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20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine faszinierende Liebesgeschichte im Mittelalter
Inhalt:
Eine Burg in der Eifel im Jahre 1066: Burgherrin und Grafentochter Alienor lernt beim weihnachtlichen Almosengang im Kerker einen rätselhaften Gefangenen kennen, der sich in einem erbarmungswürdigen Zustand befindet, eher tot als lebendig, von ihrem Vater und seinen Schergen schwer gefoltert, um ihn zum Reden zu bringen.
Später macht ihn...
Veröffentlicht am 17. November 2007 von liebesromanforum

versus
60 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wie wäre es denn mal mit ein bißchen Recherche ?
Was für ein Schmarrn ! Da ist also dieser Wikinger, Sohn des schwedischen Königs, durch irgendwelche seltsamen Umstände ohne Pferd und Ausrüstung in den lothringischen Wald geraten (deshalb die "Waldgräfin"?) und wird vom gräflichen Besitzer dieses Waldes als Wilderer aufgegriffen. Statt nun zu sagen (ganz gleich in welcher Sprache, notfalls...
Veröffentlicht am 19. Januar 2002 von kete


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20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine faszinierende Liebesgeschichte im Mittelalter, 17. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Waldgräfin (Taschenbuch)
Inhalt:
Eine Burg in der Eifel im Jahre 1066: Burgherrin und Grafentochter Alienor lernt beim weihnachtlichen Almosengang im Kerker einen rätselhaften Gefangenen kennen, der sich in einem erbarmungswürdigen Zustand befindet, eher tot als lebendig, von ihrem Vater und seinen Schergen schwer gefoltert, um ihn zum Reden zu bringen.
Später macht ihn der Graf seiner Tochter als Reitknecht zum Geschenk, eine demütigende Aufgabe für den stolzen Fremden, die er nur widerwillig übernimmt.

Auch Alienor ist zunächst von dem unfreundlichen und harschen Mann alles andere als begeistert, aber nach und nach findet sie Gefallen an dem faszinierenden Mann. Aber ihrer Liebe steht so gut wie alles im Weg, ist der Fremde doch in den Augen der Kirche und ihres Vaters ein Ungläubiger und hat der Graf mit Alienor doch ganz andere Pläne...

Meine Meinung:
Selten habe ich einen so fesselnden historischen Roman gelesen. Die Liebesgeschichte ist wirklich zum Mitfiebern und Mitfühlen, und Erik ist ein faszinierender Held, der Unmenschliches erleiden muss. (Obwohl ich es bei dem Ausmaß seiner Verletzungen erstaunlich fand, dass der Gute überhaupt bis zum Ende des Buches überlebt hat.)

Abschreckend-schaurig auch die Schilderungen vom Leben auf der Burg: Es gibt jede Menge Dreck, Schmutz, Schweiß, Blut, Ungeziefer, Kälte, ausgefallene Zähne, Narben,... Aber so stelle ich mir das Mittelalter eben viel eher vor als in vielen historischen Liebesromanen, in denen die Heldin täglich in den Genuss eines warmen Bades kommt.

Etwas gestört haben mich übrigens die vielen nordischen Sätze und Ausdrücke, die Erik gebraucht und deren Übersetzung erst hinten im Buch zu finden ist. Vielleicht wollte die Autorin damit klarstellen, dass Alienor (die übrigens auch als Ich-Erzählerin fungiert) ja schließlich auch nicht alles verstehen kann, was Erik ihr so zuraunt.

Meine Wertung:
Für so ein tolles Buch kann es nur eine geben: 5 Sterne. Eine absolute Leseempfehlung!

Die Reihenfolge der Trilogie:
1. Die Waldgräfin
2. Freyas Töchter
3. Tage des Raben
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42 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein Wald- und Wiesenroman, 9. Juli 2002
Rezension bezieht sich auf: Die Waldgräfin (Gebundene Ausgabe)
Was sich im ersten Moment wie ein Wald- und Wiesenroman der gängigsten bayrischen Heimatromanautoren anhört, entpuppt sich nach dem Lesen der ersten Seiten als ein perfekt recherchierter, spannend geschriebener historischer Roman.
Endlich mal ein historischer Roman, der in Deutschland spielt, nicht wie viele seiner Art in Schottland, Irland, England oder den USA.
Mit der „Waldgräfin" ist Alienor, die Tochter des Freigrafen zu Sassenberg in der Eifel gemeint. Die Geschichte spielt im Jahre des Herrn 1066 und beginnt mit der Schilderung des Lebens der Grafentochter Alienor. Allerdings wird das harte Leben einer Burgbewohnerin hier alles andere als verherrlicht, wie in so vielen Romanen dieses Genres. Beim Lesen glaubt man, die klammen, kalten Burgmauern zu spüren, unter denen die Burgbewohner im Winter leiden.
Von der Autorin wird sehr detailgenau geschildert, wie viel Umsicht und Organisationstalent nötig sind, um einen großen Haushalt auf einer mittelalterlichen Burg zu führen.
Alienor ist die älteste Tochter des Freigrafen, sie hat noch eine jüngere, bettlägerige Schwester, die anderen acht Geschwister sind gestorben, genau wie Alienors Mutter bei der letzten Geburt. Dadurch hat Alienor jetzt den Rang der Hausherrin zu erfüllen, sie muss die Vorratskammern kontrollieren und füllen, damit im Winter kein Burgbewohner hungern muss, sie hat die Aufgabe, sich um das Gesinde zu kümmern.
Während des Lesens wird immer klarer, wie hart das Leben zur damaligen Zeit, im dunklen Mittelalter, doch war und wie abhängig die Frauen von den Entscheidungen der Männer waren.
Aber Alienor meistert alle an sie gestellten Aufgaben mit Bravour und geht auch einem Streit mit ihrem Vater nicht aus dem Wege.
Eines Tages bringt ihr Vater von der Jagd einen seltsamen Wilderer mit, zerlumpt, von edler Statur, der deutschen Sprache nicht mächtig.
Nach einiger Zeit stellt Alienor fest, dass der Fremde normannisch spricht, die Sprache ihrer verstorbenen Mutter.
Da der Fremde dem Grafen trotz Folterungen seine Herkunft nicht preisgeben will, schenkt der Graf den gebrandmarkten und in Halseisen gelegten Fremden seiner Tochter als Sklave und Reitknecht.
Zuerst fürchtet sich Alienor vor der Wildheit des Fremden, dessen Name Erik lautet, doch nach und nach freundet sie sich mit ihm an.
Als Erik bei einem Kampf lebensgefährlich verletzt wird und glaubt, sterben zu müssen, vertraut er sich Alienor an und erzählt von seiner edlen Herkunft und seinem heidnischen Glauben.
Hin und her gerissen zwischen Schuldgefühlen und wachsender Zuneigung, ihrem christlichen Glauben und seinen heidnischen Göttern nimmt Alienor den Kampf gegen Religion, Wundbrand und ihren Vater auf.
Heimlich bringt sie Erik zu dem jüdischen Medicus, der auch im Burggelände lebt und sich mit orientalischen Heilmitteln und Heilkräutern bestens auskennt und bringt sich und alle Beteiligten dadurch in tödliche Gefahr.
Wer den "Medicus" verschlungen und wem "Die Päpstin" gefallen hat, der wird diese Buch lieben und nicht eher aufhören zu lesen, bis die letzte Seite umgeschlagen ist, denn dieses Buch hat alles, was zu einem guten historischen Roman gehört.
Und meiner Meinung nach schreit das Buch nach einer Fortsetzung.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen nicht geeignet zum Einschlafen ;-)), 8. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Waldgräfin: Roman (Taschenbuch)
Seit Jahren (j Jahrzehnt um genau zu sein) hatte ich keinen Roman mehr gelesen. Ich bin eher der Lese-und-bilde-Dich-Fan. Mein Freund hatte dieses Buch bei mir vergessen und ich wollte mir einige Seiten zu Gemüte führen um besser einschlafen zu können. Tja denkste....mit schlafen war nicht mehr viel..mit Essen, Trinken und Haushalt im Übrigen auch nicht in den darauffolgenden Tagen. Ich war in einer anderen Welt!
Ich finde die schreibweise der Autorin überwältigend, sofort hatte ich Bilder vor Augen und war live dabei.
Normalerweise bin ich auch ein Typ der sofort mit Gedanken abschweift und garnicht recht bei der Geschichte bleiben kann, sobald es anfängt langatmig zu werden - aber das war bei diesem Buch NIE der Fall, was mich selbst wirklich sehr überrascht hat. Es blieb immer spannend, aufregend und die Liebesgeschichte ging mir richtig richtig unter die Haut!
Etwas traurig war ich als ich das Buch zu Ende hatte und umso mehr freute ich mich dass es Fortsetzungen gibt (die ich mittlerweile auch schon verschlang!!!)
Besonders hervorzuheben bei diesem Buch ist dass man sich wirklich in eine andere Zeit versetzt fühlt!
Ich lese seitdem sehr sehr viele Historische Romane (ich hole gerade das Jahrzehnt nach ;-)) )allerdings fühlte ich mich bei keinem anderen Buch bisher (leider) so in diese Zeit versetzt und nahm so sehr an einer Liebesgeschichte Teil.
Meinen grössten Respekt!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend und fließend geschrieben, wunderbar!, 13. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Waldgräfin (Taschenbuch)
Sehr selten vergebe ich die volle Punktzahl, aber dieses Buch hat diese wirklich verdient.
Über die Handlung lasse ich mich nicht weiter aus, da schon mehrfach beschrieben (s.o.).
Nur eins noch;
Die Stimmung, das Mittelalter, kommt direkt ins Wohnzimmer!
Außergewöhnlich gut recherchiert und "bildhaft" geschrieben.

Großes Kompliment an die Autorin!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der erste Teil der Alienor-Erik Saga, 5. August 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Waldgräfin (Taschenbuch)
Der erste Teil der Alienor-Erik Saga fesselt und ist sehr spannend verfasst. Man kann das Buch kaum noch aus der Hand legen. Man wird in den Alltag einer Burggräfin aus der Eifel entführt. Diese junge Gräfin versucht allerdings aus diesem Alltag zu entfliehen, was ihr auch auf abenteuerliche Weise gelingt. Besonders interessant fand ich die Stellung der Religion in dieser Zeit und die Problematik mit den "Heiden". Für Mittelalterfans sehr zu empfehlen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mehr Liebesgeschichte als historischer Roman!, 24. August 2007
Von 
Doris K. (Hamm NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Waldgräfin (Taschenbuch)
Da ich versehentlich zuerst mit dem zweiten Teil "Freyas Töchter" begonnen hatte, kannte ich die meisten Charaktere schon und wusste auch schon über einige Geschehnisse Bescheid, da sie dort schon erwähnt wurden. Das fand ich aber nicht so schlimm, außerdem wird hier einiges klarer, was vorher nicht unbedingt unverständlich erzählt wurde, aber halt schon hier erwähnt wurde und im zweiten Teil nur noch mal als "Wiederholung" aufgegriffen wurde.

Die Geschichte ist spannend und fesselnd. Hier erfuhr ich, wie Alienor und Erik zusammen gefunden haben und auch wenn ich schon wusste, dass sie zusammen finden, fand ich es nicht langweilig. Ich ertappte mich nur des öfteren dabei, wie ich auf einige Dinge wartete, von denen ich wusste, dass sie geschehen würden. "Die Wäldgräfin" spielt ja leider noch nicht in Schweden, was nicht unbedingt negativ war, mir nur sehr gefehlt hat, da mir die Beschreibungen so gut gefallen haben. Dieser spielt in Deutschland und brachte mir hier die Schauplätze von Sassenberg in der Eifel näher. Meine liebsten Charaktere in diesem Buch waren Alienors kleine Schweser Emilia und der jüdische Arzt Naphtali, die beide sehr liebenswürdig waren.

Der Schreibstil gefiel mir ganz gut, dieses Buch ist in leichter und flüssiger Sprache geschrieben. Die Ich-Form, die die Autorin benutzt, lässt den Leser an den Gedanken und Ängste von Alienor teilhaben, aus dessen Sicht die Geschiche erzählt wird. Vielleicht ein bisschen modern geschrieben, aber das macht die passende alte nordische Sprache wett, die Trodler mit eingebaut hat, die außerdem sehr interessant ist. Dadurch, dass die Fremdspachen in der Reihenfolge wie sie im Buch vorkommen im Glossar übersetzt werden, kann man, wenn man möchte, die Übersetzung nachlesen. Es ist zwar, wie von Trodler erwähnt, für das Verständnis dieses Buches nicht unbedingt notwendig, aber eine Bereicherung ist es allemal. Empfehlenswert!
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toll!!, 5. November 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Waldgräfin (Taschenbuch)
Ein wirklich tolles Buch; es hat mich so begeistert, daß ich mir gesagt habe, ich muß unbedingt eine Rezension schreiben! Zunächst habe ich es mir gekauft, weil ich es interessant fand, daß es in der Eifel und im Rheinland spielt, was ja wirklich selten ist, und ich die ganze Orte kenne, an denen es spielt (außer Sassenburg). Und dann hat es mich gepackt und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen, so unheimlich spannend ist es geschrieben. Außerdem eine wirklich schöne Liebesgeschichte (ach ja...) und eine Gegenüberstellung zweier unterschiedlicher Weltanschauungen (Christentum und die nordische Götterwelt). Auch die Darstellung des Alltags auf einer Burg finde ich herausragend gut, wobei die Kälte, das ganze Ungeziefer, der Schmutz usw. nicht verschwiegen werden, so daß ich das Gefühl bekam, "ja, das ist realistisch, so muß es ungefähr gewesen sein!"
Naja, einige logische Schwächen hat es schon (warum verdammt, sagt er seinen Namen nicht oder wo führt dieser Garten eigentlich hin?), aber ich muß sagen, die Geschichte fand ich einfach toll, so wie sie ist...und gebe deshalb *****!!! (Und lesen werde ich es auf alle Fälle nochmal!!!)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gefühlvoll und spannend, 7. Oktober 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Waldgräfin (Taschenbuch)
Eines jener Bücher, das einem von der ersten gelesenen Zeile an in den Bann zieht und man sich plötzlich in einer anderen Zeit wiederfindet. Inmitten einer sehr grausamen Zeit wird einem viel über Gefühle,Wertigkeit und Ehre vermittelt. Einige Textstellen haben mich noch lange Zeit später zum Nachdenken gebracht, als ich das Buch schon lange fertig gelesen hatte. Ich freue mich schon sehr auf das nächste Buch dieser wunderbaren Autorin, die wirklich über ein aussergewöhnliches Erzähltalent verfügt.
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60 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wie wäre es denn mal mit ein bißchen Recherche ?, 19. Januar 2002
Rezension bezieht sich auf: Die Waldgräfin (Gebundene Ausgabe)
Was für ein Schmarrn ! Da ist also dieser Wikinger, Sohn des schwedischen Königs, durch irgendwelche seltsamen Umstände ohne Pferd und Ausrüstung in den lothringischen Wald geraten (deshalb die "Waldgräfin"?) und wird vom gräflichen Besitzer dieses Waldes als Wilderer aufgegriffen. Statt nun zu sagen (ganz gleich in welcher Sprache, notfalls Latein): "Verzeiht mir, edler Herr, dass ich mich an Eurem Wild vergriff, aber.....", verweigert er hartnäckig jede Auskunft über Woher und Wohin und läßt sich lieber brutal foltern und durch das Anlegen eines Halseisens zum Sklaven machen, statt den Leuten seinen Namen zu nennen. Und warum??? Weil er seiner Familie die sichere Lösegeldforderung ersparen will! Ich lach' mich schlapp! Diese sehr moderne Einstellung paßt nun wirklich nicht ins Jahr 1066, da es zu dieser Zeit überhaupt nichts ehrenrühriges war, von einem Edelmann gefangengenommen zu werden und solange an dessen Hof zu leben (meist nur durch Ehrenwort in seiner Freiheit eingeschränkt), bis das Lösegeld von Familie und Freunden eintraf.
Überhaupt dieser Erik! Da ist er nun von einer Lanze getroffen worden und läuft tagelang mit einer eiternden Wunde im Unterleib herum - trotzdem kann er meilenweit reiten, gegen zwei Gegner zugleich kämpfen etc. blablabla... Nur um in passenden Moment ohnmächtig zusammenzubrechen und sich tagelang in Fieberphantasien auf seinem Krankenlager herumzuwälzen. Wenn das einmal geschähe - na schön. Aber ständig und abwechselnd? Erst Superman, dann Zusammenbruch, wacht wieder auf, wieder Superman, dann Zusammenbruch - immer wie es gerade für die Story passend ist. Also ne, ein bißchen mehr Logik und Konsequenz dürfte schon sein.
Warum überhaupt muß das wieder so'n Kliché-Typ sein? Groß, stark, kampfgewaltig, aber dabei natürlich hochintelligent, Querdenker, feinfühlig.... Oh Mann! Da wird einem unter dem Deckmantel "historischer Roman über eine starke (emanzipierte) Frau in schwierigen Zeiten" wieder der gleiche Mist serviert wie man ihn in allen Heftchenromanen an der Supermarktkasse findet. Wenn die "emanzipierte" Heldin schon jemanden rettet, könnte es dann nicht zur Abwechslung mal ein feinsinniger Barde sein, der seine Laute umklammert, aber das Schwert fallenläßt? Wär doch mal eine Abwechslung.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut unterhaltsam, 8. Oktober 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Waldgräfin (Taschenbuch)
Wer es mag, in die frühmittelalterliche Zeit entführt zu werden, und wer dabei den Eindruck bekommen möchte, dass es hier historisch korrekt zugeht (ohne es unbedingt recherchieren zu wollen), und wer darüber hinaus mit Liebe und Abenteur unterhalten werden will - der muss dieses Buch lesen. Die Enge des weiblichen Alltags wird deutlich, ebenso die Härte und Grobheit des damaligen Lebens. Interessant ist hier und da auch das Aufeinandertreffen des alten heidnischen Glaubenssystems und des sich mehr und mehr festsetzenden christlichen. Die sich anbahnende Liebe zwischen dem Sklaven und der Grafentochter gerät mit zunehmender Seitenzahl sicher etwas klischeehaft, doch kann die spannende Erzählung darum herum dies gut wett machen. Besonders für jene, die sich nicht ohnehin schon mit dem nordischen Glauben auseinander gesetzt haben dazuhin noch ein Buch voller Informationen. Ich kann es nur empfehlen!
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Die Waldgräfin
Die Waldgräfin von Dagmar Trodler (Taschenbuch - 1. Oktober 2002)
EUR 9,90
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