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4.0 von 5 Sternen Wer im Programm ist hat keine Chance mehr.
Sloane lebt in einer Welt in der Jugendliche einer Epidemie ausgesetzt sind, sie werden depressiv und begehen in vielen Fällen Selbstmord. Die Regierung hat ein Programm ins leben gerufen die die Jugendlichen heilen und vor dem Freitod retten sollen, doch dieses Programm bewirkt, dass sämtliche Erinnerungen an das frühere Leben ausgelöscht und diese...
Vor 16 Monaten von schmollmund veröffentlicht

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen große Emotionen mit etwas wenig durchgängier Spannung und zu wenig Antworten
Inhalt:
Die Welt hat sich verändert. Aufgrund einer Epidemie mit unbekanntem Auslöser werden immer mehr Jugendliche depressiv und begehen Selbstmord. Um diesem „Massensterben“ entgegen zu wirken wurde „Das Programm“ ins Leben gerufen, welches einen Weg gefunden hat, die infizierten Jugendlichen zu heilen. Sie löschen einfach...
Vor 14 Monaten von steffis-und-heikes-lesezauber ... veröffentlicht


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4.0 von 5 Sternen Gelungene Mischung aus Lovestory und Dystopie / 4,5 Sterne, 9. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Du. Wirst. Vergessen.: Roman (Broschiert)
Zum Inhalt:

Nur das »Programm« kann der grassierenden Selbstmord-Epidemie unter Jugendlichen noch Einhalt gebieten. Für besorgte Eltern bedeutet es Hoffnung, für die Jugendlichen das Ende. Denn jeder, der zurückkehrt, ist ohne Erinnerung – und ohne Emotionen. Niemals würde Sloane es wagen, öffentlich Gefühle zu zeigen. Nur bei ihrem Freund James kann sie sie selbst sein. Seine Liebe ist ihre einzige Stütze in einer gefühlskalten Welt. Aber dann bricht James plötzlich zusammen! Als das »Programm« ihn holt, weiß Sloane, dass nichts mehr so sein wird, wie es war. Sie muss um James‘ Liebe kämpfen – und um ihrer beider Erinnerungen … (Buchrücken © Blanvalet)

Meine Meinung:

“Zwei Betreuer in gestärkten weißen Jacken und mit glatt gekämmten Haaren stehen im Türrahmen, die Gesichter ausdruckslos, während sie nach jemandem suchen. Als sie sich in Bewegung setzen, mache ich mich ganz klein.” (Seite 10)

Lange überlegen, ob ich dieses Buch lesen möchte, musste ich nun wirklich nicht. Zu neugierig haben mich der Klappentext, das Cover und der deutsche Titel (den ich viel aussagekräftiger finde als den Original-Titel “The Program”) gemacht.

Und kaum hatte ich dann die ersten Seiten dieser Dystopie gelesen, war es auch schon um mich geschehen. Ich war mittendrin statt nur dabei, und wurde direkt mit der, für Sloane und die anderen, grausamen Realität konfrontiert. Etwas anderes als grausam fällt mir als Bezeichnung für das von Suzanne Young geschaffene Szenario wirklich nicht ein. Der Titel “Du. Wirst. Vergessen.” wirkte vor dem Lesen wie eine Drohung auf mich. Und genau das ist er auch. Jeder, der sich querstellen will, der sich dem »Programm« in welcher Art und Weise auch immer nicht fügen will, der eben nicht vergessen will, muss Konsequenzen fürchten und diese, mit allem was dazu gehört, erleiden. Schlussendlich wird man vergessen…

Obwohl mich die Geschichte, der Kampf von Sloane, vom ersten Augenblick an gefangen genommen hat, musste ich mich ca. in der Mitte des Buches, wenn man als Leser das »Programm« besser kennen lernt, dann doch entscheiden, ob mich die Geschichte, die ohne sonderlich viel Action ausgestattet ist, langweilt, oder ob genau diese Tatsache das Bauch in gewisser Weise auszeichnet. Ich habe mich für die letzte Variante entschieden. Denn die ganze Zeit über habe ich eine innere Angespanntheit gefühlt. Habe mit Sloane gelitten, geliebt und gekämpft. Der Autorin ist es hervorragend gelungen, die Gedanken, Ängste und Gefühle von Sloane wiederzugeben. Dadurch bekommt das Buch eine bedrückende Atmosphäre, die mich die ganze Zeit über nicht mehr losgelassen hat.

“Niemand kann so gut wie James den Schmerz verbergen, seine Gefühle tarnen. Er weiß, was nötig ist, um nicht von dem »Programm« erwischt zu werden. Er wird dafür sorgen, dass wir sicher sind. Er hat es versprochen.” (Seite 39)

Die Beziehung von Sloane und James, die einen großen Teil des Buches in Anspruch nimmt, bildet den Rahmen dieser Dystopie und wirkt alles andere als störend, ganz im Gegenteil. Durch die Liebe der beiden füreinander wird diese Geschichte vervollständigt und in gewisser Weise macht diese sie auch erst möglich. Durch Rückblenden erfährt man als Leser mit der Zeit immer mehr über Sloane und James als Paar. So wird das Bild der beiden abgerundet und die Geschichte erhält dadurch emotionale Tiefe.

Über das Ende bzw. den Epilog könnte ich fast eine separate Rezension schreiben. An sich empfand ich das Ende als guten Abschluss. Es war stimmig, lässt noch die eine oder andere Frage offen und schafft somit Platz für eigene, weiterführende Gedanken. Aber der Epilog hat mich komplett verwirrt zurückgelassen. Als Appetizer auf den zweiten Teil – von dem ich aber zu diesem Zeitpunkt noch nichts wusste – macht er jedoch sehr neugierig auf die Fortsetzung.

In “Du. Wirst. Vergessen.” ergeben starke Charaktere gepaart mit einem gut durchdachten Plot eine absolut lesenswerte Kombination aus Liebesgeschichte und Dystopie, die ohne viel Action ausgestattet ist, dem Leser aber dennoch fast die Luft zum atmen nimmt.

“James weiß nicht mehr, wer ich bin. Da war nicht der geringste Funken des Widererkennens im Blick seiner blauen Augen. Es ist so, als ob es mich nie gegeben hätte. Wir haben so viele Geheimnisse geteilt, und nun gehören sie nur noch mir. Ihr Gewicht drückt mich nieder.” (Seite 133)
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5.0 von 5 Sternen Eine absolute Leseempfehlung von mir, 8. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Du. Wirst. Vergessen.: Roman (Broschiert)
Inhalt:

„Nur das »Programm« kann der grassierenden Selbstmord-Epidemie unter Jugendlichen noch Einhalt gebieten. Für besorgte Eltern bedeutet es Hoffnung, für die Jugendlichen das Ende. Denn jeder, der zurückkehrt, ist ohne Erinnerung – und ohne Emotionen. Niemals würde Sloane es wagen, öffentlich Gefühle zu zeigen. Nur bei ihrem Freund James kann sie sie selbst sein. Seine Liebe ist ihre einzige Stütze in einer gefühlskalten Welt. Aber dann bricht James plötzlich zusammen! Als das »Programm« ihn holt, weiß Sloane, dass nichts mehr so sein wird, wie es war. Sie muss um James‘ Liebe kämpfen – und um ihrer beider Erinnerungen …“

Sloane hat es nicht leicht: Sie lebt in einer Welt, in der Selbstmord unter den Jugendlichen wie eine Krankheit um sich greift und viele ansteckt. Auch Sloanes Bruder Brady und ihre beste Freundin Lacey sind der Epidemie zum Opfer gefallen. Doch während Brady sich ins Wasser gestürzt hat, konnte Laceys Selbstmord verhindert werden und sie landete im „Programm“, das sie von der Krankheit geheilt hat, indem es ihr alle Erinnerungen genommen hat.

Als sie erneut jemanden verlieren, bricht James, Sloanes Freund schließlich auch noch zusammen und wird in das „Programm“ gebracht. James war Sloanes Stütze und hat sie immer davor bewahrt zu viele Gefühle zu zeigen. Doch jetzt ist er weg und das Mädchen fühlt sich einsam und verloren und genau das sind die ersten Symptome der Krankheit. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis auch Sloane abgeholt und in das „Programm“ gebracht wird. Doch dort werden sie ihr, genau wie James, die Erinnerungen nehmen und sie beide werden sich von da ab nicht mehr kennen.

Doch Sloane will sich an James, ihre große Liebe, erinnern und würde dafür alles tun. Aber ist es nicht besser, sich ins Vergessen zu flüchten, nichts mehr fühlen, nicht mehr leiden zu müssen? Was sind Erinnerungen wert, in einer Welt, in der man seine Gefühle nicht offen zeigen darf?

Meine Meinung:

Sofort taucht man ein in Sloanes Welt und erlebt mit, wie eine ihrer Mitschülerinnen von den Betreuern abgeholt und ins Programm gebracht wird. Nach und nach erfährt man dann auch, was es damit auf sich hat und wird über die Selbstmord-Epidemie und Sloanes persönliche Erlebnisse damit in Kenntnis gesetzt. Man lernt sie, ihren Freund James und ihren besten Freund Miller kennen und erlebt hautnah mit, was es für die Jugendlichen bedeutet, dass das Programm bei ihnen eingeführt wurde. Anhand ihrer Freundin Lacey erkennt man, was es heißt, Teil des Programms gewesen zu sein. So wird man durch die persönlichen Schicksale über alle wichtigen Punkte der neuen Regierung und des Programms aufgeklärt. Das fand ich wirklich super, da man dann sofort einen Bezug aufbaut und die Gefühle, Ängste und den Druck der Jugendlichen hautnah miterlebt.

Insgesamt ist die Atmosphäre dieses Buches eher erdrückend. Es geht um die sehr ernsten Themen „Selbstmord“ und „Depression“ und ich hatte häufig einen Kloß im Hals, wenn wieder die Symptome der Epidemie bei einem der Charaktere zu erkennen waren und nur noch die einzige Frage: Selbstmord oder Programm im Raum stand. Diese Situationen brachten mich immer wieder zum Nachdenken und ich fragte mich, was ich tun würde, wenn ich nur diese beiden Wahlmöglichkeiten hätte.

Doch als dann James und Sloane selbst ins Programm geraten, nimmt diese erdrückende Atmosphäre ab und die Spannung steigt. Jeder Tag, den Sloane in der Klinik verbringt ist ein Kampf um ihre Gefühle, um ihre Erinnerungen und ich war gemeinsam mit ihr angespannt und habe gehofft, dass es doch noch einen Ausweg geben wird. Ab diesem Zeitpunkt konnte ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Ich wollte wissen, was mit James passiert ist und ob es Sloane gelingt ihre Erinnerungen zu bewahren. Ich wollte wissen, ob die beiden wieder zusammenkommen und wie es mit den Jugendlichen weitergeht. Ich war richtig gefangen in der Welt von Sloane, James und dem Programm.

Ein paar unvorhersehbare Wendungen und die ständige Bedrohung durch das Programm, sorgten zusätzlich für Gänsehaut. Die Liebesgeschichte zwischen James und Sloane dagegen ist ein richtiger Lichtblick in dieser düsteren Atmosphäre und sorgte für etwas Ausgleich zu all der Spannung. Ich finde sie ist wirklich schön und obwohl die beiden sich lieben „wie verrückt“, empfand ich diese Lovestory doch nicht als zu übertrieben, sondern einfach als Lichtblick.

Das Ende des Buches lässt mich mit vielen Fragen zurück und ich würde am liebsten sofort weiterlesen.

Fazit:

Dieses Buch ist nichts für sanfte Gemüter, denn die Selbstmord-Epidemie zerrt ständig an den Nerven des Lesers und schwebt gemeinsam mit dem Programm als dunkle Wolke über den ganzen Geschehnissen. Neben dieser düsteren Atmosphäre sorgen jede Menge Spannung, aber auch eine herzzerreißende Liebesgeschichte für Gänsehautfeeling. Bis zum Ende und darüber hinaus fiebert man mit Sloane und ihren Freunden mit und hofft auf einen Ausweg. Eine absolute Leseempfehlung von mir.

Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.
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4.0 von 5 Sternen Mitreißend und gefühlvoll, 5. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Du. Wirst. Vergessen.: Roman (Broschiert)
Dieses Buch von Suzanne Young ist mir durch sein etwas ungewöhnliches Cover aufgefallen, aber gerade das macht dieses Buch irgendwie auch aus. Es ist anders und das schon ab der ersten Seite. Ich möchte hier jetzt nicht viel zum Inhalt sagen, nur soviel: Die Selbstmordrate unter den Jugendlichen ist deutlich gestiegen. Das fällt auf und überträgt sich gefühlsmäßig auch auf den Leser. Gerade auf den ersten Seiten ist diese Dystopie daher fast schon deprimierend und man liest eher etwas bedrückt so vor sich hin. Dennoch kam ich persönlich nicht auf die Idee, dieses Buch abzubrechen. Dieser völlig andere Ansatz und die fast belanglose Schreibweise, die das ganze gleichzeitig aber extrem emotional gestaltet hat, fesselte mich direkt.

Ich bin allerdings froh, dass die Gefühle dieses Buches mit den weiteren Kapiteln auch in andere Richtungen gehen. Die Hauptfigur entdeckt ihren Lebenswillen und es wird richtig spannend. Ich habe das Buch ab diesem Zeitpunkt regelrecht verschlungen und kann es daher nur empfehlen. Dennoch muss ich sagen, dass es für die vollen fünf Sterne nicht ganz gereicht hat, was jedoch hauptsächlich am teilweise extrem bedrückenden Einstand in das Buch liegt.

Die Hauptfiguren sind hervorragend angelegt und haben Tiefgang - ein Muss für ein Buch wie dieses. Spätestens hier hätten sich eventuelle Schwächen zeigen können, doch Suzanne Young hat "Du.Wirst.Vergessen." gut durchdacht angelegt. Das ist etwas, was mir hier sehr gut gefallen hat und vielen anderen Büchern leider immer wieder fehlt.
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4.0 von 5 Sternen Interessanter, dystopisch angehauchter Roman, in dem vordergründig die Liebe eine große Rolle spielt, 4. September 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Du. Wirst. Vergessen.: Roman (Broschiert)
~Inhalt~

Die 17-jährige Sloane hat bereits ihre beste Freundin an „Das Programm“ verloren und muss trotzdem weiter mitansehen, wie Mitschüler um sie herum aus den Klassenzimmern gezerrt werden, weil sie für depressiv gehalten werden. Ihnen wird die Erinnerung genommen. „Das Programm“ sorgt nämlich dafür, dass die Jugendlichen wieder glücklich sind. In einer Zeit, in der die Selbstmordrate bei unter 18-Jährigen so besorgniserregend ist, dass drastisch durchgegriffen wird, muss Sloane stets mit einem Lächeln auf den Lippen herumlaufen, sonst wird sie ebenfalls abgeholt. Doch dann nimmt sich einer ihrer Freunde das Leben und ihr Freund James, der mit diesem Verlust nicht zurechtkommt, wird in das „Programm“ geschickt …

~Einschätzung~

Suzanne Young, die bereits mehrere Bücher veröffentlicht hat, legt mit „Du wirst vergessen“ eine Dystopie vor, die wohl besonders jene Leser ansprechen wird, die eine ganze Menge Liebe, Dramatik und das beliebte Thema „Gedächtnisverlust“ kombiniert mit einer dystopischen Idee mögen.

Warum so viele Jugendliche sich selbst das Leben nehmen, weiß niemand so genau. Wie eine Epidemie zieht sich diese „Krankheit“, wie einige es sehen, durch die Welt. Ein paar Länder verlassen sich nun auf „Das Programm“, das die Jugendlichen, die depressiv wirken, aussortiert und ihnen über Wochen nach und nach die Erinnerung nimmt, damit sie wieder glücklich sein können. Wer nicht zufrieden wirkt, kann jederzeit in das „Programm“ gebracht werden. Widerstand ist zwecklos. Sloane musste das schon bei einer Freundin miterleben und auch ihr geliebter Bruder hat sich selbst umgebracht. Jetzt kommt es erneut zu einem tragischen Selbstmord und James, ihre große Liebe, wird in das „Programm“ gebracht, wo ihm die Erinnerung genommen wird. Sloane ist verzweifelt und will James zurück, was aber unmöglich scheint. Sie verzweifelt so sehr, dass man auch auf sie aufmerksam wird …

„Du wirst vergessen“ nimmt sich dem nicht selten in einen Roman verwendeten Thema Gedächtnisverlust an. Verpackt wird das Ganze in einer dystopischen Story, die nicht ganz so kompliziert aufgebaut ist und dennoch einige interessante wie spannende Momente bietet. Für meinen Geschmack geht es ein bisschen zu sehr um Liebe, die hier wirklich sehr ausführlich erzählt wird und auch den Großteil ausmacht. Im Mittelpunkt steht Sloane, die ihren James an das „Programm“ verliert und ihn natürlich nicht so einfach aufgeben will. Ich mag an Dystopien eher die, die mit mehr Action und Schmackes daherkommen. Allerdings bringt „Du wirst vergessen“ auf jeden Fall für den Leser, der den Themen Selbstmord, Angst, Einsamkeit und eben viel Gefühl nicht abgeneigt ist, eine tolle Story an die Hand.

Während man als Leser selbst in „das Programm“ eintauchen darf, lernt man unverfänglich die sympathische Sloane kennen, die schwach und stark zugleich sein darf. Es ist wirklich interessant zu lesen, wie diese Welt funktioniert – als Jugendlicher darf man sich nicht anmerken lassen, wenn es einem schlecht geht, wie furchtbar ist denn das? Natürlich fühlt sich auch die Ich-Erzählerin Sloane nicht sehr wohl … James ist ein cooler Typ, den ich ebenfalls mochte. Zudem gibt es einige Figuren, denen man nicht so ganz vertrauen kann, was der Story Spannung einhaucht.

Mit einem angenehm zu lesenden Erzählstil lässt Autorin Suzanne Young tief in die Seele ihrer Protagonistin blicken, sorgt für ein paar toll konstruierte Momente und hat mit dem „Programm“ eine interessante Idee in petto.

~Fazit~

Interessanter, dystopisch angehauchter Roman, in dem vordergründig die Liebe eine große Rolle spielt. Packend und kurzweilig zu lesen – eine gelungene Geschichte! Von mir gibt es 4 von 5 Punkten. (DL)

Band 1: „Du wirst vergessen“
Band 2: engl. „The Treatment“ (April 2014)
Band 3: noch keine Infos
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5.0 von 5 Sternen Spannende, fantastische Dystopie!, 3. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Du. Wirst. Vergessen.: Roman (Broschiert)
Dieses Buch befand sich seit langer Zeit auf meiner Wunschliste und ich konnte es kaum erwarten, es endlich zu lesen. Da ich nur Gutes über Du. Wirst. Vergessen. gehört habe, waren meine Erwartungen sehr hoch und ich habe wirklich sehr gehofft, dass es mich nicht enttäuschen wird. Jetzt, da ich diesen Roman gelesen habe, kann ich sagen, dass es mich gar nicht enttäuscht hat, denn es war einfach fantastisch und es gehört ab jetzt zu meinen Lieblingsbüchern!

Es hat so viel Spaß gemacht, endlich wieder eine tolle Dystopie zu lesen, denn ich habe seit langer Zeit keine gute mehr gelesen. Ich habe es sehr genossen, über Sloanes Welt zu lesen und Du. Wirst. Vergessen. hat mich daran erinnert, wie sehr ich Dystopien eigentlich liebe. Das Buch hatte einfach die richtigen Zutaten für mich - eine spannende Handlung, fantastische Protagonisten, süße Romantik und eine faszinierende, erschreckende zukünftige Welt. Dieser Roman war einfach perfekt und ich konnte ihn nicht aus den Händen legen, denn ich musste unbedingt erfahren, wie Sloanes Geschichte weitergehen wird.

Sloane war eine tolle Protagonistin - sie war stark, wollte nicht aufgeben und war bereit zu kämpfen - und das fand ich einfach super. Die Beziehung zwischen Sloane und James spielt eine bedeutende Rolle in Du. Wirst. Vergessen. und die Leser erfahren sehr viel über diese beiden Charaktere - wie sie sich kennen und lieben gelernt haben, wie sie versucht haben, über den Tod von Sloanes Bruder hinwegzukommen und wie sie täglich versuchen, in einer Welt zu überleben, in der ihre besten Freunde Selbstmord begehen oder vom 'Programm' geholt werden, damit man all ihre Erinnerungen löschen kann. Als das 'Programm' auch James holt, wird das Buch richtig spannend, denn man will unbedingt herausfinden, was als Nächstes passieren wird. Es wird definitiv interessant, und manche Sachen hätte ich nicht erwartet.

Mir haben alle Protagonisten sehr gut gefallen, aber am meisten hat mir die Welt gefallen, die Suzanne Young kreiert hat und die Beziehung zwischen Sloane und James. Als Leser feuert man diese beiden Charaktere an, man will, dass die beiden es schaffen werden, in dieser emotionslosen Welt zu überleben - eine Welt, die voller Depression, Selbstmord, gelöschten Erinnerungen und Falschheit ist.

Das Ende war auch super und ich kann es kaum erwarten, die Fortsetzung zu lesen, denn ich muss unbedingt erfahren, was mit James und Sloane passieren wird und ob ihre Liebe stark genug sein wird, um alles zu überwinden, was ihnen in den Weg gelegt wird, und ob sie stark genug sind, gegen 'Das Programm' zu kämpfen.

Fazit:

Du. Wirst. Vergessen. war ein faszinierendes Buch voller toller Protagonisten; es war sehr spannend und man konnte es kaum aus den Händen legen! Ich empfehle dieses Buch allen, die gerne eine fantastische Dystopie lesen wollen!
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4.0 von 5 Sternen Originelle Story um suizidgefährdete Jugendliche in der Zukunft, 3. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Du. Wirst. Vergessen.: Roman (Broschiert)
Das Cover:
Ich finde das Cover nicht wirklich schön. Ein Gesicht, das wie gezeichnet aussieht und emotionslos, vielleicht ein wenig wütend ausschaut. Okay, bei der Story kann ich diesen Gesichtsausdruck verstehen, aber wirklich ansprechend ist das Cover nicht. Ich hätte mir das Buch nicht gekauft, wenn ich nur das Cover gesehen hätte. In der Mitte ist das Gesicht der jungen Frau ganz zu sehen, links und rechts der jeweilige Teil der Gesichtshälfte.

Die Geschichte:
Seit in den USA so viele Jugendliche unter 18 Jahren Selbstmord begannen haben, und somit eine Epidemie ausgelöst haben, hat das Land in verschiedenen Orten ein Präventionsprojekt gestartet, das sich das ‘Programm’ nennt. Jugendliche, die suizidgefährdet sind, werden gemeldet und in das ‘Programm’ gebracht. Dort sollen die Jugendlichen von der Krankheit geheilt werden, doch erinnern sie sich nach der Behandlung nicht mehr an den schmerzlichen Teil der Vergangenheit. Sloane ist 17 und hat durch Selbstmord ihren Bruder verloren, weshalb sie sowieso als labil gilt. Gefühle zeigen ist tabu, denn das würde zeigen, wie labil sie ist. Nur bei James, ihrem Freund, kann sie sie selbst sein und ihre Gefühle ausleben. Doch nach einem grauenvollen Vorfall ist James nicht mehr er selbst und schon bald holt ihn das ‘Programm’. Sloane weiß, dass sie etwas tun muss, um James zu retten. Und so wird auch Sloane eine Patientin des ‘Programms’, jedoch mit fatalen Folgen für ihr Gedächtnis …

Meine Meinung:
Gleich am Anfang muss ich sagen: Die Idee ist der Hammer! Eine Zeit, in der Jugendliche so depressiv sind, dass sie den Freitod wählen und sich umbringen. Das verbreitet sich wie eine Epidemie, da die Familienmitglieder und/oder Freunde von der Trauer so überwältigt sind, dass sie nicht mehr leben wollen und auch Suizid begehen. Es ist quasi ein Teufelskreis. Alle unter 18, die so depressiv sind, werden in das ‘Programm’ geschickt, um da wieder ‘geheilt’ zu werden. Bei Sloane ist der Bruder gestorben und das hat die Familie runtergezogen. Als dann ein unvorhergesehener Tod eintritt, wirft das James und Sloane auch total aus der Bahn. Und das, obwohl die beiden wirklich unglaublich süß zusammen sind. Doch das verändert sich aufgrund des Vorfalls schnell. Natürlich wird es besonders spannend, als James erste depressive Anzeichen zeigt und ins ‘Programm’ gebracht wird. Da muss Sloane natürlich hinterher, um James zu retten und um herauszufinden, was wirklich mit den Jugendlichen angestellt wird. Und es war ziemlich schockierend, wie das ‘Programm’ das anstellt. Der Vorgang geht so heimlich voran, dass Sloane es kaum merkt. Doch trotz allem wird Sloane mir im Laufe der Geschichte sympathischer. Besonders angetan hat es mir Realm, auch wenn ich mit seinem Geheimnis nicht gerechnet habe. Er ist einfach nett zu Sloane und er scheint sie wirklich mehr als gern zu haben, denn man merkt seine Zuneigung. Dazu muss ich sagen, dass das Buch gut geschrieben und flüssig zu lesen ist. Leider ziehen sich manche Stellen extrem doll und ich musste mich manchmal sehr am Riemen reißen, um weiterzulesen. Aber trotzdem ist die Geschichte gut ausgedacht und geschrieben. Am Ende muss ich noch sagen, dass ich den deutschen Titel im Vergleich zum Originaltitel zuerst nicht so toll fand, aber im Laufe der Geschichte wird er immer bedeutender und im Nachhinein muss ich gestehen, dass ich den Titel gut gewählt finde. Nur das Cover, das bleibt ein Fehlgriff. Das Ende von ‘Du. Wirst. Vergessen.’ lässt Raum für eine Fortsetzung und diese wird im Original ‘The Treatment’ heißen und 2014 auf Englisch erscheinen.

Meine Bewertung:
Mit dem Programm für suizidgefährdete Jugendliche hat Suzanne Young meiner Meinung nach einen klasse Plot auf die Beine gestellt. Daraus gemacht hat sie eine gute und interessante Geschichte, die an manchen Stellen jedoch leicht langweilig wird. ‘Du. Wirst. Vergessen.’ bekommt von mir vier Sterne.
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5.0 von 5 Sternen toller Dystopieauftakt mit viel Gefühl, 2. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Du. Wirst. Vergessen.: Roman (Broschiert)
Zitate:

Er hat dich geliebt" sage ich und schmiege mich an ihn. "Egal, was er später getan hat, du warst das Beste, was ihm je passiert ist." (Seite: 76)

Realm zieht mich näher an sich heran, und ich weiche nicht zurück. Ich bin so einsam, alles in mir ist zerbrochen, und ich glaube nicht, dass ich jemals wieder neu zusammen gesetzt werden kann. (Seite 227)

Ich frage mich unwillkürlich, woher ich wissen soll, ob ich verliebt bin, wenn ich doch überhaupt keine Ahnung habe, wie sich Liebe anfühlt. (Seite 279)

Ich denke, dass es ganz schön verrückt ist, so was zu jemandem zu sagen, der im "Programm" ist: Vergiss das nicht. Ebendeshalb sind wir doch hier. Durchs vergessen werden wir geheilt. (Seite 280)

Was ich sehe, ist ein Mensch, der gebrochen ist und stark. Loyal und gestählt. Jemand der mir bedingungslos zur Seite stehen will, genau wie ich ihm. (Seite 422)

Inhalt:

Eine Selbstmord-Epidemie die unter Jugendlichen ausgebrochen ist, zwang die Regierung zum Handeln, das "Programm" wurde erschaffen. In das "Programm" werden all die Jugendlichen gesteckt, die Anzeichen von Depressionen zeigen, oder sich sonst in irgendeiner Weise seltsam und zu gefühlsbetont verhalten. Wer aus der Klinik zurückkehrt, ist nicht mehr der/die Selbe. Alle für schlecht empfundenen Erinnerungen wurden Stück für Stück entfernt, so bleiben Menschen zurück, die sich an einen Teil ihres Lebens, an bisher wichtige Personen, nicht mehr erinnern können.

Deshalb vermeidet es Sloane akribisch auch nur die kleinste Gefühlsregung in der Öffentlichkeit zu zeigen. Nur bei James, ihrem Freund kann sie ihre Gefühle ausleben und ganz sie selbst sein. Sloanes Bruder Brady hat sich vor einiger Zeit das Leben genommen und auch ihre beste Freundin, kann sich "dank" des Programms nicht mehr an sie erinnern. Als das Paar ein weiterer Schicksalsschlag ereilt, als ihr gemeinsamer bester Freund Miller ebenfalls Selbstmord begeht, kommt auch James nicht mehr länger gegen die Seuche an, und wird kurzerhand ebenfalls in das Programm verfrachtet. Sloanes Welt bricht entzwei, doch sie schwört sich, für ihre Erinnerungen und für James und ihre Liebe zu kämpfen!

Meinung:

Als bekennender Dystopie-Fan ist "Du.Wirst.Vergessen." schon recht früh auf meiner Wunschliste gelandet, da sich der Klappentext absolut interessant und ganz nach meinem Geschmack angehört hat. Um so mehr Dystopien man liest, um so mehr Parallelen findet man natürlich zu anderen Büchern aus diesem Genre, und um so leichter lassen sich Vergleiche ziehen. Da ich diese allerdings so gar nicht mag, bin ich der Meinung, man sollte jedes Buch als Individuum betrachten. Denn ansonsten könnte ich "Du.Wirst.Vergessen." nun auch mit zwei ähnlichen Dystopien vergleichen, die ich erst vor kurzem gelesen habe. Daher gehe ich immer völlig unvoreingenommen an ein neues Buch heran und gebe ihm die Chance, die es auch verdient hat. Denn trotz der typischen Merkmale, die sich in allen Dystopien wieder finden, hat eine Jede ihre ganz persönlichen Highlights und Besonderheiten, die sie definiert. Wichtig ist für mich vor allem, wie ein Autor seine Geschichte präsentiert, wie er sie mit eigenen Ideen füllt und dass er bzw. sie es vermag, mich zu packen und in den Bann des Buches zu ziehen. Und genau dies, ist Suzanne Young absolut vortrefflich gelungen.

Der Einstieg in "Du.Wirst.Vergessen" fiel mir sehr leicht, und schon nach wenigen Seiten war ich in der düsteren und hoffnungslosen Welt rund um Hauptprotagonistin Sloane gefangen. Sofort breitete sich eine gewisse Beklemmung in mir aus, denn ich konnte mehr als deutlich nachfühlen, wie sehr Sloane sich davor fürchtet, ins "Programm" gesteckt zu werden und somit ihre Erinnerungen für immer zu verlieren, für mich persönlich ein absoluter Alptraum! Die junge Frau versucht alles, um möglichst nicht aufzufallen, sie verhält sich vorbildlich, beinahe schon künstlich und unecht, versteckt ihre Gefühle tief in ihrem Inneren hinter einer dicken Schutzmauer. Nur bei ihrem besten Freund Miller und bei James ihrem Freund, den sie über alles liebt, wagt es Sloane Gefühle zu zeigen und ihre Mauer fallen zu lassen. Als Leser spürt man ihre innere Zerrissenheit und die Traurigkeit die sie umgibt sehr stark, denn ihr fällt es alles andere als leicht, sich den Großteil des Tages zu verstellen und schon beinahe wie eine Maschine zu agieren.

In all der Hoffnungslosigkeit durchbricht die mehr als starke Liebe zwischen Sloane und James die Düsternis, wie ein wärmender Sonnenstrahl einen wolkenverhangenen Himmel. Diese Liebe ist nicht nur ein kleiner Teil des Ganzen, sonder vielmehr der Mittelpunk, um den sich alles andere rankt, sie ist kein zartes Pflänzchen, sondern ein dicker tief verwurzelter Baum. Diese starken Gefühle sind es auch, die Sloane immer wieder antreiben, die sie dazu "zwingen", weiter zu machen, nach Antworten zu suchen und nicht aufzugeben.

Die Autorin lässt uns im Verlauf der Geschichte immer wieder mit kleinen Rückblicken an der Beziehung teilhaben, sodass man beide Protagonisten einfach gern haben muss. Sie zeigt uns schonungslos aber dennoch einfühlsam, was James und Sloane in ihrem jungen Alter, vor allem durch den Verlust von Brady, durchleben und ertragen mussten. Gefühle spielen in dieser eigentlich doch so gefühlsarmen Welt eine große Rolle, sie wirken echt und authentisch, kein bisschen aufgesetzt oder gar kitschig! Auch die restlichen Charaktere sind sehr individuell und fügen sich mit ihrer interessanten Art wunderbar in die Gesamtgeschichte ein und bereichern diese.

Der Mittelteil zieht sich ein kleines bisschen, dabei lernt mal als Leser das "Programm" mit allem was es beinhaltet allerdings sehr gut kennen, was wiederum von Vorteil ist. Und genau in den Augenblicken, in denen man denkt, jetzt plätschert alles so ein wenig dahin, überrascht Suzanne Young einen mit unerwarteten Wendungen und kleinen Schockmomenten. Das Ende und vor allem der Epilog lassen mich eine Fortsetzung gerade zu herbeisehnen, denn nun MUSS ich definitiv wissen, wie es weiter geht. Ich bin mir sehr sicher, dass Suzanne Young noch so einiges in petto hat, und mich mit dem Folgeband begeistern wird.

Fazit:

Mit "Du.Wirst.Vergessen." hat Suzanne Young einen hervorragenden Dystopieauftakt geschaffen, welcher mich vor allem durch die starken Gefühle, eine authentische, echte Liebe und ein beängstigendes, düsteres und beinahe hoffnungsloses Szenario begeistern konnte. Die komplette Geschichte ist unglaublich gut durchdacht, beklemmend und lässt die Angst vor dem Verlust der eigenen Erinnerungen stetig anwachsen.

Für alle Dystopie-Begeisterten ein absolutes Must-Read!
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5.0 von 5 Sternen Echt eine klasse Dystopie ;), 2. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Du. Wirst. Vergessen.: Roman (Broschiert)
Inhalt des Buches:

Sloane lebt in einer Welt, in der die Selbstmord Epidemie der Jugendlichen ansteigt. Nur das Programm kann der Epedemie noch Einhalt gebieten. Für die Jugendlichen bedeutet das Programm das Ende, denn jeder der zurückkehrt ist ohne jegliche Erinnerung und ohne Emotion. Für die besorgten Eltern bedeutet das Programm aber Hoffnung. Sloane würde es niemals wagen, in der Öffentlichkeit Emotionen zu zeigen, sondern nur bei ihrem Freund James, denn bei ihm kann sie sie selbst sein. Seine Liebe stärkt sie in der gefühlskalten Welt. Doch plötzlich bricht James zusammen und wird ins Programm geholt. Sloane weiß, das nichts mehr so sein wird, wie es einmal war. Sie muss um die Liebe von James kämpfen und um ihrer beider Erinnerungen...

Charaktere:

Die Charaktere waren mir von Anfang an sehr sympathisch und ich konnte mich gut in sie hineinversetzten. Die einzelnen Charakte waren alle auf ihre eigene Art und Weise etwas besonderes und es hat mir großen Spaß die Geschichte mit Ihnen zu erleben. Ich habe mit den beiden Hauptcharakteren Sloane und James echt mitgelitten und es hat mich sehr gefesselt, wie die beiden auf ihre eigenen Art und Weise um ihre Liebe kämpfen.

Aufmachung des Buches:

Die Aufmachung des Buches hat mir sehr gut gefallen. Das Cover finde ich sehr schön, mit seinem etwas leuchtenden Cover und ich finde, das es perfekt zum Buch passt.

Schreibstil des Buches:

Das Buch ist flüssig und spannend geschrieben, sodass man das Buch locker und leicht durchlesen kann. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil es so spannend war und ich immer weiterlesen wollte, um zu erfahren wie es weitergeht. Die einzelnen Dialoge haben mich auch nicht losgelassen. Der Autorin ist es echt gelungen, ein Buch so zu schreiben, das die Geschichte einen von Anfang an packt und bis zum Schluss nicht mehr lossetzt.

Meine Meinung:

Mir hat das Buch richtig gefallen. Es hat mir echt sehr schöne Lesestunden beschert. Es bleiben zwar noch viele Fragen unbeantwortet, aber das macht einen wieder freudig auf den nächsten Teil, auf den man leider noch eine ganz Weile warten muss.

Fazit:

Mit diesem Buch hat die Autorin einen sehr tollen Auftakt zur einer klasse Dystopie Geschichte geschrieben, der einen von Anfang an total fesselt und einen nicht mehr loslässt. Ich freue mich schon jetzt auf den zweiten Teil. Ich vergebe dem Buch 5 Sterne, auch wenn es weitaus mehr verdient hätte. Ich kann das Buch jedem wärmstens empfehlen, der gerne Dystopien liest.

Das Buch gehört ab jetzt zu einem meiner Lieblingsbüchern.
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5.0 von 5 Sternen Du.wirst.vergessen. hat mich vom Anfang bis zum Ende gefesselt und hinterlässt immer noch einen bitteren Nachgeschmack!, 2. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Du. Wirst. Vergessen.: Roman (Broschiert)
Die Zukunftsvorstellung von Suzanne Young kam mir an manchen Stellen unheimlich bekannt vor: Eine Welt in der die Symptome bekämpft werden aber nach dem Auslöser nicht richtig gesucht wird! So etwas ist schon in der heutigen Welt an einigen Stellen zu finden, wodurch es mir leicht fiel die Idee der Autorin nachzuvollziehen. Von Beginn an konnte ich als Leser eine Art unterschwellige Bedrohung spüren und mich nicht richtig beruhigt und friedlich zurücklehnen. Genau wie die Protagonistin Sloane hatte ich ständig das Gefühl, dass etwas Schlimmes passieren könnte wogegen ich nichts unternehmen könnte. Ich war beeindruckt wie gut die Protagonistin trotzdem ihr Leben gemeistert hat, und vor allem was Sloane sich mit ihrem Freund James und dem besten Kumpel Miller ausgedacht hat, um nicht negativ aufzufallen und keine "schlechten" Gefühle zu zeigen. Ich selber könnte es mir niemals vorstellen, dass ich nicht weinen oder schlechte Laune haben darf. Aufgrund der Selbstmord-Epidemie unter den Jugendlichen konnte man sich noch nicht mal zu Hause wohl fühlen, denn auch dort stand man ständig unter Beobachtung. Schließlich wollte kein Elternteil sein Kind verlieren! Ehr würden sie es in das "Programm" geben um dort alle negativen Erinnerungen löschen zu lassen.
Hinter Du.wirst.vergessen. versteckt sich keine rosarote, flauschige Liebesgeschichte denn wer kann unbelastet turteln, wenn jeder Zeit die Gefahr besteht, dass man in das "Programm" eingewiesen wird!
Die Geschichte von Sloane und ihrem Freund steckt voller Liebe und Hoffnung aber auch Misstrauen und Angst!
Das "Programm" an sich hat Suzanne Young zwar sehr simpel gehalten, jedoch war es dadurch umso realistischer und ich als Leser wusste sofort wie der Hase läuft. Die Längen, die während der Beschreibung der "Therapie" entstanden, habe ich als kaum störend empfunden, denn während eines Krankenhausaufenthalts passiert nun einmal nichts besonders spannendes. So war es für mich einfach nur natürlich, dass der Alltag im "Programm" oft recht eintönend war.
Ich bin wirklich sehr beeindruckt über die beklemmende Stimmung die Suzanne Young über das ganze Buch hinweg aufrecht erhalten konnte. Es ist niemals greifbar gewesen, aber doch konnte man die Bedrohung jeder Zeit spüren. Selbst das Ende des Buches hat mir einen kalten Schauer über den Rücken laufen lassen!
Was mich abschließend jedoch am meisten beschäftigt hat, ist die Frage ob es nach Du.wirst.vergessen. weiter geht! Für mich war das Ende durchaus zufriedenstellend und ich hatte nicht das Gefühl, irgendetwas zu vermissen. Jedoch hoffe ich das es weitergeht! Denn ich will mehr von Sloane und ihren Freunden! Ich möchte sie noch nicht aufgeben und an das "Programm" verlieren! Vielleicht wird meine Bitte ja erhört...
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5.0 von 5 Sternen Ich. Werde. Dieses. Buch. Nicht. Vergessen., 26. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Du. Wirst. Vergessen.: Roman (Kindle Edition)
Inhalt:
Gefühle in der Öffentlichkeit zeigen? Sloane kann sich nicht erinnern, wann sie das zum letzten Mal gemacht hat. Viel zu gefährlich und viel zu groß ist die Angst davor, in das "Programm" gesteckt zu werden. Seit die Selbstmord-Epidemie unter den Jugendlichen ausgebrochen ist, werden viele Teenager stark kontrolliert und bei dem kleinsten Anzeichen von Depressionen in die Klinik verfrachtet. Wer von dort zurückkehrt, ist nicht mehr derselbe. Erinnerungen, die für schädlich befunden wurden, werden ausradiert. Zurück bleibt ein Mensch, der einen Teil seines Lebens einfach vergessen hat.

Nachdem ihr Bruder sich umgebracht hat und ihre beste Freundin sich nicht mehr an sie erinnern kann, hat Sloane nur noch James. Ohne die bedingungslose Liebe zueinander wären beide wahrscheinlich schon am Boden. Doch als ein weiterer Schicksalsschlag James zum Schwanken bringt und er in das "Programm" verfrachtet wird, bricht auch für Sloane eine Welt zusammen. Eines hat sie sich aber geschworen - sie wird um James kämpfen und um ihre Erinnerungen!

Meinung:
Dieses Buch konnte ich beim besten Willen einfach nicht ignorieren! Viel zu gut hat sich der Klappentext angehört und viel zu neugierig bin ich auf diese Geschichten gewesen. Wie gut, dass ich auf mich gehört habe, denn "Du. Wirst. Vergessen." hat mir wirklich sehr gefallen!

Der Einstieg in das Buch gelingt mir wahnsinnig leicht und ich war nach nur wenigen Seiten in der fantastischen Atmosphäre des Buches gefangen! Sloanes Welt wird einem direkt und schonungslos vorgestellt. Die Stimmung war gleich unheilvoll und hoffnungslos. Wie aussichtslos die Lage der Jugendlichen ist, wird mit jedem Kapitel des Buches deutlicher und ich war einfach nur begeistert davon, wie mich die Geschichte so für sich einnehmen konnte.

Dabei ist Sloane eigentlich überhaupt kein "positiver" Charakter in dem Sinne. Von außen betrachtet sehr verstellt und schon beinahe "künstlich", weil sie um jeden Preis keine Aufmerksameit bekommen möchte. So macht sie gute Miene zum bösen Spiel und verstellt sich in der Öffentlichkeit. In ihrem Inneren sieht es dabei ganz anders aus - es scheint sie zu zerreißen, keine offenen Gefühle zeigen zu können, keine Träne vergießen zu dürfen und sie muss sehr darum kämpfen nicht die Beherrschung zu verlieren. Trotz dieser Traurigkeit, die sie umgibt, ist mir Sloane sehr ans Herz gewachsen. Ich habe jede Seite absolut mit ihr mitgefühlt, mitgehofft und mitgelitten. Sie gehört definitiv zu den Charakteren, die mich auch nach dem Lesen noch beanspruchen!

Auch wenn dieses Dystopie in erster Linie bedrückend wirkt, ist sie auf dem zweiten Blick vor allem eines - eine Liebesgeschichte! Dazu noch ein ziemlich Gute. Die Beziehung zwischen Sloane und James ist so ziemlich der einzige Hoffnungsschimmer, das wenige Gute, das zwischen den Zeilen auftaucht. Der Autorin ist es wunderbar gelungen, die Gefühle, die Ängste und die Emotionen allgemein auf den Leser zu projizieren. Die oft auftauchenden Rückblicke in die Beziehung der beiden waren geradezu beklemmend und haben mir richtig zugesetzt. Der Schreibstil der Autorin ist daran nicht ganz unschuldig - einfühlsam beschreibt sie ganze Abschnitte, die sich einfach wunderbar anhören, ohne dabei unglaubhaft oder kitschig zu wirken!

Als überaus spannend würde ich dieses Buch nicht unbedingt bezeichnen - es gibt da ein, zwei Momente, die mich wirklich geschockt haben, aber was wirklich an diesem Roman fesselt, ist die Grundstimmung, die von Anfang an gegeben ist und mich nicht mehr losgelassen hat!

Ein klein wenig "lang" wurde es mir im Mittelteil - hier bekommt man zwar viel von dem "Programm" gezeigt, wie die Therapie abläuft und der Alltag in der Klinik funktioniert, hatte aber nach einiger Zeit das Gefühl, dass sich das Geschehen nicht wirklich von der Stelle bewegt. Danach ging es aber gewohnt atmosphärisch weiter.

Das Ende ist gut gewählt und könnte sogar ohne eine Fortsetzung auskommen. Ich brauche aber trotzdem eine, weil ich wirklich gerne weiterlesen würde, zudem macht der Epilog mehr als nur neugierig!

Fazit:
"Du. Wirst. Vergessen." ist ein klasse dystopischer Auftakt, der seinen Schwerpunkt vor allem auf eine düstere, hoffnungslose Atmosphäre legt. Die Autorin hat ein beängstigendes Szenario geschaffen, das mich ab der ersten Seite in seinen Bann ziehen konnte. Ich habe mit der Protagonistin mitgehofft, mitgefühlt und mitgelitten und war doch überrascht, wie gut die doch größere Liebesgeschichte hier funktioniert und überzeugen kann! Über die kleinen Längen im Mittelteil habe ich gerne hinweggesehen und freue mich sehr auf eine Fortsetzung!
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Du. Wirst. Vergessen.: Roman
Du. Wirst. Vergessen.: Roman von Suzanne Young (Broschiert - 19. August 2013)
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