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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ungewöhnliche Lebensgeschichte mit tragischer Wendung
Ein wunderschönes Cover mit einem Herrenhaus im Grünen und rubinrote Rosen, die sich vor dem Hintergrund farblich absetzen, machen den Leser auf das Buch „Die Mitternachtsrose“ von Lucinda Riley aufmerksam. Das Titelbild deutet auf eine verträumte Geschichte im herrschaftlichen Ambiente hin. Jedoch ziehen am Himmel dunkle Wolken auf und so wie...
Vor 15 Monaten von Girdin veröffentlicht

versus
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Exotisches und große Gefühle
Zwei Handlungsstränge in zwei Zeitebenen mit zwei weiblichen Hauptfiguren aus zwei verschiedenen Kulturen bestimmen das Geschehen in Lucinda Rileys neuem Roman „Die Mitternachtsrose“. Wie bereits in „Das Orchideenhaus“, dem Überraschungserfolg der irischen Autorin, wird auch hier eine tragische Liebesgeschichte, die vor vielen Jahrzehnten...
Vor 11 Monaten von Hamlet veröffentlicht


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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ungewöhnliche Lebensgeschichte mit tragischer Wendung, 12. Februar 2014
Von 
Girdin - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Mitternachtsrose: Roman (Kindle Edition)
Ein wunderschönes Cover mit einem Herrenhaus im Grünen und rubinrote Rosen, die sich vor dem Hintergrund farblich absetzen, machen den Leser auf das Buch „Die Mitternachtsrose“ von Lucinda Riley aufmerksam. Das Titelbild deutet auf eine verträumte Geschichte im herrschaftlichen Ambiente hin. Jedoch ziehen am Himmel dunkle Wolken auf und so wie diese scheinbar drohend über dem Anwesen stehen, so wird auch die Liebe der Protagonistin Anahita zu einem Mann überschattet von einem tragischen Schicksal. Für ihren Geliebten ist sie wie eine Mitternachtsrose eine Besonderheit von dunkler Schönheit und für diesen Roman titelgebend.

Die Erzählung beginnt im Jahr 2010 in Darjeeling im Norden Indiens, wo Anahita wohnt und ihren 100. Geburtstag im Kreis ihrer Familie feiert, die aus diesem Anlass aus allen Teilen Indiens anreist. Bereits im Prolog erfährt der Leser von der mystischen Gabe die Anahita, wie auch einigen ihrer Vorfahren, eigen ist. Anahita hat ihre Lebensgeschichte für ihren Sohn aufgeschrieben, von dem sie getrennt wurde, als dieser drei Jahre alt war. Später hat sie eine Sterbeurkunde ausgehändigt bekommen, doch sie fühlt, dass ihr Sohn noch lebt. Niemandem in der Familie hat sie bisher erklärt, warum sie das glaubt. Nun ist es ihr Enkelsohn Ari Malik, ein Unternehmer in Bombay, an den sie sich wendet und ihm ihr Skript aushändigt, da sie fest davon überzeugt ist, dass dessen Zukunft damit in Verbindung steht.

Im Sommer 2011 wird auf dem Anwesen Astbury Hall in Dartmoor/England ein Film gedreht, der in den 1920ern spielt, zu dem die bekannte amerikanische Schauspielerin Rebecca Bradley anreist. Vor ihrer Abreise hat ein Schauspielkollege ihr einen Heiratsantrag gemacht, den sie jedoch noch nicht angenommen hat. Doch ihr Freund hat die Meldung bereits an die Medien gegeben und Rebecca fühlt sich dadurch ihrem Freund verpflichtet. Als sie mit gekürzten, blondierten Haaren und Kleidung der 1920er auf den Hausherrn Anthony Astbury trifft, erkennt dieser eine große Ähnlichkeit zu seiner Großmutter. Hat Rebecca eine familiäre Beziehung zu Astbury Hall? Da Rebecca von Pflegeeltern aufgezogen wurde und ihre Vorfahren nicht kennt, wäre dies möglich.

Inzwischen hat in Bombay Ari das Manuskript seiner Großmutter wiedergefunden. Er hatte es in einer Schublade verstaut und vergessen. Auf dem Flug zu einem Geschäftstermin in England, beginnt er darin zu lesen. Die Erzählung bringt ihn gedanklich unter anderem nach Astbury Hall. Da er noch einige Zeit in England erübrigen kann, trifft er kurz nach Beginn der Dreharbeiten dort ein, um sich ein Bild vor Ort zu machen, wo Anahita eine Zeit Ende der 1910er Jahre gelebt hat. Durch seine Fragen fühlt sich Anthony mit einer familiären Vergangenheit konfrontiert, die er lieber ruhen lassen möchte.
Der Roman ist aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Die Autorin lässt Anahita ihre Lebensgeschichte in der Ich-Form über alle Zeitebenen hinweg erzählen. Die Handlungen in der Gegenwart schildert die Autorin aus einer allgemeinen Sicht. Außerdem hat Lucinda Riley Einträge aus einem fiktiven Tagebuch von Anahitas Geliebtem eingefügt, zum besseren Verständnis von dessen Blick auf die Geschehnisse eingefügt und zur Auflockerung der Erzählweise.

Von Beginn an trägt dieses Buch gewisse Geheimnisse, die sich nach und nach aufdecken und für den neugierigen Leser zum Ende des Buches nochmals zu einer unerwarteten Wendung führen. Diese Geheimnisse und ein flüssiger Schreibstil lassen die Seiten des Buchs beim Lesen nur so dahinfliegen. Die Autorin hat Vergangenheit und Gegenwart kunstvoll miteinander verbunden. Die Handlung lässt die Protagonisten nicht nur wie der Leser erwartet, aufeinander zu treiben, denn sowohl Rebecca wie auch Ari und Anthony sind eingebettet in ihren eigenen familiären beziehungsweise partnerschaftlichen Hintergrund. Dieses Buch hat mir besser gefallen wie „Das Orchideenhaus“ vor allem aufgrund der Konstruktion und Glaubhaftigkeit der Geschichte. Solche Romane funktionieren natürlich nur, wenn der Leser auch Zufälle akzeptiert und die Entscheidungen der handelnden Personen nicht ständig anzweifelt.

Insgesamt konnte mich der Roman sehr gut unterhalten und ich bin gerne eingetaucht in die pompöse Welt der Maharadschas in Indien und dem beeindruckenden Leben der Landadligen in England, die aber beide gesellschaftlich gesehen zum Ausgang des ersten Weltkriegs gerade für Frauen stark reglementiert waren. Einige Konventionen überdauern diese Regelungen bis heute, wie der Leser in diesem Buch erfährt. Gerne vergebe ich eine Leseempfehlung.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Exotisches und große Gefühle, 21. Juni 2014
Von 
Hamlet - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Mitternachtsrose: Roman (Gebundene Ausgabe)
Zwei Handlungsstränge in zwei Zeitebenen mit zwei weiblichen Hauptfiguren aus zwei verschiedenen Kulturen bestimmen das Geschehen in Lucinda Rileys neuem Roman „Die Mitternachtsrose“. Wie bereits in „Das Orchideenhaus“, dem Überraschungserfolg der irischen Autorin, wird auch hier eine tragische Liebesgeschichte, die vor vielen Jahrzehnten ihren Anfang nimmt mit einem Familiengeheimnis verknüpft, dessen Auswirkungen bis weit in die Gegenwart hineinreichen.

Eine indische Geburtstagsfeier, bei der die Jubilarin Anahita ihr Leben an sich vorbeiziehen sieht, endet damit, dass diese ihrem Urenkel Ari Malik persönliche Aufzeichnungen mit der Bitte überreicht, diese erst nach ihrem Ableben zu lesen und ihr Vermächtnis zu erfüllen. Was dieser allerdings nicht ahnt - seine Reise wird ihn zehn Jahre später ins weit entfernte England führen. Und dort kreuzen sich seine Wege mit denen von Rebecca Bradley…

Besagte Rebecca ist eine junge amerikanische Schauspielerin, die zu Dreharbeiten nach England beordert wird. In ihrem Privatleben geht es derzeit drunter und drüber, und so kommt ihr der Ausflug nach Europa gerade recht. Am Drehort, dem Landsitz der Familie Astbury, angekommen stellt sie mit Verwunderung fest, dass die Ähnlichkeit zwischen ihr und Lady Violet, der Großmutter des Hausherrn, frappierend ist, was natürlich ihre Neugier weckt. Zuerst allein, später mit dem in der Zwischenzeit eingetroffenen Ari Malik, beschäftigt sie sich mit der Geschichte des Herrenhauses und seiner Bewohner und fördert Erstaunliches zutage.

Indien und England - in und zwischen diesen beiden Kulturen bewegen sich die beiden Protagonistinnen, die abwechselnd zu Wort kommen und ihre Geschichte erzählen. Natürlich ist es nicht verwunderlich, dass Anahitas Schilderungen um ein Vielfaches schillernder und interessanter als die von Rebecca sind. Exotische Länder, große Gefühle und jede Menge Drama – in „Die Mitternachtsrose“ ist alles vorhanden, was die weibliche Leserschaft von einem unterhaltsamen Schmöker erwartet.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eigentlich sprachlos...., 19. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Mitternachtsrose: Roman (Kindle Edition)
...weil es sooo schön war! Aber dennoch MUSS ich einfach was zu diesem Buch sagen.
Ich hatte schon bei einigen Büchern diese bekannte Situation, dass man es nach dem Ende seufzend zugeschlägt und der Geschichte noch einige Momente nachhängt.
Bei diesem aber waren bzw. sind die Nachwehen extrem...!
Nach nun fast einer Woche bin ich immer noch traurig, dass es zuende ist und habe gar keine Lust ein neues anzufangen, weil ich einfach irgendwie in dieser Geschichte bleiben möchte...
Es macht süchtig, wurde bereits hier erwähnt - das kann ich nur bestätigen!!
Man taucht ein in den Zauber der englischen Moorlandschaft, in eine alte und eine neue Geschichte der Protagonistinnen, mit deren Gefühlen und Handeln man sich gut identifizieren kann.
Indien interessiert mich nun nicht so sehr, trotzdem waren auch die Geschehnisse, die sich dort abspielten sowie die Beschreibungen der Paläste etc. nicht langweilig für mich.
Lucinda Riley ist neben Charlotte Link zu meiner Mit-Lieblingsautorin geworden und ich werde "Das italienische Mädchen", auch wenn es ein älterer und anderer Roman als die letzten vier von ihr ist, ganz sicher auch lesen.
"Die Mitternachtsrose" empfand ich jedenfalls als ihr bisheriges Meisterwerk!
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41 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Lasst, wenn ich gegangen bin, meine Gedanken zu euch kommen ...", 24. Januar 2014
Von 
Carmen Vicari "dg9tm" (Dossenheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Mitternachtsrose: Roman (Gebundene Ausgabe)
Indien, im Jahr 2000. Anahita feiert ihren 100. Geburtstag im Kreise ihrer Familie. Innerlich beschließt sie, dass es Zeit wird, ihre aufgeschriebene Lebensgeschichte weiter zu geben. Doch an wen? Sie entscheidet sich für ihren Urenkel Ari und trägt ihm auf, ihren Sohn Moh, ihr erstes Kind zu finden. Obwohl man ihr damals gesagt hat, dass Moh im Alter von drei Jahren ums Leben kam, war Anahita zeit ihres Lebens davon überzeugt, dass Moh lebt. Allerdings war es ihr nicht geglückt, ihn zu finden. Ari soll nun ihre Aufzeichnungen von damals lesen und Moh finden bzw. rekonstruieren, was mit ihm geschehen ist.

Aber Ari hat zunächst nur seine Karriere im Sinn und so wandern Anahitas Aufzeichnungen in eine Schublade und gehen vergessen. Als Ari rund 11 Jahre später vor den Trümmern seiner Beziehung steht, fallen ihm Anahitas Aufzeichnungen wieder ein. Zwar ist seine Urgroßmutter mittlerweile verstorben, doch nagt an ihm der Gedanke, dass er das Versprechen, das er ihr gegeben hatte, nie eingelöst hat. Ari macht sich auf die Suche nach seiner Vergangenheit, nach Anahitas verlorenem Sohn und nach den Wurzeln seiner Familie.

London, 2011. Rebecca Bradley landet völlig überstürzt in London, wo sie für den Dreh zu einem Film erwartet wird. Kurze Zeit vorher hat ihr Freund Jack Heyward einen Heiratsantrag gemacht, den Rebecca nicht beantwortet hat. Dennoch sind die Zeitungen plötzlich voll von der überraschenden Verlobung der beiden und die Presse ist hinter ihr her.

Um so dankbarer ist sie, als sie erfährt, dass sie während der Dreharbeiten auf dem uralten englischen Landsitz Astbury Unterschlupf finden kann. Fern ab von der Presse, hofft Rebecca, die Antwort zu finden, die sie Jack eigentlich immer noch schuldet. Es ist eine besondere Ehre, dass Rebecca auf dem Landsitz wohnen darf, denn der letzte Lord Astbury lebt zurückgezogen von der Welt und mag eigentlich keine Besucher. Dass er seinen Landsitz als Filmkulisse zur Verfügung stellt, ist den Geldnöten des Lords geschuldet.

Rebecca fühlt sich wohl an diesem Ort, der ihr Ruhe und Frieden beschert. Die Filmarbeiten kommen gut voran, bis Haushälterin und Lord Astbury feststellen, dass Rebecca eine frappierende Ähnlichkeit mit seiner verstorbenen und hochverehrten Großmutter Violet hat. Von da an weicht der Lord Rebecca nicht mehr von der Seite.

Für mich war es das erste Buch von Lucinda Riley. Schon vor dem Lesen hat mich die Aufmachung des Buches ganz für es eingenommen. Eine verträumt-idyllische Landschaft mit einem alten Herrensitz im Hintergrund, am oberen Ende dicke sattrote Rosenblüten, die in das Bild rein ragen. Ein dazu passendes Lesezeichen sowie ein Lesebändchen runden den ersten Eindruck sehr positiv ab.

Die Geschichte gliedert sich in zwei Handlungsstränge. Zum einen wird die Geschichte von Anahita erzählt. Zum anderen begleitet der Leser Rebecca in der Gegenwart bei ihrem Aufenthalt in Astbury.

Zunächst entwickeln sich beide Handlungsstränge alleine weiter, ohne dass man eine sichtbare Verbindung zwischen ihnen erkennen kann. Die Geschichte spielt teilweise in Indien und teilweise in England. Erst nach und nach wird deutlich, wie Anahitas Geschichte mit der Geschichte von Astbury zusammenhängt.

Faszinierend fand ich die Beschreibungen von Anahita, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Indien spielen. Farbenprächtig erzählt die Autorin von Anahitas Leben als Gefährtin einer Prinzessin und wie sie nach einigen unglücklichen Tagen zur Freundin einer anderen Prinzessin wurde. Die Autorin versteht es, mit Worten die Exotik Indiens vor den Augen der Leser lebendig werden zu lassen.

Wie nüchtern wirken dagegen die Passagen, in denen sich der Leser Rebecca wieder widmen muss. Doch auch diese Geschichte hat ihren Reiz, wenn auch auf eine ganz andere Art. Rebecca kommt eher zufällig nach Astbury und stellt fest, dass sie einer Bewohnerin von Astbury zum Verwechseln ähnelt. Wie kann das sein? Ohne es recht zu wollen, macht sie sich auf die Suche nach der Geschichte von Astbury und ihren Bewohnern. Dabei bekommt sie unerwartete Hilfe von Ari, den sein Weg ebenfalls nach Astbury geführt hat.

Die Figuren sind so facettenreich wie im wahren Leben. Lucinda Riley schafft es, jeder Figur ihren eigenen Charakter einzuhauchen und sie so für den Leser greifbar zu machen. Natürlich sind Anahita und Rebecca die Hauptprotagonisten. Auch Ari kann sich einen Platz direkt dahinter behaupten, wirkt jedoch nicht so plastisch wie die beiden Frauen. Liebenswerte Nebendarsteller wie die Haushälterin von Astbury oder die Freundin von Anahita finden sich ebenso wie unsympathische Charaktere in dem Buch. Jede Figur ist anders und wirkt damit um so glaubwürdiger und lebendiger.

Beide Handlungsstränge haben ihr eigenes Tempo. Mir kam es so vor, als wäre die Geschichte von Anahita fesselnder und spannender als die von Rebecca, der man deutlich anmerkt, wie sehr sich Rebecca nach Ruhe sehnt und wie verunsichert und verletzlich sie nach der Entdeckung der Ähnlichkeit doch ist. Aber gerade diese Abwechslung zwischen den beiden Strängen macht das Buch so besonders. Man bekommt als Leser eine Atempause, ohne dass die Geschichte dafür langweilig oder zäh werden muss. Sie bleibt durchweg spannend, wechselt lediglich das Tempo.

Die Geschichte ist in sich schlüssig und rund. Sie lädt zum Weiterträumen ein und lässt den Leser das Buch mit einem zufrieden Seufzer zuklappen. Gefehlt hat mir nur ein Glossar, in dem die indischen Begrifflichkeiten erklärt werden. Manches konnte man sich zwar aus dem Kontext heraus erschließen, doch einiges musste ich als unklar hinnehmen. Auch ein Nachwort zur Entstehung der Geschichte habe ich vergeblich gesucht.

Trotzdem war dies eine sehr schöne und fesselnde Familiengeschichte, an die ich mich noch lange zurückerinnern werde.

Fazit:
Eintauchen in den Zauber Indiens und im kalten England auf Spurensuche gehen, wer diese Kombination mag, wird bei diesem Buch fündig. Für mich war das Buch schon jetzt ein Lesehighlight im Lesejahr 2014 und ich kann es jedem Leser, der geheimnisvolle Familiensagas mag, nur ans Herz legen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein fesselnder Familienepos voller Wendungen - 4,5 Sterne, 6. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Mitternachtsrose: Roman (Gebundene Ausgabe)
"[Ich spürte], dass sich der Kreis in unserem jungen Leben schloss. Unsere Zukunft würde nicht das Märchen werden, von dem wir als kleine Mädchen geträumt hatten, als wir zusammen im Gras lagen und zu den Sternen emporblickten. Die Liebe hatte uns beide auf unerwartete Weise berührt und verändert."
["Die Mitternachtsrose" // Lucinda Riley // S. 313]

Erster Satz:
Heute ist mein einhundertster Geburtstag.

Inhalt:
Innerlich aufgelöst kommt die junge amerikanische Schauspielerin Rebecca Bradley im englischen Dartmoor an, wo ein altes Herrenhaus als Kulisse für einen Film dient, der in den 1920er Jahren spielt. Vor ihrer Abreise hat die Nachricht von Rebeccas angeblicher Verlobung eine Hetzjagd der Medien auf die junge Frau ausgelöst, doch in der Abgeschiedenheit von Astbury Hall kommt Rebecca allmählich zur Ruhe. Als sie jedoch erkennt, dass sie Lady Violet, der Großmutter des Hausherrn Lord Astbury, frappierend ähnlich sieht, ist ihre Neugier geweckt. Dann taucht Ari Malik auf: ein junger Inder, den das Vermächtnis seiner Urgroßmutter Anahita nach Astbury Hall geführt hat. Je mehr Rebecca aber in die Vergangenheit und in ihre Rolle eintaucht, beginnen Realität und Fiktion zu verwischen – und schließlich kommt sie nicht nur Anahitas Geschichte auf die Spur, sondern auch dem dunklen Geheimnis, das wie ein Fluch über der Dynastie der Astburys zu liegen scheint… [via Amazon]

Meine Meinung:
Es gibt Geschichten, in die man eintaucht, ohne es zu merken. Plötzlich steckt man mitten im Geschehen und ehe man es sich versieht, hat man die Hälfte gelesen, ohne es geplant zu haben. "Die Mitternachtsrose" war so ein Buch für mich und das, obwohl ich vor der Lektüre nicht unbedingt davon überzeugt war, dass mir die Art Buch gefallen könnte. Weit gefehlt, denn mit diesem tragischen Familienepos hat Lucinda Riley mir ein - für mich - ganz neues Genre eröffnet und mir Lust auf mehr gemacht (so viel mehr, dass ich mir direkt all iher anderen Bücher bestellen musste!). In "Die Mitternachtsrose" fließen die Vergangenheit und die Gegenwart ineinander und ergeben eine Geschichte, die voller Entdeckungen, Spannung und Weite ist - und vor allen Dingen einige faszinierende Szenarien bereithält. War man gerade noch gefesselt von der bunten indischen Welt mit Maharadscha und goldenen Palästen, so wird man im nächsten Moment in das kalte England katapultiert, hinein in ein Herrenhaus voller Intrigen und Geheimnisse. Diese Geschichte ist eine Entdeckungsreise und ein Familienepos, so fesselnd und detailreich, dass man sich in dieser Welt vollkommen verlieren kann.

Dramatisch und dabei doch schön, fesselnd ohne blutig zu sein und breitgefächert ohne überladen zu wirken - so oder so ähnlich könnte man die Geschichte um Rebecca, Anahita und co. beschreiben und doch würde das die besondere Atmosphäer des Buches nicht annähernd beschreiben. Das Buch ist in zwei unterschiedliche Zeitebenen aufgeteilt und erzählt rückblickend die Geschichte der jungen Inderin Anahita und in der Gegenwart die Geschichte ihres Enkels Ari und einer berühmten Schauspielering namens Rebecca - all diese Handlungsstränge treffen sich in England und ergeben dann die Geschichte, wobei das längst nicht alles hin. Die Binnenhandlung um Anahita umfasst die Geschichte ihrer Familie, eine große Freundschaft und ihre Entwicklung, sowie die Selbstfindung und die große Liebe, die nicht sein darf, während die Rahmenhandlung auf dem Anwesen in England spielt, auf welchem versucht wird, die Geschichte um Anahita zu rekonstruieren. Die Suche nach Antworten, die immer neue Fragen ergeben und letztendlich die Auflösung der Geschichte in der Vergangenheit und auch in der Gegenwart erzeugen eine unglaublich konstante Spannung, die nicht sich die knapp sechshundert Seiten nicht anmerken lassen.

"Für gewöhnlich erkennt man zukunftsträchtige, alles verändernde Momente des Lebens erst einmal nicht. Auch dieser verlief eher unspektakulär."
[S. 108]

Dabei muss man trotz aller Liebe zum Detail, dem leicht lesbaren und beschreibendem Stil und der wahnsinnig dreidimensionalen und breitgefächerten Atmosphäre zugeben, dass das Buch nicht in jedem Winkel perfekt ist. Tatsächlich hapert es gerade an einigen Figuren der Rahmenhandlung, sodass allen vorran Rebecca sehr blass und ungreifbar bleibt. Bis zum Ende konnte ich keine wirkliche Sympathie für sie aufbringen, da sie relativ passiv bleibt - zwar ist ihre Rolle nicht unbedingt unglaublich tragend für die Geschichte, aber gerade zum Ende hin hätte ich mir mehr von ihr erhofft. Im Gegensatz dazu sympathisiert man schnell mit Anahita und ihrer Lebensgeschichte und verliert sich in ihren Erzählungen - gerade die Passagen, die in Indien spielen haben mich durchweg fasziniert und begeistern können, aber auch das graue England hatte seinen ganz eigenen Charme. Die Geschichte selbst ist tragisch und hat mir ein ums andere Mal das Herz förmlich herausgerissen, aber dennoch konnte ich nicht zu lesen aufhören. Die vielen Verstrickungen und Schicksalsschläge, die Anahita erlebt, fügen sich perfekt ins Gesamtbild und wissen zu fesseln.

Auch in der gegenwärtigen Erzählhandlung wird eine fesselnde Geschichte erzählt, bei der man immer wieder miträtselt, was das Geheimnis in Astbury Hall denn nun sein könnte und wem man wirklich trauen kann - hier wird man öfter mal aufs Glatteis geführt, was aber auch dafür sorgt, dass die Geschichte tatsächlich niemals langweilig wird. Allerdings muss man anmerken, dass die Gegenwartshandlung bei weitem nicht dieselbe Tragweite und Tiefe hat, wie die Rückblenden. Dennoch hat die ganze Geschichte so viele Facetten und Handlungen, dass man zu jeder Zeit wissen will, wie es jeder Figur ergeht - gerade auch wegen der vielen schockierenden und überraschenden Wendungen, die einen zu jedem Zeitpunkt völlig unvorbereitet treffen. Ich für meinen Teil stecke noch immer halb in Indien und halb in England fest und versuche dem Sog der Geschichte zu entkommen - wer Familienepen, tragische Verstrickungen, Liebe und Freundschaft in einem Buch mag, wird hier voll und ganz auf seine Kosten kommen, denn dieses Buch nimmt einen mit auf eine Reise und Rätselsuche, der man sich kaum entziehen kann.

Fazit:
Lucinda Riley war bis vor Kurzem noch ein Garant für kitschige Liebesgeschichten für mich - ohne, dass ich je etwas von ihr gelesen hätte. Mit "Die Mitternachtsrose" hat sie mir eine völlig neue Welt eröffnet, in die mich sofort fallen lassen konnte und die mir neben unglaublich guter Unterhaltung, eine vielseitige und komplexe Geschichte geboten hat, die mich in ihren Bann gezogen hat. Ob andersartiges und buntes Indien oder graues und charmantes England - atmosphärisch ist dieses Buch durchgängig unschlagbar. Zwar schwächelt die Rahmenhandlung zwischendurch ein wenig, doch die Binnenhandlung um Anahita macht all das schnell wieder wett. Mit viel Liebe zum Detail, Gefühl und Tragik erzählt Riley einen Familienepos und arbeitet eine Lebensgeschichte auf, die mich tief berühren konnte - unbedingt lesen! 4,5 Sterne
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Familiendrama vom Feinsten, 3. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Mitternachtsrose: Roman (Gebundene Ausgabe)
Beschreibung:

2000: Im Kreise ihrer Familie feiert die Inderin Anahita ihren 100. Geburtstag. Da sie merkt, dass sich ihr Leben dem Ende zuneigt beschließt sie, ihren Urenkel Ari indirekt in ihre Lebensgeschichte einzuweihen. Sie erzählt ihm, dass ihr Sohn Moh noch lebt – eine Mutter spürt so etwas. Anahita glaubt nicht an die Richtigkeit der ihr damals ausgehändigten Sterbeurkunde. Und so gibt sie Ari Aufzeichnungen mit und bittet ihn, zur gegebener Zeit die Vergangenheit aufzuarbeiten.
Doch auf Grund seines Ehrgeizes rückt dies immer weiter in den Hintergrund. Erst im Jahre 2011 erinnert er sich an das gegebene Versprechen und macht sich auf den Weg nach London, um die damaligen Geschehnisse zusammen zu fügen.

In London finden währenddessen Dreharbeiten zu einem Film statt. Die Schauspielerin Rebecca Bradley versucht dabei, ihr Privatleben wieder unter einen Hut zu bekommen und auf einige Fragen Antworten zu finden.
Durch einige Geschehnisse zieht die junge Frau nicht in ein Hotel, sondern findet Unterschlupf auf dem englischen Landsitz Astbury. Eigentlich fühlt sie sich sehr wohl dort und genießt die Ruhe. Doch dann konfrontiert Lord Astbury Rebecca mit der Tatsache, dass es eine sehr große Ähnlichkeit zwischen ihr und seiner Großmutter Violet gibt. Und ab da passieren merkwürdige Dinge.

Meine Meinung:

Zunächst einmal finde ich das Cover traumhaft schön. Die Wolken, die sich zusammenziehen und etwas bedrohliches andeuten. Der Blich auf Astbury, welcher zum träumen anregt. Ebenso eine Farbwahl, die das Ganze schon fast wie ein Foto aussehen lassen. Sehr ansprechend!

Ich liebe Bücher dieser Art. Familiengeheimnisse, Liebe und Verrat – es kann kaum was schöneres geben. Und wenn es dazu eine tolle recherchierte Hintergrundgeschichte gibt, kann ich das Lesen noch mehr genießen.
Mir hat die Geschichte rund um Indien sehr gut gefallen. Es war schön, ein Land, seine Menschen und seine Kultur kennen zu lernen. Ich hatte am Ende wirklich das Gefühl, schon mal in Indien gewesen zu sein. Denn je weiter die Geschichte fortschritt, desto mehr fühlte ich mich mit Indien verbunden. Lucinda Riley hat das Leben dort sehr authentisch und glaubhaft rüber gebracht und so in mir den Wunsch hervorgehoben, selber mal nach Indien zu reisen.
Nicht nur Indien hat mir sehr gut gefallen, sondern auch die Beschreibung des hiesigen Anwesens. Ich hatte es direkt vor Augen und konnte mir auch die Räumlichkeiten gut vorstellen.

Aber auch die Protagonisten sind gut herausgearbeitet. Vor allem Rebecca war mir sehr sympathisch. Ihre Reaktionen auf einzelne Dinge kann man sehr gut nachvollziehen. Aber sie hatte auch Ecken und Kanten. Ich war also nicht immer glücklich mit ihren Entscheidungen – und doch war mir klar, wieso sie so handelt.
Die Wandlung, die Ari während der Geschichte macht, ist mir sehr positiv aufgestoßen. In den ersten Teilen fand ich ihn nervig und konnte absolut nicht verstehen, wieso Anahita gerade IHN für diese Aufgabe ausgewählt hat. Doch mit der Zeit lernte ich seinen Charakter besser kennen und fand gefallen an ihm.

Doch leider kann ich nicht die volle Punktzahl geben. Zur Mitte des Buches hin wurde es mir doch ein wenig zu langatmig. Denn im Groben weiß man, worauf das Ganze hinausläuft, aber irgendwie ging es nicht voran. Auch mit einem Teil des Schlusses kann ich mich nicht ganz anfreunden, das mir das doch ein wenig zu weit hergeholt wirkte.

Fazit:

Nichts desto trotz habe ich dieses Buch schnell weg gelesen und es hat mir gut gefallen. Wer gerne in diese Richtung liest, wird mit dieser Geschichte definitiv seine Freude haben. 4 von 5 Punkten!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Farbenprächtiger Roman um Liebe und Selbstfindung, 26. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Mitternachtsrose: Roman (Gebundene Ausgabe)
Sehr einprägsam, kulturell bunt und bildreich verfolgt Lucinda Riley in ihrem neuen Roman die Wege zweier Frauen, durch die Zeit getrennt und doch miteinander durch ein ähnliches Erleben innerlich verbunden.

Auf Astbury Hall, dem Familiensitz der Astburys, laufen die Fäden von Liebe und Selbstfindung zusammen.

Ein Kaleidoskop vor allem auch kultureller Verschiedenheiten, wie schon der Beginn des Buches im modernen Indien aufzeigt. Ein Land, in dem Tradition und Moderne nur schwer zusammenfinden, in dem einerseits Hochzeiten noch arrangiert werden und andererseits modernste Technik mit ein Grundpfeiler wirtschaftlichen Erfolges darstellen.

Eine Gegenwart, in der Anahita ihren einhundertsten Geburtstag feiert im Kreis der Großfamilie und doch Erinnerungen und Sehnsüchte noch in sich trägt aus einer andern, längst vergangenen Zeit. Eine Zeit, die sie in ihren Aufzeichnungen ihrem Lieblingsurenkel Ari Malik anvertraut, ganz Kind der modernen Zeit, erfolgreicher Geschäftsmann, der nur für seine Arbeit und das „große Geld“ zunächst lebt.

Irgendwann aber wird auch ihm deutlich werden, dass die eigentlich wichtigen Dinge des Lebens anderswo liegen, im Herzen, in der Liebe. Und er wird sich aufmachen, die Vergangenheit seiner Großmutter zu erkunden.

Als Kind einfacher Eltern in enger Freundschaft mit einer Prinzessin damals, 1911 verbunden. Eine Zeit der Maharadschas, der Zusammenkünfte, der Elefanten und prächtigen Zelte, der verschleierten Frauen und der englischen Kolonialherrschaft, eine Zeit, in der auch die Moderne bereits anklopft.

Anahita hat Glück. Ihre enge Freundschaft zur Prinzessin eröffnet ihr die weite Welt. Auf Kosten des Maharadschas begleitet sie ihre Freundin auf das Internat nach London, in eine andere, von Regeln, Zwängen, Oberflächlichkeit und gesellschaftlichen Konventionen geprägte Welt, in der Anahita ihren Weg sucht. Liebe finden und verlieren wird, ihren inneren Ahnungen lernt, zu vertrauen. Auf Astbury Hall.

In der Gegenwart wird dort ein Film produziert und Rebecca, die Hauptdarstellerin, deren eigentliche Herkunft im Funkeln liegt, wird dort ebenfalls mit der Frage nach ihrer Identität und sich selbst konfrontiert.

Wie kann es sein, dass sie in ihrer steil aufstrebenden Karriere immer weniger mit dem Trubel und ihrem prominenten Fast-Verlobten anzufangen weiß? Und wie stellt sie sich diesem attraktiven Inder, Ari Malik, gegenüber, der auf den Spuren seiner Urgroßmutter vor Ort ist?

Parallel und in verschiedenen Milieus angesiedelt erzählt Riley sehr flüssig und ruhig die Geschichte von Lieben und Selbstfindungen, von Tradition und Moderne, von einer längst vergangenen Zeit und der Gegenwart mit den doch gleichen inneren Fragen und Problemen.

Ist es auf der historischen Ebene des Romans eine indische Frau und ein westeuropäischer Mann, die an den Rahmungen der Zeit ein stückweit auch scheitern, ist es in der Gegenwart in umgekehrten Rollen eine westeuropäische Frau und ein indischer Mann, die ihren Weg vielleicht auch miteinander suchen werden und es dabei nicht einfach haben werden.

Auch wenn hier und da allzu breit und langsam erzählt wird, auch wenn der kulturell bunte Hintergrund Indiens nicht mehr für das große Staunen älterer Reise- und Liebesroman sorgt, souverän erzählt und in sich mit vertiefter Selbstfindung und sich stetig entwickelten Beziehungen der Protagonisten untereinander versehen, lenkt Riley den Blick des Lesers auf das, was zu allen Zeiten und in allen Kulturen Menschen in wichtiger Weise bewegt: Zueinander zu finden und den eigenen Weg auch gegen Widerstände zu gehen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend bis zur letzten Seite!, 31. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Mitternachtsrose: Roman (Kindle Edition)
Ich habe bisher alle Bücher von Lucinda Riley gelesen (außer "Das italienische Mädchen", das noch auf meiner Leseliste steht), aber dieses ist wirklich - verglichen mit anderen - noch eine ganze Ecke besser. Ich hatte das Gefühl, dass zum ersten Mal auch die Gegenwartsgeschichte sehr spannend und fesselnd war, und dass der Hauptfokus nicht ausschließlich auf der Vergangenheitsgeschichte lag. Ich habe bis zum Ende einige Vorahnungen gehabt, doch letztlich kam alles doch anders als gedacht. Dass ich "Die Mitternachtsrose" innerhalb von 4 Tagen verschlungen habe, dürfte auch einiges aussagen ;) Ich empfehle das Buch allen, die Familiengeheimnis-Romane lieben und auch denen, die frisch in das Genre einsteigen möchten. Sie werden beim Lesen Ihre Außenwelt kaum mehr wahrnehmen und zu 100% in dieses Buch eintauchen, versprochen!
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5.0 von 5 Sternen Die Mitternachtsrose (Lucinda Riley), 14. Mai 2015
Rezension bezieht sich auf: Die Mitternachtsrose: Roman (Gebundene Ausgabe)
Goldmann Verlag

Die Autorin

Lucinda Riley wurde in Irland geboren und verbrachte als Kind einige Zeit im fernen Osten. Sie liebt es jedoch nicht nur zu reisen, sondern ist auch nach wie vor den Orten ihrer Kindheit sehr verbunden. Nach ihrer Karriere als Theater- und Fernsehschauspielerin konzentriert sich Riley heute ganz auf das Schreiben. Aktuell lebt die Autorin mit ihrer Familie in Norfolk im Osten Englands.

Die Mitternachtsrose

Eine wunderbare Liebe, aber leider verboten… Trotzdem bittersüß und zart, wie Rosen, die wie die Mitternachtsrosen im Verborgenen blühen.

Rebecca kann es nicht fassen, ihr langjähriger Freund Jack, der gleichzeitig ihr Schauspielkollege ist, hat um ihre Hand angehalten. Doch gegen ihren Willen, ist sich Rebecca nun selbst nicht sicher, was sie tun kann, vertröstet Jack zunächst und macht sich auf den Weg zu Dreharbeiten in ein verwunschenes altes Herrenhaus, welches im englischen Dartmoor als Kulisse für einen historischen Film dient. Dort lernt sie den etwas kautzigen Besitzer kennen, der ihre Ähnlichkeit mit der vor Jahren verstorbenen Lady Violet, ihrerseits Großmutter des Besitzers von Astbury Hall, erkennt. Schnell ist Rebeccas Neugier geweckt. Als dann auch noch der junge Inder Ari Malik auftaucht, welcher die Geschichte seiner Großmutter Anahita aufdecken möchte, welche eng mit Astbury Hall verknüpft ist, laufen die Geschehnisse aus dem Ruder. Gemeinsam kommen sie nicht nur Anahitas Geschichte auf die Spur, sondern decken auch ein dunkles Geheimnis auf, welches wie ein Fluch über der Dynastie der Astburys zu liegen scheint…

Fazit

Ein spannender historischer Roman, welcher mich von der ersten Seite an fesseln konnte. Mit seiner Geschichte, welche in Vergangenheit und Gegenwart verwoben zu sein scheint, trifft der Roman den Nerv seines Lesers. Das zu Beginn ein wenig zäh anmutende Buch, entpuppte sich schnell als rasante Fahrt durch die Geschichte der jungen Inderin Anahita, welche zusammen mit ihrer Freundin Indira nach England kommt. Die Entwicklungen, welche ihren Lauf nehmen, sind ausschlaggebend für die gesamte Zukunft des englischen Herrenhauses Astbury Hall und seinen Bewohnern. Die beiden Mädchen verlieben sich Hals über Kopf in englische Gentlemen, was für beide noch ein schwerwiegendes Problem zu werden scheint. Die Protagonisten der Vergangenheit wie auch der Gegenwart sind sehr sympathisch, bis auf einige Ausnahmen, die ihre Rolle perfekt spielen, konnte ich mich mit allen Personen gut identifizieren. Jeder hat seine persönliche Geschichte und seinen persönlichen Charme.

Der Schreib- und Erzählstil des Romans ist sehr ansprechend und gerade die Sprünge zwischen dem Leben der jungen Inderinnen und der Gegenwart von Rebecca, Jack und co. machen den Roman spannend und aufregend. Mir persönlich haben die Abschnitte der Vergangenheit, aus Anahitas und Indiras Leben, sogar noch ein wenig mehr zugesagt, da sie von viel Schmerz, Emotion, aber auch starkem Willen und Lebensmut gekennzeichnet sind. Vor allem die Themen Liebe, Freundschaft, Familie und Vertrauen spielen eine große Rolle im Verlauf der Geschichte.

Innerhalb des Romans sind es vor allem die wunderbaren Landschaftsbeschreibungen, welche den Leser fesseln und in Atem halten. Nicht nur das verträumte englische Herrenhaus, welches mitten im Dartmoor lieg und eine atemberaubende Natur bietet. Auch die Pracht der indischen Paläste mit ihren verborgenen Geheimnissen spielen eine große Rolle.

Alles in allem ein gelungener historischer Roman, welcher durch seine Emotionalität und seine Geschichte besticht. Erneut ein großartiges Werk der Autorin Lucinda Riley, von welcher ich schon einiges gelesen habe. Die Autorin schafft es immer wieder mich mit ihren Geschichten einzufangen.

[...]
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5.0 von 5 Sternen In einer Geschichte richtig wohlfühlen wollen, 24. April 2015
Von 
Franziska "buecherchaos" (Gütersloh, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Mitternachtsrose: Roman (Gebundene Ausgabe)
Rebecca Bradley ist von dem englischen Herrenhaus schier verzaubert. Dort soll ein Film gedreht werden, aber sie ahnt nicht, dass noch einige andere Geheimnisse auf sie warten.

Arik Mali landet auch in England, aber er muss ein Familiengeheimnis lüften, das seine Wurzeln in Indien hat. Wird er die Entdeckung verkraftet und die Bitte seiner Großmutter erfüllen können?

Die Protagonisten
Anahita hat mein Herz berührt, denn mit ihr beginnt die Geschichte. Ich mag ihre Liebe für ihre Familie und ich mag ihre Weisheit, die sie versucht zu verteilen. Bis zum Ende des Buches begleitet mich dieser Charakter, der sich gut abwechselt mit der jüngeren Generation.

Aber genau diese Generation ist es, die die Geheimnisse entdeckt und aufdecken muss, die nicht immer glücklich ist und verzweifelt manchmal Dinge sucht, die es nicht gibt. Arik ist mir erst völlig unsympathisch, ein Bonze, wie er im Buche steht. Aber dann macht er eine Entwicklung durch, die wehtut, aber ihn mir näher bringt.

Und Rebecca? Mit ihr leide ich still vor mich hin, weil sie nichts tut, um ihr Leben besser erscheinen zu lassen. Sie bereichert die Geschichte mit ihren Geheimnissen, ihrer Art und ihrem Aussehen ;)

Kulisse
Ich weiß gar nicht, ob die Autorin irgendetwas falsch gemacht hat! Die Kulisse ist in England wie in Indien ein Traum. Sorgsam werden sie durch die Bitte der Großmutter vermischt. Briefe und Gespräch mit ihr verbinden Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander.

Handlung
Anahita ist eine sehr betagte Frau geworden und hat im Leben viel erlebt. Sie will ihrem Enkel auch etwas davon mitgeben und erkennt, dass er der Einzige ist, der ihre Aufgabe zu Ende bringen wird. Arik selbst ist davon jahrelang nicht überzeugt und sträubt sich, denn sein Leben besteht aus Geld, seiner Frau und einer schönen Wohnung.

Seine Großmutter aber musste viel entbehren im Leben und das in einer Zeit, in der Inder nicht immer gern gesehen waren. Anahitas Geschichte hat mich vom ersten Moment an fasziniert und mitgenommen. Zwar ist diese Geschichte an einigen Stellen etwas vorhersehbar und der Leser kann sich denken, in welche Richtung sie driftet, aber das hat mich überhaupt nicht gestört.

Sogar Rebecca, die das englische Herrenhaus mit ihren Augen entdeckt, habe ich nach wenigen Seiten ins Herz geschlossen. Mit dieser jungen Frau bekam die Geschichte ihre Verankerung in der Gegenwart.

Mit einigen Wendungen hat die Autorin mich dann doch überrascht und am Ende der Leserunde dachte ich, dass ich einen Punkt abziehen müsste, weil mir das Ende überzogen vor kam. Aber ich rudere hiermit, nach viel Zeit zum Nachdenken zurück, und finde, dass auch das Ende genau passend ist.

Die Gestaltung
Endlich ein Buch von Lucinda Riley, das im Hardcover erscheint. Ich habe mich so gefreut. Außerdem gab es dazu noch ein tolles Lesezeichen. Auf dem Foto guckt es unten aus dem Buch heraus.

Die Bewertung
Es war mein erstes Buch im Jahr 2014 und es war so schön. Ich konnte mich in die Handlung hineinfallen lassen und bin erst wieder mit der letzten Seite aufgetaucht. Das hatte ich schon lange nicht mehr und deswegen kann es nur fünf Bücherpunkte geben! Es ist eine Leseempfehlung, für Menschen, die gerne Geschichte lesen, die:

in Indien spielen,
Familiengeschichten mögen,
gerne Geheimnisse entdecken,
und sich mal wieder in einer Geschichte richtig wohlfühlen wollen.
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Die Mitternachtsrose: Roman
Die Mitternachtsrose: Roman von Lucinda Riley (Gebundene Ausgabe - 27. Januar 2014)
EUR 19,99
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