Amazon.de: Kundenrezensionen: Sturm. Der verwaiste Thron 01

Kundenrezensionen


26 Rezensionen
5 Sterne:
 (13)
4 Sterne:
 (6)
3 Sterne:
 (3)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:
 (3)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste negative Rezension


32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Vom STURM mitgerissen!!!
Vom STURM mitgerissen!!!

Also wow - das ist ein Erstling? Ich kann es ehrlich nicht glauben.
Die Kurzbeschreibung und der Klappentext sind in keinem Fall übertrieben!!!
Dieses Buch sorgte dafür, dass ich eine Bahn verpasste, da ich beim Lesen nicht mitbekam, dass sie vor mir anhielt und wieder abfuhr, ausserdem ist ihm ebenfalls eine Nacht zum...
Vor 16 Monaten von teddy66nco veröffentlicht

› Weitere Rezensionen anzeigen: 5 Sterne, 4 Sterne
versus
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Kein herausragender Titel, keine unbedingte Empfehlung
Zugegeben, ich habe mich durch die anderen, hier hinterlegten Kundenrezensionen zum Kauf verleiten lassen. Und bin schlichtweg enttäuscht, sowohl über den Titel, als auch über die Tatsache, wie er bisher bei der Leserschaft ankommt.

Schon nach den ersten Seiten konnte ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Geschichte ziemlich simpel und flach ist...
Vor 11 Monaten von Manfred Herbst veröffentlicht

› Weitere Rezensionen anzeigen: 3 Sterne, 2 Sterne, 1 Sterne

‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

 
32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Vom STURM mitgerissen!!!, 13. Juli 2008
Vom STURM mitgerissen!!!

Also wow - das ist ein Erstling? Ich kann es ehrlich nicht glauben.
Die Kurzbeschreibung und der Klappentext sind in keinem Fall übertrieben!!!
Dieses Buch sorgte dafür, dass ich eine Bahn verpasste, da ich beim Lesen nicht mitbekam, dass sie vor mir anhielt und wieder abfuhr, ausserdem ist ihm ebenfalls eine Nacht zum Opfer gefallen. Schon länger hat mich kein Buch mehr so gefesselt und in seinen Bann gezogen.

Eine straffe (keinerlei Durchhänger) spannende Handlung und erstklassige ehrliche Charaktere (um welche Völker und Wesen es sich handelt, müsst ihr selber herausfinden, aber alleine die Nachtschatten finde ich extrem gut gelungen) machen es zu einem Genuss sich von diesem Sturm mitreissen zu lassen.
Ehrliche Charaktere, weil es keine flachen Stereotypen gibt, die sich ein wenig Wissen aneignen und lernen gut drauf zu hauen und schon geht fast alles, wie geschmiert. Nein, es sind Menschen, die aus ihrem gewohnten Leben gerissen werden und unter einer immensen Bedrohung versuchen ihren Mann zu stehen, was mal einigermassen klappt und manchmal eben nicht.

Für die Entwicklungen, die die Charaktere in diesem Band durchmachen, viele unvorhersehbare Wendungen, die atemberaubend düstere Atmosphäre, Intrigen, Massaker, Schlachten, die Länder und Wesen lohnt es sich dieses Buch zu kaufen.

Von der Handlung will ich nichts schreiben, denn mich persönlich nervt es immer, wenn zu viel verraten wird, doch eine Kleinigkeit will ich verraten. Jedes Kapitel wird durch einen Textauszug aus einem zweibändigen Werk über die Fürstentümer und Provinzen der vier Königreiche eingeleitet. Ich frage mich, ob Terry Pratchett die Länder bereist hat und unter einem Pseudonym dieses Werk über Land und Leute geschrieben hat.

Der nächste Band erscheint im Februar 2009 und ich weiss jetzt schon, dass ich mir bis dahin den Kopf zermartern werde, wie es wohl weiter gehen wird, denn die Handlung lässt einen nach dem Beenden des Buches nicht los. Eines steht für mich fest, nach diesem fulminanten Auftakt muss ich auf jeden Fall den 2. Band haben.

Vorsicht! Für Zartbesaitete ist dieser Fantasyroman nicht geeignet!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


 
15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Intelligente deutsche Fantasy, 7. August 2008
Sturm. Der verwaiste Thron 01

Auch ich habe mir das Lesen von Fantasy aus der Feder deutscher Autoren sehr schnell abgewöhnt. Die meisten haben zwar gute Idee, aber den Umgang mit Worten müssen sie noch arg üben. Umso mehr hat mich "Der verwaiste Thron" angenehm überrascht. Ehrlich gesagt, ich hätte ihn mir gar nicht geholt, wenn ich nicht schon mal Heftromane von Claudia Kern gelesen und Freunde mir dazu das Buch empfohlen hätten.

Claudia Kern zeichnet in ihrem klaren schnörkellosen Stil wunderbar detailreiche Bilder. In nur wenigen Zeilen entstehen Sümpfe, Wiesenlandschaften und Gebirgspässe vor meinem inneren Auge, ohne dass mich ungelenke Sätze und Umschreibungen aus der Geschichte reißen. Und leider ist das bei deutscher Fantasy nicht selbstverständlich.

Und dann stimmt auch noch die Geschichte. Gut, Ana ist eine hirnlose verwöhnte Göre, ihr Leibwächter ist arg geheimnisvoll, die Nachtschatten brutale Gesellen und der kleine Bruder in Feindeshand der tapfere Junge und zukünftiger Retter. Zuerst. Claudia baut Klischees auf - und spielt damit. Hey, das kenne ich doch, dachte ich und dann kommt ein kleiner Dreh in der Geschichte, und ich fand mich mit den Charakteren ganz woanders wieder. So macht lesen Spaß!

Mein einziger Kritikpunkt: Ich hätte gerne noch ein bißchen mehr Einsicht in das Innenleben der Charaktere gehabt, aber das ist Geschmackssache.

Mein Fazit: Der nächste Band ist vorbestellt. :)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


 
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Kein herausragender Titel, keine unbedingte Empfehlung, 28. Dezember 2008
Zugegeben, ich habe mich durch die anderen, hier hinterlegten Kundenrezensionen zum Kauf verleiten lassen. Und bin schlichtweg enttäuscht, sowohl über den Titel, als auch über die Tatsache, wie er bisher bei der Leserschaft ankommt.

Schon nach den ersten Seiten konnte ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Geschichte ziemlich simpel und flach ist. Die Protagonisten Ana, Jonan und Gerrit bleiben eigentümlich blass, erfahren keine Tiefe und auch die Geschichte drumherum ist der klassische einfache Einheitsbrei, der nicht durch Spannung, Ideen oder Schwung hervorsticht. Die Nachtschatten, die hier wohl das "Böse" verkörpern sollen, sind ebenfalls sehr eindimensional gezeichnet, man erfährt so richtig eigentlich nichts über sie und kann sich daher auch keine rechte Vorstellung von Ihnen machen. Was sind Sie nun? Man denkt an Werwölfe, Gestaltwandler etc. Viele verwandeln sich nicht mehr in ihre menschliche Gestalt zurück. Werden aber trotzdem dann "trinkend" und "essend" beschrieben. Wie muss man sich das vorstellen, mit Klauen und Wolfsschnauzen? Da passt was nicht.

Erschwerend kommen einige Logikfehler in der Story hinzu, die mich immer wieder dazu bewogen haben, das Buch aus der Hand zu legen. So wird z. B. auf den Seiten 93 bis 95 die Ankunft eines "... einzelnen Mannes, der sein Pferd an herabhängenden Zügeln..." führt geschildert. Als er in der Festung ankommt, einigem Jubel der Festungsbelegschaft etc. passiert folgndes: "... wie die des Reiters, der nun seine Kapuze abnahm..." Wo kommt der Reiter, von dem vorher keine Rede war, plötzlich her??? So zieht sich das immer wieder durch das ganze Buch.

Nein, leider kann ich die Beurteilung der anderen Leser nicht teilen. Und auch die Aussage von Michael Peinkofer auf dem Einband: "... Episch, wuchtig, erdig, so muss Fantasy sein." kann ich ganz und gar nicht teilen.

Eine ganz ähnliche Story enthält z. B. "Winterwende" von Brian Ruckley. Dieser Titel verdient die Aussage von Peinkofer eher. Daran kann man sehr gut vergleichen, wie gute Fantasy geschrieben sein muss. Gegenüber "Winterwende" oder auch Titeln wie "Sommer der Zwietracht" oder "Acacia" fällt "Sturm" weit zurück und landet in der Kategorie 08/15.

Tut mir leid, Frau Kern, aber ich finde Ihr Erstlingswerk ist deutlich misslungen und erhält daher von mir keine Kaufempehlung! Die Fortsetzung werde ich mir nicht mehr kaufen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


 
15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Grandioses Debüt, 14. Juli 2008
Ich bin normalerweise kein großer Fan deutschsprachiger Autoren. Die meisten sind, mit ein bisschen Glück, mittelmäßig. Da überlege ich es mir schon zweimal, bevor ich die inzwischen ganz schön teuren Fantasyschmöker kaufe, auch wenn sie noch so toll aufgemacht sind. Bei diesem Buch habe ich es keinen Moment bereut.

Claudia Kern spinnt ihre Geschichte um drei Figuren, den verkrüppelten Gelehrten Cray und die beiden Fürstenkinder Ana und Gerit Somerstrom. Die beiden verlieren bei einem brutalen Überfall bei der Feier zu Ehren von Anas Geburtstag ihre Eltern und müssen um ihr Leben fürchten. Ana wird von ihrem Leibwächter Jonan gerettet und kann fliehen, Gerit versteckt sich in der überfallenen Festung und erkennt mit Schrecken, wer das Blutbad angerichtet hat. Es sind sogenannte Nachtschatten, eine Art Mischwesen, die tagsüber menschliche Gestalt annehmen können. Und wie es scheint, soll nicht nur die Festung von Somerstrom das Ziel ihres Angriffs bleiben. Im Kampf gegen diese Bestien soll Cray, den sie als Kind verkrüppelten, Anas Verlobten Rickard mit seinem Wissen über sie unterstützen, während Ana, plötzlich nur noch von Feinden umgeben, die sie alle tot sehen wollen, verzweifelt versucht zu Rickard zu gelangen.

Klingt nach einer simplen Gut vs. Böse Geschichte mit den üblichen Motiven, doch im Verlauf der spannenden Story wird deutlich, dass es keine klare Grenze zwischen Gut und Böse, Schwarz und Weiß gibt. Claudia Kern legt mit ihrem Erstling ein klasse geschriebenes Buch vor, mit interessanten, vielschichtigen Figuren und neuen Ideen, das ich in einem Rutsch durchgelesen habe. Es gibt nur einen Kritikpunkt: Die Fortsetzung erscheint erst im Februar und das grenzt schon fast an Körperverletzung, denn bis dahin werde ich vor lauter verzweifeltem Warten darauf, wie es weitergeht, keine Fingernägel mehr haben!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


 
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Fantasy ohne Kitsch, 3. September 2008
Sturm. Der verwaiste Thron 01
Vieles ist schon geschrieben, darum fasse ich mich lieber kurz: Die Autorin hat eine spannende, eigene Fantasy-Welt ohne freche Feen, niedliche Elfen oder panzertragende Eisbären geschaffen. Nicht bei Rowling, Tolkien, Funke oder so geklaut, cool.
Mich haben die blutrünstigen Nachtschatten total gefesselt und bin schon gespannt, was sie vorhaben. Wie man zum Nachtschatten wird würde ich eigentlich auch gerne mal wissen, denn scheinbar gelten die üblichen Regeln [bekannt aus Funk und Fernsehen ;)] nicht oder nicht so richtig. Was steckt hinter dem Gelehrten Cray und wer ist dieser komische König eigentlich?
Als ich das Buch ausgelesen hatte, musste ich leise fluchen, weil ich noch warten muss, bis ich erfahre, wie es weiter geht. Ich freue mich schon darauf!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


 
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Beeindruckendes Debüt! Endlich deutsche High Fantasy, die man lesen kann!, 25. August 2008
Mal abgesehen vom Bereich der Jugend- bzw. All Age-Fantasy ist das mit deutscher Fantasy ja noch immer so eine Sache. Anders als in den USA, wo man den Trend, kleine und größere Reihen aus Versatzstücken tolkienesker Literatur zusammenzuschustern und das auch viel zu oft nicht sonderlich gut  bereits Ende der 80er Jahre hinter sich gelassen hat, kommen die Werke vieler deutscher Autoren noch immer viel zu oft recht uninspiriert daher. Da ist eine gewisse Skepsis wohl angebracht, wenn der Blanvalet-Verlag das Fantasy-Debüt der deutschen Autorin Claudia Kern als überwältigende Saga [...] für alle Leser von George R. R. Martin bezeichnet. Sehr schnell stellt sich beim Lesen heraus, dass die Befürchtung, Sturm würde sich um ein billiges Plagiat handeln, erfreulicherweise gänzlich unberechtigt ist. Ganz im Gegenteil! Mit dem Auftaktband ihrer Trilogie ist Kern ein Debüt gelungen, dass den Vergleich mit der internationalen Konkurrenz nicht zu fürchten braucht.

Im Mittelpunkt der Erzählung stehen die Geschwister Ana und Gerit Somerstorm, deren Leben sich über Nacht drastisch ändert: Die düstere, raubtierhafte Halbmenschenrasse dringt in die Burg ein und ermordet ihre Eltern  Fürst und Fürstin von Somerstorm  und deren Gefolge. Während Ana dank der Hilfe ihres Leibwächters noch rechtzeitig fliehen kann, bleibt Gerit sich selbst überlassen und versucht sich so gut wie möglich in den Geheimgängen der Burg zu verstecken. Mit zunehmendem Schrecken beobachtet er, wie die Nachtschatten ihren Herrschaftsanspruch über das Fürstentum ausweiten und ihm wird bald klar, dass sie auch vor Landesgrenzen nicht Halt machen wollen. Ana unterdessen versucht, durch feindliche Linien hindurch das Fürstentum Westfall zu erreichen, wo sie sich Hilfe von ihrem Verlobten erhofft. Obwohl ihr Leibwächter sie vor jeglichen Gefahren zu beschützen versucht, fragt sie sich bald, welches Geheimnis er mit sich herum schleppt.

Gewisse Ähnlichkeiten zu George R. R. Martins Lied von Eis und Feuer lassen sich bei Sturm tatsächlich nicht wegleugnen: das raue Land im hohen Norden, die dräuende Bedrohung durch eine geheimnisvolle, nichtmenschliche Rasse und nicht zuletzt der Orden der Trauernden Klinge, der gewisse Parallelen zur Nachtwache Westeros aufweist. Dennoch wirkt Der verwaiste Thron keinesfalls wie ein schlechtes Rip Off, sondern ist eher ein Roman in der Tradition von Martins Saga. Atmosphärisch wirkt Kerns Werk ganz anders  statt multipler Point-of-View-Charaktere begnügt sich Sturm mit drei Hauptfiguren, aus deren sicht die Geschichte erzählt wird. Wo ein Martin, Williams oder Goodkind sich gern mal über zwanzig Seiten in detaillierten Beschreibungen und Nichtigkeiten verlieren, erweist Kern sich sowohl erstaunlich als auch begrüßenswert knapp und auf das wesentliche beschränkt. Obwohl das Buch der Auftakt zu einem High Fantasy-Zyklus ist, das durchaus einen epischen Flair verströmt, kommt es mit überschaubaren 366 Seiten aus. Kein einziges Wort scheint überflüssig. Ob das Kerns natürlichem Stil zu verdanken ist oder einer akribischen Überarbeitung mit dem Rotstift ist zwar unbekannt, aber eigentlich auch egal  denn das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Handlung weist keine einzige Länge auf, die Geschichte verliert nie an Tempo und trotzdem hat der Leser nicht das Gefühl, dass dem Buch der epische Grundton fehlt. Das liegt vor allem daran, dass Kern ein Talent dafür hat, mit wenigen Worten atmosphärisch dichte Bilder zu schaffen. Dabei vermeidet sie abgegriffene Metapher, sondern findet treffende neue. Besonders erwähnenswert sind die kurzen Passagen aus einem fiktiven Reiseführer, der die einzelnen Kapitel einleiten: Diese sind nicht nur wirklich humorvoll, sondern vermitteln dem Leser mit wenigen Worten ein sehr komplexes Bild der Welt, in der die Handlung angesiedelt ist.

Allenfalls einen etwas detaillierten Einblick in das Wesen der Charaktere bleibt bei so viel Handlung ein bisschen auf der Strecke. Man bekommt zwar ein gutes Gefühl dafür, was in Ana, Gerit und Craymorus  einem verkrüppeltem Gelehrten und dritte Hauptfigur des Romans  vor geht, ein bisschen mehr Tiefe könnte aber auch nicht schaden. Das Buch lebt da vielmehr von seinem hohen Erzähltempo und der einen oder anderen überraschenden Wendung. Der Schluss kommt dann doch etwas aprubt und man kann sich des Eindrucks nicht erwähren, dass sich Kern um die große Schlacht zum Höhepunkt hin etwas herummogelt. Das verzeiht man ihr jedoch gern, schließlich folgen Sturm noch mindestens zwei weitere Bände, mit denen sie dem Leser ihre Welt und ihre Figuren noch weiter vorstellen kann. Wenn Teil Zwei und Drei sich durch ein gleich hohes Niveau auszeichnen wie Teil Eins, dann hat Claudia Kern mit Der verwaiste Thron ins Schwarze getroffen.
Das ist deutsche Fantasy, die sich sehen lassen kann!
Vier Punkte statt fünf, damit (und weil) für die nächsten Bände noch Steigerungspotential vorhanden ist!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


 
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Mittelmäßige Geschichte ohne Tiefgang, 29. Dezember 2008
Die Story an sich ist eigentlich nicht schlecht, wenn auch nicht wirklich neu. Aber wer erfindet schon das Rad neu?

Nachdem ich das Buch gelesen hatte, war ich hin- und hergerissen. Ich schliesse mich also denjenigen meiner Vorredner an, die auch der Meinung sind, dass man das Buch zwar flüssig lesen kann, die Geschichte selbst aber zu wenig Tiefgang hat.

Man baut irgendwie keine Bindung zu den Hauptdarstellern auf. Mal steht man auf der guten, mal auf der schlechten Seite und eigentlich weiss man auch gar nicht, wer/was jetzt eigentlich Gut oder Böse ist. Trotzdem habe ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Abgesehen von einigen "Fehlern" also (für mein Empfinden passt z.B. der Ausdruck "Scheiße" einfach nicht zum Mittelalter), würde ich sagen, dass man das Buch ruhig lesen kann.

Für zukünftige Bücher würde ich Frau Kern allerdings empfehlen, ihre Charaktere besser auszubauen.

Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


 
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Guter Erstling, 3. November 2008
Endlich wieder mal Fantasyroman, indem keine Elfen, keine Zwerge (okay 1 kleiner) oder sonstige Wesen vorkommen, sondern mit Nachtschatten mal was neues. Gut gefallen hat mir auch, dass das Buch mit 350 Seiten rasch gelesen ist, brauchte dafür 2 Tage. Und vorallem, dass nicht schwarz-weiss gemalt wird, sondern die Einstellung der Personen sich ändert, bzw. man als Leser Dinge erfährt, welche Einstellung auch des Lesers ändert. Bin schon gespannt auf den 2. Teil.

Fazit: Kein episches Meisterwerk wie Eragon, aber solide Fantasy!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


 
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Einmal etwas anderes, 19. August 2008
Gute deutschsprachige Fantasy ist gar nicht so leicht zu finden, doch dieses Buch war ein richtiger Glückstreffer, denn es verdient die fünf Sterne zu Recht. Dabei bedient sich Claudia Kern am Anfang noch vieler Klischees, mit denen sie aber geschickt spielt und schließlich alle zerschlägt. Die vermeintlichen Guten sind gar nicht so gut, die blutrünstigen Ungeheuer zeigen ihre menschliche Seite. Glaubt man anfangs noch zu wissen, wohin sich das Buch entwickelt, so ist am Ende alles offen.
Besonders gelungen sind die Nachtschatten, Kreaturen mit ganz eigenen moralischen Vorstellungen und obwohl sie anfangs schrecklich erscheinen, sind sie doch nicht böser als die menschliche Seite, oft finde ich sie sogar anständiger als die Guten".
Auf alle Fälle ein sehr empfehlenswertes Buch. Einziger Wehrmutstropfen: Es wird noch einige Monate dauern, bis der nächste Teil in den Handel kommt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


 
5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Tolles Debut, 29. August 2008
Endlich wieder einmal ein Fantasyroman, den es sich zu kaufen lohnt!
Schon lange hatte ich die Hoffnung aufgegeben, daß es noch Autoren gibt, die im Stande sind einen Fantasyroman zu schreiben ohne daß einem mindestens einmal der Gedanke anspringt, das habe ich doch schon bei Tolkien, Feist, Martin oder ... (beliebigen anderen Autorennamen einsetzen) gelesen.
"Der Sturm" erfüllt jede Erwartung, die ich an ihn hatte und manchmal übertrifft er sie auch.
Über den Plot will ich mich nicht näher auslassen, ich hasse spoilern, nur eines muss ich loswerden, zimperlich sollte der Leser nicht sein.

Die Nachtschatten sind faszinierende Kreaturen, die trotz ihres Aussehens und ihres etwas gewöhnungsbedürftigen Ehrenkodexes, manchmal menschlicher wirken, als die "Helden" der Geschichte.

Einziger Minuspunkt: Es dauert noch bis Februar, bis der zweite Band erscheint.

Fazit: sehr empfehlenswert

Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst
 

Dieses Produkt

Sturm. Der verwaiste Thron 01
Sturm. Der verwaiste Thron 01 von Claudia Kern (Taschenbuch - 7. Juli 2008)
EUR 13,00
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
     
 
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen
Verrat. Der verwaiste Thron 02.
Verrat. Der verwaiste Thron 02. von Claudia Kern (Taschenbuch - Februar 2009)
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10)   
Neu kaufenEUR 13,00
Auf Lager.
91 Angebote ab EUR 7,99

Rache. Der verwaiste Thron 03.
Rache. Der verwaiste Thron 03. von Claudia Kern (Taschenbuch - 10. August 2009)
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9)   
Neu kaufenEUR 13,00
Auf Lager.
79 Angebote ab EUR 6,90

Die Osseria-Saga 1: Der Magierprinz
Die Osseria-Saga 1: Der Magierprinz von David Forbes (Taschenbuch - 7. Juli 2008)
Neu kaufenEUR 9,95
Auf Lager.
75 Angebote ab EUR 4,14
 
     

Wo ist meine Bestellung?

Versand & Rücknahme

Brauchen Sie Hilfe?

amazon.de Amazon-Homepage
Internationale Seiten:  USA  |  Großbritannien  |  Frankreich  |  Japan  |  Österreich  |  Kanada  |  China
Geld verdienen: Jetzt verkaufen  |  Fulfillment by Amazon  |  Amazon.de Partnerprogramm / Webmaster-Tools  |  Teilnehmen bei Advantage
Kundenservice  |  Hilfe  |  Einkaufswagen  |  Mein Konto
Über Amazon.de  |  Karriere bei Amazon
Unsere AGB |  Datenschutzerklärung |  Impressum  © 1998-2009, Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften