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Kundenrezensionen

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Das Wichtigste zuerst: "Die Dunkelelfen" ist KEIN NEUES BUCH von R. A. Salvatore!!!

Ich habe größtes Verständnis für alle, die dieses Buch ob der mangelnden Hinweise durch den Verlag mit einem Stern abbügeln werden/wollen, aber Salvatore kann wirklich nichts dafür!

Es handelt sich um eine Neuausgabe des Romanes "Homeland" (im Ganzen: "Forgotten Realms. The Dark Elf Trilogy 01: Homeland") von 1990, in Deutschland erstmals erschienen (und immer noch lieferbar) unter den Titeln "Der dritte Sohn" und "Im Reich der Spinne" ("Die Saga vom Dunkelelf 1 + 2") 1992.
Neu ist lediglich, dass der Roman nicht in zwei Teile gesplittet ist, sondern in einem großformatigen Paperback daherkommt. Blanvalet schreibt von einer überarbeiteten Fassung. Ein kurzer Vergleich mit der alten Ausgabe zeigt jedoch einen völlig identischen Inhalt.

In "Die Dunkelelfen" schildert Salvatore das Aufwachsen und die Ausbildung des Dunkelelfen Drizzt Do'Urden im Unterreich und in der Stadt Menzoberranzan. Die Ausgangsvoraussetzungen für Drizzt sind alles andere als günstig: männliche Dunkelelfen zählen in der matriarchalischen Gesellschaft wenig und als dritter Sohn des Hauses Do'Urden soll er eigentlich der Spinnengöttin geopfert werden.
Die Gesellschaft der Dunkelelfen ist geprägt von abgrundtiefer Bosheit. Es zählt nur die Rangordnung der Häuser und jedes Mittel und jede Intrige sind recht, sich hier vorzuarbeiten. In diesem Umfeld muß sich der begnadete Schwertkämpfer Drizzt entwickeln, geprägt von Zweifeln an dem bestehenden System.

Drizzt Do'Urden ist eine der beliebtesten Figuren der Fantasy-Szene und R.A. Salvatores erfolgreichster Charakter überhaupt. Auf mittlerweile 27 Bände kommt die Serie in der deutschsprachigen Ausgabe und weitere sind angekündigt.
Historisch gesehen ist "Die Dunkelelfen" erst nach den ersten sechs (engl. drei) Bänden der "Vergessenen Welten" ("The Icewind Dale Trilogy" 1988 - 1990) entstanden, inhaltlich bildet der Roman den jedoch Beginn der Reihe.

Wie viele Romane Salvatores lebt auch dieses Werk von den spektakulär geschilderten Kampfszenen. Dazu kommt die unglaublich realistisch anmutende Schilderung des Reiches der Dunkelelfen, des Unterreiches und Menzoberranzans.

Die Neuausgabe als einbändiges Werk ist nett gemacht und ist sogar preiswerter als die beiden gesplitteten Bände, die mir persönlich trotzdem optisch besser gefallen. Gewünscht hätte ich mir sicherlich eine angemessenere gebundene Ausgabe.

Fazit: Ärgern werden sich alle Salvatore-Fans, die das Buch vorbestellt haben und dem Etikettenschwindel erlegen sind. Das Buch an sich ist aber dennoch ein echter Klassiker der Fantasyliteratur. Sword & Sorcery vom Allerfeinsten und ein echtes Leseerlebnis, dass sich auch heute noch wohltuend und deutlich über die Masse der fantastischen Literatur erhebt. Für alle diejenigen Fantasyfreunde, die das Buch noch nicht im Regal stehen haben gilt: Klare Kaufempfehlung!
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am 21. April 2012
Die Dunklelfen von Menzoberranzan bilden eine grausame Gesselschaft, die mit anderen Völkern gnadenlos verfährt, und in der auch interne Kriege zwischen den Häusern zum alltäglichen Alltag gehören. Über die Stadt regieren die acht mächtigsten dieser Häuser, allen voran das Haus Baenre. Die Mutter Oberin des zehnten Hauses Do'Urden greift mit der Absicht, in der Drow/Dunkelelfenmonarchie aufzusteigen ein Höheres, DeVir an. Während des Kampfes gebiert sie ihren dritten Sohn, die für gewöhnlich alle der Spinnengöttin Lloth geopfert werden. Doch während der Schlacht wird der Erstgeborene des Hauses von seinem jüngeren Bruder ermordet. So entgeht der Säugling dem Tod. Er wird Drizzt Do'Urden getauft.

Drizzt wächst in der Obhut seiner Schwester Vierna heran, in der er für jedes Versagen mit der Schlangenpeitsche bestraft wird. Denn die Mutter Oberin will ihn zu einem ebenso grausamen, wie ihr untergebenen Diener formen, wie es überall im Reich der Drow Sitte ist. Ursprünglich soll Drizzt zu einem Magier ausgebildet werden, doch weil er enormes Talent im Schwertkampf zeigt wird er zu Zaknafein Do'Urden geschickt, dem Waffenmeister des Hauses. Dieser versucht Drizzt auf eine andere Bahn zu bringen als die anderen Drowkrieger, denn im Gegensatz zu vielen Anderen hat der Waffenmeister längst das wahre Wesen der Dunkelelfen begriffen, dass nur auf Egoismus und Terror beruht...

Geschickt schafft es R.A.Salvatore die seelischen Konflikte der Personen geschickt zur Geltung zu bringen. Aber auch die Kampfszenen werden intensiv und packend dargestellt. Der Auftakt zur Saga vom Dunkelelf, trotz einiger Längen eine eindeutige Kaufempfehlung.

Anmerkung:

Dieses Buch beinhaltet die Romane *Der dritte Sohn* und *Im Reich der Spinne*.
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am 23. November 2010
Meine Rezension:
Das Buch 'Die Dunkelelfen' vom Autor R. A. Salvatore ist eine Neuauflage zwei seiner bereits erschienenen Bücher. In diesem Buch wurden die beiden Teile des Buches 'Die Saga vom Dunkelelf' zusammen gefasst. Da ich die beiden Bücher vorher nicht kannte, kann ich auch nicht sagen ob es einfach nur eine Zusammenfassung ist oder eine überarbeitete Version der beiden Bücher 'Die Saga vom Dunkelelf'. Der Schreibstil ist flüssig und ich kam sehr gut im Buch voran.

Das Cover macht schon einen sehr düsteren und geheimnisvollen aber auch gefährlichen Eindruck. Es hat mich richtig neugierig auf die Geschichte gemacht, da ich mir unter dem Begriff Dunkelelf nichts vorstellen konnte. Die Geschichte an sich hat mich dann aber doch sehr schnell fasziniert und ich konnte nicht mehr vom Buch lassen.

Die Spannung steigt von der ersten Seite an und bleibt bis zum Ende der Geschichte bestehen. Das Buch bzw. die Geschichte ist in fünf große Teile unterteilt, vor deren Anfang immer ein persönlicher Brief vom Protagonisten Drizzt abgebildet ist. Die Großen Teile sind dann an sich noch in mehrere kleine Kapitel unterteilt und haben jeweils immer eine eigene Überschrift, die einem schon etwas über den Inhalt verrät.

In der Geschichte dreht sich alles um den Protagonisten Drizzt. Er wird in einer Nacht geboren, in der seine Familie einen Krieg führt und diesen gewinnt. Als er dann älter wird, soll er sich seiner Kultur anpassen, was ihm aber sehr schwer fällt, da er so nicht leben will und kann. Dadurch wird er anders und muss sich irgendwie durchs Leben schlagen. Er erlebt einige spannende und interessante Sachen, die ihm manchmal fast das Leben kosten. Was genau passiert werde ich nicht verraten. Es ist aufjedenfall sehr spannend und ich war begeistert von der Geschichte.

Das Ende ist offen gehalten und das gefällt mir sehr gut, da noch einige Fragen offen sind, die nicht in diesem Band erklärt wurden. Durch dieses Ende bin ich sehr neugierig auf das nächste Band, welches sich 'Die Rache der Dunkelelfen' nennt. Der Autor weiß aufjedenfall sehr gut wie man seine Leser an die Geschichte bindet und sie nicht mehr los kommen lässt.

Fazit:
Eine sehr spannende und geheimnisvolle Geschichte rund um die gefährliche und auch außergewöhnliche Welt von Drizzt. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der gerne spannende Geschichten liest und nicht nur immer die lieben Elfen haben möchte. Denn diese Elfenart ist ganz anders, aber genau das fand ich sehr interessant. Es macht Lust auf mehr. Sehr empfehlenswert.
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am 16. Februar 2013
Inhalt:
Tief unter der Erde wird in Menzoberranzan, der Stadt der Dunkelelfen, ein Kind geboren. Ursprünglich gedacht als Opfer für die erfolgreiche Zerstörung eines anderen regierenden Hauses, darf es leben und erhält den Namen Drizzt Do'Urden. Das Buch erzählt von seinem Heranwachsen und seiner Auseinandersetzung mit den harten und grausamen Sitten seines Volkes.

Cover:
Ein schönes Bild von Drizzt und dem Spektralpanter Guenhwyvar. Im Hintergrund ist Menzoberranzan zu sehen. Viel passender kann das Cover kaum sein, gibt einen Einblick in die Handlung des Buches, macht neugierig auf mehr und präsentiert dem Leser einen Fixpunkt für dessen Fantasie.

Setting:
R. A. Salvatore erschafft mit den Dunkelelfen und ihrer unterirdischen Heimat ein Volk und eine Welt, die den Leser eigentlich abschrecken müsste. Bisher waren die Dunkelelfen immer die Bösen und man hat sie im Rollenspiel eher vor der Klinge gehabt als dahinter stehend. Doch er schafft es, dass man sich sofort zu ihnen hingezogen fühlt, ihre seltsame Lebensweise und -regeln zu verstehen und später durch Driztt und dessen Ausbilder Zaknafein zu hinterfragen beginnt. Die Welt beginnt unter Salvatores hervorragendem Schreibstil zu Leben und man findet sich direkt hineinversetzt in die unterirdische Heimat der Gefolgsleute der Spinnengöttin.

Charaktere:
Da das Buch vor allem von Driztt und seiner Familie handelt, kriegt man nur einen Einblick in die herrschenden Familien der Dunkelelfen und ein kleines bisschen in ein Gegnervolk. Die Do'Urdens sind eine interessante, ungewöhnliche und machtversessene Familie, die Frauen haben die Macht, die Männer eher weniger. Alles ist beherrscht vom Glauben an die Spinnengöttin. Dass Drizzt etwas Besonderes ist wird schön herausgearbeitet. Die Charaktere sind glaubhaft, sie werden sehr lebhaft beschrieben und agieren natürlich (für einen Dunkelelfen).

Geschichte:
Der erste Teil der Trilogie handelt von Drizzts Erwachsenwerden. Die Geschichte geht relativ geradlinig voran, weiß aber immer wieder zu überraschen. Es ist wirklich kein einfaches Aufwachsen, deren einzelne Stufen man ausführlich miterleben kann. Die Zeitsprünge sind klug gewählt, so dass man nicht aus der Geschichte herausgerissen wird. Die Handlung ist direkt in einen unterhaltsamen Rollenspielabend umsetzbar.

Fazit:
Spannend und packend ist das Buch der äußerst gelungene Anfang der Trilogie. R. A. Salvatore versteht sein Werk und weiß, den Leser zu fesseln und emotionale Bindung zu den Charakteren herzustellen. Ein Buch nicht nur für Rollenspieler und Fantasy-Fans, sondern für jeden, der sich gerne in andere Welten versetzen lässt. Episch fasst das Ganze ziemlich gut zusammen. Man merkt, dass hinter allem noch so viel Unterbau steckt, dass so schnell die Geschichten nicht ausgehen werden. Deshalb freue ich mich schon auf die nächsten Teile. Eine absolute Leseempfehlung!
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am 14. Juli 2011
Als erstes kann ich wirklich nicht verstehen, warum hier so viele dem Buch Punkte abziehen, nur weil es eine angeblich nichterkennbare Neuauflage ist.
Darauf wird wirklich mehrmals hingewiesen. Spätestens wenn man den Klappentext liest, müsste es klar sein.
Wenn es noch deutlicher sein soll, dann hätte man das Buch "Die Neuauflage von der dritte Sohn und im Reich der Spinne" nennen
müssen. Gut, der Titel "Die Dunkelelfen" und das Cover mit dem Schwert, ist extrem einfallslos. Aber jetzt gibt es ja zum Glück dieses neue wunderschön
gestaltete Titelbild mit Drizzt und Guenhwyvar. Obwohl ich die komplette Reihe schon besitze, habe ich mir dieses Schmuckstück nochmal zugelegt und
direkt nochmal gelesen. Ich hoffe sehr, dass der zweite Band auch bald in dieser Aufmachung zu haben ist.

Das Buch ist wirklich sehr spannend und man kann es kaum aus der Hand legen. Vor allem macht es Lust auf mehr. Selten habe ich das Bedürfnis direkt
den Folgeband lesen zu wollen. Die Umgebung und die Personen darin werden so gut dargestellt, dass man sich in die Geschichte hineinversetzt fühlt.
Zum Glück verzichtet Salvatore auf Seitenweise detaillierter Umschreibungen von...eben Allen möglichem. Trotzdem fehlt nichts.

Wer Anstoß daran nimmt, dass die Dunkelelfen ja ach so "böse" sind, dem soll gesagt sein, dass sie wirklich nichts dafür können. In der heutigen Zeit
würde man sagen es ist genetisch bedingt. Als großer Fan der "Forgotten Realms" habe ich auch den Zyklus "Der Krieg der Spinnenkönigin" und die
anschließende Trilogie "Die Büsserin" gelesen. (Wem die Drow gefallen haben, kann ich diese Reihe nur empfehlen). In "Die Büsserin" erfährt man dann auch,
warum die meisten Drow so "böse" sind.

Was mir nicht so gefallen hat, ist, dass eine Gruppe von Dunkelelfen hier manchmal als Menschen bezeichnet wird, oder es heißt "der gesunde Menschenverstand".
Sollte es nicht "Drowelfenverstand" heißen? Ich denke aber, dass geht auf das Konto der Übersetzerin.

Für Neueinsteiger Liste ich hier mal die Vergessenen Welten von Salvatore
in der Reihenfolge auf, in der man sie lesen sollte:

-Die Dunkelelfen
-Die Rache der Dunkelelfen
-Der Fluch der Dunkelelfen

-Der gesprungene Kristall
-Die silbernen Ströme
-Der magische Stein

Das Lied von Deneir:

-Das Elexier der Wünsche
-Die Schatten von Shilmista
-Die Masken der Nacht
-Die Festung des Zwielichts
-Der Fluch des Alchimisten

-Das Vermächtnis
-Nacht ohne Sterne
-Brüder des Dunkels
-Die Küste der Schwerter
-Kristall der Finsternis
-Schattenzeit
-Der schwarze Zauber ( Teil 1 der Entreri Trilogie )
-Die Rückkehr der Hoffnung
-Der Hexenkönig ( Teil 2 der Entreri Trilogie )
-Die Drachen der Blutsteinlande ( Teil 3 der Entreri Trilogie )

Die Rückkehr des Dunkelelf:

-Die Invasion der Orks
-Kampf der Kreaturen
-Die zwei Schwerter

(Wer Lust und Laune dazu hat, kann an dieser Stelle den Zyklus "Der Krieg der Spinnenkönigin"
und anschliesend die Trilogie "Die Büssserin" lesen. Muss man aber nicht. Beides nicht von Salvatore und ohne Drizzt,
ergänzt aber die Geschehnisse in der Welt der Dunkelelfen.)

Die Legende vom Dunkelelf:

-Der König der Orks
-Der Piratenkönig
-Der König der Geister

-Erzählungen vom Dunkelelf (würde ich an dieser Stelle empfehlen, sonst Spoilergefahr)

Niewinter:

-Buch 1 Gauntlgrym
-Buch 2 Niewinter
-Buch 3 Charons Klaue
-Buch 4 Die letzte Grenze
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am 25. Januar 2012
Die Underdark. Das Reich der Finsternis, Land endloser Alpträume. Doch die Drow sind die Herrscher dieser unbeherrschbaren Welt, die tödlichsten der Tödlichen...

In diese Welt wird Drizzt hineingeboren, 'nur' ein weiterer Sohn in ihrer von Priesterinnen regierten Gesellschaft. Niemand ahnt, daß dieser Sohn die Welt der Vergessenen Reiche und die Welt der Fantasy-Literatur für immer verändern wird.

Salvatore erzählt in dieser Trilogie die Vorgeschichte des Dunkelelfen Drizzt Do'Urden, welcher schon einer der Haupthelden seiner ersten Erfolgstrilogie "Der gesprungene Kristall" war. Er versteht es dabei hervorragend, einen Helden mit Tiefgang aufzubauen, ohne die übrigen Figuren und die Welt um ihn herum zu vernachlässigen. In späteren Reihen verliert er sich leider teilweise in Kampfbeschreibungen, doch hier halten sich Szenen unterschiedlicher Couleur noch gut die Waage.

Ich habe damals bei ihrem Erscheinen schon die Drizzt-Romane verschlungen und bin noch heute ein Fan davon. Gern verschenke ich das Buch auch und regelmäßig ist die Reaktion, daß sich der Beschenkte den nächsten Teil holt.

Wie meine Vorredner schon sagten, handelt es sich hierbei um die Neuauflage von "Die Saga vom Dunkelelf: Der dritte Sohn" und "Die Saga vom Dunkelelf: Im Reich der Spinne". Beide Bände wurden endlich als einer herausgegeben, was nun auch wieder der englischen Aufteilung entspricht. Die Reihenfolge der Trilogie im Deutschen ist nun: "Die Dunkelelfen", "Die Rache der Dunkelelfen", dann "Der Fluch der Dunkelelfen". Danach käme die Trilogie des "gesprungenen Kristall"s. Leider bleibt die deutsche Übersetzung hinter der Originalversion zurück, hat aber dennoch deutlich ihre Freunde gefunden.
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am 24. September 2010
Ein neuer Geniestreich deutscher Verlage. Sämtliche Fantasy-Rassen mit einem Buch namens DIE XXXX herauszugeben. Und wenn gerade keines da ist, da nehmen man doch einfach altbewährtes.

Ich finde das ziemlich dreißt, die guten alten Drizzt Romane nochmal unter neuem Titel und ohne Hinweis auf die Neuauflage herauszubringen.

Das geht auf jeden Fall zurück. Und Bitte Anazon, eine kleine Bemerkung dafür in die Produktbeschreibung übernehmen.
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TOP 500 REZENSENTam 7. Januar 2013
===Sarahs eigene Inhaltsangabe===
Drizzt Do'Urden wird als dritter Sohn geboren. Wie die Tradition, aber auch die Gunst der Spinnenkönigin Loth, will, soll er als Opfer dargebracht werden. Sein Bruder Dinin lässt dieses jedoch nicht zu. Er tötet kurzerhand den Erstgeborenen der Oberin Malice. Damit ist das Überleben von Drizzt Do'Urden gesichert. Aufgezogen wird er von seiner Schwester Vierna, wo es statt Liebe nur Gewalt, unlösbare Aufgaben, gewaltigen Druck und Verachtung an der Tagesordnung stehen. Dies ändert sich erst, als sich der Waffenmeister des Hauses Do'Urden sich seiner annimmt. Von ihm lernte nicht nur den Umgang mit Waffen, sondern er bekommt auch Werte vermittelt, die in der Gesellschaft der Drow nicht wirklich existieren. Es sind Werte, wie Freundschaft Glück und väterliche Liebe. Diese Werte sorgen dafür, das Drizzt Do'Urden zu einem unglaublich guten Krumsäbel-Kämpfer wird. Um seine Ausbildung zu vollenden, muss er an die Akademie. Dort lernt er den Einfluss der Priesterinnen der Spinnenkönigin aber auch anderen Fanatikern kennen. Kann er seine Werte bewahren und die schicksalsträchtigen Begegnungen meistern?

===Sarahs Meinung===
1988 veröffentlichte der Autor seine Eiswind-Trilogie. In diesen Werken trifft der Leser zum ersten Mal auf dem Dunkel Elfen Drizzt Do'Urden. Eine Figur, die von nun an nicht mehr wegzudenken ist. Das vorliegende Buch ist eine Neuauflage zwei bereits erschienener Bücher. Es beinhaltet die Titel „Der dritte Sohn“ und „Im Reich der Spinne“. Diese sind früher einzelnen in Deutschland erschien, und wurden nun unter einem neuen Titel zusammengelegt. Vielen Fans ist dies ein Dorn im Auge, denn dies ist nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Erst im Impressum des Buches findet man einen kleinen Hinweis. Dementsprechend wird es wohl einige Leser geben, die diese Geschichte doppelt haben. Ich selbst habe sowohl von dem Autor, als auch in der Figur und der Trilogie noch nie etwas gehört. Rollenspiele sind mir jedoch bekannt und ich habe auch schon einmal teilgenommen, als jemand ausgefallen ist. Warum ich das erwähne? Ganz einfach, denn das Buch ist eigentlich für Rollenspieler, schließlich spielt es auch in einer solchen Welt. Deswegen wollte ich vorab erwähnen, dass mir diese Welt vertraut ist, ich jedoch kein wirklicher Spieler bin. Allerdings wäre diese Reihe definitiv nicht in meinem Buchregal landet, wenn ich sie nicht gewonnen hätte, denn so „intensive“ Fantasy ist nicht immer meinen Geschmack. Das Buch ist im übrigen in fünf Teile unterteilt, die jeweils mit einem Brief des Helden beginnen.

Von Drizzt Do'Urden gehört zu den bekanntesten Helden des Genres zählt, habe ich zudem noch nie etwas gehört. Warum er jedoch diesen Titel erlangt hat, zeigt das vorliegende Buch hervorragend auf. Das Buch spielt in einer Welt, die sich so ganz von unserer unterscheidet, denn Mord Hinterlist und Intrigen stehen dort nicht nur an der Tagesordnung, sondern sind auch erwünscht. Zwar gilt es auch hier Regeln zu befolgen, aber diese sind eigentlich nur nebensächlich. Drizzt Do'Urden ist dagegen eher menschlich an Zuordnen, denn seine moralische Erziehung, bewahrt ihn ebenfalls grausam zu werden. Eigentlich eine schöne Basis für eine solche Geschichte. Allerdings empfand ich persönlich den Einstieg in das Buch recht schwer. Zum einen liegt es an den merkwürdigen Namen, die ich mir leider nur sehr schwer merken konnte. Zum anderen empfand ich den Stil des Autors recht gehoben, poetisch und dementsprechend gewöhnungsbedürftig. Hier ein kleines Zitat der ersten Zeilen

„NIEMALS ZIERT EIN Stern dieses Land mit des Poeten lichtfunkelnder Mysterien, noch sendet die Sonne ihre wärmenden und belebenden Strahlen hierher. Dies ist das Unterreich, eine geheime Welt unter der bewegten Oberfläche der Vergessenen Welten, deren Himmel von einer Decke aus kühlem Stein gebildet wird und deren Mauern die graue Sanftmut des Todes im Fackelschein der zufällig hierhergelangten törichten Oberflächenbewohner zeigen. Dies ist nicht ihre Welt, nicht die Welt des Lichts. (Zitat S. 9)

Dadurch muss man sich gerade am Anfang sehr konzentrieren, was gar nicht so leicht ist, denn sowohl Inhalt, als auch die neuen und mir fremden Charaktere mit ihrem weniger komplexen Darstellungen zu einem Gesamtbild zusammenzufügen, ist gar nicht so einfach. Wären die Figuren des Autors facettenreicher hätte ich sie leichter an den einzelnen Namen zuordnen können, und mich so mehr auf den eigentlichen Inhalt konzentrieren können. Irgendwann nach rund 50 Seiten hat man jedoch die meisten Figuren zumindest von den Konturen her am Kopf, sodass das Lesen deutlich leichter und flüssiger von der Hand geht. Auf die Hauptfigur Drizzt trifft dies jedoch nicht zu. Er ist von Anfang an präsent, sodass ich ihn mir nicht nur äußerlich gut vorstellen konnte, sondern seine Gedanken und Handlungen auch stets nachvollziehen konnte.

Dementsprechend konnte ich mich auf die Spannung auch erst ab diesem Zeitpunkt einlassen, obwohl sie schon von der ersten Seite an präsent war. Diese zeigt sich in der düsteren Umgebung, aber aber vor allen Dingen durch spannungsgeladener Kampfszenen für die der Autor bekannt ist. Diese sind unglaublich real geschrieben und lassen kein wichtiges Detail aus. Im Grunde könnte der ganze Kampf nachgestellt werden. Es ist eine Umsetzung, die einen perfekten Film im Kopf entstehen lässt. Sword & Sorcery vom Allerfeinsten. Sicherlich noch nicht so massenhaft wie in den anderen Bänden, aber auf alle Fälle schon mal ein guter Vorgeschmack.

Alles in allem ist es ein gelungener Auftakt, der gerade für neue Leser wie mich, faszinierende Welten eröffnet. Der anfangs gewöhnungsbedürftig Stil sorgt für ein unvergessliches Lesevergnügen. Man kann es gar nicht erwarten, die nächsten Teil in die Hand zu nehmen. Auch ich habe am Ende des Werkes Drizzt ins Herz geschlossen.
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am 14. November 2010
Die Oberin Malice des Hauses Do'Urden hat es auf den obersten Posten in der Stadt Menzoberranzan abgesehen. Dafür geht sie wie alle Familienoberhäupter über Leichen und spinnt Intrigen vom Feinsten. Ihr drittgebohrener Sohn Drizzt soll eigentlich der Spinnengöttin Lloth geopfert werden, doch da sein älterer Bruder in letzter Sekunde ermordet wird, wird er verschont. Er wird in die Obhut seiner Schwester, einer Hohenpriesterin namens Vierna, gegeben. Die Vorraussetzungen für Drizzt sind jedoch alles andere als günstig, denn Männer zählen in der materialistischen Gesellschaft wenig, da die Frauen das Sagen haben. In diesem Umfeld wächst der Schwertkämpfer Drizzt auf, geprägt von Zweifeln am bestehenden System und unter der Fuchtel machthungriger Familienoberhäupter.

Fazit:
Salvatore schildert sehr detailreich und realistisch das Reich der Dunkelelfen, des Unterreichs und Menzoberranzans, sodass sich der Leser sehr gut hineinversetzen kann. Auch das Machtsystem ist sehr gut ausgereift und wird auf den ersten 90 Seiten sehr bildhaft und lebendig erklärt. Besonders hervorzuheben sind auch die sehr realistisch beschriebenen Kämpfe, die keine Wünsche offen lassen. High-Fantasy vom Feinsten!
Entstanden ist dieser Band als siebter Teil der Serie, erzählt jedoch von der Geburtsstunde des Protagonisten Drizzt. Diese Ausgabe ist kein neuer Band, wie vielleicht zu vermuten wäre. Hier wurden die beiden Bände 'Der dritte Sohn' und 'Im Reich der Spinne', die bereits in der Serie 'Die Saga vom Dunkelelf' erschienen sind, unter neuem Namen in einer Softcover-Ausgabe zusammengefasst.
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am 20. Mai 2012
Spannende Geschichte, interessante Charaktere, phantastische Welt. Salvatore ist einer der ganz Großen im Bereich des High Fantasy. Ich kann jedem nur nahelegen, seine Buchserien zu lesen, besonders die über Drizzt.
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