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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen18
4,7 von 5 Sternen
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am 12. Dezember 2014
Das sehr gewichtige Werk tritt mit einem großen Anspruch an die Öffentlichkeit: Es will die erste vollständige Ausgabe sein. Aber ist es das? Nun gibt es mehrere Ausgaben des Schriftenzyklus (um den es sich hier genaugenommen handelt), wie die Bearbeiter und Übersetzer dankenswerterweise in ihren textkritischen Anmerkungen hervorheben. Doch weder finden sich alle Texte der gelobten dreibändigen Ausgabe von Dudjom Rinpoche (hier fehlen beispielsweise die drei Abhandlungen, die die Autoren auf Seite 497-498 aufzählen (unter "Pfad der geschickten Mittel"). Noch haben die Autoren alle Texte aus dem modernen indischen Nachdruck (Neu Delhi 1985) oder den Kar gling zhi khro (TBRC Nr. 881) aufgenommen. Wären alle Texte übersetzt worden, wäre das Buch allerdings erheblich umfangreicher geworden. Damit haben sie aber ein neues Werk geschaffen, eine gut annotierte, teilweise textkritisch überarbeitete Auswahl von Texten aus dem Zyklus der Friedlichen und Rasenden des Karling. Das Werk umfasst damit eine reduzierte komplette Anleitung zur Praxis dieses zab chos - dieser tiefgründigen Belehrung, von den vorbereitenden Übungen bis hin zu kompletten Sadhanas. Und es wird sofort klar, dass das bloße Lesen dieses Schatztextes (terma) nicht ausreicht, um den Zeitpunkt des Todes möglichst effektiv zu nutzen. Das wäre naiv. Mit diesem Text betreten wir eine Gedankenwelt, die eine auf einem linearen Zeitstrahl reisenden Seele nicht kennt. Vielmehr ist alles im Fluss, setzt sich zusammen und löst sich wieder auf. Und es gibt nicht nur einen Zwischenzustand (Bardo) - sondern gleich sechs davon. Eine Existenz folgt einer vorherigen und geht einer späteren voran. Soll heißen: Wir sind immer und überall in einem Bardo und in jedem besteht die Möglichkeit zur Befreiung mit einer ganzen Menge von geschickten Mitteln. Besonders ist der Bardo des Todes dadurch, dass durch die Trennung des Bewusstseinaggregats vom Körper die Gelegenheit zur Buddhaschaft am besten ist. Neben Kenntnissen in buddhistischer Philosophie im allgemeinen benötigen wir zu einem vertieften Verständnis auch Kenntnisse der Gedankenwelt des Guhyagarbhatantra mit seinen komplexen Zahlen- und Farbensymboliken. Und ja, es gibt auch sexuelle Praktiken (auch wenn die Autoren dies uns aus irgendwelchen Gründen vorenthalten). Diese Hintergründe müssen durch angestrengtes Studium erarbeitet, verinnerlicht und praktiziert werden. Ein Leben lang.
Leider haben sich in das Buch ein paar Fehler eingeschlichen. Nur ein Beispiel: Auf Seite 176 lesen wir: "Ich verbeuge mich vor der rotschwarzen, löwenköpfigen Kankhamukhi". Im tibetischen Text (Delhi-Nachdruck S. 338 recto 4) wird die Pisaci so beschrieben: kangka'i mgo can, also "mit dem Kopf eines Milan versehen". So wird es auch später übersetzt. Gewisse Diskrepanzen gibt es auch zwischen den Beschreibungen im Text und dem Bildteil. Gita, die Gefährtin Amitabhas, wird im indischen Nachdruck und im kar gling zhi khro-Text zuweilen Kirti genannt. Und sie wird nicht mit Trommel sondern mit einer Laute dargestellt (hier hätte ich mir eine kritische Anmerkung gewünscht). Die Liste könnte verlängert werden.
All diese kleinen Unzulänglichkeiten wären an und für sich nicht schlimm, aber sie stören, da der Praktizierende diese Bilder ja vor seinem Auge aufbauen ("visualisieren") muss. Daher trotz aller Begeisterung für das optisch ansprechende Werk nur vier von fünf möglichen Sternen. Möge Gutes entstehen.
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am 26. November 2008
Sollte ich wider Erwarten eines Tages meine Augen für immer schliessen, kann ich nur hoffen, dass dieses Buch vorher in Griffnähe ist. Von allen Ausgaben des berühmten tibetischen Totenbuchs, ist diese Ausgabe die vollständigste und am besten kommentierte, die es auf Deutsch gibt. Jahrzehntelang war die Ausgabe von Evans-Wentz das Mass aller Dinge, doch jetzt liegt endlich der ganze Text vor, der dieses schwierige aber wichtige Werk leichter verdaulich macht.
Es ist schwer zu glauben, dass der Inhalt diese Buches einem im Augenblick des Todes nützlich sein kann, aber was wäre die Alternative? Wenn sie sich trotzdem durchringen können, es zu lesen, werden sie den Inhalt nie mehr vergessen, und wer weiss, welchen Nutzen sie daraus im entscheidenden Moment ziehen können.....
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am 14. Mai 2011
Ich hatte mir dieses Buch schon einmal bestellt, hatte es dann verliehen und demjenigen letzendlich geschenkt. Mich hat diese Schrift unheimlich beeindruck, deshalb musste ich es mir dann nochmal bestellen! Denn es stimmt, wer es einmal gelesen hat kommt davon nicht mehr los!
Ich für meinen Teil bin sehr an diesem Thema interessiert und habe dieses Buch mit Ehrfurcht gelesen! Die erwartete Erleuchtung kam nun nicht aber diese Schrift hat mich dazu gebracht darauf zu hoffen als tibetischer Mönch wiedergeboren zu werden um mit Herz und Geist diese Lehren zu leben!
Einzusehen das es um unser Selbst geht, wie es in vergangener Zeit war und wie es in Zukunft sein wird ist für mich jedenfalls das Thema was mich nach diesem Buch konsequent beschäftigt. Aufjedenfall ist dies schwere Philosophie und ein wirklich gelungener Versuch die Welt und Ihre Ordung zu erklären.
Ganz nach der Weisheit: "Jeder ist seines eigenes Glückes Schmied"
Absolut empfehlenswert und einfach nur ergreifend!!!
Danke für diese großartige Übersetzung und das eingehende Vorwort des 14 Dalai Lama
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TOP 500 REZENSENTam 18. August 2014
Letztlich sind wir weit davon entfernt, Aussagen darüber machen zu können, was mit uns einmal geschehen wird wenn wir sterben werden. Eines ist gewiss, jeder der lebt, wird diese Erfahrung des Übergangs, wie auch immer man das verstehen, oder definieren mag, einmal machen.
Nun haben westliche Autoren, wie Kübler-Ross, oder Jakoby, auch schon eine Menge Material zusammen getragen. Genau betrachtet, finden sich auch Ähnlichkeiten und Überschneidungen in der Beschreibung dessen was geschieht. Hier sind es Begriffe, die aus der Medizin und aus den Neurowissenschaften, oder der Psychologie, stammen. Dort sind es Begriffe, die einen Erkenntnisweg beschreiben. Eine Entwicklung, in der sich jeder bereits befindet und in gewissem Umfang auch bereits Fortschritte gemacht hat. Wenn man das Leben und auch das Sterben so betrachtet, kann es keine einzige sinnlose Existenz geben. Wenn es keine sinnlose Existenz gibt, dann ist manches das uns als sinnlos erscheinen mag, vielleicht anders zu betrachten, als wir das bisher gewohnt sind.
Ich habe vor Jahren schon einmal einen Anlauf gemacht, das Ägyptische Totenbuch zu lesen.
Das empfand ich als sehr bereichernd. Nun gibt es manche Westler, die in den letzten 20 Jahren von sich sagen dass sie Buddhisten geworden seien. Das interessierte mich in zunehmendem Maße. Was die Menschen dazu veranlasst, die eigenen religiösen Wurzeln zu verlassen und sich anderen Kulturen und Überlieferungen zuzuwenden.
Eines scheint mir in einer Zeit, in der es immer mehr weltanschauliche Konflikte zu geben scheint, wichtig zu sein: Den anderen Menschen und seine Überzeugung zu achten. Das muss immer beinhalten,die Toleranz, gegenüber einer Mehrzahl von Möglichkeiten.
Ich bin gespannt, welche neuen Erkenntnisse diese Lektüre bringen mag, die sicherlich nicht in 4 Wochen abgeschlossen ist.
Äußerlich betrachtet, ist das Buch sehr schön gemacht, mit Leineneinband und hervorragendem Druck, so dass es schon eine Freude ist, das Buch in die Hand zu nehmen.
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am 15. Januar 2015
Sehr Schönes Buch. Allerdings sollte Ihr Geist und Verstand nicht auf die Biebel oder Islam ausgelegt sein. Sie sollten die Lehren BUDDHAS kennen oder Budhistisches grundwissen haben um sich darauf Einstellen zu können. Es geht um Anweisungen nach dem Tod. Hier wird kein Jesus oder Engel Sie Abholen! Nicht Unbedingt! Geist über Materie!!!
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am 18. September 2014
Bei weitem das beste Buch das ich je gelesen habe. Hat meine gesamte Lebenseinstellung zum positiven geändert. Danke dafür an die Verfasser dieses tollen Werkes.
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am 5. Februar 2011
Noch habe ich das Buch noch nicht fertig gelesen, aber soviel kann ich jetzt schon sagen die fünf Punkte sind verdient, mann sollte sich viel Zeit lassen und so manchen Abschnitt auch mehrmals durcharbeiten.
Vor allem ist es eine andere Darstellung vom Leben nach dem Tod und der Wiedergeburt,als uns die Christlichen Religionen erzählen.
Empfehle das Buch jedem der kritisch den Christlichen Religionen gegenüber steht, und nicht alles glaubt was uns seit Jahrhunderten eingeredet wird, denn mann sollte nicht vergessen,dass es Schriften gibt die weit älter als die Bibel sind.
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am 23. April 2016
Sicherlich gut übersetzt - sehr hoch wertige Ausführung - inhaltlich aber nur schwer lesbar - aber wahrscheinlich bin ich nur nicht der richtige Leser
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am 4. August 2014
Wer die Dialektik Methaphysischen Erlebens aus Eigenerfahrung schon für sich vielfältig erlebt gemacht hat, versteht, dass es hierbei nicht um Glauben geht, sondern schon um tiefere und höhere Seinserfahrungen.
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am 29. November 2013
Kann ich nur sehr herzlich empfehlen. Es ist eine sehr realistische Lebens- und Totenansicht. Die ist so realistisch, dass sogar nach Jahrtausend auch in der Moderne sehr gut passt. Außerdem losgelöst von jeder Religion und universell gültig.
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