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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine faszinierende Liebesgeschichte im Mittelalter
Inhalt:
Eine Burg in der Eifel im Jahre 1066: Burgherrin und Grafentochter Alienor lernt beim weihnachtlichen Almosengang im Kerker einen rätselhaften Gefangenen kennen, der sich in einem erbarmungswürdigen Zustand befindet, eher tot als lebendig, von ihrem Vater und seinen Schergen schwer gefoltert, um ihn zum Reden zu bringen.
Später macht ihn...
Veröffentlicht am 17. November 2007 von liebesromanforum

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Bitte nicht von der Inhaltsangabe täuschen lassen!
Ich habe das Buch geliehen bekommen. Die ersten Seiten sind äußerst vielversprechend, das muß ich sagen. Zudem auch noch hervorragend recherchiert (das ganze Buch).

Leider wird das Buch mit zunehmender Seitenzahl immer nervtötender, da die Hauptfigur in einem ewigen Jammertal zu leben scheint (was sie sich selbst macht), und keine Aussage...
Veröffentlicht am 18. Februar 2013 von Rivendell778899


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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine faszinierende Liebesgeschichte im Mittelalter, 17. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Waldgräfin (Taschenbuch)
Inhalt:
Eine Burg in der Eifel im Jahre 1066: Burgherrin und Grafentochter Alienor lernt beim weihnachtlichen Almosengang im Kerker einen rätselhaften Gefangenen kennen, der sich in einem erbarmungswürdigen Zustand befindet, eher tot als lebendig, von ihrem Vater und seinen Schergen schwer gefoltert, um ihn zum Reden zu bringen.
Später macht ihn der Graf seiner Tochter als Reitknecht zum Geschenk, eine demütigende Aufgabe für den stolzen Fremden, die er nur widerwillig übernimmt.

Auch Alienor ist zunächst von dem unfreundlichen und harschen Mann alles andere als begeistert, aber nach und nach findet sie Gefallen an dem faszinierenden Mann. Aber ihrer Liebe steht so gut wie alles im Weg, ist der Fremde doch in den Augen der Kirche und ihres Vaters ein Ungläubiger und hat der Graf mit Alienor doch ganz andere Pläne...

Meine Meinung:
Selten habe ich einen so fesselnden historischen Roman gelesen. Die Liebesgeschichte ist wirklich zum Mitfiebern und Mitfühlen, und Erik ist ein faszinierender Held, der Unmenschliches erleiden muss. (Obwohl ich es bei dem Ausmaß seiner Verletzungen erstaunlich fand, dass der Gute überhaupt bis zum Ende des Buches überlebt hat.)

Abschreckend-schaurig auch die Schilderungen vom Leben auf der Burg: Es gibt jede Menge Dreck, Schmutz, Schweiß, Blut, Ungeziefer, Kälte, ausgefallene Zähne, Narben,... Aber so stelle ich mir das Mittelalter eben viel eher vor als in vielen historischen Liebesromanen, in denen die Heldin täglich in den Genuss eines warmen Bades kommt.

Etwas gestört haben mich übrigens die vielen nordischen Sätze und Ausdrücke, die Erik gebraucht und deren Übersetzung erst hinten im Buch zu finden ist. Vielleicht wollte die Autorin damit klarstellen, dass Alienor (die übrigens auch als Ich-Erzählerin fungiert) ja schließlich auch nicht alles verstehen kann, was Erik ihr so zuraunt.

Meine Wertung:
Für so ein tolles Buch kann es nur eine geben: 5 Sterne. Eine absolute Leseempfehlung!

Die Reihenfolge der Trilogie:
1. Die Waldgräfin
2. Freyas Töchter
3. Tage des Raben
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42 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein Wald- und Wiesenroman, 9. Juli 2002
Rezension bezieht sich auf: Die Waldgräfin (Gebundene Ausgabe)
Was sich im ersten Moment wie ein Wald- und Wiesenroman der gängigsten bayrischen Heimatromanautoren anhört, entpuppt sich nach dem Lesen der ersten Seiten als ein perfekt recherchierter, spannend geschriebener historischer Roman.
Endlich mal ein historischer Roman, der in Deutschland spielt, nicht wie viele seiner Art in Schottland, Irland, England oder den USA.
Mit der „Waldgräfin" ist Alienor, die Tochter des Freigrafen zu Sassenberg in der Eifel gemeint. Die Geschichte spielt im Jahre des Herrn 1066 und beginnt mit der Schilderung des Lebens der Grafentochter Alienor. Allerdings wird das harte Leben einer Burgbewohnerin hier alles andere als verherrlicht, wie in so vielen Romanen dieses Genres. Beim Lesen glaubt man, die klammen, kalten Burgmauern zu spüren, unter denen die Burgbewohner im Winter leiden.
Von der Autorin wird sehr detailgenau geschildert, wie viel Umsicht und Organisationstalent nötig sind, um einen großen Haushalt auf einer mittelalterlichen Burg zu führen.
Alienor ist die älteste Tochter des Freigrafen, sie hat noch eine jüngere, bettlägerige Schwester, die anderen acht Geschwister sind gestorben, genau wie Alienors Mutter bei der letzten Geburt. Dadurch hat Alienor jetzt den Rang der Hausherrin zu erfüllen, sie muss die Vorratskammern kontrollieren und füllen, damit im Winter kein Burgbewohner hungern muss, sie hat die Aufgabe, sich um das Gesinde zu kümmern.
Während des Lesens wird immer klarer, wie hart das Leben zur damaligen Zeit, im dunklen Mittelalter, doch war und wie abhängig die Frauen von den Entscheidungen der Männer waren.
Aber Alienor meistert alle an sie gestellten Aufgaben mit Bravour und geht auch einem Streit mit ihrem Vater nicht aus dem Wege.
Eines Tages bringt ihr Vater von der Jagd einen seltsamen Wilderer mit, zerlumpt, von edler Statur, der deutschen Sprache nicht mächtig.
Nach einiger Zeit stellt Alienor fest, dass der Fremde normannisch spricht, die Sprache ihrer verstorbenen Mutter.
Da der Fremde dem Grafen trotz Folterungen seine Herkunft nicht preisgeben will, schenkt der Graf den gebrandmarkten und in Halseisen gelegten Fremden seiner Tochter als Sklave und Reitknecht.
Zuerst fürchtet sich Alienor vor der Wildheit des Fremden, dessen Name Erik lautet, doch nach und nach freundet sie sich mit ihm an.
Als Erik bei einem Kampf lebensgefährlich verletzt wird und glaubt, sterben zu müssen, vertraut er sich Alienor an und erzählt von seiner edlen Herkunft und seinem heidnischen Glauben.
Hin und her gerissen zwischen Schuldgefühlen und wachsender Zuneigung, ihrem christlichen Glauben und seinen heidnischen Göttern nimmt Alienor den Kampf gegen Religion, Wundbrand und ihren Vater auf.
Heimlich bringt sie Erik zu dem jüdischen Medicus, der auch im Burggelände lebt und sich mit orientalischen Heilmitteln und Heilkräutern bestens auskennt und bringt sich und alle Beteiligten dadurch in tödliche Gefahr.
Wer den "Medicus" verschlungen und wem "Die Päpstin" gefallen hat, der wird diese Buch lieben und nicht eher aufhören zu lesen, bis die letzte Seite umgeschlagen ist, denn dieses Buch hat alles, was zu einem guten historischen Roman gehört.
Und meiner Meinung nach schreit das Buch nach einer Fortsetzung.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen nicht geeignet zum Einschlafen ;-)), 8. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Waldgräfin: Roman (Taschenbuch)
Seit Jahren (j Jahrzehnt um genau zu sein) hatte ich keinen Roman mehr gelesen. Ich bin eher der Lese-und-bilde-Dich-Fan. Mein Freund hatte dieses Buch bei mir vergessen und ich wollte mir einige Seiten zu Gemüte führen um besser einschlafen zu können. Tja denkste....mit schlafen war nicht mehr viel..mit Essen, Trinken und Haushalt im Übrigen auch nicht in den darauffolgenden Tagen. Ich war in einer anderen Welt!
Ich finde die schreibweise der Autorin überwältigend, sofort hatte ich Bilder vor Augen und war live dabei.
Normalerweise bin ich auch ein Typ der sofort mit Gedanken abschweift und garnicht recht bei der Geschichte bleiben kann, sobald es anfängt langatmig zu werden - aber das war bei diesem Buch NIE der Fall, was mich selbst wirklich sehr überrascht hat. Es blieb immer spannend, aufregend und die Liebesgeschichte ging mir richtig richtig unter die Haut!
Etwas traurig war ich als ich das Buch zu Ende hatte und umso mehr freute ich mich dass es Fortsetzungen gibt (die ich mittlerweile auch schon verschlang!!!)
Besonders hervorzuheben bei diesem Buch ist dass man sich wirklich in eine andere Zeit versetzt fühlt!
Ich lese seitdem sehr sehr viele Historische Romane (ich hole gerade das Jahrzehnt nach ;-)) )allerdings fühlte ich mich bei keinem anderen Buch bisher (leider) so in diese Zeit versetzt und nahm so sehr an einer Liebesgeschichte Teil.
Meinen grössten Respekt!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Bitte nicht von der Inhaltsangabe täuschen lassen!, 18. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Waldgräfin (Taschenbuch)
Ich habe das Buch geliehen bekommen. Die ersten Seiten sind äußerst vielversprechend, das muß ich sagen. Zudem auch noch hervorragend recherchiert (das ganze Buch).

Leider wird das Buch mit zunehmender Seitenzahl immer nervtötender, da die Hauptfigur in einem ewigen Jammertal zu leben scheint (was sie sich selbst macht), und keine Aussage einfach nur getroffen werden kann. Es ist ein dauerndes Auf und Ab von Selbstmitleid und keineswegs die Geschichte einer starken Frau im Mittelalter.

Die Autorin wollte das Mittelalter anhand einer Frau darstellen, wie es wohl gewesen sein könnte, doch schlägt sie da sehr über die Stränge.

Auch meiner Freundin hat das Buch ebenso auf den ersten Seiten hervorragend gefallen, als jedoch das Jammertal der Alienor anfing, wurde es auch für sie immer unerträglicher.

Ich bin ein Rebecca Gablé Anhänger und dachte zuerst, das dies eine gute Alternative wäre. Aber da ich die letzten 400 Seiten NUR noch am quer Lesen bin, habe ich meine Meinung doch stark revidiert.

Über die Inhaltsangabe: Alienor wird im Buch so dargestellt, als sei es die absolut dümmste und naivste Frau auf der Welt. Sie ist zudem nicht die Herrin über die Burg, sondern füllt nur die Lücke ihrer Mutter aus, bis es eine neue Vermählung ihres Vaters gibt. Sie pflegt auch nicht die Wunden des Sklaven, sondern reicht ihm bei der ersten Begegnung ihren Mantel.

Erik ist übrigens BLOND, nicht rothaarig...

Wer Schriftstellerinnen wie Diana Gabaldon mag, der ist hier gut aufgehoben. Wer gerne Romane wie die von Rebecca Gablé liest, der sollte von diesem Buch die Finger lassen. Er wird sich nur aufregen ;-)
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend und fließend geschrieben, wunderbar!, 13. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Waldgräfin (Taschenbuch)
Sehr selten vergebe ich die volle Punktzahl, aber dieses Buch hat diese wirklich verdient.
Über die Handlung lasse ich mich nicht weiter aus, da schon mehrfach beschrieben (s.o.).
Nur eins noch;
Die Stimmung, das Mittelalter, kommt direkt ins Wohnzimmer!
Außergewöhnlich gut recherchiert und "bildhaft" geschrieben.

Großes Kompliment an die Autorin!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tolle Idee ... aber Streckenweise nervig dank der Hauptprotagonistin ..., 5. Juni 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Waldgräfin (Taschenbuch)
Die Waldgräfin war das erste Buch von Dagmar Trodler, welches ich gelesen habe. Voller Vorfreude habe ich das Buch angefangen. Die Idee der Geschichte fand ich super und die ersten Seiten waren auch sehr vielversprechend.

Es geht um die Liebesgeschichte zwischen Alienor der Tochter des Grafen von Sassenberg und Erik ihrem “neuen“ Sklaven, der aber edler Herrkunft ist, dieses aber zuerst verschweigt.
Was so gut anfing entwickelte sich bald, zumindest zeitweise, als sehr nervtötend, bezogen auf Alienor.
Die Geschichte spielt im Jahre 1066. Zu dieser Zeit war das Leben stark religiös und durch viele Verluste geprägt und wie im Mittelalter üblich rau,hart,brutal gepaart mit viel Blut, Schmerz, Schmutz ... All das hat die Autorin meiner Meinung nach toll und authentisch beschrieben, auch das Leben auf der Burg selbst. Ich konnte mich in die düstere Welt von damals gut hineinversetzen. Genauso die Liebesgeschichte zwischen Alienor und Erik fesselte mich.
Natürlich gab es auch hier die üblichen Klischees,aber ich persönlich finde die dürfen auch nicht fehlen, Bsp. Er: groß,heldenhaft, ein Prinz, Kämpfer ... einfach perfekt. Kurzum, harte Schale weicher Kern.
Bis hier hin war alles gut....

ABER: Während ich das Buch las, fing es irgendwann an, dass mir Alienor manchmal ziemlich auf die Nerven ging, mit ihrem permanenten gejammere. Zweifel,Angst,böse Dämonen,Sünde ... Ein bisschen weniger wäre mehr gewesen. Ich hätte sie mir etwas selbstbewusster gewünscht. Die Geschichte wurde dadurch zu viel beherrscht und ging oftmals einfach unter.

Ich vergebe insgesamt 3 Sterne. Einen ziehe ich für das viele gejammere ab, und einen ziehe ich dafür ab,dass sich manche Handlungen manchmal wie Kaugummi gezogen haben und andere fast schon zu schnell abgehandelt wurden.
Ich habe jetzt im nachhinein gelesen, dass oft Vergleiche zu Rebecca Gable gezogen wurden, aber ich selber finde das quatsch. Man kann doch nicht immer jedes Buch mit einem seiner Lieblingsbücher oder mit seinen Lieblingsautoren vergleichen und daran ausmachen ob es gut ist oder nicht. Mir selber gefiel Gable auch 100mal besser, aber diese Tatsache sagt einfach nichts über die Qualität von “Die Waldgräfin“ aus.
Ich denke, dass jeder der historische Romane mag nichts falsch machen kann mit diesem Buch.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mehr Liebesgeschichte als historischer Roman!, 24. August 2007
Von 
Doris K. (Hamm NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Waldgräfin (Taschenbuch)
Da ich versehentlich zuerst mit dem zweiten Teil "Freyas Töchter" begonnen hatte, kannte ich die meisten Charaktere schon und wusste auch schon über einige Geschehnisse Bescheid, da sie dort schon erwähnt wurden. Das fand ich aber nicht so schlimm, außerdem wird hier einiges klarer, was vorher nicht unbedingt unverständlich erzählt wurde, aber halt schon hier erwähnt wurde und im zweiten Teil nur noch mal als "Wiederholung" aufgegriffen wurde.

Die Geschichte ist spannend und fesselnd. Hier erfuhr ich, wie Alienor und Erik zusammen gefunden haben und auch wenn ich schon wusste, dass sie zusammen finden, fand ich es nicht langweilig. Ich ertappte mich nur des öfteren dabei, wie ich auf einige Dinge wartete, von denen ich wusste, dass sie geschehen würden. "Die Wäldgräfin" spielt ja leider noch nicht in Schweden, was nicht unbedingt negativ war, mir nur sehr gefehlt hat, da mir die Beschreibungen so gut gefallen haben. Dieser spielt in Deutschland und brachte mir hier die Schauplätze von Sassenberg in der Eifel näher. Meine liebsten Charaktere in diesem Buch waren Alienors kleine Schweser Emilia und der jüdische Arzt Naphtali, die beide sehr liebenswürdig waren.

Der Schreibstil gefiel mir ganz gut, dieses Buch ist in leichter und flüssiger Sprache geschrieben. Die Ich-Form, die die Autorin benutzt, lässt den Leser an den Gedanken und Ängste von Alienor teilhaben, aus dessen Sicht die Geschiche erzählt wird. Vielleicht ein bisschen modern geschrieben, aber das macht die passende alte nordische Sprache wett, die Trodler mit eingebaut hat, die außerdem sehr interessant ist. Dadurch, dass die Fremdspachen in der Reihenfolge wie sie im Buch vorkommen im Glossar übersetzt werden, kann man, wenn man möchte, die Übersetzung nachlesen. Es ist zwar, wie von Trodler erwähnt, für das Verständnis dieses Buches nicht unbedingt notwendig, aber eine Bereicherung ist es allemal. Empfehlenswert!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der erste Teil der Alienor-Erik Saga, 5. August 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Waldgräfin (Taschenbuch)
Der erste Teil der Alienor-Erik Saga fesselt und ist sehr spannend verfasst. Man kann das Buch kaum noch aus der Hand legen. Man wird in den Alltag einer Burggräfin aus der Eifel entführt. Diese junge Gräfin versucht allerdings aus diesem Alltag zu entfliehen, was ihr auch auf abenteuerliche Weise gelingt. Besonders interessant fand ich die Stellung der Religion in dieser Zeit und die Problematik mit den "Heiden". Für Mittelalterfans sehr zu empfehlen.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toll!!, 5. November 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Waldgräfin (Taschenbuch)
Ein wirklich tolles Buch; es hat mich so begeistert, daß ich mir gesagt habe, ich muß unbedingt eine Rezension schreiben! Zunächst habe ich es mir gekauft, weil ich es interessant fand, daß es in der Eifel und im Rheinland spielt, was ja wirklich selten ist, und ich die ganze Orte kenne, an denen es spielt (außer Sassenburg). Und dann hat es mich gepackt und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen, so unheimlich spannend ist es geschrieben. Außerdem eine wirklich schöne Liebesgeschichte (ach ja...) und eine Gegenüberstellung zweier unterschiedlicher Weltanschauungen (Christentum und die nordische Götterwelt). Auch die Darstellung des Alltags auf einer Burg finde ich herausragend gut, wobei die Kälte, das ganze Ungeziefer, der Schmutz usw. nicht verschwiegen werden, so daß ich das Gefühl bekam, "ja, das ist realistisch, so muß es ungefähr gewesen sein!"
Naja, einige logische Schwächen hat es schon (warum verdammt, sagt er seinen Namen nicht oder wo führt dieser Garten eigentlich hin?), aber ich muß sagen, die Geschichte fand ich einfach toll, so wie sie ist...und gebe deshalb *****!!! (Und lesen werde ich es auf alle Fälle nochmal!!!)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Schmöker für dunkle Winterabende, 17. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Waldgräfin: Roman (Taschenbuch)
Ich lese gerade "Die Waldgräfin" von Dagmar Trodler.
Und ich bin schwer begeistert! Ein Liebesroman im mittelalterlichen Gewand unter dem Motto "Was sich liebt, das neckt sich". Nicht mehr und nicht weniger. Aber vielleicht ist es gerade deshalb so schön, weil man einfach nur mit Alienor und Erik mitleidet, mitschwärmt, mittrauert und mitfiebert.

Durch Dagmar Trodlers Erzählweise wird man direkt in das mittelalterliche Leben auf Burg Sassenberg versetzt und in Alienors Gefühlsleben, die hin- und hergerissen ist zwischen der wachsenden Zuneigung zu ihrem versklavten, heidnischen Reitknecht Erik und ihrer eigenen Frömmigkeit und Gottesfurcht. Wenn Alienor die Gefühle vor dem Leser ausbreitet, kann das auch mal ein paar Seiten länger werden (sie ist ja auch ein Teenager), wird aber nie langweilig oder zu kitschig.

Dagmar Trodlers Erzählstil ist poetisch, bildgewaltig und emotional, ohne kitschig zu werden, mit einem leicht ironischen Unterton. Der kommt besonders gut zur Geltung, wenn Alienor und Erik Streitgespräche über ihre jeweiligen Religionen führen. Gerade in diesen Diskussionen erhält der Leser einen kurzen Einblick in die nordische Mythologie, verschiedene Religionen und deren jeweiligen (Aber-)glauben, verschiedene Weltanschauungen,... ohne dabei an Spannung und Tempo zu verlieren. Also vielleicht doch ein wenig mehr als ein schlichter Liebesroman? Wobei diese Geplänkel über Gott und die Welt auch die Beziehung zwischen Alienor und Erik vorantreiben, denn ohne diese gegenseitige Akzeptanz und Toleranz könnten sich beide nicht weiterentwickeln und nicht zueinander finden.
Genauso interessant fand ich die Passagen über mittelalterliche Heilkunde und deren verschiedene Ansätze.

Nichtsdestotrotz steht die Liebesgeschichte zwischen Alienor und Erik im Vordergrund.
Unlogische, unplausible Passagen blendet man da gerne aus:
Warum schenkt der Graf von Sassenberg seiner Tochter einen Barbaren als Reitknecht, der mit ihr alleine durch die Wälder streifen darf?
Wie schafft es Erik binnen kürzester Zeit eine neue Sprache zu lernen?
Wie schafft es Erik mit einer tödlichen Wunde noch zig weitere Gefahren zu überstehen?
...

Es ist einfach nur schön mit den beiden stolzen und unbeugsamen Starrköpfen mitzuleiden, über Eriks Spott über das Christentum zu schmunzeln, seinen heidnischen Geschichten zu lauschen, über Alienors Gutgläubigkeit und Frömmigkeit den Kopf zu schütteln, jeden Blick fast selbst zu spüren, lauernde Gefahren zu wittern, ...
Da stört es wenig, dass Erik nahezu schon selbst einer seiner Mythen entsprungen sein könnte und Alienor manchmal mehr Glück als Verstand besitzt.

Ein wirklich toller Roman, um kalte, dunkle Winterabende zu überstehen, den man nicht mehr aus der Hand legen mag, weil er einfach so spannend und gut geschrieben ist, dass man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht, auch, wenn einem dabei fast die Augen zufallen!

Ich werde aufjedenfall die komplette Trilogie verschlingen!
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Die Waldgräfin: Roman
Die Waldgräfin: Roman von Dagmar Trodler (Taschenbuch - 26. September 2005)
Gebraucht & neu ab: EUR 0,01
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