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70 von 87 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schönes Buch über alltägliche Fragen für Jugendliche und Erwachsene
'Man sagt oft, Kinder seien die wahren Philosophen. Sie sind neugierig und wollen alles ganz genau wissen. Deshalb sind Kinderfragen oft etwas sehr Ähnliches wie Erwachsenenfragen. Nur eben meist spontaner. lustiger und ehrlicher. Kinder wissen nämlich meistens, dass sie vieles nicht wissen, wogegen Erwachsene immer glauben sie müssten auf alles eine...
Veröffentlicht am 22. November 2011 von Minnie

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90 von 102 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wirklich NUR für Kinder
"Warum gibt es alles und nicht nichts" ist das neue, gerade einmal rund 200 Seiten starke Buch von Richard David Precht und dieser "Ausflug in die Philosophie" ist meiner Meinung nach wirklich nur für Kinder geeignet und daher werde ich es auch so bewerten: Als Kinderbuch...

Kurz zu Struktur und Inhalt:
Precht schreibt dieses Buch neben einer kurzen...
Veröffentlicht am 29. November 2011 von Sarah O.


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90 von 102 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wirklich NUR für Kinder, 29. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Warum gibt es alles und nicht nichts?: Ein Ausflug in die Philosophie (Gebundene Ausgabe)
"Warum gibt es alles und nicht nichts" ist das neue, gerade einmal rund 200 Seiten starke Buch von Richard David Precht und dieser "Ausflug in die Philosophie" ist meiner Meinung nach wirklich nur für Kinder geeignet und daher werde ich es auch so bewerten: Als Kinderbuch...

Kurz zu Struktur und Inhalt:
Precht schreibt dieses Buch neben einer kurzen Einleitung über drei Kapitel ("Ich & Ich", "Das Gute & ich", "Mein Glück & ich") mit mehreren Unterkapiteln auf der Basis von Diskussionen mit seinem eigenen Sohn Oskar. Sein Ziel dabei ist es, die neugierigen "Kinderfragen" zu philosophischen Themen, wie dem Sinn des Lebens, der Moral oder des Glücks, kindgerecht und verständlich zu beantworten.

Jede dieser Fragen - darunter zum Beispiel als erste die Titelfrage des Buches, die, wie Precht findet, "wahrscheinlich [...] die älteste Frage der Philosophie überhaupt" ist, wird an einem Ort in Berlin diskutiert - dem Zoo, einem Museum oder einem Park - und jedes Unterkapitel wird eingeleitet durch eine kleine Beschreibung dieses Ortes. Anschließend folgt die Diskussion mit seinem Sohn, die durch einige Hintergrundinformationen aus der Geschichte oder aus Verhaltensstudien unterbrochen wird, und jedes Unterkaptiel endet mit einer kurz zusammengefassten philosophischen Erkenntnis und einer neuen Frage, die dann im Folgekapitel behandelt wird.

Ortsbeschreibung, Dialog mit dem Sohn, Hintergrundinformation und Erkenntnis sind jeweils durch unterschiedliche Schriftarten von einander abgegrenzt, was ich bei einem Sachbuch für Kinder durch die Wiedererkennbarkeit eines immer wiederkehrenden inhaltlichen Elements ganz ansprechend finde.

Auch die Sprache ist kindgerecht einfach gehalten. Leichter Satzbau, wenige Fachbegriffe. Allerdings sind gerade die teilweise doch etwas ausladender geratenen Ortsbeschreibungen zu den Berliner Ausflugszielen manchmal wirklich trocken und selbst für mich als junge Erwachsene langweilig - und ich habe keinen Grund zu der Annahme, dass ich es als Kind interessanter gefunden hätte.

Durch die manchmal auch recht anschaulichen, aber nicht immer für Kinderphantasien tauglichen Hintergrundinformationen (zum Beispiel die Geschichte von Phineas Gage, wie bei einer Explosion eine lange Eisenstange durch seinen Kopf schoss samt Schilderung der Gewebereste an besagter Stange) machen es für mich zusätzlich schwerer, dieses Buch als gutes Sachbuch für Kinder zu sehen. Unter 10 Jahren ist es sicher nicht geeignet, manche der Studien, die geschildert werden, wären wahrscheinlich auch noch nicht verständlich, aber für junge Teenager, sagen wir über 14 Jahren, sind die philosophischen Erkenntnisse dann auch schon wieder zu banal (von Erwachsenen ganz zu schweigen).

Daher lautet mein Fazit, dass Precht hier versucht hat, ein philosophisches Kinderbuch zu schreiben, aber dabei ein wenig an der Gratwanderung zwischen banalen, aber kindgerechten Erkenntnissen auf der einen Seite und detailierten Hintergrundinformationen zu Handlungsorten und wissenschaftlichen Erkenntnissen auf der anderen Seite gescheitert ist. Für ein Kinderbuch fehlt manchmal einfach die Spannung, das Interessante, für ein Jugend- oder Erwachsenenbuch reichen auf mehrere Seiten ausgewalzte Kinderdiskussionen mit Klein-Oskar zu solch einfachen Dingen wie "Schönheit liegt im Auge des Betrachters" einfach nicht aus.

Für den Anspruch als Kinderbuch daher 3 Sterne, für Erwachsene ein klares FINGER WEG!
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Respektabler Versuch, aber nicht mehr als ein passables Buch für Berliner Kinder, 25. Februar 2012
Von 
Benedictu - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Warum gibt es alles und nicht nichts?: Ein Ausflug in die Philosophie (Gebundene Ausgabe)
Das muß man dem Autor unbedingt lassen: Mit seinen interessant formulierten Titeln zwingt er einen, in seine Bücher hineinzuschauen. Also habe ich auch dieses Buch wieder aufgeklappt, obwohl ich im Moment kein Kindergeschenk brauche. Das Anliegen des Autors, ein gutes Philosophiebuch für junge Leser zu schreiben, verdient allen Respekt und große Sympathie, allein, ich halte seinen Versuch für gescheitert. Immerhin ist dabei ein passables Buch für Berliner Kinder herausgekommen.

Wie in seinem ersten Buch für Philosophie-Einsteiger und Jugendliche Wer bin ich - und wenn ja wie viele? Eine philosophische Reise gibt es so eine Art Rahmenhandlung. Dort war es der launige Gang durch die Philosophiegeschichte und durch die Lebensgeschichte großer Denker, hier ist es der Spaziergang durch Berlin. Die eher nebensächlichen Philosophen-Biographien seines großen Bestsellers führten nach Meinung von Kritikern zwar auch erst einmal in den Wald, denn sie haben die Erwartungen der Titelfrage nicht eingelöst, waren aber kurzweilig.

Der Spaziergang durch Berlin und seine Geschichte dagegen ist für einen, der nicht aus der Stadt kommt oder sich nicht zufällig dafür interessiert, viel zu weit aus der Spur. Mal ehrlich: In welchem Jahr seines Lebens möchte ein Kind oder ein Jugendlicher etwas über den "berühmten Staudenzüchter Karl Förster" erfahren? Diese unfaßbar ab-wegige Detailinformation auf S. 90 und die inhaltlich und sprachlich plumpe Behauptung auf S. 23, daß es vor dem Urknall nur so einen "riesigen Klumpen" gegeben hätte, markieren beispielhaft die grundsätzliche Desorientierung des Autors in bezug auf seine Zielgruppe: Weite Teile der Hintergrundschilderungen und einige Mäanderungen der Gespräche mit Oskar interessieren jüngere Kinder nicht und weite Teile des philosophischen Inhaltes sind für ältere zu banal oder sprachlich reizlos. Als Kinderbuchautor den richtigen Ton zu treffen und nicht bemüht zu wirken, ist schon nicht leicht. Precht gelingt es vor allem nicht, für eine bestimmte Zielgruppe den Ton zu halten.

Wie soll man ein so gründlich mißglücktes Kinderbuch eines sympathischen und bejubelten Bestsellerautors bewerten? Nun, gerechterweise im Vergleich zum Orientierungswert des Besten. Das beste mir bekannte Buch des Genres ist Philosophie - Abenteuer Denken des britischen Philosophiedozenten Stephen Law. Vor dem Maßstab dieses Meisterwerkes läßt sich für den Versuch von Precht leider kaum mehr als ein Stern rechtfertigen.
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70 von 87 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schönes Buch über alltägliche Fragen für Jugendliche und Erwachsene, 22. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Warum gibt es alles und nicht nichts?: Ein Ausflug in die Philosophie (Gebundene Ausgabe)
'Man sagt oft, Kinder seien die wahren Philosophen. Sie sind neugierig und wollen alles ganz genau wissen. Deshalb sind Kinderfragen oft etwas sehr Ähnliches wie Erwachsenenfragen. Nur eben meist spontaner. lustiger und ehrlicher. Kinder wissen nämlich meistens, dass sie vieles nicht wissen, wogegen Erwachsene immer glauben sie müssten auf alles eine Antwort haben. Vermutlich deshalb weil sie glauben man hielte sie für dumm und dumm will natürlich keiner sein. Erwachsene genauso wenig wie Kinder. Dabei sind vorallem die Menschen dumm die glauben das sie alles wüssten ..'

Das Herr Precht und sein Sohn für ihre vielen philosophischen Gespräche die Stadt Berlin ausgesucht haben erfahren wir schon auf dem Klappentext deshalb fange ich ersteinmal damit an das Herr Precht dieses Buch auch für (Kinder) bzw. Jugendliche geschrieben hat und man erkennt es auch sofort an seiner leichten Sprache was aber nicht bedeutet das es lahm für Erwachsene geschrieben ist im Gegenteil man bekomment Geschichtliches und Fakten leicht und amüsant verpackt erzählt. Vor allem gefielen mir die Konversationen zwischen Precht und seinem Sohn Oskar in denen man sehen kann wie ein (sein) Kind denkt und sich Dinge vorstellt. Besonders toll finde ich am Schluss jedes Kapitiles die Einsicht der beiden Entdecker zu dem jeweiligen gefragten Thema.

Ich kann das Buch nur weiter empfehlen für besonders Jugendliche aber auch für Erwachsene die keine schwere Kost an Phliosophischen Bücher haben möchten sondern eher amüsant mit Herrn Precht und seinen Sohn Einsichten durch die Philosophie finden möchten.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bin bei der Hälfte - aber kaum noch Lust weiterzulesen, 13. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Warum gibt es alles und nicht nichts?: Ein Ausflug in die Philosophie (Gebundene Ausgabe)
Da ich (18 Jahre) gerne mal ein philosophisches Buch in die Hand nehme, dachte ich, "Warum gibt es alles und nicht nichts?" sei ganz interessant. Auch die Kapitelüberschriften wie "Verderben Belohnungen den Charakter?" und "Darf man Tiere essen?" ließen mich auf spannende Kommentare des Autors und auf ansprechende Texte aus verschieden Quellen und Blickwinkel freuen. Da hatte ich mich aber geirrt. Meiner Meinung nach ist das Philosophische in diesem Buch ziemlich plump und sehr simpel dargestellt. Auch die Sprache ist nicht sehr reizvoll und man liest das Buch mal eben nebenher. Ich bin momentan etwa bei der Hälfte des Buches und bisher ziemlich enttäuscht. Es sind zwar einige Aspekte genannt, die ich gerne mal genauer nachlesen würde, aber das eher in anderen Büchern und sonst wird einfach viel genannt, was einfach zu offensichtlich ist.
Fazit: Für ein Kind scheint es ein recht annehmbares Buch zu sein, aber für diejenigen, die wirklich etwas Gutes über Philosophie lesen wollen, ist davon abzuraten, dieses Buch zu lesen.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Interessant, aber etwas weit hergeholt, 20. Dezember 2011
Von 
Falk Müller - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Warum gibt es alles und nicht nichts?: Ein Ausflug in die Philosophie (Gebundene Ausgabe)
Die Idee, anhand von alltäglichen Erlebnissen Lebensweisheiten kindgerecht nahezubringen, ist sicherlich nicht schlecht. Und auch die Geschichten sind nett erzählt. Das Problem ist aber oft, dass die Geschichten relativ wenig mit der philosophischen Aussage zu tun haben, welche sie eigentlich illustrieren sollen.

Ein Beispiel ist etwa der Besuch Prechts mit seinem Sohn im Plänterwald Berlin. Zu DDR-Zeiten der größte Vergnügungspark, rottet er jetzt schon 10 Jahre vor sich hin. Der Besuch soll im Buch Aufhänger dafür sein, dass wenn man mit einem Flugzeug über einer unbewohnten Insel im Pazifik abstürzt, die Überlebenden ihr Zusammenleben fair und gerecht organisieren müssen - was ja durchaus nachvollziehbar ist. Wie man jetzt aber gedanklich vom Plänterwald ins Flugzeug und damit auf die Ozeaninsel kommt? Der Wald hat ihn durch seine seltsame Ausstrahlung zu diesem Gedankenexperiment inspiriert, meint der Autor. Na ja.

So kommt doch manchmal der Eindruck auf, dass Precht seine Streifzüge mit seinem Sohn durch Berlin schildern möchte, was ihm auch gut gelingt, diesen aber unbedingt eine höhere philosophische Bedeutung beimessen will, was oftmals doch recht bemüht wirkt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Grundlagen der Philosophie, kindgerecht erläutert, 12. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Warum gibt es alles und nicht nichts?: Ein Ausflug in die Philosophie (Gebundene Ausgabe)
In bester Umgebung für Kinder, die Monster nicht nur gruselig, sondern eben auch spannend findet, setzt Richard David Precht zur Erläuterung von philosophischen Grundfragen an. Nicht wahllos und nicht einfach so, sondern durchaus aufeinander aufbauend, führt eine Frage zur Nächsten. Von der großen des Titels, warum es alles gibt und nicht nichts abgeleitet startet das Buch eigentlich mit der Frage, warum es 'mich gibt'.

Dies alles führt Precht für und mit seinem Sohn Oskar aus. In einfacher, durchaus kindgerechter (manchmal leicht übertrieben zu kindgerecht), Erwachsene aber weder langweilender noch abschreckender Sprache führt Precht das aus, was er sicherlich mit am Besten kann. Komplexe Sinnfragen und philosophische Zusammenhänge einfach im Plauderton erläutern. Wobei 'Erläutern' res durchaus besser trifft als 'Erklären', denn in der Natur der Sache liegt angelegt, dass es letzte Antworten und umfassende Erklärungen auf die meisten der philosophischen Grundfragen des Lebens nicht gibt.

Wie er aber die Kurve zieht von der Frage, warum es 'mich' gibt über die dann daraus ganz einfach resultierende Frage, was alles bei der Namensgebung mitschwingt (und wie diese Namen auch eine innere Füllung ins ich tragen) legt er am Beispiel der Ratte durchaus auch überraschend dar. Selektive Wahrnehmung (das 'Gorilla Experiment') führt zu der Frage, wer das eigentlich ist, dieses 'Ich', wenn objektive Wahrnehmungen kaum möglich sind.

Welch einfachen Effekt Spiegel auf Diebe haben, auch solchen oft kaum gestellten Fragen geht Precht mit seinem Sohn nach, wie auch die Moral (sitzt die im Gehirn?), Fairness oder auch der 'Außerirdischen-Exkurs' zur Frage, ob man Tiere essen darf vermögen es durchaus, auch den erwachsenen Leser zu fesseln und führen Kinder so in etwa im Alter ab 8,9 Jahren durchaus gleichzeitig kindgerecht an diese Fragen und die philosophischen Antwortmöglichkeiten ein. Wohltuend ohne 'moralischen Zeigefinger' und ohne zu selbstverliebt das eigene Wissen ständig anführen zu wollen. Und dennoch gelingt es Precht, bestens zu sehen an der Frage des Fleischverzehrs, eine gewisse Unruhe zu hinterlassen, ohne dem Leser eine konkrete Entscheidung aufdrängen zu wollen. Precht lässt die Argumente, die er in den kursiv gesetzten Dialogen mit Oskar anführt, für sich selber sprechen.

Bis zum Ende des Buches, in dem sich der Kreis schließt und die Frage, warum es alles und nicht nichts gibt in anderer Form, als gedacht, auch noch einer Erläuterung zugeführt wird. Aber das soll nicht vorweggenommen werden.

Im Gesamten ein Buch in ruhigem Tonfall, einfacher Sprache (an manchen Stellen vielleicht zu sehr vereinfacht) und präziser Erläuterung des Kerns wesentlicher 'Grundfragen' des menschlichen Seins. Ein Buch, dass keine Antworten aufdrängt sondern vielfache Impulse und Argumente liefert, über die es durchaus nachzudenken sich lohnt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr lesenswert.,, 29. November 2011
Von 
Helga König - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Warum gibt es alles und nicht nichts?: Ein Ausflug in die Philosophie (Gebundene Ausgabe)
Richard David und sein Sohn Oskar Precht unternehmen Ausflüge an verschiedene Orte in Berlin. Über diese Orte, so etwa über das Museum für Naturkunde, das Technikmuseum , über Sanssouci, über den Mauerpark etc. liest man Wissenswertes. Dabei konstruiert Precht auf der Plattform dieser Ausflugsziele die Geschichten für seinen Sohn. Es sind sehr informative Geschichten, die ich übrigens mit großem Interesse gelesen habe.

Die Geschichten beginnen immer mit einer Frage. Eine beispielsweise lautet "Warum können Gorillas unsichtbar sein?" Im Rahmen der Geschichte berichtet Precht von einem Experiment, das seitens amerikanischer Forscher vor etwa 10 Jahren durchgeführt worden ist und bei dem die Zuschauer dazu gebracht wurden, sich bei dem Spiel zweier Basketball-Mannschaften völlig auf das Aufspringen des Balles zu konzentrieren und mitzuzählen. Die Probanden waren so sehr auf den Ball fokussiert, dass sie den Gorilla, der die ganze Zeit auf dem Spielfeld war und auf seine Brust trommelte, nicht sahen.

Precht vermittelt durch diese Geschichte seinem Sohn und seinen Lesern die philosophische Einsicht, dass der Mensch ein Tier mit begrenzter Aufmerksamkeit sei, unser Gehirn zwar das Bewusste und das Unbewusste speichere, wir aber an das Unbewusste selten herankommen.

Die Geschichte finde ich deshalb so bemerkenswert, weil sie zeigt, wie Personen, die uns manipulieren wollen, arbeiten. Nicht immer spielt die Musik dort, wo mit dem Finger heftig drauf gezeigt wird.

Weitere Fragen lauten beispielsweise: "Bin ich wirklich ich?", "Gibt es Moral im Gehirn?", "Sind fünf Menschen mehr wert als einer?", "Warum stören Spiegel beim Klauen?", "Darf man Tiere essen?", "Was ist Schönheit"?, "Was ist Freiheit?"

Precht schafft es, durch seine Geschichten nicht nur junge Leser nachdenklich zu stimmen. Dennoch meine ich, dass man das Büchlein besonders jungen Menschen an Weihnachten auf den Gabentisch legen sollte, weil es für wichtige philosophische Fragen sensibilisiert und mit solchen Fragen kann man nicht früh genug konfrontiert werden.

Empfehlenswert.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine schöne Lektüre nicht nur für Kinder, 5. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Warum gibt es alles und nicht nichts?: Ein Ausflug in die Philosophie (Gebundene Ausgabe)
Seit wir das Buch haben, verlangen meine Kinder, allen voran mein 8 jähriger Sohn, jeden Abend nach ein bis zwei Kapiteln aus R.D. Prechts Einführung in das philosophische Denken. Das Buch ist sehr klar strukturiert. Jedes Kapitel beschäftigt sich mit genau einer Frage. Diese wird in einfachem, aber elegantem und flüssigem Deutsch eingeführt und mit (imaginären?) Dialogen des Autors mit seinem Sohn vertieft. Am Ende jedes Kapitels wird dann eine "philosophische Einsicht" explizit formuliert und anschließend zu der Fragestellung des nächsten Kapitels übergeleitet. Thematisch spannt das Buch einen großen Rahmen, berührt sowohl Erkenntnistheorie als auch Fragen ethischer Natur oder nach dem menschlichen Sein. Dabei werden auch anspruchsvolle und schwierige Themen, wie z.B. ethische Dilemmata, nicht gescheut, aber immer kindgerecht aufbereitet.

Es macht große Freude, dieses Buch mit den Kindern zu lesen und die darin aufgeworfenen Fragen zu durchdenken. Dass ich dem Buch dennoch nur 4 und nicht die vollen 5 Sterne gebe liegt nur daran, dass ich persönlich Precht's doch ein wenig zu mechanistisches Menschenbild hinterfrage, insbesondere die zu kritiklose Übernahme von Ergebnissen der Hirnforschung, die sich meiner Meinung nach grandios selbst überschätzt.

Precht lässt seinen Lesern aber genügend Freiraum, eigene Gedanken zu entwickeln; die Lektüre kann ich nur empfehlen, am besten mit Kindern, die viel dazwischen plappern und Fragen stellen, die Papa dann auch nicht beantworten kann!
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11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen etwas sehr fad, 26. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Warum gibt es alles und nicht nichts?: Ein Ausflug in die Philosophie (Gebundene Ausgabe)
habe es leider nur bis zur Seite 100 geschaft, dann habe ich aufgegeben. Ziemlich fad - dazwischen die Geschichtlichen Erklärungen sind ja gut - aber die Vater-Sohn-Dialoge ziemlich fad. Also ein MUSS ist das Buch wirklich nicht!
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5.0 von 5 Sternen super, 17. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Warum gibt es alles und nicht nichts?: Ein Ausflug in die Philosophie (Gebundene Ausgabe)
tolle Denkansätze.Der kleine Sohn ist einfach ein Super-Typ.Fragen die sichjeder mal stellen sollte.....;-)
Ein Zeitvertreib mit Köpfchen....und Futter für's Köpfchen!
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Warum gibt es alles und nicht nichts?: Ein Ausflug in die Philosophie
Warum gibt es alles und nicht nichts?: Ein Ausflug in die Philosophie von Richard David Precht (Gebundene Ausgabe - 28. November 2011)
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