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27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Durchschnittliche Fantasy mit einer starken Heldin (3,5 Sterne)
Die gebürtige Australierin Glenda Larke hat im Englischen bereits mehrere Fantasybücher geschrieben; jetzt ist auch endlich ein deutscher Verleger auf die Autorin aufmerksam geworden und veröffentlicht mit "Die Wissende" den ersten Teil der bereits 2003 erschienen Trilogie rund um die Inseln des Ruhms.

Worum es geht: Glut Halbblut ist ein...
Veröffentlicht am 18. Januar 2011 von Leserin

versus
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Weder Gut noch Schlecht
Glut Halbblut ist seit Geburt an mit einer seltenen Gabe gesegnet: sie kann Magie sehen. Außerdem ist sie immun gegen dunkle Magie. Doch da sie ein Mischling ist, ist sie auf den Inseln des Ruhms weniger als ein Hund wert'
Glut muss für ihre Auftraggeber eine Sklavin ausliefern. Das stellt sich als schwieriger als erwartet heraus, denn erstens muss die...
Vor 20 Monaten von GODFATHER veröffentlicht


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27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Durchschnittliche Fantasy mit einer starken Heldin (3,5 Sterne), 18. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Inseln des Ruhms 1: Die Wissende (Taschenbuch)
Die gebürtige Australierin Glenda Larke hat im Englischen bereits mehrere Fantasybücher geschrieben; jetzt ist auch endlich ein deutscher Verleger auf die Autorin aufmerksam geworden und veröffentlicht mit "Die Wissende" den ersten Teil der bereits 2003 erschienen Trilogie rund um die Inseln des Ruhms.

Worum es geht: Glut Halbblut ist ein Mischling und damit dazu verdammt, zwischen den Inseln hin und her zu reisen und nirgendwo länger als 3 Tage zu verweilen. Da sie jedoch auch eine Wissende ist und somit Magie erkennen kann, macht der herrschende Rat der Wahrer ihr ein Angebot: sie muss nur noch einen Auftrag im Dienste der Wahrer erfüllen, dann wird sie als Bürger anerkannt und bekommt endlich eine Heimat.
Glut soll ein Burgfräulein zurückholen, das vor ihre arrangierten Ehe geflohen ist. Die Spur führt sie auf die Insel Gorthen Nehrung, ein 'Endlager' für alle Personen, die den Wahrern unliebsam geworden sind: Kranke, Mischlinge, Wahnsinnige und Verbrecher aller Art.
Was Glut bis zu ihrer Ankunft nicht weiß: auf dem Eiland lebt ein gefährlicher Dunkelmagier, der allen Bewohnern der Ruhmesinseln nach dem Leben trachtet...

***
'Die Wissende' ist keine der genretypischen Coming-of-age Geschichten, in denen ein jugendlicher Held versucht die Welt zu retten, was sich meiner Meinung nach positiv auf das Leseerlebnis auswirkt. Die schlagfertige Glut ist mit ihren 30 Jahren ein gestandener Charakter, der nicht einfach blind durch die Welt tappt und sich auch mit ihrem Schwert selbst verteidigen kann. Solche Protagonistinnen trifft man heutzutage vor allem auch in Urban Fantasy Reihen à la 'Die Stadt der Finsternis' an; ein Umstand, der durch die umgangssprachliche Ich-Perspektive noch verstärkt wird.

Alles in einem ist die Charakterisierung der 'Helden' recht gut gelungen, diese haben alle ihre kleinen Macken und Eigenheiten, die einem zum Schmunzeln bringen. Die Autorin scheut im Übrigen auch nicht davor zurück, ihre Charaktere leiden oder verstümmeln zu lassen.
Ein großer Kritikpunkt ist allerdings die Schwarzmalerei bei den Bösewichtern. Diese haben keinerlei Profil, wirken platt und sind anscheinend alle wahnsinnige, perverse und sadistische Fanatiker. Man kann es auch übertreiben!
Besser sind da die Wahrer gelungen, die mit allen Mitteln versuchen, ihre Macht zu erhalten, nach außen hin jedoch die Beschützer der Inselbevölkerung mimen.

In der Inselwelt gibt es natürlich auch Magie, die in drei verschiedene 'Klassen' eingeteilt wird:
-Es gibt es die Dunkelmagier, die in der Lage sind, andere Menschen mit ihren Flüchen zu verletzen oder zu töten
-Silbbegabte sind Heiler, die auch Illusionen wirken können
-Dann sind da noch die Wissenden, die Magie erkennen und gegen sie immun sind, allerdings selbst keine Magie benutzen können
(Der Fokus der Geschichte liegt allerdings nicht so sehr auf der Magie, sondern vielmehr auf dem persönlichen Bericht der Protagonistin Glut. Man darf hier keine langschweifigen Erklärungen zu der 'Funktionsweise' der Magie erwarten.)

Gefallen haben mir dagegen die entworfenen Tiere (Seeponys), die zu der maritimen Atmosphäre beitragen und meiner Meinung nach auch besser beschrieben sind als Trudi Canavans Kreationen in "Die Gilde der schwarzen Magier". Auch die mysteriösen Ghemfe sind sinnvoll in das Geschehen eingegliedert und erinnern an keine der geläufigen Fantasy-Geschöpfe.

***
Alles in allem ein Buch mit einer recht durchschnittlichen Geschichte in einer recht durchschnittlichen Welt, jedoch mit dunkleren Untertönen (Folter, Sterilisierung, ...) und sympathischen Charakteren. Die Erzählung nimmt in der 2. Hälfte deutlich an Fahrt auf und in gefährlichen Situationen fiebert man mit Glut und ihren Freunden mit.

***
DIE INSELN DES RUHMS
Teil 1: Die Wissende
Teil 2: Der Heiler - Veröffentlichung geplant für August 2011
Teil 3: Die Magierin - Veröffentlichung geplant für Januar 2012

Mehr von Glenda Larke auf Englisch:
STORMLORD
Teil 1: The Last Stormlord
Teil 2: Stormlord Rising
Teil 3: Stormlord's Exile

THE MIRAGE MAKERS
Teil 1: Heart of the Mirage
Teil 2: Shadow of Tyr
Teil 3: Song of the Shiver Barrens
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Weder Gut noch Schlecht, 19. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Inseln des Ruhms 1: Die Wissende (Taschenbuch)
Glut Halbblut ist seit Geburt an mit einer seltenen Gabe gesegnet: sie kann Magie sehen. Außerdem ist sie immun gegen dunkle Magie. Doch da sie ein Mischling ist, ist sie auf den Inseln des Ruhms weniger als ein Hund wert'
Glut muss für ihre Auftraggeber eine Sklavin ausliefern. Das stellt sich als schwieriger als erwartet heraus, denn erstens muss die Frau erst einmal gefunden werden und zweitens scheint es auch ein mächtiger Dunkelmagier auf die Sklavin abgesehen zu haben. Leider versteht es dieser sehr gut, nicht entdeckt zu werden.
In Gorthen- Nehrung nimmt Glut Kontakt zu alten Freunden auf, die ihr einige Hinweise auf den Verbleib der gesuchten Person geben. Ein alter Bekannter, den sie auch körperlich anziehend findet, erklärt sich dazu bereit, ihr auf ihrer Suche behilflich zu sein.
Schneller als Glut es begreifen kann, passieren schreckliche Dinge: Menschen sterben in ihrer Umgebung; gute Bekannte stellen sich als Verräter heraus und zu guter Letzt gerät sie selbst in die Gefangenschaft des Dunkelmagiers.
Nur mit Glück und ihren Schwertkampfkünsten schafft die junge Dame es immer wieder, sich aus misslichen Lagen zu befreien- bis sie erkennt, wer sich hinter der Maske des Dunkelmagiers verbirgt und welche Ziele er eigentlich verfolgt'

Die 'Inseln des Ruhms'- Rezension, besonders die Zusammenfassung war für mich eine Herausforderung; zumal das Buch an einigen Stellen so langweilig war, dass ich es am liebsten beendet hätte- zwei Seiten später war es wieder so spannend, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Obwohl die Hauptperson einen gut ausgebildeten Charakter darstellt, fand ich Glut einerseits zu naiv; andererseits konnte sie reihenweise Leute vermöbeln und sogar töten.
Auch die Nebenpersonen haben mich nicht vom Hocker gerissen. Dies liegt vielleicht daran, dass einige zu kurz eingesetzt wurden, andere schlicht und einfach uninteressant waren.
Die Story wiederum ist gut ausgearbeitet, teilweise spannend und bietet viel Potenzial und Handlungsspielraum für die Folgebände. Die Dialoge werden wahrscheinlich keinen Preis erhalten, sind aber stellenweise recht witzig geschrieben.
Hab nicht ganz verstanden, was der Briefverkehr zwischen den Kapiteln sein soll, zumal er in einer ganz anderen Zeit spielt. Vielleicht blieb mir auch nur der Sinn verwehrt.

Mein Fazit: Ein solider erster Band, der nicht herausragend, aber auch nicht schlecht war. Hoffentlich kann die Autorin bei den Folgebänden die langweiligen Stellen etwas kürzen und einige neue, interessantere Charaktere einbauen- dann wird's gut.
Fans der Bücher von Trudi Canavan dürften mit diesem Buch genau richtig liegen.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein für mich magisches Leseerlebnis, 3. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Inseln des Ruhms 1: Die Wissende (Taschenbuch)
Diese Fantasywelt und Charaktere finde ich einfach fantastisch!
So das musste zuallererst einmal raus. Dieses Buch zu Lesen hat mir unheimliche Freude bereitet, weil es genau die Punkte hat, die mir wichtig sind:

- Eine stimmige, abwechslungsreiche Welt
- Ein plausibles Magiesystem
- Eine packende Handlung
- faszinierende, überzeugende Charaktere

Zum Inhalt:

Glut Halbblut ist ein Mischling. Mischlinge sind im Reich der Ruhmesinseln verachtet. Sie hat auf keiner der Inseln ein Bürgerrecht, sondern muss von einer zur nächsten ziehen. Durch ihre besondere Begabung des "Wissens" ist sie zumindest für die Herrschenden "Wahrer" ein nützliches Werkzeug. Durch einen Auftrag findet sie sich nach Jahren am gefürchtesten Fleck der Ruhmesinseln "Gorthen-Nehrung" wieder.
"Eine Kloake, in die die Ruhmesinseln ihre lebenden Abwässer leiten: Kranke, Verbrecher, Wahnsinnige, Mischlinge, Bürgerrechtslose. Ohne Menschen wäre Gorthen-Nehrung einfach nur ein wenig einladender Sandfinger unter der unbarmherzigen südlichen Sonne gewesen; mit ihnen war es eine stinkende Inselhölle" (S. 17)
Sie soll hier die geflüchtete Verlobte eines Inselherrschers finden und zurückbringen. Als Lohn winken eine ganze Stange Geld und die Aussicht auf ein Bügerrecht in ferner Zukunft. Natürlich ist es nicht so einfach wie es erscheint. Die Insel ist voller Dunkelmagie, es braut sich etwas zusammen und schon bald ist Glut im Visier eines mächtigen Dunkelmagiers.

Ich hole hier weit mit dem Inhalt aus, da in vielen Beschreibungen nur 2-3 Sätze zu finden sind, die über die eigentliche Handlung so gut wie gar nichts aussagen. Das Buch ist wie eine Geschichte aus der Sicht von Glut erzählt. Im Grunde sind ihre Erzählungen Forschungsberichte und man erfährt Stück für Stück selbst, wie dieses Inselreich aussah und was daraus geworden ist. Mir gefällt vor allem das Magiessystem, es gibt Dunkelmagie und Silbmagie. Menschen mit Weißbewusstsein sind die einzigen, die beides sehen, aber nichts davon wirken können. Für normale Menschen ist die Magie selbst nicht sichtbar, sondern nur ihre Auswirkung in Form eines Fluches oder Heilung.

Glut ist eine wirklich packende und starke Heldin. Durch ihr hartes Leben hat sie gelernt nur sich selbst an erster Stelle zu setzen. Ich finde die Entwicklung gut gemacht, wie sie wirkliche Freundschaft und Liebe erfährt, aber dennoch immer ein rationaler und vorsichtiger Mensch bleibt. Durch die Erzählweise erfährt man immer, wieso sie was tut und weshalb sie sich hier und da mehr Gedanken gemacht hat. Es fühlt sich an als würde Glut die Geschichte dem Leser selbst erzählen und das hat mich richtig mitfiebern lassen.

Es sind sehr viele actionreiche Stellen beschrieben, an denen es auch ziemlich gewaltsam zur Sache geht. An manchen Stellen wiederum geht Spannung verloren, wenn die Erzählung von der eigentlichen Handlung abweicht und zum Teil weit ausholt um manches zu erklären. Ich war dann etwas ungeduldig, aber richtig gestört hat es mich eigentlich nicht. Es trägt dazu bei, ein umfassendes Bild und Verständnis der Welt zu bekommen und finde es auch ganz gut, dass man nicht gleich mit Informationen überladen wird. Eher so portionsweise zwischen den Handlungssträngen.

Allem in allem habe ich die Autorin Glenda Larke für mich entdeckt und gleich ein älteres von ihr erschienenes Buch "Die Fährte des Blinden" gekauft. Die Brutalität mag vielleicht den ein oder anderen abschrecken, für mich hat es den Eindruck der düsteren, mystischen und faszinierenden Welt abgerundet. Eindeutige Leseempfehlung. (Fortsetzung erscheint im August auf Deutsch).
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Im Ansatz nicht schlecht, aber..., 17. Oktober 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Inseln des Ruhms 1: Die Wissende (Taschenbuch)
Zunächst einmal das Positive:

Die von der Autorin entwickelte Inselwelt hebt sich wohltuend von anderen Weltenentwürfen ab und weckt das Interesse des Lesers.

Auch nicht schlecht ist das Magiesystem mit den Silbmagiern, den Schwarzmagiern und den Wissenden. Sehr gelungen sind auch die Wahrer mit ihrer skrupellosen Interessenpolitik für die (vermeintlich) gute Sache und das verlorene Volk von den Dunstinseln.

Alles im allen genug gute Zutaten für einen gelungenen Zyklus. Eigentlich...

Nach recht gutem Beginn fängt mit zunehmendem Fortgang die Schreibweise der Autorin an zu nerven.

Zunächst einmal gibt es unzählige Wiederholungen. Die Jugend der Ich-Erzählerin wird ebenso oft ausgebreitet wie die Funktionsweise der Schwarz- und Silbmagie. Auch die jeweiligen Ansichten der handelnden Personen werden andauerend wiederholt, genau wie jede Handlung hinsichtlich der Motivation überflüssigerweise erklärt und gerechtfertigt wird.

Darüber hinaus überzeugen auch nicht die persönlichen Beziehungen der Hauptpersonen untereinander.

Einerseit soll Glut als egozentrische und rücksichtslose Person rüberkommen, die für Geld und den Erhalt ihrer Rechte nahezu alles tut (so eine Art Han Solo der Inselwelt ;-)). Andererseits schließt sie bereits nach jeweils nur kurzen Begegnungen mehr oder weniger intensive Freundschaften mit gleich einer Reihe von Personen. Die Autorin versucht hier teilweise krampfhaft und m.M n. wenig überzeugend zu erklären, warum die Freundschaften nun so eng und immerwährend sein sollen.

Letztlich ist auch die gewählte Form der Ich-Erzählung zumindest Geschmackssache. M.E. ist es immer problematisch, wenn die zentrale Figur der Handlung der Ich-Erzähler ist. Das gelingt in den wenigsten Fällen richtig gut. Hier leider nicht, obwohl die vorangestellten Kritikpunkte deutlich schwerer wiegen.

Einerseits möchte man zwar wissen, wie es mit den Inseln des Ruhmes weitergeht. Andererseits ist zumindest zu befürchten, daß auch die Folgebände unter den aufgezeigten Mängeln leiden. Insofern bin ich mir noch nicht sicher, ob ich die Reihe weiter verfolge. Ganz vorne in meiner Liste sind die Folgebände eher nicht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungener Einstieg in die Trilogie, 28. Juni 2012
Von 
H. Keller - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Inseln des Ruhms 1: Die Wissende (Taschenbuch)
Habe mir auf Empfehlung von Bekannten vor kurzem alle drei Bände von "Die Inseln des Ruhms" hier bei Amazon gekauft. Nachfolgend meine Rezension zum 1. Band "Die Wissende".

Bemerkungen zum Inhalt

Die Geschichte der Inseln beginnt mit den Schilderungen von Glut Halbblut, einer Kämpferin, die seit ihrer Jugend im Auftrag des Rates der Silbmagier als Spionin und Kopfgeldjägerin arbeitet. Sie verfolgt vor allem Dunkelmagier. Da sie eine "Wissende" ist, können ihr weder Silbmagie noch Dunkelmagie etwas anhaben. Glut Halbblut ist immun gegen jede Form von Magie.

Während ihres aktuellen Auftrages lernt Glut die junge Frau Flamme kennen, die von einem Dunkelmagier verfolgt wird, weil sie über Silbmagie verfügt. Gemeinsam mit Thor Reyder, einem früheren Kämpfer (und auch ein "Wissender") versucht Glut, Flamme vor dem Dunkelmagier aber auch vor dem Zugriff der herrschenden Silbmagier zu schützen.

Glut lernt die Sprache der Vögel, freundet sich mit einem Ghemf (nichtmenschliche Rasse) an, nimmt einen jungen Mischlingshund auf und erkennt im Zuge ihrer Kämpfe, dass Freundschaft bedingungslos ist, Liebe keine Garantie für eine gemeinsame Zukunft bietet, blindes Vertrauen in die Macht machtlos macht und die Guten manchmal ebenso schlimm sind wie die Bösen.

Meine Einschätzung

Die Autorin hat mit "Die Wissende", dem ersten Band von "Inseln des Ruhms" eine wirklich interessante Fantasie-Welt entwickelt. Alle uns nur allzu bekannten Seiten des Menschlichen werden von den Hauptcharakteren gespiegelt - Hass, Gier, Bosheit, Mitgefühl, Liebe, Freundschaft und das Hin- und Hergerissen-Sein zwischen Wunsch und Notwendigkeit.

Auch die Nebenfiguren werden von der Autorin mit viel Sympathie und Detailversessenheit dargestellt. Sämtliche Protagonisten sind so gezeichnet, dass man sich mit ihnen identifizieren kann und mag.

Auch wenn der Fortgang der Geschichte in wichtigen Punkten offen bleibt, versteht es die Autorin, diesen ersten Teil ihrer Trilogie auf klare Weise zum Ende kommen zu lassen. Das finde ich sehr angenehm.

Bis auf wenige Stellen, an denen es die Autorin mit den Selbstbetrachtungen von Glut etwas überteibt (Wiederholungsdilemma), konnte ich das Buch relativ flüssig und in einem Ritt lesen. Gelangweilt habe ich mich jedenfalls beim Lesen nicht.

Fazit

"Die Wissende" halte ich für einen sehr gelungenen Einstieg in die Trilogie "Inseln des Ruhms". Ich vergebe vier Sterne.

Kaufempfehlung? Ja, am besten alle drei Bände zusammen kaufen und dann hintereinander lesen. So hab ich es jedenfalls gemacht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interessante Heldin mit einigem Tiefgang, 20. April 2011
Von 
M. W. Broscheit "porthos" (nahe Bremen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Inseln des Ruhms 1: Die Wissende (Taschenbuch)
Eine richtig gut aufgebaute und erzählte Geschichte.
Der Inhalt wurde von zwei anderen Lesern bereits ausführlich dargestellt, ohne anderen den Spaß durch Spoiler zu vermiesen. Der Stil der Geschichte erinnert mich nicht an Trudi Canavan, sondern ein wenig an Joe Abercrombie und seine schrägen und irgendwie gebrochenen Helden. Es gibt viele düstere und abschreckende Passagen, wohl ausbalanciert mit humorvollen und auch romantischen Abschnitten. Der Weltentwurf ist für einen Fantasy Roman erstaunlich detailliert durchdacht und durch einige erzählerische Kniffe gelingt es der Autorin diese Welt dem Leser darzustellen, obwohl er überwiegend aus der Ich-Perspektive der Protagonistin erzählt wird.
Freunde der detailgenauen Schilderung einer Umgebung inklusive Karten kommen ebenso wenig zu kurz, wie solche deren Vorlieben mehr in Richtung Kampfszenen und Action gehen. Die "Realzeit" der Heldin in der Ich-Perspektive ist sehr detailliert, während Erinnerungssequenzen und die Briefe aus späteren Jahren sich gänzlich anders repräsentieren, dazwischen gibt es Kämpfe, Operationen und Folterszenen - Für viele etwas, ohne den roten Faden der Erzählung jemals zu verlieren.

Mir drängte sich beim Lesen über die politischen Strukturen auch ein wenig der Eindruck einer gesellschaftskritisch/weltanschaulichen Absicht der Autorin auf. Eine (pseudo)demokratische Nation, in der sich die herrschende Klasse - hier Magiebegabte (könnte in westlichen Systemen auch durch die politische Klasse repräsentiert sein) - mit vielfältigen Tricks an der Macht hält. Freie Wahlen, die bei genauerer Sicht nicht ganz so frei sind, dabei das Motto "Freiheit, Gleichheit und Recht" auf ihre Fahnen geschrieben hat und die gleichzeitig nicht davor zurückschreckt in anderen Nationen brutale, skrupellose Tyrannen zu unterstützen, einfach weil diese stabilere Verhältnisse garantieren (zu mindestens in Ansätzen kommt mir dies erschreckend bekannt vor).
Auch Probleme der Verdrängung/Kolonisierung, Abgrenzung und Fremdenangst werden angesprochen. Dies tritt aber nie störend in den Vordergrund, sodass man die Geschichte auch einfach so genießen kann.
Ich würde dem Roman gerne 85-90 von 100 Punkten geben, es gibt in diesem Genre nicht allzu viele Bessere. So werden es halt 5 Sterne.
Leider ist es der Autorin in meinen Augen nicht ganz gelungen diese Mischung und Qualität im Folgeband aufrecht zu erhalten.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungener Trilogie-Auftakt, 31. Januar 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Inseln des Ruhms 1: Die Wissende (Taschenbuch)
Glut Halbblut ist eine Wissende, das heißt sie kann Magie sehen: das helle, silberne Leuchten der Silbmagier und das schmutzige rot oder rotbraun der Dunkelmagier. Darüber hinaus wirkt Magie bei ihr nicht, sieht man mal davon ab, dass ihr von Dunkelmagie speiübel wird. Doch Glut hat ein Problem: sie ist ein Halbblut und damit gehört sie automatisch zum menschlichen Abschaum der Inseln des Ruhms, zu den Menschen ohne Bürgerrechte und ohne Heimat. Eines ihrer Elternteile stammt aus dem Inselreich Venn, daher hat sie die grünen Augen und eine getönte Hautfarbe. Der andere Elternteil ist Wahrer, was die braunen Haare und ihre Körpergröße erklärt. Daher sieht jeder sofort, das Glut keine Bürgerin ist - da muss man noch nicht einmal nach der fehlenden Ohrtätowierung schauen...

Von frühster Kindheit an musste Glut sich alleine durchschlagen. Nach Jahren gelangt sie in den Dienst des Wahrers und Silbmagiers Dasrick. Er nutzt Gluts Fähigkeiten: Magieaufspüren und Schwertkampf, wenn es sein muss schnelles Verschwinden, Diebstahl oder anderer Rechtsbruch. Dasrick hat es mit Gluts Hilfe in den Rat der Wahrer geschafft. Mit Ablauf von 15 Jahren in seinen Diensten erhält Glut als Belohnung endlich das heißersehnte Bürgerrecht der Inseln, sogar das der Wahrer.

Nun braucht es nur noch wenig Zeit bis Glut ihr Ziel erreicht hat. Der neueste Auftrag lautet: das verschwundene Cirkasische Burgfräulein Lyssal wiederzufinden. Diese wiedersetzt sich einer Hochzeit mit dem Basteiherren von Breth. Nach ersten Recherchen weiß Glut, dass sich das Burgfräulein in Gorthen-Nehrung befinden muss. Auf dieser schmalen, sandigen Insel befindet sich ein Sammelbecken für Bürgerlose, Verbrecher und Mörder sowie sonstige Kreaturen am Rande von Verzweiflung und Wahnsinn. Eigentlich hatte sich Glut geschworen nie mehr auf die Nehrung zurückzukehren, geschweige denn einen Fuß nach Gorthen-Hafen zu setzen, das den Ruf einer Stadt eigentlich nicht verdient hat - gibt es dort doch keine Mauer, keinen Fürsten und überhaupt niemand, der für Recht und Ordnung sorgt.

Auf Gorthen-Nehrung zeigt sich: Das verschwundene Burgfräulein ist das eine Problem. Das andere: Auf der Insel herrscht eine Konzentration an Schwarzmagie, wie Glut sie noch nie zuvor erlebt hat. Glut muss sich entscheiden: zwischen ihrem sehnlichsten Wunsch erreichbar im Dienste der Wahrer und ihrem Gewissen für Recht und Anstand. Von ihrer Wahl hängt mehr als ein Leben ab...

Mit 'Die Insel des Ruhms - Die Wissende' ist Glenda Larke ein spannender Trilogie-Auftakt gelungen. Glut Halbblut ist eine interessante und liebenswerte Heldin, die es geschafft hat, sich über viele Schicksalsschläge ihren Humor und Kampfgeist zu bewahren. Zunächst beginnt das Buch recht langsam, während man die sozialen und politischen Strukturen der Inseln kennen lernt. Doch schnell fiebert der Leser mit Glut und ihren Freunden Thor Reyder, Flamme Windreiter und Ruarth mit. Neben der Icherzählerin Glut gibt es kurze Briefpassagen eines Forschers an seinen Onkel, die etwa 50 Jahre nach der eigentlichen Handlung spielen und einen interessanten Blickwinkel auf die Inseln insgesamt und die Protagonistin im Besonderen werfen. Einziger Kritikpunkt: die Handlung umfasst in Realzeit noch nicht mal eine Woche. In Anbetracht der Menge der Ereignisse fand ich das arg dicht gepackt.

Glenda Larke schreibt einfach gute Fantasy - egal aus welcher Erzählperspektive. Ich freue mich schon auf die Fortsetzungen: Band 2 erscheint am 15.08.2011 unter dem Titel Die Inseln des Ruhms 2: Der Heiler. Hier wird Gluts Geschichte weitererzählt, doch Protagonist ist dann der Arzt und Heiler Gilfeder. Für Band 3 ist noch kein Erscheinungstermin benannt.

Übrigens hat Glenda Larke ihren ersten großartigen Roman, Die Fährte des Blinden., unter dem Namen Noramly veröffentlicht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen endlich mal wieder was anderes..., 7. Mai 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir den ersten Teil der Reihe auf meinen kindle runtergeladen und ich fand es einfach toll :) endlich mal wieder etwas ganz anderes und nicht dieser typische Hauptcharakter ;) ich finde das Buch empfehlenswert!
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Story in Ordnung, Ende sehr schlecht, 13. Oktober 2011
Der Handlungsbogen ist gut erzählt. Die handelnden Personen werden gut bis befriedigend dargestellt. Die letzten Kapitel sind dagegen schlecht. Plötzlich wird einfach zu viel enthüllt und das Ende der ganzen Reihe verraten. Ich werde mir daher die übrigen Bücher nicht kaufen. Als alleinstehendes Buch aber zu empfehlen.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen interessanter Einstieg, 25. September 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Inseln des Ruhms 1: Die Wissende (Taschenbuch)
Den Inhalt des Buches werde ich hier nicht wiedergeben, sondern mich eher auf die Wirkung des Buches beziehen.

Das schöne an dem Buch ist, dass es mal etwas anderes ist. Es gibt keine Elfen, Trolle, Drachen oder dergleichen. Die Story sieht auch keine normale Quest vor, wie sie sonst oft bei Fantasy Anwendung findet. Das empfinde ich als Leser als eine erfrischende Abwechslung. Wenn sich jetzt jemand fragen sollte, wieso ist es Fantasy?: es gibt Magie.

Ebenfalls als positiv empfinde ich, dass gut und böse nicht schwarz/weiß gemalt wird. Ja klar, der Dunkelmagier ist böse, aber warum ist er der, der er ist? Was hat ihn dazu gemacht? Im ersten Band habe ich bereits eine starke Vermutung gehabt, die im zweiten Band auch bestätigt wurde, aber lest selbst.
Das gleiche gilt für die Silbmagier. Nur weil sie "weiße" Magie einsetzen, sind sie deshalb auch die Guten? Dieses Urteil muss sich jeder selber bilden.

Allerdings fand ich nicht alles an diesem Buch gut. Das Buch ist so aufgebaut, dass ein junger Ethnologe sich mit der Geschichte der Inseln des Rums befasst. Hierfür interviewt er unsere Heldin und schreibt ihre Geschichten als Berichte zusammen, welche er an seinen Onkel schickt. Hierbei stört mich genau das. Wieso kann die Geschichte nicht die Geschichte sein, sondern wird von einer ignoranten Person erzählt, die keinen Hel darum macht, dass sie nichts davon glaubt. Des Weiteren stören mich die verstaubten Ansichten der Person, welche sehr an das Mittelalter erinnern. Mich stört es deshalb, da die Gesellschaft aus Gluts Erzählungen an vielen Stellen schon weiter in der Entwicklung war, als die Leute welche sich für die kultivierten halten. Aber wer weiß, vielleicht gibt dieser Aufbau im dritten Band einen Sinn. Ich werde mich überraschen lassen..
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Die Inseln des Ruhms 1: Die Wissende
Die Inseln des Ruhms 1: Die Wissende von Glenda Larke (Taschenbuch - 18. Oktober 2010)
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