70 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Das Geschäft mit der ewigen Jugend..., 10. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Roter Engel (Taschenbuch)
In "Roter Engel" wendet sich Tess Gerritesen einem Thema zu, das im heutigen Zeitalter fortschreitender Gentechnik immer stärker an Aktualität gewinnt: dem Geschäft mit der ewigen Jugend. Ärztin Toby Harper bekommt es innerhalb kurzer Zeit in der Notaufnahme gleich mit zwei Patienten zu tun, die auffallend ähnliche Sympthome von Verwirrtheit und Orientierungslosigkeit zeigen. Beide sind Bewohner des gleichen Luxusseniorenheims. Trotz der Vertuschungsversuche und Drohungen von Seiten der Ärzte dieses Heims versucht Toby, dem Grund für die Verwirrtheit der Patentienten auf den Grund zu gehen und erhält dabei Hilfe von dem sympathischen Pathologen Daniel Dvorak, mit dem zusammen sie zuletzt auf ein dunkles Geheimnis stößt... Wie gewohnt spannend und flüssig erzählt ist auch dieses Buch von Tess Gerritsen, wie immer gespickt mit medizinischen Fachbegriffen, die einen überaus realistischen Eindruck vermitteln. Daneben regt es jedoch zum Nachdenken an: über Fragen nach Ethik und Moral, und darüber, wie weit man im Kampf um ewige Jugend wirklich zu gehen bereit sein sollte! Ein wirklich empfehlenswerter medizinischer Krimi, der alles hat, was ein gutes Buch braucht!
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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Typisch Tess - gewohnt genial!, 9. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Roter Engel (Taschenbuch)
Was soll man über Bücher von Tess Gerritsen eigentlich noch kritisches berichten? Erneut ein toll recherchierter Roman, in der Tat weniger "blutrünstig" als "Die Chirurgin" oder "Der Meister", aber nichts desto trotz genauso spannend und genauso faszinierend geschrieben. Der Schreibstil und die Erzählkunst dieser Autorin fesseln immer wieder auf's Neue! Man kann Bücher von Tess Gerritsen einfach nicht aus der Hand legen. Immer wieder bindet sich ihr medizinisches Fachwissen gekonnt in den Handlungsstrang ein und "nervt" auch keinesfalls mit der Fachterminologie und der Schilderung diverser biologisch/chemischer Abläufe aus den unterschiedlichen Bereichen der Medizin. Einfach unglaublich gut gemacht. Ich gebe nur selten und nur im Ausnahmefall 5 Sterne, daher belasse ich es auch hier bei deren 4. Auf jeden Fall ein lesenswertes und überaus unterhaltsames Werk.
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108 von 114 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
und wieder 5 Sterne für Tess Gerritsen..., 23. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Roter Engel (Taschenbuch)
Der nächtliche Bereitschaftsdienst scheint für Dr. Toby Harper ruhig zu laufen, als ein völlig nackter alter Mann eingeliefert wird, der offensichtlich geistig total verwirrt ist und sich kaum bändigen lässt. In einem Moment der Unaufmerksamkeit, verschwindet der Alte spurlos vom Klinikgelände. Als kurz darauf ein weiterer Patient mit exakt den gleichen Symptomen unter Tobys Händen verstirbt, ordnet Toby eine Obduktion an, mit dem Ergebnis einer hochansteckenden gefährlichen Krankheit. Tobys Recherchen ergeben, dass beide Patienten aus Brant Hill, einer Luxus-Senioren-Residenz kamen, wo man offenbar mit verjüngenden Hormonkuren an den Patienten experimentiert. In Brant Hill, offenbar die Quelle der Infektionskrankheit, reagieren die Bosse sehr nervös und sauer über Tobys Nachforschungen. Es geht um viel Geld - Toby muss gestoppt werden, mit allen Mitteln, denn auch vor Mord schreckt man nicht zurück! "Roter Engel", wieder ein Pageturner erster Güte! Die Autorin schafft es erneut, den Leser mit ihrem spannenden Stil bis zum Schluss zu fesseln. Der Name Tess Gerritsen steht einfach für perfekt recherchierte, spannende Gruselszenarien und ist auch diesmal eine Empfehlung wert!
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44 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Mangelhafte Übersetzung, 17. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Roter Engel (Taschenbuch)
Man kann von einem Übersetzer kaum erwarten, dass er den medizinischen Jargon beherrscht, aber dass er gelegentlich mal ins Lexikon schaut oder einen Mediziner zu Rate zieht, wäre kein Luxus. Der Übersetzer war sichtlich überfordert. Er hat es zwar meistens irgendwie hingekriegt, aber manchmal doch auf gut Glück probiert. Dabei sind grässliche Neologismen zustandegekommen. Der Spezialist kann zwar meistens erraten, was gemeint ist, aber man staunt schon über die Kreativität des Übersetzers, mit der er sich vor dem Nachschlagen gedrückt hat. Kennen Sie eine I.v.-Flasche (das steht wirklich so drin!)? Ja klar, die Infusion ist gemeint, oder der Infusionsständer (der umfällt), je nach Kontext. Einen Notkoffer sucht man in Klinken vergeblich, obwohl man erraten würde, dass der Notfallkoffer gemeint ist. Den Begriff Bahre hört der Sanitäter gar nicht gern, denn damit transportiert man Tote. Das sollte ein Krimiübersetzer wirklich wissen. Und der (durchschnittliche) Amerikaner nimmt keine Drogen, wenn er hohen Blutdruck hat, sondern Medikamente. Man könnte lange weitermachen, warum bittet man von Verlagseite nicht einen Medizinstudenten, das Buch zu lesen, damit der Text enigermaßen verdaulich wird. Auch die von vielen Lesern beklagte Fülle der Fachbegriffe ließe sich dadurch in den Griff bekommen. Im Amerikanischen sind medizinische Begriffe in der Umgangssprache sehr viel gebräuchlicher als im Deutschen, deshalb müsste man einen beträchtlichen Teil der Fachwörter in Umgangsdeutsch übertragen.
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33 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
5 Stern Thriller im Medizinmilieu, 11. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Roter Engel (Taschenbuch)
Dieser Roman verdient die 5 Punkte ohne Zweifel. Die Story ist fesselnd, von Anfang bis Ende wird eine atemberaubende Spannung aufgebaut, die bis zum finalen Höhepunkt nicht nachlässt. Die Hauptpersonen sind gut herausgearbeitet, die Bösewichter sind besonders bösartig, der Kampf der Heldin gegen das Böse lässt den Leser mitfiebern. Ein Thriller der Extraklasse für alle, die kurzweilige, fesselnde Thriller lieben.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
keine Chirurgin, trotzdem ganz gut, 11. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Roter Engel (Taschenbuch)
"Roter Engel" war ein weiteres der vielen Tess Gerritsen Bücher, das ich gelesen habe. Leider konnte die Spannung von "Die Chirurgin" oder "Der Meister" nicht erreicht werden. Auch ist das allgemeine Handlungsumfeld ein ganz anderes. Wer allerdings auf medizinische Themen steht (wie ich) ist hier gut aufgehoben. Unklarheiten werden dem Laien verständlich erklärt. Manchmal zwar doch viel zu detailliert - aber wenigstens weiß man dann, worum es geht. Die Handlung war gut, eine neue interessante Geschichte, die Protagonisten nachvollziehbar dargestellt, die Handlungsabläufe durchgehend klar. Nur leider spannungsmäßig nicht ganz auf der Höhe. Darum auch nur 4 Sterne.
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32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Dieser Roman wird Ihnen eine Gänsehaut bescheren!, 5. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: Roter Engel (Taschenbuch)
Was geht vor in Brant Hill? Zwei Patienten des renommierten Altenheims sterben innerhalb kürzester Zeit - beide an einer geheimnisvollen Krankheit. Die Ärztin Dr. Toby Harper vermutet, dass die verjüngenden Hormonkuren, die den Pensionären verordnet werden, die Infektionsquelle sind. In den oberen Etagen von Brant Hill wird man sehr, sehr nervös. Mit allen Mitteln werden Tobys Nachforschungen verhindert - und gegen Skrupellosigkeit gibt es scheinbar keine Medizin. Doch Nichts ist so gefährlich wie eine verzweifelt kämpfende Frau... Tess Gerritsen verwebt ihre medizinischen Kenntnisse und Höchste Spannung zu einem atemberaubenden Thriller!
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
spannender Medizinkrimi, 22. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: Roter Engel (Taschenbuch)
Nach "Der Chirurgin" war "Roter Engel" mein 2. Buch von Tess Gerritsen. Die einfließenden medizinischen Fachausdrücke stören aus meiner Sicht nicht, sondern lassen die Geschichte des Buches realistischer erscheinen. Diese steht auf einer durchaus vorstellbaren Basis, insbesondere im Zeitalter der Gentechnik, die offensichtlich keine Grnzen kennt, insbesondere dann nicht, wenn wirtschaftliche Interessen dahinter stehen. Skrupellose Mediziner einer Instiution für gut situierte Rentner, verabreichen ihre Patienten verjüngenden Hormonenkuren. Es scheint so, dass diese bis ins hohe Alter körperlich völlig vital sind, wenn da nicht die Sache mit der Creutzfeldt Jakob Erkrankung wäre. Reiner Zufall und statistische Häufung oder auf die Hormonbehandlung zurückzuführen? Die Alteninstitution hat kein Interesse an Aufklärung, im Gegenteil versucht man alles, um Außenstehende und auch Mitarbeiter, die etwas näher hinter die Kulisse schauen wollen, mundtod zu machen . Erschreckend läuft auf einer zweiten Erzählebene ein Horrorzenario ab, das gegen Ende mit der Haupthandlung verbunden wird. Ein Krimi, bei dem es im wesentlichen nicht, wie so oft üblich, um die Aufklärung eines Mordes geht, sondern die Welt von skrupellosen Geldgeiern beschreibt,die einer Vielzahl von Interessenten verjüngenden Hormonen beschafft, ohne Achtung von Mensch und Moral. Durchaus lesenswert!
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44 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Wachstumshormone, 17. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: Roter Engel (Taschenbuch)
Ein sehr spannender Medizin-Thriller, bei dem auch "Nicht-Ärzte" verstehen um was es geht. Viel besser als Robin Cook. Die Autorin schreibt besser als Katy Reichs und Grisham zusammen. Es geht um alte Menschen, die jung sein möchten. Um junge Menschen, die lernen zu leben. Und jede Menge Thrill. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, bis es ausgelesen war und habe sofort den nächsten Band bestellt.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Der Topseller medizinischer Romane, 13. Juli 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Roter Engel (Taschenbuch)
Nach der Chirurgin, Todsünde, Akte Weiss und trügerischer Ruhe wurde mein 5. "Tess-Roman" zu meinem absoluten Favoriten. Wie von ihr bekannt top recherchiert (als Mediziner, der zudem lange in der Hormonbranche tätig war, weiß ich, wovon ich rede!!!) und einfach packend. Man sollte das Buch nur zu lesen beginnen, wenn man ausreichend Zeit hat, denn man kann es nicht weglegen. In meinen Augen weniger blutrünstig als manch andere ihrer Romane! So schlimm es für meinen Berufsstand ist, aber der Inhalt ist garnicht sooo unrealistisch!!
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