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38 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Geschichte des Ordens - lebendig und solide erzählt, ein Meisterwerk!
Wie dem Backcover zu entnehmen ist, wagt sich der Autor Jack Whyte hier (nicht ganz) zufällig an eins meiner kirchengeschichtlichen Lieblingsthemen - nämlich den Orden der armen Ritter Christi vom Tempel Salomon - heran, doch wer jetzt denkt, einfach nur ein weiteren Templerroman mit den üblichen Veschwörungstheorien vor sich zu haben, irrt...
Veröffentlicht am 28. Dezember 2007 von Oliver Pifferi

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das Buch ist schlecht!
Vorneweg ich liebe historische Romane und habe bereits einiges über den Templerorden gelesen - somit hatte ich hohe Erwartungen an das Buch von Jack Whyte. Um es kurz zu machen, ich habe es nach etwa der Hälfte weggelegt.
Mir missfiel schon beim Vorwort, dass er verraten hat sich von dem Buch "Der heilige Gral und seine Erben" von Michael Baigant, Richard...
Veröffentlicht am 14. Oktober 2011 von wimbo


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38 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Geschichte des Ordens - lebendig und solide erzählt, ein Meisterwerk!, 28. Dezember 2007
Von 
Oliver Pifferi "Man sagt, man müsse vieles le... (Borken, Nordrhein-Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Templer - Der Schatz des Blutes: Roman (Taschenbuch)
Wie dem Backcover zu entnehmen ist, wagt sich der Autor Jack Whyte hier (nicht ganz) zufällig an eins meiner kirchengeschichtlichen Lieblingsthemen - nämlich den Orden der armen Ritter Christi vom Tempel Salomon - heran, doch wer jetzt denkt, einfach nur ein weiteren Templerroman mit den üblichen Veschwörungstheorien vor sich zu haben, irrt!

Die Geschichte des Ordens ist mindestens so aufregend wie mysteriös, in den fast zwei Jahrhunderten seiner Existenz waren die Templer der militärische Arm der Kirche und führten unter anderem heutige Standards wie Geldwechsel oder das Kreditwesen ein - eigentlich Grund genug für einen weiteren Abenteuerroman, wenn - ja wenn! - Jack Whyte nicht komplett auf historische Fakten aufbauen würde, um aus der Sicht der Protagonisten Hugues des Payens, Payen de Montdidier und Geoffroi des St. Omer die Entstehung des Templerordens zu schildern!

600 Seiten lang wird der Leser in die Welt des späten elften Jahrhunderts und dessen Folgejahre gezogen, in denen unter anderem der erste Kreuzzug und die Eroberung von Jerusalem fielen und in dessen Nachwirren Hugues des Payens und seine acht Mitstreiter den "Orden der armen Ritter Christi vom Tempel Salomon" gründeten. Gepaart mit den Intrigen am Hofe Balduins II. , seines Zeichens König von Jerusalem, und der ersten Annäherung an die einheimischen Sarazenen - dem eigentlichen Todfeind - spinnt sich von der ersten Seite bis zum Schluss dieses Werkes ein roter Faden, der den Leser dazu bewegt, dieses Buch einfach weiterzulesen, komme, was wolle.

Sieht man mal von dem Fauxpas der Verleger ab, diesen historischen Roman mit dem reisserischen Untertitel "Der Schatz des Blutes" zu belegen (das Original heisst übrigens '"Knights of the Black and White"'), hat Jack Whyte es auf eine besondere und präzise Art geschafft, Unterhaltung und Geschichte miteinander zu verbinden, so das der Leser nach und nach verstehen MUSS, was sich die ersten Tempelritter damals wohl gedacht haben und was die Intention hinter der Gründung des wohl mächtigsten Orden des Mittelalters war. "Die Templer" ist schlichtweg lebendige Geschichte, die einfach erzählt wird, ohne nennenswert von den eigentlichen geschichtlichen Fakten abzudriften. Dieses Werk ist für all die, die sich bereits mit der Geschichte des Ordens beschäftigt haben oder dies tun möchten, ein absoluter Pflichtkauf - und auch all jene, die einfach nur Unterhaltung suchen und die geschichtlichen und religiösen Aspekte aussen vor lassen wollen, sollten den Weg zu diesem Meisterwerk suchen, welches Zeitgleich der Auftakt zu Jack Whyte's Templertrilogie darstellt!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Buch hat 'was und erst recht das Zeug zum Bestseller..., 26. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Templer - Der Schatz des Blutes: Roman (Taschenbuch)
Das gilt erst einmal für den ersten Teil: Dieses Buch macht süchtig und lässt uns die Buchfachverkäuferin im Laden um die Ecke um die Verkündung des Datums des Erscheinens des zweiten Teiles anflehen.
Eine Story mit inhaltlichem Tiefgang, historischem Bezug, sauberer Aufbereitung, interessanten Charakteren (wenn auch manchmal etwas überzeichent) ... Zudem spannend geschrieben und in Teilen nicht vorhersehrbar. Selbst eine Priese Sex wird noch by-the-side mitgeliefert.

Also meine Empfehlung: Kaufen und zwei aufeinander folgende Abende mit einem Gläschen Rotwein dafür freiblocken. Anschließend seid Ihr glücklicher...

Leider ist der zweite Teil noch in der Pipeline. Ich warte hier nur ungern ;)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Absolut lesenswert..., 17. August 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Templer - Der Schatz des Blutes: Roman (Taschenbuch)
Als Mittelalter-Fan ist mir dieses Buch mehr oder weniger zufällig aufgefallen. Einerseits hat mich der Rücktext und die Betonung von Handlung a la Weltverschwörung/Gral etc. ein bisschen abgeschreckt, als ich das Buch gelesen hatte war ich aber dennoch positiv überrascht. Es ist spannend und flüssig zu lesen, negativ fallen nur die etwas zu abgehackten Zeitsprünge auf. Manche haben vielleicht ein Problem damit, das die Dialoge sehr von Gegenwartssprache beherrscht sind. Mich stört das nicht, aber das "Mittelalter-Feeling" leidet ein bisschen darunter. Von Seiten der Handlung sollte man sich aber bewusst sein, dass es sich um großteils fiktionale Behauptungen handelt. Hier ist es ein bisschen schäbig das nirgends darauf hingewiesen wird. Viele Autoren (z.b. Rebecca Gable) schreiben sehr informative Nachworte, warum Jack Whyte das nicht macht ist mir schleierhaft.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine interessante Sicht, 25. Dezember 2007
Von 
T. Rütten (Unna, NRW Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Templer - Der Schatz des Blutes: Roman (Taschenbuch)
Man kann mir ruhig glauben, dass ich schon so manches über die Templer gelesen habe, sowohl als Sachbuch als auch als Roman. Die hier beschriebene Geschichte um die Entstehung des Ordens fand ich sehr erfrischend, denn sie zeigt auf, dass der Orden nicht quasi über Nacht aus dem Nichts erschienen ist, sondern durchaus mit List und Tricks ins Leben gerufen wurde. Gewöhnungsbedürftig sind lediglich einige Zeitsprünge von vielen Jahren, sie stören aber den Ablauf der Geschichte nicht.
Fazit: spannend und lesenswert!!!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das Buch ist schlecht!, 14. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Templer - Der Schatz des Blutes: Roman (Taschenbuch)
Vorneweg ich liebe historische Romane und habe bereits einiges über den Templerorden gelesen - somit hatte ich hohe Erwartungen an das Buch von Jack Whyte. Um es kurz zu machen, ich habe es nach etwa der Hälfte weggelegt.
Mir missfiel schon beim Vorwort, dass er verraten hat sich von dem Buch "Der heilige Gral und seine Erben" von Michael Baigant, Richard Leigh und Henry Lincoln hat inspirieren lassen. Das Buch ist war ein verschwörungstheorethischer Megaseller, somit kannte ich es und wusste was mich im Roman erwartet. Sowas gehört ans Ende und nicht ins Vorwort. Dennoch wollte ich wissen wie Whyte die Idee in Romanform umsetzt.
Ich knn nur sagen enttäuschend.
- Er zählte zB mehrere Völker des Mittelalters auf: Deutsche, Franken, Angelsachsen, Gallier,... GALLIER im Hochmittelalter??? Damit ging es schon los.
- Dann beschrieb er wie der Hauptakteur und seine drei Freunde miteinander aufwuchsen und ließ dieses Trio sich mehrfach Triumvirat nennen. Da setzt der Autor also vorraus, dass sich hochmittelalterliche Ritter mit der Geschichte der römischen Republik auskennen? Sehr Zweifelhaft...
- Dann erfährt der Leser, dass die Ritter des Geheimbundes alle von Mitgliedern der jüdischen Sekte der Essener abstammten. Ah ja schon klar. Wie kamen die denn massenhaft in den erst fränkischen oder französischen Hochadel? Als Juden und in damaligen Augen Christusmörder einfach nicht vorstellbar.
- Auch die kirchenkritische Haltung der Protagonisten war am Vorabend der Kreuzzüge undenkbar. Der Autor hat seine Eistellung einfach ins Mittelalter übertragen, da hätte er sich vorher vielleicht doch ein Fachbuch besorgt.
- Weiterhin beschreibt er die Kreuzzüge als gewieften Schachzug einigen übermütigen Rittern eine Beschäftigung zu verschaffen. Die Menschen des Mittelalters waren religiös fanatisch. Es machten nicht nur ein paar Ritter einen Raubzug, sondern es gab Armen- und Kinderkreuzzüge.
- Die Hauptfigur sprach wörtlich "von historischen Tatsachen". Sowas war einem mittelalterlichen Ritter wohl ziemlich egal. Man befasste sich damals nicht mit "historischen Tatsachen".
- Im Buch gibt es etliche stilistische Mängel. Als Beispiel möchte ich nur seitenweise Infoblöcke nennen, die den Leser aus der Geschichte reißen.

Fazit: Ein Roman für historisch ungebildete von einem unqualifizierten Trittbrettfahrer.
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Geschichte, aber keine Fakten, 9. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Templer - Der Schatz des Blutes: Roman (Taschenbuch)
Im ersten Teil von diesem Buch wird das gesamte Christentum angeschwärzt. Aber der Autor druckt ihnen hier Lügen, die sie lesen sollen.
Hier werde ich Ihnen nun die historischen Fakten aufzeigen.

Autor: Jesus war ein Rebell und wollte eine geeinte und freie jüdische Nation.
Fakten: Dies kann man ganz einfach mit dem Neuen Testament widerlegen. Jesus Christus wollte niemals ein weltliches Reich aufbauen, er sprach immer vom göttlichen Reich und Jesus Christus wollte auch niemals einen Aufstand anzetteln. Jesus Christus hielt auch Petrus zurück als er ihn am Ölberg verteidigen wollte.

Autor: Jesus war Essener.
Fakten: Dies ist eine sehr wage Theorie. Da weder die Existenz der Essener vollständig bewiesen ist, noch das Jesus Christus Kontakt mit ihnen hatte.
Reine Spekulation.

Autor: Bruderschaft von Jerusalem und Juden die nach Europa fliehen und Adelige werden.
Fakten: Diese Behauptungen sind historisch gesehen lächerlich. Denn die Bruderschaft von Jerusalem ist ein Hirngespinst des Autors. Zur flucht der Juden. Ja sie wurden zerstreut, aber sie können im Mittelalter keine Adligen sein, denn zu dieser Zeit herrscht der Antisemitismus mit eiserner Faust.

Autor: Jakob war Jesus Bruder.
Fakten: Auch für diese Behauptung fehlt jeglicher Beweis.

Autor: Paulus war römischer Spion.
Fakten: Das ist Historischer und Kirchenhistorischer Unsinn. Rom hat Paulus getötet. Außerdem konnte Paulus nichts erfinden, weil es das Christentum schon gab. Er war der erste der es den Römern predigte, aber er hat es vorher auch den Griechen gepredigt. Außerdem stand das römische Imperium zu dieser Zeit dem Christentum feindlich gegenüber.

Autor: Paulus erfand die Namen Christus und Christen.
Fakten: Wieder von Vorn bis Hinten falsch. Wer die Bezeichnungen Christen und Christus als erstes ausspricht ist nicht bekannt, sie wurde nur zur Zeit des Paulus publik.

Autor: Römische Kreuze hatten die Form eines T".
Fakten: Stimmt nicht. Es gab mehrere Formen. Das crux commissa in T-Form"
Das crux immissa in Kreuz Form". Beide Formen wurden genutzt.

Autor: Mithras, der heidnische Gott, sein Zeichen ist das Kreuz.
Fakten: Wieder vollkommen aus der Luft gegriffen. Mithras Zeichen war nicht das Kreuz. Außerdem benutzten die frühen Christen noch nicht das Kreuz als Symbol, das Kreuz wurde erst sehr viel später verwendet. Sie benutzten das Christusmonogramm. XP als Abkürzung von Jesus Christus im griechischen.

Es ist und bleibt ein frei erfundener Roman.

Für echte Templer Informationen empfehle ich dieses Buch:

http://www.amazon.de/Die-Templer-Geschichte-Tempelritter-geheimnisvollen/dp/3865330312/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1249850068&sr=1-1
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Bruderschaft entsteht..., 3. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Templer - Der Schatz des Blutes: Roman (Taschenbuch)
Das Buch "Die Templer" handelt von der
Entstehung des Templerordens.
Hugh de Payens erlebt allerhand Abenteuer.
Im geheimen gehört er dem Orden der Wiedergeburt von Sion an
und bekommt die Aufgabe einen wichtigen Schatz zu finden.
Doch wie soll er dies anstellen?
Denn der Schatz soll unter dem Tempelberg in Jerusalem verborgen sein.
Und er kann ja nicht einfach dort anfangen zu graben,
ohne dabei entdeckt zu werden.
Hugh de Payens findet jedoch eine Lösung
und gründet den Templerorden.
Er gibt vor die Pilger auf ihren Reisen
durch das heilige Land zu beschützen.
Und im verborgenen gräbt er mit seinen 9 "Brüdern" 9 Jahre
unter dem Tempelberg,
ehe sie endlich das finden wonach sie gesucht haben.
Jetzt gibt es Beweise, die Kirche zu stürzen
und die Wahrheit ans Licht zu bringen.
Doch jemand hat sie entdeckt und ihr Vorhaben droht zu scheitern.
Das Buch war gut geschrieben, jedoch habe ich nur 3 Sterne gegeben,
weil es stellenweise doch ein wenig langatmig wurde und man Mühe hatte, über diese Stellen hinweg zu kommen.
Hätte gerne 3 1/2 Sterne gegeben, da es diese aber nicht gibt,
habe ich 3 anstatt 4 Sterne gegeben.
Wer sich für die Templer interessiert,
der wird auch dieses Buch ganz gut finden.
Es gab viele Passagen,
die schnell zu lesen waren und interessant noch dazu.
Jedoch wie oben beschrieben auch teilweise langatmig.
Es ist der Auftakt zu einer Triologie.
Bin gespannt, wie die anderen beiden Teile sind.
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4.0 von 5 Sternen Die Mönchsritter, 6. April 2014
Von 
Belles Leseinsel (Mainz, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Die Templer - Der Schatz des Blutes: Roman (Taschenbuch)
Frankreich zum Ende des 11. Jahrhunderts: Mit seinem 18. Lebensjahr wird der fränkische Ritter Hugh de Payens in eine geheime Bruderschaft aufgenommen. Fasziniert von deren Geheimnissen studiert er einige Jahre lang die alten Schriften und erfährt, dass ein Schatz unter dem Tempelberg im Heiligen Land verborgen liegt, der die gesamte christliche Welt aufrütteln würde. Mit dem Aufruf von Papst Urban II. zum ersten Kreuzzug sieht die Bruderschaft ihre Chance, nach dem Schatz zu suchen. Hugh de Payens, seine Freunde Goffrey de St. Omer und Payn de Montdidier begeben sich im Jahr 1096 mit dem Kreuzfahrerheer auf den Weg ins Heilige Land.

Geschickt verbindet Jack Whyte in seinem historischen Roman um die Geschichte der Tempelritter Fiktion mit historischen Fakten. Mit dem Eintritt in die Bruderschaft von Hugh de Payens beginnt der Autor seinen farbenprächtigen und bildhaften Roman und lässt den ersten Band seiner Trilogie mit dem Fund des Schatzes unter dem Tempelberg enden.

Der Weg dahin ist für den wissbegierigen, ehrbaren Ritter Hugh de Payens und seine Freunde de Montdidier und St. Omer jedoch voller Gefahren und Abenteuer. Die Ritter erleben das Grauen des Kreuzzuges aus nächster Nähe mit und gerade die Eroberung von Jerusalem durch das Kreuzritterheer lässt Hugh de Payens fast verzweifeln. Von den Menschen enttäuscht, zieht sich der Ritter immer mehr zurück und versieht seinen Dienst zumeist wortkarg und in sich gekehrt. Nach Jahren in Outremer erhält Hugh dann die Nachricht aus der Heimat, nach dem legendären Schatz zu graben.

Dies ist die Geburtsstunde der Tempelritter. Doch der Auftrag scheint anfangs nicht lösbar, denn jede Grabung am Tempelberg würde sofort Aufmerksamkeit erregen, was die Bruderschaft um jeden Preis verhindern möchte. Da die Straßen im Heiligen Land jedoch für die Pilger auch nach Jahren des Kreuzzuges immer noch äußerst gefährlich sind, unterbreitet Hugh de Payens dem König von Jerusalem einen Vorschlag, ohne die wahren Gründe zu offenbaren. Fortan sichern die Freunde – und bald schon weitere Mitglieder der Bruderschaft – als Mönchsritter die Straßen nach Jerusalem. Im Verborgenen beginnen derweil die Grabungen nach dem Schatz.

Lebendig, unterhaltsam und spannend erzählt Jack Whyte die Geschichte der Templer, wobei seine These über das Geheimnis des Templerordens glaubhaft vermittelt wird. Inwieweit diese jedoch geschichtlich gesichert ist oder der Fantasie des Autors geschuldet ist, kann ich nicht beurteilen, aber interessant und überzeugend ist diese These in jedem Fall.

Fazit: Opulenter und spannender Roman über die Entstehung der Tempelritter, farbenprächtig und bildhaft erzählt.
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5.0 von 5 Sternen Zu empfeheln, 22. September 2013
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Rezension bezieht sich auf: Die Templer - Der Schatz des Blutes: Roman (Taschenbuch)
Zum Inhalt muss hier nichts gesagt werden, denn wer auf die Templer Thematik steht, sollte diesen Roman auf jeden Fall lesen.
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5.0 von 5 Sternen 4,5 von 5, 14. April 2011
Von 
Michael Reinsch (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Templer - Der Schatz des Blutes: Roman (Taschenbuch)
Lange habe ich nicht mehr einen so guten historischen Roman in Händen gehalten!
Nicht nur die Vermischung von Annahmen(Fiktionen) und der bekannten Geschichte sind so hervorragend gelungen, das man die Geschichte einfach glauben will, nein auch der gesamte Schreibstyle lässt einen zum Pageturner werden!
Sicher haben sich schon einige Autoren mit dem Thema Templer auseiander gesetzt und die wildesten Vermutungen angestellt, was in den 8 Jahren (nach Bezug der Tempelruinen) mit Ihnen passiert ist, bzw. was Sie gefunden haben könnten, das Sie zu einer (zu damaliger Zeit) Weltmacht wurden.
Sicher ist sein Grundgedanke die Templer mit den Katharern in Verbindung zu bringen nicht neu, aber er verwebt diese beiden Strenge wiederum so interessant, das amn auch das gerne glauben möchte! Sicher sind einige Bereiche etwas weit hergeholt (gerade der Fund selbst), aber schon allein der Weg (die Suche) sind so detailliert und (meines Erachtens) auch fundiert beschrieben, das man gerne ein Auge dabei zu drückt!
Da dies der Erste Band einer Triologie ist, beschreibt Whyte hier (zu Anfang hauptsächlich aus der Perspektive von Hugh de Payne - Begründer und erstes Oberhaupt der Templer), den langen und beschwerlichen Weg, den Orden ins Leben zu rufen, bis zum Zeitpunkt des mysteriösen Fundes.
In vielen Nebensätzen erfährt man sehr viel über die "Urkirche" und Ihre Glaubenssätze, zugleich auch Einiges über den Zwiespalt der muslimischen Gläubigen.

Keine 5 (sondern 4,5 - eigendlich meine Höchstbewertung) hat das Buch bekommen, weil mir z.B. Kartenwerk gefehlt hat (leider keine Einzige vorhanden) und (bisher) keine einzige Zeile des Autors (Nachwort, etc.) zu lesen war - für mich leider sehr wichtig, da ich schon gerne an den Gedanken des Schreibers und seiner Umsetzung von so brisantem Stoff teil gehabt hätte!
Voller Gier erwarte ich Bd.2 und 3 (sind Bestellt, aber noch nicht eingetroffen).
Mittelalterfans, hier ist ein Muss, das man sich nicht entgehen lassen sollte!!!!
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Die Templer - Der Schatz des Blutes: Roman
Die Templer - Der Schatz des Blutes: Roman von Jack Whyte (Taschenbuch - 12. Februar 2007)
Gebraucht & neu ab: EUR 1,26
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