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4.0 von 5 Sternen Das alte Schema, superspannend verpackt
Das alte Thema, mal wieder neu verpackt. Spannend neu verpackt. Diesmal fällt der obligatorische Rückblick recht moderat aus, lediglich 10 Jahre in die Vergangenheit. Dafür bekommen die Trouts, das dynamische Ehepaar der Austin-Gruppe endlich mal wieder einen größeren Anteil an der Geschichte. Das ist bisher nur noch im Roman "Tödliche...
Veröffentlicht am 13. Dezember 2005 von Michael Kleerbaum

versus
88 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Durchschnitt - für einen Cussler-Roman schwach
"Brennendes Wasser" ist der zweite Roman der sog. "Numa Files", die in Zusammenarbeit von Clive Cussler und Paul Kemprecos entstanden sind. Schon im ersten Band (org.: "Serpent") konnte man sich nicht des Eindruckes erwehren, daß es sich um ein Dirk Pitt-Abenteuer zweiter Klasse handelt - obwohl dieser erste Band durchaus gut ist. Aber...
Am 22. August 2001 veröffentlicht


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88 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Durchschnitt - für einen Cussler-Roman schwach, 22. August 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Brennendes Wasser: Ein Kurt-Austin-Roman (Taschenbuch)
"Brennendes Wasser" ist der zweite Roman der sog. "Numa Files", die in Zusammenarbeit von Clive Cussler und Paul Kemprecos entstanden sind. Schon im ersten Band (org.: "Serpent") konnte man sich nicht des Eindruckes erwehren, daß es sich um ein Dirk Pitt-Abenteuer zweiter Klasse handelt - obwohl dieser erste Band durchaus gut ist. Aber die Parallelen sind einfach zu auffällig: ein toughes Duo (Austin/Zavala statt Pitt/Giordino) von Numa stolpert über eine abenteurliche Verschwörung und rettet die Welt. Die Charaktere sind im Kern die gleichen, lediglich Äußerlichkeiten wie Statur, Haarfarbe etc. sind anders. Soweit zum Thema "Abklatsch". "Serpent" war gut genug, um darüber hinwegsehen zu können. "Brennendes Wasser" dagegen fällt stark ab. Der größte Fehler dieses Romans ist, daß er über weite Strecken, vor Allem zu Beginn, nahezu langweilt. Erst nach gut einem Drittel des Buches beginnt die Story, Leser zu fesseln. Cusslers anderen Romane fesseln seine Leser von der ersten Seite an. "Brennendes Wasser" verliert sich dagegen in zu vielen zu wenig spannenden Erzählsträngen. Erst nach etlichen Kapiteln deutet "Brennendes Wasser" die Qualität an, die man von Clive Cussler gewohnt ist.
Die Story: ein Syndikat versucht, die weltweiten Wasserreserven unter seine Kontrolle zu bekommen. Eine Wissenschaftlerin hat dagegen einen Entsalzungsprozeß entwickelt, der die Welt unbegrenzt mit dem kostbaren Rohstoff versorgen könnte (über diesen Prozeß nur so viel: es tut weh, einen solchen Blödsinn zu lesen. Nichts gegen Phantasie und wenig glaubwürdige Plots - diese sind bei Cussler an der Tagesordnung. Aber das hier...). Hier kommen nun Pitt und.. hoppla, nein: Austin und Zavala ins Spiel. Jede Menge guter Action, die üblichen unglaubwürdigen (positiv gemeint!) und unterhaltsamen Mysterien treten zu Tage. So weit so gut. Die beiden angeführten Stränge sind leider disjunkt: der Zusammenhang zwischen Syndikat und Entsalzungsmethode ist natürlich klar, Syndikat und Wissenschaftlerin finden auch zueinander, aber es wirkt bis zum Ende ZU konstruiert; die beiden Ansätze finden erzählerisch nicht wirklich zueinander.
Dieses Buch ist nicht wirklich schlecht, aber es ist ganz einfach auch nicht gut. 2,5 Sterne wären angemessen, vielleicht sogar drei. Für Cussler-Fans ist es eher eine Enttäuschung. Sein neuestes Werk "Valhalla Rising" dagegen fängt schon weitaus vielversprechender an, es liest sich gut. Und genau darin besteht der Unterschied von "Brennendes Wasser" zu anderen Cussler-Romanen...
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nichts ist, wie es scheint, 18. Februar 2008
Von 
Skatersally "skatersally" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Queen Mum: Roman (Taschenbuch)
Der dritte Roman von Kate Long beschreibt die Entwicklung zweier Familien nach einer Reality-TV-Show. Ally und Tom leben mit ihrem Sohn Ben in Chester. Direkt nebenan wohnt Allys beste Freundin Juno mit ihrem Mann Manny und zwei Töchtern. Eines Tages bewirbt sie sich für die Sendung Queen Mum. Sie rechnet sich hohe Chancen für einen Sieg aus, da sie überaus ordnungsliebend, umweltbewusst und perfekt organisiert ist. Nichts überlässt sie dem Zufall. So kommt es, dass sie für zwei Wochen die Familie mit Kim tauscht und in dieser Zeit ein Fernsehteam das ganze Umfeld filmt. Kim ist das exakte Gegenteil von Juno, was der Geschichte nicht nur eine gewisse Spannung verschafft, sondern auch lustige Situationen erhoffen lässt. Auch Ally als Nachbarin kann sich dem Trubel nicht entziehen. Aber schon nach einem Drittel des Buches schwenkt die Geschichte ins Nachdenkliche um.

Durch die neue Sicht auf die eigenen Verhaltensweisen denken die drei Frauen über ihr bisheriges Leben und die eingefahrenen Muster nach. Es geht nun mehr um Generationskonflikte, zugeteilte Rollen in der Familie und noch nicht verarbeitete Erlebnisse der Vergangenheit. Diese durchaus anspruchsvollen Gedankengänge werden aber immer wieder spontan durch Fernsehinterviews unterbrochen. Der Leser bekommt so zwar die ganze Gefühlswelt der Protagonisten vorgestellt, wird aber dadurch auch weiter von der eigentlichen Szene der TV-Serie weggeleitet. Kate Long versucht, den roten Faden durch die Erzählung aus Allys Standpunkt zu behalten. Meiner Meinung nach werden zu viele Entwicklungen angesprochen, die im weiteren Verlauf nur oberflächlich bleiben. Interessant ist das Buch auf jeden Fall durch die unterschiedlichen Charaktere. Müsste ich das Buch anhand des Klappentextes bewerten, würde ich nur einen Stern geben. Die versprochene lustige Komödie endet nämlich schon nach 100 Seiten. Die dann folgende einfühlsame Geschichte bekommt immerhin drei Sterne, da die Autorin einen oftmals vergessenen Aspekt der Reality-Dokumentationen aufgreift.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das alte Schema, superspannend verpackt, 13. Dezember 2005
Von 
Michael Kleerbaum "So viele Bücher, so wenig ... (Erle, im Münsterland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Brennendes Wasser: Ein Kurt-Austin-Roman (Taschenbuch)
Das alte Thema, mal wieder neu verpackt. Spannend neu verpackt. Diesmal fällt der obligatorische Rückblick recht moderat aus, lediglich 10 Jahre in die Vergangenheit. Dafür bekommen die Trouts, das dynamische Ehepaar der Austin-Gruppe endlich mal wieder einen größeren Anteil an der Geschichte. Das ist bisher nur noch im Roman "Tödliche Beute" geschehen und ich finde, das diese beiden Figuren in Zukunft einen größeren Part in den Kurt-Austin-Romanen spielen sollten. In dieser Geschichte erkunden die Trouts einen südamerikanischen Regenwald und treffen auf Anzeichen eines Indio-Stammes, der mit ungewöhnlicher "High-Tech"-Ausrüstung von sich Reden macht. Was wirklich dahinter steckt passt dann zum zweiten Erzählstrang wie die Faust aufs Auge. Mein Fazit: Für Cussler-Fans, den sogenannten Cusslermen ein echter Leckerbissen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Queen Mum, 3. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Queen Mum: Roman (Taschenbuch)
Ich habe mir eine lustige und eher oberflächliche Lektüre von diesem Buch versprochen. Zu meiner Überraschung war das Buch jedoch wesentlich tiefgründiger, da es auch Dinge wie loslassen und Trauerverarbeitung behandelt. Im Laufe der Handlung werden die Grenzen zwischen lustiger und ernster Geschichte immer unstimmiger. Irgendwann war ich mir nicht mehr sicher ob ich nun ein ernstes oder ein lustiges Buch lese. Die Geschichte hat sich irgendwie in sich selbst verloren.

Auch mit den Protagonisten bin ich nicht wirklich warm geworden. Junos angebliche Perfektion hat mich unheimlich genervt und Ally, die mir fast schon hörig in Bezug auf Juno erschien, hat irgendwann auch einfach nur noch genervt.

Bücher in welchen es darum geht das eigene Leben zu tauschen oder ein anderes Leben zu leben interessieren mich von je her. Daher habe ich "Queen Mum" auch gleich mitgenommen, als ich es auf dem Wühltisch entdeckt habe. Kate Longs Geschichte macht deutlich, dass man sein Leben nicht tauschen kann und dass jeder sein eigenes Leben leben muss. Diese Botschaft hat mir gut gefallen, sie war jedoch auch das einzig Positive an dem Buch.

Ich habe das Buch ca. auf Seite 280 abgebrochen, weil ich einfach nicht mehr weiter lesen wollte. Das ist schade, denn der Plot hat Potential zu einer schönen Geschichte. Kate Long ist es jedoch nicht gelungen, dieses Potential zu nutzen.
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5.0 von 5 Sternen stream of consciousness deluxe, 26. Januar 2008
Von 
U. S. A. Jurgeleit "puesta" (Speyer/Beverungen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Queen Mum: Roman (Taschenbuch)
Ich habe das Buch im Original und nicht die deutsche Übersetzung gelesen (und zwar in einem Rutsch) und fand es einfach fantastisch. Die Autorin bzw. Erzählerin hat mich emotional abgeholt und ich war bis zum Schluss hautnah dabei. Ihre Gedanken und Gefühle sowie die komplette Handlung waren für mich vollkommen nachvollziehbar und gleichzeitig fesselnd, weil ich das Gefühl hatte, etwas zu lernen (z.B. über die Gefühle einer Mutter). Der Twist in der Geschichte ist zwar simple und ich werde ihn daher nicht verraten, trotzdem bleibt das daraus folgende Fazit von essentieller Bedeutung. Ich denke, es ist wichtig, dass man bei diesem Buch keinen Roman á la Kinsella oder Keyes erwartet. Die Komik ist eher unbewusst und zufällig und für mich daher um einiges glaubwürdiger.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Absolut nicht Cussler, 28. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Brennendes Wasser (Taschenbuch)
Nicht überall, wo Clive Cussler drauf steht,ist auch Cussler drin. Voller Neugier habe ich das Buch angefangen zu lesen und wurde bald enttäuscht. Der Anfang mit den Walen kommt einem reichlich bekannt vor; in einem anderen Buch lebten sie allerdings noch und spielten verrückt. Sporadisch wird es mal spannend, aber so richtig kommt das Buch nicht in Gang. Die letzten 50-60 Seiten kann man mit etwas gutem Willen als interessant bezeichnen. Aber dafür braucht man nicht 476 Seiten. Man kann nur hoffen, daß nachfolgende Bücher von Clive Cussler wieder so spannend werden, wie die früheren. Dieses Buch wird bei mir garantiert nicht auseinanderfallen, weil ich es so oft gelesen habe, wie so manch anderes Buch von Cussler. Wer die altbekannte Spannung sucht, sucht hier vergeblich.
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5.0 von 5 Sternen super, 19. Dezember 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Brennendes Wasser: Ein Kurt-Austin-Roman (Taschenbuch)
Artikel gefätt mir sehr gut, werde gerne wieder bei Amazon einkaufen.
Die Bestellungen funktionieren immer reibungslos.
Auch bei Umtausch keine Probleme.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen endlose spannung, 8. September 2002
Rezension bezieht sich auf: Brennendes Wasser: Ein Kurt-Austin-Roman (Taschenbuch)
mein 2. cussler und ich bin begeistert.Ich kam nur schwer dazu, das buch beiseite zu legen um meiner alltäglichen arbeit nach zu gehen.kurt austin und joe zavala sind ein unschlagbares team, die auch in schwierigen situationen nicht ihren humor verlieren.
jetzt heisst es warten auf FLAMMENDES EIS
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Desperate Housewives beim Frauentausch, 14. Juni 2010
Von 
Paula Jakob (Augsburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Queen Mum: Roman (Taschenbuch)
Ally und Juno sind beide Hausfrauen, Mütter halbwüchsiger Kinder und leben als Nachbarinnen in der etwas besseren Vorstadtidylle. Und falls Sie denken, das klingt nach Wisteria Lane, dann haben Sie erschreckend recht. Juno, eine attraktive, resolute und angsteinflössend perfekte Person, erinnert fatal an Bree van de Kamp aus Desperate Housewives. Sie kommandiert Mann und Töchter herum,geht zum Lachen in den Keller, trägt selbst beim Gang zum Mülleimer vollendetes Make-up,Hochsteckfrisur an Schwanenhals und Perlenkette an Kaschmirpulli und weiß alles am Besten. Ihre Nachbarin Ally hat zwei Jahre zuvor ihren kleinen Sohn bei einem Autounfall verloren und ist seither traumatisiert. Sie wacht panisch und beklemmend hysterisch über ihren geduldigen Mann und den 14 -jährigen Ben und ihr einziger Trost ist das beruhigend und verlässlich perfekte Leben im Haus nebenan, wo es keine Überraschungen gibt und Juno als allzeit bereite Kummerkastentante und Beraterin in allen Lebensfragen zur Verfügung steht.
Nun aber hat Juno sich bei Queen Mum", einer fiktiven englischen Variante von Frauentausch" beworben und - tja, - es gibt Autorinnen, die bedienen hier zuverlässsig die Erwartungen der Leserinnen, da gibt es klare Trennung zwischen Gut und Böse und am Ende wird die Böse bestraft und die Gute belohnt. Was viele Leserinnen irritieren dürfte, ist das Kate Long dies lange vermeidet. Etepetete Juno tauscht also ihr fein organisiertes und von klare Regeln beherrschtes, kultiviertes Mittelklasseleben inklusive zwei braver,fiedelnder Töchter und einem hochgebildeten Mann mit der lebenslustigen und bodenständigen, aber eher einfach gestrickten Kim, sie bekommt deren Bauarbeiter-Gatten und zwei rüpelnden Söhne. Zunächst sehr einfach:
Juno verbietet alles, was Kim erlaubt und das ist eine Menge! Kim wiederum erlaubt alles, was Juno verbietet ( auch eine Menge!)Junos jüngere Tochter, die eh am Rebellieren ist, gerät außer Rand und Band und der Feingeist Manny kriegt mal mit, wie man auch ohne Bunuel- Filme Spaß hat. So, das wäre Stoff für eine heitere Komödie, alle wären glücklich, aber nun wird da dauernd Allly mit ihrer nicht verarbeiteten Trauer und der verborgene Konflikt mit Junos Tochter Sophie dazwischengepackt und das ist nicht wirklich so stimmig. Gut, Ally ist die unbeteiligte Beobachterin des Ganzen, aber ihre Rolle ist farblos und traurig. Sie ist so ängstlich und panisch, daß sie nervt. Was Kate Long zeigen will, ist, daß kein Leben perfekt ist, daß jeder Fehler hat und Fehler macht und wir alle von Zeit zu Zeit mal aufräumen, die Perspektive wechseln und Neues ausprobieren müssen. Aber sie mutet ihren Figuren zu wenig und dem Leser etwas zu viel zu. Ein Kind zu verlieren ist schrecklich, aber ist es eine solche Katastrophe, wenn Sohnemann auf dem Schrottplatz kickt, statt zum Schwimmtraining zu gehen? Muss man den alten, schwerkranken Verursacher des tödlichen Unfalls im Sterbehospiz terrorisieren, um Genugtuung zu erfahren? Während man selbst ständig wie geistesgestört mit dem Auto durch die Stadt jagt, weil mal wieder einer angerufen hat, der Sohn müsse angeholt werden und die hysterische Ally ihn schon wieder in seinem Blute liegen sieht? Das Ende ist wirklich unbefriedigend, zu vieles bleibt ungelöst und in der Luft hängen, was wird aus Bens Liebeskummer, was aus Sophie? Was ist denn nun in Chris, Kims Sohn vorgegangen? Einige Szenen sind wirklich sehr witzig, einige sehr nachdenklich, aber nach all dem unsympatischen und zickigen Benehmen von Juno darf es am Ende - ich hoffe, das ist kein Spoiler!- einfach nicht nur lapidar heißen, man habe der Armen zu wenig Zeit gelassen und man brauche ein ganzes Leben, um sich anzupassen. Juno will sich aber nicht anpassen, sie ist eine Figur, die ihren Weg für den einzig richtigen hält, bis zuletzt und wenn es über Leichen führt. Und so teilt Kate Long dann am Ende eben doch in Gut und Böse ein. Und hinterlässt dabei einen schlechten Nachgeschmack.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht schlecht - aber leider auch nicht gut, 26. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Queen Mum: Roman (Taschenbuch)
Es kommt mir vor, die Autorin versucht ein weiblicher Nick Hornby zu sein. Queen Mum erinnert an How to be good und das Handbuch für Rabenmütter an Slam. Nur leider sind das nicht die besten Hornbys...

Bin zwar schon dem Teenageralter entfleucht, aber bei diesen 2 Drachen-Müttern aus dem Buch, überfällt mich das plötzliche Bedürfnis, unbedingt gegen so nervige Erwachsene rebellieren zu müssen. Die Übermutter Juno lässt ihren 2 Töchtern keine Luft zu atmen und ihre Nachbarin Ally versucht alles, um so "perfekt" wie Juno zu sein. Die Story plätschert so dahin: mal sieht man sich gemeinsam einen Film an, mal fährt man zusammen auf Urlaub. Die Figuren entwickeln sich nicht so richtig.

Den einzigen Charakter, den ich nachvollziehen kann, ist Sophie! Eine 14jährige, die sich von Mami nicht mehr zum Geigenuntericht zwingen lassen will, sich ein Nabelpiercing wünscht und neugierig auf Sex ist. Sie wird dafür von allen anderen verteufelt. Sie kauft sich aus Neugierde Kondome, um mal zu sehen, wie das so funktioniert. Daraus wird dann ein hysterisches Theater gemacht. Der Nachbarssohn, den sie zu verführen versucht, bekommt auch noch gleich eine Ohrfeige von seiner Mami - weil Teenager, die Sex wollen, das ist pfui gag...
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Brennendes Wasser: Ein Kurt-Austin-Roman
Brennendes Wasser: Ein Kurt-Austin-Roman von Clive Cussler (Taschenbuch - 1. Januar 2002)
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