summersale2015 Hier klicken mrp_family Liebeserklärung Cloud Drive Photos WHDsFly Learn More wenko Fire HD 6 Shop Kindle Sparpaket SummerSale

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

124 von 134 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
"Dein Wille geschehe" von Michael Robotham ist ein ausgefeilter psychologischer Thriller, der von Beginn an eine beeindruckende Spannung aufbaut. Mit dem Ich-Erzähler Joe O'Loughlin schafft Robotham eine sympathische Figur, die lernen muss, mit den Einschränkungen einer schweren, praktisch unheilbaren Krankheit zu leben. Joe kniet sich sehr in den Fall hinein, der ihm scheinbar über den Kopf wächst und tief in sein privates Leben eindringt.

Denn sein Gegner ist ein perfider Täter, der durch seine militärische Ausbildung um ausgefeilte psychologische Verhörmethoden weiß und sie auch im Privaten anwendet, um seine Umgebung zu tyrannisieren. Mit den richtigen Mitteln, so zeigt uns Robotham, ist jeder Mensch manipulierbar.

Zugleich geht es ihm um den Umgang mit den Grenzen der eigenen Belastbarkeit - ein Thema, mit dem wir alle früher oder später konfrontiert sind. Und obwohl das Finale die Spannung der Gesamtgeschichte nicht ganz halten kann, ist "Dein Wille geschehe" ein emotionaler und gut durchdachter Thriller mit einem fesselnden Fall.
11 KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
97 von 110 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Dezember 2010
Wie üblich schreibe ich nicht zum Inhalt dieses Buches, sondern zu meinen Eindrücken beim Lesen.

Wer kennt diesen Satz nicht? Hat ihn selbst als Kind schon gehört oder auch ermahnend gegenüber seinen eigenen Kindern ausgesprochen. Wie aber hier die Kinder als Waffe eingesetzt werden ist erschütternd.

Das massive Eindringen in die Privatsphäre, kein Schloss ist sicher, my Home ist nicht mehr mein Castle, mehr geht nicht.

Diesen Roman muss man verarbeiten können. Die dargestellten Extremsituationen der Opfer rauben einem förmlich den Atem, wenn man die Vorgehensweise des Täters zu verstehen beginnt - ein Mensch, der dank seiner krankhaften Neigungen vom Militär zu einer fast unberechenbaren, Menschen manipulierenden, Tötungsmaschine weiterentwickelt wurde. Aber - zum Glück - ist auch er verwundbar.

Das Buch ist bis zur letzten Seite super spannend und packend geschrieben. 5 Sterne sind mehr als angemessen.

noch ein Tip ... vielleicht sollte man das Buch nicht abends lesen während man auf seine Tochter wartet, die sich verspätet und auf dem Handy nicht zu erreichen ist.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Der Psychologe Joe O'Loughlin wird in einen schockierenden Vorfall verwickelt: An einem regnerischen Tag steht eine Frau mit dem Namen Sylvia Furness auf der Clifton Bridge, mit nichts weiter bekleidet als ihren High Heels und dem Wort "Hure" auf ihrem Bauch geschrieben. Zusätzlich hält sie sich ein Handy ans Ohr. Auf die beschwichtigten Worte von Joe reagiert sie nicht, sondern springt direkt in den Tod. Es hat den Anschein, dass sie vollkommen willenlos und ferngesteuert ist. Für Professor O'Loughlin ein Fall mit vielen Fragen: Hat die Frau freiwillig Selbstmord begangen? Wurde sie von jemanden gezwungen? Wer hat mit ihr am Telefon gesprochen? Was will er? Doch dieser Vorfall bleibt kein Einzelfall. Wenige Tage später wird die Geschäftspartnerin von Sylvia Furness nackt, erfroren und mit Handschellen an einem Baum gekettet gefunden. Zu ihren Füßen liegt ein Handy. Spätestens nach diesem weiteren Vorfall hat Joe Gewissheit: Hier ist ein Mann am Werk, der es irgendwie schafft den menschlichen Willen zu brechen. Ein Experte für Menschenmanipulation. Da der Täter jedoch mit akribischer Sauberkeit arbeitet, muss Joe O'Loughlin seinen pensionierten Inspektor und Freund Vincent Ruiz um Hilfe bitten. Zusätzlich macht dem Professor noch seine Krankheit zu schaffen, die er einfach nur "Mr. Parkinson" nennt. Doch bald geraten Joe und seine Familie selbst in das Visier des Mörders und für den Psychologen bricht eine Welt zusammen...

Meine Meinung:

Als erstes muss ich leider sagen, dass ich von diesem Roman mehr erwartet habe. Aufgrund der zum Teil sehr guten Bewertungen habe ich mir bei diesem Roman einiges erhofft. Die Geschichte eines Killers, der den menschlichen Willen brechen kann, liefert einigen Stoff für einen guten Psychothriller. Doch leider habe ich mich an vielen Stellen etwas gelangweilt, da Michael Robotham viele Passagen im Buch nur so runterfließen lässt. Der Autor schafft es leider nicht den Spannungsbogen konstant zu halten. Der Schreibstil ist flüssig und das Buch lässt sich leicht lesen. Die Handlung wird abwechselnd von Joe O'Loughlin aus der Ich-Perspektive und aus der 3.Person vom Täter erzählt. Viele Charaktere im Buch wirken leider etwas blass und und ähneln sich von ihren Sprechgewohnheiten etwas zu sehr. Professor O'Loughlin ist ein liebenswerter Charakter mit dem man sich schnell anfreundet. Außerdem macht ihn seine Krankheit, mit der er jeden Tag zu kämpfen hat, sympathischer und menschlicher. Die Auflösung und Identität des Täters fand ich irgendwie etwas einfallslos. Des Weiteren hat mich das Motiv nicht sonderlich überzeugt. Trotzdem hat dieses Buch auch seine guten Seiten, weil man z. B. viel über die menschliche Psychologie erfährt. Außerdem sind die Telefongespräche zwischen dem Täter und dem Opfern ziemlich spannend. Zusätzlich ist es interessant zu lesen, wie Professor O'Loughlin den Killer identifiziert, indem er versucht seine Gedankengänge nachzuvollziehen.

Fazit:

"Dein Wille geschehe" von Michael Robotham ist ein Buch mit einigen Längen und nicht individuell genug ausgelegten Charakteren, welches aber durch seine psychologischen Passagen und einigen Spannungselementen punkten kann.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
121 von 139 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. September 2009
Dieses Buch ist wirklich Thriller erster Klasse. Die Handlung, abwechelnd aus der Perspektive des Professor O'Loughlin und dem Täter erzählt, lässt einem kaum noch Gelegenheit das Buch aus den Händen zu legen.

Die von "goethe 'käthchen'" und "dieleseratz" mängelnden Rezessionen kann ich nur empört zurückweisen. Wer bei einem "Psychothriller" Gewalt und abnorme Gedankengänge von Tätern als negativen Kritikpunkt festlegt, sollte vielleicht andere Bücher lesen. Denn wie der Name schon sagt, sind Psychothriller darauf ausgelegt, etwas schockierender und nervenaufreibender zu sein als das Benjaminblümchenausmalheft für 4-jährige.
Die einzelnen Taten des Mörders werden weder besonders ausgeschmückt noch verherrlicht, da gibt es wirklich schlimmeres.
55 KommentareWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Oktober 2013
... so könnte man in Sprichwortanlehnung Lesepräferenzen im Genre Crime and Mystery definieren. Einer mag saftig-blutige Details und Schockeffekte, um sich zu gruseln, Andere ziehen den wohligen Schauer aus feinsinnigen Beschreibungen des Alltäglichen und durchaus Möglichen, beziehungsweise aus den sensiblen Abweichungen davon.

Michael Robotham spielt mit Letzterem und präsentiert es in einer unaufgeregten, beinahe nebensächlich wirkenden Art und Weise. Auch in diesem Psychothriller lässt er keine voyeuristischen Ausblicke auf noch nie dagewesene Sensationen zu, aber auf eben durchaus denkbare Tragödien in den Familienstrukturen der handelnden Personen. Wer sich darauf einlassen kann, den erwartet ein subtiles Frösteln, wenn man Zeuge des Duells zwischen einem destruktiven Täter, der die Seelen seiner Opfer demontiert, zerstört, zerbricht und dem Psychotherapeuten Joe O'Loughlin, der aus Profession und Passion das Gegenteil bewirken will. Dabei ist er immer Mensch, mit Stärken, aber auch Schwächen und einer belastenden, unheilbaren Erkrankung. Also, kein Wunderwissenschaftler, kein Überfliegerpathologe oder Arzt, wie er als "Held" in anderen Thrillern, anderer Autoren zu finden ist. Aber das hieße, Äpfel mit Birnen zu vergleichen!

Spannung entsteht hier nicht durch überraschende Wendungen, sondern in der allgegenwärtigen Frage, was ist noch möglich und wie? Schaffen es die Guten rechtzeitig? Denn alles ist denkbar und wahrscheinlich. Nervenkitzel nicht durch Sein, sondern mehr durch Fehlen (falls das einen Sinn ergibt). Wer knallharte Action sucht, ist hier verkehrt, wer aber an sich zarte Gänsehaut züchten möchte und das heute im Zeitalter des Overkill-Entertainments noch kann, sollte diesen Roman lesen!
(T)
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Oktober 2011
Mit "Dein Wille geschehe" hat Michael Robotham einen psychologisch ausgefeilten und zutiefst erschreckenden Thriller geschaffen, der für schlaflose Nächte sorgen kann.
Die meiste Zeit erlebt man die Geschehnisse aus der Perspektive des Ich-Erzählers Joe O'Loughlin, doch immer wieder kommt auch der anfangs noch unbekannte Täter zu Wort, was der Story eine unheimliche, manchmal fast bedrohliche Atmosphäre gibt, die es fast unmöglich macht, eine Lauschpause einzulegen. Dem Sprecher Frank Arnold ist es gelungen, diesen beiden Männern ganz unterschiedliche Stimmen zu geben. So verstärkt er die vom Autor erzeugte Spannung noch und lässt alles sehr real wirken. Die Handlung selbst ist gut durchdacht, überrascht mit unerwarteten Wendungen und lässt nie Langeweile aufkommen. Arnold schafft es mühelos, sich jeder Stimmung anzupassen, erzeugt teils nur durch kleine Schwankungen im Tonfall eine Gänsehaut.

Joe O`Loughlin ist ein komplexer Charakter, der authentisch handelt und einem schnell sympathisch ist. Seine Parkinson-Erkrankung schränkt ihn im Alltag immer wieder ein, doch mit seinem fast schon schwarzen Humor lässt er dieses Handicap auf angenehme Weise im Hintergrund verschwinden. Neben den Ermittlungen stehen auch seine Eheprobleme im Fokus, was zunächst überflüssig erscheint, im Laufe der Story jedoch logisch und ausschlaggebend für die Entwicklungen ist.
Auch die Motive des Täters werden beleuchtet und machen das Wesen dieses Mannes fassbar, trotz der Eiseskälte, die er ausstrahlt, und den Grausamkeiten, die er begeht. Insgesamt wirken alle handelnden Charaktere sehr lebendig, was neben der textlichen Vorlage wieder dem Können des Sprechers zu verdanken ist, der mit keiner seiner Aufgaben überfordert ist. Die weiblichen Parts meistert er ebenso gut, wie die der männlichen Charaktere, ohne dabei angestrengt oder übertrieben zu wirken. Durch ihn erwachen die Protagonisten zum Leben, sodass man sich der Story nicht entziehen kann. Er zieht den Lauscher in seinen Bann und sorgt so für ein aufregendes, mitreißendes Hörvergnügen.

"Dein Wille geschehe" hat alles, was ein Psychothriller braucht, um von Anfang an zu fesseln und bis zum Ende bestens zu unterhalten.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. September 2011
Nachdem ich "Todeskampf" von Michael Robotham gelesen hatte, war ich total gespannt auf seine anderen Bücher. "Dein Wille geschehe" ist das nächste Buch, das Robotham nach Todeskampf veröffentlicht hat. Zwar haben seine Bücher keinen durchgehenden Erzählstrang oder bauen aufeinander auf, die Hauptfiguren tauchen aber immer wieder in seinen Krimis auf.

Dein Wille geschehe ist zunächst sehr spannend: Professor O'Loughlin ist an Parkinson erkrankt und unterricht eigentlich nur noch Teilzeit an der Universität, um sich zu schonen. Als er aber mitansehen muss, wie sich eine Frau vor seinen Augen von einer Brücke stürzt, er aber durch ihre Tochter davon überzeugt wird, dass sie sich nicht freiwillig das Leben genommen hat, willigt er ein, der Polizei zu helfen. Dies geschieht gegen den Willen seiner Frau, die sich eigentlich wünscht, dass er mehr Zeit für sie und die gemeinsamen Kinder hat und nur noch stundenweise seinem ruhigen Job an der Uni nachgeht.
Stattdessen lässt sich O'Loughlin immer tiefer in den Fall einbinden. Als sich dann auch die Geschäftspartnerin des ersten Opfers umbringt wird klar, dass es einen höchstgefährlichen Täter gibt, dem es gelingt den Willen seiner Opfer zu brechen und sie in den Selbstmord zu treiben.

Robothams Schreibstil ist auch in diesem Buch wieder fesselnd. Insbesondere die Abwechslung zwischen der Ich-Erzählung von Professor O'Loughlin und kurzen Kapiteln aus der Sicht des Täters, machen die Handlung spannend.
An einem gewissen Punkt steht aber die Ehe der O'Loughlins und die Frage, ob seine Frau eine Affäre hat, meiner Meinung nach zu sehr im Mittelpunkt der Handlung. Das Buch steuert dann ab diesem Zeitpunkt einem absehbaren Ende entgegen. Schade, hier hätte ich mehr erwartet.
Insgesamt kann ich Dein Wille geschehe dennoch weiter empfehlen. Ich habe einige spannende Stunden mit diesem Buch verbracht.

Christiane für MexxBooks
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Oktober 2011
Ich bin ein Freund gut durchdachter Thriller, wenn's mal grausam/blutig wird, ist das auch okay, solange es nicht ins Geschmacklose ausartet, wie es leider bei einigen Autoren der Fall ist (Cody MacFadyen). "Dein Wille geschehe" war mein erster Roman von Michael Robotham - ich muss zugeben, dass ich nicht wusste, dass die Hauptfigur schon in einem anderen Roman (oder mehreren?) aufgetaucht ist, was zum einen wohl nicht schlimm ist, weil alle Bezüge zu diesen Romanen sinnvoll erklärt werden, andererseits hatte ich den Eindruck, dass so viel über diese früheren Fälle verraten wird, dass ich mir das Lesen wohl sparen kann. Würde ich aber wohl ohnehin nicht.

Die Grundidee ist wirklich spannend, die Hauptfigur mit allen Schwächen und Kanten hat mir auch zugesagt. Außerdem empfand ich es als abwechslungsreich, dass man relativ früh erfährt, wer der Täter ist, und es für den Leser nicht darum geht, die Identität zu erraten und auf einen großen Schockeffekt zu warten - auch dass einige Kapitel aus der Sicht der Täters geschrieben sind, empfand ich als interessant (wenn auch nicht originell), allerdings war mir das Sprachlevel etwas zu ordinär und es hat die Handlung insgesamt recht vorhersehbar gemacht. Wiederum positiv werte ich, wie das Privatleben des Protagonisten in die Geschichte eingeflochten wurde, das ist in vielen Roman immer sehr mühsam und nervig, und ich war selbst überrascht, wie wenig mich das ganze Ehedrama gestört hat.

Am meisten hat mich gestört, dass ich den Roman zu 2/3 nicht spannend fand. Recht interessant aufgebaut ja, aber nicht packend, wie ich es bei einem Thriller erwarte. Zeitweise habe ich die Seiten nur so überflogen, damit mal wieder was Spannendes geschieht, und der Autor verliert sich viel zu oft in belanglosen Einzelheiten, die niemanden interessieren. Wie ich bereits sagte, finde ich es gut, die Identität früher preiszugeben, nur schöpft Robotham das überhaupt nicht aus - denn das Motiv des Täters ist schnell klar und birgt auch keine Überraschung - am Mitreißendsten hier ist wohl nur die sadistische Art, wie er seine Opfer zum Selbstmord zwingt und die damit verbundenen Urängste, die in einem wach werden, wenn man an die eigenen Kinder denkt. Ansonsten verläuft der Roman sehr linear und absehbar, die Hetzjagd im letzten Drittel ist spannend, aber ebenfalls von nur wenig guten Wendungen gespickt.

Was mich leider auch fortwährend gestört hat, ist die katastrophale Übersetzung. Nein, ich kenne das Original zwar nicht, aber muss man auch gar nicht, denn es wurden so viele Redewendungen und Phrasen wortwörtlich wiedergegeben, dass man die Sätze einfach Wort für Wort rückübersetzen könnte - und so klingt alles eben größtenteils "übersetzt" und nicht deutsch. Der Übersetzer hätte sich auch trauen können, einige Begriffe zu lokalisieren und sich gedanklich ein wenig vom Original zu trennen, damit das Buch einen sprachlichen Schliff bekommt, der mir ganz erheblich gefehlt hat, und der ohnehin recht mühsame Lesespaß wurde so noch mal verlangsamt.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Januar 2014
Ich habe mir dieses Buch bestellt, da es mit einer Wertung von 5 Sternen ein Top-Buch sein muss.
Aber dann brauchte ich sage und schreibe eine Woche um das Buch zu lesen, was bei mir ziemlich lang ist.
Die Superspannung hat sich bei mir leider nicht aufgebaut und ich bin mehrfach über dem Buch eingeschlafen.
Ein Serienmörder und dann die übliche Story. Man liest das Buch zwar, doch an Tess Geritssen oder den "Wunderheiler von Dublin" etc. kommt es bei weitem nicht heran. Ich hatte ein Buch erwartet, bei dem man das Licht nicht löschen kann, vor lauter Mitfieberei....leider war dem nicht so. Man kann zu dem Buch keine wirkliche Beziehung aufbauen. Der große Showdown war vorhersehbar und das Übliche. Das Ende ist an den Haaren herbei gezogen, um vielleicht noch das "Super-Ende" zu schaffen,was aber missglückt. Ich habe schon hunderte Bücher gelesen und unter einem superspannenden Thriller verstehe ich etwas ganz anderes. Schade um die Zeit...
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Juli 2011
Ich fasse mich an dieser Stelle kurz. Es ist ein schockierender packender Roman, der einem die eine oder andere Stunde Schlaf raubt.
Absolut empfehlenswert! Ich habe das Buch kaum aus der Hand gelegt....
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
     
 
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen

Amnesie: Joe O'Loughlins 2. Fall (Joe O'Loughlin und Vincent Ruiz, Band 2)
Amnesie: Joe O'Loughlins 2. Fall (Joe O'Loughlin und Vincent Ruiz, Band 2) von Michael Robotham (Taschenbuch - 14. März 2011)
EUR 9,99

Todeswunsch: Joe O'Loughlins 5. Fall (Joe O'Loughlin und Vincent Ruiz, Band 5)
Todeswunsch: Joe O'Loughlins 5. Fall (Joe O'Loughlin und Vincent Ruiz, Band 5) von Michael Robotham (Taschenbuch - 16. Oktober 2012)
EUR 9,99