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Kundenrezensionen

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am 26. März 2015
Klappentext:
Eddard Stark, der Lord von Winterfell, ist dem Ruf seines Königs und alten Freundes Robert Baratheon gefolgt und hat seine kalte Heimat im hohen Norden verlassen, um als Hand – als Roberts Berater und Stellvertreter – zu dienen. Eddard ist ein geradliniger, tapferer und aufrechter Mann, der sich jeder Gefahr mit dem Schwert entgegenstellen würde – doch die Ränke der Mächtigen bei Hof sind nichts, was man mit einem Schwert bekämpfen kann. Auch dann nicht, wenn man die Hand des Königs ist ...

Meine Meinung:
Obwohl der erste Band schon ein Weilchen zurück lag, kam ich ohne Probleme wieder in die Geschichte hinein. Alle Hauptpersonen hatte ich noch gut im Kopf und auch die Nebencharaktere waren alle präsent. Dies war für mich schon ein Zeichen dafür, wie sehr mich Band 1 beeindrucken konnte. Und auch Band 2 sollte mich nicht enttäuschen…

Durch die vielen fesselnden Handlungsstränge konnte auch in diesem Band wieder keine Langeweile aufkommen. George R.R. Martin schafft es nach jedem Kapitel, dass man traurig darüber ist, dass dieser Teil nun beendet ist. Gleichzeitig freut man sich aber bereits auf die nächste Person und deren Schicksal. Und das Schicksal meint es auch in diesem Buch nicht besonders gut mit unseren Charakteren. Die Lennisters werden immer stärker und weiten ihre Macht aus. Auch das Geplänkel am Hof wird deutlich mörderischer, intriganter und boshafter. Ich fragte mich unwillkürlich, wie die Reihe wohl in Band 10 aussehen mag, wenn bereits Band 2 so düster und dramatisch ist!

Mal wieder durchleben alle Personen eine ungemeine Charakterentwicklung. Vor allen Dingen Daenarys Geschichte nimmt einen überraschenden Verlauf. Natürlich heißt es auch in diesem Band wieder Abschied nehmen von einer Menge Personen. Dies kann auch gar nicht ausbleiben, da die Heere der Lennisters und Starks aufeinander zu marschieren und es zu den ersten Kämpfen kommt. Aufgrund der Kriegsgeschehnisse wird man als Leser wieder kreuz und quer durch Westeros geschickt. Hilfreich war hier mal wieder die Landkarte, die ich mir dieses Mal sehr häufig angeschaut habe.

Das Spiel um den Thron wird, wie oben schon angedeutet, schonungsloser und grausamer. In all diesen furchtbaren Intrigen und Machtspielen sticht ein Charakter vor allen Dingen durch seinen sarkastischen Humor und seinen starken Überlebenswillen hervor. Tyrion – er mausert sich für mich immer mehr zum absoluten Lieblingscharakter.

Fazit:
„Das Erbe von Winterfell“ braucht sich hinter seinem Vorgängerband nicht zu verstecken. Die Machtspiele um den Thron werden noch intensiver, boshafter und intriganter. Die Geschichte eines jeden Charakters ist furchtbar packend. Der Autor hat mit dieser Reihe ein wahres Meisterwerk erschaffen. Von mir gibt es sehr, sehr gute 4 von 5 Hörnchen.
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Um es kurz zu machen: Wer mit dem ersten Band zufrieden war, wird von dem zweiten nicht enttäuscht sein. George R. R. Martin schafft es mühelos, auch in der ersten Fortsetzung den ungemein lebendigen Erzählstil aus dem 1. Teil beizubehalten. Ich hatte zuerst die TV-Serie gesehen (Band 02 entspricht in etwa der 2. Hälfte der 1. Staffel), kannte also die wesentlichen Entwicklungen bereits. Dennoch hat es wirklich unheimlich Spaß gemacht, mit einem gewissen zeitlichen Abstand über das Buch noch einmal in diese fantastisch gezeichnete Welt einzutauchen und die Geschehnisse nun erneut im Detail und mit all den in der Verfilmung schon alleine aus Zeitgründen nicht unterzubringenden Hintergrundinformationen nachzuerleben und die Zusammenhänge so noch besser zu verstehen.

Überhaupt - Buch und Verfilmung (als TV-Serie durch den US-Kabelsender HBO) schließen sich nicht aus, sondern ergänzen sich wirklich hervorragend!

Angenehm beim Buch auch wieder das große deutliche Schriftbild und die gute Qualität und Gestaltung des Einbandes. Die Eindeutschung mancher Namen und Orte stört meines Erachtens überhaupt nicht, dies wäre für mich nach wie vor kein Grund, zur vorherigen Auflage zu greifen. Was mir als Wenig-Leser auch sehr entgegenkommt, ist die Unterteilung in viele überschaubare und inhaltlich klar voneinander abgegrenzte Kapitel. Man kann jederzeit auch mal einige Tage pausieren und ist anschließend trotzdem sofort wieder mitten im Geschehen.

Zum Inhalt wurde hier ja schon viel geschrieben, so dass ich mich nicht wiederholen muss. Die Geschichte gewinnt bekanntlich zunehmend an Dynamik, die Zeichen stehen auf Konfrontation. Die Story bleibt also weiterhin höchst unterhaltsam und man darf gespannt sein, wie sich die verschiedenen Handlungsstränge weiter entwickeln.

Da es noch Jahre dauern wird, bis die TV-Serie den aktuellen Stand der Bücher eingeholt haben wird, führt an den Büchern generell eigentlich kein Weg vorbei. Der Band 03 wird daher in der nächsten Zeit mein treuer Begleiter sein. Die nächsten 576 Seiten warten darauf, verschlungen zu werden.

Der Winter naht ...

-> Klare Kaufempfehlung!
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am 10. August 2012
Der erbitterte Kampf um den eisernen Thron in Königsmund auf dem Kontinent Westeros geht weiter. Nachdem König Robert Baratheon im Norden auf Winterfell war um seinen alten Freund Eddard 'Ned' Stark als seine (rechte) Hand zu ernennen wird es für Ned in der Hauptstadt immer problematischer. Die Verschwörungen und Machtspiele spitzen sich immer weiter zu, der König wird auf einem Jagdausflug verwundet, Lord Stark entdeckt düstere Geheimnisse der Lannisters und sicher geglaubte Verbündete scheinen doch nicht so treu zu sein wie es den Anschein macht. Auch die Nachtwache mit dem Bastardsohn Lord Schnee wird mit ungeahnten Gefahren konfrontiert während sich bei den Dothraki auf dem Nachbarkontinent eine für Westeros gefährliche Entwicklung auftut.

George R. R. Martin knüpft im zweiten Teil des englischen Originals 'A Game of Thrones', im deutschen 'Das Erbe von Winterfell' natlos an die Geschehnisse des ersten Teils an, ist ja auch irgendwo logisch. Die Geschichte bleibt weiterhin absolut spannend und die sehr detaillierten Ereignisse und Konflikte zwischen den einzelnen Herrschaftsfamilien in Westeros, aber auch die Entwicklung von Daenerys Targaryen oder 'Lord' John Schnee sind äußerst mitreißend. Martin gelingt es bemerkenswert gut, mich immer wieder aufs neue mit unerwarteten Handlungsentwicklungen zu überraschen, was schlussendlich in einem absolut packenden Finale des ersten Romans gipfelt. Ich für meinen Teil kann es zumindest kaum erwarten, die nächsten Romane in die Hände zu bekommen. Die ersten beiden deutschen Romane hab ich geradezu verschlungen. Sie haben einen bleibenden sehr positiven Eindruck bei mir hinterlassen und George R. R. Martin zu einem meiner absoluten Lieblingsautoren gemacht. Wenn die weiteren Romane ebenfalls so spannend bleiben wird die Fantasy Saga 'Das Lied von Eis und Feuer' (engl. Original A Song of Ice and Fire) eine der besten Sagen aller Zeiten.
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am 18. Juli 2012
Autoren scheinen heutzutage immer mehr dazu zu tendieren mehrbändige Romanreihen zu schreiben und nicht mehr nur einbändige Bücher. Das Problem bei diesen mehrbändigen Reihen ist die Wartezeit zwischen den Erscheinungsterminen, insbesondere dann, wenn sich der Autor mehrere Jahre Zeit lässt für den Folgeband. In Deutschland gibt es für die Verlage eine simple Lösung für das Problem, sie teilen einen dicken englischen Roman in zwei deutsche Romane auf und können so zumindest etwas an Zeit überbrücken. Nach einer Weile klappt auch das nicht mehr und es hilft nur noch eine neue Ausgabe, insbesondere, wenn die Buchreihe gerade eine eigene Fernsehserie bekommen hat.

In diesem Fall hat Blanvalet mit der Neuauflage von George R.R. Martins Das Lied von Eis und Feuer-Reihe, nachdem die darauf basierende Fernsehserie, Game of Thrones, in Amerika anlief, genau richtig reagiert. Die Verkaufszahlen stimmen und die Wartezeit auf die Folgebände werden deutlich verkürzt, den passend zu den Neuauflagen erschien in Amerika auch der nächste Band der Reihe und die Übersetzungen laufen auf Hochtouren. Wie sind derweil beim zweiten Band der Reihe, zumindest dem zweiten Band der deutschen Übersetzung, angekommen. 'Das Erbe von Winterfell' setzt dabei, wenig überraschend, ist es ja der zweite Teil des ersten englischen Bandes, die Geschichte des ersten Bands fort. Lord Eddard Stark ist wieder die Hand des Königs und nach wie vor in Königsmund, Tyrion Lennister immer noch gefangen, Daenerys Targaryen immer noch bei ihrem Khal Drogo und über allem schwebt der Duft eines kommenden Krieges in der Luft. Für die meisten Bewohner Westeros' wird sich in diesem Band nicht viel ändern, für die Häuser und deren Armeen, wird dieser Band die Ausgangslage für alle anderen Bücher der Reihe schaffen. Neben der eigentlichen Geschichte findet sich zum Abschluss ein weiteres Mal der Anhang, mit den Informationen zu den Häusern, den Charakteren und ihre Zugehörigkeit, ein Blick hinein lohnt sich vor, während und nach dem Lesen.

Mehrere Dinge geschehen wieder gleichzeitig. Zum Einen gelingt es Tyrion Lennister aus der Geiselhaft zu entkommen und sich mit neuen Freunden bis zum Heer seines Vaters durchzukämpfen, welches sich auf den Weg gemacht hatte, ihn zu befreien. Gleichzeitig muss Ned Stark in Königsmund für den König in dessen Abwesenheit einige Entscheidungen treffen, die zwar ehrenhaft sind, aber nicht gerade den Sieg im Spiel der Throne, den Intrigen bei Hofe, bringen werden. Ein gelüftetes Geheimnis bringt dann Dinge ins Rollen, die Ned mit seinem Schwert nicht mehr aufhalten kann und mit der Rückkehr des Königs ändert sich dann alles, für ihn und seine Familie und für Westeros und für die Starks bedeutet der Verlust der Geisel Tyrion plötzlich noch mehr als vorher. Währenddessen beginnt für die schwangere Daenerys ein neues Leben an der Seite ihres Khal, den sie von Tag zu Tag mehr liebt und der für sie, nachdem das Attentat auf ihr Leben misslingt, über das große Meer reiten will, um ihr ihren Thron wieder zu beschaffen. Doch auch für sie kommt alles anders als erhofft und es stellt sich immer mehr heraus, dass es die alten und die neuen Götter nicht gut mit denen meinen, die Gutes tun wollen. Daneben werden natürlich auch andere Geschichten weiter erzählt und die Welt weiter mit Leben gefüllt.

Abermals kann man kaum etwas bemängeln. Tolle runde Charaktere mit sehr viel Entwicklung im zweiten Teil des Buches, eine spannende Geschichte mit vielen tollen Schauplätzen und noch tolleren Ereignissen. Da fällt einem irgendwann gar nicht mehr so stark auf, dass die Eigennamen und Städtenamen teilweise nicht ganz optimal übersetzt wurden, beziehungsweise, dass sie überhaupt übersetzt wurden. Schon während des Lesens des Buches fällt auf, dass einzelne Entscheidungen definitiv zu einem schlechten Ende führen werden und wenn dann genau das eintrifft, dann denkt man zwangsläufig an den Aufbau des Dramas, denn genau so scheinen die Romane gestrickt zu sein. Von der Exposition über die Peripetie bis zur Katastrophe nach dem retardierenden Moment, all diese Punkte und dazu die Zwischenschritte lassen sich in Martins Werk wiederfinden und es ist kein Wunder, dass sich der Stoff so gut als Fernsehserie umsetzen lässt. Shakespeare hat es damit ja auch einige Jahrhunderte lang geschafft auf Bühnen aufgeführt zu werden. Für Das Lied von Eis und Feuer bedeutet das auf alle Fälle noch jede Menge interessante Verwicklungen, viele Höhepunkte und viele Katastrophen, denn es gab viele Expositionen und noch nicht einmal halb so viele Peripetien. Man darf also gespannt sein.

Fazit:
George R. R. Martins Das Lied von Eis und Feuer 'Das Erbe von Winterfell' ist der zweite Teil der Übersetzung des ersten englischen Bandes zur Reihe und erzählt die Geschichte, die im ersten Band ihren Lauf nahm weiter und führt sie, zumindest für einige Figuren, zu einem traurigen Ende fort. Dabei sind es neben den runden Charakteren vor allen Dingen die Welt und die dramatischen Ereignisse, die das Werk zu etwas Besonderem machen. Das Buch macht Lust auf mehr und der Nachfolgeband wartet bereits.

Rezension © 2012 by Martin Wagner für BookOla.de
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am 3. Mai 2009
Band 1 war ja schon Hammermäßig gut (siehe meine erste Rezension), aber Band 2 übertrifft ihn sogar noch!

Die Handlung nimmt irrsinnig an fahrt auf und die geballte Kraft von Martins Worten lassen den Leser kaum mehr los! Die Geschichte ist wieder sehr mittelalterlich, jedoch kommen ab der Hälfte des Buches nun zum ersten Mal Fantasieelemente vor, nicht viele aber immerhin. Sie stören keines Weges und tun der Spannung keinen Abbruch sondern vergrößern sei nur!

Krieg zieht am Kontinent der sieben Königslande herauf und wird wie im vorigen Roman wieder aus der Sicht der einzelnen Protagonisten, die wie auch in Band 1 jeweils ein eigenes Kapitel gewidmet bekommen. Wenn ein Kapitel endet denkt man meist : " Nein!!!! Nicht jetzt!!!! Nur um gleich darauf festzustellen das es nicht minder interessant und spannend ist! Was beim Kapitelende zur Folge hat. Nein!!! Nicht jetzt!!!"

Die ersten Schlachten kommen auf, gute Männer fallen und das Buch überrascht mit so irren Wendungen, bzw. Toden von guten Protagonisten das man es kaum aushält!!! Man denkt nur: Nein das passiert doch jetzt nicht wirklich!! Gleich haut ihn etwas aus der Misere, aber Nein, die Welt dort ist oft hart!!! Es ist NIE vorherzusehen was passiert, das liebe ich so an dieser Buchreihe!!!

Viele Charaktere gewinnen durch die neuen Bedrohungen und sich überschlagenden Ereignisse unheimlich an tiefe und verändern sich! Man weiß gar nicht welches der Herrscherhäuser man jetzt eigentlich befürworten sollte, da auch die vermeintliche Gegenseite unglaublich tolle Protagonisten hat.
Man fiebert wirklich immer mit mit dem Buch. Nach manchen Kapiteln ist man Niedergeschlagen, weil es für "DEINE" Protagonisten schlecht läuft, aber das Blatt wendet sich öfter als ich zählen konnte.

Manche Kapitel haben auch einen irrsinnig tollen Humor, wobei ich mir nicht sicher bin ob der beabsichtigt war. Hat auf jeden Fall toll ins Buch gepasst, zumindest zu dieser Person.

Also auf jeden Fall lesen!!! Niemand wird es bereuen der nur ansatzweise etwas fürs Mittelalter übrig hat.

Darum, ganz klar 5 Sterne!!!!!!!!!!
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am 9. Dezember 2003
Zum Inhalt des Buches möchte nicht viel sagen, da in der Kurzbeschreibung genug Inhalt verraten wird, ich dem Autor nicht vorgreifen und dem Leser nicht den Spaß am Lesen nehmen will. Deshalb möchte ich dazu übergehen, warum man George Martins Fantasywerk im epischen Ausmaßen nicht verpassen sollte.
Was macht Martin so besonders? - Seine Charaktere! Sein Aufbau der Romane!
Martin unterteilt seine Kapitel nicht mit arabischen Ziffern, sondern tituliert diese mit den Namen der Hauptfiguren, wie Eddard, Tyrion, Jon, etc. Dadurch erzeugt er mehr leben. Geschildert jeweils aus deren Perspektiven gelingt es dem Leser einen unglaublichen Bezug zu den Charakteren herzustellen. Die Darstellung des Innenlebens ist komplex und äußerst differenziert. Martin malt seine Figuren nicht schwarz-weiß, sondern benutzt für jeden seiner Charaktere einen eigenen Pinselstrich und eine eigene Farbkombination. Leser werden jenen hassen und jenen lieben, doch fünfzig Seiten weiter kann diese Gefühlslage komplett umschlagen, da man immer mehr über die Charaktere erfährt. Deren Vergangenheit, deren Lebensgeschichte, Schicksale und Tragödien. Und man findet sich selbst dabei wieder, wie das Hoffen und Leiden für einzelne Figuren ein Ausmaß findet, wie es nur in der Realität sein kann. Dabei verfällt Martin nicht in Gefühlsduseleien. Neben Liebe und Verantwortung geht es um Hofintrigen, Verrat, Macht und Ehre. So kann Martin mitleidslos werden. Personen sterben, werden eiskalt hintergangen und ermordet, fallen Schlachten oder „Unfällen" zum Opfer.
Eine Reise in eine eigene Zeit und Welt beginnt. Man wird zwar einer Maße an Personen begegnen, die einen am Anfang etwas überrollt und einen eventuell zwingt, Notizen zu machen. Aber der Anhang hilft einem immer wieder Fuß zu fassen und irgendwann ist man Teil der Welt, kennt Westeros (hier spielt der Roman!), wie seine eigene Stadt und die Menschen wie seine Nachbarn, Arbeitskollegen oder Freunde.
Einige Leser werden anfangs die Fantasy-Elemente vermissen. Doch Martin lässt diese langsam einfließen. Langsam und mit Genuss. Immer wieder entstehen kleine und größere Geheimnisse, Cliffhanger, die einen dazu zwingen weiter zu lesen.
George Martin hat nicht nur ein Meisterwerk der Fantasy geschaffen, sondern der Literatur. Keine zuckersüße Heldensaga auf den ausgetretenen Pfaden der Fantasy, sondern ein außergewöhnliches Machwerk, das man nicht mehr aus der Hand legen kann und will. Ich möchte Martin nicht mit Tolkien oder Williams vergleichen, aber eines ist sicher: Martin hat etwas eigenständiges Erschaffen. Mehr als nur Fantasy - eine zweite Welt, in der man Freunde und Feinde gleichermaßen finden kann!
Kleiner Tipp: Nicht den Klappentext lesen, denn hier ist der komplette Romanteil zusammen gefasst. Sonst: Viel Spaß beim Genießen!
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am 24. Februar 2015
Eddard Stark dient nun als rechte Hand des Königs Robert Baratheon in Königsmund. Aber weder er noch seine Tochter Arya sind an diesem Ort glücklich. Aufrichtig und ehrenhaft, wie Eddard nun einmal ist, findet er sich mit den Intrigen und dem Ränke schmieden am Hofe nur sehr schlecht zu Recht. Anders als seine Tochter Sansa, die nur noch davon träumt, ihren Prinz Joffrey zu heiraten...

Auch Viserys Targaryen, der seine Schwester Daenerys an Khal Drogo 'verkauft' hat, träumt seinen Traum. Endlich will er das, was ihm zusteht. Seine goldene Krone und die Herrschaft über die sieben Königslande übernehmen. Es fehlt ihm 'nur' noch
seine Armee, die er sich vom Khal erhofft.

Fazit
Ich hatte Euch ja schon beim ersten Band 'Die Herren von Winterfell' von meiner Begeisterung erzählt. Meine Meinung hat sich nicht geändert. Die Geschichte ist einzigartig und absolut lesenswert - egal, welches Genre man bevorzugt.

Die Protagonisten sind einfach großartig und facettenreich gezeichnet. Sämtliche Charaktereigenschaften sind dabei - bösartig, naiv, intelligent, listig bzw. hinterlistig, tapfer, heldenhaft etc., sodass jeder auf seinen Geschmack kommen dürfte.

Es geht um Gier, Macht, Krieg, Inzucht, Manipulation, aber auch um Verständnis, Liebe und Leid.

Was für mich recht überraschend war:
In diesem Band trennt sich der Autor das erste Mal von einigen Charakteren, bei denen ich mir eigentlich sicher war, das sie bis zum Ende der Geschichte dabei bleiben werden. Bei zumindest Einem fiel mir der Abschied nicht schwer (das wareh ein Ekelpaket ;0), aber bei Anderen musste ich schon schlucken.

Also von mir: Eine lupenreine Lese-Empfehlung!!!
Viele Grüße von der absolut begeisterten Numi
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am 19. Januar 2001
...wie das eng. original von "Die herren- Das Erbe von Winterfell" heisst.Ich hatte leider den Fehler begangen,die Bücher "A Clash of Kings" und "A Storm of Swords" zuerst in englisch zu lesen.Denn die deustche Stückelung und die teilweise nicht ganz perfekte Übersetzung von A Game of Thrones hat mir etwas den lesespassverdorben.Wer kann,sollte sich das englische Original hier bei Amazon.de bestellen. Ansonsten gibt es dem,was in den Rezensionen vor meiner stand,nicht viel hinzu zu fügen.Martin schafft es (obwohl er die Welt nicht bis zu letzten Baum und Strauch beschreibt) eine sehr lebendige Welt zu erschaffen,was vor allem an seinen Cahrakteren und der Story liegt.keine der Personen ist einem zu jeden Zeitpunkt sympathisch,was sie nur viel lebendiger macht.Die politischen Wirren um den Norden,der sich gegen die Lannisters erhebt,sind nur der Anfang einer wirklich epischen Story,die man erst nach dem lesen von "A Storm of Swords" ansatzweise zu verstehen beginnt.Ansonsten ist es jedoch angenehm,das man auch die vorherigenBücher ohne grosse Cliffhänger (ausser von "A CLash of Kings" zu Swords),und sich nach dem lesen einbildet,alles zu verstehen...und damit später teilweise furchtbar falsch lag.Ähnliches erlebte ich bisher nur,als ich Asimovs Foundation las.Weder bei Williams noch bei Tolkien hatte ich dieses Erlebnis.Ein hervorragendes Buch,das ich jedem Fantasyleser,der auf Elfen und Zwerge verzichten kann,nur ans Herz legen kann.
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am 8. Januar 2014
Nachdem ich den ersten Teil Das Lied von Eis und Feuer 01: Die Herren von Winterfell verschlungen habe, setzt der zweite Teil meine hohen Erwartungen fort. Dabei bleibt Martin seinem Stil treu, als dass die Mittelalterumgebung weitestgehend, nicht komplett realistisch bleibt und die Geschichte durch die Blickwinkel der jeweiligen Hauptakteure aufgezogen wird. Das “Spiel der Throne”, wie es im englischen Original heißt, wächst zu einem konkreten Kampf aus.

Der Titel legt schon nahe, dass es ein Erbe von Winterfell gibt, also auch Erben. Denn nachdem Ed Stark Intrigen um den König aufdeckte, folgt ein Königreich in Aufruhr. Mit Schlachten auf der einen, Flucht auf der anderen und notwendiger Schutz von ausländischen Aggressoren auf der verborgenen Seite. Allianzen und Bündnisse werden gebrochen und neu aufgebaut, Freundschaften erweitertet und Feindschaften befeuert. Herrlich!

Die einzelnen Charaktere werden spannend weiter ausgebaut, es gibt unvorhergesehene Wendungen und die Kinder werden schneller erwachsen, als es ihnen lieb ist. Ein Page-Turner ist auch der zweite Teil und ich freu eich auf den Dritten Das Lied von Eis und Feuer 03: Der Thron der Sieben Königreiche.

Zu beachten ist auch hier, dass die neue Übersetzung weniger gut ist als die alte, und wer es kann sollte eh das englische Original lesen (was auch günstiger ist). Bei Lesen im elektronischen Format sollte man sich ein Soziogramm genauso wie Landkarten separat ausdrucken.

5 Sterne.
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am 8. Mai 2015
Vom Wein trunken zur Jagd schreiten - Dies war König Robert Baratheons letztes Abenteuer. Nun muß Eddard (Ned) Stark die Vorbereitungen für den legitimen Nachfolger treffen - Stannis Baratheon! Doch die einflussreichen Lennisters setzen den Kindskönig Joffrey auf den Eisernen Thron. Ned rüstet zur Palastrevolte - ein fataler Fehler?

°°°

Zur zweigeteilten Landkarte von Westeros gibt es noch folgende Infos am Ende des Buches:
- Westeros und die Sieben Königslande
- Stämme und Völker in Westeros
- Die wichtigsten Häuser der Sieben Königslande: Haus Arryn, Haus Baratheon, Haus Graufreud, Haus Lennister, Haus Martell, Haus Stark, Haus Tyrell, Haus Targaryen,
- Die letzten Targaryen
- An der Mauer
- Jenseits der Meerenge
- Danksagung

°°°

Schon Buch 1 DIE HERREN VON WINTERFELL hat mich umgehauen. Zwar hat GEORGE R.R. MARTIN einen einfachen, jedoch ergreifenden Schreibstil, und konnte trotzdem meine Spannung auch hier mit Buch 2 DAS ERBE VON WINTERFELL erfüllen, macht mir einfach Lust auf mehr. Beim lesen habe ich stets die Charaktere der Fernsehserie vor Augen - Kopfkino pur also!
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