Fashion Sale Hier klicken Jetzt informieren calendarGirl Cloud Drive Photos Sony Learn More designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego

Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen281
4,6 von 5 Sternen
Format: Broschiert|Ändern
Preis:15,00 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 4. Mai 2016
Im sechsten Buch der Saga wird nun gestorben was das Zeug hält. Ein Anwärter auf die Krone nach dem anderen segnet das Zeitliche bis nur noch zwei übrig sind, und einer davon weiß ist noch ein Kind. Der Stern der Starks versinkt mit der roten Hochzeit, Winterfell ist eine Ruine, die Erben in alle Himmelsrichtungen zerstreut. Graufreud ist führungslos nachdem Balon in die Klippen gestürzt ist, Joffrey erstickt an einem eigenartigen Gift und Tyrion muss sich Mordvorwürfen stellen. Danaerys kommt auch nicht so richtig weiter, und so verharrt Westeros in zerrütteten Verhältnissen in einem bürgerkriegsähnlichen Zustand. Nur Stannis behält den Kopf auf den Schultern, er zieht zur Mauer um den Wildlingen den Zutritt in den Norden zu verwehren. Und am Ende ist ... alles offen.

Mächtig was los im sechsten Band, erzählt in Martin's bekannten Stil. Fesselnd, packend, ein Fantasy-Epos eben. Diese Bücher haben nur einen Nachteil: man muss alle vorherigen lesen um der Handlung folgen und dieser etwas abgewinnen zu können. Und wenn man wissen will wie es weiter geht...muss man auch die folgenden lesen. Einziger Kritikpunkt: keins der Bücher ist in sich abgeschlossen, kein Handlungsstrang wirklich zu Ende. Ich frage mich wie Martin das Ganze noch beenden will. Denn irgendwann muss es enden, die Saga sollte nicht zu Ende gehen wie irgendeine Seifenoper.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Dezember 2015
Das Lied von Eis und Feuer 06: Die Königin der Drachen

Die Königin Der Drachen ist der zweite Teil des dritten, englischen Originalbandes A Storm Of Swords.

Der sechste Band schließt sich nahtlos an den fünften an, wobei die Aufteilung des Originals in zwei Teile wohl letztlich der Gewinnmaximierung des Verlags geschuldet ist.

Im Einband wird der Kontinent Westeros dargestellt und zu Beginn finden sich die drei Detailkarten (Jenseits der Mauer / die zum Kontinent Essos gehörenden Länder um den Golf der Trauer und der Sklavenbucht / Königsmund). Die Kapitel werden immer aus Sicht eines von insgesamt zehn Haupt-Protagonisten beschrieben, deren Geschichte aus dem vorgegangenen Band weiter erzählt wird. Die Hälfte dieser Protagonisten gehört den Starks von Winterfell an. Weiterhin wird auch vermehrt die Handlung an der Mauer und Jenseits davon beleuchtet.

Immer noch tobt der Krieg und diesmal nimmt das Schicksal seinen Lauf und es ergeben sich einige überraschende, unvorhersehbare Wendungen. Die handelnden Charakter zeigen sich hierbei facettenreich und offenbaren auch ihre moralischen Beweggründe.

Das Buch endet mit einem Epilog und abschließend findet sich ein Anhang der eine Einsortierung der handelnden Charaktere abbildet und es somit erlaubt bei der Menge an anfallenden, teilweise auch ähnlichen Namen den Überblick zu behalten.

Insgesamt ein spannendes, unterhaltsames Lesevergnügen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Juni 2016
Die Protagonisten in den Kapiteln sind die gleichen wie in Band 5, da diese beiden Bände im englischen Original in einem Band zusammengefasst sind. Samwell Tarlys Rolle wurde aber weiter ausgebaut. Die Charaktere wurden noch interessanter, gerade bei Tyrion und Jaime weiß man nicht mehr, was man von ihnen denken soll.

An Spannung und Action ist das bisher der Beste Band. Die Hochzeiten der beiden Könige, Jon Schnees Abenteuer im hohen Norden und Daenerys, deren Weg von Verrat begleitet scheint und Stannis Eingreifen gewähren kaum eine Atempause. Man mag das Buch nicht aus der Hand legen. Die Geschichte hält einige überraschende Wendungen bereit und im Gegensatz zu Band fünf ist das Buch von den Personen her etwas übersichtlicher geworden.

Der einzige Negativpunkt aus meiner Sicht ist, dass manche Ereignisse, wie zum Beispiel die Rote Hochzeit, teilweise indirekt einige Kapitel später erzählt werden. Dies wirkt manchmal etwas befremdlich. Das kam auch schon in den vorherigen Bänden vor, aber gerade die Rote Hochzeit hätte man auch anders erzählen können.

Dennoch bekommt auch dieser Band 5 Punkte von mir und ich halte ihn bis jetzt für den spannendsten Band der Reihe.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Juni 2002
Bisher ist der 6.Teil vom Lied von Eis & Feuer das beste, schnellste und spannendste Buch der Reihe. Der Autor geht ziemlich schonungslos mit den Charakteren um und man kann nie Sicher sein, dass es den jetzigen Helden nicht schon bald an den Kragen geht. Es macht den besonderen Reiz der Bücher aus, dass es absolut nicht vorausschaubar ist, wie die Geschichte ihren Lauf nimmt.
Martin versteht es auch sehr gut Spannung aufzubauen und Schlachten zu beschreiben, die einen nicht mehr los lassen, man vergisst tatsächlich seine Umwelt und fiebert zum Beispiel bei der Schlacht an der Mauer mit.
Ein Vergleich mit andern Zyklen? Fällt mir keiner ein, bisher finde ich die Vielfalt, die Spannung, die Erzählkunst von George R.R. Martin einmalig.
Man darf mit Spannung auf den 7.Teil warten, nachdem jedes Buch das Vorhergende übertraf, kann man sich einiges Versprechen von den Folgewälzern.
0Kommentar|30 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Durch seinen Schwur ist Jon Schnee an die riesige Mauer im Norden gebunden, die Eindringlinge von dem Königreich abhalten soll. Und tatsächlich tauchen dort bald einige machtvolle Geschöpfe auf, die das Bollwerk einnehmen wollen. Währenddessen ist Daenerys mit einer Flotte unterwegs nach Westeros, wobei ihre treuen Drachen sie begleiten...

Den Inhalt von „Die Königin der Drachen“, dem sechsten Band der wunderbaren „Das Lied von Eis und Feuer“, so verknappt wie hier zusammenzufassen, ist alles andere als einfach, denn Autor George R.R. Martin hat natürlich wieder wesentlich mehr in seinen Roman zusammengefasst. Zahlreiche Handlungsstränge vereinen sich, greifen die Ereignisse aus den letzten Bänden auf und führen diese weiter, aber auch neue Hauptfiguren treten weiter ins Licht und verleihen dem Epos neue Facetten. Die beiden oben beschriebenen Teile waren für mich lediglich die prägnantesten und spannendsten, doch auch jeder andere Abschnitt konnte mit seinem Facettenreichtum und seiner stets vorhandenen Spannung überzeugen. Dabei wollen immerhin über 800 Seiten bewältigt werden – was einem beim Lesen aber bei weitem nicht so lang vorkommt. Denn Martin baut so viele Bögen, schlägt so viele Brücken zu anderen Teilen der Handlung, lässt so viele überraschende Momente einfließen, dass man teilweise kaum mit dem Lesen aufhören kann. Die Todesrate ist hier noch einmal deutlich erhöht, sodass auch lieb gewonnene Charaktere aus der Serie ausscheiden, was ich in dieser Deutlichkeit in noch keinem anderen Werk gelesen habe. Besonders gefällt mir, dass Daenerys, einer der faszinierendsten Charaktere der Reihe, noch mehr an Bedeutung gewinnt und ihr lange vorbereiteter Einfluss mehr zum Tragen kommt.

George R.R. Martin kann mit seinem sehr typischen Schreibstil wieder eine sehr intensive Stimmung schaffen, die den Leser völlig in diese fremde und doch schnell sehr vertraute Welt hineinzieht. Der sehr sparsame Einsatz von fantastischen Elementen wird hier etwas ausgeweitet, steht aber nie im Mittelpunkt sondern ist stets ein Stilmittel, um die Handlung voranzutreiben. Dabei sei auch einmal die deutsche Übersetzung gelobt, die sehr feinsinnig die sprachlichen Eigenheiten des Autors aufgreift und umsetzt. Die sehr intensiv beschriebenen Charaktere sind dabei Dreh- und Angelpunkt, sind sehr stark und eingängig geschildert und schillern in unterschiedlichsten Facetten, sodass man immer wieder neue Seiten an ihnen entdecken kann.

Auch der sechste Band der Serie konnte mich überzeugen, ist vielleicht sogar der bisher stärkste. Denn alles wirkt noch etwas intensiver, konzentriert sich auf äußerst spannende Handlungsstränge und ist ebenso temporeich wie detailverliebt geschrieben. Besonders die beiden oben beschriebenen Elemente konnten mich fesseln und begeistern.
11 Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Dezember 2013
Und mit diesem Band 6 sind wir erst mitten drin in der Geschichte vom Lied von Eis und Feuer? Wenn man „Die Königin der Drachen“, so der deutsche Titel von Band 6 bzw. Teil 2 vom Original-Band 3, liest, könnte man meinen, hier wird schon auf das große Finale vorbereitet.

Die Ereignisse überschlagen sich hier auf den 780 Seiten (ohne Anhang) so sehr, wie man es seit den ersten beiden Büchern der Saga nicht mehr erlebt hat. Mr. Martin geht hier sogar noch einen Schritt weiter. Nicht nur zwei der wichtigeren Charaktere (wie in Band 2) sondern gleich unfassbar viele, davon alleine drei der allerwichtigsten Charaktere segnen hier das Zeitliche – und das so unerwartet, dass man noch Tage nach dem Lesen dieser Szenen darüber sinniert, was sich Mr Martin eigentlich dabei gedacht hat, so etwas zu schreiben.

Man denkt sich, dass nun doch der ganze Fluss der Erzählung weg ist, dass doch nun eigentlich nichts mehr Lesenswertes erzählt werden kann. Und hat man das eine Kapitel gerade so verdaut, folgt wenige Seiten später das nächste unfassbare Sterben. Und wieder steht man kopfschüttelnd und fassungslos mit dem Buch in der Hand. Oder besser man sitzt…

Doch gerade diese Szenen sind so unfassbar gut geschrieben, dass man eben noch lange darüber nachdenken muss. Vielleicht hat er es gerade deswegen gemacht. Weil er es konnte.

Und nein, der Fluss der Erzählung hat nicht gelitten – im Gegenteil. Band 6 gehört definitiv zu den besten der Reihe. Vielleicht gerade wegen dieser völlig unerwarteten Wendungen. Vielleicht auch, weil der von Anfang an prognostizierte „Winter“ doch nun mit großen Schritten naht. Womöglich aber auch, weil er am Ende mit einem weiteren völlig unerwarteten Knaller endet.

Es fällt mir schwer, hier irgendetwas von einzelnen Personen oder Handlungssträngen zu schreiben, ohne den ganzen Inhalt zu spoilern. Daher habe ich mich entscheiden, das diesmal nicht zu tun.
Die Freude auf Band 7 ist riesig gewachsen – aber auch die Ratlosigkeit. Wie wird es nun weitergehen? Und lässt Mr. Martin noch mehr wichtige Personen sterben?

Fortsetzung folgt…
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Dezember 2002
Das Lies von Eis und Feuer ist die bisher beste Fantasy Serie, die ich in meine Hände bekommen habe.
Wo Tolkien seine Liebe zum Detail in manchmal seitenlangen Beschreibungen der Landschaft Mittelerdes zur Geltung bringt, entwickelt G. R. R. Martin Charaktere.
Das Land, wenn auch von Gegensätzen geprägt und dem Leser in ausreichendem Maße beschrieben spielt nur eine Nebenrolle, die Gefühle, Eindrücke und Sichtwiesen der Personen der Handlungsstränge stehen hier mehr im Vordergrund.
Jedesmal wenn eine neues Buch erscheint - leider in viel zu langen Abständen - fange ich von neuem an die Saga zu Lesen.
Kein Buch hat es bisher bei mir geschafft, Gefühle wie Hass, Mitleid, Freude, Trauer in diesem Maße hervorzubringen, man fibert mit jeder Seite der Bücher mit.
Der Realismus mit dem Martin es schafft, dem Leser zum Beispiel Schlachten schonungslos vor Augen zu führen sucht seinesgleichen und ist manchmal regelrecht erschütternd .
Diese Bücher sind aber nichts für Kinderhände. Wer seinem 12 jähringen Kind diese Bücher unter den Weihnachtsbaum legen will, weil es ja mal was Lesen sollte und Fantasy durch die H.d.R. Filme zur Zeit boomt, dem sei davon abgeraten.
Martin geht schonungslos mit Sex und Gewalt um, und mag es der düsteren Stimmung des Buches durchaus zuträglich sein, denke ich dieses Buch sollte nicht an Kinder unter 16 Jahren gelangen - Worte können manchmal verstörender wirken als Bilder.
0Kommentar|35 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Januar 2013
Krieger, die in Schlachten und in politischen Ränkespielen ihr Leben lassen, Familien, die über ein ganzes Land verstreut sind und große Abenteuer erleben, Liebende, die sich Verwandtschaftlich viel zu nahe stehen, und eine Königin mit drei Drachen. Das alles klingt spannend und begeistert seit einigen Jahren viele Fans auf der ganzen Welt. Einen Wunsch haben aber alle Fans der Serie, sie wünschen sich, dass der Autor etwas schneller schreibe, denn die Wartezeiten sind ihnen zu lange.

Die Rede ist von George R.R. Martin und seiner Das Lied von Eis und Feuer-Reihe und die Fans haben lange auf die deutsche Übersetzung des zweiten Teiles des englischen dritten Bandes „A Storm of Swords“ gewartet. Mit „Die Königin der Drachen“ ist dieser Anfang des letzten Jahres bei Blanvalet in der neuen Auflage erschienen und führt das, was im ersten Teil angefangen wurde, fort und zeigt, das George R.R. Martin alles für seine Geschichte aber nichts sehr viel für seine Figuren, insbesondere für die, die die Fans der Reihe liebgewonnen haben, übrig hat.

Der Fokus liegt in diesem Buch auf dem Haus Stark. Den Anfang macht Arya, die auf ihrer Flucht Freunde aufgeben muss und Verbündete findet, wo sie es nicht erwartet hätte. Als sie dann ihren Bruder und ihre Mutter fast erreicht hat, verhindert das grausame Schicksal der beiden, ein Wiedersehen und Aryas Weg führt sie weit in die Ferne. Während Arya sich ihrem Schicksal zuwendet, sind Bran und Rickon bereits ein gutes Stück weiter und auf dem weg zu ihrem Schicksal jenseits der Mauer. Doch auch ihr Weg ist gefährlich und ihre Feinde und Helfer alte Bekannte aus anderen Büchern und manchmal scheint es so, als würde sich ein Kreis schließen, bevor deutlich wird, dass der Kreis noch lange keinen Abschluss finden wird. Sansa, die Gattin Tyrion Lennisters, muss derweil in Königsmund eine Rolle spielen, die ihr noch weniger gefällt, als die Rolle der Verlobten von König Joffrey. Das alles ändert sich, als ihr Verlobter Hochzeit feiert. Ab diesem Zeitpunkt beginnt für Sansa ein neues Leben, das man am ehesten als vom Regen in die Traufe bezeichnen könnte. Auch Jon Schnee erlebt viel und kann sich gerade noch rechtzeitig seiner Pflicht als Mann der Nachtwache erinnern, um einen Angriff in den Rücken der Nachtwache an der Mauer zu verhindern. Dem großen Angriff des Königs jenseits der Mauer stellen sich schließlich Stannis und seine Mannen und haben dabei doch nicht nur den Schutz des Reiches im Blick. All das ist aber nichts im Vergleich zu dem Schicksal, welches Robb und Catelyn ereilen wird, wenn sie bei den Freys zur Hochzeitsfeier geladen sind.
Neben den Starks werden aber auch die Geschichten um Jaime, Tyrion und Daenerys fortgesetzt. Jaime schafft es gemeinsam mit Brienne nach Königsmund zu gelangen und gibt immer mehr von sich preis. Langsam aber sicher entwickelt er sich zu einer Figur, die man mögen kann. Tyrion versucht weiterhin das Spiel der Könige zu spielen, muss aber feststellen, dass sich alle von ihm abwenden und er Hilfe nur bei sich selbst finden kann, insbesondere, wenn er eines großen Verbrechens beschuldigt wird. Jenseits der Meerenge schlägt sich Daenerys äußerst erfolgreich und ihr Heer wächst, während sich die Anzahl ihrer engsten Verbündeten durch kleine Intrigen immer weiter dezimiert und sie bald nur noch sich selbst und ihren Drachen vertrauen kann.
Selbstverständlich werden auch die Geschichten anderer Figuren fortgesetzt und auch die haben es in sich. Der Fokus ist aber in diesem Buch sehr deutlich auf die oben genannten Personen gelegt worden.

Gerade durch die Fokussierung können deutliche Charakterentwicklungsprozesse erkannt werden und viele Figuren werden nach diesem Buch mit anderen Augen betrachtet werden, einige werden in der Gunst des Leser deutlich steigen, andere werden fallen. Die Leser werden trauern und doch positiv nach vorne Schauen und mehr als einmal überrascht werden. Spannend ist das Buch auch, denn es gibt Kämpfe und das Spiel der Könige wird hier in Vollendung gespielt. Wer Intrigen mag, der kommt hier voll auf seine Kosten – Machiavelli könnte da noch etwas lernen. Kurzum, „Die Königin der Drachen“ ist bisher das beste Buch der Reihe und man kann verstehen, wieso viele Leser George R.R. Martin bitten, schneller zu schreiben. Ich freue mich bereits auf die nächsten Bände und rechne mit den schlimmsten Ereignissen, dann kann ich nur positiv überrascht werden.

Fazit:
George R.R. Martin sechster Band der Das Lied von Eis und Feuer-Reihe „Die Königin der Drachen“ ist der perfekte Abschluss des dritten englischen Bandes mit vielen Schlüsselszenen für folgende Bände und viele Szenen die Handlungen aus vorherigen Bänden abschließen. Die Figuren entwickeln sich prächtig, jedes Kapitel erzählt eine andere spannende Geschichte und Freude und Leid über Tod und Zukunft einer beliebten Figur mischen sich gekonnt. Mehr!

Rezension © 2013 by Martin Wagner für BookOla.de
0Kommentar|8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Mai 2002
...ist diese Saga der sieben Königreiche, die George Martin vor uns ausbreitet.
Auch wenn der Leser eine Vielzahl von Personen parallel begleiten (und vor allem immer dann, wenn es spannend wird, verlassen) muss und das Glossar inzwischen annähernd 50 Seiten umfasst, sind die Charaktere so liebevoll gezeichnet, dass man sie einfach kennt.
Überragend gelingt es Martin, mit jedem neuen Erzähler die Perspektive zu wechseln und jeden Versuch des Lesers, die Charaktere mit so simplen Attributen wie "gut/böse/Held/Feind" abzuwerten, zu vereiteln.
Hier zeigt sich wie im richtigen Leben, dass jeder Einzelne von Wünschen und Nöten getrieben ist, die sich bei eingehender Beschäftigung durchaus als nachvollziehbar erweisen.
Das anfänglich als Mittelpunkt der Erzählung wirkende Haus Stark ist inzwischen dezimiert und in alle Winde zerstreut, die inneren Krisen des Hauses Lannister verschärfen sich und während Daenerys ihr Heer aus befreiten Sklaven sammelt und stärkt, erwacht im Norden der 7 Königreiche, jenseits der großen Mauer, ein viel fürchterlicherer Feind.
Der sechste Band wirft erneut viele Fragen auf und liefert nur wenige, zögeliche Antworten, weitere entnervende Wartezeiten liegen vor dem treuen Fan der Serie. Aber jedes Warten wurde bisher ja mit einem rauschartigen Lesegenuss belohnt, und hier macht der 6. Teil, erneut mit fast 800 Seiten wirklich umfangreich, keine Ausnahme.
Für jeden Liebhaber epischer Fantasy ein absolutes Muss!
0Kommentar|15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Juni 2002
denn zumindest für den fantasy-sektor müßte ich für martins saga 7 sterne vergeben, um die ausnahmestellung dieses werkes zu dokumentieren.
es ist DAS highlight überhaupt auf diesem gebiet.
und das gilt für alle bisher erschienenen bände.
und ihr solltet wirklich mit band 1 anfangen.
ein fantasybuch, das so glaubhaft und ... .realistisch (ich weiß, wie das klingt, aber es ist so!) eine fantasy-welt und ihre protagonisten (zumindest so lange sie überleben ;-)) schildert, habe ich noch nicht gelesen.
kein küchenjunge, der in wahrheit ein verkappter prinz ist, keine "guten", die aus irgendwelchen hehren gründen meinen, die welt retten zu müssen (mal ehrlich: wieviel davon habt ihr im "wirklichen leben" kennengelernt?), auch keine "bösen", die aus irgendwelchen gründen versuchen, dieselbe zu vernichten (okay, da sieht es in der realität anders aus ;-)), nur menschen, die in eine komplizierte welt geworfen sind und alles versuchen, da zu überleben und ihre interessen zu schützen.
charaktere, die LEBEN, mit denen man mitlebt (okay, bis sie auf irgendeine gemeine art und weise umgebracht werden ;-)) und mitfiebert und mitleidet(und plötzlich, aber nachvollziehbar ist einer der - nun ja: bösen auf einmal ein eher nun ja: guter), eine dunkle bedrohung, die über allen aktionen der protagonisten hängt - genial.
wer auch nur annähernd interesse an fantasy hat: hier ist der meilenstein, an dem sich alles andere messen lassen muß.
und ich wage zu sagen: jeder, der offen ist für eine gut erzählte geschichte unabhängig der im deutschen so beliebten schubladen wird die bisher 6 romane (im deutschen) verschlingen.
und das ist der einzige wermutstropfen.
denn das 6te buch ist bisher erst die hälfte der saga.
und der nächste teil ist noch nicht mal in englisch erschienen.
aber für den, den schon das martin-fieber angesteckt hat und genauso sehnsüchtig nach lesestoff sucht wie ich:
lest "armageddon rag", wenn ihr es noch irgendwo bekommen könnt. auf deutsch: "armageddon rock", erschienen bei heyne sf. keine fantasy, wenn ihr auf schubladen wert legt - aber ein klasse-buch über das, was aus den träumen der 60er jahre wurde. mit leichten horror-effekten ;-)
oder die wild-cards-serie, die er zusammen mit anderen fantasy- und sf-autoren aus nem rollenspiel entwickelt hat. spielt in den 40er bis 90er jahren hauptsächlich in den usa. naja - in einer art usa ... ;-)) laßt euch überraschen.
11 Kommentar|29 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden