|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
51 Rezensionen
|
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
|
|
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst
|
|
9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Der Hanfstock und das Zeisigweibchen,
Rezension bezieht sich auf: Die zwölfte Nacht: Historischer Roman (Taschenbuch)
Nachdem ich 'die Schwester der Königin' und 'Das Erbe der Königin' von Philippa Gregory gelesen hatte, wollte ich etwas mehr über die sechste Frau von Heinrich VIII, Catherine Parr erfahren. Deshalb habe ich mir dieses Buch gekauft. Es ist allerdings im Vergleich zu vielen anderen historischen Romanen sehr poetisch geschrieben, leider an manchen Stellen zu poetisch und dadurch sehr schwülstig. Hin und wieder mischt sich auch schwülstig mit derb. Ein besonderes Beispiel dazu " Jedes Mal, wenn ich dein Gesicht sehe, schlägt mir aufs Herz, dass ich das Leben liebe. Und jedes Mal wünsche ich mir, dass neben uns ein Pferd scheißt, damit ich diesem Ansturm gewachsen bin."Auch etwas nervig sind die Spitznamen für einige der Protagonisten, so ist Anne Boleyn 'die schwarze Anni', Catherine Parr 'das Zeisigweiben' und Edward Seymour 'der Hanfstock'. Da diese Bezeichungen ständig widerholt werden, war ich ganz froh, als zumindest die 'schwarze Anni' ausschied. Davon abgesehen, ist der Roman von der historischen Sicht nett zu lesen. Da sich das Buch allerdings über 600 Seiten erstreckt, sind die historisch interssanten Stellen etwas weit auseinander und dazwischen bleiben einem nur die Beschreibung des Lebens der doch sehr blassen und langweiligen Hauptperson. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5.0 von 5 Sternen
Wundervoll!,
Rezension bezieht sich auf: Die zwölfte Nacht: Historischer Roman (Taschenbuch)
Dieses Buch ist eines meiner Lieblingsbücher. Es ist toll geschrieben, liest sich gut und lässt einen in eine andere Zeit eintauchen. Unbedingt lesen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
10 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Die Messlatte ...,
Von Lille (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die zwölfte Nacht: Historischer Roman (Taschenbuch)
... die sie mit ihrem Debütroman "Vineta" selbst sehr hoch angelegt hat, überspringt die Autorin Charlotte Lyne mit ihrem Nachfolgeroman "Die zwölfte Nacht" mit Leichtigkeit. Was für ein Nachfolger! Virtuos gelingt es der Autorin, die immense Fülle an Stoff dramaturgisch in Form zu gießen und mit einer wunderschönen Sprache zu erzählen. Im Vergleich zu ihrem Debüt ist die Sprache "schärfer" geworden, hat noch mehr an Präzision gewonnen. Sätze wie dieser, so klug, so nüchtern, bleiben im Gedächtnis:"(...) hat dich dein Leben nicht gelehrt, dass Zeit nicht kommt, sondern geht (...)." Das sprachliche Talent der Autorin begeistert mich ungemein! Es gibt meiner Meinung nach nur wenige deutschsprachige HR Autoren, die da mithalten können - und ihr Talent so uneitel und klug einsetzen wie Charlotte Lyne. Auch die Figuren, allen voran Cathie Parr und die Bürder Seymour sind wieder äußerst lebendig und psychologisch absolut stimmig gezeichnet - einer der Aspekte (neben der Dramaturgie und der Sprache), der "Die zwölfte Nacht" für mich wohltuend aus der Masse an historischen Romanen heraushebt. Nach der Lektüre dieses Buches freue ich mich ungemein auf das nächste dieser Autorin und hoffe, dass es nicht all zu lange dauern wird! Aber ich bin mir sicher: Auch beim nächsten Buch wird die Autorin sich selbst wieder übertreffen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
12 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ein ganz besonderes Buch!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die zwölfte Nacht: Historischer Roman (Taschenbuch)
"Catherine Parr und Thomas Seymour tanzten die Gaillarde auf Hampton Court. Sie war nicht ganz siebzehn. Seine Augen waren nicht ganz braun."Dieses Buch ist schwer zu rezensieren. Denn es ist kein Buch, sondern eine Schatztruhe. Randvoll mit Figuren, so lebensecht, dass man ständig über die Schulter schaut, ob eine davon nicht gerade den Raum betritt. Mit einer Sprache, die opulent daherkommt wie ein weihnachtliches Festmahl der Renaissance, die alle Sinne anregt; man meint beim Lesen, zu riechen, zu fühlen, zu schmecken; die Musik zu hören, sich mit den Tänzern zu Rhythmen der Pavane und Gaillarde zu wiegen. Mit vielen besonders gelungenen Sätzen, die, gleich Perlen auf einem schwarzen Samtstoff, hervorblitzen und schillern, Sätzen wie: Es war ein Tag wie aus Eis geschnitten, der Himmel von einem Blau, das an den Augen wetzte." und Hat dich dein Leben nicht gelehrt, dass Zeit nicht kommt, sondern geht?" und Aber Tom zur Ordnung zu rufen, war, als sperre man das Leben in eine Hutschachtel. Die Hutschachtel barst, und das Leben pfiff sich eins." Das Thema könnte spannender nicht sein: Heinrich der Achte, seine letzte Ehefrau Catherine Parr, die Seymours, die Gründung der Anglikanischen Kirche und der Kampf der Reformer für eine Bibel in englischer Sprache. Die Autorin baut den Romans in zwölf Kapiteln auf, als roten Faden das bekannte englische Weihnachtslied The Twelve Nights of Christmas", das die zwölf Weihnachtsnächte besingt. Meisterhaft hat sie die Motive der einzelnen Strophen in die Kapitel eingebettet. Charlotte Lyne präsentiert uns eine Deutung des Lebens von Catherine Parr von Kindheit an, wie es gewesen sein könnte: Catherine wächst in Wulf Hall in Wiltshire bei der Familie Seymour auf. Mit fünfzehn Jahren wird sie verheiratet, jung zur Witwe, heiratet in zweiter Ehe Baron Latimer und nach dessen Tod wird sie die sechste Ehefrau Heinrich des Achten. Sie ist diejenige, die ihn überlebt und sogar eine Zeitlang als Regentin die Staatsgeschäfte führt. Danach heiratet sie ihre große Liebe Thomas Seymour. Als eine der ersten Frauen überhaupt veröffentlicht sie zu Lebzeiten zwei Bücher: Gebete und Meditationen" und Die Klage eines Sünders." (,Prayers and Meditations` und ,Lamentation of a Sinner`) Die Autorin hat gründlich recherchiert. Über zwanzig Jahre lang trug sie diese Geschichte mit sich herum, eine unglaublich ausgedehnte Zeit der Reifung, und das merkt man dem Werk an. Es zieht den Leser von der ersten Seite an so in seinen Bann, dass man gelegentlich wie aus einer Trance auftaucht und sich wundert, seit wann die Kerzen durch elektrisches Licht ersetzt wurden, und wo die Diener mit den Fleischplatten bleiben. Und auch, wenn man aus dem Geschichtsunterricht noch weiß, wer überlebt und wer nicht, bleibt das Buch ungemein spannend. Die Figurenzeichnung ist durchgehend gelungen, aber besonders bei Edward Seymour zeigt die Autorin ihr ganzes Können. Ich möchte hier keine Handlung verraten, nur so viel: die Wandlung, die Edward durchmacht, hat es in sich. Dieses Buch ist gar nicht beim ersten Lesen zu erfassen, weil man viel zu gespannt ist auf den Fortgang, um an besonders schönen Stellen inne zu halten. Wenn Sie trotz der beachtlichen Länge viel zu früh am Ende ankommen, kann ich nur raten: Beginnen Sie gleich auf Seite 1 wieder von vorne. Und wenn Ihnen das Thema gefällt, empfehle ich Ihnen aus der Reihe Langenscheidt Lernschmöker" das englisch-deutsche Buch Dangerous Words - Gefährliche Worte", das die Autorin mit ihrem britischen Ehemann zusammen verfasst hat. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
26 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Langatmig und zäh zu lesen,
Rezension bezieht sich auf: Die zwölfte Nacht: Historischer Roman (Taschenbuch)
Ich habe mir das Buch bei amazon bestellt weil mich die vielen Sterne neugierig gemacht haben und ich nach längerer Durststrecke endlich mal wieder einen richtig guten historischen "Schnöcker" lesen wollte. Als das Buch dann da war und ich mit lesen angefangen hatte war ich dann doch etwas erstaunt, dass es so gute Bewertungen bekommen hat (auch nach nochmaligem Nachsehen) aber vielleicht würde es ja noch was werden. Um das Ende vorweg zu nehmen - wurde es nicht. Eine absolut langweilige und blasse Hauptfigur, fantasielos und zäh geschrieben, Spannungsbogen nicht vorhanden. Es ist leider weit weg von einem Buch das man nicht mehr aus der Hand legen kann und will. Zumindest für mich war es eine herbe Enttäuschung. 2 Sterne habe ich trotzdem vergeben, da ich das Thema an sich mal ganz interessant finde (nicht immer nur Anne Boleyn, sondern auch mal die letzte der Damen)und den zweiten weil ich es zumindest durchgelesen habe und nicht schon vorher das Handtuch geschmissen habe.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Gefühlvolle Geschichtsstunde...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die zwölfte Nacht: Historischer Roman (Taschenbuch)
"Die Glocken von Vineta" hat Charlotte Lynes Talent bereits offenbart, in "Die zwölfte Nacht" hat es sich nun voll entfaltet...Mit ihrer ganz eigenen und wunderschönen Ausdrucksweise erzählt die Autorin die Geschichte der Catherine Parr und ihrer Weggefährten, zu denen ihre große Liebe Thomas Seymour und dessen Bruder Edward gehören, genauso wie König Henry VIII., der später ihr Ehemann wird. In diese Lebens- und Liebesgeschichte hat sie gekonnt die historischen Entwicklungen dieser Zeit eingebettet, doch immer nur so viel Information eingebaut, dass es nicht dozierend wirkt. Mit viel Gefühl hat sie historische Fakten zu einer Geschichte verpackt, der man sich nur schwer entziehen kann. Obwohl man den Lauf der Geschichte kennt und so weiß, was als nächstes passieren muss, ist man dennoch immer wieder berührt, zum Teil sogar zu Tränen gerührt. Man merkt genau, wie sehr sich die Autorin mit den Tudors und Seymours verbunden fühlt, wie genau und lange sie recherchiert hat. Und das hat sich mehr als gelohnt. Alle Figuren haben sehr viel Tiefe, ihre Charaktere wurden mit viel Liebe ausgearbeitet. So bleibt auch der berüchtigte König Henry VIII. nicht nur ein Mann, der angeblich all seine Frauen abschlachtete, sondern man sieht auch seine andere Seite, kann sich vorstellen, warum er zwei seiner Frauen hinrichten ließ, aber auch andere über alles liebte. Catherine Parr selbst scheint einiges mit der Autorin gemeinsam zu haben, was ihre Gedanken noch realer erscheinen lassen. Gerade ihre innere Zerrissenheit hat Charlotte Lyne besonders intensiv dargestellt, was sie zu einer tollen Hauptfigur macht, mit der man einfach mitfiebern muss. "Die zwölfte Nacht" ist ein ausgezeichnetes Werk und mein historisches Highlight in diesem Jahr. Ich warte gespannt auf alle weiteren Bücher der Autorin. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
spannend...,
Von Bienochio (Brandenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die zwölfte Nacht: Historischer Roman (Taschenbuch)
Ein absolut lesenwertes Buch über Catherine Parr.. die sechste Frau Heinrich VIII. von England.Ihre Geschichte.. ihr Leben.. ihr Wirken.. ihre Liebe.. Und das alles im Strudel der damaligen Zeit. Wunderbar, wie eben auch ihr Schicksal mit der Geschichte und den politischen Wirrungen verbunden ist. Wie sie doch tief im Herzen ihre Liebe für Thomas Seymour bewahrt.. all die vielen Jahre lang. Es muss eine turbulente Zeit damals in England gewesen sein unter Heinrich VIII. Gerade deswegen lese ich ja gern alles, was mit ihm und seinen Frauen zusammenhängt. Dieses Buch habe ich absolut nicht bereut. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
ein besonderes Leseerlebnis,
Von Katzenfan "tom-zwerg" (Niederösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die zwölfte Nacht: Historischer Roman (Taschenbuch)
Auch das zweite Buch von Charlotte Lyne ist ein besonderes Lesevergnügen, man könnte sagen die Autorin hat sich nochmals gesteigert.Das Buch bietet vor allem eine schöne Sprache mit Gedanken versehen, das fand ich besonders stimmig. Geschichtliche Hintergründe werden ausreichend erklärt, ohne dass dabei Langeweile aufkommt, obwohl das Thema um Heinrich VIII Geschichtsinteressierten bereits hinlänglich bekannt sein dürfte. Über Catherine Parr hatte ich zumindest bis dato kein ausreichendes Wissen, nur dass sie den Ehemann überlebt hat und dann kurze Zeit verheiratet bald gestorben ist. Außerdem gibt es eine alte Verfilmung über die Beziehung von Catherine Parr und Thomas S. und die Freundschaft zur späteren Königin Elisabeth. Etwas unverständlich aus heutiger Sicht ist der Zwiespalt innerhalb der Kirche, dass man dafür sterben muss versteht man heute kaum noch. Alles in allem ist es ein besonderes Buch und vielleicht sogar wert, ein weiteres Mal gelesen zu werden. Man kann also gespannt sein, auf das nächste Werk der Autorin, welches sich dann ja mit der Pestzeit und dem Schiffsbau beschäftigen wird. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ich bin begeistert,
Rezension bezieht sich auf: Die zwölfte Nacht: Historischer Roman (Taschenbuch)
Und noch eine, die sich in den Reigen jener einreiht, die sich von Frau Lynes zwölf Zwölfnächten haben bezaubern lassen. Da sich eine Inhaltsangabe völlig erübrigt, möchte ich einfach nur sagen: Chapeau, Frau Lyne! Ich bin mit Freuden der Geschichte von Cathie und Tom gefolgt (auch wenn's für meinen Geschmack ein bisschen mehr Politik und Intrigen hätten sein dürfen, aber ich nehme an, dass dies jeden Rahmen gesprengt hätte), und habe eine Menge über den dicken Henry und seine Zeit gelernt, mit der ich mich bis dato kaum beschäftigt habe.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
ein Meisterwerk des historischen Romans,
Von Angie Bookheart (Mönchengladbach) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die zwölfte Nacht: Historischer Roman (Taschenbuch)
Wenn man diesen Roman gelesen hat, fällt es schwer, danach einen anderen historischen Roman zu lesen.Beim Lesen scheint es, als wehe eine Brise aus der Zeit Heinrichs VIII herüber. Die Sprache ist sehr anschaulich und poetisch, die Personen erstehen aus dem Staub der Geschichte und man meint, mit ihnen Hand in Hand das Geschehen zu erleben. Für mich ist Charlotte Lyne ein Meisterwerk gelungen, das man nicht mehr aus der Hand legen kann. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
|
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst
|
|
Die zwölfte Nacht: Historischer Roman von Charlotte Lyne (Taschenbuch - 13. Mai 2008)
EUR 12,00
Auf Lager. | ||