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98 von 107 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Quo Vadis, Martin?
Nachdem ich mittlerweile Band 08 abgeschlossen habe, möchte ich an dieser Stelle meine Bewertung ein wenig aktualisieren, wobei ich weniger auf den Inhalt im Detail eingehen (das haben andere hier schon reichlich getan), sondern meinen Gesamteindruck wiedergeben möchte.

Je mehr ich vom "Lied von Eis und Feuer" gelesen habe, desto mehr stellt sich mir...
Veröffentlicht am 12. Juli 2010 von Dust_Sailor

versus
15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zieht sich langsam in die Länge
Der 8 Band "Die dunkle Königin" ist leider ebenso schwach, wie der vorherige. Die Story wird zwar fortgeführt, aber langsam verliert man als Leser den Überblick.

Martin führt wieder zahlreiche neue Charaktere ein und aufgrund der Wartezeiten, die man als Leser auf den nächsten Band zu überbrücken hat sind einem auch die...
Veröffentlicht am 24. April 2012 von Groffin


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98 von 107 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Quo Vadis, Martin?, 12. Juli 2010
Nachdem ich mittlerweile Band 08 abgeschlossen habe, möchte ich an dieser Stelle meine Bewertung ein wenig aktualisieren, wobei ich weniger auf den Inhalt im Detail eingehen (das haben andere hier schon reichlich getan), sondern meinen Gesamteindruck wiedergeben möchte.

Je mehr ich vom "Lied von Eis und Feuer" gelesen habe, desto mehr stellt sich mir die Frage, ob Martin überhaupt vorhat, die Geschichte jemals zu einem Ende zu führen oder aber ob er (eingedenk dessen, dass sich die Saga wohl zu einer echten Cash-Cow entwickelt hat) daraus eher eine Neverending Story macht.

Mit jedem Band tauchen neue Protagonisten auf, im selben Maße lässt der Autor Charaktere über die Klinge springen, von denen man eigentlich glaubte, sie hätten eine größere Bedeutung. Ich würde sogar inzwischen fast zu der Meinung tendieren, es handelt sich bei dem Zyklus nicht um ein Epos, sondern eher um eine große Fantasy-Soap. Es ist fast wie im TV: Kündigt ein Darsteller seinen Kontrakt, wird er - schwupps - entsorgt.

Das ganze verschärft sich mit Band 7+8 sogar noch dahingehend, dass Martin sich (aufgrund der Masse) auf einige ausgewählte Protagonisten beschränkt (nicht ohne natürlich noch wieder neue hinzuzufügen), um uns am Ende der Bände auf Folgebände zu vertrösten, in denen diejenigen Charaktere an die Reihe kommen, die er ausgespart hat. Was aber auch heißt, dass die in 7+8 abgehandelten erst wieder in x Jahren in Band 11+12 drankommen ... (?)

Auch entwickelt sich das, von dem ich glaube, was einmal den ursprünglichen roten Faden der Geschichte bilden sollte (die große Gefahr aus dem Norden, bei deren Bekämpfung, so mutmaße ich, die Drachenkönigin eine bedeutende Rolle spielen wird) unglaublich langsam, was kein Wunder ist, wenn Martin inzwischen all die Scharmützel seiner unzähligen Darsteller beschreiben muss.

Jetzt mag man sich natürlich fragen, warum ich Dussel dann überhaupt alle Bände gelesen und auch noch 4 Sterne vergeben habe. Bei aller Kritik: Martins Erzählweise ist unglaublich dicht, seine Charaktere sind so ungemein bildhaft beschrieben und die Handlung mit all ihren Wendungen ist dermaßen fesselnd, dass ich fast so etwas wie ein Suchtverhalten beim Lesen entwickelt habe (und ohne meine Kritikpunkte vermutlich sogar 5 Sterne verteilt hätte).

Insofern weiß ich also auch jetzt schon, wer bei seinem Buchhändler anstehen wird, wenn dann endlich die nächsten Bände erhältlich sind ...
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Schrecken des Bürgerkriegs geht weiter, 3. Juni 2012
Von 
Shiloh (irgendwo am Meer) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Lied von Eis und Feuer 08: Die dunkle Königin (Taschenbuch)
Nur scheinbar beruhigt sich die Lage in Kings Landing/ Königsmund, in dem ein großer Teil des Buches angesiedelt ist - allerdings ist es nur ein Atemholen vor dem Sturm. Der Kindkönig Tommen ist beliebt - als Roberts Sohn. Cersei, seine Mutter und Regentin ist es nicht. Der Tod ihres Vaters ist für sie zunächst wie eine Befreiung von der drohenden Verpflichtung einer neuen Ehe. Endlich hat sie die Macht und will sie auch behalten. Ihr Vater war verschiedene Bündnisse eingegangen, die Tommens Herrschaft absichern sollten. Cerseis Ehrgeiz und Eigennutz lassen sie aber nach und nach zerbrechen. Ohne eine fähige Hand" droht ihr die Kontrolle zu entgleiten. Sie entzweit sich mit ihrer Familie. Nach der Hochzeit von Tommen, mit der älteren Margaery Tyrell drehen sich ihre Gedanken nur noch um die Frage, wie sie der künftigen Königin eine Falle stellen kann, um deren Regentschaft zu verhindern. Dabei verlässt sie sich auf denkbar ungeeignete Verbündete.

Im Süden des Königreiches organisieren sich die Machtverhältnisse neu. Als Verbündete der Lannisters und mit hochrangigen Geiseln, die die Bluthochzeit überlebt haben, sind die Freys zwar denkbar unbeliebt aber mächtig und sicher. Jaime beginnt, sich mit dem Verlust seiner Hand einzurichten und versucht Tommens Krone zu sichern, aber nicht in Königsmund. Brienne reist auf der Suche nach Sansa immer noch durch ein kriegsversehrtes leidendes Land, das abseits der Burgen und Städte von Geächteten regiert wird und begegnet ihrem Schicksal. Jon muss den Kampf an der Mauer auf eine Weise fortsetzen, mit der er nie gerechnet hat. Unter ihrem neuen Lord setzen sich die Eisenmänner gefährliche Ziele.

Durch neue Protagonisten und Handlungsstränge wird die Geschichte zwar aufgebläht, aber der Leser wird von Martins Bildgewalt doch weiter in seinen Bann gezogen. Der Leser hat nie das Gefühl, das dem Autor die Geschichte zu entgleiten droht. Bei dem Umfang bleibt die Chronologie der Ereignisse aber etwas auf der Strecke. Das ist aber bei einem solchen Werk unvermeidbar. Weiterlesen!

Ein Hinweis für alle, die sich die Bücher in längeren Abständen gekauft haben oder jetzt Bücher nachkaufen wollen: Bei der Neuausgabe der Serie hat der Verlag die Übersetzung intensiv überarbeitet. Dabei sind nicht nur Personennamen eingedeutscht" worden, sondern vor allem auch Ortsbezeichnungen. Das macht das Lesen nicht leichter. Wer neu anfängt, sollte im Sinne der Konstanz die Neuausgabe wählen. Alle anderen müssen sich wohl oder übel umstellen. So ganz nachvollziehbar ist für mich die Entscheidung des Verlages nicht, mitten im Rennen die Pferde zu wechseln. Erkennbar sind die verschiedenen Ausgaben am Cover.
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114 von 132 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lied von Eis und Feuer - Mit einigen Kritiken aufgeräumt, 20. Juli 2008
Ich sag jetzt hier nichts zur Story (denn die wurde schon ausführlich genug beschrieben), sondern zur Serie allgemein:
Auch wenn das schon viele geschrieben haben: Das Lied von Eis und Feuer ist genial!

Es gibt viele Meinungen darüber und es wurde schon viel darüber geschrieben. Ich werde hier mal meinen Standpunkt zu diversen Meinungen sagen:

"Es sind sooo viele Charaktere und der Hintergrund ist viel zu viel!"

Gerade das macht die Bücher doch so gut! Durch die liebevolle Beschreibung der Charaktere kann man sich mit ihnen wunderbar identifizieren. Martin gibt der ganzen Geschichte durch seine komplexen Protagonisten und Hintergrundhandlungen etwas Einzigartiges und bereitet einen kolossalen Showdown vor. Man kann sehen, dass er sich Mühe gibt dem ganzen einen großen Zusammenhang zu geben (im Gegensatz zu anderer Fantasy die einfach von Buch zu Buch geschrieben wird).
Es ist klar, dass das alles ein bisschen komplizierter macht. Das Lied von Eis und Feuer ist keine Lektüre zum so dahin lesen, sondern durchaus anspruchsvoll. Darüber sollte man sich im Klaren sein!

"Band 7 und 8 sind nicht so gut!"

Es ist traurig aber wahr, dass Band 7 und 8 nicht ganz mithalten können. Das die Story vom Verlag nochmals geteilt wurde ist echt eine Frechheit! Band 7 und 8 sind deshalb nicht so gut, weil die ganzen spannenden Charaktere erst in Band 9 und 10 wieder kommen. Ich freu mich also auf die gleich doppelt!

"Die originalen Bände sind besser!"

Stimmt! Ich hab beide im Vergleich gelesen. Wenn wer der englischen Sprache ein bisschen mächtig ist, sollte er sich die Englischen/Amerikanischen Bücher kaufen! Erstens sind sie billiger (billiger und zwei deutsche Bände in einem Englischen), zweitens muss man nicht so lange warten und drittens geht bei der Übersetzung ins Deutsche (nichts gegen den Übersetzter) immer etwas verloren!

"Schreib schneller Martin, ich will nicht so lange warten!"

Nein! Bloß nicht! Lass dir Zeit Martin, damit wir weiter die gewohnte Qualität deiner Werke bewundern können. Außerdem ist die Vorfreude doch das Beste. Es gibt doch nichts schöneres, als vor der Erscheinung eines neuen Bandes die Alten noch mal zu lesen (dann kommt man auch besser mit!).

"Es ist total langatmig!"

Also wer Das Lied von Eis und Feuer langatmig findet liest sonst nur - keine Ahnung - Groschenromane??? Wie ich schon sagte, es ist keine einfache Lektüre - aber langatmig??? Wenn ihr was einfaches sucht, dann kauft euch ne Witzesammlung! Der siebte und achte Band sind vielleicht im Vergleich zu den anderen nicht ganz so kurzweilig, verdient aber trotzdem Höchstpunktzahl.

"Die Covers sind scheiße!"

Stimmt! Aber das ist die Schuld des Verlages und hat nichts mit dem Buch zu tun, wie Luna eine andere Rezession mal treffend kommentiert hat:
"Wenn eine Story gut ist, dann würde ich sie auch eingewickelt in versifftes Packpapier verschlingen, zerfetzt und zerissen, hauptsache lesbar! Du kannst doch eine Geschichte nicht abwerten, weil dir der Klimbim nicht passt, den irgendwelche dummen, ignoranten Verleger drumherum gebaut haben?! Es geht um die Geschichte! Nicht um die Aufmachung!"
Die meisten Cover sind im Deutschen doch schlecht (siehe Goldmann; Blanvalet; Bastei Lübbe usw.). Ausnahmen bilden z.B. Die Terry Prachet Bücher.

" ********** und ********* sind besser!"

Man kann das Lied von Eis und Feuer nicht mit normaler Fantasy vergleichen. Es ist einfach in dieser Form etwas noch nie da Gewesenes und Geniales. Es hat mit der normalen 0-8-15 Fantasy einiger Autoren einfach nichts gemeinsam. Während man bei solchen Büchern nach 20 Seiten weiß wie es ausgeht, überrascht Martin mit Wendungen und unvorhergesehenen Ereignissen (in welchen Buch sterben denn schon mal einfach einige Hauptpersonen?). Das macht das Buch abwechslungsreich und spannend!
Auch ein fetter Pluspunkt: Martin verzichtet auf Orks, Zwerge, Elfen und diverse Wesen die aussehen wie Orks, Elfen und Zwerge, jedoch irgendwelche Pseudo-Namen tragen (und die gehen einem doch mittlerweile gehörig auf den Senkel!).

"Das Lied von Eis und Feuer ist viel zu brutal und pervers!"

Zur Gewalt: Nun, man kann nicht leugnen, dass es wirklich manchmal brutal (und pervers) zugeht. Aber was soll's? Wer hat gesagt, dass es Lektüre für Fünfjährige ist (Und die werden in den Medien und im Internet schlimmer zugemüllt)? Das ganze macht die Bücher authentischer (schließlich ging's in der vergleichbaren Zeit im Mittelalter auch so zu!).
Wenn Eltern ihren Kinder die Bücher kaufen, wurden sie entweder schlecht beraten und sollten den Bücherladen wechseln oder sie sind selber schuld, weil sie zu faul waren bei Amazon die Rezessionen zu lesen.

Also Leute: Kauft euch unbedingt die Bücher, wenn ihr Fantasy mit Zusammenhängen und authentischen Charakteren und Handlungen haben wollt! Es lohnt sich wirklich (auch wenn der Preis ein bisschen happig ist!)

Ein Tipp zum Schluss: Fangt von vorne an mit lesen, in chronologischer Reihenfolge, sonst geht es euch wie den Hanswursten, die mittendrin anfangen, nichts verstehen und dann schlechte Rezensionen abgeben.

Ich vergebe 5 Punkte, weil der siebte und achte Band eigentlich 9 und die anderen 10 Punkte verdient hätten!
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76 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine gelungene Fortsetzung, 10. Mai 2007
Martin hat mit dem 7/8 Buch seiner Reihe "A song of Ice and Fire" die Qualität der vorherigen 6 Bände beibehalten. Es wurden viele der Geschichten der bereits bekannten Charaktere weitererzählt aber auch sehr viele neue eingeführt. Zu viele meinermeinung nach. Aufgrund der vielen Charaktere ist es oft schwehr, der Handlung zu folgen. Desweiterin fehlen alte Charaktere wie Jon Snow, Bran Stark und Draenerys.

Dies ist darauf zurückzuführen, dass Martins den 4. Band seiner Reihe (auf Englisch) in 2 Teile geteilt hat, da dieser zu lang ausgefallen wäre. Die anderen Charaktere folgen also in Band 9/10.

Trotz dieser Tatsache hat Martin mit diesem Werk einen sehr interressanten Fantasyroman mit Suchtgefahr hervorgebracht.

Auf jeden Fall emfehlenswert!!

Allerdings muss ich darauf hinweisen, dass der Verlag Blanvalet die Romane sehr sehr schlecht Veröffentlicht hat:

Die englische Originalauflage wurde durch den Verlag geteilt, sodass die Reihe in bisher 8 Teile fällt und nicht wie im englischen in 4. Dies ist für mich schlichtweg Geldschneiderei. Die 745 Seiten des Originals hätten mithilfe kleinerer Schrift und schmalerem Rand locker in einen Band gepasst.

Also meine Emfehlung: jeder, der der Englischen Sprache mächtig ist, sollte lieber das englische Taschenbuch für 7 Euro kaufen und wesentlich bessere Qualtität und Handhabung genießen, statt 2x 13 Euro für 2 klobige Schinken mit schlechter Qualität auszugeben!

mfg clemmi-eh
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zieht sich langsam in die Länge, 24. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Lied von Eis und Feuer 08: Die dunkle Königin (Taschenbuch)
Der 8 Band "Die dunkle Königin" ist leider ebenso schwach, wie der vorherige. Die Story wird zwar fortgeführt, aber langsam verliert man als Leser den Überblick.

Martin führt wieder zahlreiche neue Charaktere ein und aufgrund der Wartezeiten, die man als Leser auf den nächsten Band zu überbrücken hat sind einem auch die zahlreichen Nebencharaktere aus den vorherigen Bänden nicht mehr immer geläufig - zumindest geht es mir so.
Zwar ist "Die dunkle Königin" auch auf gewohnt hohem Niveau geschrieben, aber die Story zieht sich immer mehr in die Länge. Lose Enden in der Story schwingen seit längerem unbeachtet in der Luft und die Komplexität der Welt von Westeros führt dazu, dass die Motivation beim Lesen zusehens schwindet. Was ist mit der Mauer? Was mit Daenerys? Was mit Bran und Rickon? Wo versteckt sich Tyrion?

Vielleicht widmet sich Martin diesen Charakteren wieder ausführlich in den nächsten beiden Bänden. Bis diese allerdings erschienen und gelesen sind, hat man schon wieder vergessen, was mit den anderen Charakteren war...
Meines Erachtens wird hier die Story unnötig in die Länge gezogen, um die überaus erfolgreiche Kuh weiter zu melken.

Inhaltlich führt Martin im achten Band der deutschen Reihe die Ereignisse aus dem 7. Band weiter. Cersei spinnt Intrigen in Königsmund, Brienne ist weiter auf der Suche nach Sansa Stark, die wiederum in Hohenehr zuschaut, wie Kleinfinger die Macht zu stabilisieren versucht. Hinzu kommen episodenhaft einzelne Kapitel über Sonnspeer und die Eiseninseln, die zwar nett zu lesen sind, aber auch nicht gerade die Spannung schüren.
Anstatt langatmiger Ausführungen über pubertierende Fantasien junger Damen und der Wollust von Eisenmännern hätte ich mir ein paar wirklich innovative Ideen gewünscht - das hat Martin schon einmal besser gemacht.

Überhaupt ist dieser Band gefühlt mehr mit Sex und schlüpfrigen Fantasien gespickt, als noch seine Vorgänger. Kaum ein Kapitel, das nicht das Thema Nr.1 thematisiert. Meines Erachtens ist das zu viel. Was ehemals für die richtige Würze gesorgt hat, hinterlässt inzwischen einen so faden Nachgeschmack, dass es zusehens unglaubwüdrig wird.

Daher sackt der Band 8 in meiner Bewertung nochmals gegenüber dem Vorgänger etwas ab. Ich lese die Serie nach wie vor gerne und bin gespannt auf die Fortsetzung, hoffe aber, dass Martin langsam wieder die einzelnen Stränge straffer zusammen führt. Vermutlich geht es da nicht nur mir so.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Liest sich wie ein Telefonbuch, 16. Mai 2013
Von 
Anatol (Engelskirchen, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Das Lied von Eis und Feuer 08: Die dunkle Königin (Taschenbuch)
Das Buch besteht fast nur noch aus der Aufzählung von Namen, Adelsgeschlechtern und Wappen. Das kann man getrost übergehen, da sich eh kein Mensch merken kann, wer da Gefolgsmann von wem ist und wer vor wieviel hundert Jahren wen in einem Turnier besiegt hat. Ist auch völlig wurscht. Der Charakterindex am Ende des Buches umfasst 70 Seiten! Sonst passiert nicht viel im Buch.
Dafür werden immer noch mehr Figuren ins Spiel gebracht und immer neue Handlungsstränge eingefügt, die aber fast komplett zu vernachlässigen sind, da sie nur aus belanglosem Gelaber bestehen.

Mein Fazit: Nicht kaufen und lieber auf die Verfilmung warten, die sich ja zum Glück traut, Belangloses rauszukürzen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zu lang, 9. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Story ist gut, teilweise spannend. Aber leider ist das Ganze so in die Länge gezogen, das man in Band 8 nicht mehr so genau weiß, was in Band 1 geschehen ist. as Ganze kürzer wäre besser.
Petra
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen packende Story in mieser Verpackung, 3. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hallo,

ich möchte betonen, dass die Geschichte dieses Buches und die Charakteren mich fesseln und ich die Bücher gerade zu verschlinge. Ich habe die ersten 5 Bänder als Bücher gelesen und Band 6,7 und 8 als eBook für den Kindle. ( Im Kindle werden die Seiten in Prozent statt in Seitenzahlen angegeben)

Doch ich muss diesmal betonen, dass mir der extrem breite Anhang äußerst negativ auffällt. In jedem dieser Bänder findet man einen umfangreichen Anhang, den ich in den ersten drei Bändern sehr gern durchgelesen habe. Doch in den Bändern danach kommen wenige neue Charakteren dazu und diese werden dem Anhang hinzugefügt, so dass der Anhang 10% des Buches für sich einnahm. Ich lese auch gerne andere Bücher zwischen den Bändern, doch finde ich es trotzdem sinnlos die xte Erläuterung der Häuser im sechsten, siebten oder achtem Band zu lesen.

Daher stellt sich mir die Frage: "Bedarf es nach 8 Bändern eine wiederholte Erläuterung der Person Cersei oder dem Haus Lennister?" Denn im Band 8 nimmt dieser Anhang bereits 20% des Buches ein und es ist meiner Meinung nach ein erhebliches Ärgernis. Ich kaufe das Buch und will bei einem so fortgeschrittenem Band keine so gewaltige Seitenvergabe für einen Anhang , den ich in den Bändern davor zu genüge finde. Außerdem ist es einfach nervenaufreibend, wenn du bei 80% des Buches angelangt bist und das Buch plötzlich zuende ist...

Mit Freundlichen Grüßen

MVL

PS: Rechtschreibfehler sind gewollt und dienen der Unterhaltung!
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69 von 86 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ganz ehrlich, nach 10 Jahren blick ich kaum noch durch..., 13. April 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vor 10 Jahren schlug mich der erste Band völlig in seinen Bahn. Brillant. Martin hat eine unglaubliche Fähigkeit, seine Figuren "leben" zu lassen, die Differenzierung der einzelnen Charaktere sucht seines Gleichen. Auch sind die Veränderungen der Persönlichkeiten durch die gemachten Erfahrungen ausgesprochen nachvollziehbar. Man denke an Jaime, der Bran im ersten Band schlicht und einfach aus dem Fenster wirft und an Jaime, der -seiner Schwerthand beraubt- auf der Suche nach seiner Identität Brienne ein Schwert namens "Oathkeeper" -Eidhalter- schenkt. Konnte sich irgendwer vor 10 Jahren mit ihm identifizieren? Sicher nicht. Das hat sich geändert.

An dem gesamten Lied stören mich drei Dinge:

1) Die ewige Warterei auf den nächsten Band. Hoffentlich kommt endlich 9 & 10, dann hätte wengistens das ein Ende.

2) Langsam gewinne ich den Eindruck, die Komplexität der Saga wächst Martin über den Kopf. Ich muß für meine Person zugeben, daß ich es mittlerweile aufgegeben habe, die verwandschaftlichen Beziehungen nachzuvollziehen. Und das ist schade, sind sie doch Ursache für viele Handlungsstränge.Und wie so häufig in wirklich großen Werken -und dazu ist das Lied von Eis und Feuer unbedingt zu zählen- nehmen die Schwächen im Laufe der Bände immer weiter zu. So nimmt auch in "Die dunkle Königin" die Erklärung wer mit wem und warum immer mehr Raum ein. Die Handlung bleibt hierdurch teilweise auf der Strecke.

3) Ich habe kein Bedürfnis, das ganze Lied nochmal zu lesen. Das wundert mich, da es für mich zu den besten Fantasywerken gehört. Die ersten 10 Bände (danach fängt auch Goodkind an zu schwächeln) vom "Schwert der Wahrheit" habe ich mindestens schon dreimal gelesen, das Lied reizt mich dazu nicht.

Ich liebe diese Story. Ich bin froh, wenn sie vorbei ist.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Inhaltlich super !, 30. April 2013
Von 
colberg "nagus" (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Aber echt frech finde ich das die Kindle Versionen, seid dem 8. Teil kein Inhaltsverzeichnis mehr haben. Immerhin zahle ich ja auch den vollen (in meinen Augen recht hohen) Preis von 12€. Das es scheinbar zu schwer ist Seitenzahlen an zu zeigen ( wer braucht diese dämlichen "Positionen"?) habe ich ja fast akzeptiert aber wenn die Kindle Version zur Veröffentlichung nicht fertig ist dann will ich auch nicht den vollen Preis zahlen. Die coolen 80er Fantasy Cover wurden ja auch mit der neuen Übersetzung geändert. Schade hatte mir die Bücher extra noch mit den alten Cover geladen und nun sind Sie weg. Also bitte Inhaltsverzeichnis nachreichen.
In summe echt eine menge Ärgernisse, von der doofen neuen Übersetzung mal ganz zu schweigen, die mich die wirklich großartigen Bücher nur noch mit einem Stern bewerten lassen.
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Das Lied von Eis und Feuer 08: Die dunkle Königin
Das Lied von Eis und Feuer 08: Die dunkle Königin von George R.R. Martin (Taschenbuch - 19. März 2012)
EUR 15,00
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