelchen Gründen glauben sich die Protagonisten gegenseitig, ohne groß über die Intentionen oder die Glaubwürdigkeit des Gegenübers nachzudenken - als folgendes Beispiel die Injektionen, welche sich genannte Profilerin von einem völlig Fremden mit einer ungenannten Substanz geben lässt: Der Exorzist injeziert der Maria Parks eine "Schamanendroge", die sich allein mit der Antwort auf die Frage "Was ist das?" "Eine Schamanendroge" zufrieden gibt. Ich, persönlich, halte das nicht für nachvollziehbar.

Auch dezent irritierend war für der Part, bei dem die FBI-Ermittler plötzlich Zugang zum Vatikan haben (!?), wo sie mE in der Praxis so gar nichts zu suchen und noch weniger zu melden haben.
Etwas merkwürdig ist auch, dass die zahlreichen Morde nur kaum von der Presse zur Kenntnis genommen wurden und selbst der Absturz eines Flugzeuges, bei dem zahlreiche Kardinäle ums Leben kamen und auch mehrere Zivilisten, durch die erfolgreiche Vertuschungsaktion des Vatikans nur kurz abgehandelt wird. Glaubhaft? Ein Flugzeugabsturz mit mehreren toten Kardinälen und Zivilisten, bei dem die Bevölkerung mit einem schlichten "Flugzeug ist verschwunden, ist halt so" sich zufrieden gibt. Eher nicht.

Ebenso, dass "Jesus" (Joshua Ben Josef) zu "Janus" wurde; der römischen Gottheit des Anfangs und des Endes, der in keinerlei zusammenhang mit Baphomet, den Templern, den Olkmenen, den Dämonen oder Christen im Allgemeinen steht. Von der Theorie, dass die Illuminaten gleich die Templer sind und die alten Olmeken eigentlich von Christus bzw. Janus Fluch vernichtet wurden, ganz abgesehen: Die Olmeken lebten in der Bronzezeit, also gute 1200 Jahre vor Christus und ihre Zentren wurden etwa 400 v. Christus zerstört. Zwar ist ihre Mythologie bzw. ihr Glauben nicht dokumentiert, aber ich bezweifle, dass sie ein Fluch von Jesus bzw. Janus getötet haben konnte, wenn dieser doch erst grobe 400 Jahre später geboren wurde.

Was Kaleb, den Wanderer betrifft - er tut das, was sein Name verspricht: Wandern. Im Buch herum. Ich bin mir nicht sicher, ob er Satan himself ist, jedoch scheint er sehr machtvoll zu sein und seine Opfer ohne Mühen zu finden, oder schon bevor diese Eintreffen am Ort des Geschehens zu sein. Er sucht besagtes "Satansevangelium", das von den Jüngern Jesus / Janus geschrieben sein soll, wie auch die Evangelien. Nur - die Evangelien bzw. Apokryphen / Evangelien wurden nicht von den Jüngern selbst geschrieben, sondern von den Evangelisten und das Ende des 1. bzw. Anfang des 2. Jahrhunderts.

Die vielen Papstmorde und die Verschwörungstheorien sind abstrakt, gelinde gesagt, und dazu noch wirr miteinander verwoben, oder falsch oder unzureichend mit historischen Hintergründen belegt, wie es auch bei den Evangelien der Fall ist.

Das Ende ist auch ein wenig merkwürdig: Der "Papst des schwarzen Rauches Satans" wird erschossen und das, eigentlich, vor laufenden Kameras, die später aber nicht mehr erwähnt werden. Allgemein wird dieser Mord einfach von der Presse übergangen und von der Allgemeinheit schlichtweg für "ist halt so" hingenommen. Die plötzliche kollektive Demenz, die nicht nur die Anwesenden Zuschauer und Priester, sondern auch genannte Kameras befallen hat, die sich nicht mehr an die Rede des Papstes um die Lüge der Christenheit erinnern, ist ebenfalls etwas sonderbar - die Allgemeinheit feiert den neuen Papst, ohne einen Gedanken an den erschossenen Papst zu verschwenden.

Der Exorzist praktiziert, jedoch wird nicht näher veranschaulicht wie das Ritual stattfindet, sondern es wird lediglich erklärt, DASS etwas stattfindet - frei nach dem Motto: "Tell, don't Show" handelt der Autor die Szenen des Exorzismus ab.

Fazit: Die Fäden der Untergrundlogik sind teilweise nicht oder nur spärtlich oder wirr verknüpft, so dass ich als Leser oft nicht wusste, ob das jetzt eine unglaubwürdige Finte des Autors ist, oder tatsächlich zur Konstruktion der Geschichte dazu gehört.
Sehr enttäuschend, wenn man wert auf Logik, Glaubwürdigkeit und Nachvollziehbarkeit legt.
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Das Evangelium nach Satan: Thriller
Das Evangelium nach Satan: Thriller von Patrick Graham (Taschenbuch - 13. Oktober 2008)
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