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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen73
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am 27. Mai 2001
Ann Benson ist mit ihrem ersten Roman "Die siebte Geißel" genauso ein Glanzstück gelungen wie auch Donna Woolfolk Cross es mit der "Päpstin" geschafft hat. Es fesselt den Leser von Anfang an und man merkt kaum, wie dick das Buch eigentlich ist. Das Buch spielt an verschiedenen Schauplätzen, was es sehr abwechslungsreich gestaltet, so dass es nie langweilig wird.
14. Jahrhundert: Man erlebt mit, wie der junge jüdische Arzt Alejandro Canches von Spanien nach Avignon reist, dort vom Leibarzt des Papstes einen Schnellkurs in "Pestabwehr" erhält, um dann vom Papst nach England geschickt zu werden, um die Bewohner des englischen Königshauses vor der alles dahinraffenden Pest zu beschützen.
Sprung ins 21. Jahrhundert: Die Forscherin Janie Crowe entdeckt auf einem Feld bei Ausgrabungen ein Stück Stoff und erfährt erst sehr viel später, welch gefährlichen Fund sie dort gemacht hat. Ganz London ist plötzlich von der mittelalterlichen Pest bedroht!
Auf wunderbare Weise wird dem Leser nach und nach der Zusammenhang zwischen beiden Welten und Zeiten bewusst. Beim Lesen ist man von den Erlebnissen beider Hauptfiguren so eingenommen, dass es einen fast ärgert, dass gerade jetzt, wo es spannend wird, wieder ein Zeitsprung stattfindet.
Ann Benson schafft es auf wunderbare Weise, die moderne Neuzeit mit all seinen Weiterentwicklungen und Einrichtungen mit der mittelalterlichen Lebensweise zu verknüpfen. Im einen Moment fühlt man sich ins tiefste Mitteltalter zurückversetzt, im anderen Moment fühlt man sich nahezu erschlagen von der hochentwickelten Technik des 21. Jahrhunderts. Brave new World lässt grüßen! Durch diese krassen Gegensätze ist "Die siebte Geißel" nicht nur ein Buch für Liebhaber von mittelalterlichen Romanen, sondern auch durchaus was für Science-Fiction-Freaks.
Ich bin schon sehr gespannt auf ihr Nachfolgewerk "Die brennende Gasse".
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am 27. März 2001
"Die siebte Geißel" - ein Buch, das man nur schwer aus der Hand legen kann. Zu sehr möchte man immer wieder, wenn der Handlungsstrang wechselt, wissen, wie es weitergeht. Interessant sind beide Handlungsstränge erzählt. Mir wird jedoch oftmals zu sehr "berichtet" anstatt zu erzählen, und die Handlungsmotive der Personen und deren Gefühle kommen zu kurz. Wie schön, dass Personen in Büchern immer so schnell die große Liebe finden und ihr, ohne die andere Person näher zu kennen, gleich ihre größten Geheimnisse und Enttäuschungen anvertrauen können, wie es hier im Zukunftsstrang geschieht. Ob dies jedoch realistisch ist, bleibt die Frage. Die 3 Sterne geben ich dem Buch, weil es trotz der Dinge, die zu kurz kommen, wirklich interessant geschrieben ist. So ganz hat es meine Erwartungen jedoch nicht erfüllt - zu abrupt ist der Schluss, zu schnell "zu Ende geschrieben" - zu "groschenromanmäßig" die Schlussentwicklung im Mittelalterteil - zu schnell abgehandelt das Ende im Zukunftsteil, wo viele Fragen offen bleiben. Schade. Alles in allem ist "Die siebte Geißel" ein nettes Buch für spannende Stunden.
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am 21. Dezember 2000
Am Anfang hat mich die Seitenzahl etwas abgeschreckt, aber "Die siebte Geißel" ist so toll geschrieben, dass ich das Buch nur noch aus der Hand gelegt habe, wenns unbedingt sein musste. Durch den kapitelweisen Wechsel von Vergangenheit und Zukunft wirkt das Buch nie langatmig. Auch wenn es an einigen Stellen nervt, dass, wenn es gerade superspannend ist wieder mal ein "Zeitsprung" stattfindet. Ich war so begeistert von dem Buch, dass ich es mehreren Leuten zu lesen gegeben habe, die es alle in kürzester Zeit gelesen haben, weil sie es genauso wenig aus der Hand legen konnten wie ich. Lest dieses Buch und seit froh, denn das zweite Buch von Ann Benson ist erschienen und ihr müsst nicht ein Jahr darauf warten bis ihr mehr von dieser klasse Autorin lesen könnt.
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am 19. April 2001
Die Geschichte von Alejandro und Janie, zwei Ärzten in verschiedenen Zeitaltern,ist spannend und mitreißend. Man legt das Buch nicht aus der Hand, bis man weiß, wie sie endet. Leider ist das Buch in einem so stümperhaften Deutsch geschrieben, dass ich den Eindruck nicht loswerde, dass hier bei der Übersetzung gepfuscht wurde. Auch der Klappentext, der gar nicht zum Geschehen passt, bestätigt die Vermutung, dass hier unter großem Zeitdruck im Hauruckverfahren ein Buch auf den Markt geschmissen werden sollte, dass eigentlich besseres verdient hätte. Der Aufsatzstil eines Zehntklässlers hat in einem historischen Roman jedenfalls nichts zu suchen. Dennoch fasziniert die Geschichte - wer sich also von Sprachverstümmelungen und mieser Stilistik nicht abschrecken lässt, der ist mit "Die siebte Geißel" gut beraten.
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am 6. Juli 2002
Das Buch ist im ersten Drittel außergewöhnlich spannend, was leider nicht über die gesamte Länge aufrecht erhalten werden kann.
Auffällig ist, dass sich das Buch besonders im letzten Drittel stark verändert: Die Geschichte ist bei weitem nicht mehr so ausgefeilt, und auch der Erzählstil wirkt leicht gehetzt.
Trotzdem ist es ein kurzweiliges Buch, dass sich sehr gut lesen läßt.
Die Charaktere werden gut mit ihrem jeweiligen Leben eingeführt, wenn auch nicht besonders tiefgehend.
Schön sind die Szenen Alejandros als er die Liebe zu Adele entdeckt, und schmerzlich die Geschichte Janies.
Es gibt auch Nachdenkliches gesellschaftspolitischer Natur, vor allem, inwieweit in die Privatspähre des Einzelnen zum (gesundheitlichen) Schutz der Gruppe eingegriffen werden darf.
In jedem Fall ein Buch, dass - großteils fiktive - historische, spannende und naturwissenschaftliche Elemente geschickt verknüpft, und einem der Umfang des Buches höchstens im den Händen (Gewicht!) auffällt.
4 Sterne weil wirklich unterhaltsam, 4 Sterne aber auch, weil zuviel nur an der Oberfläche bleibt, und nicht zuende gedacht wird.
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am 31. Januar 2003
Als ich den Klappentext des Buches gelesen habe, weckte dieser große Erwartungen in mir - leider wurden sie nicht erfüllt. Der Roman besteht aus zwei Handlungssträngen - der eine berichtet im Mittelalter über das Aufkommen der Beulenpest, der andere spielt in der nahen Zukunft, wo die Seuche plötzlich wieder auftaucht.
Zu Beginn des Buches schienen meine Erwartungen auch noch erfüllt zu werden : Auf der einen Seite ein spannender Medizinthriller, auf der anderen ein geschichtlicher Roman, der das damalige Leben und vor allem das Leiden unter der Pest beschreibt. Mit Fortschreiten der Handlung verrennt sich die Autorin leider in ihrer Geschichte - aus dem Medizinthriller wird ein utopischer Roman, in dem sogenannte Biocops überall präsent sind und in dem jemand anscheinend schon wegen einer leichten Grippe erschossen werden darf - aus dem anfänglich noch sehr interessanten Geschichtsroman wird eine mystische Geschichte mit alten Damen mit Heilkräften und wundersamen Pestheilungen, die mal mehrere Wochen dauern, dann aber auch mal zwischendurch während einer Flucht vor den Truppen des Königs passieren.
Vor allem der Handlungsstrang in der Zukunft wird immer fragwürdiger. Die Bedrohung durch das System, durch die Biocops, wird einfach zu unglaubwürdig und nur in ungenügenem Umfang dargestellt, als das man die Lage, in der sich die Hauptpersonen befinden, wirklich ernst nehmen könnte. Als die Autorin dann am Ende den Versuch unternimmt, beide Handlungsstränge miteinander zu verknüpfen, indem sie das Wundermittel aus dem Mittelalter in der Zukunft wieder auftauchen lässt, wird die Geschicht nur noch lächerlich.
Wenn überhaupt, dann reicht es meiner Meinung nach vollkommen, nur den Handlungsstrang im Mittelalter zu lesen. Hier wird an einigen Stellen wirklich der damalige Schrecken der Seuche und die Hilflosigkeit der Menschen deutlich - der Rest der Geschichte ist schlicht und einfach überflüssig.
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am 21. April 2000
Mittelalter. Der junge jüdische Arzt Alejandro ist verzweifelt, denn er kann die Menschen, die an der Pest erkrankt sind, nicht heilen. Sein enormer Wissensdrang läßt ihm keine Ruhe, er muss unbedingt mehr Kenntnisse über die Beulenpest erlangen, und so gräbt Alejandro heimlich einen Verstorbenen aus, um ihn zu sezieren. Unglücklicherweise wird er ertappt und zur Strafe ins Gefängnis verbannt. Das Todesurteil scheint unabwendbar, doch seine Familie kann ihn freikaufen. Er flieht nach Avignon, wo er eine Arztpraxis eröffnet. Kurze Zeit später ruft Papst Clemens alle ansässigen Ärzte zu sich. Sie sollen ausgebildet und an die europäischen Königshöfe gesandt werden, um die ehrwürdigen Familien vor der Pest zu bewahren. Alejandro wird an den englischen Königshof geschickt, wo er damit beginnt, den gesamten Hofstabs zu isolieren und dadurch gute Erfolge erzielt. Die Pest läßt sich im Griff halten, doch ständig ist er weiter auf der Suche nach einem Heilmittel, besonders weil ihm bereits die Heilung eines Patienten gelungen ist.
2005. Zukunft. Die Amerikanerin Janie reist mit ihrer Gehilfin Carolyn nach England, um für ein Forschungsprojekt Bodenproben zu nehmen. Die hygienischen Bestimmungen sind schärfer denn je, denn bei dem Ausbruch einer Virenerkrankung sind weltweit viele Tausend Menschen getötet worden. Es ist nun sehr schwer geworden, zu reisen. Die sogenannten Biocops und das Bodyprinting - ein komplexes System zur Erkennung von Krankheiten - machen es nahezu unmöglich, dass eine Erkrankung unbemerkt in ein Land eingeschleust oder verbreitet wird, überall herrschen Kontrollen. Da ihnen für eine Bodenprobe die Genehmigung des verschrobenen Besitzers fehlt, gehen Carolyn und Janie heimlich vor und stehlen sie. Unglücklicherweise befindet sich genau in dieser Probe ein Stückchen Stoff, auf dem sich der Erreger der Beulenpest befindet. Dieser erwacht im Labor aus seinem jahrhundertelangen Dornröschenschlaf, wird aktiv und innerhalb kürzester Zeit sterben die ersten Menschen. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit.
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am 15. August 2009
Ich habe den Klappentext gelesen und dachte nur: "Wow, bestimmt spannend." Mal was anderes mit den beiden Parallelgeschichten im Mittelalter und Zukunft. Nachdem ich das Buch nun gelsen habe, bin ich unzufrieden, ja sogar irgendwie enttäuscht:

Das Thema selbst vermittelt den Eindruck von wissenschaftlichem Anspruch, der sich aber im Buch nicht wiederfindet; was schon an Kleinigkeiten erkennbar ist: wer meint, er müsse über solch hochgradig medizinischen Themen schreiben, sollte doch mindestens den Unterschied zwischen einer Spinne und einem Insekt wissen? Das allein macht das Buch natürlich nicht schlecht.

Der Mittelalterteil, ist wie von anderen auch schon erwähnt, durchschnittlich spannend geschrieben, driftet am Schluß leider zu sehr in den Bereich Mystik ab, liest sich aber flüssig durch. Der leicht Sci-Fi-mäßig angehauchte Teil klingt grundsätzlich auch noch spannend (die Seuchen, Resistenz gegenüber Antibiotika etc), aber man hätte mehr daraus machen können. So dümpelt das Ganze leicht dumpf vor sich hin, man wartet immer auf den großen Alarm und Ausbruch der Seuche, aber bis zum Schluß passiert nichts außer das die kranke Assistentin der Ärztin gefunden und durch Magie (das "Erbe" des Mittelalterarztes Alejandro) wieder geheilt wird. Insgesamt macht das Buch eher einen einleitenden Eindruck, als würde es die ganze Zeit auf etwas wirklich Großes vorbereiten, deshalb bin ich hin und her gerissen ob ich mich an den Nachfolgeband trauen soll.

Allgemein habe ich den Eindruck, dass ihr Schreibstil etwas wirr ist, da sie viele Spannungs- und Stilkomponenten mischt ohne einheitlich zu bleiben. Das macht das ganze bisweilen etwas unharmonisch und ist vielleicht, abgesehen von den Logik- und Wissenspatzern, ein Grund dafür, dass ich das Buch nur mit 3 Sternen bewerten kann.
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am 25. Mai 2003
Ann Bensons erster Roman weiß nicht wirklich zu gefallen. Durch eine Grabung kommt ein Stück Stoff mit dem Erreger der Beulenpest zum Vorschein, was katastrophale Folgen für die Menscheit haben kann. Leider wird genau dieser Aspekt komplett außen vor gelassen! Die Geschichte wird in zwei unterschiedlichen Handlungsebenen erzählt, einmal beginnend mit dem besagtem Fund in naher Zukunft, zum Anderen im 14. Jahrhundert, wo die Geschichte des jüdischen Arztes Alejandro erzählt wird, der auf den englischen Königshof gerufen wird, um der Pest Einhalt zu gebieten. Schade, die Thematik hätte so einiges hergegeben, das Resultat entäuscht aber auf ganzer Linie. Am entäuschendsten fand ich die Tatsache, daß Benson es völlig offen läßt, was die Pest im London der nahen Zukunft anrichtet... zum Ende des Buches ist es bekannt, daß einige Menschen mit der Pest infiziert sind, darauf wird aber garnicht eingegangen. Ob die Autorin hier einfach keine Lust mehr hatte..? Der Roman hat kein wirkliches Ende und auch sonst werden ungemein viele Fragen offen gelassen. Auch die zum Schluß auftretende "Wunderheilerin" paßt nicht Recht in diese Geschichte. Alles in Allem wirklich sehr entäuschend, obwohl ich es bis zum Ende gelesen habe, kann ich es nicht wirklich weiterempfehlen.
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am 26. Februar 2003
Das war leider ein toller Anfang und ein schlechtes Ende.
Die Autorin versucht authentisch zu bleiben wird aber von Seite zu Seite unglaubwürdiger. Auch wenn die Bescheibungen im Mittelalter manchmal zu fesseln vermögen, sind die Erzählungen aus der nahen Zukunft wirklich völlig utopisch und der Geschichte fehlt Hand und Fuß. Dann noch in dieses Wirrwar von Biocops und Wunderheilerin aus der Vergangenheit eine Liebesgeschichte zu pressen hat mich auch nicht mehr überrascht. Im ganzen war ich froh, als das Buch zu Ende war.
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