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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen51
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am 5. April 2009
Fool ist eine König-Lear-Bearbeitung im Hans-Sachs-Stil. Gerade am Anfang ist das Buch in einer arg derb-sexualisierten Sprache geschrieben, sodass ich befürchtete, dass auf vulgäre Weise lediglich über Sex "gesprochen" wird. Dann allerdings "fängt sich" die Geschichte und ein Plot wird entwickelt. Der gute alte Shakespear schimmert immer mal wieder durch.
Aus Sicht des Narrs wird nicht nur die Handlung erzählt, sondern der Narr schürt die Intrigen, um seine Geliebte wieder zu bekommen, die dummerweise den König von Frankreich geehelicht hat.
Die "Bösen" werden von den Schatten ihrer Vergangenheit verfolgt und die "Guten" bekommen den verdienten Lohn.
Wer er es schafft, über die derbe Sprache am Anfang hinwegzukommen und nicht mehr als locker leichter Unterhaltung erwartet, ist mit dem Buch ganz gut bedient. Freunde des leisen Humors und der Ironie werden wohl eher enttäuscht sein.
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am 3. Mai 2012
Ich kann meinen beiden Vorrednern nur beipflichten. Ein must hear.
Eine geniale Story und vor allem das Hörbuch absolut zu empfehlen dank Simon Jäger.
Er spricht alle Rollen in anderer Stimmlage und was soll ich sagen perfekt........
Das beste Hörbuch von S.J.gesprochen, das ich bisher gehört habe.
Danke an C.M. und S.J.
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am 19. März 2012
Ich muss zugeben, es ist kein Buch für Nebenbei, man muss recht konzentriert sein um dem Schelm zu folgen. Sehr hohe Scherzdichte, viel unter der Gürtellinie, aber mehr auf Art, dass man sich fragt, wie jemand auf sowas kommt, als dass es abstößt. Sehr zu empfehlen!
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am 26. Juli 2010
"herrlich zusammenhanglose Metaphorik" - der Ausspruch der Eremitin trifft wohl auf das ganze Buch zu.
Ich habe es gelesen, dann nochmal und nochmal und... wo mir die "Bibel nach Biff", bis dahin mein Favorit, nach 3mal genug war, kann ich "Fool" immer wieder lesen - und vor allem immer wieder lachen.

Meine Frau findet`s nicht so toll, aber sie findet auch die Simpsons nicht lustig, diese Banausin ;-)

Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der auf Situationskomik und/oder etwas eigenwilligen Humor steht!

7 Sterne!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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am 13. Januar 2014
Missglückter Versuch aus König Lear eine Komödie zu machen. Leider erschöpft sich der Witz darin, alles mit Vulgärsprache zuzuschütten.
So was kann witzig und sogar sozialkritisch sein, siehe z.B. die Bücher von Tom Sharpe. Wenn es aber wie in diesem Buch gemacht wird, wird es schnell einfach nur langweilig. So wie diese Teenagerkomödien, wo krampfhaft in jeden Satz eine Zote gepresst wird, ob es passt oder nicht. Kurz gesagt, das Buch ist einfach nicht witzig, sondern nur öde. Außer den Kraftausdrücken fehlt jede andere witzige oder zumindest amüsante Idee. Die Handlung folgt in groben Zügen dem Vorbild, die Figuren fühlen sich aber auch so fremd an, wie aus einem 400 Jahre alten Theaterstück. Dass es durchaus möglich ist, aus einer Shakespeare Tragöde ein witziges und geistreiches Buch zu machen, hat Terry Pratchett gezeigt. Leider ist Moore kein Pratchett. Nicht mal ansatzweise.
Kurz gesagt, wer dieses Buch kauft ist selber schuld! Lest lieber nochmal Pratchett oder Sharpe!
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am 12. September 2011
Fool ist der elfte Roman des US-amerikanischen Schriftstellers Christopher Moore, der bereits mit seinem - wie ich finde - Jahrhundertwerk "Die Bibel nach Biff" einen weltweiten Bestseller geschrieben hatte. Fool ist stilistisch am ehesten mit "Biff" vergleichbar und birgt auch den gleichen derben Humor, führt das ganze aber auf die Spitze.

Moores Bücher sind bislang:
- Der kleine Dämonenberater
- Blues für Vollmond und Koyote
- Lange Zähne
- Himmelsgöttin
- Der Lustmolch
- Die Bibel nach Biff
- Flossen weg!
- Der törichte Engel
- Ein todsicherer Job
- Liebe auf den ersten Biß
- Fool
- Ein Biß sagt mehr als tausend Worte

In Fool wird das shakespear'sche Drama "König Lear" auf humoristische Weise (sehr frei) aus der Sicht des Schwarzen Narren nacherzählt. Dabei muß man das originale Drama nicht notwendigerweise kennen, es witzelt sich aber noch besser, wenn man das tut.
Die Hauptpersonen des Dramas verkommen hier zu beinahe nebensächlichen Witzfiguren und Pocket - so der Name des königlichen Narren - wird nicht müde, all die hohen Damen und Herren in einem beständig trüben Licht darzustellen und sie übel durch den Kakau zu ziehen.
Er wäre aber nicht der wahrheitsliebende Possenreißer, wenn ihm nicht auch an seinem Lande und einigen Personen seines persönlichen Umfeldes gelegen wäre. Und so wird im bald schon die Rolle des Ränkeschmiedes aufgezwungen, der verhindern soll, daß sein England durch die Gier der Königstöchter gänzlich den Bach runter geht.

Moore warnt bereits zu Beginn des Buches, daß sich niemand sein Werk antun sollte, der vielleicht zu zart besaitet ist oder gar zu viel gegen die schonungslose Zurschaustellung von Sex und Gewalt vorzubringen hat. Es wird in Fool häufig geflucht, getötet, gebumfidelt und auch haufenweise Sperma verspritzt. Auch macht man sich viel über Franzosen lustig und nimmt ganz allgemein kein Blatt vor den Mund.
Trotz dessen, daß die Sprache sehr derbe ist, gelingt es Moore aber, ein sehr spannendes Buch zu schreiben, das einen durchaus lesenswerten mittelalterlichen Thriller darstellt, der auf der einen Seite durchaus zum Nachdenken anregt, auch wenn er auf der anderen Seite hauptsächlich dazu dient, daß einem das Zwerchfell platzt.
Was sollte auch ein Roman über einen Narren, der zu Tränen rührt? Nun - auch das kann dazu gehören.

Fazit: Ein Buch, das prächtigst unterhält und daher gekauft werden sollte.
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Diese Rezension bezieht sich auf die ungekürzte Ausgabe.

Warnung. Dieses ist ein derber Schwank, randvoll mit entbehrlichem Beischlaf, Mord, allerlei Maulschellen, Verrat und einem ehedem ungeahnten Maß an Geschmacklosigkeit und Profanität. Fürderhin unüblicher Grammatik, getrennten Infinitiven und hier und da einem Onanisten. Solltet ihr euch an derlei stören, dann, edler Hörer, wandelt eures Weges. Denn unser Streben gilt allein der Unterhaltung - nicht der Kränkung. Wenn ihr aber glaubt, solcherlei könnte euch Freude bereiten, dann haltet ihr genau das rechte Hörbuch in Händen.

Ohne Geister geht es nicht. Das merkt auch Pocket, seines Zeichens Hofnarr am Hofe König Lears, Herrscher über Britannien. Wenn die Geister nur nicht ständig reimen würden. Das versteht doch kein Mensch. Ein Hofnarr erst recht nicht. König Lear ist alt. Steinalt. Leider aber alles andere als weise und als er beschließt, sein Reich unter seinen drei Töchtern Goneril, Regan und Cordelia aufzuteilen, veranstaltet er mit ihnen einen "Liebestest", um zu erfahren, welche seiner Töchter ihn am meisten liebt. Enttäuscht von Cordelias Antwort, enterbt er diese und verspricht seine Ländereien zu gleichen Teilen den beiden anderen Töchtern. Als der Earl of Kent sich gegen diese Entscheidung ausspricht, wird dieser verbannt.

Pocket, dessen Lebensinhalt es war, Cordelia zum Lachen zu bringen, ist bestürzt und mit Hilfe von Geistern, Hexen und nicht zu vergessen seinem Lehrling, dem etwas debilen Drool, spinnt er eine köngireichumfassende Intrige, durch die der Thron ins Wanken gerät.

Wer Shakespeares "König Lear" kennt, wird sich in "Fool" sofort heimisch fühlen. Christopher Moore erzählt die Tragödie mit einem breiten Grinsen im Gesicht - und der einen oder anderen menschlichen Körperflüssigkeit an den Wänden. Die Warnung zu Anfang sollte man auf jeden Fall ernst nehmen, denn "Fool" ist derb, vulgär und obszön. Daneben ist das Hörbuch aber auch einfach ein großer Spaß, zu dem Simon Jäger sicherlich einen Haupteil beiträgt.

Wie es sich für eine echte Tragödie gehört, treten nicht nur Könige und Hofnarren, Prinzessinen und Mägde auf, sondern auch Edelmänner und Schurken - und ein fluchender Rabe. Man muss das Williams Shakespears Version nicht unbedingt kennen, aber sicherlich bereitet einem "Fool" dann noch mehr Vergnügen.

Trotz allen Lobes gibt es einen kleinen Kritikpunkt, denn zwischen die teilweise an das Theaterstück angelehnte "alte" Sprache mischen sich manchmal allzu moderne und in dem Kontext dissonante Ausdrücke wie "oberhammeraffengeil" oder "gebumsfidelt". "Fool" ist also einerseits ein sehr typisches Buch von Christopher Moore, das - wenn man sich darauf einzulassen vermag - urkomisch ist, andererseits birgt es für seine Fans sicher so einige Überraschungen, die man von dem Autor bisher nicht kannte.

Simon Jäger, der mich schon in Moores "Ein todsicherer Job" mehr als begeistern konnte, inszeniert auch hier wieder ein wahrlich bühnenreifes Stück im Alleingang. Besonders seine Interpretation des alten und kranken König Lear ist sehr gelungen. Ich glaube, dass besonders "Fool" durch Simon Jäger nochmal an Qualität gewann, befürchte sogar, dass mir das Buch in der normalen Taschenbuchausgabe nicht so zugesagt hätte.

Insgesamt ist das Buch eher ein schwächerer Moore und ich lege wirklich jedem ans Herz, die Warnung zu beachten. Kann man nichts mit derben Scherzen anfangen, wird man zwangsweise enttäuscht sein. Lässt man sich dagegen darauf ein, ist man anfangs erst überrascht und geht dann in immer länger anhaltende Lachanfälle über. Und der Reiz, das Originalstück (nochmal) zu lesen, lässt sich am Ende kaum mehr unterdrücken. Bühne frei für den Narren des Königs.
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am 30. September 2009
Der Name "Fool" (zu deutsch "albern", "doof") hält alles was er verspricht!
Nicht das dieses Buch nur Blödsinn ist und keinen Sinn macht zu lesen. Der Inhalt ist nur verMOOREed worden und daher auf extrem witzige Art albern.

Man kennt die neueren Werke von Moore und kennt die Warnung die an jedem Anfang steht. Er warnt vor herben Ausdrücken und detailierter sexueller Beschreibung. Er warnt nicht nur, er setzt es auch um. Aber nicht billig oder blöd, sondern tatsächlich mit den Worten mit denen wir soetwas auch beschreiben würden. Die Warnungen sind auf jeden Fall angebracht.

In der Geschichte geht es um Shakespearse "König Lear" den eine tragische Geschichte plagt. Pocket ist die Hauptperson in dem Buch und es wird aus seiner Sicht erzählt... aus der Sicht des Hofnarren. Pocket ist extrem frech und äusserst findig wenn es um dumme Kommentare geht. In dem Buch soll er ca. 24 mal hingerichtet werden, kann sich aber bis zum Schluß halten.
Den originalen Lear muss man nicht kennen! Es reicht wenn man Moore`s Lear kennt.

Das Buch ist anders als bisherige Moore-Bücher. Er wieder alles gemixt. Also Humor, Mysthik und tolle Charaktere. Nur diesmal hat er dies im Mittelalter getan das allerdings nicht exakt dem echten entspricht.
Das Buch ist extrem witzig mit einer guten Geschichte und einem super Ausgang. Alle die die neueren Werke von Moore mögen werden auch dieses Buch mögen.
An "Die Bibel nach Biff" kommt es nicht heran. Aber "Der törichte Engel" und "Ein todsicherer Job" läßt es klar hinter sich. Jeder der eine Portion Albernheit und eine alte Geschichte mag, der darf gerne zugreifen! Alle Moore-Fans... lesen das hier eh nicht weil es schon bestellt ist ;-)
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am 28. Januar 2012
"Warnung
Dieses ist ein derber Schwank, randvoll mit entbehrlichem Beischlaf, Mord, allerlei Maulschellen, Verrat und einem ehedem ungeahnten Mass an Geschmacklosigkeit und Profanität, fürderhin unüblicher Grammatik, getrennten Infinitiven, und hier und da einem Onanisten. Solltet Ihr Euch an derlei stören, dann - edler Leser- wandelt Eures Weges, denn unser Streben gilt allein der Unterhaltung, nicht der Kränkung. Wenn Ihr aber glaubt, solcherlei könnte Euch Freude bereiten, dann haltet Ihr genau das rechte Buch in Händen!"
Dieses "Vorwort" trifft es nur zu gut.
Wir befinden uns im Mittelalter Britanniens und erleben quasi Kabale und Liebe am Hofe König Lears.... König Lear will die Liebe/Loyalität seiner 3 Töchter prüfen und Hofnarr Pocket zieht die Fäden... (Shakespeare grüsst lachend von Weitem)

Noch nie habe ich bei einem Buch so viele Lachtränen vergossen (NICHT bildlich gesprochen - es lief und lief und lief) und habe in der Öffentlichkeit beim Lesen so viel Aufmerksamkeit auf mich gezogen....

Davon ab, dass ich Christopher Moore aufrichtig liebe, ist das ein grossartiges Buch.
Wie immer verbeuge ich mich vor Christopher Moore ob seiner Verrücktheit - Respekt!!
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am 19. August 2009
Ich muss direkt vorwegnehmen, dass ich den original Lear weder gesehen noch gelesen habe, daher kann ich hier keine intelligenten Querverweise zu Shakespeare liefern. Aber ich habe alle Moores gelesen (ist ja auch was :), oder?) und da kann ich durchaus Vergleiche ziehen. Fool ist derber als die anderen Bücher, die am Anfang stehende Warnung durch den Autor ist also durchaus ernst zu nehmen. Es sind mehr Schimpfworte drin als in einem durchschnittlichem Bukowski. Aber das tut der Sache keinen Abbruch, im Gegenteil. Ich habe das Buch in zwei Tagen durchgelesen, weil ich schon lange nicht mehr so viel Spass hatte. Der Humor ist tiefschwarz und böse, aber dennoch ist das Buch voller Moral und intelligenter Anmerkungen. Moore ist ein so wandelbarer Schriftsteller, ich finde es wunderbar. Ich würde fast schon raten, die Anmerkungen des Autors am Ende des Buchs zuerst zu lesen, dann erspart man sich die Grübeleien. Es gibt einen einizgen Kritikpunkt für mich persönlich: immer wieder sind starke blasphemische Stellen drin, die haben mich persönlich gestört, und wären wohl auch nicht nötig gewesen. Aber das mag viele Leser gar nicht stören. Davon abgesehen ist dieses Buch ein rundherum gelungener Spass.
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