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72 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen das erste Buch zur verfilmten 3. Staffel
wer nach der 2.Staffel (Film) auf den Geschmack gekommen ist und mit den Büchern fortfahren möchte (sehr zu empfehlen, liest sich leicht, schnell und spannend), ist mit dem 05.Band 'Sturm der Schwerter' an richtiger Stelle.

Band 1 & 2 = 1. verfilmte Staffel
Band 3 & 4 = 2. verfilmte Staffel
Band 5 = 3. verfilmte Staffel
Band 6 = 4...
Vor 18 Monaten von Relativ veröffentlicht

versus
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kindle Edition - Schlampig umgesetzt!
Ich will mich hier nicht über die Qualität des Werkes an sich äußern. Schließlich habe ich nicht umsonst bis Band 5 durchgehalten und den sechsten bereits auf den Kindle geladen ;-) .

Kritisieren möchte ich vielmehr die "eher mäßige" Umsetzung dieses Bands. Im Gegensatz zu Bd. 1-4 bin ich hier nämlich über...
Veröffentlicht am 13. April 2012 von Joshua Philgarlic


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72 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen das erste Buch zur verfilmten 3. Staffel, 11. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Lied von Eis und Feuer 05: Sturm der Schwerter (Taschenbuch)
wer nach der 2.Staffel (Film) auf den Geschmack gekommen ist und mit den Büchern fortfahren möchte (sehr zu empfehlen, liest sich leicht, schnell und spannend), ist mit dem 05.Band 'Sturm der Schwerter' an richtiger Stelle.

Band 1 & 2 = 1. verfilmte Staffel
Band 3 & 4 = 2. verfilmte Staffel
Band 5 = 3. verfilmte Staffel
Band 6 = 4. verfilmte Staffel (geplant)

Hoffe hiermit einigen 'Suchenden' geholfen zu haben.

über die Saga selbst wurden bereits so viele Rezensionen geschrieben, welche keine weitere von Nöten macht. Ein Meisterwerk!
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jetzt wird es ernst! Wahnsinnig fantastisch!, 9. Dezember 2003
Zum Inhalt des Buches möchte nicht viel sagen, da in der Kurzbeschreibung genug Inhalt verraten wird, ich dem Autor nicht vorgreifen und dem Leser nicht den Spaß am Lesen nehmen will. Deshalb möchte ich dazu übergehen, warum man George Martins Fantasywerk im epischen Ausmaßen nicht verpassen sollte.
Was macht Martin so besonders? - Seine Charaktere! Sein Aufbau der Romane!
Martin unterteilt seine Kapitel nicht mit arabischen Ziffern, sondern tituliert diese mit den Namen der Hauptfiguren, wie Eddard, Tyrion, Jon, etc. Dadurch erzeugt er mehr leben. Geschildert jeweils aus deren Perspektiven gelingt es dem Leser einen unglaublichen Bezug zu den Charakteren herzustellen. Die Darstellung des Innenlebens ist komplex und äußerst differenziert. Martin malt seine Figuren nicht schwarz-weiß, sondern benutzt für jeden seiner Charaktere einen eigenen Pinselstrich und eine eigene Farbkombination. Leser werden jenen hassen und jenen lieben, doch fünfzig Seiten weiter kann diese Gefühlslage komplett umschlagen, da man immer mehr über die Charaktere erfährt. Deren Vergangenheit, deren Lebensgeschichte, Schicksale und Tragödien. Und man findet sich selbst dabei wieder, wie das Hoffen und Leiden für einzelne Figuren ein Ausmaß findet, wie es nur in der Realität sein kann. Dabei verfällt Martin nicht in Gefühlsduseleien. Neben Liebe und Verantwortung geht es um Hofintrigen, Verrat, Macht und Ehre. So kann Martin mitleidslos werden. Personen sterben, werden eiskalt hintergangen und ermordet, fallen Schlachten oder „Unfällen" zum Opfer.
Eine Reise in eine eigene Zeit und Welt beginnt. Man wird zwar einer Maße an Personen begegnen, die einen am Anfang etwas überrollt und einen eventuell zwingt, Notizen zu machen. Aber der Anhang hilft einem immer wieder Fuß zu fassen und irgendwann ist man Teil der Welt, kennt Westeros (hier spielt der Roman!), wie seine eigene Stadt und die Menschen wie seine Nachbarn, Arbeitskollegen oder Freunde.
Einige Leser werden anfangs die Fantasy-Elemente vermissen. Doch Martin lässt diese langsam einfließen. Langsam und mit Genuss. Immer wieder entstehen kleine und größere Geheimnisse, Cliffhanger, die einen dazu zwingen weiter zu lesen.
George Martin hat nicht nur ein Meisterwerk der Fantasy geschaffen, sondern der Literatur. Keine zuckersüße Heldensaga auf den ausgetretenen Pfaden der Fantasy, sondern ein außergewöhnliches Werk, das man nicht mehr aus der Hand legen kann und will. Ich möchte Martin nicht mit Tolkien oder Williams vergleichen, aber eines ist sicher: Martin hat etwas eigenständiges Erschaffen. Mehr als nur Fantasy - eine zweite Welt, in der man Freunde und Feinde gleichermaßen finden kann!
Anm.: Momentan sind 6 Bände in Deutschland/ 3 Bände im Original erschienen. 2004 sollen zwei weitere Originalbände folgen (Feast of Crows, A Dance wirh Dragons). Die ersten beiden Bände („Herren von Winterfell" und „Erbe von Winterfell") sind ein genialer Einstieg mit oben genannten Schwierigkeiten. In Band drei („Thron der sieben Königreiche") und vier („Saat des goldenen Löwen") zieht sich die Geschichte etwas (4 Sterne), da Martin mehr Informationen über die Vergangenheit der Personen und des Landes transferiert. Im Endeffekt kann man sich glücklich schätzen über diese Details, da man mehr mit der Welt verschmelzt. Teil 5 („Sturm der Schwerter") und 6 („Die Königin der Drachen") treiben den Leser dann in eine Gefühlsflut von ungeheurem Ausmaß, wobei speziell der sechste Teil das Beste ist, was ich bisher gelesen habe. (Mehr zu den Inhalten sind aus amazon-Kurzbeschreibungen zu entnehmen.) Kleiner Tipp: Nicht den Klappentext lesen, denn hier ist der komplette Romanteil zusammen gefasst. Sonst: Viel Spaß beim Genießen!
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich kann nicht davon lassen..., 19. Mai 2012
Von 
Shiloh (irgendwo am Meer) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Lied von Eis und Feuer 05: Sturm der Schwerter (Taschenbuch)
...sondern muss einfach weiterlesen, um zu erfahren, wie es den Protagonisten weiterergeht. Der Band 5 setzt die Ereignisse des Bandes 4 nicht unmittelbar fort, vielmehr greift er zunächst Erzählstränge auf, die sich im Norden jenseits der Mauer auf der Faust der Ersten Menschen, in Riverrun, Harrenhal und am Trident ereigneten, während zeitgleich in King's Landing die Schlacht am Blackwater stattfand.
Die größte Gefahr für die Sieben Königreiche droht unterdessen aus dem Norden, von wo aus die Wildlinge aufbrechen, um den gesamten zivilisierten Süden mit Krieg zu überziehen. In ihrem Gefolge drohen auch die Anderen die uralte Schutzmauer zu überwinden, grausame Untote, deren einziges Ziel die Vernichtung aller Menschen zu sein scheint. Der alte Bär Mormont, der Kommandant von Castle Black, der mit einem großen Teil seiner Grenzer ausgerückt ist, gerät in eine immer kritischere Situation. Er sendet Spähtrupps aus, zu denen auch Jon Snow gehört. In fast auswegloser Lage erteilt sein Vorgesetzter Jon den Befehl, scheinbar überzulaufen und alles zu tun, um die Besatzung von Castle Black zu warnen. Jon folgt dem Befehl und gerät in die Falle, vor der die Ehelosigkeit die Brüder schützen soll. Er verliebt sich in eine Speerfrau, die ihn sowohl liebt als auch überwacht, als auch als Druckmittel gegen ihn verwendet wird. Das bringt den ehrenhaften Jon in ein fast unlösbares Dilemma.

Für die Schwestern Sansa und Arya scheint sich alles zum Guten zu wenden. Arya gerät in die Hände von Geächteten, die sie im Andenken an ihren Vater gut behandeln und sie gegen benötigte Vorräte nach Hause gehen lassen wollen.

Nachdem ihre Brüder Bran und Rick und ihre Schwester Arya verschollen sind oder für Tod gehalten werden, ist Sansa nach ihrem Bruder Robb die einzige Erbin für Winterfell. Nachdem die Verlobung mit Joffrey gelöst wurde, hat sie Hoffnung auf eine Ehe, in der sie ihrem Rang entsprechend gut behandelt wird und den Lannisters entkommt. Doch auch die Lannisters wollen auf Sansas Land nicht verzichten und verheiraten sie mit einem der ihren.
Derweil schwindet Robb Starks Hoffnung auf einen Sieg im Kampf um die Krone Robb gewinnt zwar eine Schlacht nach der anderen, verliert dafür aber seine wichtigsten Verbündeten im Kampf um den Eisernen Thron. Am Ende verliebt er sich auch noch in die falsche Frau. Catelyn will ihre Töchter, die sie immer noch in den Händen der Lannisters glaubt, unbedingt zurück und läßt Jaime Lannister unter Bewachung und dem Versprechen auf die Rückkehr ihrer Töchter gehen und fällt Robb damit zusätzlich in den Rücken.

Jaimes Reise gibt dem Leser ein ganz neues anderes Bild auf den Königsmörder. Er ist zwar immer noch der Mann, der Bran aus dem Turm gestossen hat, aber gewinnt zunehmend an Statur und Reife, je mehr er erleiden muss.
Daenerys Targaryen, die Letzte aus dem Geschlecht der Drachenkönige, bereitet sich darauf vor, mit einer großen Streitmacht in die Sieben Königreiche einzumarschieren. Jenseits des Meeres zieht sie mit ihren drei jungen Drachen an der Spitze ihrer wachsenden Armee von Stadt zu Stadt und verstärkt ihr Heer mit Sklavenheeren, Söldnerbanden, Waffen und Pferden. Die Art und Weise, wie sie dabei vorgeht, kann den Leser langsam mit Angst und Schrecken erfüllen. Dany ist zu dem Schluss gelangt, dass der Zweck die Mittel heiligt.

So faszinierend es begann, so spannend geht es weiter. Man kann diese Bücher einfach nicht aus der Hand legen, wenn man einmal angefangen hat. Der Autor malt nicht nur grandiose Schlachtendramen, sondern gibt seinen Charakteren jenseits von schwarz und weiss eine Tiefe, die man nicht oft findet. In meiner persönlichen Fantasy-Rangliste hat Eis und Feuer längst den Herrn der Ringe abgelöst, eben weil die Charaktere lebensechter sind und (fast) immer sowohl gut als auch böse Züge in sich vereinen. Also weiterlesen!

Ein Hinweis für alle, die sich die Bücher in längeren Abständen gekauft haben oder jetzt Bücher nachkaufen wollen: Bei der Neuausgabe der Serie hat der Verlag die Übersetzung intensiv überarbeitet. Dabei sind nicht nur Personennamen eingedeutscht" worden, sondern vor allem auch Ortsbezeichnungen. Das macht das Lesen nicht leichter. Wer neu anfängt, sollte im Sinne der Konstanz die Neuausgabe wählen. Alle anderen müssen sich wohl oder übel umstellen. So ganz nachvollziehbar ist für mich die Entscheidung des Verlages nicht, mitten im Rennen die Pferde zu wechseln. Erkennbar sind die Ausgaben am unterschiedlichen Cover.
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34 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckend! Großartig! Emotional!, 27. Dezember 2005
Man könnte eigentlich vermuten, dass man nach Martins letzten beiden Romanen wissen müsste, wie der Hase läuft, welcher Charakter weiter überlebt und welcher stirbt - weit gefehlt! Wo in "A Game of Thrones" intrigiert und in "A Clash of Kings" gekämpft wird, wird hier gestorben. Entweder möchte Martin so langsam mit seiner Saga fertig werden oder er wollte ein wenig mehr Übersicht schaffen...jedenfalls lichtet sich das Feld der Protagonisten gegen Ende des Buches ganz erheblich. Doch wen wird es treffen? Tyrion, der von seinen Verwandten nur noch verachtet wird und keine Verbündeten mehr zu haben scheint? Jon Snow, der inmitten einer Horde von Feinden steckt? Daenerys, weil es einfach überraschend wäre, sie so plötzlich aus dem Plot zu nehmen? Hier etwas vorher zu verraten wäre viel zu gemein, um es auch nur in Erwägung zu ziehen...
Wie sich im Story-Teil oben schon herauskristallisiert, erzählt Martin wieder an die acht parallele Handlungsstränge. Und kein einziger ist auch nur in Ansätzen langweilig, da die Schauplätze, Charaktere und vor allem die Situationen, in denen diese stecken, andauernd wechseln. Es ist, als würde man acht großartig geschriebene Bücher gleichzeitig lesen. Nur, dass Bücher normalerweise nicht so abrupt und unvorhersehbar enden, wie es hier nur allzu oft der Fall ist...
Die erste Hälfte von "A Storm of Swords" ähnelt sehr dem ersten Band vom "Lied von Eis und Feuer". Einer der Haupthandlungsschauplätze ist wieder einmal Kings Landing mit seinen Intrigen und zwielichtigen Teilnehmern im Spiel der Throne. So passiert in diesem Teil des Buches zumindest hier nicht allzu viel. Dafür ist dann in der ersten Hälfte in den anderen Handlungssträngen mehr los. Zum Schluss kehrt sich das Spannungsverhältnis nicht etwa um - vielmehr wird die Spannung nun auf jeden einzelnen Strang ausgedehnt, was die letzten 500 Seiten wie im Fluge vergehen lässt.
George R. R. Martin scheinen die guten Ideen also nicht auszugehen. Das merkt man schon daran, dass das Ende für sämtliche Überlebenden des Buches absolut offen ist. Martin hält sein Niveau - und wie es aussieht, wird er es auch noch weiterhin halten.
Ich bin einfach nur begeistert!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es nimmt Fahrt auf, auch für Serienkenner!, 17. August 2013
Von 
Mioli - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Lied von Eis und Feuer 05: Sturm der Schwerter (Taschenbuch)
Das fünfte Buch der "Lied von Eis und Feuer" Sage von George R.R. Martin entspricht in etwa dem Beginn bis zur Hälfte der dritten Staffel der Serie "Game of Thrones". Als riesiger Fan der Serie habe ich jede einzelne Folge schon mindestens zwei Mal durch, was inhaltlich in diesem Buch geschehen würde war mir also von Anfang an bewusst.

Das Buch
Dennoch investierte ich 15 Euro in diese knapp 800 Seiten aus dem blanvalet Verlag mit dem einzigen Ziel, dieses Buch noch hinter mich zu bekommen, bevor es im nächsten Teil (Die Königin der Drachen) endlich auch neuen Stoff für die Serienjunkies geben würde.

Inhalt
Wer es bis zu diesem Buch geschafft hat, kennt den Inhalt des Epos wohl zur Genüge. Genrell geht es um das Königreich Westeros, ein fiktives Land zu einer fiktiven Zeit, welchen durch einen König und konkurrierende Familien beherrscht wird. Im Mittelpunkt stehen dabei die Starks von Winterfell um den fünfzehnjährigen König des Nordens Robb Stark und die Familie Lennister deren dreizehnjähriger Sohn Joffrey zurzeit vom eisernen Thron aus über Westeros herrscht. Intrigen werden gesponnen, Könige erheben sich um wieder zu fallen und kleine Lords und Heckenritter rebellieren gegen ihre grausamen Lehnsherren. Das alles und noch viel mehr erfährt der Leser durch die verschiedenen und vielfältigen Charaktere in "Ein Lied von Eis und Feuer"

Meine Meinung
Geniale Serie hin oder her, die Romanvorlage steht der Fernsehreihe in Spannung und Emotionen um absolut nichts nach.
Aus der Sicht von sechs absolut verschiedenen Personen an verschiedenen Orten wird episodenhaft aus Westeros erzählt, dabei bekommt der Leser Informationen von allen Seiten und weiß vieles deutlich vor den handelnden Personen.
Doch hier ist Köpfchen gefragt. Die Fülle an Personen bringt Verwirrung mit sich, die ersten Bücher muss sich etwas hindurchgekämpft werden doch spätestens in diesem fünften Teil sollten die Fans wissen wer Davos, Jamie, Joffrey, Cercei und Arya sind.
Mir persönlich gefällt es sehr gut, dass der Autor ein gewisses Mitdenken vom Leser erwartet. Informationen werden nicht vorgekaut vorgetragen, an vielen Stellen gibt es kleine Hinweise und Andeutungen. Wer wirklich hinter die Geschehnisse blicken möchte verbindet, liest zwischen den Zeilen und hat besser ein verdammt gutes Gedächtnis.

Ein weiterer rieseiger Pluspunkt ist die Darbietungsweise der vielen Akteure. Man sollte meinen, dass diese klischeehaft und einfach daherkommen doch GRRM schafft es, sie rund und facettenreich wirken zu lassen. Grade wenn man denkt, mann kennt Tyrion in und auswendig tut er etwas, was mich zutiefst verwundert. Und selbst der erstmal unsympatische Jamie hat seine guten Seiten an sich, sodass es schwerfällt ihn nur zu verabscheuen. Andererseits haben auch die "Guten" ihre Macken und wirkliche Helden sind schwer auszumachen.

Spannend ist "Sturm der Schwerter" obendrein, es ist bis zur letzten Seite vollgepackt mit Kämpfen, Intrigen und so heftigen Plot Twists, dass es mich wirklich den Atem verschlug. Dieses Buch ist alles andere als vorhersehbar und wer Fan von wirklicher Fantasy gepaart mit "mittelalterlicher" Kampfkunst und Rittertradition ist wird an Sturm der Schwerter seinen Spaß finden.

Schnell zu lesen ist es allerdings nicht. 800 kleinbedruckte Seiten nehmen ihre Zeit in Anspruch, doch meiner Meinung nach lohnt sich jede Sekunde davon voll und ganz. Martins Sprache ist nämlich ebenfalls ein Highlight für sich. Er mag ausschmückend schreiben doch macht grade dies seine Bücher und besonders Sturm der Schwerter lebendig. Ich fühlte gradezu wie ich mit Jon durch die Wildnis ritt oder mit Sansa in Königsmund litt.

Fazit
Sturm der Schwerter ist ein Muss für jeden Fan von Game of Thrones. Vollgepackt mit vielschichtigen Charakteren, Action, Kämpfen, Intrigen, schöner Sprache und unglaublicher Breite beeindruckt das Werk auf vielen Ebenen. Ich vergebe 5 von 5 Sternen und empfehle wirklich jedem, zumindest den ersten Teil anzufangen, das Fieber wird wohl die meisten mitreißen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Fortsetzung auf höchstem Niveau, 22. Januar 2013
Von 
P. Aschermann "Philips Welt" (Hildesheim, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Lied von Eis und Feuer 05: Sturm der Schwerter (Taschenbuch)
Der fünfte Band von George R. R. Martin's Fantasy-Epos das Lied von Eis und Feuer beginnt geradezu atemberaubend und spannend. Zwar wird dieses gleich am Anfang sehr hoch angesetzte Niveau nicht durchgehend gehalten, nichtsdestotrotz kann Martin mit seinen acht unterschiedlichen Handlungsstängen absolut begeistern und fesseln. Sei es nun das Schicksal von John Schnee inmitten der Wildlinge, das Schicksal von des Mädels Brienne von Tarth mit dem Königsmörder Jamie Lennister, der Eroberungsfeldzug von Daenerys oder die Machtspielchen von Tyrion Lennister in der Hauptstadt Königsmund.

"Manche Schlachten werden mit Schwertern und Speeren gewonnen, andere mit Federn und Raben", S.95

Durch die überzeugende und vor allem auch sehr authentische Erzählung wirken die Charaktere mit all ihren Makeln, Fehlern und Talenten so real wenngleich die Geschichte in einer Fantasy-Welt angesiedelt ist. Obwohl die Übergänge der einzelnen Kapitel sehr abrupt und die damit einhergehenden Ortswechsel häufig vorkommen stört das den Lesefluss und damit einhergehend den Lesespaß in keinster Weise, da die jeweiligen Erzählstrenge für sich stehen und doch in einem großen Kontext stehen. Sie sind alle sehr spannend und aufeinander aufbauend bzw. ineinander so gekonnt verschachtelt, dass man die Entwicklung der Handlung miterleben kann.

"Alte Geschichten sind wie alte Freunde, hat Sie immer gesagt. Von Zeit zu Zeit muss man Sie besuchen", S. 462

Seien es nun die neuen Aufgaben des Gnoms in Königsmund oder die Intrigen am Königshof, der Zwiespalt von John Schnee oder der König des Nordens, der trotz den Siegen auf dem Schlachtfeld alles zu verlieren droht, es gibt keine Geschichte die sich mit Das Lied von Eis und Feuer von George R. R. Martin an Detailverliebtheit, Komplexität und Charakterfülle messen lassen kann. Darüber hinaus begleitet den Leser das eigentliche Thema des Buches, nämlich das Spiel der Throne (Game of Thrones) und der Gegensatz aus dem Buchtitel, Eis und Feuer, während der gesamten Lektüre. Diese Elemente sind gekonnt in den Kontext integriert, fallen dennoch positiv auf.
Atemberaubend und genial.

Wer glaubt das George R. R. Martin so langsam die Ideen ausgehen würden der hat weit gefehlt. Mit dem fünften Band seines Fantasy-Epos knüpft er nahtlos an eine absolut stimmige, mitreißende und detailverliebte Geschichte an, die er in bereits vier vorangegangenen Romanen zu weben begonnen hat. Die geschilderten Machtspiele, Charaktere und Kämpfe suchen seinesgleichen in der heutigen Literatur und können nach wie vor begeistern und überraschen. Diese Reihe ist ein absolutes Meisterwerk!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kindle Edition - Schlampig umgesetzt!, 13. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich will mich hier nicht über die Qualität des Werkes an sich äußern. Schließlich habe ich nicht umsonst bis Band 5 durchgehalten und den sechsten bereits auf den Kindle geladen ;-) .

Kritisieren möchte ich vielmehr die "eher mäßige" Umsetzung dieses Bands. Im Gegensatz zu Bd. 1-4 bin ich hier nämlich über ein paar Dutzend Rechtschreib- u.ä. Fehler gestoßen - und das, obwohl ich erst zur Hälfte durch bin! Da werden Satzzeichen vergessen, ein U für ein V ausgegeben, oder Substantive und Namen klein geschrieben. Gab's für die Kindle-Edition kein Lektorat oder verlässt man sich da einfach auf die (fragwürdige) Leistungsfähigkeit der OCR-Software?? Ich kann noch Verständnis dafür aufbringen, wenn sowas bei einem kostenlosen Klassiker passiert, aber nicht bei einem aktuellen Werk, für das ich 9,99 € bezahlt habe!
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49 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein wohlschmeckendes Stück vom Kuchen der Fantasy, 20. Oktober 2001
„Das Lied von Eis und Feuer" ist wirklich Oberklasse im Bereich der Fantasy. Der 5. Teil der 12 Bände insgesamt ist am Anfang etwas langatmig, gewinnt aber dann rasant an Geschwindigkeit und Dynamik. Man sollte sich aber davor die 4 anderen Bücher lesen, sonst könnte es zu Verwirrungen kommen. Was am Anfang der Saga noch so aussah wie ein billiger Gut-gegen-Böse-Groschenroman, wandelte sich sehr schnell zu einer weit ausufernden Geschichte mit interessanten Charaktern, tollen Handlungsorten und vorallem den überraschenden Wendungen. Im Mittelpunkt des ganzen Zyklus' steht der Kontinent Westeros. Auf ihm gibt es verschiedene (und viele) Adelshäuser, die nur nach einem trachten und gelüsten: dem Eisenthron, der Sitz der Könige. Auf dem Eisenthron befindet sich zurzeit Joffrey, ein 13 Jahre altes Balg (den man am liebsten an die Wand klatschen würde, nach allem was er Sansa angetan hat). Robb Stark, König des Tridents (ein Fluß) und des Nordens (der grad nicht ihm gehört), will gegen die Lannisters vorgehen, um deren Geißeln, seine Schwester Sansa und Arya, zu befreien. Dann gibt es noch den König der Inseln und des Nordens, der wie schon gesagt, den Norden eingenommen hat und nach dem Thron giert. Zu guter Letzt gibt es einen König der Meerenge, Stannis Baratheon. Er ist der Bruder des Königs vor Joffrey, also der rechtmäßige König von Westeros und will Herrscher werden... Aber ALLE haben keinen Funken Anspruch auf den Thron, denn Daenerys Targaryen, Letzte aus dem uralten Geschlecht, ist die im Exil lebende wirkliche (!) Königin der sieben Konislande. ...Sie sehen, dass die Konflikte schon vorprogrammiert sind. Zu den interessantesten Carakteren gehören, meiner Meinung nach: Daenerys (das letzte Kapitel im „Sturm der Schwerter" ist meiner Meinung nach eines der Besten von ihr); dann Tyrion Lannister (der so schön seine Rechnungen begleicht); Arya Stark (die mit ihrer Sturköpfigkeit zum Knutschen ist). Es gibt noch andere Charaktere, die natürlich alle das gewisse Etwas haben, das der Geschichte eben diesen gibt. Die Sexszenen die in den Büchern relativ häufig vorkommen sind manchmal Gescmackssache, aber für mich brauchte das das Buch, sonst wäre es nicht realistisch genug (da wäre z.B. Cersei, die mit ihrem Bruder Jaime Inzest betreibt, zum Lachen komisch!).
Abschließend möchte ich sagen, dass man auf jeden Fall das gesamte Werk lesen sollte, sonst verpasst man eine der bezauberndsten Sagen der Fantasyliteratur. Außerdem ist es überhaupt nicht sehr auf Fantasy getrimmt, denn richtige Magie, mit allerlei Hokuspokus kommt nicht so richtig vor, da Martin den Bezug zur Realität nicht verlieren wollte... Westeros und die anderen Kontinente bilden eine mittelalterliche Welt, die zwar Drachen, Schattenbinder, Magister und rote Priesterinnen (ne ganz üble Sorte) enthält, aber niemals das Eigentliche, das Wirkliche aus der Sicht verliert, deshalb 5 Sterne.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das bisher beste Buch der Reihe, 14. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Lied von Eis und Feuer 05: Sturm der Schwerter (Taschenbuch)
Fragt man Fantasy-Fans nach ihren Lieblingsautoren, dann kommt nach Tolkien, Pratchett, Jordan und Lewis meistens George R. R. Martin und gleichzeitig wird darüber gemeckert, dass Martin so lange für seine Romane braucht. Das ist aber kein Wunder, schließlich sind seine Romane auch wirklich dick und bei den vielen Protagonisten und Antagonisten braucht man auch als Erfinder der Welt und der Figuren etwas länger zum Schreiben der unterschiedlichen Beziehungen.

Auch im fünften Band der deutschen Übersetzung der Das Lied von Eis und Feuer-Reihe, „Sturm der Schwerter“, die die erste Hälfte des dritten englischsprachigen Bandes „A Storm of Swords“ behandelt, geht es natürlich um die Beziehungen der Figuren zueinander und deren Handlungen im vom Krieg überzogenen Westeros. Für die deutsche Übersetzung zeichnen sich dabei wieder Blanvalet und als Übersetzer Andreas Helweg aus.

Das Buch selbst beginnt diesmal wieder nicht direkt mit der Fortführung der Geschichte, sondern mit Karten - Jenseits der Mauer, das Sommermeer und eine Karte Königsmunds - und einem kurzen Hinweis zur Chronologie der Handlungen im Buch, die zum Teil gleichzeitig und doch versetzt ablaufen, was dem Medium geschuldet ist. Das Buch selbst widmet sich schließlich im Prolog den nicht ganz so tapferen und noch weniger ehrenhaften Männern der Nachtwache. Den Männern, die sich hinter der Mauer gerade auf der Suche nach dem König hinter der Mauer befinden, wird in diesem Buch erstaunlich viel Präsenz gewährt und auch John Schnee erhält viel Text und erlebt viele Abenteuer als Gefangener und Spion bei Manke Rayder. Neben John Schnee sind es aber auch wieder seine Geschwister, die immer wieder im Fokus der Aufmerksamkeit liegen. Arya versucht immer noch irgendwie nach Hause zu kommen und immer wieder stellen sich ihr Hindernisse in den Weg. Robb traf eine Entscheidung, die seine Glückssträhne viel zu früh beenden könnte. Sansa kommt from Regen in die Traufe und auch die Mutter der Starkgeschwister, muss Verluste erleiden. Verluste muss auch Jaime Lennister erleiden und er entwickelt sich im Buch zum tragischen Helden. Während in Westeros bald jeder gegen jeden kämpft, zeigt auch Daenerys, dass sie um einiges gewaltbereiter ist, als man es von der jungen Frau erwarten würde. Aber nicht nur die Geschichten der bekannten Figuren aus den ersten Bänden werden weitererzählt, auch Figuren, die erst in den letzten Bänden eingeführt wurden, rücken in den Fokus. Zum einen Brienne, die Jamie Lennister begleitet, zum anderen aber auch Davos, der Zwiebelritter, der das Gemetzel in der Schwarzwasserbucht gerade so überlebte, nur um dann bei der Rückkehr festgesetzt zu werden. Viele Handlungsstränge werden als fortgeführt, kommen aber zum Glück noch nicht zu einem Ende und lassen viel Raum für Spekulationen.

„Sturm der Schwerter“ ist von den ersten fünf Bänden der beste. Die Handlung nimmt jetzt noch mehr Fahrt auf und die Figuren entwickeln sich rasant und doch logisch und werden dadurch immer interessanter. Gerade Jamie Lennisters Entwicklung und seine Geschichte, die in diesem Band erzählt wird, wirft ein tragisches Licht auf den Bösewicht der ersten Bände und man fragt sich schnell, welcher anderen Bösewicht sich noch als Held entpuppen könnte. Neben diesen Faktoren sind es aber auch die Spannungskurve, die fast durchgehend auf einem hohen Level ist, und auch die gelungene Übersetzung, die zu der überzeugenden Wirkung des Bandes beiträgt. Mehr solche Bücher.

Fazit:
„Sturm der Schwerter“ aus der Das Lied von Eis und Feuer-Reihe von George R. R. Martin ist das bisher beste Buch der Reihe und kann auf ganze Linie überzeugen. Die Figuren entwickeln sich perfekt und die Geschichte ist spannend und nimmt wirklich Fahrt auf. Eigentlich stellt sich am Ende des Buches mal wieder nur eine Frage, wann geht es weiter?

Rezension © 2012 by Martin Wagner für BookOla.de
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Luftholen nicht vergessen, 14. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Lied von Eis und Feuer 05: Sturm der Schwerter (Taschenbuch)
Weiter geht es mit der großartigen Saga um die Fantasywelt von George R.R. Martin. "Großartig" schreibe ich und meine es auch, denn im fünften Band (wohlgemerkt, die erste Hälfte des dritten Originalbandes) erlebt man so einige Überraschungen, die eine besondere Spezialität Martins sind.

Mystik und dunkle Magie spielen nun eine tragende Rolle. Nicht nur bei Daenerys, der Drachenkönigin, die aus der Ferne ihre Pläne schmiedet und dabei eine Spur des Feuers und der Vernichtung hinter sich lässt. Auch an Stannis Baratheons Seite steht nun Melisandre, eine mysteriöse Priesterin, die in ihm ihren reinkarnierten Gott des Lichts sieht. Dass es dabei äußerst dunkel zugeht und Stannis bald ihren übernatürlichen Kräften ausgeliefert scheint, bestimmt unter anderem den Fortlauf der Geschichte.

Davos, aus dem Gefolge Stannis, der diese Veränderung bemerkt, erzählt nun aus seiner Sicht. Als ehemaliger Schmuggler, der Hoffnung auf wenig Ehrerweisungen aus königlicher Hand hatte, wird er trotz all seiner Zweifel an Melisandre und ihren Machenschaften, auf seine Seite gezogen - als neue Hand des Königs.

Samwell, der in seiner Tollpatschigkeit an einen anderen Sam aus einem fernen Land erinnert, ist der loyale Gefährte von Jon Schnee und bekommt in diesem Band seine eigene Erzählperspektive. Unfreiwillig zum Dienst an der Mauer verbannt, weil sein Vater die Schande nicht ertragen wollte, ihm Titel und Ländereien zu vererben, schleicht er als das typische Opfer durchs Leben. Bis er auf Jon Schnee und in ihm einen echten Freund trifft. Auch hier tritt wieder etwas "Fabelhaftes" auf die Bühne: Als er einem Anderen begegnet, passiert ihm schließlich etwas völlig Unerwartetes.

Fast jeder Wechsel zwischen den Erzählsträngen geht mit einem Cliffhanger einher. Tot, nicht tot, das fragt man sich des öfteren in diesem Buch und mir schwant schon so einiges für den folgenden Teil.

Catelyns Charakter gewinnt immer mehr meine Sympathie, nun, da sie denkt, dass nur noch zwei ihrer Kinder leben, klammert sie sich mit letzter Kraft (und davon hat sie erstaunlich viel) an den Rest ihrer Familie.
Dabei schlagen sich Arya, Bran und Rickon ihren ganz eigenen Weg durch Westeros. Bran auf dem Rücken Hodors und mit dem verzweifelten Wunsch, endlich fliegen zu lernen wie die dreiäugige Krähe. Rickon verchwindet erstmal aus der Geschichte, nachdem sich die Wege der beiden Geschwister als Sicherheitsmaßnahme trennen.

Arya ist wilder und entschlossener als je zuvor, nicht nur heim nach Winterfell zu finden, sondern auch die Geschichte auf ihre Weise zu beeinflussen. Mein ganzes Leserherz schlägt für diese kleine, mutige Persönlichkeit, die sich mit zwei Gefährten durch Westeros kämpft.

Vater- und mutterlos findet Jon Schnee hinter der Mauer als Spion zwischen den Wildlingen viel Wärme - bei Ygritte, einer Wildlingfrau.

Und dann entspinnt sich noch eine erstaunliche Geschichte zwischen dem schönen Königsmörder Jaime und der nicht-so-schönen Kriegerin Brienne, die ihn gegen Catelyns Töchter eintauschen soll. Endlich erfährt man mehr über seine Vergangenheit und erliegt der Versuchung, sich auf seine Seite zu schlagen.

Schließlich noch ein Wort zu Tyrion. Dem missgestalteten Königssohn wird in diesem Band übel mitgespielt. Ein unglaublicher Lebenswille, aber auch eine traurige Schicksalsergebenheit prägen seinen Charakter und machen ihn noch faszinierender. Letztendlich hat auch er jemanden in seiner Hand, eine Wendung, die man so nicht erwartet hat.

Es ist schwer, den Pathos dieses Epos wiederzugeben, ohne zuviel zu verraten - doch soviel kann man sagen: Es warten immer noch mehr Überraschungen auf euch.
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Das Lied von Eis und Feuer 05: Sturm der Schwerter
Das Lied von Eis und Feuer 05: Sturm der Schwerter von George R.R. Martin (Taschenbuch - 17. Oktober 2011)
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