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91 von 97 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder ein Knaller von Michael Robotham
Er gehört einfach zu meinen liebsten Thriller-Autoren derzeit. Warum? Das ist ziemlich einfach:

Er hat grandiose Protagonisten und auch die Randfiguren sind so lebendig gezeichnet, dass man keine einzige davon vergisst. Ohne, dass er sich in langatmigen Beschreibungen ergeht.
Ihm genügen 2-3 Sätze, um ein eindringliches Setting zu schaffen...
Vor 18 Monaten von Alexandra veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sag, est tut mir leid
nicht schlecht, ab und zu langatmig und voraussehbar, erst zum Schluss interessant.
Werde ein 2. von diesem Schriftsteller versuchen.

Josée Schmit
Vor 10 Monaten von Josée Schmit-Klein veröffentlicht


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91 von 97 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder ein Knaller von Michael Robotham, 23. Oktober 2013
Von 
Alexandra (Mülheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Er gehört einfach zu meinen liebsten Thriller-Autoren derzeit. Warum? Das ist ziemlich einfach:

Er hat grandiose Protagonisten und auch die Randfiguren sind so lebendig gezeichnet, dass man keine einzige davon vergisst. Ohne, dass er sich in langatmigen Beschreibungen ergeht.
Ihm genügen 2-3 Sätze, um ein eindringliches Setting zu schaffen. Auf langweilige Details verzichtet er, was dem Tempo sehr gut tut, ohne dass das Kopfkino zu wenig Futter hätte.
Er hat so gute und ausgefeilte Plots, dass ich zwar häufig den Täter erahne, aber trotzdem zwischendurch immer auf andere Fährten gelenkt werde, sodass ich mich beim Lesen ständig frage: "Oder doch der? Vielleicht war es der? Jemand ganz anderes? Waaah, wann ist das denn zu ENDE?"
Seine Opfer sind so authentisch und sympathisch, dass man mit ihnen mitleiden muss, man kann gar nicht anders. Für mich ein sehr wichtiger Punkt bei einem Thriller.
Sein Ermittler ist Psychologe, ein bisschen "kaputt", aber so sympathisch und sarkastisch, dass man ihn einfach lieben muss. Ich liebe ihn jedenfalls und fiebere neuen Fällen entgegen wie ein Kind sich auf Weihnachten freut.
Er spinnt die Fäden so geschickt zusammen, dass sich am Ende immer eine logische Auflösung ohne komische "Zufälle" ergibt. Dabei steigert sich die Spannung gerade im letzten Drittel so enorm, dass man sich die Nächte um die Ohren schlägt für seine Bücher.
Nicht zuletzt: sein Schreibstil ist so eingängig, flüssig, lebhaft und bildhaft, dass die Seiten nur so dahinfliegen. Ohne dabei jedoch billig oder platt zu sein, im Gegenteil. Und es gibt immer aktuelle Themen, die angeschnitten werden und bei mir regelmäßig heftiges Kopfnicken auslösen.

Zu diesem Fall möchte ich konkret inhaltlich gar nicht viel sagen. Die Story an sich ist nicht brandneu im Thrillergenre (Typ entführt zwei weibliche Teenager und hält sie jahrelang in seinem Keller gefangen), aber wieder mal so genial umgesetzt, dass ich meinen imaginären Hut ziehe. Vor allem die Einschübe aus der Perspektive des Opfers sind wahnsinnig gut gelungen. Sie sind zwar kursiv geschrieben, aber das wäre gar nicht nötig gewesen. Man weiß nach dem ersten Satz schon, wer hier schreibt, so gut hat er die flapsige Sprache des intelligenten Teenagers getroffen. Ich mag auch, dass er einer der wenigen Thrillerautoren ist, der sich der Ich-Perspektive aus der Sicht des Ermittlers bedient (kein Polizist, sondern ein Psychologe, getrennt lebend und obendrein an Parkinson erkrankt). Man ist der Hauptfigur beim Lesen so nah, dass man mit ihm gemeinsam dem Täter auf die Schliche kommt und jeden Schluss, den er zieht, selber nachvollziehen kann.

Ach, ich weiß gar nicht, was ich noch alles sagen soll. Wer intelligente Thriller mag, bei denen Humor und vor allem trockener Sarkasmus nicht zu kurz kommen, wird Michael Robotham lieben. So wie ich. Ich wünschte nur, er hätte noch viel mehr Bücher geschrieben. Vielleicht lese ich sie einfach alle noch mal von vorn. Lohnt sich in jedem Fall!
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65 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nichts für schwache Nerven, 18. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sag, es tut dir leid: Psychothriller (Joe O'Loughlin und Vincent Ruiz, Band 8) (Broschiert)
Joe O'Loughlin, der an Parkinson erkrankte Psychologe und der ehemalige, jetzt im Ruhestand befindliche Polizist Vincent Ruiz sind in unterschiedlicher Intensität die beiden Hauptprotagonisten in den Thrillern des Australiers Michael Robotham. In seinem neuesten, achten Roman steht nun wieder O'Loughlin im Vordergrund.

Er wird von der Polizei - zunächst eher widerstrebend - zu einem Fall eines Doppelmordes hinzugezogen. Ein Ehepaar ist grausam in seinem Haus umgebracht worden und ein Täter scheint schon gefunden. Das Problem: Augie, der vermeintliche Täter ist psychisch krank und es nicht wirklich erwiesen, dass er wirklich den Mord begangen hat. O'Loughlin soll helfen, dass die Polizei beim Verhören alles richtig macht. Doch dann verweist Augie im Verhör auf eine weitere Tote und plötzlich geht es nicht mehr nur um den Doppelmord, sondern auch um zwei vor 3 Jahren spurlos verschwundene Mädchen, Piper Hadley und Tash McBain. Und es beginnt ein Rennen gegen die Zeit, denn Tash ist die Flucht gelungen und Piper wartet verzweifelt auf die Rettung vor dem brutalen und kaltblütigen Entführer.

Robotham spielt gleich auf 2 Ebenen mit dem Leser. Zum einen beschreibt er die mühevolle und teilweise frustrierende und von Fehlschlägen, Hoffnungen, Irrtümern und kleinen Erfolgen geprägte Polizeiarbeit aus der Sicht von Joe O'Loughlin, der sich die Unterstützung seines alten Freundes Vincent Ruiz sichert und sich nach und nach mit dem zunächst reservierten Chefermittler DCI Drury zusammenrauft. Zum zweiten lässt er den Leser aus der Sichtweise von Piper die Geschehnisse der Gegenwart, aber auch den tragischen und schockierenden Hintergrund der Entführung erleben. Und gerade letzteres ist nicht immer leicht zu ertragen, weil Robotham auf unglaublich intensive Art und Weise die Hilflosigkeit und Angst der Mädchen wirken lässt und schnell klar wird, dass es das typische Happy End möglicherweise so nicht geben wird.

"Sag, es tut dir leid" ist ein unglaublich intensiver, emotional bewegender, schockierender und hoch spannender Thriller, der von der ersten bis zu letzten Seite fesselt und die Attribute eines Pageturners geradezu meisterhaft erfüllt. Immer wieder wird man als Leser in die Irre geführt. Wenn man mit Piper oder den Ermittlern Hoffnung schöpft, lauert auf der nächste Seite schon wieder der nächste Rückschlag, der nächste unerwartete Twist. Und trotz dieser Dramatik lässt Robotham noch Raum für das Private seiner Protagonisten, für die Ausgestaltung der Persönlichkeiten bis hin zu den vermeintlich unwichtigsten Nebenfiguren.

Für mich ist dieser achte Thriller ein Highlight der Serie um seine beiden Ermittler, was umso mehr zählt, als dass auch die anderen Romane allesamt zu den Topthrillern zu zählen sind. Für mich ist "Sag, es tut dir leid" von Michael Robotham eindeutig ein 5-Sterne-Thriller. Und da der Roman als Taschenbuch erschienen ist, ist er gleich doppelt eine Empfehlung wert.
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Glänzend, 1. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Sag, es tut dir leid: Psychothriller (Joe O'Loughlin und Vincent Ruiz, Band 8) (Broschiert)
Sein bewährtes Ermittlerteam Joe O'Loughlin, Professor der Psychologie (getrennt lebend, mental von der Arbeit für die Polizei, durch die Veränderungen seines privaten Lebens und seine Parkinson Krankheit deutlich mitgenommen) und Victor Ruiz (hart, knochentrocken, Desillusioniert, was Menschen angeht und privat ebenfalls nicht allzu sehr vom Glück geküsst) wird im Verlauf dieses Falles wieder zueinander finden. Auch wenn Joe noch so sehr Abstand halten will von der Polizeiarbeit, seit er durch die Entführung seiner Tochter vor einiger Zeit aus dem inneren (und äußeren) Gleichgewicht geraten ist.

„Ich hieße Piper Hadley und werde seit dem letzen Samstag der Sommerferien vor drei Jahren vermisst“.

So beginnt dieser psychologisch intensive und temporeiche Thriller.
Und nicht alleine wird Piper vermisst. Ihre beste Freundin Natasha war bis vor einigen Stunden ihre Leidengenossin in diesem fauligen Kellerloch. Bis dieser die Flucht gelang. Und nun wartet Piper drängend darauf, dass Natasha mit Hilfe zurückkehrt. Doch die Zeit zieht sich und währenddessen ist sie es, die von „George“ (dem Entführer) aus dem Keller regelmäßig nach oben geholt wird.

Eine Leidenszeit, während derer in der Außenwelt eine erfrorene, weibliche Leiche zusammen mit dem erfrorenen Kadaver eines Hundes aus einem See gezogen wird.
Und ein altes Bauernhaus in Flammen aufgeht, in dem die Bewohner, ein Ehepaar, beide gewaltsam getötet wurden.

Kann es sein, dass der leicht zurückgebliebene Augie gemordet hat? Aus Ärger? Oder war da ein unbekannter beteiligt?

Eine Frage, für die O'Loughlin als beratender Gutachter mit hinzugezogen wird. Und schnell feststellen wird, dass das alles so einfach, wie die Polizei es gerne hätte, nicht sein wird. Denn an der erfrorenen Leiche werden grausame Verstümmelungen festgestellt.
So beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, eine Überzeugungsarbeit gegenüber den ermittelnden Polizisten und die Ahnung, dass der Mord an dem Ehepaar, die Entführung der beiden Mädchen und dieser Tod durch Erfrieren eng zusammengehören.

Wie nun Robotham seinen Professor der Psychologie mehr und mehr eintauchen lässt in die Psyche der Beteiligten, vor allem der des Entführers, wie Ruiz hart und unterkühlt die Ermittlungen mit vorantreibt und wie, vor allem, in „Zwischenberichten“ die nackte Angst Pipers greifbar in den Raum tritt, dass ist spannend, drängend und flüssig in klarer Sprache erzählt.
Zudem ist es eine Kunst Robothams, ständig falsche Fährten zu legen, Indizien auf mögliche Täter oder Zusammenhänge zu geben, die sich in ganz anderer Richtung entwickeln werden und damit bis zum Schluss die Spannung hoch zu halten.

Eine Spannung, die im Übrigen selbst nach Erkennen des wahren Täters in einem Herzschlagfinale noch einmal kulminiert.

Ein hervorragender, teils harter, immer aber spannender und durchdachter Thriller.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mit Michael Robotham (s Thrillern) ins Bett?, 11. Oktober 2013
Von 
DieBuchpiraten - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sag, es tut dir leid: Psychothriller (Joe O'Loughlin und Vincent Ruiz, Band 8) (Broschiert)
Da hat der Australier Michael Robotham nun den achten Thriller geschrieben und erst jetzt wurde ich auf ihn aufmerksam. Mein Appetit wurde dadurch so nachhaltig geweckt, dass ich die anderen in möglichst chronologischer Reihenfolge nachlesen will und mich sogar regelrecht darauf freue!

Es scheint mir ein genialer Schachzug vom Autor zu sein, die O''Loughlin/Ruiz-Reihe im ihm vertrauten, klassischen Krimi-Heimatland England spielen zu lassen. Sein Schreibstil passt sich wunderbar in der leisen, aber dennoch eindringlichen und zuweilen ironisch-witzigen Art dem Setting genial an. Dieser Plot wird, wie schon andere des Autors, aus zwei unterschiedlichen Sichtweisen erzählt, die so lange nebenher geführt werden, bis sie geschickt gemeinsam im Finale enden.

Meiner Präferenz für eher psychologische Finessen und menschliches Verhalten, als auf blutig-brutalen Details basierende Stories wurde zu meiner Freude und Überraschung mal wieder perfekt Rechnung getragen. Einziger Wermutstropfen ist allenfalls die Tatsache, Ähnliches schon in Variationen gelesen zu haben. Aber mal ehrlich, irgendwie gab es doch alles schon mal - das Rad muss ja auch nicht immer wieder neu erfunden werden. (M)einer guten Unterhaltung diente der Roman auf jeden Fall und, um die charmante Anekdote des Autors in seiner Danksagung aufzugreifen, ICH habe Michael Robotham schon mit ins Bett genommen und werde es wieder tun ;o).
(T)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die ergreifende Suche nach einem verschwundenen Mädchen, 30. November 2013
"Sag, es tut dir leid" ist ein neuer Fall des Ermittlerteams Joe O'Loughlin und Victor Ruiz, die bereits mehrfach bewiesen haben, dass sie einfach unschlagbar bei der Aufklärung bizarrer Mordfälle sind. Deshalb dauert es nicht lange, bis der an Parkinson erkrankte Psychologe zu einem Doppelmord hinzugezogen wird, der sich als unschöne Folge eines ganz anderen Verbrechens erweist. Ein clever konstruierter und hervorragend in Szene gesetzter Fall, der neben einem durchgängig vorhandenen Spannungsbogen auch emotional gute Unterhaltung verspricht. Denn neben Joe O'Loughlin, der den Hörer über die umfangreichen Ermittlungen der Polizei auf dem Laufenden hält, kommt auch die entführte Piper Hadley zu Wort, die nach drei Jahren Gefangenschaft deutlich mitgenommen ist.

Gelesen wird der wendungsreiche Fall von Johannes Steck und Laura Maire, die abwechselnd in Erscheinung treten und die schockierenden Ereignisse jeweils aus der Sicht der von ihnen verkörperten Figuren schildern. So schlüpft Johannes Steck in die Rolle des Psychologen Joe O'Loughlin, den er mit einem warmen Ton in der Stimme spricht. Mal betont ruhig, dann wiederum besorgt oder mit hoffnungsvollem Unterton tritt er in Erscheinung und passt sich damit der jeweiligen Situation an. Eine Interpretation, die hervorragend zu dem sympathischen und integeren Psychologen passt und in gutem Gegensatz zu der ergreifenden Schilderung des entführten Mädchens steht. Diese wird von Laura Maire gesprochen, die mit einem instinktiven Gespür für ihre Qualen zu Werke geht. Dabei stellt sie deren Durchhaltevermögen genauso nachvollziehbar dar wie ihre grenzenlose Naivität.

Fazit:
"Sag, es tut dir leid" ist ein dramatisch geschilderter und emotional bewegender Kampf um das Leben eines jungen Mädchens, das von einem Psychopathen entführt worden ist. Dabei halten sich die von Rückschlägen durchzogenen Ermittlungen und die bewegenden Schilderungen eines grauenvollen Martyriums die Waage und lassen den Hörer einen Kriminalfall erleben, dessen Klärung überaus spannend und ergreifend ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur spannend, 20. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sag, es tut dir leid: Psychothriller (Joe O'Loughlin und Vincent Ruiz, Band 8) (Broschiert)
Diese Buch habe ich von der ersten bis zur letzten Seite "gefressen", es gab keinen langweiligen Moment!
Ich kenne bisher alle Bücher von Michael Robothan und wurde noch nie enttäuscht, wer wirklich spannende Thriller liebt, ist bei diesem Autor gut aufgehoben!
Auch in seinem achten Band rund um den sympathischen, etwas kaputten, aber sehr cleveren Psychologen Joe hält der Autor den Spannungsbogen durchgängig aufrecht, gekonnt wird der Leser immer wieder in die Irre geführt, sodass man die Auflösung des Falles fast nicht mehr erwarten kann - ehrlich gesagt, habe ich sogar zurückgeblättert!

Wer intelligente Thriller liebt, auch wenn der Plot nicht ganz neu ist (Teenager werden entführt und jahrelang im Keller gefangen gehalten) wird von diesem Buch mit einem Psychologen als Ermittler begeistert sein!

Kein Handlungstrang wirkt konstruiert und Auflösungen, die sehr "zufällig" entstehen, bleiben dem Leser bei diesem Buch erspart.
Die Fäden der meisterhaften Erzählung laufen wie immer bei Michael Robothan sehr clever zusammen, wirken nachvollziehbar und immer glaubhaft.

Der flüssige Schreibstil, die ineinander verflochtenen, klaren Erzählstränge und die durchgängig interessant und spannend geschriebene Geschichte auch rund um den Psychologen, sorgen für ein Lesevergnügen, wie ich es von diesem Autor gewohnt bin!

Ich freue mich schon auf einen weiteren Band, Thriller-Fans werden ihre Freude an dem Buch haben.
Bisher konnten mich nur die Geschichten von Camilla Läckberg so fesseln, nun habe ich einen weiteren Lieblingsautor gefunden!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ein sehr spannender Thriller, der es verdient gelesen zu werden, 20. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Sag, es tut dir leid: Psychothriller (Joe O'Loughlin und Vincent Ruiz, Band 8) (Broschiert)
Produktinformation
"Zwei vermisste Mädchen, zwei brutale Morde, ein grausames Geheimnis Als Piper Hadley und ihre Freundin Tash McBain spurlos aus dem kleinen Ort Bingam bei Oxford verschwinden, erschüttert es das ganze Land. Trotz aller Bemühungen können sie nie gefunden werden. Isoliert von der Außenwelt werden sie von ihrem Entführer gefangen gehalten, bis Tash nach drei Jahren die Flucht gelingt. Kurz darauf entdeckt man ein brutal ermordetes Ehepaar in seinem Haus in Oxford. Der Psychologe Joe O Loughlin, der einen Verdächtigen befragen soll, vermutet, dass dieses Verbrechen mit der Entführung der beiden Mädchen in Zusammenhang steht. Währenddessen hofft Piper verzweifelt auf Rettung durch ihre Freundin. Doch mit jeder Stunde, die sie ausbleibt, wächst ihre Angst. Denn der Mann, der sie in seiner Gewalt hat, ist in seinem Wahn zu allem fähig."

Wirkung
Das Cover hat mir ziemlich gut gefallen, weil es aussieht, als wäre der Schmetterling auf dem Cover in Eis eingefroren. Es passt recht gut zur Geschichte und zeigt nicht gleich das volle Ausmaß an Brutalität, die man in diesem Buch erwartet. Bei dem Titel bin ich ehrlich gesagt ein bisschen enttäuscht, weil es zwar im Buch vorkommt, aber meiner Meinung nach nicht das Hauptthema aufgreift. Die Produktinformation finde ich ganz in Ordnung, aber im Allgemeinen wird mir in Produktinformationen zu Thrillern immer zu viel vorweg genommen. Meiner Meinung nach hätte man als Leser nicht vorher wissen müssen, dass Tash die Flucht gelingt und dass Piper auf ihre Rettung wartet..

Positives
Ich habe schon einige Bücher von diesem Autoren gelesen und ich fand noch kein Buch von ihm schlecht. Er hat einen sehr angenehmen, bildhaften Schreibstil, was einem nicht nur die Charaktere wunderbar vor Augen führt, sondern auch die Aspekte, die man sich manchmal vielleicht nicht ganz so genau vorstellen möchte. Michael Robotham hat mit seinen Protagonisten Joe, Vincent und Julianne den Vorteil, dass die Leser sie schon kennen (und in meinem Fall auch lieben) und wahrscheinlich schon eine recht genau Vorstellung der Charaktere haben. Ich konnte mir aber nicht nur von Joe und den anderen Altbekannten ein genaues Bild verschaffen, sondern auch Piper und Tash hatte ich sehr gut vor Augen. Schließlich kennt doch jeder so ein Mädchen wie Tash. Ich kann nicht mal genau sagen, ob ich mit ihr sympathisiert habe oder sie eher schrecklich fand. Umso mehr mochte ich Piper, die arme kleine Piper. Sie ist genau der Typ, den man versucht zu beschützen, sie wirkt so unschuldig und nett. Ich mochte sie gerne. Sehr gelungen fand ich außerdem den Perspektivenwechsel zwischen Joe und Piper, da man so sowohl einen Einblick in die Ermittlungen als auch in die Situation der Gefangenschaft bekommen konnte. Michael Robotham versteht sich sehr gut darauf Cliffhanger in seine Bücher einzubauen, sodass der Leser einfach gezwungen ist weiterzulesen, was ich besonders gerne mag. Ich wusste auch ehrlich gesagt bis zur Auflösung nicht wer der Täter ist, auch wenn ich manchmal schon die eine oder andere Vermutung hatte. Das Ende war für mich, als ein Leser der schon mehrere Robotham Thriller gelesen hat ein sehr schönes Ende. Warum möchte ich nicht verraten, um euch nicht die Spannung zu nehmen!

Negatives
Ich fand den Verlauf im Großen und Ganzen gut gestaltet. An manchen Stellen hat mir leider nur ein bisschen das Tempo gefehlt. Gerade bei Thrillern finde ich sollte einfach ständig etwas passieren. Ich mag keine Ausführungen, in denen man erfährt, dass die Polizei auf der Stelle trampelt. Was aber nicht heißt, dass es langweilig war, es ging mir persönlich einfach nur nicht schnell genug. Außerdem fand ich zwei Namen in diesem Buch ein wenig unpraktisch gewählt, da ich immer erst noch einmal überlegen musste, wer das war, da die Namen ziemlich ähnlich klangen. Und ein aller letztes Manko habe ich noch. Ich fand einen medizinischen Eingriff am Ende des Buches, den Joe durchgeführt hat ein bisschen unrealistisch. Vielleicht kann das funktionieren, aber ich fand es ein bisschen weit hergeholt, da hätte man sich vielleicht eine andere Lösung ausdenken können.

Zitat
"Anders ausgedrückt, wenn ich eine Schauspielerin in einem Horrorfilm wäre, würde man einen Blick auf mich werfen und sagen: "Die muss dran glauben." Während Tash das Mädchen wäre, das sich in der Dusche auszieht, im letzten Moment gerettet wird und bis an sein Lebensende mit dem Helden und seinen perfekten Zähnen glücklich ist."

Bewertung
Note 2+ {gut}
Insgesamt vergebe ich eine zwei plus für diesen Thriller. Michael Robotham konnte mich wirklich mit seiner Story überzeugen und fesseln. Es entsprach genau meinen Ansprüchen an diesen Thriller, auch wenn ich kleine Kritikpunkte zu verlauten hatte. Wer mal einen Thriller zum knobeln lesen möchte, der sollte Michael Robothams "Sag, es tut dir Leid" lesen, denn ich wusste bis zum Schluss nicht, wer hinter diesem Verbrechen steckt.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hochspannung bis zur letzten Zeile, 19. Oktober 2013
Von 
Hamlet - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Sag, es tut dir leid: Psychothriller (Joe O'Loughlin und Vincent Ruiz, Band 8) (Broschiert)
Den Psychologen Joe O'Loughlin und seinen Freund, den ehemaligen Polizisten Victor Ruiz kennen wir bereits aus den vier Vorgängerbänden den Reihe. In "Sag, es tut dir leid", dem neuen Werk aus der Feder des Australiers Michael Robotham, arbeitet dieses Duo wieder in bewährter Manier zusammen, um Piper Hadley und Tash McBain zu finden, zwei junge Mädchen, die vor drei Jahren entführt wurden und seither vermisst werden.

Alles fängt damit an, dass O'Loughlin die Polizei bei der Aufklärung eines Doppelmordes als psychologischer Gutachter unterstützen soll. Der vermutliche Täter ist offenbar geistig behindert, und die Hinweise verdichten sich im Laufe der Befragungen, dass er die Morde nicht begangen haben kann, vor allem, als noch eine weitere Leiche auftaucht und der Psychologe die Verbindung zu den beiden Entführungsfällen herstellen kann.

Die Geschichte teilt sich in zwei unterschiedliche Handlungsstränge: Da sind zum einen die Tagebuchaufzeichnungen des Entführungsopfers Piper Hadley, zum anderen nimmt der Leser an der mühevollen Aufklärungsarbeit der Fälle aus der Sicht von Joe O'Loughlin teil, wobei er immer auf Augenhöhe mit dem Ermittlungsteam ist.

Robotham hat mit "Sag, es tut dir leid" einen äußerst spannenden Thriller geschrieben, der tief in das Innenleben der Protagonisten blicken lässt. Man ist immer bei ihnen, kann nicht nur ihre Ängste und Zweifel, sondern auch ihre Freude über die kleinsten Teilerfolge und ihre Hoffnung fühlen.

Der Autor berührt seine Leser emotional, nicht zuletzt deshalb, weil sich sein intelligenter Plot deutlich von dem der üblichen Entführungspsychothriller unterscheidet. Er ist ein Meister, wenn es darum geht, mögliche Verbindungen und Verdächtige zu suggerieren, falsche Spuren zu legen, mit Vermutungen zu arbeiten, unerwartete Wendungen einzubauen - am Ende stellt der Leser fest, dass er grandios an der Nase herumgeführt wurde. Die Auflösung an sich hätte ich jetzt so nicht erwartet, sie ist aber allerdings absolut schlüssig und nachvollziehbar.

Und wieder einmal hat Michael Robotham mit seinem neuen Thriller bewiesen, dass er wie kaum ein anderer Autor dieses Genres Spannung bis zur letzten Zeile garantiert. Klare Leseempfehlung meinerseits!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen fünf Sterne sind mind Einer zuviel!, 24. März 2014
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Rezension bezieht sich auf: Sag, es tut dir leid: Psychothriller (Joe O'Loughlin und Vincent Ruiz, Band 8) (Broschiert)
Ich freute mich, entlich mal wieder ein Buch mit durchweg sehr positiven Feedback zu lesen. Ich fand auch gut, dass ich entlich mal wieder ein Buch lesen konnte, das eine umfangreiche Handlung mit gut gezeichneten Charakteren hat. Es war auch Spannend. Aber Psychothriller? Nein, doch eher ein solider Krimi.
Ich fand die Auflösung des Falls leider sehr lieblos. Da wird zum Schluss plötzlich jemand vom Schrifsteller zum Täter gemacht, den niemand auf den Plan hatte. Das sollte sicher eine große Überraschung für den Leser sein, ich fand es einfach ideenlos, lieblos und sehr unmotiviert. Schade.
Wegen der doofen Auflösung würde ich 3,5 Sterne geben. Halbe Sterne gibt es nicht, also muss ich auf 4 Sterne aufrunden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Entführung, Mord und mittendrin der Psychologe Joe O'Loughlin, 13. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Sag, es tut dir leid: Psychothriller (Joe O'Loughlin und Vincent Ruiz, Band 8) (Broschiert)
Ich bereue total, dass ich die Bände nicht in der richtigen Reihenfolge gelesen habe. Dieser 6. Band ist mein zweites Buch von Michael Robotham und beide handelten hauptsächlich von dem Psychologen Joe O'Loughlin. Der Ex-Cop Vincent Ruiz tritt nur in einer Nebenrolle auf. In diesem Buch geht es um das Verschwinden zweier Teenager vor einigen Jahren. Der Psychologe stößt eigentlich nur zufällig auf diesen Fall, als er einen anderen Tatort begutachtet. Wie nah der Entführer und Mörder ihm ist, ahnt er nicht... ...und die Leserin (ich) auch nicht. Eines der Mädchen führt Tagebuch und lässt die Leser an ihren Erlebnissen teilhaben. Der Rest der Geschichte ist in ICH-Form aus der Sicht von Joe O'Loughlin geschrieben.
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Sag, es tut dir leid: Psychothriller (Joe O'Loughlin und Vincent Ruiz, Band 8)
Sag, es tut dir leid: Psychothriller (Joe O'Loughlin und Vincent Ruiz, Band 8) von Michael Robotham (Broschiert - 16. September 2013)
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