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Kundenrezensionen

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am 20. April 2005
Auch ich muss mich meinen Kollegen hier anschließen: Martha Grimes hat schon weitaus bessere Bücher abgeliefert. Mit zunehmender Anzahl ihrer Jury-Werke steigt auch die ähnliche Anordnung der Figurenkonstellationen: Immer gibt es neunmalkluge Kinder, immer verdrückt Agatha Unmengen an Scones, immer öfter schlüpft Plant in eine Rolle, um Jury zu helfen, immer wieder rotzt Wiggins in sein Taschentuch, noch immer ist die Katze in Racers Büro nicht gefangen - nicht gerade realistisch.
Natürlich ist es für einen Jury-Fan (dies war für mich der 17. Fall) immer wieder schön, die Nebenfiguren auftreten zu sehen, aber auch nur in Anbetracht dieser Nostalgie konnte ich die Italien-Episode von Plant und Trueblood ertragen, die, wie schon in anderen Kritiken beschrieben, gar nichts zum aktuellen Mordfall beitrug. Die Auflösung wirkt an den Haaren herbeigezogen, und der Leser hat nun wirklich keine Chance, durch eigene Knobelei an der Lösung des Rätsels in irgendeiner Weise mitzuwirken.
Schade, dass die Bücher zunehmend schlechter werden - Einsteigern seien wirklich die ersten Jury-Fälle ans Herz gelegt. Am besten legen sich Neulinge all die Romane zu, die mit "Inspektor Jury..." im Titel beginnen und noch bei rororo erschienen sind.
Was mich zusätzlich ein wenig verwirrt, ist das Alter der Protagonisten, das zwar nie explizit erwähnt wird, jedoch durch den Kontext des 2. Weltkrieges in diesem Buch recht offensichtlich wird. Wenn Jury diesen Krieg als Kind noch miterlebt hat, dürfte er jetzt um die 60 oder 65 sein. Aber ich habe Probleme damit, mir einen Jury vorzustellen, der älter als 40 ist - vor allem dann, wenn Carol-Anne ihn so toll findet. Auch Plant müsste dann schon um die 60 sein, und wie alt ist dann Agatha? 80? Natürlich könnte man argumentieren, dass die Romane selbst in einem zeitlosen Raum spielen, doch aktuelle Bezüge wie das Erwähnen von Handys oder des Millenium Dome verwurzeln den Roman eindeutig im frühen dritten Jahrtausend, also MUSS Jury um die 60 sein. Dies passt allerdings nicht so recht auf die Figur Jury. Dies ist halt das Dilemma, wenn der erste Jury-Fall schon 1981 veröffentlicht wurde ("Inspektor Jury schläft außer Haus" - den ich nur wärmstens empfehlen kann!).
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am 10. Juni 2005
Dieses Buch lebt von den Persönlichkeiten altbekannter Mitwirkender, die die Leser und Fans der Inspektor Jury-Romane kennen und lieben gelernt haben und bringt zusätzlich durch die Kinder Benny (mit Hund) und Gemma (mit Puppe) frischen Wind in die Handlung. Die Handlung selbst befasst sich - nicht immer überzeugend - mit Vergangenheitsbewältigung seitens des Inspektors und Vergangenheitsaufklärung bedingt durch einen aktuellen Mord. Mord, Kindertausch oder doch nicht, Mordanschläge, ein Mündel unbekannter Herkunft, ein ordentliches Angebot für einen Krimi. Leider ist die Handlung nicht immer schlüssig. Ein kleiner amüsanter Ausflug u.a. nach Florenz in die Kunstszene ist unterhaltsam, jedoch für den Fall unerheblich. Auch die Zusammentreffen von Melrose und Jury im 'Club' rufen - vor allem durch Originale wie dem Butler und weitere Clubmitglieder - desöfteren ein Schmunzeln hervor.Der Schluss war für mich auf jeden Fall überraschend, aber nicht unbedingt überzeugend. Ich hatte fast den Eindruck, der Abgabetermin des Verlages war zu früh. Gerne hätte ich auch noch erfahren, wie es für Benny und Gemma weiter geht. Schade. Oder sollte das Ende Lust auf einen weiteren Band der Serie machen - sollte es den geben?
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am 10. Juli 2008
Wenn man die schlechten Bewertungen dieses Romans, das für viele eingefleischte Jury Fans und auch für viele Kritiker weltweit das Beste der Serie ist, liest, dann kann man eigentlich nur sagen: Perlen vor die Säue! Wer Martha Grimes nicht mag, oder von ihr nur seichte Unterhaltung erwartet und wünscht, der sollte sich doch besser anderen Autoren zuwenden und Martha Grimes mit Jury und Plant den Kennern und Liebhabern überlassen. Chacun à son goût...!
"The Blue Last" bzw. "Die Trauer trägt schwarz" ist ergreifend, bewegend, tragisch und gerade für uns Deutschen äusserst aufschlussreich, was die Zeit des "Blitz-Kriegs" in London angeht. Wer dieses Buch gelesen hat, wird England und die Engländer (und deren tiefsitzendes Ressentiment gegen die Deutschen!) besser verstehen lernen. Trotz der tragischen Handlung und Erinnerungen an den 2. Weltkrieg hält Grimes wie immer die perfekte Balance zwischen Melancholie und Humor, Spannung und Entspannung, Tragik und Komik. Verglichen mit manchen früheren Büchern der Jury Serie ist dieses anspruchsvoller (z.B. die Abhandlungen über Masaccio und die ital. Renaissance). Dieser Roman ist -obwohl ein Krimi- keine ganz leichte Kost und sollte denen vorbehalten bleiben, die Martha Grimes' Kunst zu schätzen wissen.
Es ist mein absolutes Lieblingsbuch und wird es wohl auch lange- oder für immer?- bleiben.
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am 15. November 2003
"Die Trauer trägt schwarz" ist einer der schwächsten Inspektor Jury-Romane, die Martha Grimes je veröffentlicht hat. Am Schluss bleibt beispielsweise eine zentrale Frage völlig ungeklärt: Da ist ein kleines, cleveres Mädchen, das die ganze Zeit eine wichtige Rolle spielt. Aber wie es in seine "Position" gekommen ist, weiss man am Schluss immer noch nicht. Dazu kommt, dass die Geschichte harzt und in den Angeln knirscht. Eine Nebenhandlung mit dem sonst so geschätzten Melrose Plant ist viel zu lang geraten, ohne dass das zum Fortgang der Handlung oder zum Amüsement irgend etwas beiträgt. Und der Cliffhanger am Schluss des Buches ist schlicht unlogisch und auch noch unsinnig, weil ja längst bekannt ist, dass es ein weiteres Buch mit Inspektor Jury gibt. Hoffentlich ist das besser.
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Inspektor Jury ist nicht gerade begeistert, als sein Kollege Mickey Haggerty kurz vor Weihnachten bei ihm vorspricht und um Hilfe bei einer Ermittlung bittet. Denn die "Tat" ereignete sich während eines Bombenangriffes im Jahre 1940.
In einem Pub hat man bei Renovierungsarbeiten zwei Leichen gefunden. Die Ermittlungen haben ergeben, dass die erwachsene Tote vermutlich die Erbin der Brauereidynastie Tynedale war und das neben ihr aufgefundene Skelett das Baby ihres Kindermädchens. Wenn sich dies zweifelsfrei nachweisen lässt, handelt es sich um einen schweren Fall von Erbschleicherei, der bis in die Gegenwart hinein von Bedeutung wäre.
Als Jury widerwillig mit seinen Ermittlungen beginnt, geschieht ein Mord, der ein völlig neues Licht auf den tragischen Bombentod vor über sechzig Jahren wirft. Offensichtlich ist auch heute noch jemand daran interessiert, die Vorfälle der Vergangenheit unaufgeklärt zu lassen.

Der siebzehnte Fall für Inspektor Jury aus der Feder von Martha Grimes erschien 2001 unter dem Titel "The blue Last" - wie immer bei Büchern der Autorin ist dies der Name eines real existierenden Pubs. Im Deutschen erhielt der Band den etwas seltsamen und dem Inhalt nicht angemessenen Titel "Die Trauer trägt Schwarz".
Wer bereits in dem Mikrokosmos der Gestalten aus den Grimes?schen Romanen durch die Lektüre früherer Bücher eingetaucht war, fühlt sich gleich zu Hause. Die Katze wildert immer noch im Büro von Racer, Jurys Chef, die eklige, unerträglich eingebildete Tante von Melrose Plant isst immer noch Cones am Fließband und ergeht sich in endlosen Tiraden auf Land und Leute, der Gehilfe von Jury, Inspektor Wiggins, hat seine Dauererkältung auch nach Jahren noch nicht im Griff und schnupft ständig in ein Taschentuch, Miss Wassermann, Carol-Anne, Vivian Rivington, Marshall Trueblood, Melrose Plant - alles ist wie immer.

Diese mittlerweile mehr als das halbe Buch einnehmenden Schilderungen kann man langweilig finden - Leser weniger oder keiner Vorläufer dieses Buches mögen sogar härter urteilen. Fans, Süchtige und "Kettenleser" der Romane der Grimes aber schwelgen in den Erinnerungen Plants und Jurys wie in alten Familienalben. Für sie ist diese Mischung aus langweiliger Kriminalhandlung, die sich mehr durch ihre Komplexität und Unentschlossenheit auszeichnet denn durch einen übermäßig spannenden oder logischen Plot, und Versatzstücken aus Landschaftsschilderungen und Familienchronik höchst unterhaltsam.
Wären nicht die vielen Klischees, derer sich Martha Grimes immer wieder bedient, das Buch könnte richtig nett und lesenswert genannt werden. Doch die stereotypen Kinderschilderungen, die unveränderlichen Probleme der meisten Protagonisten, die ins Groteske abdriftenden Schilderungen von Marotten und Kleinigkeiten, die sich schlicht durch ihre Unwichtigkeit auszeichnen, nerven teils gewaltig.

Dennoch, wer Inspektor Jury kennt und die schwächeren Bücher der Autorin noch in lebhafter Erinnerung hat, ist positiv überrascht. Neben Langweiligem findet sich Kurzweiliges, neben Ödem findet sich Interessantes und sogar so etwas wie Spannung kommt auf, wenn Jury zum Schlussakkord ansetzt.
Freunde des Inspektors können bedenkenlos zugreifen, Neulinge und Gelegenheitsleser aber werden dieses Buch als sehr seltsam und unentschlossen schnell wieder weglegen, zu vieles ist unverständlich oder unnötig.

Stefan Erlemann
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am 2. Januar 2004
Als ich die ersten Inspektor Jury Romane gelesen habe, war ich begeistert von der Art der Romane. Die Krimistory war unwichtig. Wichtig war es die Romanfiguren wieder zu treffen. Melrose Plant, seine schrullige Tante Agatha, der bunte Marshall Trueblood, Wiggins mit seinen vielen Zipperleins und später natürlich auch Carol-Anne.
In den letzten Romanen hat Martha Grimes zu sehr auf die kriminalistische Story wert gelegt und die ist hier leider ziemlich daneben. Vorallem der Schluss ist sehr unlogisch.
Fazit: Für einen Krimi zu langweilig und unlogisch und zum Vergnügen zu wenig Nebenhandlung.
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am 14. März 2004
Vorweg: ich mag Inspector Jury. Und ich mag alle in den Romanen vorkommenden Personen und Tiere. Das ist der Grund, warum dieses Buch noch 3 Sterne von mir bekommt.
Nachdem ich die letzten beiden Bände tödlich langweilig fand, habe ich mir von diesem wieder mehr erhofft.
Stellenweise war er auch besser. Plant und Trueblood teilweise in Hochform. Aber eben nur teilweise. Eine verworrene Geschichte, ein Schluß, der gar keiner ist...
Im Großen und ganzen doch leider wieder langweilig und ohne Pfiff. Vielleicht ist es einfach besser, Jury in Rente zu schicken. Seinen aus den "alten" Romanen gewohnten Esprit wird er wohl nciht wieder erreichen. Schade'...
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am 6. März 2004
...ist dieser neue Inspektor-Jury-Roman von Mrs. Grimes.

Die Handlung ist unlogisch und zusammenhangslos und der Schluss ist mehr als fragwürdig zusammengestoppelt.
Das Buch enthält viele dürftige Wiederholungen aus ihren früheren - und bei weitem besseren - Jury-Romanen. Der von seiner Mutter verlassene, sich tapfer durchschlagende Junge mit klugem Hund war schon mal besser beschrieben, ebenso das an Amnesie leidende Mädchen.
Jury's permanente Beschäftigung mit seiner Vergangenheit ist schier nicht auszuhalten.
Plants und Truebloods Beschäftigung mit dem Gemälde ist ohne jeglichen Bezug zu der eigentlichen Story und einfach nur langweilig.
Und wo sind die früher witzigen Dialoge der Leute von Long Pidd geblieben?
Eigentlich bin ich ein Fan der Jury-Serie. Die ersten Bände habe ich alle mehrfach wiedergelesen. Aber nachdem bereits das letzte Buch einfach nur langweilig war, hat mich dieses masslos enttäuscht. Mehrfach drängte sich mir der Verdacht auf, dieses Buch wäre von ihren creativ writing Studenten geschrieben. Oder hat Mrs. Grimes einfach das Interesse an Jury verloren? Dann sollte sie ihn in Würde sterben lassen.
Grimes-Neulingen sind die ersten 5 oder 6 Bände zu empfehlen, die sind wirklich gut und witzig. Aber lassen Sie die Finger von diesem Buch.
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am 18. November 2003
DI' Jurys alter Freund und schwerkranker Kollege Mickey Haggerty bittet Jury um Mithilfe in einem Fall, der seine Wurzeln im "Blitz" - also im Bombardement Londons - im zweiten Weltkrieg hat:
Auf einem Grundstück, dem Grundstück des ehemaligen Pubs "The Blue Last", im Zuständigkeitsbezirk Haggertys sind zwei Leichen gefunden worden. Man vermutet dass es sich um das Skelett einer Brauereierbin - Alexandra Tynedale - und das Skelett des Babys ihres Kindermädchens handelt. Das Kindermädchen war zur Zeit des Bombenangriffs angeblich mit Alexandras Kind unterwegs, so dass Maisie Tynedale und das Kindermädchen den Bombenangriff überlebt haben. Mithin wäre Maisie Erbin des Brauereiimperiums. Fraglich ist jedoch, ob Maisie wirklich Maisie ist.
Plötzlich wird Simon Croft, der durch seinen Vater eng mit der Familie Tynedale verbunden ist, erschossen und der uns allen liebgewonnene Richard Jury zunächst unwillig in eine lang zurückliegende Familientragödie verwickelt.
Durch die Ermittlungen in diesem Fall werden auch Jurys eigene, traurige Kindheitserinnerungen übermächtig (Vater als Pilot der Royal Air Force gestorben, Mutter beim Bombardement umgekommen. Traurige Kindheit bei lieblosen Verwandten) und er muss nicht nur eine klare Linie in die Ermittlungen, sondern auch in sein Leben bringen.
Als langjähriger Martha-Grimes-Fan und bekannter "Serientäter", will sagen Serienfreak, muss ich sagen, dass die Reihe um Richard Jury über die Jahre immer mehr eingebüßt hat. "Die Trauer trägt schwarz" hat mir bisher am wenigsten gefallen:
Die Handlung scheint dünn und zunächst an den Haaren herbeigezogen. Wenn nicht einige Sympathieträger auftauchen würden (z.B. Benny und sein Hund), die Abwechslung bringen, wäre die ganze Geschichte noch unglaubwürdiger.
Abgesehen davon hatte ich in den zweiundzwanzig Jahren mit Jury nie den Eindruck, dass er den Zweiten Weltkriegs bereits als Kind miterlebt hat (wenn auch dann und wann einmal auf seine traurige Kindheit verwiesen wurde).
Melroses und Truebloods Ausflug nach Florenz fand ich zwar sehr amüsant (besonders den Handschuhkauf), aber er hatte doch recht wenig mit dem Fall zu tun. Ich hatte eher den Eindruck, dass auf diese Weise Melroses Fans ein Gefallen getan werden sollte.
Als positiv empfand ich die Anspielungen auf frühere Fälle. Diese dürften für Neueinsteiger in die Serie allerdings eher verwirrend als hilfreich sein.
Fazit: ich habe andere, wenig spannende Krimis um Richard Jury gelesen, aber auch wesentlich bessere: nämlich die ersten Bände.
Wenn Sie es schaffen, etwa die ersten einhundert Seiten zu überstehen, könnten Sie Gefallen an "Die Trauer trägt schwarz" finden (sofern Sie Interesse am "Blitz" und seinen Auswirkungen auf die Londoner Bevölkerung haben).
Sollten Sie einen Richard-Jury-Roman auf Empfehlung eines Freundes/einer Bekannten lesen wollen, beginnen Sie bitte nicht mit "Die Trauer trägt schwarz", um Enttäuschungen zu vermeiden!
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am 6. Dezember 2005
Als eingefleischter Martha Grimes Fan wollte ich mir auch diese Folge der Inspektor Jury Romane nicht entgehen lassen. Leider muss ich feststellen, dass die Krimis immer lascher werden. Auch "Die Frau im Pelzmantel" hat schon enttäuscht, allerdings war das Ganze erträglicher. Wo bleibt der Witz und Esprit der alten Jury-Krimis? Der humorvolle Melrose Plant? Am Anfang denkt man, ok - das kommt alles noch. Nach 200 Seiten denkt man, ok - vielleicht ist wenigstens der Schluss spannend... Aber nicht einmal das! Um es kurz zu machen: ein sehr langer "Vorspann", zwischendrin langweilende Einzelhandlungen mit Melrose, kurz vor Schluss eine für mich nicht nachvollziehende Lösung des Falles und ein sehr enttäuschendes Ende. Mir fällt es zwar schwer, aber von Martha Grimes wird kein weiteres Buch mehr meinen Bücherschrank füllen. Leider!
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