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84 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Auftakt eines umfangreichen Zyklus
Terry Goodkind gleich auf der Außenseite des Buchdeckels (!), noch dazu im obersten Drittel, als "wahren Erben J.R.R. Tolkiens" anzupreisen ist meiner Ansicht nach eine höchst unglückliche Entscheidung. Sicherlich können durch eine solche Ansage Leser gewonnen werden, aber demgegenüber dürfte es auch sehr viele geben, bei denen aufgrund...
Veröffentlicht am 27. Dezember 2009 von Stefan T.

versus
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Band 1 bis 11
Nachdem ich Band 1 gelesen hatte, wurden mir leider sofort alle restlichen 10 Bände geschenkt. Band 1 bis einschließlich 4 fand ich sehr gut. Band 5 bis 6 mittelmäßig und Band 7 ff. hätte sich der Autor sparen können. Spätestens ab Band 7 gibt es zu viele Wiederholungen was vorher passiert ist, die Story wird zunehmend lahm und lahmer...
Vor 18 Monaten von Mephisto veröffentlicht


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84 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Auftakt eines umfangreichen Zyklus, 27. Dezember 2009
Von 
Stefan T. (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Terry Goodkind gleich auf der Außenseite des Buchdeckels (!), noch dazu im obersten Drittel, als "wahren Erben J.R.R. Tolkiens" anzupreisen ist meiner Ansicht nach eine höchst unglückliche Entscheidung. Sicherlich können durch eine solche Ansage Leser gewonnen werden, aber demgegenüber dürfte es auch sehr viele geben, bei denen aufgrund derart plakativer Vergleiche alle Alarmglocken schrillen. Nach der Lektüre des ersten Bandes von Goodkinds großer Saga kann man jedenfalls konstatieren: die Genialität eines Tolkien erreicht sein angeblicher Erbe bei weitem nicht, durchgängig schlecht ist sein Zyklus deshalb aber auch nicht geworden.

Trotz des Umfanges von knapp über 1.000 Seiten, den die aktuelle Blanvalet-Ausgabe von Band 1 bietet, liest sich "Das erste Gesetz der Magie" erstaunlich schnell. Das liegt vorwiegend in der einfachen, lockeren und immer leicht verständlichen Schreibweise des Autors begründet, die ein wenig zu zeitgemäß anmutet - rein stilistisch steht er dem großen Vorbild tatsächlich um Einiges nach, was aber nichts per se Schlechtes ist. Die Geschichte selbst und die Figuren, die darin vorkommen sind zum Teil innovativ, zum Teil ein Konglomerat aus Romanen anderer Schriftsteller. Das wirkt sich meiner Ansicht nach aber nicht störend aus, im Gegenteil, die Vorstellung der Figuren wird dadurch erleichtert, abgesehen davon, dass wirkliche Innovationen im Fantasy-Bereich so oder so Mangelware sind. Die Handlung ist eine konventionelle, nichtsdestotrotz sehr spannende Abenteuergeschichte von der Rettung der Welt, angereichert mit einigen neuartigen Elementen; in diesem Bereich ist tatsächlich alles bestens und Fans klassischer Fantasy werden sich - nach Gewöhnung an die angelsächsischen Namen - sofort heimisch fühlen. Das Ganze ist sehr kurzweilig und durch geschickte Wendungen und Kapitelteilungen ist es zeitweise unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen.

Abzüge muss es aber dennoch geben. Vor allem zwei Dinge störten mich beim Lesen und gaben immer wieder zu Kopfschütteln ob des beinahe fahrlässigen Tolkien-Vergleichs Anlass: zum einen handelt es sich bei der Welt, in der die Geschichte spielt, um ein Land unter dem man sich kaum etwas vorstellen kann. "Der Herr der Ringe" liest sich, als ob er in einer tatsächlich existierenden Welt spielen würde. Ständig hat man das Gefühl großer Tiefe und liest zwischen den Zeilen die reichhaltige Geschichte von Mittelerde heraus. Im "Schwert der Wahrheit" ist das lediglich in Ansätzen zu finden. Schade, die Idee des dreigeteilten Landes gefällt wirklich gut, hier wäre etwas mehr Feintuning höchst angebracht gewesen. Auch eine detailliertere Karte hätte zu mehr Profil beitragen können. Wesentlich schlimmer ist allerdings der zweite Störfaktor: die Charaktere, allen voran der Held, sind - zumindest bis über die Hälfte des Werkes hinaus - alles andere als ausgefeilt und können einem das Lesevergnügen bereits auf den ersten 300 Seiten verleiden. Um es deutlich zu sagen: bis auf Kahlan und den herrlich wahnsinnigen, verschlagenen und bösen Darken Rahl (über den man allerdings viel zu wenig erfährt) gibt es aus meiner Sicht keine überzeugende Figur. Ausgerechnet der Held Richard gefällt mir dabei am wenigsten. Er ist so ehrlich und rechtschaffen, dass es bisweilen wehtut, zeigt aber dennoch Züge von Arroganz und Jähzorn (was ja grundsätzlich durchaus in Ordnung wäre), ohne dabei auch nur ansatzweise sympathisch zu wirken. Problematisch auch, dass er sich innerhalb kürzester Zeit vom naiven Waldläufer, der Touristen durch die Gegend führt, in einen abgebrühten Haudegen verwandelt, der sich über nichts wundert und die Lösung aller Probleme mühelos aus dem Hut zaubert. Natürlich ist eine solche Entwicklung für diese Art von Geschichte erwünscht, es gelingt dem Autor nur nicht ganz, sie glaubwürdig umzusetzen. Wenn man allerdings die Hälfte des Buches geschafft hat, bessert sich diese Situation zum Glück und die Lektüre wird zu einem echten Vergnügen. Leider ist der Schluss ab den letzten 100 Seiten sehr vorhersehbar, spannend ist es aber trotzdem.

Für eine weitere Sache, die erwähnt werden sollte kann Terry Goodkind nichts: prinzipiell ist die Idee, den Zyklus im Original-Zustand herauszugeben natürlich zu begrüßen (die gesplitteten deutschen Ausgaben waren ziemlich fragwürdig und haben wohl auch zu vielen schlechten Bewertungen des Zyklus geführt). Andererseits stellt sich die Frage, wieso die aktuelle Auflage nicht neu korrigiert und verbessert wurde. Eine Anpassung an die neue Rechtschreibung wäre ebenfalls wünschenswert gewesen. Und zuguterletzt hätte man mit dem Übersetzungs-Wirrwarr aufräumen können, das vor allem am Beginn von Band 1 herrscht: mal wird der Wald "Forest" dann wieder "Wald" genannt, ähnlich ist es bei "Lake" und "See" und bei den Ortsbezeichnungen ("Kernland" vs. "Southaven" usw.).

Im Endeffekt überwiegt aber trotz dieser Kritikpunkte das Positive. Anders ist auch nicht zu erklären, dass mir die 1.000 Seiten zu keinem Zeitpunkt Mühe gemacht haben und ich nie versucht war, die Lektüre abzubrechen (lediglich zur Mitte hin gibt es kleinere Längen, die aber schnell überwunden sind). Im Gegenteil, mit zunehmender Länge des Werkes wurde der Zwang, es zu bewältigen immer größer - immer ein gutes Zeichen. Eine Bewertung von 4 Sternen halte ich daher für gerade noch gerechtfertigt. Schade, dass das Bewertungssystem von Amazon nicht ein wenig mehr Spielraum lässt...

Die Bewertung der Einzelbücher der Saga sieht für mich folgendermaßen aus (immer in Relation der Gesamtwertung!):

"Das erste Gesetz der Magie": ****
"Das Schwert der Wahrheit 2: Die Schwestern des Lichts": ***
"Das Schwert der Wahrheit 3: Die Günstlinge der Unterwelt": *****
"Das Schwert der Wahrheit 4: Der Tempel der vier Winde": **
"Das Schwert der Wahrheit 5: Die Seele des Feuers": *
"Das Schwert der Wahrheit 6: Schwester der Finsternis": ****
"Das Schwert der Wahrheit 7: Die Säulen der Schöpfung": ****
"Das Schwert der Wahrheit 8: Das Reich des dunklen Herrschers": **
"Das Schwert der Wahrheit 9: Die Magie der Erinnerung": ***
"Das Schwert der Wahrheit 10: Am Ende der Welten": ****
"Schwert der Wahrheit 11: Konfessor": ***

"Das Schwert der Wahrheit" gesamt: **

------

An dieser Stelle ist es vielleicht hilfreich, ein paar Worte zum Zyklus als Ganzes zu schreiben, dessen Lektüre man sich aufgrund seines großen Umfanges (um die 10.000 Seiten!) gut überlegen sollte.

Insgesamt schafft es Terry Goodkind meiner Ansicht nach nicht, die wirklich gigantische Seitenzahl mit ausreichend Inhalt zu füllen. Leider bekommt man, im Gegenteil, bei nahezu sämtlichen Bänden das Gefühl, dass der Autor nach Seitenzahl bezahlt wurde. Dieser Eindruck entsteht durch langwierige und umständliche Dialoge, die oft völlig unverständlich sind bzw. kaum etwas zur eigentlichen Handlung beitragen. Hinzu kommen langatmige Passagen, die zum einen in jedem (!) Band bereits Gesagtes und Geschehenes ausführlichst wiederholen und zum anderen uninteressante, langweilige Landschaftsbeschreibungen bieten. Diese Dinge stellen - aus der Retrospektive betrachtet - höchst merkwürdige Unterbrechungen im Lesefluss dar und wollen einfach nicht zu den schnellen und flüssig lesbaren Abschnitten passen.

Inhaltlich kann man drei Dinge kritisieren: erstens hat die im Endeffekt recht brauchbare Hintergrundgeschichte den Haken, dass man ihr bisweilen kaum folgen kann. Die Schlussfolgerungen, die die Figuren ziehen, mögen ihnen oft klar sein, allein schafft der Autor es selten, auch beim Leser den Aha-Effekt zu erzielen, den er seinen Charakteren in den Mund legt. Daraus ergibt sich, dass die Handlung in der Rückschau für eine so große Seitenanzahl recht dünn wirkt. Zweitens zeigt sich vor allem ab der Mitte des Zyklus eine verstärkte Neigung des Autors, (zumindest) fragwürdige Thesen und Moralvorstellungen anzuführen. Wobei "anzuführen" wohl das falsche Wort ist, "predigen" ist zutreffender. Manche mag das nicht stören, bei mir hinterließen einige Aussagen allerdings einen schalen Beigeschmack, vor allem, da aus sie aus irgendeinem Grund nicht aus dem Mund der Charaktere, sondern aus dem des Autors selbst zu kommen scheinen. Der dritte Negativ-Faktor ist gleichzeitig der Bedeutendste: an vielen Stellen schafft es Goodkind nicht, seine zeitweise unüberschaubaren Handlungsstränge zu einem gelungenen Abschluss zu bringen. Es wirkt bisweilen, als ob ihm einfach die Ideen ausgegangen wären. Gelöst wird dieses Problem mit einer gewissen "Deus-Ex-Machina"-Haltung: die Charaktere zaubern dabei die unwahrscheinlichsten Lösungen aus dem Hut und unvorstellbare Geistesblitze lassen Sie vorher Unverständliches plötzlich kombinieren. Vor allem die Ausweichmöglichkeit der Prophezeiungen hat es dem Autor angetan, wirkt aber oft völlig an den Haaren herbeigezogen und scheint nur dem Zweck zu dienen, einige der zahlreichen Logiklöcher und merkwürdigen Verhaltensweisen zu tarnen. Da fallen Dinge wie ungelöste Handlungsfäden und eine teilweise viel zu "moderne" Ausdrucksweise kaum noch ins Gewicht.

Auf der Habenseite stehen einige für das Fantasy-Genre durchaus neuartige Ideen und eine - abseits aller Zerfahrenheit - reizvolle Geschichte. Wichtiger ist aber, dass Terry Goodkind durchaus in der Lage ist, Spannung zu erzeugen und Probleme auf angemessene Art zu lösen - schade, dass er das nicht dauerhaft schafft.

Alles in allem muss man konstatieren, dass diese umfangreiche Saga für mich nicht über zwei Sterne hinauskommen kann. Die genannten Mängel könnten bei vielen Lesern, die sich nach atmosphärischer Dichte und/oder flüssigem Erzählstil sehnen oder die aufgrund des Umfanges eine gewisse Komplexität erwarten, dazu führen, dass nach Abschluss von Band 11 ein großes Fragezeichen stehenbleibt. Das Wort "Zeitverschwendung" möchte ich eigentlich nicht in den Mund nehmen, aber es ist tatsächlich so, das weit über ein Drittel des gesamten Zyklus' einfach nichts Lesenswertes bietet - mir ist das einfach zu wenig. Dessen sollte man sich gewahr sein, bevor man der Serie einige Monate seiner Zeit und insgesamt über 100 Euro seines Geldes opfert.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Band 1 bis 11, 1. Dezember 2010
Nachdem ich Band 1 gelesen hatte, wurden mir leider sofort alle restlichen 10 Bände geschenkt. Band 1 bis einschließlich 4 fand ich sehr gut. Band 5 bis 6 mittelmäßig und Band 7 ff. hätte sich der Autor sparen können. Spätestens ab Band 7 gibt es zu viele Wiederholungen was vorher passiert ist, die Story wird zunehmend lahm und lahmer und die Hauptfigur Richard nervt nur noch. Ab Band 5 oder 6 hätte der Autor damit aufhören können, dass seine Hauptfigur angeblich immer noch nicht weiß, wie mächtig er ist und wie er seine Macht gebrauchen kann. Gute Figuren werden gestrichen und tauchen nicht mehr auf und werden durch langweilige "Randfiguren", denen zum Teil ein ganzer Band gewidmet ist, ersetzt. Die in den ersten Bänden vorhandene ausgeprägte Darstellung von Gewalt, die aber bei einer Geschichte wie dieser über Gut und Böse sowie Krieg sinnig und gut dargestellt ist bzw. war und meiner Meinung nach nicht fehlen sollte, entfällt zunehmend vollständig. Es dreht sich im Ergebnis nur noch um die Liebe und das Zueinanderfinden von Richard und Kahlan mit ein paar harmlosen Hindernissen. Allen Bänden gemeinsam ist, dass das sogenannte große Finale eines jeden Buches innerhalb weniger Seiten abgehandelt wird, so auch im letzten Band das finale Ende.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Licht und Schatten, 3. Juli 2009
Dieses Buch war ein Gelegenheitskauf von mir, als ich in einer Buchhandlung nach neuem Lesestoff stöberte. Nachdem ich den über 1000 Seiten schweren Wälzer jetzt durch habe, kann ich mein Leseerlebnis nur als durchwachsen beschreiben.
Handlung:
Der Zauberer Darken Rahl strebt nach der absoluten Weltherrschaft (was sonst?), ihm fehlt nur noch ein Kästchen der Ordnung, um dieses Ziel zu erreichen. Als der junge Richard Cypher der aus den Midlands geflohenen Kahlan das Leben rettet, wird er in ihren Konflikt mit Darken Rahl verwickelt. Zum Sucher ernannt und mit dem Schwert der Wahrheit ausgestattet, macht er sich mit Kahlan und Freunden daran, Darken Rahls Machenschaften zu vereiteln.
Kritik:
Der Action-Anteil in "Das erste Gesetz der Magie" ist relativ niedrig, was jedoch für sich keinen Nachteil bedeutet. Goodkind geht es vorrangig um ethisch-philosophische Fragen, denen er in Gesprächen zwischen den Hauptcharakteren auf den Grund geht. So erklärt der Magier Zedd seinem Freund Richard, dass auch die "Bösen" Gründe für ihr Handeln haben und glauben, moralisch im Recht zu sein. Dies hebt sich wohltuend vom Großteil der Fantasy-Literatur ab, in der die Bösen so richtig böse sind und sich selbst daran erfreuen.
So weit, so gut. Doch Terry Goodkind kann in der Gestaltung seiner Charaktere den eigenen Ansprüchen nicht gerecht werden. Die Guten sind eindeutig gut, und die Bösen wie Darken Rahl und sein Handlanger Demmin quälen mit perversem Vergnügen andere Menschen und vergehen sich sogar an Kindern. Nur die Foltermeisterin Denna bekommt eine differenziertere Darstellung, gelingt es Goodkind doch, ihr scheinbar sadistisches Handeln durch ihre gebrochene Persönlichkeit plausibel zu machen.
Andererseits greift Goodkind stellenweise sehr tief in die Klischee-Kiste. Es gibt hier einen jungen Held, der nichts von seiner Herkunft und Bestimmung ahnt, einen alten Zauberer, der über diesen Helden wacht, eine Kreatur, die durch den Besitz eines Gegenstands in den Wahnsinn getrieben wurde und noch einige Figuren mehr, die stark an Charaktere aus "Star Wars" oder "Der Herr der Ringe" erinnern.
Auch stellt sich nur selten "Fantasy-Atmosphäre" ein, es gibt weder Elfen noch Zwerge und auch nur wenige Kreaturen, die für ein bisschen Exotik sorgen könnten.
Generell ist der Schreibstil bisweilen etwas ausufernd, aber trotzdem ist die Geschichte nicht unspannend zu lesen. Die Folterszenen sind in der Tat sehr ausführlich und in drastischer Wortwahl beschrieben, weshalb die Lektüre auch nicht für Kinder geeignet ist.
Fazit: Für Viel-Leser lohnt sich die Anschaffung, denn interessant ist Goodkinds Ansatz allemal. Gelegenheits-Leser sollten zu Lektüre greifen, die leichter verdaulich ist.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen kein Buch mit Niveau, 17. Januar 2011
Ich habe noch nie bei einem Buch so oft genervt mit den Augen rollen müssen wie bei diesem. Auf manchen Seiten steht dreimal dieselbe Aussage in genau derselben Formulierung. Viele Stellen klingen, als wären sie von einem Kind geschrieben worden, vor allem die Gedanken der Hauptcharaktere sind oftmals überzogen naiv und kitschig.
Die Geschichte an sich würde sich eigentlich geradlinig durchlesen lassen, deshalb ist es wirklich schade, dass sich derartig nervige Passagen durch das Buch ziehen die einem die Lust am Lesen vermiesen.
Mit Tolkien leider überhaupt nicht vergleichbar - obwohl der Vergleich auf dem Klappentext gezogen wird.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vielleicht im Original, 4. Oktober 2009
Hab mir das Buch für den Urlaub gekauft, bin aber nicht sonderlich überzeugt davon!
Die Geschichte ist zwar an für sich interessant, jedoch teilweise ziemlich vorhersehbar und dadurch langweilig!
Die Personen wirken teilweise wie aus einem sehr schlechten Fantasyfilm, jedes Klischee wir abgefertigt!
Am schlimmsten fand ich die verwendete Sprache, Floskeln, etc. wahrscheinlich im Orginal besser und durch die Übersetzung verhunzt!

Positiv ist dass sich das Buch leicht und mit wenig Konzentration lesen, auf zuviel drumherum wird verzichtet, was Beschreibungen angeht ebenso wie das unnötige erschweren des Buches durch eigens erfundene Wörter, Sprachen,etc. (was ja beim HdR manchmal abschreckend wirkt)!Für weniger lesefreudige daher durchaus empfehlenswert, wer es anspruchsvoller mag sollte sich meiner Meinung nach woanders umsehen!

An für sich ein netter Fantasyroman, jedoch gibt es weit bessere und der Autor ist KEINESFALLS auf eine Ebene mit Tolkien zu stellen!
Ich werde die weiteren Teile ebenfalls lesen, rein aus Interesse, das erste Buch ist allerdings als eigenständiger Roman sinnvoll!
Eine weitere Fortsetzung macht es meiner Meinung nach nicht besser!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Und 1000 Seiten später, 21. Januar 2011
Im Oktober letzten Jahres habe ich mir in der Buchhandlung "Das Schwert der Wahrheit" gekauft, denn ich wollte mal wieder eine episch lange Serie lesen, die mich Monate beschäftigt. Und da in der Buchhandlung gleich fast alle Bände vorhanden waren, war absehbar, dass diese Buchreihe einige Zeit in Anspruch nehmen würde. Nach nun drei Monaten und 1000 gelesen Seiten bin ich mir aber nicht mehr sicher, ob ich das weiter lesen möchte. Die Handlung des ersten Buches ist hier sicherlich oft genug beschrieben worden, deswegen möchte ich das nicht noch einmal wiederholen.

Gleich zu Beginn des Buches ist mir aufgefallen, dass der Stil irgendwie recht "einfach" wirkt. Man kann den Gedanken und Motivationen der Charaktere kaum folgen, da trifft der Waldläufer Richard Cypher im Wald eine junge Frau, die von Feinden verfolgt wird. Das Fantasy-Klischee muss natürlich bedient werden und der junge Mann rettet die junge Frau. Das ist die Basis dessen, was die beiden danach immer als Freundschaft bezeichnen und aus dem Liebe wird. Irgendwie war es für mich als Leser nicht plausibel, warum diese beiden Personen nun auf einmal die dicksten Freunde sein müssen. Derart merkwürdiges Verhalten legen fast alle Charaktere des Buches an den Tag. Personen die zu Beginn interessant wirkten, werden leider meist nicht weiter verfolgt, zum Beispiel Adie. Die Schurken und Bösen des Buches sind zudem sehr eindimensional, ihr Verhalten aber kaum weniger schlüssig. Der Besuch bei der Hexe Shota liest sich jedenfalls in meinen Augen komisch, sie ist weder böse noch gut, eigentlich sind das mehr oder weniger unnütz vollgeschriebene Seiten. Charaktere die durchaus Potenzial haben, wie z.B. Brophy, werden leider dann an Nebenschauplätzen und für den Effekt geopfert.

Hinzu kommt, dass Goodkind die Welt kaum ausgearbeitet hat. Die Ebene der Schlammmenschen kann ich mir noch halbwegs vorstellen, die Reise danach verkommt aber zu schlichtem Hinspringen zum Ort des Geschehens. Die Reise von den Schlammenschen zu Shota benötigt zwar einige Zeit, beim lesen kommt es einem aber so vor, als wäre man innerhalb von zwei Tagen dort. Von dort aus geht es wieder nach Tamerang und dann zum Palast des Volkes. Offenbar sind Westland und D'Hara keine besonders großen Länder. Etwas konstruiert wirkt das beispielsweise bei der Szene, in der Richard verflucht wird. Die Gruppe flieht aus Tamerang, dann wird der Fluch festgestellt und die Lösung für den Fluch liegt natürlich nur einen Tagesritt entfernt. Wirklich durch große Angst getrieben scheint die Flucht nicht gewesen zu sein, wenn man quasi noch im Einflussbereich Tamerangs bleibt. So geht es jedenfalls im ganzen Buch, was ja nicht grundsätzlich falsch ist, aber es hat dafür gesorgt, dass ich meist nach einem Kapitel aufgehört habe zu lesen. Irgendwoher muss die lange Lesezeit ja auch herkommen.

Einige Szenen gegen Ende (Stichwort Folter) empfand ich auch als etwas merkwürdig. Die Mord-Sith an sich mögen ja interessante Charaktere sein, so merkwürdig wie sich diese Folterei liest, Denna ist durchaus ein interessanter Charakter, denn man hätte aufheben sollen. Stattdessen zieht sich diese Folter-Szene über einige Dutzend Seiten und bringt zumindest in diesem Moment nicht viel an Inhalt und Erklärung (soll später kommen). Am Ende bleibt ein unsicheres Gefühl, ob ich nun Band 2 kaufen soll, oder lieber etwas anderes Lesen soll...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Vergleich mit Tolkien nicht der erste Reinfall, 15. Juni 2011
Als eingefleischter Fantasy-Fan auf der Suche nach neuem Lesestoff habe ich mich - insbesondere nach so vielen positiven Rezensionen und dem wahrhaft sehr mutigen Vergleich des Verlages des Autors "als wahren Erben J.R.R. Tolkiens" - für diesen ersten Band der Saga entschieden. Und mich nach Erhalt des Buches gleich mit Verve darauf gestürzt.

Nach den ersten paar hundert Seiten bin ich jedoch schwer enttäuscht.
Nicht nur, dass der Vergleich mit Tolkien & Co. sehr weit hergeholt ist - auch die oft holprige Schreibweise (was auch ev. an der Qualität der Übersetzung liegen mag), die entweder sehr prototypisch gezeichneten oder einfach gar nicht in ihren Handlungen nachvollziehbaren Charaktere, unsinnige, anscheinend allein der Seitenfüllung und Unterhaltung dienenden Zwischenszenen und Handlungen, und die entweder zwischen martialisch oder ständigem Umarmen und tränenerfüllten Sprechen schwankenden Menschen, das macht alles sehr unglaubwürdig.
Fantasy an sich ist ja "Fantasie", etwas dass man sich vorstellt/träumt/erliest, aber genau deswegen muss sie umso glaubwürdiger gezeichnet werden. Die simple Darstellung vom bösen Zauberer, dem guten Zauberer, dem dämlichen Volk, der heroischen, unglaublich schönen Heldin und dem plötzlich in die Geschehnisse gezogenen Helden, der auf einmal ganz tolle Fähigkeiten besitzt, machen die Geschichte nicht gerade glaubwürdig. Alles wirkt wie ein Konglomerat aus Geschichten, die man irgendwo irgendwann schon einmal gelesen hat.

Insbesondere wenn man schon die großen Geschichten von Tad Williams, Robert Jordan, Steven Erikson oder George R. R. Martin gelesen hat - die Fantasy-Sagen mit großer Klasse geschrieben haben - wirkt das alles wie ein etwas hilfloser Abklatsch.

Ich will nicht alles schlecht machen - die Geschichte dahinter, die man schon früh erahnt, ist großartig, sie ist neu, gut gezeichnet und hat Potential. Genau deswegen werde ich das Buch auch unbedingt zu Ende lesen. Aber die Art zu Schreiben ist m.E. eher mittelklassig, und reißt kaum vom Hocker. Für das zweite Buch wird die Überzeugung kaum reichen.
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53 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rezension zur kompletten Serie, 12. September 2007
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Ich beziehe mich hier nicht nur auf diesen ersten Band, sondern auf die deutschen Bände 1 - 8 und möchte deutlich differenzieren.
(Achtung: Die 8 englischen Originalbücher sind vom deutschen Verlag in 16 deutsche Bücher geteilt worden.)

Dieser Epos ist in vielerlei Hinsicht vergleichbar mit Tad Williams "Drachenbeinthron-Saga". Sollte der Inhalt in zwei Sätzen zusammen gefasst werden, ginge es um ein junges Liebespaar das in einer mittelalterlichen Fantasyumgebung die Welt rettet. Natürlich mit viel Herz-Schmerz zwischen den beiden Hauptcharakteren, zig dramatischen Trennungen der beiden, viele neue Freunde lernen sie kennen, etc..

Die ersten zwei Bände sind sehr zu empfehlen. Wirklich toll und einfallsreich werden die verschiedenen Charaktere in den diversen Handlungsräumen beschrieben. In den folgenden Bänden (derzeit 16) geht das Storyniveau jedoch permanent bergab.

Im Zentrum stehen bei distanzierter Betrachtung die ca. 20-30 Akteure und 2 Hauptcharaktere (ein junges Liebespaar). Viele werden vielschichtig und abwechslungsreich beschrieben. Manche wirken durchaus glaubhaft und haben ihre lustigen Eigenheiten, etc.
Die Hauptstärke der bisher nicht abgeschlossenen Reihe liegt in der Gedanken- und Persönlichkeitsbeschreibung der beiden Hauptcharaktere. Diese kommen sehr gut rüber, sind einigermaßen glaubhaft und entstammen deren jeweiliger Lebensgeschichte.

Entwicklung der Story: Im laufe der Bände geht es dem Autor mehr und mehr darum seine Weltanschauung in die Denkmuster der zwei Hauptdarsteller zu legen. Und das kommt leider teilweise recht plump rüber, da sich der Leser mit den Gedanken und Entscheidungen der Hauptcharaktere oft nicht mehr identifizieren kann, während der Erzähler im Buch quasi erklärt warum sie sich genau richtig verhalten. Hier folgt der Autor irgend einer recht seltsame Lebensphilosophie, der er privat angehört.

Die in den ersten 2 Bänden eher romantisch-erotisch knisternde Stimmung zwischen den Hauptdarstellern geht in den Folgebänden stark zurück. Dafür folgen Folterszenen (mehrfach pro Buch) in denen in höchst möglicher Ausführlichkeit in 5 bis 50(!) Seiten beschrieben wird, wie genau welche Schwerzen sich anfühlen. Dabei fehlt es dem Autor an Ausdrucksvermögen, da sich ständig alles wiederholt, auch wenn mal ein Messer und mal die Faust genutzt wird...
Durch die doch recht extreme Ausprägung dürften manche Leser das Buch nicht mehr weiterlesen. Wem dies weniger ausmacht wird hingegen bald gelangweilt sein, da ansich gleiche Szenen sich wiederholen und sehr lange hinziehen.

Immer weiter scheint sich der Autor in detailierten Folterbeschreibungen zu verlieren und lässt sich auch ausgiebig mit Elementen aus, die einfach kaum einen Leser ansprechen werden (das sexuelle Eindringen von einer Art Tier in eine Hexe wird unbedingt über drei Seiten beschrieben bis die Geschichte weitergeht; nach der eigenen "Vergewaltigung" besinnt sich die Hauptdarstellerin auf ihr eigenen Bedürfnisse und hat angeblich auf einmal selber Freude an ihrer Verg. Also bemüht sie sich nun um eine zweite Runde mit größter Freude...) Sorry, aber das sind _typische_ Inhalte.
Total überflüssig, da es einfach nur billig rüberkommt. Eine glaubhafte und realistische Charakterdarstellung ist hier nicht mehr erkennbar.

Da fragt sich der Leser, warum der Autor eigentlich Szenen mit Folter und Vergewaltigung gar nicht mehr beenden kann, aber Szenen mit echter Liebe zwischen den Darstellern mit zwei bis fünf Sätzen beschreibt.

Zur Rahmenhandlung: diese war offenbar auf nur für 1 Buch konzipiert (also die ersten 2 deutschen Bände). Danach folgt ein komplett neues und anderes Szenario. Typisch ungeplante Fortsetzung. Jedoch hat der Autor diesen Fehler noch einmal gemacht, beginnt dann aber in Band 3 eine vollkommen andere Bedrohungsgeschichte (wieder mit Bösewicht als Gegner) und streckt diese nun für den Rest der kompletten Reihe.

Irgendwann ist der Absprung auch für den treusten Fan angesagt.

FAZIT:
Ein hervorragender Start. Die wenigsten Fans werden jedoch lange dabei bleiben und den Epos zu Ende lesen...
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein etwas anderer Fantasy-Stil, 29. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Das Schwert der Wahrheit 01. Das erste Gesetz der Magie (Taschenbuch)
Nimmt man den ersten Band zur Hand, legt man ihn ungern wieder fort. Die Geschichte fesselt von der ersten bis zur letzten Seite. Mit der richtigen Portion Sex und Gewalt gewürzt, fällt einem dann 24 Stunden später auf, dass sich die Datumsanzeige auf der Uhr um eine Stelle erhöht hat. Fix läuft man dann zum Buchladen und hohlt sich - wenn man ausreichend Geld hat - gleich mehrere Folgebände. Auch der zweite Teil ist ein würdiger Nachfolger und fesselt den Leser an das bedruckte Papier.
Aber bereits im vierten Buch beginnt es langweilig zu werden. Offensichtlich bemerkt auch der Autor das und erhöht die Anzahl an Sex- und Gewaltszenen. Aufgrund geschickt gesetzter Cliffhanger gelingt es Goodkind, den Leser zu bewegen, die immer wieder folgenden Fortsetzungen zu kaufen.

Die erste Geschichte schliesst sich nach den ersten Bänden. Hier endet das Lesegefühl positiv. Lässt man sich auf den Rest der Bücher ein, kommt man zur Einsicht, dass hier ein Autor eine an sich eher dünne Geschichte zu strecken versucht. Einige Bände tragen somit nichts zur eigentlichen Geschichte bei und wirken eher wie Lückenbüßer.

Bei mir wuchs tatsächlich von Band zu Band der Eindruck, hier einem Abzocker auf den Leim gegangen zu sein.

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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen pfuhhhh...., 7. Januar 2010
also ein wirklich laaaaaanges buch.

an und für sich kennt man die story ja schon. unbedarfter bauernbub (in wirklichkeit aber der einzige der die welt retten kann) wird von einem weisen alten mann (bester zauberer wo gibt) zum (helden)leben erweckt. bauernbub muss noch eine metamorphose durchlaufen (kann ich das? ich bin doch nur ein unbedeutender niemand, bla bla bla) nachdem der titelheld aber der edelste, ehrlichste, herzensbeste und überhaupt das guteste in der welt ist, nimmt er seine queste an und zieht los, um das böseste vom bösen zu besiegen.

natürlich ist das schon zu 99,99% zu spät und die wahrscheinlichkeit dass es noch gelingt, gleicht einem billardstoss über 634 banden. trotzdem nimmt der held seine aufgabe an. und nach dem 216x des fast bzw fast ganz und fast ganz ganz scheiterns gelingt es dann (suprise suprise) doch. aus.

naja gut, was natürlich nicht fehlen darf (bringt sicher die hälfte des umsatzes) sind picksüße liebesschmonzetten. selbstverständlich können sie sich nie kriegen, weils in solchen geschichten immer so ist. klar.

soweit wie gehabt. was bei dem vorliegenden werk jedoch heraussticht, sind die überlangen versuche, mit jeder einfachen tätigkeit, jeder einfachen begebenheit die tiefen der seele zu ergründen (und die geduld der leser). quasi bogart und bergman für jeden furz zu imitieren. gelingt natürlich nicht. da wird geweint, wie noch niemals geweint wurde. da werden kehlen so heiß, wie sie noch nie waren. da werden schmerzen so endlos, so mariannengräbentief. er sah so tief in ihre augen, wie noch kein mensch zuvor... das kann er von mir aus auch tun, aber wenn sich sowas über 27 seiten hinzieht, da wird einem ja schlecht, wie noch nie einem menschen zuvor schlecht wurde!

die handlung ist sehr geradlinig, man weiss schon vorher genau, was passieren wird. man weiss auch genau, das wird jetzt sicherlich wieder eine halbe ewigkeit dauern.

ich will nicht ungerecht sein, es ist nicht die schlechteste 0815-fantasy, aber man könnte getrost die hälfte einfach weglassen, es würde nur zur steigerung des lesevergnügens beitragen. eventuell wäre auch ein bißchen eine grauzone zwischen der essenz des bösen und der edelsten guthaftigkeit ein mittel um die spannung etwas zu erhöhen.

nicht zuletzt habe ich mir auch die hörbuchversion angehört, bzw habe ich es versucht, aber diese spannung, welche der sprecher aufgebaut hat, konnte ich nicht ertragen. es hat mein blut in den adern gefroren, wie es noch nie einem menschen in den adern fror!
und dieses wirklich zähe und pickiges liebesgebrabbel wollte partout nicht aus den lautsprechern rausquellen, als würde man versuchen baumharz durch kaffeefilter zu pressen.

zu diesem (hör)buch sollte man nur greifen, wenn man viel geduld bei der beschreibung von kleinigkeiten hat und auch deren vierhundertste wiederholung noch spannend findet, ein schwarz-weißes weltbild lästigen grautönen vorzieht und ein faible für rosamunde pilcher hat.
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Das Schwert der Wahrheit 01. Das erste Gesetz der Magie
Das Schwert der Wahrheit 01. Das erste Gesetz der Magie von Terry Goodkind (Taschenbuch - 1. März 1995)
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