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Kundenrezensionen

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am 27. Januar 2006
Nach dem Tod ihrer Mutter fühlt sich die Krankenschwester Terry einsam und vermietet ihr Gartenhäuschen an die quirlige Alison. Es entsteht eine tiefe Freundschaft. Doch als Terry ein Tagebuch von Alison mit höchst seltsamen Einträgen entdeckt, und seltsame Bekannte von Alison auftauchen, beschleicht sie ein schrecklicher Verdacht.
Wer ist der Mann, der ihr Haus beschattet und sie mit eigenartigen Anrufen belästigt? Ist Alison wirklich die, die sie zu sein scheint?
Ich habe dieses Buch in zwei Abenden durchgelesen. Es hat mich so sehr gefesselt. Joy Fielding fängt mit der Handlung ganz harmlos an. Und langsam aber sicher baut sich die Spannung auf, Ungereimtheiten sammeln sich - irgendwas stimmt doch da nicht, denkt man.
Die Protagonisten sind unglaublich lebhaft beschrieben, so dass man sich total in die Handlung einbezogen fühlt.
Ich möchte nicht mehr verraten, aber die Auflösung hat mich total umgehauen.
Joy Fielding hat das Talent, von der ersten bis zur letzten Seite Spannung zu erzeugen. Man muss einfach wissen, wie es weitergeht.
Mein Fazit: wenn ich könnte, hätte ich 10 Sterne vergeben - unbedingt empfehlenswert!
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am 21. Februar 2007
Das Buch ist zwar irgendwie ganz gut zu lesen, aber die erwartete Riesenspannung bleibt leider aus...Erst am Ende merkt man, dass es von J. Fielding sein muss, so einen Showdown gibt's fast nur bei ihr. Das Ende ist also überraschend, aber Psycho-Thriller Manier hat es nicht gerade! Schade!

Eignet sich bestimmt gut im Urlaub am Strand auf der Liege, so zum Schmökern. Man hat kein Problem es mal aus der Hand zu legen und kommt andererseits schnell wieder rein. Zum Lesen, weil man sich ein gutes Buch gönnen will, ist es nicht zu empfehlen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 25. Oktober 2004
Man muss eigentlich den Schluss kennen, um den Anfang zu verstehen. Anders gesagt: Am Anfang sehen die Dinge ganz anders aus, die richtige Spannung kommt erst im letzten Viertel des Romanes auf, als alles eine Wendung nimmt zu einem unerwarteten, verblüffenden u. schockierenden Ende.
Die liebe, gute, einsame Krankenschwester Terry Painter bekommt eine neue, völlig von ihr und ihrem Leben Besitz ergreifende Mieterin, Alison. Diese bringt schräge Typen mit, die sich Frechheiten erlauben, und man wundert sich, wie dumm Terry ist, dass sie sich das alles gefallen lässt. Zig-mal ist sie kurz davor, zur Polizei zu gehen- lässt es aber immer wieder sein. Warum blos? Man möchte ihr einen Schubs geben, und zurufen: mach doch endlich dem Spuk ein Ende. Es passieren allerlei seltsame Dinge, und der Leser wird ganz schön an der Nase herumgeführt. Mehr sei hier nicht verraten, um der Geschichte nicht die Spannung zu nehmen.
Zwei Sachen haben mich bei dem Roman gestört: Erstens, mal wieder, der Titel bzw. die Übersetzung. Im Original heisst er: "Whispers and lies", also warum nicht "Geflüster u. Lügen", sondern "Schlaf nicht, wenn es dunkel wird", das hat überhaupt keinen Bezug zum Inhalt, "Geflüster" oder "Flüstern" schon eher.
Und zweitens nervt mich ein wenig die Manie der Autorin, ständig an den Haaren herbeigezogene Vergleiche zu ziehen. Z.B.: "Meine Füße schlüpften in die Abendluft wie in ein Paar Pantoffeln".(?). Oder "Ein Kichern kam aus mir heraus, wie Popcorn aus einer Maschine" usw.
Das Buch ist genau das Richtige für einen dunklen Herbst- oder Winterabend, nicht allzu tiefschürfend, flüssig u. ganz spannend zu lesen. Joy Fieldings "Lauf,Jane lauf" war wohl ihr bisher bester Roman, und diesen würde ich als den Zweitbesten bezeichnen.
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am 7. Oktober 2006
Sehr gut hat mir gefallen, dass die Geschichte ohne lange Vorreden sofort beginnt. Kein Einleitungskapitel, kein "es war einmal...". Der Roman fängt gleich mit der Handlung an und man ist direkt drin in der story. Somit ist die Lektüre automatisch fesselnd.

Terry, die Ich-Erzählerin, beschreibt dem Leser wie sie ihr Gartenhäuschen vermietet und sich mit ihrer neuen Nachbarin (Alison) anfreundet. Doch ihr fallen immer mehr Ungereimtheiten auf, die sie zu der Frage bringen, ob Alison wirklich die ist, für die sie sich ausgibt.

Das Ganze ist zwar spannend erzählt, doch all zu schauderhaft wird es nicht. Das überraschende Ende ist jedoch nicht zu unterschätzen.

In den letzten Kapiteln geht es dann Schlag auf Schlag, so dass es unmöglich wird das Buch zur Seite zu packen. Man muss es zu Ende lesen.

Alles in allem: Empfehlenswert.
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am 15. Oktober 2005
Wie bereits im Film "Single White Female" mit Bridget Fonda war eine Wohngemeinschaft zwischen zwei jungen Frauen genug Stoff für einen nervenzerreißenden Thriller.
Ähnlich ist der Plot in diesem Roman, zumindest zu Beginn. Auch hier erweist sich eine Anfangs völlig harmlose Untermieterin des Gartenhauses als ein ernstzunehmendes Problem.
Allerdings ist dies die einzige Gemeinsamkeit beider Titel.
Joy Fielding, amerikanische Psycho-Thriller Spezialistin ersten Ranges, geht in ihrem Roman einen völlig anderen Weg als viele ihrer Kolleginnen. Keine Splatterszenen findet man in dem Roman und, Gott sei es gedankt, auch keine detaillierten Beschreibungen von Obduktionen oder ähnlichem. Was allerdings ständig vorkommt, sind unerwartete Wendungen und Brüche im Plot. Dies steigert die Spannung dermassen, dass sie gewarnt sein sollten: haben sie einmal das Hörbuch an, werden Sie alles stehen und liegen lassen um das Finale zu erleben. Und das ist pures Nitro. Selten wurde in der letzten Zeit soviel Wert auf logische Schlüssigkeit des Plots und präzise Ausarbeitung der Charaktere gelegt. Schablonenhaftes Denken hilft hier keinem Hobby-Detektive, der vor Ende des Romans für sich die Lösung gefunden zu haben glaubt.
Wer wieder mal einen fast klassischen Thriller á la Hitchcock lesen möchte, kommt an Fielding nicht vorbei.
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TOP 500 REZENSENTam 24. Februar 2012
Psychothriller spielen mit den Ängsten der Leser, doch wenn sie nicht gut sind, dann wirkt es eher künstlich, wenn nicht sogar lächerlich. Bei den unterschiedlichen Meinungen bei Amazon, war ich gespannt, ob mich Joy Fielding mit ihrem Roman überzeugen oder enttäuschen würde.
Der Leser wird in die Welt von Terry geworfen, die rückblickend den Leser an ihren Erlebnissen teilhaben lässt. Immer wieder wirft sie ein, wie leichtgläubig sie doch war. Dieses Bild setzt sich beim Leser fest. Terry wird als Persönlichkeit dargestellt, die naiv, einsam, freundlich, hilfsbereit, liebebedürftig und zu Lebzeiten der Mutter unterdrückt wurde. Alison hingegen wird als zwielichtige, chaotische Gestalt dargestellt. Dieser krasse Gegensatz zieht sich auch im Buch an.

Sie sagte, ihr Name sei Alison Simms.
Die Worte plätscherten zaghaft, beinahe träge über ihre Lippen, so wie Honig von der Schneide eines Messers tropft. Ihre Stimme war leise, zögernd und ein wenig mädchenhaft, obwohl sie einen festen Händedruck hatte und mir direkt in die Augen sah. Das mochte ich. (Zitat S. 7)

Inhaltlich setzt die Autorin auf eine Thematik, die sicherlich viele Personen ängstigt. Sie setzt auf Personen, die sich für eine andere Person ausgeben. Joy Fielding baut es gekonnt in die Handlung mit der neuen Untermieterin ein. Diese Angst trifft jedoch auch jede Situation, wo man neue Menschen kennenlernt, zu. Wer hat nicht schon einmal Angst bekommen, oder sich gefragt, warum jemand sich merkwürdig verhält, oder in einer bestimmten Situation lügt. In diesem Fall möchte man wissen, was sich hinter der Geheimniskrämerei von Alison verbirgt und ist damit sofort ans Buch gefesselt. Allerdings hatte ich nach wenigen Seiten das Gefühl, dass ich das Buch schon kenne. Dem ist nicht der Fall, was aber zeigt, dass es ein Thema ist,was es schon in ähnlicher Form gegeben hat. Nichtsdestotrotz macht das Lesen Spaß. Gekonnt führt Joy Fielding den Leser auf die falsche Spur. Immer neue Details sorgen dafür, dass der Leser nur eine Vermutung zulassen kann. Mit dunklen Gestalten, das Gefühl der Verfolgung, unheimliche Tagebucheineinträge und das merkwürdige Verhalten von Alison versucht sie Spannung aufkommen zu lassen. Einerseits sind es Dinge, die eine gewisse Spannung aufkommen lassen, aber sie wirken künstlich. Zudem wird die Spannung deutlich durch die Naivität von Terry geschmälert. Sie hegt Zweifel, aber lässt sich treiben, nimmt sogar Drogen mit Alison und ihren Freunden. Zudem wiederholt sich die Autorin ständig. Immer wieder betont sie, dass Alison nicht die ist, für die sie sich ausgibt. Da die Handlung rückwirkend erzählt wird, ist klar, dass sie wirklich eine andere Person ist. Genau dadurch wird die Spannung immer wieder gen Nullpunkt katapultiert. Klar, wollte ich wissen, wer sie wirklich ist, und dadurch hat man auch mit gerätselt, aber im Grunde dümpelte die Geschichte vor sich hin.

Bis zu den letzten Seiten zieht sich diese Umsetzung hin. Irgendwann ist man genervt, aber auch fasziniert. Wie hätte man selbst reagiert? Und dann kommt plötzlich eine Wendung, mit der man nicht gerechnet hat. Mit ihr wird der Schluss eingeleitet. Schockierend, logisch und genau so, wie es sich für einen Psycho-Thriller gehört. Mit diesem Schluss hatte mich die Autorin. Trotz der Schwächen vorher, war ich plötzlich begeistert von dem Buch. Es ergab nun alles einen Sinn. Obwohl mich die Auflösung gänzlich überzeugt hat, fehlt auch hier ein Aspekt. Joy Fielding wirft Fakten ein, die Terry einfach nicht glauben kann. An dieser Stelle erwartet man, dass sie als rationale Frau das überprüfen wird. Dem ist jedoch nicht so. Und das hat mich enttäuscht. Im Großen und Ganzen ist es jedoch ein gelungenes Finale.

Neben dem spannenden Showdown brilliert auch der Stil. Locker,bildhaft, modern, erfrischend und geschliffen kommt er daher. Lediglich die zahlreichen Wiederholungen habe ich als absolut störend empfunden, auch wenn es beabsichtigt war, um den Leser auf die falsche Fährte zu locken.

Zudem fand ich den Titel sehr verwirrend. Am Anfang war es noch so, dass der Titel einen Sinn ergab, denn die erste Situation passierte während Terry schlief. Danach war dies jedoch abgearbeitet. Der Titel weckt die Hoffnung, dass es darum geht, das wenn man einschläft etwas passiert. So erging es mir, und dementsprechend war ich auch frustriert.

Der springende Punkt ist jedoch, dass trotz all der negativen Dinge, mir das Buch auf Grund der Thematik und des Höhepunktes am Schluss, sehr gut gefallen hat. Volle Punktzahl kann ich nicht geben, genauso wenig wie ich das Buch gänzlich empfehlen kann. Trotzdem kann man es lesen.
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am 28. Januar 2005
Die Geschichte gefiel mir sehr gut, vor allem das Ende. Joy Fielding schafft es immer wieder, die psychische Verfassung ihrer Heldinnen hervorragend zu beschreiben. Man findet sich immer wieder in den Protagonistinnen. Allein das finde ich schon lesenwert.
Das Ende haut einen diesmal richtig um. Ich wäre nie drauf gekommen, dass.....nein, selber lesen. Es lohnt sich.
Ich bin und bleibe ein großer Joy-Fielding-Fan.
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am 19. Oktober 2008
Ich habe mir Joy Fieldings "Schlaf nicht, wenn es dunkel wird" zugelegt, weil ich lange keinen Psychothriller mehr gelesen habe und der Buchrücken verheißungsvoll auf einen "abgründigen Psychothriller, der einem den Atem stocken lässt" hinweist. Genau das habe ich gewollt, doch nach dem Lesen machte sich eher Ernüchterung als Zufriedenheit breit.

Zuerst einmal ist mir immer noch schleierhaft, wie der Titel des Buches mit dem Inhalt in Einklang zu bringen ist. In meinen Augen überhaupt nicht, denn die Protagonistin ist zu keinem Zeitpunkt in Gefahr, wenn sie sich zu Bett legt. Auch abseits davon will nicht wirklich der Eindruck entstehen als sei Terry Painter in Gefahr. Sie angelt sich aufgrund ihrer Einsamkeit per Anzeige eine neue Mieterin mit Namen Alison Simms, welche sie sofort in ihr Herz schließt. Zum Großteil erzählt das Buch, wie sehr sich beide verstehen, was sie miteinander erleben und wie Terry immer abhängiger von Alison wird.

Wirklich spannend wird es hierbei selten. Terry bekommt irgendwann seltsame Anrufe eines fremden Mannes, der sie darauf hinweist, sie soll auf sich aufpassen. Zudem wird verraten, dass der Anrufer mit der vorigen Mieterin in Verbindung steht, über die bis dato auch nicht viel bekannt ist. Dann treibt sich ein ominöser Beobachter ständig vor dem Haus unserer Protagonistin herum. Auch nicht unbedingt die zündende Spannungsexplosion, auf die man ständig wartet. Wenn man dann auch noch das Gefühl vermittelt bekommt, dass all die "Freunde" unserer Protagonistin dank etlicher Lügen und zweifelhaften Anmerkungen ein falsches Spiel mit ihr treiben, ändert sich ebenso wenig am Spannungsgrad. Wirklich aufregend wird das Buch erst im letzten Viertel.

Drei Sterne ist mir der Titel dennoch wert. Zum einen mag ich Joy Fieldings Schreibstil; ich habe das Buch innerhalb weniger Tage durchgelesen und hatte damit nie große Mühe, auch weil ich gehofft habe, dass bald der ersehnte Aha-Effekt einsetzen muss. Dieser kommt dann tatsächlich auch, nur leider sehr spät. Zum anderen führt der Titel und auch die Beschreibung auf dem Buchrücken den geneigten Leser in die Irre; das Buch ist zwar unterhaltsam, allerdings nicht auf die Art und Weise, wie es von Außen dargestellt wird. Wer kein von Nervenkitzel geprägtes Buch wünscht, sondern Unterhaltung für einige freie Tage, der ist mit "Schlaf nicht, wenn es dunkel wird" bestens bedient. Schlafen kann man danach jedenfalls immer noch.
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am 15. Februar 2005
Also, ich habe alle Bücher von J. Fielding gelesen, und werde es auch weiterhin tun. Ich finde die Spannung, bis man weiss, was los ist, hat die Autorin sehr gut hingekriegt. Über das Ende war ich - persönlich - sehr geschockt. Mit allen hätte ich gerechnet, aber nicht mit dem Ende, dass schlußendlich kam. Ich möchte nichts verraten, aber über das Ende war ich doch sehr traurig, am liebsten hätte ich das Buch selber umgeschrieben, um einen positiven Ausgang zu schaffen. Joy Fielding ist klasse - und ich finde sie als eine sehr gute Autorin, die mit viel Spannung schreibt.
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am 19. September 2010
Ich bin mir noch nicht ganz schlüssig, ob mir das Buch nun gefallen hat oder nicht. Deshalb schwanke ich zwischen drei und vier Sternen. Es ist auch interessant zu sehen, wie hier die Meinungen auseinandergehen. Ich kann aber auf jeden Fall sagen, dass ich bis zum Schluss mitgerätselt habe und die Geschichte mit Spannung verfolgt habe. Joy Fielding hat sich viele Irrungen und Wirrungen ausgedacht und diese bis zum Ende verfolgt, sodass es am Ende alles wieder einen Sinn ergab. Das Ende war sehr überraschend und gewagt und dabei vielleicht ein wenig übertrieben. Aber wie gesagt, den Zweck der Überraschung hat es erfüllt. Bei einem zweiten Mal Lesen würde man das alles aus einer ganz anderen Sichtweise betrachten.
Ihr Markenzeichen scheint zu sein, dass man nie weiß, ob irgendjemand der ist, der er zu sein vorgibt. Als würde sie ein nettes Umfeld für die Hauptperson heraussuchen und sich kurz vor Schluss daraus einen Täter aussuchen - oder in diesem Fall mal etwas ganz anderes versuchen. Das erscheint mir teilweise etwas unrealistisch und verfälschend, wenn es so erscheint, als könnte man niemandem mehr in seinem Leben vertrauen. Aber es ist ja auch nur eine Geschichte und wer weiß, ob manch einer so etwas nicht doch schon einmal wirklich erlebt hat. Wie auch immer... :)

Insgesamt hat mich der Schreibstil zwar zum Weiterlesen animiert, aber nicht fasziniert, wie oben geschrieben. Der Funke ist nicht übergesprungen, wie es bei manchen anderen Schreibern der Fall ist, die etwas lebhafter und natürlich schreiben.
Außerdem gestört haben mich ungefähr zehn "das/dass"-Verwechslungen in der deutschen Übersetzung, die man doch beim Korrigieren hätte erkennen können. (Mir fällt so was immer sofort auf. :)

Alles in allem ein gutes Buch. Es hat mich zwar durch den Stil des Schreibens nicht emotional berührt, doch gefallen haben mir eine sehr gut konstruierte Geschichte und die Spannung und Unwissenheit.
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