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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Mittelmäßige Geschichte ohne Tiefgang, 29. Dezember 2008
Die Story an sich ist eigentlich nicht schlecht, wenn auch nicht wirklich neu. Aber wer erfindet schon das Rad neu?
Nachdem ich das Buch gelesen hatte, war ich hin- und hergerissen. Ich schliesse mich also denjenigen meiner Vorredner an, die auch der Meinung sind, dass man das Buch zwar flüssig lesen kann, die Geschichte selbst aber zu wenig Tiefgang hat.
Man baut irgendwie keine Bindung zu den Hauptdarstellern auf. Mal steht man auf der guten, mal auf der schlechten Seite und eigentlich weiss man auch gar nicht, wer/was jetzt eigentlich Gut oder Böse ist. Trotzdem habe ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Abgesehen von einigen "Fehlern" also (für mein Empfinden passt z.B. der Ausdruck "Scheiße" einfach nicht zum Mittelalter), würde ich sagen, dass man das Buch ruhig lesen kann.
Für zukünftige Bücher würde ich Frau Kern allerdings empfehlen, ihre Charaktere besser auszubauen.
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6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Werwölfe als Nachtschatten, 23. August 2008
ZUR SPANNUNG IM ROMAN
Wie einige meiner "Vorposter" bereits sagten: Der Roman kommt ohne Schnörkelein aus! Landschaften und Charaktere werden nicht bis ins letzte Detail beschrieben, dadurch fehlt dem Roman aber auch Tiefe. Spannung kommt zwar am Anfang der Story auf - als die fürstliche Familie ermordet wird und die Überlebenden um ihr Leben und eine Erklärung für das Geschehene kämpfen -, doch dümpelt die Spannung nach und nach vor sich her. Am Ende werden sogar einige Annahmen ins Gegenteil geändert, um für Überrschung zu sorgen, aber so wirklich überraschend waren sie dann doch nicht.
KAMPFBESCHREIBUNGEN
Ein weiterer Kritikpunkt ist die "große" Schlacht am Ende des Romans, die in wenigen Abständen und auf 1er Seite dargestellt wird. Sehr kurz und wenig Spannung. Auch die Kämpfe zwischen den Akteuren sind sehr unpräzise: Da kämpft Anas "Bodyguard" gegen ein paar Nachtschatten, aber man "sieht" und erfährt eigentlich nichts von diesen Kämpfen. Als Anas "Bodyguard" auf die Nachtschatten zustürmt, dreht sie sich einfach um, sieht nicht hin, hört nur Geplänkel und Klingen aufeinander klirren. Dann dreht sie sich um und - Oh Wunder - die Nachtschatten liegen tot auf dem Boden.
DIE NACHTSCHATTEN
Als ich das Buch kaufte, dachte ich, dass Nachtschatten mysteriöse Wesen seien. Doch als ich das Buch las, stellte ich fest, dass die Nachtschatten modifizierte Werwölfe sind. Eine Art von Wolfsmenschen. Das hat mich dann nicht so vom Hocker gerissen und das Mysteriöse war dahin.
ZUM LESEFLUSS
Der Roman liest sich flüssig, da unnötige Details weggelassen werden. Aber ab und wann führte dies zu Bildverdrehungen vor meinem geistigen Auge. Da findet z.B. eine Hetzjagd auf einen Schattenwesen statt, die aus der Perspektive eines Protagonisten auf einem Turm beschrieben wird. Dies wird jedoch nur kurz in einer Zeile erwähnt - die ich überlesen hatte, wie ich zu meiner Schande erklären muss! Im Laufe des Romans passierte mir dann jedoch öfters, dass mir einige Beschreibungen - wie z.B. der Palast im Sumpfgebiet - nicht wirklich einleuchteten, da sie nur kurz umrissen wurden.
FAZIT
Ein ganz netter Debütroman, der sich leicht lesen lässt und für gewisse Spannung sorgt. Doch so wirklich fesseln konnte mich der Roman nicht. Den Charakteren und Landschaften fehlt es an Tiefe, da es anscheinend vorgezogen wurde "unnötige" Details wegzulassen; dadurch geht dem Roman aber auch einiges verloren. Der Roman hat 368 Seiten, lässt sich dadurch in einem Zug durchlesen. Bekannte Fabelwesen, wie z.B. Orks, Trolle, etc., sind darin nicht wieder zu finden, dafür aber Wolfsmenschen.
Dennoch: eine Empfehlung zum Kauf erhält der Roman von mir, da er sich trotz aller Kritik gut lesen lässt und für unterhaltsame Momente sorgt!
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6 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
mittelmäßige, wenn auch lesbare Fantasy, 31. August 2008
Zuerst: Ich hatte nach all dem Lob deutlich mehr erwartet und bin insofern enttäusch worden.
Mein Eindruck von der Story ist der einer eintönigen Gegend mit langweiligen Gegnern und uninspirierten Helden. Also eher unterer Durchschnitt. Mir fehlen hier eindeutig Charaktere, mit denen man mitfiebern kann. Die Heldin kommt arrogant und dünkelhaft rüber und entwickelt sich auch nicht wirklich weiter. Ihr kleiner Bruder kehrt bei erster Gelegenheit den großen Herrn hervor, statt in der Gefahr hilfreiche Beziehungen zu pflegen. Der geheimnisvolle Bodygard ist nicht geheimnisvoll, man weiß nur einfach nix von ihm.
Alles in allem kann ich das Buch nur dann empfehlen, wenn der geneigte Leser gerade an einer Flaute im Bücherregal leidet. ;-)
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