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113 von 122 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Auftakt eines umfangreichen Zyklus
Terry Goodkind gleich auf der Außenseite des Buchdeckels (!), noch dazu im obersten Drittel, als "wahren Erben J.R.R. Tolkiens" anzupreisen ist meiner Ansicht nach eine höchst unglückliche Entscheidung. Sicherlich können durch eine solche Ansage Leser gewonnen werden, aber demgegenüber dürfte es auch sehr viele geben, bei denen aufgrund...
Veröffentlicht am 27. Dezember 2009 von Stefan T.

versus
21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein etwas anderer Fantasy-Stil
Nimmt man den ersten Band zur Hand, legt man ihn ungern wieder fort. Die Geschichte fesselt von der ersten bis zur letzten Seite. Mit der richtigen Portion Sex und Gewalt gewürzt, fällt einem dann 24 Stunden später auf, dass sich die Datumsanzeige auf der Uhr um eine Stelle erhöht hat. Fix läuft man dann zum Buchladen und hohlt sich - wenn man...
Veröffentlicht am 29. November 2004 von Marcia Lacante


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113 von 122 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Auftakt eines umfangreichen Zyklus, 27. Dezember 2009
Von 
Stefan T. (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Terry Goodkind gleich auf der Außenseite des Buchdeckels (!), noch dazu im obersten Drittel, als "wahren Erben J.R.R. Tolkiens" anzupreisen ist meiner Ansicht nach eine höchst unglückliche Entscheidung. Sicherlich können durch eine solche Ansage Leser gewonnen werden, aber demgegenüber dürfte es auch sehr viele geben, bei denen aufgrund derart plakativer Vergleiche alle Alarmglocken schrillen. Nach der Lektüre des ersten Bandes von Goodkinds großer Saga kann man jedenfalls konstatieren: die Genialität eines Tolkien erreicht sein angeblicher Erbe bei weitem nicht, durchgängig schlecht ist sein Zyklus deshalb aber auch nicht geworden.

Trotz des Umfanges von knapp über 1.000 Seiten, den die aktuelle Blanvalet-Ausgabe von Band 1 bietet, liest sich "Das erste Gesetz der Magie" erstaunlich schnell. Das liegt vorwiegend in der einfachen, lockeren und immer leicht verständlichen Schreibweise des Autors begründet, die ein wenig zu zeitgemäß anmutet - rein stilistisch steht er dem großen Vorbild tatsächlich um Einiges nach, was aber nichts per se Schlechtes ist. Die Geschichte selbst und die Figuren, die darin vorkommen sind zum Teil innovativ, zum Teil ein Konglomerat aus Romanen anderer Schriftsteller. Das wirkt sich meiner Ansicht nach aber nicht störend aus, im Gegenteil, die Vorstellung der Figuren wird dadurch erleichtert, abgesehen davon, dass wirkliche Innovationen im Fantasy-Bereich so oder so Mangelware sind. Die Handlung ist eine konventionelle, nichtsdestotrotz sehr spannende Abenteuergeschichte von der Rettung der Welt, angereichert mit einigen neuartigen Elementen; in diesem Bereich ist tatsächlich alles bestens und Fans klassischer Fantasy werden sich - nach Gewöhnung an die angelsächsischen Namen - sofort heimisch fühlen. Das Ganze ist sehr kurzweilig und durch geschickte Wendungen und Kapitelteilungen ist es zeitweise unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen.

Abzüge muss es aber dennoch geben. Vor allem zwei Dinge störten mich beim Lesen und gaben immer wieder zu Kopfschütteln ob des beinahe fahrlässigen Tolkien-Vergleichs Anlass: zum einen handelt es sich bei der Welt, in der die Geschichte spielt, um ein Land unter dem man sich kaum etwas vorstellen kann. "Der Herr der Ringe" liest sich, als ob er in einer tatsächlich existierenden Welt spielen würde. Ständig hat man das Gefühl großer Tiefe und liest zwischen den Zeilen die reichhaltige Geschichte von Mittelerde heraus. Im "Schwert der Wahrheit" ist das lediglich in Ansätzen zu finden. Schade, die Idee des dreigeteilten Landes gefällt wirklich gut, hier wäre etwas mehr Feintuning höchst angebracht gewesen. Auch eine detailliertere Karte hätte zu mehr Profil beitragen können. Wesentlich schlimmer ist allerdings der zweite Störfaktor: die Charaktere, allen voran der Held, sind - zumindest bis über die Hälfte des Werkes hinaus - alles andere als ausgefeilt und können einem das Lesevergnügen bereits auf den ersten 300 Seiten verleiden. Um es deutlich zu sagen: bis auf Kahlan und den herrlich wahnsinnigen, verschlagenen und bösen Darken Rahl (über den man allerdings viel zu wenig erfährt) gibt es aus meiner Sicht keine überzeugende Figur. Ausgerechnet der Held Richard gefällt mir dabei am wenigsten. Er ist so ehrlich und rechtschaffen, dass es bisweilen wehtut, zeigt aber dennoch Züge von Arroganz und Jähzorn (was ja grundsätzlich durchaus in Ordnung wäre), ohne dabei auch nur ansatzweise sympathisch zu wirken. Problematisch auch, dass er sich innerhalb kürzester Zeit vom naiven Waldläufer, der Touristen durch die Gegend führt, in einen abgebrühten Haudegen verwandelt, der sich über nichts wundert und die Lösung aller Probleme mühelos aus dem Hut zaubert. Natürlich ist eine solche Entwicklung für diese Art von Geschichte erwünscht, es gelingt dem Autor nur nicht ganz, sie glaubwürdig umzusetzen. Wenn man allerdings die Hälfte des Buches geschafft hat, bessert sich diese Situation zum Glück und die Lektüre wird zu einem echten Vergnügen. Leider ist der Schluss ab den letzten 100 Seiten sehr vorhersehbar, spannend ist es aber trotzdem.

Für eine weitere Sache, die erwähnt werden sollte kann Terry Goodkind nichts: prinzipiell ist die Idee, den Zyklus im Original-Zustand herauszugeben natürlich zu begrüßen (die gesplitteten deutschen Ausgaben waren ziemlich fragwürdig und haben wohl auch zu vielen schlechten Bewertungen des Zyklus geführt). Andererseits stellt sich die Frage, wieso die aktuelle Auflage nicht neu korrigiert und verbessert wurde. Eine Anpassung an die neue Rechtschreibung wäre ebenfalls wünschenswert gewesen. Und zuguterletzt hätte man mit dem Übersetzungs-Wirrwarr aufräumen können, das vor allem am Beginn von Band 1 herrscht: mal wird der Wald "Forest" dann wieder "Wald" genannt, ähnlich ist es bei "Lake" und "See" und bei den Ortsbezeichnungen ("Kernland" vs. "Southaven" usw.).

Im Endeffekt überwiegt aber trotz dieser Kritikpunkte das Positive. Anders ist auch nicht zu erklären, dass mir die 1.000 Seiten zu keinem Zeitpunkt Mühe gemacht haben und ich nie versucht war, die Lektüre abzubrechen (lediglich zur Mitte hin gibt es kleinere Längen, die aber schnell überwunden sind). Im Gegenteil, mit zunehmender Länge des Werkes wurde der Zwang, es zu bewältigen immer größer - immer ein gutes Zeichen. Eine Bewertung von 4 Sternen halte ich daher für gerade noch gerechtfertigt. Schade, dass das Bewertungssystem von Amazon nicht ein wenig mehr Spielraum lässt...

Die Bewertung der Einzelbücher der Saga sieht für mich folgendermaßen aus (immer in Relation der Gesamtwertung!):

"Das erste Gesetz der Magie": ****
"Das Schwert der Wahrheit 2: Die Schwestern des Lichts": ***
"Das Schwert der Wahrheit 3: Die Günstlinge der Unterwelt": *****
"Das Schwert der Wahrheit 4: Der Tempel der vier Winde": **
"Das Schwert der Wahrheit 5: Die Seele des Feuers": *
"Das Schwert der Wahrheit 6: Schwester der Finsternis": ****
"Das Schwert der Wahrheit 7: Die Säulen der Schöpfung": ****
"Das Schwert der Wahrheit 8: Das Reich des dunklen Herrschers": **
"Das Schwert der Wahrheit 9: Die Magie der Erinnerung": ***
"Das Schwert der Wahrheit 10: Am Ende der Welten": ****
"Schwert der Wahrheit 11: Konfessor": ***

"Das Schwert der Wahrheit" gesamt: **

------

An dieser Stelle ist es vielleicht hilfreich, ein paar Worte zum Zyklus als Ganzes zu schreiben, dessen Lektüre man sich aufgrund seines großen Umfanges (um die 10.000 Seiten!) gut überlegen sollte.

Insgesamt schafft es Terry Goodkind meiner Ansicht nach nicht, die wirklich gigantische Seitenzahl mit ausreichend Inhalt zu füllen. Leider bekommt man, im Gegenteil, bei nahezu sämtlichen Bänden das Gefühl, dass der Autor nach Seitenzahl bezahlt wurde. Dieser Eindruck entsteht durch langwierige und umständliche Dialoge, die oft völlig unverständlich sind bzw. kaum etwas zur eigentlichen Handlung beitragen. Hinzu kommen langatmige Passagen, die zum einen in jedem (!) Band bereits Gesagtes und Geschehenes ausführlichst wiederholen und zum anderen uninteressante, langweilige Landschaftsbeschreibungen bieten. Diese Dinge stellen - aus der Retrospektive betrachtet - höchst merkwürdige Unterbrechungen im Lesefluss dar und wollen einfach nicht zu den schnellen und flüssig lesbaren Abschnitten passen.

Inhaltlich kann man drei Dinge kritisieren: erstens hat die im Endeffekt recht brauchbare Hintergrundgeschichte den Haken, dass man ihr bisweilen kaum folgen kann. Die Schlussfolgerungen, die die Figuren ziehen, mögen ihnen oft klar sein, allein schafft der Autor es selten, auch beim Leser den Aha-Effekt zu erzielen, den er seinen Charakteren in den Mund legt. Daraus ergibt sich, dass die Handlung in der Rückschau für eine so große Seitenanzahl recht dünn wirkt. Zweitens zeigt sich vor allem ab der Mitte des Zyklus eine verstärkte Neigung des Autors, (zumindest) fragwürdige Thesen und Moralvorstellungen anzuführen. Wobei "anzuführen" wohl das falsche Wort ist, "predigen" ist zutreffender. Manche mag das nicht stören, bei mir hinterließen einige Aussagen allerdings einen schalen Beigeschmack, vor allem, da aus sie aus irgendeinem Grund nicht aus dem Mund der Charaktere, sondern aus dem des Autors selbst zu kommen scheinen. Der dritte Negativ-Faktor ist gleichzeitig der Bedeutendste: an vielen Stellen schafft es Goodkind nicht, seine zeitweise unüberschaubaren Handlungsstränge zu einem gelungenen Abschluss zu bringen. Es wirkt bisweilen, als ob ihm einfach die Ideen ausgegangen wären. Gelöst wird dieses Problem mit einer gewissen "Deus-Ex-Machina"-Haltung: die Charaktere zaubern dabei die unwahrscheinlichsten Lösungen aus dem Hut und unvorstellbare Geistesblitze lassen Sie vorher Unverständliches plötzlich kombinieren. Vor allem die Ausweichmöglichkeit der Prophezeiungen hat es dem Autor angetan, wirkt aber oft völlig an den Haaren herbeigezogen und scheint nur dem Zweck zu dienen, einige der zahlreichen Logiklöcher und merkwürdigen Verhaltensweisen zu tarnen. Da fallen Dinge wie ungelöste Handlungsfäden und eine teilweise viel zu "moderne" Ausdrucksweise kaum noch ins Gewicht.

Auf der Habenseite stehen einige für das Fantasy-Genre durchaus neuartige Ideen und eine - abseits aller Zerfahrenheit - reizvolle Geschichte. Wichtiger ist aber, dass Terry Goodkind durchaus in der Lage ist, Spannung zu erzeugen und Probleme auf angemessene Art zu lösen - schade, dass er das nicht dauerhaft schafft.

Alles in allem muss man konstatieren, dass diese umfangreiche Saga für mich nicht über zwei Sterne hinauskommen kann. Die genannten Mängel könnten bei vielen Lesern, die sich nach atmosphärischer Dichte und/oder flüssigem Erzählstil sehnen oder die aufgrund des Umfanges eine gewisse Komplexität erwarten, dazu führen, dass nach Abschluss von Band 11 ein großes Fragezeichen stehenbleibt. Das Wort "Zeitverschwendung" möchte ich eigentlich nicht in den Mund nehmen, aber es ist tatsächlich so, das weit über ein Drittel des gesamten Zyklus' einfach nichts Lesenswertes bietet - mir ist das einfach zu wenig. Dessen sollte man sich gewahr sein, bevor man der Serie einige Monate seiner Zeit und insgesamt über 100 Euro seines Geldes opfert.
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein etwas anderer Fantasy-Stil, 29. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Das Schwert der Wahrheit 01. Das erste Gesetz der Magie (Taschenbuch)
Nimmt man den ersten Band zur Hand, legt man ihn ungern wieder fort. Die Geschichte fesselt von der ersten bis zur letzten Seite. Mit der richtigen Portion Sex und Gewalt gewürzt, fällt einem dann 24 Stunden später auf, dass sich die Datumsanzeige auf der Uhr um eine Stelle erhöht hat. Fix läuft man dann zum Buchladen und hohlt sich - wenn man ausreichend Geld hat - gleich mehrere Folgebände. Auch der zweite Teil ist ein würdiger Nachfolger und fesselt den Leser an das bedruckte Papier.
Aber bereits im vierten Buch beginnt es langweilig zu werden. Offensichtlich bemerkt auch der Autor das und erhöht die Anzahl an Sex- und Gewaltszenen. Aufgrund geschickt gesetzter Cliffhanger gelingt es Goodkind, den Leser zu bewegen, die immer wieder folgenden Fortsetzungen zu kaufen.
Die erste Geschichte schliesst sich nach den ersten Bänden. Hier endet das Lesegefühl positiv. Lässt man sich auf den Rest der Bücher ein, kommt man zur Einsicht, dass hier ein Autor eine an sich eher dünne Geschichte zu strecken versucht. Einige Bände tragen somit nichts zur eigentlichen Geschichte bei und wirken eher wie Lückenbüßer.
Bei mir wuchs tatsächlich von Band zu Band der Eindruck, hier einem Abzocker auf den Leim gegangen zu sein.
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62 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rezension zur kompletten Serie, 12. September 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich beziehe mich hier nicht nur auf diesen ersten Band, sondern auf die deutschen Bände 1 - 8 und möchte deutlich differenzieren.
(Achtung: Die 8 englischen Originalbücher sind vom deutschen Verlag in 16 deutsche Bücher geteilt worden.)

Dieser Epos ist in vielerlei Hinsicht vergleichbar mit Tad Williams "Drachenbeinthron-Saga". Sollte der Inhalt in zwei Sätzen zusammen gefasst werden, ginge es um ein junges Liebespaar das in einer mittelalterlichen Fantasyumgebung die Welt rettet. Natürlich mit viel Herz-Schmerz zwischen den beiden Hauptcharakteren, zig dramatischen Trennungen der beiden, viele neue Freunde lernen sie kennen, etc..

Die ersten zwei Bände sind sehr zu empfehlen. Wirklich toll und einfallsreich werden die verschiedenen Charaktere in den diversen Handlungsräumen beschrieben. In den folgenden Bänden (derzeit 16) geht das Storyniveau jedoch permanent bergab.

Im Zentrum stehen bei distanzierter Betrachtung die ca. 20-30 Akteure und 2 Hauptcharaktere (ein junges Liebespaar). Viele werden vielschichtig und abwechslungsreich beschrieben. Manche wirken durchaus glaubhaft und haben ihre lustigen Eigenheiten, etc.
Die Hauptstärke der bisher nicht abgeschlossenen Reihe liegt in der Gedanken- und Persönlichkeitsbeschreibung der beiden Hauptcharaktere. Diese kommen sehr gut rüber, sind einigermaßen glaubhaft und entstammen deren jeweiliger Lebensgeschichte.

Entwicklung der Story: Im laufe der Bände geht es dem Autor mehr und mehr darum seine Weltanschauung in die Denkmuster der zwei Hauptdarsteller zu legen. Und das kommt leider teilweise recht plump rüber, da sich der Leser mit den Gedanken und Entscheidungen der Hauptcharaktere oft nicht mehr identifizieren kann, während der Erzähler im Buch quasi erklärt warum sie sich genau richtig verhalten. Hier folgt der Autor irgend einer recht seltsame Lebensphilosophie, der er privat angehört.

Die in den ersten 2 Bänden eher romantisch-erotisch knisternde Stimmung zwischen den Hauptdarstellern geht in den Folgebänden stark zurück. Dafür folgen Folterszenen (mehrfach pro Buch) in denen in höchst möglicher Ausführlichkeit in 5 bis 50(!) Seiten beschrieben wird, wie genau welche Schwerzen sich anfühlen. Dabei fehlt es dem Autor an Ausdrucksvermögen, da sich ständig alles wiederholt, auch wenn mal ein Messer und mal die Faust genutzt wird...
Durch die doch recht extreme Ausprägung dürften manche Leser das Buch nicht mehr weiterlesen. Wem dies weniger ausmacht wird hingegen bald gelangweilt sein, da ansich gleiche Szenen sich wiederholen und sehr lange hinziehen.

Immer weiter scheint sich der Autor in detailierten Folterbeschreibungen zu verlieren und lässt sich auch ausgiebig mit Elementen aus, die einfach kaum einen Leser ansprechen werden (das sexuelle Eindringen von einer Art Tier in eine Hexe wird unbedingt über drei Seiten beschrieben bis die Geschichte weitergeht; nach der eigenen "Vergewaltigung" besinnt sich die Hauptdarstellerin auf ihr eigenen Bedürfnisse und hat angeblich auf einmal selber Freude an ihrer Verg. Also bemüht sie sich nun um eine zweite Runde mit größter Freude...) Sorry, aber das sind _typische_ Inhalte.
Total überflüssig, da es einfach nur billig rüberkommt. Eine glaubhafte und realistische Charakterdarstellung ist hier nicht mehr erkennbar.

Da fragt sich der Leser, warum der Autor eigentlich Szenen mit Folter und Vergewaltigung gar nicht mehr beenden kann, aber Szenen mit echter Liebe zwischen den Darstellern mit zwei bis fünf Sätzen beschreibt.

Zur Rahmenhandlung: diese war offenbar auf nur für 1 Buch konzipiert (also die ersten 2 deutschen Bände). Danach folgt ein komplett neues und anderes Szenario. Typisch ungeplante Fortsetzung. Jedoch hat der Autor diesen Fehler noch einmal gemacht, beginnt dann aber in Band 3 eine vollkommen andere Bedrohungsgeschichte (wieder mit Bösewicht als Gegner) und streckt diese nun für den Rest der kompletten Reihe.

Irgendwann ist der Absprung auch für den treusten Fan angesagt.

FAZIT:
Ein hervorragender Start. Die wenigsten Fans werden jedoch lange dabei bleiben und den Epos zu Ende lesen...
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Licht und Schatten, 3. Juli 2009
Dieses Buch war ein Gelegenheitskauf von mir, als ich in einer Buchhandlung nach neuem Lesestoff stöberte. Nachdem ich den über 1000 Seiten schweren Wälzer jetzt durch habe, kann ich mein Leseerlebnis nur als durchwachsen beschreiben.
Handlung:
Der Zauberer Darken Rahl strebt nach der absoluten Weltherrschaft (was sonst?), ihm fehlt nur noch ein Kästchen der Ordnung, um dieses Ziel zu erreichen. Als der junge Richard Cypher der aus den Midlands geflohenen Kahlan das Leben rettet, wird er in ihren Konflikt mit Darken Rahl verwickelt. Zum Sucher ernannt und mit dem Schwert der Wahrheit ausgestattet, macht er sich mit Kahlan und Freunden daran, Darken Rahls Machenschaften zu vereiteln.
Kritik:
Der Action-Anteil in "Das erste Gesetz der Magie" ist relativ niedrig, was jedoch für sich keinen Nachteil bedeutet. Goodkind geht es vorrangig um ethisch-philosophische Fragen, denen er in Gesprächen zwischen den Hauptcharakteren auf den Grund geht. So erklärt der Magier Zedd seinem Freund Richard, dass auch die "Bösen" Gründe für ihr Handeln haben und glauben, moralisch im Recht zu sein. Dies hebt sich wohltuend vom Großteil der Fantasy-Literatur ab, in der die Bösen so richtig böse sind und sich selbst daran erfreuen.
So weit, so gut. Doch Terry Goodkind kann in der Gestaltung seiner Charaktere den eigenen Ansprüchen nicht gerecht werden. Die Guten sind eindeutig gut, und die Bösen wie Darken Rahl und sein Handlanger Demmin quälen mit perversem Vergnügen andere Menschen und vergehen sich sogar an Kindern. Nur die Foltermeisterin Denna bekommt eine differenziertere Darstellung, gelingt es Goodkind doch, ihr scheinbar sadistisches Handeln durch ihre gebrochene Persönlichkeit plausibel zu machen.
Andererseits greift Goodkind stellenweise sehr tief in die Klischee-Kiste. Es gibt hier einen jungen Held, der nichts von seiner Herkunft und Bestimmung ahnt, einen alten Zauberer, der über diesen Helden wacht, eine Kreatur, die durch den Besitz eines Gegenstands in den Wahnsinn getrieben wurde und noch einige Figuren mehr, die stark an Charaktere aus "Star Wars" oder "Der Herr der Ringe" erinnern.
Auch stellt sich nur selten "Fantasy-Atmosphäre" ein, es gibt weder Elfen noch Zwerge und auch nur wenige Kreaturen, die für ein bisschen Exotik sorgen könnten.
Generell ist der Schreibstil bisweilen etwas ausufernd, aber trotzdem ist die Geschichte nicht unspannend zu lesen. Die Folterszenen sind in der Tat sehr ausführlich und in drastischer Wortwahl beschrieben, weshalb die Lektüre auch nicht für Kinder geeignet ist.
Fazit: Für Viel-Leser lohnt sich die Anschaffung, denn interessant ist Goodkinds Ansatz allemal. Gelegenheits-Leser sollten zu Lektüre greifen, die leichter verdaulich ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bewertung der Gesamten Reihe, 15. September 2014
Eines vorwerg: eigentlich wären es drei Sterne gewesen, aber der schlampigen Übersetzung mit zahlreichen Rechtschreibfehlern muss Rechnung getragen werden.
Ich selbst bin bestimmt niemand der Fehlerfrei schreibt, und gehe davon aus, dass sich auch in diese Bewertung etwas einschleichen wird, aber im Falle dieser 8. Auflage (!) in der teilweise sätze keinen Sinn ergeben wörter so falsch sind, dass man deren bedeutung Raten müsste, wirkt es schlicht störend.

Darunter leidet zwangsläufig der Lesefluss, aber ich unterstelle den fehler hier eher der Übersetzung als dem Autor selbst.

Im folgenden wird es einige kleinere Spoiler geben, aber nichts über die größeren gegebenheiten.

Nun aber : in Medias res
Der Start der Buchreihe ist mehr oder weniger Fantasy-normalzustand: Ein sich selbst als Normal ansehender Protagonist findet sich plötzlich in einer aussergewöhnlichen Situation wieder wird mit magie/einem schicksalhaften Gegenstand/plötzlichen Feinden/etc.

In unserem Falle handelt es sich um Richard Cypher und er ist einer der ersten Fantasy-protagonisten, der mir immer unsympathischer wurde.
Woran liegt das?
Primär, weil er zu Perfekt ist.
Nicht nur, dass ihm alle menschlichen Schwächen abgehen ( das Buch sagt zwar immer wieder so gerne, dass er nicht sehr geduldig ist, aber einen vermeidbaren Fehler aus Ungeduld begeht er eigentlich nie).
Davon abgesehen entwicklet er sich mehr oder weniger im vorbeigehen zum besten Kämpfer aller zeiten, mächtigsten Magier und startet schon als guter Waldläufer. Später einmal ergibt sich eine Situation in der er einen Bann löst, denn gleich 4 Sehr gut ausgebildetet Magiebegabte für unbrechbar halten... (vielleicht wäre der Name Gary Sue angebrachter gewesen?)
Neben Richard Cypher gibt es nocheinige weitere Hauptcharakter in diesem Buch, die zumindest was das Charakterliche an ähnlichen schwächen leiden. wirkliche Charakterliche fehltritte sind für die hauptcharakter an einer Hand abzählbar und das auf circa 10.000 seiten...

Das gleiche gilt dann auch umgekehrt: Jeder Bösewicht muss gleich völlig übertrieben böse sein. Zwar kann man ein gewisse Maß an Ideologischer Verblendung akzeptieren, aber das darüber hinaus auch noch das fehlen jeder persönlicher Gefühle kommt ( und das bei wie gesagt mehr oder weniger jedem Bösewicht) ist mit der Zeit leider ziemlich Langweilig.

Über die Charaktere lässt sich also sagen, dass sie überwiegend eindimensional sind. Das führt dazu, dass die Langeweile gerade im späteren Verlauf zunimmt, da alle beteiligten zunehmend berechnenbar werden.

Ebenfalls schafft der Autor es zu keinem Zeitpunkt eine für die Hauptcharaktere Bedrohliche Stimmung zu erzeugen. Es stellte sich für mich beim lesen nie die Frage, ob alle beteiligten überleben, oder ob sie zumindest scheitern könnten.

Der Autor versucht in nahezu jedem Buch mit Prophezeiungen zu spielen, also diese in anderer Form erfüllen als es beim ersten Lesen den Anschein hat. Leider gelingt das in der Praxis nie und spätstens bei der Dritten Prophezeiung hat das Prinzip auch jeder Verstanden. Daran ändert sich eigentlich bis zum schluss nichts.

Ein weiteres großes Problem der Buchreihe ist in meinen augen, dass die Kulturellen gegebenheiten so gut wie nie eine Rolle spielen. eine der am ausführlichsten Beschriebenen Kulturen in der Buchreihe, die eines Königreichs im Süden der Midlands spielt selbst in dem einzigen Buch in dem sie vor kommt eine bestenfalls untergeordnete Rolle.

Ebenso Problematisch ist, dass der Autor nicht den Hauch einer Ahnung von Militärischen Möglichkeiten und/oder Geschichte hat. Dies müsste ansich keine Große Rolle in der Bewertung des Buches spielen, wenn nicht zahlreiche Kapitel im buch der Kriegsführung gewidmet wären. Sieht man sich die Technologischen bereiche an, so hat man es wohl mit einer Spätanitken oder Spätmitelalterlichen Gesellschaft zu tun.
Das römische Heer bestand wohl zum 2. Jahrhundert nach Christus aus ~ 400000 Mann, die übers ganze Imperium verteilt waren. In den Büchern laufen zum teil Milionenheere durch Feindesland und das scheinbar ohne größere Versorgungsprobleme.

Leider führen selbst die ausführlichen Beschreibungen der Landschaft, die es regelmässig gibt nicht dazu, dass man zu einem Wirklichen bild der Welt kommt, da die Beschreibungen in aller Regel nur sehr singulär gelten und keine übergreifende Idee besteht.

Zu warnen wäre wohl noch vor den Gewaltbeschreibungen, mit denen ich allerdings kein größeres Problem hatte.

Zusammenfassend sei also gesagt, dass es sich beim "Schwert der Wahrheit" mitnichten um eine großartige Fantasy handelt. Es ist eine ordentliche Geschichte, aber das einzig aussergewöhnliche ist die Länge der Saga.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessante Story mit diversen Unzulänglichkeiten, 10. Juli 2014
Das Schwert der Wahrheit war, nachdem ich mit meinem letzten Zyklus fertig wurde, ein gezielter Kauf nach Empfehlung eines Verwandten. Überzeugt hat mich der Erstling Goodkinds nicht gänzlich.

Zunächst sei angemerkt: Das erste Gesetz der Magie ist nichts Neues. Goodkind verarbeitet altbewährtes auf ordentliche Art und Weise, jedoch merkt man sehr deutlich, dass er beim Verfassen noch wenig erfahren war.
Der junge Waldführer Richard gelangt durch die typischen Ereignisse in den Strom einer Weltverschwörung, an deren Spitze der fiese Darken Rahl steht. Er trifft die mysteriöse Schönheit Kahlan, mit welcher er sein Abenteuer gegen das Böse beginnt.

Zunächst sei angemerkt, dass der Plot voll von nicht nachvollziehbaren, plötzlichen Wendungen ist. Der Autor wäre gut bedient gewesen, geschichtliche Wendungen wie bspw. Richards Annahme des Schwertes der Wahrheit und deren Konsequenzen derart darzustellen, dass er nicht plötzlich vom Waldführer zum Sucher wird und direkt in seiner neuen Rolle aufgeht, ohne einer Gewöhnungsphase zu unterliegen.

Die Charaktere und ihre Darstellung sind ebenfalls höchstens durchschnittlich. Zwar erklärt Goodkind durch lange Gespräche, dass gerade kein Schwarz-Weiß-Denken zur Wahrheit und damit zum Erfolg führt, jedoch kann er seinem selbst angelegten Maßstab nicht nachkommen. Die Bösen sind abgrundtief böse und Richard ist ein strahlender Ritter, wie er in seiner extrem positiven Darstellung kaum zu überbieten ist, ohne in die Parodie abzugleiten. Auch die anderen Charaktere an der Seite Richards wie Zedd erscheinen zu einseitig. Einzig Denna sticht hervor, die tatsächlich eine reflektierte Darstellung erhält, die beide Seiten der Münze erklärt.

Erzählerisch weist der Roman weiterhin sprachliche Mängel auf. Auf der einen Seite ist der äußerst einfache Stil zwar leicht verständlich und schnell lesbar, jedoch fördert er weder die Vorstellung einer authentischen, mittelalterlichen Fantasywelt, noch überzeugt er vom Können Goodkinds. Häufig kommt es auf wenigen Seiten dutzendfach zur Verwendung gleicher Wörter. Ebenso schleichen sich vielfach Rechtschreib- und Grammatikfehler ein, was jedoch mglw. auf die Übersetzung zurückzuführen ist.

Ein weiterer Kritikpunkt ist m.E. die Schwerpunktsetzung des Autors. Er führt einige Szenen, v.a. Folterungen, über unzählige Seiten aus, auf welchen jedoch eigentlich wenig bis nichts passiert und lediglich ein SM-Stock geschwungen wird, während die tatsächliche Romantik zwischen den Protagonisten immer recht kurz abgehandelt wird. Hier ist jedoch zu loben, dass sich die Spannung zwischen diesen allmählich und nachvollziehbar entwickelt. Allerdings neigt Goodkind teilweise zu heftigem Kitsch, was sich z.B. darin zeigt, dass Denna und Richard gefühlt alle 5 Seiten jammernd und weinend den Kopf in den Stand stecken wollen, das ohnehin alles verloren und hoffnungslos ist. Das kann einem gefallen, muss es aber nicht. Mir tut es das in diesem Ausmaß jedenfalls nicht besonders.

Einen Ausblick kann ich nur begrenzt bieten, da ich derweil ca. in der Mitte des 2. Buches angelangt bin. Goodkind steigert sich in diesem an einigen der genannten Stellen und baut die im ersten Buch erlebten Traumata sinngerecht aus. Allerdings sehe ich nicht, wie die Story sich über 11 Romane ziehen soll, was wohl bedeutet, dass Goodkind sich einen neuen Antagonisten aus dem Hut gezaubert hat, auf den die Story nicht angelegt war und damit das bisher immerhin unterhaltsame und auch spannende Szenario unterlaufen wird. Ich bin gespannt..
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Prima - nein, würde es nicht empfehlen, 24. August 2013
Habe gerade Band II beendet und wurde bisher anspruchsvoll, actionreich u. sehr spannend unterhalten.
Bei Band I dachte ich noch, naja bisschen harmlos, mehr ein Jugendbuch, aber Band II ist dann schon ein ganz anderes Kaliber.
Da wird die Story um einiges härter und gewinnt zusätzlich unglaublich an Tiefe. Der Autor beschreibt die Unzugänglichkeiten des menschlichen Individuums und
die Dummheit der breiten Masse - in einer Art und Weise, die immer aktuell ist, auf jedes Zeitalter u. auch in einen Fantasyroman, wie die Faust aufs Auge passt.
Darüber hinaus wird der Leser in einen Irrgarten des Glaubens geschickt, was ist gut, was ist böse.

Um den ganzen Zyklus zu beurteilen ist es sicherlich zu früh, aber bis jetzt hat sich der Kauf, für mich jedenfalls, 100% gelohnt.
Bei 1- 10 Sternen, würde ich wohl zur 8 o. 9 greifen, da ich mir jetzt eigentlich nicht vorstellen kann, wie der Autor das ganze noch
über soviele zusätzliche Bücher spinnen möchte... bin da etwas skeptisch, mal gucken :)

Ergänzung: Tja, bin durch, viele tausend Seiten Später. Die ersten Bände sind ok, aber es nützt ja wenig eine halbfertige Story zu lesen, also treffe ich ein abschließende Bewertung.
Zwei Dinge haben mich ab der Mitte des Zyklus wirklich sehr oft u. intensiv geärgert.
Zum einen wiederholt der Autor permanent, wirklich andauernd die Geschehnisse, würde fast behaupten jedes Band enthielt zu einem viertel Rückblicke was bisher geschah - als würde irgendjemand bei Folge 11 oder so anfangen. Richtig ätzend u. nervtötend. Eigentlich eine Unverschämtheit ein Werk auf so eine bilige Art künstlich in die Länge zu ziehen ODER er hält die Leser wirklich für grenzdebil.
Zum anderen, teils übelste, wirklich heftige Gewaltszenen. Bin einiges gewohnt, aber hier wird richtig viel und ausführlichst gefoltert. Das allein wäre ja nichtmal sooo schlimm, wenn nicht der ganze Rest nicht im krassen Gegensatz, wie ein fürchterlich keusches, nettes Jugend.- oder Kinderbuch geschrieben wäre. Einerseits Gewaltexzesse, dass man am geistigen Zustand des Autors zweifelt - dann andererseits nie mehr als Kuss, übelste Gefühlsduselei und alles schön brav wie bei Mickeymaus. Einerseits immer wieder Passagen die mindestens auf den Jugendindex gehören und dann hunderte von Seiten vom supersuperbraven und vorallem keuschen Helden.
Das Thema bleibt auch fest, freier Wille gegen staatliche Lenkung - was anfänglich begeistern konnte bleibt immer gleich und wird tausendfach wiederholt. Dazu die üblichen Logikfehler in Magiergeschichten, die aber auch verzeihbar sind.
FAZIT: Für romatisch veranlagte - mehr als ein bisschen küssen passiert in den 27 Büchern nicht(LOL), dafür werden übelste Folter.- u. allg. Gewaltxzesse ausführlichst beschrieben - wieso?? müsste man den Autor mal fragen. Eigentlich ein sehr, sehr langweiliger Zyklus, auch wenn die Grundidee - Freiheit vs. staatliche Lenkung in einer Fantasykulisse - mir gut gefiel. Wird dann halt schnell sehr platt das ganze.
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21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wundervoll und originell, 22. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Das Schwert der Wahrheit 01. Das erste Gesetz der Magie (Taschenbuch)
Terry Goodkind leitet mit diesem Werk seinen großen Epos über das sagenumworbene Schwert der Wahrheit und seinen nicht minder sagenhaften Träger, den Sucher, ein. Ich finde es vorne weg gesagt einfach furchtbar das immer alles mit Tolkin verglichen wird, und noch schlimmer das sogar noch auf dem Buch, sozusagen als Werbemaßname, ein Kommentar von Marion Zimmer Bradly abgedruckt ist, in dem sie Goodkind als den wahren Erben Tolkien bezeichnet.
Wenn ich einen Roman schreiben würde, wäre ich eher beleidigt, wenn das einzige Lob für mein Werk darin bestehen würde, dass man mir vorhält wie nahe ich doch an das Werk eines andere großen Künstlers heranreiche (und so gut finde ich Tolkien gar nicht.
Zum Buch selbst muss ich sagen, das mich die Story vom ersten Moment an gefesselt hat, ich habe die ersten sechs Teile innerhalb von 9 Tagen gelesen habe, was selbst bei meinem, sehr schnellem, Lesetempo ein kleiner Rekord ist (da kam die Uni was kurz).
Goodkind beschreibt sehr plastisch und lässt (im Gegensatz zu Tolkien, nur um drauf hinzuweisen) übermäßige lange und langweilige Landschaftsbeschreibungen aus. Trotz allem gelingt es ihm sofort im Geist des Lesenden die entsprechenden Bilder hevorzurufen, es ist einfach phänomenal wie flüssig sich das Buch lesen lässt und trotz allem der Leser von einer Fülle an Informationen umfangen wird, die ihm die Welt unglaublich lebendig schildern und helfen direkt in das Geschehen einzutauchen.
In dem "Schwert der Wahrheit" gibt es keine Elfen und Zwerge, die Wesen die es hier gibt, sind allesamt neu und kommen in keinem anderen Fantasy Werk vor, Goodkind hat eine komplett eigene Welt geschaffen, ohne Anlehnungen an andere Werke (auch wenn einige Leute ihn mit Robert Jordan vergleichen, weil sie glauben das einige Charaktere zwischen beiden Reihen sich so ähnlich sind, doch wenn man genung Fantasy Romane kennt, kommen einem irgendwann ALLE Romane und deren Charaktere irgendwie ähnlich vor, es hat halt schonmal alles in irgendeiner Form gegeben, und Goodkinds "Richard" hat allerhöchstesn oberflächliche Ähnlichkeit mit Jordans "Rand Al'Tor").
Ich möchte darauf hinweisen, das die Teile 1 und 2 eine Einheit bilden und im Original auch ein einziges Buch waren, nur wurde bei der Übersetzung das ganze auf zwei Bände aufgeteilt, man soll sich also erst ein Urteil machen, wenn man bei de Bücher gelesen hat, ich kann mir schließlich auch nicht anmaßen über etwas zu Urteilen, wenn ich es nur zur Hälfte kenne.
Noch kurz zur Handlung des ersten Teils : Richard ist ein Waldläufer bzw. Waldführer dessen Vater umgebracht wird, während er versucht den Mord aufzuklären begegnet er der geheimnisvollen Kahlan und rettet sie vor einer Truppe Assassinen genannt Quadron. Und dadurch verstrickt sich Richard in einen Kampf gegen das Böse von epischem Ausmaß, er wird zum sagenhaften Sucher ernannt und erhält das Schwert der Wahrheit, dem sich nichts entgegenstellen kann, wenn der gerechte Zorn seines Trägers aufflammt. Gemeinsam mit Khalan und dem Zauberer Zedd ziehen sie in die geheimnisvollen und gefährlichen Midlands, dem Reich der Magie, Kahlans Heimatland, um dort der Schreckensherrschaft Darken Rahls ein Ende zu bereiten. Doch schon bald stellt sich heraus, das ein jeder in disem Spiel mehr ist als es Scheint, Kahlan, Zedd und selbst Richard hüten Geheimnisse und können keinem trauen.
Wie ich schon sagte, das Werk ist uneingeschränkt empfehlenswert und fesselt einen sofort in seinen Bann. Und der zweite Teil "Schatten des Magiers" wird nochmal besser.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Band 1 bis 11, 1. Dezember 2010
Nachdem ich Band 1 gelesen hatte, wurden mir leider sofort alle restlichen 10 Bände geschenkt. Band 1 bis einschließlich 4 fand ich sehr gut. Band 5 bis 6 mittelmäßig und Band 7 ff. hätte sich der Autor sparen können. Spätestens ab Band 7 gibt es zu viele Wiederholungen was vorher passiert ist, die Story wird zunehmend lahm und lahmer und die Hauptfigur Richard nervt nur noch. Ab Band 5 oder 6 hätte der Autor damit aufhören können, dass seine Hauptfigur angeblich immer noch nicht weiß, wie mächtig er ist und wie er seine Macht gebrauchen kann. Gute Figuren werden gestrichen und tauchen nicht mehr auf und werden durch langweilige "Randfiguren", denen zum Teil ein ganzer Band gewidmet ist, ersetzt. Die in den ersten Bänden vorhandene ausgeprägte Darstellung von Gewalt, die aber bei einer Geschichte wie dieser über Gut und Böse sowie Krieg sinnig und gut dargestellt ist bzw. war und meiner Meinung nach nicht fehlen sollte, entfällt zunehmend vollständig. Es dreht sich im Ergebnis nur noch um die Liebe und das Zueinanderfinden von Richard und Kahlan mit ein paar harmlosen Hindernissen. Allen Bänden gemeinsam ist, dass das sogenannte große Finale eines jeden Buches innerhalb weniger Seiten abgehandelt wird, so auch im letzten Band das finale Ende.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tolle Geschichte - teilweise katastrophal übersetzt!, 23. Juni 2009
Zur Geschichte möchte ich an dieser Stelle nur wenige Worte verlieren. Die Story bekommt von mir volle Punktzahl. Durchaus hat dieses Werk das Potential, mit anderen Werken des gleichen Genres mitzuhalten. Eine zweite "Herr der Ringe" Saga ist es in meinen Augen aber nicht.

Einen Punkt ziehe ich jedoch ab, weil ich an einigen Stellen dieses Werkes kopfschüttelnd das Lesen unterbrach. Teils, weil Passagen in meinen Augen sehr lieblos übersetzt wurden. Teilweise aber auch, weil der Übersetzer (Caspar Holz) derartige Rechtschreibfehler in seiner Übersetzung hinterlässt, dass das Lesen dort überhaupt keinen Spaß mehr machte. Derartige Schnitzer ziehen sich durch das ganze Buch.

Den zweiten Punkt Abzug erteile ich, weil sich kurz vor Abfall der Spannungskurve eine für mich laaaanggezogene Durststrecke (der Teil mit Denna) auftut, welche nach vielen Seiten dann glücklicherweise von einer schnellen Handlungsflut abgelöst wird.

Auf den zweiten Teil bin ich jedoch gespannt und hoffe auf eine mehr als gelungene Fortsetzung.
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Das Schwert der Wahrheit 01. Das erste Gesetz der Magie
Das Schwert der Wahrheit 01. Das erste Gesetz der Magie von Terry Goodkind (Taschenbuch - 1. März 1995)
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