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32 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine mitreißende Geschichte...
...doch sollte man zuerst wissen, dass der Klappentext völlig fehl am Platz ist und man diesen NICHT lesen sollte. So, wie ich das sehe, bezieht sich der Klappentext auf Band 2 im englischen Original, also auf Band 3 der deutschen Fassung ("Der Thron der Sieben Königreiche"). Es werden demnach schon Dinge vorweg genommen, die dem Buch seine Spannung, seine...
Veröffentlicht am 30. März 2007 von Behemoth

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen gut aber leider (produktions(?))fehler
Zu aller erst: Dieses Hörbuch ist wie auch sein Vorgänger Klasse bis auf 1-2 Dinge gibt es an dem Erzähler nichts auszusetzen.
Doch nun zum Grund der 3 Sterne. Jede CD besitzt zwischen 30 und 40 Kapitel diese werden auch auf einem Computer alle angezeigt und abgespielt. Doch nur auf dem Computer will man seine Hörbucher lieber auf einer...
Vor 23 Monaten von Schwarzfalke veröffentlicht


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32 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine mitreißende Geschichte..., 30. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Das Erbe von Winterfell (Taschenbuch)
...doch sollte man zuerst wissen, dass der Klappentext völlig fehl am Platz ist und man diesen NICHT lesen sollte. So, wie ich das sehe, bezieht sich der Klappentext auf Band 2 im englischen Original, also auf Band 3 der deutschen Fassung ("Der Thron der Sieben Königreiche"). Es werden demnach schon Dinge vorweg genommen, die dem Buch seine Spannung, seine Wendungen und seine Aufregeung erst geben. Für solche Dummheiten kann man den Verlag eigentlich nur mit Nichtkauf bestrafen, doch ist das Buch so gut, dass es mir trotz allem den Atem geraubt hat. Wahrscheinlich hätte es mir das Herz zerrissen, wenn ich vorher nicht schon gewusst hätte, wie sich die Dinge entwickeln. Zur Handlung möchte ich garnicht allzu viel sagen, da man sowieso den ersten Teil gelesen haben sollte. Das "Spiel der Throne" wird weiter gespielt, hart, schonungslos und grausam steuert es großen Höhepunkten zu. Nur Cersei Lannister sei zitiert: "Das Spiel der Throne gewinnt man oder man stirbt." Seid gespannt, wie die Geschichte weiter gewoben wird und wie sich aus kleinen Handlungen große Dinge ergeben! Band 1 und 2, im Original "A Game of Thrones", ist eines der stärksten Epen überhaupt, von reiner Fantasy kann man kaum sprechen. Taucht ein in eine andere Welt zu einer anderen Zeit und spürt es selbst... der Winter naht!
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59 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Noch besser, als der erste Teil!, 17. Juli 2006
Von 
Doris K. (Hamm NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Das Erbe von Winterfell (Taschenbuch)
Erst der zweite Teil hat mich richtig in seinen Bann gezogen. Da im ersten Teil "Die Herren von Winterfell" die Personen detailliert beschrieben wurden, war das Buch zwar sehr gut, hat aber noch nicht den Spannungsbogen erreicht, wie Martin es in diesmal geschafft hat.

Die überraschenden Wendungen, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet hatte, haben der Geschichte einen gewissen Reiz verliehen. Vom Aufbau her hat sich bei diesem Buch nichts verändert und weiterhin behalten die Hauptpersonen ihre jeweils eigenen Kapitel, mit denen ich sehr gut zurecht kam. Auch merkte ich diesmal noch nicht sehr viel von der Fantasy, aber sie lässt sich doch schon erahnen. Den mittelalterlichen Stil hat Martin auch hier wieder gut mit eingearbeitet und sogar noch erweitert. Königshäuser, Schlachten, Banner, Politik sind die Hauptthemen. Die Personen, die mir schon sehr vertraut waren, besitzen jetzt noch mehr Tiefe und haben sich der Geschichte entsprechend sehr gut weiter entwickelt. Obwohl ich doch kritisieren muss, dass die 9-jährige Arya und ihr 7-jähriger Bruder Bran (die ich beide sehr liebgewonnen habe) nicht auf dem kindlichen Stand dieses Alters sind, sondern viel zu erwachsen wirken.

Was die Geschichte so spannend macht, ist, dass nicht einmal lieb gewonnene Personen unsterblich sind. Das lässt diese Geschichte real erscheinen. Daenerys Schicksal hat mich am meisten fasziniert, da sie ein ganz anderes Leben im Exil führt und auf mich am interessantesten gewirkt hat. Aber auch die anderen Personen haben mich wieder mit fiebern lassen und es war ein Genuss, dieses Buch zu lesen. Am Schluss werden alle Familien noch mal ausführlich beschrieben. Das war auch schon im ersten Teil so, trotzdem fand ich es auch diesmal wieder sehr nützlich, da ich so den Überblick nicht verliere. Genauso waren auch die Karten vom Norden und Süden wieder vorhanden. Absolut empfehlenswert!
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67 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Lied von Eis & Feuer 3+4 in einem Buch, 20. Juni 2004
Bei diesem Buch handelt es sich um eine Sammlerausgabe von George R.R. Martins "Lied von Eis und Feuer". FanPro bringt die Reihe als Hardcover nochmal in geringer Stückzahl heraus (1200 Stk.). Im ersten Band "Eisenthron" waren die ersten beiden Taschenbuchausgaben (Die Herren von Winterfell + Die Erben von Winterfell) vereint, so wie es im englischen Orginal auch ist. In diesem Band nun sind der dritte und vierte Teil (Der Thron der Sieben Königreiche + Die Saat des goldenen Löwen) vereint. Es ist eine schöne Ausgabe mit einer herausnehmbaren auffaltbaren Karte und einem Lesezeichen (wo die Herrscherhäuser der Welt drauf sind). Das erste Buch war in Blau gehalten, dieses Buch nun ist in Rot gehalten und hat als Bild wieder eine passende Szene aus der Geschichte vorne drauf, so wie es beim ersten Buch die Mauer aus dem Norden war.
Ausserdem wurde der Text etwas überarbeitet, aber nur so, dass Übersetzungsfehler ausgebügelt wurden. Zum Inhalt brauche ich denke ich nichts sagen. Wer die Serie kennt, wird sowieso restlos begeistert sein. Wer sie noch nicht kennt, der sollte diese Lücke umgehend schließen. Diese Serie gehört wirklich zu dem besten was man im Bereich Fantasy finden kann. Sie fängt zwar fast komplett ohne Magie, fremde Wesen und andere Fantasy-übliche Dinge an, aber im Laufe der Serie steigert sich das Maß an Magie etc. immer mehr. Ausserdem sind hier nicht nur Superhelden, die schlau, stark und schön (wie irgendwelche Übermenschen) sind unterwegs. Nein, eine der tragenden Rollen nimmt z.B. ein etwas kleinwüchsiger, mit einer Behinderung lebender Prinzenbruder ein, der sehr schön sarkastisch gehalten ist und gelegentlich etwas verbittert wirkt. Insgesamt sind die Charaktere wunderbar ausgestaltet und tief. Es ist ein wirklich episches Werk. Einziges Manko: es ist noch nicht abgeschlossen und der Autor lässt sich Zeit. Er hat sechs Bände (also 12 deutsche TB-Ausgaben, von denen 6 erschienen sind) angekündigt, aber nach Jahren des Wartens ist nun endlich der vierte Band im orginal erschienen.
Ich kann nur sagen, holt euch das Buch bevor es weg ist (und das wird es), denn es wird sicher einen gewissen Sammlerwert erlangen. Ich habe mir den ersten Band schon geleistet und bin sehr froh das ich mich nicht vom Preis habe abschrecken lassen.
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41 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der 2. Teil der Saga - erstklassige Fantasy!, 17. Dezember 2003
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das Erbe von Winterfell (Taschenbuch)
Zum Inhalt des Buches möchte nicht viel sagen, da in der Kurzbeschreibung genug Inhalt verraten wird, ich dem Autor nicht vorgreifen und dem Leser nicht den Spaß am Lesen nehmen will. Deshalb möchte ich dazu übergehen, warum man George Martins Fantasywerk im epischen Ausmaßen nicht verpassen sollte.
Was macht Martin so besonders? - Seine Charaktere! Sein Aufbau der Romane!
Martin unterteilt seine Kapitel nicht mit arabischen Ziffern, sondern tituliert diese mit den Namen der Hauptfiguren, wie Eddard, Tyrion, Jon, etc. Dadurch erzeugt er mehr leben. Geschildert jeweils aus deren Perspektiven gelingt es dem Leser einen unglaublichen Bezug zu den Charakteren herzustellen. Die Darstellung des Innenlebens ist komplex und äußerst differenziert. Martin malt seine Figuren nicht schwarz-weiß, sondern benutzt für jeden seiner Charaktere einen eigenen Pinselstrich und eine eigene Farbkombination. Leser werden jenen hassen und jenen lieben, doch fünfzig Seiten weiter kann diese Gefühlslage komplett umschlagen, da man immer mehr über die Charaktere erfährt. Deren Vergangenheit, deren Lebensgeschichte, Schicksale und Tragödien. Und man findet sich selbst dabei wieder, wie das Hoffen und Leiden für einzelne Figuren ein Ausmaß findet, wie es nur in der Realität sein kann. Dabei verfällt Martin nicht in Gefühlsduseleien. Neben Liebe und Verantwortung geht es um Hofintrigen, Verrat, Macht und Ehre. So kann Martin mitleidslos werden. Personen sterben, werden eiskalt hintergangen und ermordet, fallen Schlachten oder „Unfällen" zum Opfer.
Eine Reise in eine eigene Zeit und Welt beginnt. Man wird zwar einer Maße an Personen begegnen, die einen am Anfang etwas überrollt und einen eventuell zwingt, Notizen zu machen. Aber der Anhang hilft einem immer wieder Fuß zu fassen und irgendwann ist man Teil der Welt, kennt Westeros (hier spielt der Roman!), wie seine eigene Stadt und die Menschen wie seine Nachbarn, Arbeitskollegen oder Freunde.
Einige Leser werden anfangs die Fantasy-Elemente vermissen. Doch Martin lässt diese langsam einfließen. Langsam und mit Genuss. Immer wieder entstehen kleine und größere Geheimnisse, Cliffhanger, die einen dazu zwingen weiter zu lesen.
George Martin hat nicht nur ein Meisterwerk der Fantasy geschaffen, sondern der Literatur. Keine zuckersüße Heldensaga auf den ausgetretenen Pfaden der Fantasy, sondern ein außergewöhnliches Machwerk, das man nicht mehr aus der Hand legen kann und will. Ich möchte Martin nicht mit Tolkien oder Williams vergleichen, aber eines ist sicher: Martin hat etwas eigenständiges Erschaffen. Mehr als nur Fantasy - eine zweite Welt, in der man Freunde und Feinde gleichermaßen finden kann!
Anm.: Momentan sind 6 Bände in Deutschland/ 3 Bände im Original erschienen. 2004 sollen zwei weitere Originalbände folgen (Feast of Crows, A Dance wirh Dragons). Die ersten beiden Bände („Herren von Winterfell" und „Erbe von Winterfell") sind ein genialer Einstieg mit oben genannten Schwierigkeiten. In Band drei („Thron der sieben Königreiche") und vier („Saat des goldenen Löwen") zieht sich die Geschichte etwas (4 Sterne), da Martin mehr Informationen über die Vergangenheit der Personen und des Landes transferiert. Im Endeffekt kann man sich glücklich schätzen über diese Details, da man mehr mit der Welt verschmelzt. Teil 5 („Sturm der Schwerter") und 6 („Die Königin der Drachen") treiben den Leser dann in eine Gefühlsflut von ungeheurem Ausmaß, wobei speziell der sechste Teil das Beste ist, was ich bisher gelesen habe. (Mehr zu den Inhalten sind aus amazon-Kurzbeschreibungen zu entnehmen.) Kleiner Tipp: Nicht den Klappentext lesen, denn hier ist der komplette Romanteil zusammen gefasst. Sonst: Viel Spaß beim Genießen!
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Deutsche Umsetzung zum 2. Mal vermurkst?, 6. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich muß mich da schon wundern, wenn ich so die anderen Rezensionen lese. Ich kenne ja die erste Übersetzung selber nicht, wahrscheinlich sind mir die Bücher auch nie aufgefallen, weil diese "Groschenroman"-Covers so scheußlich waren. Umso verwunderlicher, daß die zweite Umsetzung für den deutschsprachigen Markt wieder danebengegangen ist. Zwar sind diesmal die Covers wirklich toll gestaltet (mir gefallen die Wappen mit den Sprüchen der einzelnen Häuser sehr, sehr gut) und das zweite Buch fühlt sich auch nicht mehr so unangenehm an wie das erste, aber dafür hat man die Übersetzung verhaut. Ich habe schon in der Schule gelernt, daß Eigennamen nicht übersetzt werden. Und bei der Charaktervielfalt in dieser Saga darf man sich dann auch nicht wundern, wenn neben komisch klingender Namen auch echte Fehler passieren, so heißt z.B. der in Buch 1 kurz erwähnte ManCe Rayder in Buch 2 nun plötzlich ManKe Rayder oder aus Jon Schnee wird in Buch 1 mal Jon Snow.
Echt schade, daß tut aber meiner Lesefreude keinen Abbruch, ärgerlicher finde ich da schon, daß zwischen den Erscheinungsdaten zweier Bücher (die ja im Englischen eines sind) mehrere Monate liegen (zumindest laut Planung), was mach' ich denn in der Zwischenzeit?Ich kann den dritten Teil jedenfalls kaum mehr erwarten, vielleicht steig' ich sogar noch um auf die alte Übersetzung, da gibt's dann aber den fünften Teil (bzw. den neunten und zehnten) nicht und englisch, naja, das wär schon hart...

Bis jetzt hat mich "Das Lied von Eis und Feuer" in den Bann gezogen wie kaum eine andere Fantasy-Saga, ja sogar wie kaum ein anderes Buch je zuvor. Obwohl für mich interessante Fantasy-Elemente wie andere Rassen, Magie oder große Schlachten wenig bis gar nicht vorhanden sind. Die tollen Charaktere (Tyrion Lennister ist einfach ein Geniestreich!) wecken ständig Emotionen in mir und lassen mich die Story hautnah miterleben. Ich will schon kaum mehr was anderes lesen, will nur mehr wissen, wie dieses Meisterwerk weitergeht!

Amazon, bitte, gebt mir einen sechsten Stern, nie hätte ich ihn mehr gebraucht!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekt, atmosphärisch dicht und packend erzählt, 27. April 2011
Von 
I. Peters - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Das Erbe von Winterfell und die Herren von Winterfell sind im amerikanischen Original ein einziges Buch, daher wirkt es in den deutschen Ausgaben natürlich so, als schließe das Erbe von Winterfell direkt an den ersten Teil an.
Im Großen und Ganzen kann ich mich nur all den positiven Meinungen anschließen, die man im Internet und in den Buchläden so findet.
Auch wenn ich mich mit den ersten 30 bis 40 Seiten etwas schwer getan habe, hat mich das Buch im Allgemeinen wieder unglaublich begeistert.
Immer wieder denke ich, dass der vorgegeben Pfad so und nicht anders verlaufen muss und Martin überrascht mich dann doch immer und immer wieder. Alles kommt immer ganz anders, als ich es vorhersehe und die Spannung bleibt so konstant erhalten.

Ich bin immer wieder fasziniert, welche Geheimnisse die verschiedenen Figuren in sich tragen. Manchmal habe ich das Gefühl regelrecht blind zu sein und denke mir im Nachhinein dann doch, dass nur dieser Weg äußerst logisch gewesen ist.
Außerdem wird man als Leser häufig ins kalte Wasser geworfen. Das Buch weiß Emotionen zu wecken in ihrer vollen Bandbreite. So oft war ich nahe an den Tränen und genauso oft musste ich zum Beispiel über Tyrions Äußerungen und Gedankengänge lachen.
Jede Figur ist so unglaublich einzigartig, dass ich es manchmal gar nicht fassen kann. Jeder Charakter ist in seinen Eigenschaften so facettenreich und spannend gestaltet, dass ich einerseits traurig bin, wenn ein POV mit einem dicken Cliffhangar endet, aber andererseits immer so gespannt auf das neue Kapitel bin, dass ich mich nahezu zwiegespalten fühle.

Auch die ganzen Gegenden und Orte sind fantastisch. Während des Lesens kann mich sich ihrem Bann nicht entziehen und nach der Lektüre wirkt die Atmosphäre der einzelnen Settings so glaubwürdig, dass man als Leser das Gefühl hat direkt dabei gewesen zu sein.

Auch die Gestaltung der neuen Auflage ist in ihrer Schlichtheit sehr ansprechend. Die Cover sind sehr ähnlich gestaltet und glänzen vor allem durch Farbgebung und einfachem Stil.

Das Erbe von Winterfell ist wie der erste Teil, unheimlich vielschichtig, emotional, tiefgründig, actiongeladen und gut durchmischt, dass ich einfach kaum negative Stellen finden kann. Das Buch ist in meinem Augen perfekt, so wie es ist.
Düster, atmosphärisch dicht und realistisch.

Volle Punktzahl.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Warum das Lied von Eis und Feuer nicht frauenfeindlich ist (jedenfalls nicht sehr), 8. Februar 2015
Den Büchern und der Serie des Liedes von Eis und Feuer wird immer wieder Frauenfeindlichkeit, Sexismus und Machotum vorgeworfen. Das ist mE ein falscher Vorwurf, da die Story im Gegensatz zu vielen anderen Fantasy-Büchern, Frauen offenbar ernst nimmt und weder nur als Stichwortgeberin noch als Sexobjekt ohne Persönlichkeit darstellt (Ich gebe zu, bei der Fernsehserie ist das Problem "Sexobjet" stärker ausgeprägt.
George R.R. Martin siedelt seine Saga in einer Zeit und gesellschaftlichen Entwicklungsstufe an, die etwas der Spätantike bzw. dem Frühmittelalter in Europa entspricht. Die ständische Gesellschaft ist geprägt davon, dass es wenig Kontakt unter den einzelnen Gemeinschaften wie Familien und Städten gibt, so dass man zur Versorgung in erster Linie auf sich und seine Familie, seinen Clan oder sein Gemeinwesen angewiesen ist. Da es keine durchgängigen staatlichen Sturkturen gibt, wird Macht in erster Linie durch Gewalt erkämpt und erhalten und eigenes Recht oder Gerechtigkeit durchzusetzen klappt nur mit Stärke. Damit ist Kraft und körperliche Stärke wichtig, so dass Männer in der Gesellschaft in den Vordergrund treten.
Aber Martin gibt allen Figuren, auch den Frauen einen eigenen Charakter mit auf den Weg. Die Frauen verfolgen entsprechend ihres Charakters und ihrer Persönlichkeit eigene Ziele aktiv und mit viel Verve, wie Catelyn Stark, Cersei Lennister oder Daenarys Sturmtocher beweisen. Sie treffen eigene Entscheidungen, setzen sie um und räumen dabei Hindernisse und Probleme mit einiger Energie und Entschiedenheit aus dem Weg. Und ihre Ziele sind nicht nur eine Zweierbeziehung mit Valentinstag-Geschenken. Sie haben politische und religiöse Ideen, die sie wie Melisandre oder Lysa durchsetzen wollen. Einige wollen Macht bekommen, andere Reichtum oder religiösen Einfluss. Einige, wie z.B. Igritte legen auf ihre persönliche Freiheit großen Wert und sind nicht bereit, diese aufzugeben. George R.R. Martin lässt Frauen die Möglichkeit als Ritter (Brienne von Tarth) oder Rebell zu kämpfen, Drachen aufzuziehen, Schiffe zu lenken, ihren Platz im Rat einzunehmen und Sklaven zu befreien, und genauso gut oder schlecht zu handeln wie die männlichen Kollegen. Manche sind stark und schlau und manche sind schwach, irre oder doof, aber sie sind jedenfalls keine Abziehbilder wie "Weise Alte" oder "Blonde Sexbombe". Übrigens gilt das auch für den Sex, bei dem die Frauen eine bemerkenswerte Eigenständigkeit entwickeln.
In der Fernsehserie gilt das letzte nur eingeschränkt, da ein bißchen Softporno den Zuschauerzahlen vermutlich gut tut. Deshalb gibt es dort eine Reihe von Sexszenen, die nur der Zurschaustellung sekundärer Geschlechtsmerkmale von gut gebauten, jungen Frauen dienen. Die könnten man sich wirklich sparen (Dank an Frau Kekilli, die das den Produzenten wohl auch erklärt hat).
Zu den teilweise sehr brutalen Vergewaltigungen vor allem im Rahmen von Plünderungen und Eroberungen von Burgen und Städten muss man sagen, dass sie jedenfalls in den Büchern als grausames Verbrechen dargestellt werden, für das es keine Rechtfertigung oder Verständnis gibt. Frauen werde gerade nicht als Objekt gesehen, mit dem mann machen kann, was er will. Weil Martin aber offenbar darstellen möchte, wie menschliches Verhalten und Anstand verloren gehen, stellt er auch entsprechende Mechanismen dar.
Insgesamt ist das Lied von Eis und Feuer viel weniger sexistisch als viele hoch literarische Romane der Gegenwart.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut gelungene Fortsetzung!, 28. Oktober 2012
Von 
Rum_Trauben_Nuss - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)   
Um es kurz zu machen: Wer mit dem ersten Band zufrieden war, wird von dem zweiten nicht enttäuscht sein. George R. R. Martin schafft es mühelos, auch in der ersten Fortsetzung den ungemein lebendigen Erzählstil aus dem 1. Teil beizubehalten. Ich hatte zuerst die TV-Serie gesehen (Band 02 entspricht in etwa der 2. Hälfte der 1. Staffel), kannte also die wesentlichen Entwicklungen bereits. Dennoch hat es wirklich unheimlich Spaß gemacht, mit einem gewissen zeitlichen Abstand über das Buch noch einmal in diese fantastisch gezeichnete Welt einzutauchen und die Geschehnisse nun erneut im Detail und mit all den in der Verfilmung schon alleine aus Zeitgründen nicht unterzubringenden Hintergrundinformationen nachzuerleben und die Zusammenhänge so noch besser zu verstehen.

Überhaupt - Buch und Verfilmung (als TV-Serie durch den US-Kabelsender HBO) schließen sich nicht aus, sondern ergänzen sich wirklich hervorragend!

Angenehm beim Buch auch wieder das große deutliche Schriftbild und die gute Qualität und Gestaltung des Einbandes. Die Eindeutschung mancher Namen und Orte stört meines Erachtens überhaupt nicht, dies wäre für mich nach wie vor kein Grund, zur vorherigen Auflage zu greifen. Was mir als Wenig-Leser auch sehr entgegenkommt, ist die Unterteilung in viele überschaubare und inhaltlich klar voneinander abgegrenzte Kapitel. Man kann jederzeit auch mal einige Tage pausieren und ist anschließend trotzdem sofort wieder mitten im Geschehen.

Zum Inhalt wurde hier ja schon viel geschrieben, so dass ich mich nicht wiederholen muss. Die Geschichte gewinnt bekanntlich zunehmend an Dynamik, die Zeichen stehen auf Konfrontation. Die Story bleibt also weiterhin höchst unterhaltsam und man darf gespannt sein, wie sich die verschiedenen Handlungsstränge weiter entwickeln.

Da es noch Jahre dauern wird, bis die TV-Serie den aktuellen Stand der Bücher eingeholt haben wird, führt an den Büchern generell eigentlich kein Weg vorbei. Der Band 03 wird daher in der nächsten Zeit mein treuer Begleiter sein. Die nächsten 576 Seiten warten darauf, verschlungen zu werden.

Der Winter naht ...

-> Klare Kaufempfehlung!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Lied von Eis und Feuer 2: Das Erbe von Winterfell, 10. August 2012
Der erbitterte Kampf um den eisernen Thron in Königsmund auf dem Kontinent Westeros geht weiter. Nachdem König Robert Baratheon im Norden auf Winterfell war um seinen alten Freund Eddard 'Ned' Stark als seine (rechte) Hand zu ernennen wird es für Ned in der Hauptstadt immer problematischer. Die Verschwörungen und Machtspiele spitzen sich immer weiter zu, der König wird auf einem Jagdausflug verwundet, Lord Stark entdeckt düstere Geheimnisse der Lannisters und sicher geglaubte Verbündete scheinen doch nicht so treu zu sein wie es den Anschein macht. Auch die Nachtwache mit dem Bastardsohn Lord Schnee wird mit ungeahnten Gefahren konfrontiert während sich bei den Dothraki auf dem Nachbarkontinent eine für Westeros gefährliche Entwicklung auftut.

George R. R. Martin knüpft im zweiten Teil des englischen Originals 'A Game of Thrones', im deutschen 'Das Erbe von Winterfell' natlos an die Geschehnisse des ersten Teils an, ist ja auch irgendwo logisch. Die Geschichte bleibt weiterhin absolut spannend und die sehr detaillierten Ereignisse und Konflikte zwischen den einzelnen Herrschaftsfamilien in Westeros, aber auch die Entwicklung von Daenerys Targaryen oder 'Lord' John Schnee sind äußerst mitreißend. Martin gelingt es bemerkenswert gut, mich immer wieder aufs neue mit unerwarteten Handlungsentwicklungen zu überraschen, was schlussendlich in einem absolut packenden Finale des ersten Romans gipfelt. Ich für meinen Teil kann es zumindest kaum erwarten, die nächsten Romane in die Hände zu bekommen. Die ersten beiden deutschen Romane hab ich geradezu verschlungen. Sie haben einen bleibenden sehr positiven Eindruck bei mir hinterlassen und George R. R. Martin zu einem meiner absoluten Lieblingsautoren gemacht. Wenn die weiteren Romane ebenfalls so spannend bleiben wird die Fantasy Saga 'Das Lied von Eis und Feuer' (engl. Original A Song of Ice and Fire) eine der besten Sagen aller Zeiten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle runde Charaktere mit sehr viel Entwicklung im zweiten Teil des Buches, 18. Juli 2012
Autoren scheinen heutzutage immer mehr dazu zu tendieren mehrbändige Romanreihen zu schreiben und nicht mehr nur einbändige Bücher. Das Problem bei diesen mehrbändigen Reihen ist die Wartezeit zwischen den Erscheinungsterminen, insbesondere dann, wenn sich der Autor mehrere Jahre Zeit lässt für den Folgeband. In Deutschland gibt es für die Verlage eine simple Lösung für das Problem, sie teilen einen dicken englischen Roman in zwei deutsche Romane auf und können so zumindest etwas an Zeit überbrücken. Nach einer Weile klappt auch das nicht mehr und es hilft nur noch eine neue Ausgabe, insbesondere, wenn die Buchreihe gerade eine eigene Fernsehserie bekommen hat.

In diesem Fall hat Blanvalet mit der Neuauflage von George R.R. Martins Das Lied von Eis und Feuer-Reihe, nachdem die darauf basierende Fernsehserie, Game of Thrones, in Amerika anlief, genau richtig reagiert. Die Verkaufszahlen stimmen und die Wartezeit auf die Folgebände werden deutlich verkürzt, den passend zu den Neuauflagen erschien in Amerika auch der nächste Band der Reihe und die Übersetzungen laufen auf Hochtouren. Wie sind derweil beim zweiten Band der Reihe, zumindest dem zweiten Band der deutschen Übersetzung, angekommen. 'Das Erbe von Winterfell' setzt dabei, wenig überraschend, ist es ja der zweite Teil des ersten englischen Bandes, die Geschichte des ersten Bands fort. Lord Eddard Stark ist wieder die Hand des Königs und nach wie vor in Königsmund, Tyrion Lennister immer noch gefangen, Daenerys Targaryen immer noch bei ihrem Khal Drogo und über allem schwebt der Duft eines kommenden Krieges in der Luft. Für die meisten Bewohner Westeros' wird sich in diesem Band nicht viel ändern, für die Häuser und deren Armeen, wird dieser Band die Ausgangslage für alle anderen Bücher der Reihe schaffen. Neben der eigentlichen Geschichte findet sich zum Abschluss ein weiteres Mal der Anhang, mit den Informationen zu den Häusern, den Charakteren und ihre Zugehörigkeit, ein Blick hinein lohnt sich vor, während und nach dem Lesen.

Mehrere Dinge geschehen wieder gleichzeitig. Zum Einen gelingt es Tyrion Lennister aus der Geiselhaft zu entkommen und sich mit neuen Freunden bis zum Heer seines Vaters durchzukämpfen, welches sich auf den Weg gemacht hatte, ihn zu befreien. Gleichzeitig muss Ned Stark in Königsmund für den König in dessen Abwesenheit einige Entscheidungen treffen, die zwar ehrenhaft sind, aber nicht gerade den Sieg im Spiel der Throne, den Intrigen bei Hofe, bringen werden. Ein gelüftetes Geheimnis bringt dann Dinge ins Rollen, die Ned mit seinem Schwert nicht mehr aufhalten kann und mit der Rückkehr des Königs ändert sich dann alles, für ihn und seine Familie und für Westeros und für die Starks bedeutet der Verlust der Geisel Tyrion plötzlich noch mehr als vorher. Währenddessen beginnt für die schwangere Daenerys ein neues Leben an der Seite ihres Khal, den sie von Tag zu Tag mehr liebt und der für sie, nachdem das Attentat auf ihr Leben misslingt, über das große Meer reiten will, um ihr ihren Thron wieder zu beschaffen. Doch auch für sie kommt alles anders als erhofft und es stellt sich immer mehr heraus, dass es die alten und die neuen Götter nicht gut mit denen meinen, die Gutes tun wollen. Daneben werden natürlich auch andere Geschichten weiter erzählt und die Welt weiter mit Leben gefüllt.

Abermals kann man kaum etwas bemängeln. Tolle runde Charaktere mit sehr viel Entwicklung im zweiten Teil des Buches, eine spannende Geschichte mit vielen tollen Schauplätzen und noch tolleren Ereignissen. Da fällt einem irgendwann gar nicht mehr so stark auf, dass die Eigennamen und Städtenamen teilweise nicht ganz optimal übersetzt wurden, beziehungsweise, dass sie überhaupt übersetzt wurden. Schon während des Lesens des Buches fällt auf, dass einzelne Entscheidungen definitiv zu einem schlechten Ende führen werden und wenn dann genau das eintrifft, dann denkt man zwangsläufig an den Aufbau des Dramas, denn genau so scheinen die Romane gestrickt zu sein. Von der Exposition über die Peripetie bis zur Katastrophe nach dem retardierenden Moment, all diese Punkte und dazu die Zwischenschritte lassen sich in Martins Werk wiederfinden und es ist kein Wunder, dass sich der Stoff so gut als Fernsehserie umsetzen lässt. Shakespeare hat es damit ja auch einige Jahrhunderte lang geschafft auf Bühnen aufgeführt zu werden. Für Das Lied von Eis und Feuer bedeutet das auf alle Fälle noch jede Menge interessante Verwicklungen, viele Höhepunkte und viele Katastrophen, denn es gab viele Expositionen und noch nicht einmal halb so viele Peripetien. Man darf also gespannt sein.

Fazit:
George R. R. Martins Das Lied von Eis und Feuer 'Das Erbe von Winterfell' ist der zweite Teil der Übersetzung des ersten englischen Bandes zur Reihe und erzählt die Geschichte, die im ersten Band ihren Lauf nahm weiter und führt sie, zumindest für einige Figuren, zu einem traurigen Ende fort. Dabei sind es neben den runden Charakteren vor allen Dingen die Welt und die dramatischen Ereignisse, die das Werk zu etwas Besonderem machen. Das Buch macht Lust auf mehr und der Nachfolgeband wartet bereits.

Rezension © 2012 by Martin Wagner für BookOla.de
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Das Erbe von Winterfell
Das Erbe von Winterfell von George R. R. Martin (Taschenbuch - 1. April 1998)
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