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Kundenrezensionen

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TOP 500 REZENSENTam 31. Mai 2008
Auch ich habe mich gefangen nehmen lassen von der Geschichte der Catherine Parr, 6. Frau Heinrich VIII. und Verfechterin des protestantischen Glaubens.

Das Buch läßt eine interessante Epoche Englands neu aufleben und die sehr schöne,teilweise poetische Sprache der Autorin, habe ich als sehr passend für diese Zeit empfunden.Ich kann mir schon vorstellen, dass diese Sprache früher angewandt wurde und sie spricht neben der akribischen historischen Recherchearbeit , die dieser Roman wiederspiegelt, für die historische Authenzität dieses Buches.

Zum Inhalt haben meine Vorrezensenten schon vieles erzählt,eine Liebes,-und Lebensgeschichte der Catherine Parr, die drei Männer überlebte,sechste Gattin Heinrich VIII.war ubnd erst nach seinem Tod Erfüllung in ihrer wahren Liebe fand, die sie ihr ganzen Leben begleitet hat.

Was mich an dem Buch mehr als faziniert hat, waren neben den vielen Informationen über Heinrich VIII, der ja einen wahren Verschleiss an Frauen hatte und den interessanten Schilderungen über den Einzug des Protestantismus in England,die Fähigkeit der Autorin,durch ihren Schreibstil,den Leser in das Geschehen hineinzusaugen, sodass man alles ausblendet und das Gefühl hat, das 16. Jahrhundert in England live mitzuerleben.

Ein ungewöhnlich guter historischer Roman , von denen man sich mehr wünscht.

U n e i n g e s c h r ä n k t e m p f e h l e n s w e r t !!!!!
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am 11. Juli 2015
Dieses Buch ist meiner Meinung nach absolut nicht gelungen!
Um unverschämten Kommentaren, wie sie bei anderen negativen Rezensionen erfolgt sind (wie z. B. man solle lieber die "Wanderhure" lesen), vorzubeugen, vorher einige Infos: Ich lese Klassiker (Goethe etc.) sowie Krimis und vor allem liebe ich gut recherchierte und etwas anspruchsvollere Mittelalter-Romane (z. B. von Sansom etc.), deshalb bin ich von diesem Buch maßlos enttäuscht. Denn auch etwas "einfachere" Lektüre (wie z. B. von Andrea Schacht oder Oliver Pötzsch) kann wenigstens durch Spannung (man kann in die Zeit "abtauchen") und durch einen gewissen Unterhaltungswert überzeugen.
Aber dieses Buch versagt auf jedem Gebiet:
1. Der Stil ist grauenhaft (siehe unten)
2. Es fehlt der "rote Faden" (nach dem Lesen von 1 1/2 Seiten erfährt man z. B. erst am Rande, dass sich die Handlung nun plötzlich mehrere Monate später abspielt)
3. Ob die Darstellung der geschichtlichen Hintergründe immer hundertprozentig stimmt, wage ich auch zu bezweifeln (siehe Ablauf der Hinrichtung von Anne Boleyn, die in vielen Quellen anders beschrieben wird).
Ich quäle mich wirklich durch das Buch und muss mehrere Stellen mehrfach lesen, weil ich vor Langeweile gedanklich immer wieder abdrifte.

Der in vielen Rezensionen viel gelobte "poetische Stil" ist mir bis jetzt absolut verborgen geblieben. Die Autorin verwendet (und das nach einem Germanistik-Studium!!!) vorwiegend kurze, sogar oft unvollständige Sätze, weshalb der sprachliche Stil absolut nicht flüssig, sondern ziemlich "abgehackt" klingt. Das erschwert es dem Leser ungemein, in die Handlung des Buches einzutauchen. Dann wäre ja der Schreibstil eines Grundschülers, der noch keine Satzgefüge bilden und logische Satzverknüpfungen verwenden kann, wohl auch "poetisch"?
Beispiel: "Das Kleid lag auf den Dielen aufgefaltet. Es war zumindest nicht braun, sondern von einem matten Violett, das hier und da ins Schwarz spielte. Ein Winterkleid aus schwerem Samt. Vor der Fensterluke fiel wie aus Bottichen Schnee. Ihr erstes Weihnachtsgeschenk. [Anmerkung: Was? Der Schnee als Weihnachtsgeschenk? Zusammenhang?] Catherine hätte jubeln sollen. Auch Maud, die Base, hatte das gesagt.(...)" In diesem Stil zieht sich das durch das ganze Buch. Bei einem skurrilen Buch von Wolf Haas finde ich das lustig, aber bei einem ernsten Mittelalterroman ist dies wohl fehl am Platze.
Bei bestimmten Formulierungen krampft sich mein Magen zusammen (eine kleine Auswahl):
"So standen sie, bis ein Geräusch Catherine herumfahren ließ. Das Pferd hatte den Schweif erhoben und die Hinterbacken aufgespreizt. Einem deftigen Furz hinterdrein plumpsten dampfende Kotäpfel. (...) " Wie poetisch!!! Vor allem, da Catherine danach in dieser "Duftwolke" geküsst wird.
Pfui!
"John war milde wie Pflaumenwein." Welch Vergleich!
"Annes Welt stand still. Der eisblaue Himmel mit den Wolken." Hä???
"Sie war nicht ganz siebzehn. Seine Augen waren nicht ganz braun." Das passt doch nicht zusammen!
"Gute Nacht, ihr Rosentriebe an Englands stämmigstem Stock." Ohne Worte!
"Edward sah Anne vor sich, die ihren gesegneten Leib trug wie eine Tanne ein Amselnest." Hilfe!
"William Tyndale litt Verfolgung." Ich leide auch!
"In Toms Stimme blitzte eine jähe Schärfe, die ahnen ließ, welcher Abgrund sich unter dem Panzer aus Sehnen, Muskelfleisch und flandrischer Seide verbarg." Igitt! Das will man sich nicht vorstellen!
(...)
Fazit: Die Autorin versucht krampfhaft, einen altertümlichen Stil nachzuahmen, was ihr nicht gelingt. Darüber hinaus wird dem Leser durch fehlende Zusammenhänge, durch einen nicht flüssigen Stil sowie durch das Fehlen von echten Gefühlen das Lesen sowie das Abtauchen in die Zeit erschwert. Ihre fachliche Kompetenz lasse ich mal außer Acht!
Das ist meine ehrliche Meinung und als Vielleserin (mit Germanistik-Studium) bin ich sehr selten von einem Buch so enttäuscht worden. Entsetzt bin ich auch über boshafte und niveaulose Kommentare, wenn ein Leser hier seine kritische Meinung kundtun möchte. Deshalb habe ich mich eigentlich erst dazu entschlossen, eine Rezension zu schreiben.
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am 25. Mai 2008
England zur Regierungszeit Heinrich VIII, der gerade dabei ist, sich von seiner ersten Frau Katharina von Aragon zu trennen, weil er sich von Anne Boleyn einen Thronerben erhofft
Auf einem Gut in Wiltshire wachsen die Kinder des Sir John Seymour auf, von denen 3 in die englische Geschichte eingehen werden: Jane, als Heinrichs 3.te Ehefrau und Mutter seines Sohnes und ihre Brüder Eduard und Thomas.
Als Gast lebt für einige Monate auch die 6jährige Catherine Parr dort und damit beginnt die (zunächst fiktive) Geschichte der großen Liebe zwischen ihr und Tom Seymour.

Es wird aber fast 30 Jahre dauern, bis diese Liebe WIRKLICH ihre Erfüllung findet und Catherine ist dann nicht nur 3fach verwitwet, sondern sie war auch Heinrichs 6.te Frau und hat massgeblich daran mitgewirkt, dass sich das Gesicht Englands "für immer verändert" hat
SIE ist die erste "protestantische" Königin, die sich für das Recht auf eine englische Bibel eingesetzt und sogar selbst ein Buch mit englischen Gebeten verfasst hat. Mit ihrer Hilfe für verfolgte Reformatoren hat sie sogar ihr Leben riskiert, denn der Umgang mit ihrem misstrauischen und jähzornigen Gatten Heinrich, war oft eine "Gradwanderung" und einmal war sie wirklich in großer Gefahr, von ihren katholischen Feinden vernichtet zu werden.

Obwohl die Liebesgeschichte nicht GANZ stimmt...es ist nirgendwo zu finden, dass sich Catherine und Tom schon als Kinder gekannt haben...ist das Buch ansonsten sehr gut recherchiert. Die historischen Personen und Fakten sind sehr liebevoll und treffend dargestellt.
Die Vielzahl der handelnden Personen könnte für geschichtliche "Laien" etwas verwirrend sein, aber ICH habe viele "gute Bekannte" getroffen ;-)

Die Sprache von Charlotte Lyne ist sehr poetisch, wenn es um die Liebenden geht, vielleicht manchmal ein bisschen ZU poetisch...

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, denn ich bin "Hobbyhistorikerin" und die Zeit Heinrich VIII ist eines meiner "Spezialgebiete". Durch dieses Buch habe ich wieder Einiges an Neuem erfahren und bereits Bekanntes bestätigt bekommen.
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am 15. Mai 2008
Ganz selten erlebe ich, dass ich ein Buch entdecke, bei dem sich bereits nach kurzem Anlesen ein Gefühl einstellt, als hätten es die Autoren für mich geschrieben. "Die zwölfte Nacht" von Charlotte Lyne ist so ein Buch.

Nachdem mich die Autorin Charlotte Lyne mit der Wortgewalt ihres Debütromans "Die Glocken von Vineta" im letzten Jahr überrascht hat, habe ich mich sehr gefreut, dass ihr neuer Roman "Die zwölfte Nacht" die Reformationsbewegung des 16. Jahrhunderts zur Zeit Heinrichs VIII. thematisiert. Als ich dann aber noch feststellen durfte, dass sie diese interessante Zeit aus der Sicht von Catherine Parr und den Seymour-Geschwistern zeigt, wanderte das Buch sofort auf den ersten Platz meiner langen Wunschliste. Ich habe schon viele historische Romane rund um Heinrich VIII. verschlungen und habe mich immer gefragt, was eine hochintelligente Frau wie Catherine Parr dazu brachte, zunächst in eine Ehe mit Heinrich VIII. einzuwilligen und später Thomas Seymour, der häufig als Draufgänger beschrieben wird, zu heiraten. Thomas Seymour entstammt einer interessanten Familie, die maßgeblich an der politischen Entwicklung dieser Zeit beteiligt war. Was musste passieren, dass der Protektor Edward Seymour das Todesurteil über seinen eigenen Bruder Tom Seymour verhängte? Sie sehen, Zeit und Blickwinkel versprechen bei dem historischen Roman "Die zwölfte Nacht" informative und fesselnde Unterhaltung. Die Autorin Charlotte Lyne hält dieses Versprechen nicht nur, sie macht "Die zwölfte Nacht" mit ihren erzählerischen Fähigkeiten und ihrer sprachlichen Versiertheit und Finesse zu einem Traum für Freunde anspruchsvoller historischer Romane und ausgefeilter Charaktere und bindet die durch sie erzählte Geschichte so in einen Rahmen ein, dass der Roman zu einer runden, harmonischen Komposition wird. Besondere Stärken des Romans liegen neben der Figurengestaltung in den nachdenklichen, zum Teil sogar poetischen Passagen, mit denen der Leser den Bezug zur heutigen Zeit herstellen und seine eigenen Gedanken zu den entsprechenden Themen entwickeln kann - oder diese Szenen auch ohne weitere Gedanken einfach nur genießen kann.

Sprachlich empfand ich "Die zwölfte Nacht" ganz anders als Charlotte Lynes Erstlingswerk "Die Glocken von Vineta". Während Charlotte Lyne die Geschichte ihres Debütwerks kraftvoll und wortgewaltig gleichsam pastös malte, brilliert sie in ihrem neuen Werk mit Sensibilität und Feingefühl und legt ihren Figuren stets die richtigen Worte in den Mund, Worte und Gedanken wie sie auch in Realität so gesprochen oder gedacht worden sein könnten. Obwohl ihre Charaktere tiefste Emotionen, ob Liebe oder Hass, erleben, gelingt es ihr, den Grat zum Pathos nie zu überschreiten.

"Die zwölfte Nacht" ist bei Blanvalet als Taschenbuch mit einem schönen passenden Sondereinband erschienen - leider nicht als Hardcover, so dass ich sicher irgendwann eine sehr zerlesene Version im Bücherregal stehen haben werde, da "Die zwölfte Nacht" zweifellos auch bei der Mehrfachlektüre immer Neues zu bieten hat. Neben dem Roman enthält das Buch hilfreiche Zusatzmaterialien wie ein Verzeichnis historisch verbürgter Personen, ein Glossar und das Nachwort der Autorin.

Räumen Sie schon mal ein Plätzchen in ihrem Regal mit den Schätzen frei - ich bin mir sicher, Sie werden ihn brauchen, denn "Die zwölfte Nacht" ist lebendige Geschichte und gelebte Leidenschaft, ergreifend und berührend, ein historischer Roman der den Ehrenplatz im Regal mehr als verdient hat und bei dem ich mal wieder den sechsten Amazon-Stern vermissen darf!

Danke, Charlotte Lyne, für diesen wunderbaren Roman, danke für Catherine, die Seymours und Ihren Heinrich!
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am 23. November 2014
Die Leute, die die überschwelligen Kommentare zur Autorin geschrieben haben, sollten mal Rebeca Gable, Elizabeth Chadwick etc. lesen. Dieser Stil der Charlotte Lyne ist so schwülstig und gesülzt, daß man es nicht aushalten kann !!
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Ich hab mir das Buch auf Grund der super Rezensionen gekauft & habe es auch zu keiner Zeit bereut.
Es handelt sich hierbei um einen hervorragend recherchierten historischen Roman.
Durch das ganze Buch zieht sich neben der Geschichte um Heinrich VIII. die Liebesgeschichte zwischen Catherine Parr & Thomas Seymour.
Ich fand alles super beschrieben & informativ. Besonders interessant fand ich was Heinrich VIII. alles unternommen hat,
um seine Ehe mit Katharina von Aragon zu annullieren & wie fertig er war keinen rechtmäßigen Sohn als Thronfolger zu haben.
Heftig fand ich außerdem wie viele Menschen durch ihn ihr Leben lassen mussten & wer alles enthauptet,
verbrannt usw. wurde.
Ein Stern Abzug weil es doch hier & da einige Längen gab, bei denen Durchhaltevermögen gefragt ist.
Wie gesagt ich finde *Die Zwölfte Nacht* ist ein ganz toller historischer Roman, der absolut empfehlenswert ist.
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am 31. August 2014
Nachdem ich gerade "Die Schwester der Königin" von P. Gregory verschlungen hatte, war ich so richtig im Mittelalter-Fieber und habe mir "Die zwölfte Nacht" gekauft.
Es wurde ein harter Kampf!
Das Buch ist sooooo zäh! Ich musste mich regelrecht durch die Seiten prügeln! Was komisch ist, denn eigentlich ist die Geschichte gut recherchiert und auch ganz ordentlich geschrieben. Aber seeeeeehr langatmig. Dann kommt dazu, dass die Autorin von ihren eigenen Ideen total begeistert ist und Catherine ausschließlich als "das Zeisigweibchen", ihre Tochter als "Rothirschkalb" und Ed Seymour nur als "Hanfstengel" betituliert. Irgendwann wird das echt nervtötend langweilig.
Tja, ich sags nur ungern, aber ich habe fast drei Monate an dem Buch rum gelesen. Somit kriegt es leider keinen dauerhaften Standplatz in meinem Bücherregal und geht sofort in den Wiederverkauf.
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am 18. Juli 2015
...weil der Schreibstil ungewohnt war, aber dann hat mich das Buch mehr und mehr in seinen Bann gezogen. Ich liebe historische Romane und der anfangs ungewohnte Stil des Erzählens hat mich immer mehr begeistert. Morgens um 4.00 Uhr war ich dann mit Tränen leider am Ende angekommen. Noch in derselben Nacht habe ich mir das nächste Buch von C.L. geholt.
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TOP 500 REZENSENTam 8. September 2008
Die vielen positiven 5 Sterne Rezis haben mich neugierig gemacht- & kurz gesagt ich wurde nicht enttäuscht. Charlotte Lyne hat mit ihrem Schmöker über das Leben der letzten Frau Heinrich des VIII. ein pralles & üppiges Sittengemälde ins Leben gerufen, das fasziniert & durchaus zuckende & atmende Bilder im Leser hervorruft(Das hat die Autorin im Anhang geäußerst & es ist Ihnen m.E.nach BESTENS gelungen!!!!)

Vor allem der Anfang bis hin zur Mitte hat der Roman mich gefesselt; wunderbare Beschreibungen, alles sehr informativ & fachlich sehr fundiert!!
Allerdings hat der Roman ab der Mitte bis .100 Seiten vor dem Ende doch einige Längen & die Sprache wurde, so wunderbar bildhalft sie auch ist, doch mitunter etwas zu derb & überladen (manchmal ist weniger auch mehr) für meinen Geschmack!! Auch die Schilderung der Liebesgeschichte zw. Cathie & Tom war mir stellenweise zu kitschig & pathetisch, da kam für mein Empfinden nichts zwischen den beiden Charakteren "rüber".
Deswegen insgesamt 1 Stern Abzug, da ich mich über 200 Seiten doch recht durch das Buch quälen musste!

ERGO:
Alles in allem ist es aber ein SEHR EMPFEHELENSWERTER Roman, den man allen Heinirch VIII Fans nur wärmstens an Herz legen kann. Eine wunderbare Autorin, von der ich sicherlich mehr lesen werde.
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am 1. Juli 2011
Nachdem ich 'die Schwester der Königin' und 'Das Erbe der Königin' von Philippa Gregory gelesen hatte, wollte ich etwas mehr über die sechste Frau von Heinrich VIII, Catherine Parr erfahren. Deshalb habe ich mir dieses Buch gekauft. Es ist allerdings im Vergleich zu vielen anderen historischen Romanen sehr poetisch geschrieben, leider an manchen Stellen zu poetisch und dadurch sehr schwülstig. Hin und wieder mischt sich auch schwülstig mit derb. Ein besonderes Beispiel dazu " Jedes Mal, wenn ich dein Gesicht sehe, schlägt mir aufs Herz, dass ich das Leben liebe. Und jedes Mal wünsche ich mir, dass neben uns ein Pferd scheißt, damit ich diesem Ansturm gewachsen bin."
Auch etwas nervig sind die Spitznamen für einige der Protagonisten, so ist Anne Boleyn 'die schwarze Anni', Catherine Parr 'das Zeisigweiben' und Edward Seymour 'der Hanfstock'. Da diese Bezeichungen ständig widerholt werden, war ich ganz froh, als zumindest die 'schwarze Anni' ausschied.

Davon abgesehen, ist der Roman von der historischen Sicht nett zu lesen. Da sich das Buch allerdings über 600 Seiten erstreckt, sind die historisch interssanten Stellen etwas weit auseinander und dazwischen bleiben einem nur die Beschreibung des Lebens der doch sehr blassen und langweiligen Hauptperson.
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