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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein sympathischer Einblick in den japanischen Alltag
Der deutsche Journalist Finn Mayer-Kuckuk (Handelsblatt) hat Japanologie und Sinologie studiert und später einige Jahre in Japan gearbeitet. Seine Erlebnisse hat er nun in einem amüsanten Buch verarbeitet, das einen sympathischen, kurzweiligen und stellenweise auch durchaus nachdenklichen Einblick in den japanischen Alltag und das Selbstverständnis der...
Veröffentlicht am 24. Mai 2010 von Kai Leuner

versus
22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für Japananfänger gut geeignet
Ich bin kein Japanexperte und habe Japanologie nicht studiert, interessiere mich aber für Japan und seine Geschichte. Die Vor- und Nachteile dieses Buches habe ich hier zusammengefasst:

Vorteile:

- das Buch enthält viele interessante Fakten aus dem Leben der Japaner und teilweise ihre Sicht auf den Rest der Welt.

- die Quellen...
Veröffentlicht am 29. April 2011 von Hakanab


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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für Japananfänger gut geeignet, 29. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Tokio Total: Mein Leben als Langnase (Gebundene Ausgabe)
Ich bin kein Japanexperte und habe Japanologie nicht studiert, interessiere mich aber für Japan und seine Geschichte. Die Vor- und Nachteile dieses Buches habe ich hier zusammengefasst:

Vorteile:

- das Buch enthält viele interessante Fakten aus dem Leben der Japaner und teilweise ihre Sicht auf den Rest der Welt.

- die Quellen für die meisten Darstellungen sind seine Bekannten oder eigene Erfahrung

Nachteile:

- das Buch ist nur auf den ersten Seiten besonders witzig und spannend geschrieben, der Rest ist teilweise langweilig und beschreibt extrem oberflächlich Themen wie Selbstmord oder laxen Umgang mit Atomkraft. Man hat manchmal den Eindruck, dass sich der Autor nur für den Anfang des Buches Zeit genommen hat, alles andere wurde aus schon bekannten Quellen zusammengeschustert und teilweise mit eigenen Erfahrungen vermengt

- man erfährt viel über den Menschen Finn Mayer-Kuckuk (überangepasst, Hygienefanatiker bezüglich des Essens, extrem umweltbewusst usw.), ich hätte mir gewünscht, dass der Autor sich mehr zurücknimmt und mehr über das Leben und Ansichten seiner japanischen Freunde schreibt

- viele beschriebene Sachen kennt man schon irgendwie aus den Massenmedien

- der Autor entschuldigt sich bei allem bei politisch korrekten Lesern auf Schritt und Tritt (z.B. als er Haiflossensuppe isst)

- es ist für mich wirklich uninteressant, wie viel Ohrenschmalz Finn Mayer-Kuckuk in seinen Gehörgängen versteckt, ob es verkrustet ist und ob er nach einer Ohrputzaktion besser hören kann

Fazit: Eine Kaufempfehlung für Japananfänger, mehr leider nicht.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein sympathischer Einblick in den japanischen Alltag, 24. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Tokio Total: Mein Leben als Langnase (Gebundene Ausgabe)
Der deutsche Journalist Finn Mayer-Kuckuk (Handelsblatt) hat Japanologie und Sinologie studiert und später einige Jahre in Japan gearbeitet. Seine Erlebnisse hat er nun in einem amüsanten Buch verarbeitet, das einen sympathischen, kurzweiligen und stellenweise auch durchaus nachdenklichen Einblick in den japanischen Alltag und das Selbstverständnis der Japaner bietet. Von ihrem Umgang mit Ausländern über den Besuch von Restaurants, öffentlichen Bädern und Sportveranstaltungen, von Kriminalität und Obdachlosigkeit bis hin zu Vergnügungsparks und der komplizierten Suche nach dem Partner fürs Leben beleuchtet Mayer-Kuckuk eine Vielzahl von Themen, wobei das eine oder andere naturgemäß nur knapp angerissen werden kann.

Nicht alle seiner Beobachtungen kann ich anhand meiner eigenen (deutlich kürzeren) Zeit in Tokio bestätigen, aber das ist kaum verwunderlich. Nicht nur, dass ohnehin jeder mit einem ganz eigenen Blick durch fremde Welten wandelt, speziell beim Reiseland Japan gehen die (sich oft in Verhaltensratgeber und Benimmbüchlein niederschlagenden) Beobachtungen über heimische Sitten und Regeln (und ihre aktuelle Bedeutung!) häufig recht weit auseinander. So liest man über die in Japan gebräuchlichen Gastgeschenke oft, dass es überaus unhöflich sei, selbige in Gegenwart des Schenkers auszupacken, weil dies als Zeichen von Gier gelte. Während meines beruflichen Aufenthaltes in Tokio und Yokohama habe ich bestimmt an die einhundert Geschenke verteilt, wobei sich der eine oder andere meiner Gesprächspartner herzlich wenig um diese vermeintlichen Benimmregeln kümmerte und das Geschenk sofort an Ort und Stelle öffnete. Lächeln musste ich bei Mayer-Kuckuks Ausführungen über das überschwängliche Lob, das ein Ausländer erntet, wenn er auch nur halbwegs mit Stäbchen essen kann. In der Tat war dies auch bei etlichen meiner dortigen Mahlzeiten ein äußerst beliebtes Gesprächsthema.

Nachdenklich stimmen nicht nur die Schilderungen des Autors seiner Begegnungen mit Obdachlosen oder der - auch in der japanischen Presse heftig diskutierten - Verurteilungen aufgrund falscher Geständnisse, sondern auch das von ihm beschriebene Muster einer näheren Beschäftigung mit Japan. Der Idealisierung, so der Autor, folge häufig die Desillusionierung und dann die Normalisierung. Eine Enttäuschung sei also nahezu unvermeidlich. In jedem Fall hatte ich bei meinem ersten längeren Aufenthalt in Japan vor einigen Jahren die Phase der Idealisierung erreicht, erschien mir der Alltag zwischen Sushi und Spa LaQua, Japan Times und Koishikawa Korakuen, Shibuya und Shinjuku, die Kombination aus traditioneller japanischer Lebensweise und amerikanischen Einflüssen derart reizvoll, dass ich voller Neid auf den britischen Autor David Peace blickte, der etliche Jahre in Tokio lebte. Nun wird abzuwarten bleiben, ob ich früher oder später auch die zweite Phase, die der Desillusionierung , erreiche. Bei der einen oder anderen Schilderung Mayer-Kuckuks habe ich mich übrigens bei der Frage ertappt, ob er seine Rolle als übereifriger Ausländer, der alles richtig machen will, nicht ein wenig übertreibt oder zumindest doch übertrieben darstellt (etwa, wenn er schildert, dass er Tetrapaks auswusch und zum Trocknen an die Wäscheleine hängte). Denn ich habe den Alltag in Tokio vielfach ungezwungener erlebt als hierzulande oft angenommen. Aber das sei dem Autor nachgesehen, weil sein Blick auf dieses wunderbare und reizvolle Land stets warm und nie überheblich ist. All jene, denen das Buch zu kurz war, seien auf seinen Blog "Tokio total" verwiesen, der als ergänzende Lektüre gut geeignet ist, obgleich Mayer-Kuckuk inzwischen in Peking arbeitet.

Fazit: Eine unterhaltsame und kurzweilige Lektüre für alle, die mehr über den Alltag in Japan erfahren möchten. Wer eine Reise nach Tokio plant, dem sei als Hauptvorbereitung der sehr gute Reiseführer Tokyo mit Kyoto und Yokohama von Martin Lutterjohann empfohlen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Total gut!, 26. März 2012
Ich war noch nie in Tokio. Bis jetzt war mir das immer zu teuer. Aber nach der Lektüre dieses Buches meine ich, schon eine Menge über die Metropole am anderen Ende der Welt zu wissen. Es zahlt sich aus, dass der Autor drei Jahre in dieser Stadt gelebt hat. Er weiß nicht nur tolle Sachen zu berichten, sondern hat auch einen Blick für das Große und Ganze, für das Wesen der japanischen Gesellschaft. Dass die wirklich ganz anders ist als die deutsche, begreift man durch dieses Buch. Für mich war Japan vorher immer ein besonders westliches Land, aber das ist wohl überhaupt nicht der Fall. Wer in der glücklichen Lage ist, bald nach Tokio zu reisen, sollte dieses Buch als Vorbereitung lesen. Es ist auch sehr gut geschrieben. Für die Qualität und das Wissen, das man durch diesen Text erhält, ist er außerordentlich günstig.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr schön und interessant zu lesen!, 13. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein meiner Meinung nach wunderbares Buch, bei dem der Leser etwas über das Leben eines Europäers in Japan erfahren kann. Es ist weder eine übertrieben positive Darstellung, noch lässt es sich auf das Niveau von effekthaschenden Büchern a la "warum gehen Japaner auf den Geist" etc. herab.
Der unvoreingenommene Leser kann hier viel über die Lebensweise von Japanern und die Unterschiede zu uns aus der Sicht eines dort studierenden arbeitenden Europäers erfahren. Natürlich sind alles nur selektive und subjektive Erfahrungen, und auch Japan ändert sich mit der Zeit (ein bisschen), aber vieles deckt sich mit meinen eigenen Erfahrungen. Gefallen hat mir auch die Art und Weise, wie sich der Autor auf Japan eingelassen hat.
Zudem liest sich das Buch interessant, in keiner Sekunde wurde es langweilig. Und es kann insbesondere Menschen, die in naher Zukunft näher mit Japan zu tun haben werden, sei es beruflich, privat oder auf Reisen, einiges vermitteln, um die unvermeidbaren interkulturellen Missverständnisse zu reduzieren bzw. verstehen zu helfen.
Für mich bislang das Buch Nr. 1 in dieser Kategorie. Es ist nicht wie ein Ratgeber geschrieben (dem Himmel sei Dank). Wer einen expliziten Ratgeber mit Kapiteln sucht a la "wie verhalte ich mich in der Situation X, Y, Z … ), findet diese Buch auf den ersten Blick vielleicht ungeeignet, aber ich kann Ihnen versichern, tatsächlich ist die in einem solchen Rahmen überhaupt vermittelbare Information komplett vorhanden, aber in Erzählungsform, was meiner Meinung nach sowieso besser im Gedächtnis haften bleibt als eine nackte "Wie verhalte ich mich … " - Anweisung, und so auch ein viel besseres und differenzierteres Bild des fremden Landes vermittelt.
So, nun genug der Lobhudelei, aber die kompletten 5 Sterne entsprechen meiner Begeisterung für dieses Buch.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fabelhaft, 24. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Tokio Total: Mein Leben als Langnase (Gebundene Ausgabe)
Das Buch war eher ein Spontankauf, als ich es in der Manga-Ecke entdeckt habe. Dort finden sich ab und zu auch Bücher rund um Japan.
Und was soll ich es sagen, mir tut es richtig Leid dass ich ein schneller Leser bin und das Buch schon durch habe. Das Buch liest sich sehr flüssig, amüsant, es ist gekönnt gespickt mit witzigen Anektdoten rund um das Verhalten von Japanern gegenüber Deutschen. An dieser Stelle möchte ich nicht zu viel verraten, soll einem der Spaß doch erhalten bleiben. Das Buch ist für mich absolut genial, ich konnte gar nicht aufhören zu lesen so symphathisch ist das Buch geschrieben. Einzig den Preis finde ich etwas hoch, was aber keinen Einfluss auf meine Rezension hier haben soll.

Fazit: Geniales, witziges und amüsantes Buch, locker und leicht geschrieben - klare Kaufempfehlung, wenn Sie ein bisschen etwas über die Japaner im Umgang mit Deutschen erfahren möchten. Es lohnt sich!
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5.0 von 5 Sternen Macht Lust auf Japan, 24. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Tokio Total: Mein Leben als Langnase (Gebundene Ausgabe)
Das Buch fiel mir zu, fand ich tatsächlich auf der Straße in Deutschland.
In zwei Tagen hatte ich die sehr lebendigen Berichte vom Finn aus Japan verschlungen. Der Autor hat eine sehr lebensnahe Art des Schreibens, in die man sich gut einfühlen kann und die einem hilft, Bilder in sich entstehen zu lassen. Gerne hätte ich auch in Shimoda im heißen Vulkanwasser gesessen und das Gemälde der mich umgebenden echten japanischen Landschaft genossen.
Für Ausländer gibt es den Alien-Pass und es stimmt, eigentlich scheint Japan ein außerirdisches, ganz besonderes Land zu sein.
Sehr interessant war mir, dass Ausländer aus Westeuropäer in Japan kaum dazu gehören, dass sie als Ausländer, egal, welcher Stellung im System diskriminiert und eigentlich nicht gerne gesehen sind. Allerdings alles auf eine sehr höfliche Art ...
Ausländerfeindlichkeit, also auch in Japan.
"Gambere" = streng dich an, um deiner selbst willen, ohne an das Ergebnis zu denken. Bemühe dich, täglich, ein Leben lang.
Diese Arbeits- und Lebenseinstellung erinnerte mich an die Szene in "Kundun" in der Mönche im Kloster aus buntem Sand ein riesiges wundervolles Mandala kreierten und als das "Ergebnis" fertig war, mit dem Besen das Kunstwerk zerstört wurde. Der Weg ist das Ziel.
Wirklich ein wundervolles Buch, dass es schafft, ein bissel die wundersame Welt in Tokio / Japan zu uns Langnasen näher zu bringen.
Das Buch macht Lust auf mehr Japan und das bequeme Leben, die Köstlichkeiten in Esskästchen, den mit Luftpolsterfolie gedimmten japanischen Alltag selbst zu erleben.
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4.0 von 5 Sternen Unterhaltsam und informativ, 9. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Unterhaltsame Lektüre die interessante Einsichten zum Leben in Japan liefert, unterstützt durch die richtige Prise Witz und Zynismus die nötig ist, die für uns "Westler" eigenartigen Umgangsformen zu verstehen.
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5.0 von 5 Sternen Sehr gute (persönliche) Japan-Reportage, 7. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Tokio Total: Mein Leben als Langnase (Gebundene Ausgabe)
Ich habe bereits einige Bücher aus dieser Richtung gelesen, studiere selbst Japanologie und war auch bereits zwei Mal in Japan.
Im Vergleich zu den anderen Büchern die ich über das Land bis jetzt gelesen habe, kann ich guten Gewissens eine Kaufempfehlung für dieses Buch aussprechen!

Während viele andere Bücher schnell dazu tendieren, entweder die überzeichneten "japanisch-verrückten" Dinge in den Fokus zu legen, aus deutscher "überkritischer" Sicht sich nur auf die negativen Seiten Japans zu konzentrieren, oder auch einfach nur das eigene Leben dort zu beschreiben, ohne näher auf das Land selbst einzugehen, so schafft es dieses Buch dem Leser eine sehr angenehme Mischung zu präsentieren, was, in meinen Augen, das Land gut widerspiegelt, und auch einige Aspekte aufzuzeigen, welche so in anderen Büchern nicht zu finden sind.

Besonders erwähnenswert finde ich zu dem den Aufbau des Buches. Abgesehen von der äußerst unterhaltsamen Schreibweise ist es mehr als interessant zu beobachten wie der Autor das Land bei seinem ersten Japanbesuch, danach während seines Japanologie Studiums und schließlich im beruflichen Alltag wahrnimmt.
Ich denke dass dies besonders für jene Japan-Interessierten, welche nicht mehr ganz am Anfang stehen mit ihrem Interesse, jedoch auch noch keine jahrelange Verweildauer aufweisen können, interessant ist, da der Autor doch etwas mehr als nur an der Oberfläche kratzt!
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5.0 von 5 Sternen Schönes Japan-Einsteiger Buch, 30. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tokio Total: Mein Leben als Langnase (Gebundene Ausgabe)
Ich las es während meines ersten Aufenthaltes in Tokio, während ich Jetlag geplagt wach lag in den ersten Nächten. Es bringt einem Deutschen Reisenden das Land näher, ebenfalls aus der Sicht eines Deutschen, der seit Jahren dort lebt.
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4.0 von 5 Sternen Kleiner Einblick in das große Japan!, 15. April 2012
Meine Meinung:
Seit einigen Jahren interessiere ich mich sehr für Japan und die Kultur. Da war für mich sofort klar, dass ich dieses Buch lesen möchte.

Das Vorwort zu der aktualisierten Taschenbuchausgabe hat mich sofort in den Bann gezogen. Und dass hier auch das Atomunglück angesprochen wird finde ich sehr passend. Natürlich wird dies nur kurz angesprochen, da das Buch vor dem Atomunglück geschrieben wurde.
Das Cover ist einfach super lecker gestaltet. Jeder der Sushi genau so sehr mag wie ich, wird bei dem Anblick wahrscheinlich das Wasser im Mund zusammenlaufen. Aber es ist nicht nur wegen dem Essen der Japaner passend gestaltet. Die Sushi-Box hat auch noch eine andere Bedeutung, die man im Buch nebenbei erfährt. Es passt einfach perfekt zum Inhalt des Buches.
Der Schreibstil ist einfach zu lesen und immer mit einer Portion Humor versehen. Um das Buch zu lesen, muss man auch kein Japanisch sprechen können, denn die japanischen Begriffe werden immer erklärt.
Das Buch ist natürlich anders zu bewerten als ein Roman, da "Tokio Total" ein Einblick geben soll und manchmal wie ein Reisebericht geschrieben ist. Ich finde das Buch sehr interessant, auch wenn ich mir noch viele Seiten mehr gewünscht hätte. Für einen kleinen Einblick reicht es aber auf alle Fälle.
Mein Wunsch irgendwann einmal nach Japan zu fliegen, hat sich wieder sehr bestärkt. Auch wenn das Unglück in Fukushima einem immer noch sehr viel zum Nachdenken gibt.

Im Nachwort ist eine Internetseite des Autors angegeben, die ich sofort besucht habe, als ich das Buch beendet habe. Momentan ist er in China und schreibt darüber seine Berichte. Da ich euch die Seite nicht vorenthalten möchte, zumal man dort auch sehr schön, seine Art zu schreiben entdecken kann, ist unten ein Link mit angegeben.

Fazit: Ein kleiner Einblick in das große Japan!
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Tokio Total: Mein Leben als Langnase
Tokio Total: Mein Leben als Langnase von Finn Mayer-Kuckuk (Gebundene Ausgabe - 19. April 2010)
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