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Kundenrezensionen

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am 26. April 2014
Gelungene Fortsetzung von "Der Übergang".
Ich finde man muss den ersten Teil unbedingt gelesen haben,da man sonst nicht ganz mitkommt,
weil die Charaktere aus "Der Übergang" die Entscheidende Rolle spielen.
Diese finden sich im ständigen Wechsel der einzelnen Kapitel und man sollte doch die Vorgeschichte kennen.
Natürlich hat Justin Cronin auch neue Protagonisten eingebaut,aber trotzdem....
Während des Lesens habe ich oft gedacht "Was soll das denn jetzt?",warum switcht der Autor wieder auf Anfang,
ist doch längst alles gelaufen."
Klärt sich später aber auf und ergibt dann auch Sinn.
Ich fand den ersten Teil ein wenig besser,aber alles in allem ein gutes Buch.
Werde den dritten Band auf jeden Fall lesen und erwarte diesen sehnsüchtig.
Für alle die gerne etwas "länger lesen" und genügend Ausdauer mitbringen (so dick wie ein Telefonbuch).

Viel Spaß beim Lesen

Angelina
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Zitat:
„In ihren Augen erschienen die Sterne planlos verstreut, als würden sie jede Nacht von Neuem über den Himmel gesät.“
(S. 32)

„Alles war still wie auf einem Schlachtfeld nach einem furchtbaren Gefecht, überflutet von der gnadenlosen Sommersonne.“
(S. 64)

„Es war völlig windstill, als bringe die Luft es nicht über sich, sich zu bewegen. Das einzig Lebende waren die Vögel, Geier und Krähen, die am Himmel kreisten.“
(S. 152)

Inhalt:
Der Abwärtsstrudel, in den die Menschheit geraten ist, dreht sich immer schneller. Die letzten Bastionen der menschlichen Rasse drohen zu verschwinden. Das Unheil der Zwölf ist gnadenlos. Ursprünglich zum Nutzen der Menschheit gedacht, droht das missratene Experiment diese nun in aller Konsequenz zu vernichten. Auch die vermeintlichen Nutznießer können sich ihrer Unbezwingbarkeit nicht sicher sein.

Das einzige Heilmittel – Amy – verliert an Stärke. Wie lange kann sie noch widerstehen? Hat sie noch die Kraft, ihren Freunden beizustehen und Schlimmeres zu verhindern? Ein barbarischer Wettkampf beginnt…

Meinung:
Ich war ja bereits vom ersten Teil der Serie „Der Übergang“ sehr angetan. Keine Frage, dass der zweite Teil, da er ja schließlich schon erschienen war, sofort in mein Regal wandern musste. Natürlich konnte ich das Buch dort nicht lange stehen lassen. Die Komplexität und die gut durchdachten Handlungsstränge hatten es mir ja bereits schon im ersten Teil angetan.

Egal, wie gut ein erster Teil war, irgendwie hat man dann doch eine innere Barriere, wenn das Buch, das man lesen will, eine bestimmte Seitenzahl übersteigt. Auch wenn „Die Zwölf“ hier deutlich hinter seinem Vorgänger hinterherhinkt, muss man doch schon einen gewissen Lesewillen aufbringen, um sich an so ein Werk zu wagen. Doch wer mich kennt, weiß, dass ich Herausforderungen liebe!

Bevor ich jemanden lange auf die Folter spannen will, nehme ich es gleich vorweg. Es hat sich sowas von gelohnt, dieses Buch wirklich nicht im Regal versauern zu lassen!

Hatte ich Bedenken, nicht mehr in die komplexe Handlung des ersten Bandes finden zu können, wurden diese von Justin Cronin eindrucksvoll zerstreut. Er hielt sich nicht mit allgemeinen Rückblicken oder Ähnlichem auf, nein, der Prolog war in Form einer biblischen Chronik aufgebaut, die mir die Ereignisse aus der Vorgeschichte äußerst vorstellbar vor Augen geführt haben. Eine wirklich gut umgesetzte Idee! Sofort war ich damit wieder mitten im Geschehen und musste nicht in halb vergessenen Erinnerungen kramen, um die Handlung zu verstehen.

Und damit hat mich der Autor auch gleich wieder von Beginn an in seine Geschichte ziehen können. Ohne langes Geplänkel legte Justin Cronin, wie es seine Art ist, wieder los und riss mich mit. Ich konnte eintauchen in diese hervorragend erzählte Geschichte, konnte mich verlieren und ein Teil des Ganzen werden.

Mit seinen Charakteren geht der Autor nicht wirklich zimperlich um. Nachdem ich einige Charaktere aus dem ersten Band wirklich ins Herz geschlossen hatte, ließ er einige davon für den weiteren Fortgang der Geschichte einfach sterben. Sang- und klanglos. Sofort war ich somit emotional berührt. Um diese Entwicklungen erstmal verarbeiten zu können, bedurfte es einiger Zeit. Ich versuchte mit steigender Seitenzahl, meine Bindung zu den Charakteren etwas distanzierter zu gestalten, was mir allerdings sehr schwer fiel. Zu gut und nah wurden diese beschrieben. Ich wollte einfach keine tiefere Beziehung aufbauen. Doch meine Versuche scheiterten kläglich.

Nachdem ich mich dann doch wieder einem Charakter sehr verbunden fühlte und auch ein gutes Gefühl hatte, hier wirklich nichts falsch gemacht zu haben, musste ich mich eines Besseren belehren lassen. Zwar musste ich mich von dieser starken Persönlichkeit nicht trennen, sprich, sie blieb am Leben. Aber was sie erleben musste, sprengte dennoch die Grenzen des menschlich Vorstellbaren. Trotzdem gehört mein Herz in diesem zweiten Band eindeutig IHR! Mehr kann ich dazu nicht sagen, ohne zu viel zu verraten.

Justin Cronin ist definitiv ein Meister seines Handwerks. Geschickt bindet er immer wieder neue Charaktere und Handlungen in seine Geschichte ein, deren Verstrickungen meist erst später einen Sinn ergeben, dennoch dermaßen fesselnd beschrieben werden, dass man sich kaum von den Seiten lösen kann.

Amy selbst tritt in diesem Band wiederum eher temporär in Erscheinung. Man bemerkt aber eindeutig eine große Entwicklung in ihr selbst. Einerseits wird sie vom Mädchen nun zur Frau. Andererseits scheint sie immer noch ihre Geheimnisse zu verbergen. Was jedoch für ein Potential in ihr steckt, muss allerdings jeder selbst erfahren. Ihr werdet es nicht bereuen!

Justin Cronin erzählt seine Geschichte wie bereits im ersten Teil in Vergangenheitsform und überlässt dabei verschiedenen Charakteren das Feld. Interessant ist hierbei jedoch, dass der Autor verschiedene Erzählstile nutzt. Bis hin zum ansatzweise auktorialen Erzählstil ist wirklich alles vorhanden. Das ist jedoch nicht alles. Er ließ mich die Geschichte außerdem in verschiedenen Zeiten erleben, sprich, man springt mitunter zwischen verschiedenen Zeiten der Handlung hin und her. Das mag einerseits verwirrend klingen. War es aber nicht, denn hierdurch habe ich die oftmals ersehnten Erklärungen erhalten. Und genau das macht die Reihe auch so interessant. Der Autor experimentiert mit einer Vielzahl von Darreichungsformen, die letztendlich jeden Leser ansprechen könnten.

Justin Cronin ließ mich in seine Welt eintauchen, erzählte mir so vorstellbar und realistisch seine Version, dass ich mich im Nachhinein frage, wie ich zukünftig ohne die mir liebgewonnenen Personen und Landschaften bis zum dritten Band auskommen kann. Dabei hatte ich nie das Gefühl, ausufernden Beschreibungen zu erliegen oder tatsächlich Längen zu verspüren. Alles, jedes einzelne Wort, ergab im weiteren Verlauf einen Sinn. Aus meiner Sicht ist Herrn Cronin hiermit etwas wirklich ganz Großes gelungen!

Nach einem großen Finale klingt die Geschichte vorerst beruhigend aus. Zufrieden mit dem vorläufigen Ende konnte ich das Buch nun schließen und freue mich umso mehr auf den abschließenden Teil dieser Trilogie. Abschließend kann ich nur sagen: Traut euch an dieses seitengewaltige Meisterwerk!

Urteil:
In „Die Zwölf“ erhielt ich Antworten auf viele meiner Fragen, musste erzwungen tatenlos so manche Entwicklung beobachten, fühlte und fieberte mit den Charakteren und hatte mit diesen sowohl komplexen als auch genial durchdachten Handlungen ein riesiges Lesevergnügen. Alles andere als 5 Bücher wäre ein absoluter Frevel an dieser einmaligen Geschichte!

Alle, die kein Blut sehen können, sollten die Finger von dieser Geschichte lassen! Für die anderen, die sich Herausforderungen stellen, Leiden ertragen können und mitgerissen werden wollen, führt kein Weg an dieser Reihe vorbei.

Die Serie:
1. Der Übergang
2. Die Zwölf
3. Originaltitel: The City of Mirrors
(voraussichtlicher Erscheinungstermin 2014)

©his-and-her-books.blogspot.de
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am 13. November 2013
Das Cover von 'Die Zwölf' gefällt mir sehr gut und passt perfekt da im Buch auch die Sonnenfinsternis eine Rolle spielt.
Im zweiten Band der Trilogie steht Amy, das Mädchen von Nirgendwo wieder vor einer neuen Aufgabe. Nur sie kann Die Zwölf, zwölf ehemalige Kriminelle die nun mächtige Virals sind, bekämpfen, doch etwas stimmt dem Mädchen nicht. Ihre Kräfte scheinen immer mehr zu schwinden und sie scheint sich zu wandeln. Die tot geglaubte Sara lebt im Homeland und verrichtet schwere Sklavenarbeit währen Hollis um sie trauert. Alicia, führt ihren Kampf gegen die Virals alleine weiter und zieht im Alleingang durchs Land bis sie durch Zufall wieder auf Peter trifft, der einen Plan entwickelt um Die Zwölf mithilfe von Amy auszuschalten. Die Zeit wird angegeben mit "nach" und "vor" Virals, man erlebt wie Menschen auf den Ausbruch der zombie-vampirartigen Virals reagierten und wie reagierten als sie merkten das sie einige der wenigen Überlebenden sind.
Genauso wie im ersten Band erzählt der Autor sehr viele Geschichten aus verschiedenen Prespektiven gleichzeitig und wechselt immer hin und her. Deswegen gibt es unheimlichen viele Protagonisten, doch gerade das ist es das mich an Justin Cronin's Bücher so begeistert: Er erfindet so viele Protagonisten aber jeder davon ist einzigartig, hat einen Charakter, seine Ecken und Kanten, man kann sie verstehen, sie lieben und hassen. Amy ist diejenige die mich schon immer am meisten begeistert hat, besonders da man ihre Veränderung vom Anfang des ersten Band bis zu diesem Buch sehr gut sieht, wie aus einem Mädchen eine junge weise Frau wird. Ihre Kraft und Autorität kann man praktisch durch die Seiten spüren sowie ihr großes Herz mit dem sie so viel mehr fühlt als andere.
Besonders gut hat mir in diesem Buch gefallen das ich teilweise so in der Geschichte war, das ich an Stellen wirklich weinen musste weil es mich so berührt hat. In solchem Momenten hat man wieder gemerkt wie verbunden man mit den Charaktern ist. Trotz der 800 Seiten war es viel zu schnell zu Ende, obwohl das immer so ist bei Büchern die einen fesseln. Der Autor hat auch immer wieder versucht mit schnellen Sprüngen zwischen den Prespektiven der Erzählung Spannung aufzubauen - was wirklich gelungen ist! Teilweise brach er die Erzählung so ab das man es kaum erwarten konnte umzublättern und in die Geschichte der Person weiter zu verfolgen. Was mir in diesem Buch sehr stark aufgefallen ist, waren die vielen Explosionen die es im ersten Band nicht gab obwohl es dafür im ersten,soweit ich mich errinere, etwas blutiger zu ging wobei es auch im zweiten Band zu vielen Kämpfen und Zerstörungsszenen kam. Ebenso sehr postiv fiel mir auf das diesmal auch der Glauben etwas mehr in den Vordergrund gestiegen wie auch die Freundschaft und der Zusammenhalt der in diesem Buch unglaublich wichtig ist,auch immer sehr schön dargestellt wird, als Beispiel der große Kämpf gegen Die Zwölf den die Freunde und die Rebellionsgruppe gemeinsam antreten.

Fazit:
Fantastische Fortsetztung, man verschwindet praktisch in der Handlung und besonders begeistert haben mich wieder die einzigartigen Charakter. Wenn ihr die Passagen -Trilogie noch nicht kennt dann empfehle ich euch auch 'Der Übergang' zu lesen, es lohnt sich wirklich. Ich liebe die Reihe und freue mich schon jetzt auf den letzten Band.
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Erster Eindruck: Epische Ausführungen und spannender Hintergrund

Zwölf zum Tode verurteilte Verbrecher wurden für wissenschaftliche Experimente mit einem Virus infiziert, der sie zu Blutsaugern werden ließ. Diese Zwölf haben die Herrschaft über die Welt an sich gerissen, und nur das Mädchen Amy kann sie besiegen. Mutig schart sie Anhänger und Freunde um sich, um sich auf den letzten Kampf gegen die Vampirherren vorzubereiten…

Justin Cronins Erstlingswerk „Der Übergang“ hat die Horror- und Fantasy-Leserschaft gespalten und entweder begeisterte Anhänger oder zweifelnde Kritiker gefunden. Und genauso wird ihm es auch mit dem zweiten Teil „Die Zwölf“ gehen, der die Geschichte um die Virals, vampirartige Wesen, weitererzählt. Das Hörbuch ist wieder beim Hörverlag erschienen und wird von David Nathan gelesen. Die erste Zeit wird mit einem ausführlichen Rückblick auf den ersten Teil genutzt, in dem aber auch weitere Elemente hinzugefügt werden. So ist es keine reine Wiederholung, sondern mit der prophetischen Art ein gelungener Einstieg sowohl für Leser (oder Hörer) des ersten Bandes als auch für Neueinsteiger. Und danach wird die Geschichte ganz im Stil des ersten Bandes episch ausgebreitet, und das bedeutet neben sehr viel Detailverliebtheit eben auch lange Ausführungen, von denen nicht alle spannend oder aufschlussreich sind, einige Passagen wirken sehr langatmig und tragen nicht zum Verständnis der Handlung bei. Diese wirkt zudem an einigen Stellen unlogisch und wirr, nicht alle Entscheidungen der Charaktere sind nachvollziehbar, die Sprache teilweise aufgebläht. Dem entgegen steht eine faszinierende Hintergrundgeschichte um die ersten 12 Virals, die immer mächtiger werden, und eine sehr spannende Handlung mit einer bedrückenden, intensiven Atmosphäre ständiger Gefahr. Die mythologischen Anspielungen kommen dabei bestens zur Geltung. Auch hier sind wieder einige Stolpersteine eingebaut, die das ansonsten prächtige Hörvergnügen deutlich trüben.

Wie oben bereits erwähnt ist David Nathan der Sprecher des Hörbuchs und kann mit seiner dunklen, intensiven Stimme die Atmosphäre der Vorlage aufgreifen. Er zögert Spannungen hinaus, verliert sich in den vielen detaillierten Beschreibungen und geht auf jede Feinheit der Charaktere ein, verliert aber auch nie den Blick auf die gesamte Handlung. Dabei verstellt er bei der wörtlichen Rede seine Stimme kaum und bleibt bei seiner sehr ernsthaften und eindringlichen Art, die Handlung zu erzählen.

Eine Sonnenfinsternis vor schwarzem Hintergrund ist auf dem Cover abgebildet, was ebenso schlicht wie wirksam ist. Der einfache Schriftzug ist dazu die passende Ergänzung. Im Inneren sind die drei MP3-CDs hinter Papplaschen untergebracht, auf denen jeweils eine Kapitelübersicht zu sehen ist. Zusätzlich gibt es noch kurze Informationen zu Autor und Sprecher sowie eine Übersicht über die wichtigsten Charaktere und die mächtigen Zwölf.

Fazit: Ohne Frage, Geschichte und Hintergrund sind sehr spannend und haben das Potenzial, viele zu faszinieren. Doch der teils langatmige, teils sprunghafte Erzählstil ist sicherlich nicht jedermanns Sache.
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am 12. Februar 2013
Mehr als zwei Jahre habe ich gespannt auf die Fortsetzung gewartet und dann DAS?
Schon der Prolog in religiös verbrämter „Es begab sich...“-Form war für mich etwas gewöhnungsbedürftig. Ist aber auch Geschmackssache.

Vor einigen Wochen habe ich nochmal die letzten Kapitel aus Band eins nicht nur gelesen, sondern regelrecht verschlungen und mir auch das (leider stark gekürzte, aber von David Nathan sehr gut gelesene) Hörbuch gegönnt.

Die ersten 30 Kapitel von „Die Zwölf“ mit immerhin über 400 Seiten sind danach vor allem eins: unglaublich langatmig.

Ich finde fast nichts von dem wieder, was mich beim Übergang so begeistert hat. Der Schreibstil reißt mich nicht mit und ich vermisse die Spannung.
Die leicht gruselige Atmosphäre fehlt komplett, weil die Bedrohung durch die Virals so gut wie keine Rolle mehr spielt. Die liebgewonnenen Charaktere machen sich rar und wenn sie auftauchen geraten sie zu Langweilern, die ich kaum wiedererkenne. Bis zur Hälfte frage ich mich oft: wer hat dieses Buch geschrieben?

Jetzt fällt mir auch wieder ein (die King-Fans mögen mir verzeihen), warum ich mit Stephen King so wenig anfangen kann. Mir gefällt sein Schreibstil, aber seine Vorliebe für episch ausgebreitete Langatmigkeit macht mir das Durchhalten öfter unmöglich.

Ich stehe kurz vorm Abbruch. Nur noch ein Kapitel, dann ist endgültig Schluss. Und plötzlich ist es wieder da, dieses Überganggefühl, das Gefühl endlich die Fortsetzung zu lesen. Kein Gedanke mehr an Abbruch. Die Spannung steigt und ich warte ungeduldig auf die Zwölf und den großen Showdown.

Fazit und Empfehlung:
Ich werde den letzten Band der Trilogie lesen, aber Die Zwölf kann dem Übergang nicht das Wasser reichen. Das liegt vielleicht auch an dem Buchtitel, der etwas verspricht, worauf ich nicht nur sehr lange gewartet habe, sondern womit ich dann auch noch sehr kurz und unbefriedigend abgespeist werde. Ähnlich erging es mir da nur mit Moers „Labyrinth der träumenden Bücher“.

Leser, die Der Übergang begeistern konnte, werden die Fortsetzung sowieso lesen. Wer mit Band eins schon nicht viel anfangen konnte, wird hier bestimmt nicht glücklicher.
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am 17. März 2013
Dass man als Literaturprofessor eine gewisse Ahnung von der Technik des Schreibens haben sollte, versteht sich ja von selbst, aber Mr. Cronin punktet darüber hinaus auch mit einer unglaublichen Begabung. Ich habe nicht viele Autoren gelesen, die wie er in der Erinnerung ihrer Leser Bilder zurück lassen, die deren eigenen Erinnerungen in nichts nachstehen und die in der Lage sind, Charaktere zu erschaffen, an die man sich wie an lebende Personen erinnert. Es wäre ein Verlust sich diese Trilogie entgehen zu lassen.
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am 30. August 2013
Ist der zweite Band. Da mir der erste gut gefallen hat,obwohl auch hier schon einiges zu langatmig war,habe ich mir den zweiten gekauft. Die Vision an sich und wirklich spannende Abschnitte machten Lust auf mehr. Leider kann der zweite Band die Erwartungen nicht erfüllen,verliert sich in vielen Nebenhandlungen und schafft es nicht den Leser zu fesseln. Den letzten Band werde ich mir deshalb nicht kaufen,weil... es interessiert mich schlicht nicht mehr.
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am 14. Februar 2013
"..telefonbuchdick und so fesselnd, dass man ihn nur ungern aus der Hand gibt." (aus der Produktbeschreibung)
...telefonbuchdick, ja, aber die fesselnden Momente erschöpfen sich doch recht schnell.
Es gibt Bücher, wo einfach weniger mehr wäre. Im Laufe des Buches habe ich mich des öfteren gefragt, ob der Autor eine Seitenvorgabe vom Verleger mitbekommen hat. Anders kann ich mir nicht erklären, dass in etwa die ersten 300 Seiten daraus bestehen, in ewiger epischer Breite Personen einzuführen, die im späteren Verlauf, eine mehr oder weniger bedeutende Rolle spielen. Nicht das ich böse über eine gewisse Charakterisierung der handelnden Personen wäre, aber, meines Empfindens nach, werden hier Hintergrundgeschichten, Emotionen und Gedanken der Personen dermaßen übertrieben (die für die Charakterisierung nicht notwendig sind), dass ich mich dabei ertappt habe, absatzweise den Text nur "überflogen" zu haben. Es ging sogar so weit, dass ich mich teilweise tatsächlich darüber geärgert habe, dass Belanglosigkeiten massiv gestreckt wurden.

Alle diese Einführungen der Charaktere spielen in der Frühzeit der Infektion. Dann erfolgen Zeitsprünge in die erzählerische Gegenwart ca. 100 Jahre später. Diese Personen, die zuvor in aller epischer Breite eingeführt wurden, sind zwar nun bekannt, allerdings erfährt man nichts über ihren Werdegang bis zu der entscheidenden Rolle/Situation in der sie sich in der Buchgegenwart befinden. Im Endeffekt fehlt dadurch das wirklich Interessante an diesen Figuren! Wie sind sie in die Situation geraten in der sie sich befinden? Was hat dazu geführt, dass sie sich auf dieser oder jener Seite befinden?

Hat man die ersten 300 Seiten irgendwie überstanden (und ich fand es recht hart und habe tatsächlich darüber nachgedacht, das Buch wegzulegen), finden sich langsam die Protagonisten des ersten Teils wieder in der Geschichte ein...allerdings jetzt fünf Jahre nach den Geschehnissen des ersten Teils. Auch hier wird nur vereinzelt beschrieben, welche Entscheidungen dazu geführt haben, in welchen Situation/Lebensumständen sie sich nun befinden.
Dies empfinde ich als sehr schade, da man im ersten Teil ja doch sehr viel über die Protagonisten erfahren hat und an deren Werdegang und Entwicklung teilgenommen hat.
Für mich hat der Autor hier den Fokus auf seine Handlungspersonen verloren und zu viel (überflüssige) Zeit darauf verwendet, Personen zu definieren, die ihre Existenz mit dem zweiten Band erschöpft haben.
Als größte Enttäuschung empfinde ich die Entwicklung der Hauptperson Amy. Die Entwicklung und Entscheidungen sind einfach (für mich) nicht nachvollziehbar.

Geschichte und speziell die Auflösung des zweiten Teils empfinde ich als sehr zusammenkonstruiert und stark uninspiriert. Ich habe sehr häufig das Gefühl, dass der Autor seine Handlungsstränge nicht fortsetzen könnte, wenn nicht urplötzlich etwas, für den Leser nicht Nachvollziehbares, passieren würde. Beweggründe etwas zu tun, eine Handlung in Gang zu setzen, werden häufig auf einer metaphysischen Ebene (Erkenntnisse außerhalb der Grenzen der sinnlichen Erfahrung) begründet. Vielleicht mag der ein oder andere Leser dies so akzeptieren, aber mir ist dies einfach zu wenig.

Man mag diese Auffassung teilen oder auch nicht, aber zum Glück dürfen wir alle unsere Meinung frei äußern :-)

Gruss an alle Leser
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am 11. September 2014
Nachdem mich "Der Übergang" in den Sessel drückte vor Spannung und Wohlgefallen, kann ich für den zweiten Teil der "Passage-Trilogie" leider nur noch drei Sterne vergeben. Die Handlungsstränge sind dieses mal teilweise undurchsichtig, oft überflüssig und nicht selten langweilig. Gegen Ende nimmt das Buch ganz deutlich an Fahrt auf, deshalb auch drei Sterne.

Mich beschlich beim Lesen oftmals das Gefühl, dass viele Geschichten "Lückenfüller" waren, damit Justin Cronin genügend Material für eine Trilogie hat.

Ich hoffe dennoch auf den 3. Teil, der mit Sicherheit wieder so spannend wird wie der 1.
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am 14. Oktober 2015
Diese Einschätzung bezieht sich nicht nur auf den Inhalt, sondern auch auf die Erzählweise. Ich habe das Buch per Hörbuch erzählt bekommen. David Nathan ist natürlich der richtige Sprecher für die Art von Bücher und macht mehr daraus, als wenn man das Buch erfach nur lesen würde. Er spielt mit unsere Phantasie und stellt die Persönlichkeiten sehr gut dar. Die Diktatur ist der Nazi-Herrschaft nachemfunden und diese verrückte Führerpersönlichkeit wird herausgestellt. Es ist ein Buch für Leiute mit guter Phantasie, denn die Bilder die bei lesen im Kopf entstehen müssen stimmen, um dem Handlungslauf folgen zu können.
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