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32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Vom STURM mitgerissen!!!, 13. Juli 2008
Vom STURM mitgerissen!!!
Also wow - das ist ein Erstling? Ich kann es ehrlich nicht glauben.
Die Kurzbeschreibung und der Klappentext sind in keinem Fall übertrieben!!!
Dieses Buch sorgte dafür, dass ich eine Bahn verpasste, da ich beim Lesen nicht mitbekam, dass sie vor mir anhielt und wieder abfuhr, ausserdem ist ihm ebenfalls eine Nacht zum Opfer gefallen. Schon länger hat mich kein Buch mehr so gefesselt und in seinen Bann gezogen.
Eine straffe (keinerlei Durchhänger) spannende Handlung und erstklassige ehrliche Charaktere (um welche Völker und Wesen es sich handelt, müsst ihr selber herausfinden, aber alleine die Nachtschatten finde ich extrem gut gelungen) machen es zu einem Genuss sich von diesem Sturm mitreissen zu lassen.
Ehrliche Charaktere, weil es keine flachen Stereotypen gibt, die sich ein wenig Wissen aneignen und lernen gut drauf zu hauen und schon geht fast alles, wie geschmiert. Nein, es sind Menschen, die aus ihrem gewohnten Leben gerissen werden und unter einer immensen Bedrohung versuchen ihren Mann zu stehen, was mal einigermassen klappt und manchmal eben nicht.
Für die Entwicklungen, die die Charaktere in diesem Band durchmachen, viele unvorhersehbare Wendungen, die atemberaubend düstere Atmosphäre, Intrigen, Massaker, Schlachten, die Länder und Wesen lohnt es sich dieses Buch zu kaufen.
Von der Handlung will ich nichts schreiben, denn mich persönlich nervt es immer, wenn zu viel verraten wird, doch eine Kleinigkeit will ich verraten. Jedes Kapitel wird durch einen Textauszug aus einem zweibändigen Werk über die Fürstentümer und Provinzen der vier Königreiche eingeleitet. Ich frage mich, ob Terry Pratchett die Länder bereist hat und unter einem Pseudonym dieses Werk über Land und Leute geschrieben hat.
Der nächste Band erscheint im Februar 2009 und ich weiss jetzt schon, dass ich mir bis dahin den Kopf zermartern werde, wie es wohl weiter gehen wird, denn die Handlung lässt einen nach dem Beenden des Buches nicht los. Eines steht für mich fest, nach diesem fulminanten Auftakt muss ich auf jeden Fall den 2. Band haben.
Vorsicht! Für Zartbesaitete ist dieser Fantasyroman nicht geeignet!
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Grandioses Debüt, 14. Juli 2008
Ich bin normalerweise kein großer Fan deutschsprachiger Autoren. Die meisten sind, mit ein bisschen Glück, mittelmäßig. Da überlege ich es mir schon zweimal, bevor ich die inzwischen ganz schön teuren Fantasyschmöker kaufe, auch wenn sie noch so toll aufgemacht sind. Bei diesem Buch habe ich es keinen Moment bereut.
Claudia Kern spinnt ihre Geschichte um drei Figuren, den verkrüppelten Gelehrten Cray und die beiden Fürstenkinder Ana und Gerit Somerstrom. Die beiden verlieren bei einem brutalen Überfall bei der Feier zu Ehren von Anas Geburtstag ihre Eltern und müssen um ihr Leben fürchten. Ana wird von ihrem Leibwächter Jonan gerettet und kann fliehen, Gerit versteckt sich in der überfallenen Festung und erkennt mit Schrecken, wer das Blutbad angerichtet hat. Es sind sogenannte Nachtschatten, eine Art Mischwesen, die tagsüber menschliche Gestalt annehmen können. Und wie es scheint, soll nicht nur die Festung von Somerstrom das Ziel ihres Angriffs bleiben. Im Kampf gegen diese Bestien soll Cray, den sie als Kind verkrüppelten, Anas Verlobten Rickard mit seinem Wissen über sie unterstützen, während Ana, plötzlich nur noch von Feinden umgeben, die sie alle tot sehen wollen, verzweifelt versucht zu Rickard zu gelangen.
Klingt nach einer simplen Gut vs. Böse Geschichte mit den üblichen Motiven, doch im Verlauf der spannenden Story wird deutlich, dass es keine klare Grenze zwischen Gut und Böse, Schwarz und Weiß gibt. Claudia Kern legt mit ihrem Erstling ein klasse geschriebenes Buch vor, mit interessanten, vielschichtigen Figuren und neuen Ideen, das ich in einem Rutsch durchgelesen habe. Es gibt nur einen Kritikpunkt: Die Fortsetzung erscheint erst im Februar und das grenzt schon fast an Körperverletzung, denn bis dahin werde ich vor lauter verzweifeltem Warten darauf, wie es weitergeht, keine Fingernägel mehr haben!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Fantasy ohne Kitsch, 3. September 2008
Sturm. Der verwaiste Thron 01
Vieles ist schon geschrieben, darum fasse ich mich lieber kurz: Die Autorin hat eine spannende, eigene Fantasy-Welt ohne freche Feen, niedliche Elfen oder panzertragende Eisbären geschaffen. Nicht bei Rowling, Tolkien, Funke oder so geklaut, cool.
Mich haben die blutrünstigen Nachtschatten total gefesselt und bin schon gespannt, was sie vorhaben. Wie man zum Nachtschatten wird würde ich eigentlich auch gerne mal wissen, denn scheinbar gelten die üblichen Regeln [bekannt aus Funk und Fernsehen ;)] nicht oder nicht so richtig. Was steckt hinter dem Gelehrten Cray und wer ist dieser komische König eigentlich?
Als ich das Buch ausgelesen hatte, musste ich leise fluchen, weil ich noch warten muss, bis ich erfahre, wie es weiter geht. Ich freue mich schon darauf!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Einmal etwas anderes, 19. August 2008
Gute deutschsprachige Fantasy ist gar nicht so leicht zu finden, doch dieses Buch war ein richtiger Glückstreffer, denn es verdient die fünf Sterne zu Recht. Dabei bedient sich Claudia Kern am Anfang noch vieler Klischees, mit denen sie aber geschickt spielt und schließlich alle zerschlägt. Die vermeintlichen Guten sind gar nicht so gut, die blutrünstigen Ungeheuer zeigen ihre menschliche Seite. Glaubt man anfangs noch zu wissen, wohin sich das Buch entwickelt, so ist am Ende alles offen.
Besonders gelungen sind die Nachtschatten, Kreaturen mit ganz eigenen moralischen Vorstellungen und obwohl sie anfangs schrecklich erscheinen, sind sie doch nicht böser als die menschliche Seite, oft finde ich sie sogar anständiger als die Guten".
Auf alle Fälle ein sehr empfehlenswertes Buch. Einziger Wehrmutstropfen: Es wird noch einige Monate dauern, bis der nächste Teil in den Handel kommt.
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Ein Wahnsinnsbuch , 14. August 2008
Feedback zu Sturm Der verwaiste Thron
Warum habe ich mir das Buch überhaupt gekauft?
Ich bin kein Freund von Fantasy-Stories und Herr der Ringe finde ich einfach nur schrecklich (langweilig).
Also, warum habe ich das Buch trotzdem gekauft?
Zum einen, weil ich Claudia Kern persönlich kenne, aber das gab noch lange nicht den Ausschlag. Ich würde wirklich nicht jedes Buch kaufen, nur weil ich zufällig mal einen Autor kenne.
Der Hauptgrund hier war Claudias Schreibstil, den ich aus ihren Kernspaltereien in der Space View kenne und ihr Handbuch für Vampire und Dämonen. Außerdem ist hier kein Schreibstil künstlich kreiert worden, sondern der Stil IST Claudia Kern und das finde ich gut und wichtig, denn nur so ist absolut gewährleistet, dass der Stil über das gesamte Werk hinweg erhalten bleibt. Wer Claudia kennt, der kennt auch ihre Persönlichkeit und ihre Art Humor. Das alles spiegelt sich in Sturm wieder.
Ein Beispiel, das mich sehr zum Lachen gebracht hat: Michael Peinkofer hat ihr Buch ja als "Ein fesselndes Debüt! Episch, wuchtig, erdig - so muss Fantasy sein." beschrieben. Daraufhin Claudia Kern in einem Gespräch, Zum Glück hat er statt erdig nicht kernig geschrieben." Ich denke, das sagt alles über Claudias Humor aus.
Zur Story Plot:
Man merkt hier ganz genau, dass die Geschichte von Anfang an durchdacht war und der Plot feststand, bevor Claudia mit dem Schreiben begonnen hat. Hier wurde nicht einfach eine grobe Idee umgesetzt und ins Blaue reingeschrieben.
Die gesamte Geschichte ist sehr komplex und voller unerwarteter Wendungen, mit denen ich nie gerechnet hätte. Oftmals ist es ja so, dass man beim Lesen eines Buches bestimmte Verläufe in der Handlung erwartet und diese Erwartungen dann (leider) auch bestätigt und erfüllt werden. Auch bei Sturm habe ich mir während des Lesens so meine Gedanken gemacht und so einiges erwartet, aber keinesfalls das, was dann oft wirklich passiert ist. Mehr als einmal ging es mir so, dass ich nur noch dachte, Das kann doch alles nicht wahr sein!.
Tja, leider kann und möchte ich zur Story hier nicht mehr schreiben. Ich wäre ja gerne genau auf die Geschichte, das Drumherum und die Charaktere genau eingegangen, aber ich möchte mein Feedback absolut spoilerfrei halten. Alles andere wäre unfair den Lesern gegenüber, die den Roman noch vor sich haben.
Zum Schreibstil:
Claudia Kern hat das geschafft, was ich mir bei vielen Büchern (u.a. von Tolkien und Stephen King) schon oft gewünscht habe: Sie hat ohne großem Trimborium Handlungen, das Umfeld, Landschaften, Charaktere so beschrieben, dass ich mir sofort ein Bild vor meinem inneren Auge machen konnte. Hier wurde der Leser nicht durch 50 100 Seiten Beschreibungen und Nutzloses gequält und gelangweilt (Wieviel Adern hat dieses Blatt, dessen Form ... bla bla ist, warum ist der Stamm des Baums, unter dem sich jemand zur Ruhe begibt, gekrümmt und verschlungen, wie lautet die Lebensgeschichte der Felsen, zwischen denen jemand vor Wind und Wetter bei Nacht Schutz sucht usw.), zum Einschlafen gebracht, dazu animiert, das Buch beiseite zu legen und nie mehr wieder anzufassen usw., Claudia schaffte das alles durchweg in kurzen und prägnanten Beschreibungen. Die richtige Wortwahl ist hier immens wichtig und das kann wirklich nicht jeder Autor. Claudia Kern beherrscht diese Kunst in meinen Augen absolut perfekt.
Sehr gut gefallen hat mir auch, dass im Verlauf der Geschichte begonnen wurde, bei jedem Kapitel die einzelne Geschichte eines der jeweiligen Hauptcharaktere weiterzuschreiben. Das hat die Spannung erhöht, man hat sich im ersten Moment geärgert, dass es jetzt z.B. mit Ana nicht weiterging, aber man war sofort vom nächsten Handlungsstrang gefesselt und hat sich dann natürlich wieder geärgert, wenn dieses Kapitel zu Ende war. So ging es immer weiter, so dass man den Roman am liebsten gar nicht mehr aus der Hand gelegt hätte.
Zur Rechtschreibung/Lektorat:
Ein ganz großes Lob hierfür!
Da in mir selbst beim Lesen eines Buchs der Hobby-Lektor immer wieder rauskommt, kann ich sagen, dass dieses Buch erfreulich wenig bis so gut wie gar keine Fehler hat. Bewusst habe ich nur zwei Rechtschreibfehler wahrgenommen, ich bin aber jetzt zu faul, diese nochmal zu suchen. Nicht nur Claudia Kern, deren super Rechtschreibung mir ja bekannt ist, auch die Lektorin verdient hier höchstes Lob für ihre Arbeit.
Leider bin ich ja andere Dinge gewöhnt, beispielsweise bei einem Buch, dessen Übersetzer und Lektor mir persönlich bekannt sind. Natürlich nenne ich hier keinen Namen oder Buchtitel. ;-) In diesem Buch habe ich (ohne danach zu suchen) mindestens 25 Fehler gefunden, wobei ich erst ab ca. Seite 100 grob mitgezählt habe. So etwas schmälert das Lesevergnügen ungemein, vor allem wenn man ganze Absätze mehrmals lesen muss, weil der Sinn des Geschriebenen einfach nicht zu erschließen ist.
Bei Sturm war das zum Glück nicht der Fall, im Gegenteil: Von der Rechtschreibung her halte ich den Roman nahezu für perfekt.
Was gibts zu meckern?
Ich habe mit diesem Feedback bereits begonnen, als ich angefangen habe, das Buch zu lesen und immer wieder gehofft, in diese Rubrik auch was schreiben zu können *fg*, aber ... irgendwie finde ich nichts. Ich habe auch keine Verbesserungsvorschläge für die beiden Fortsetzungen parat.
Oh ja, doch!, es gibt doch was zu meckern? Warum zum Henker kommt die Fortsetzung erst im Februar raus? *grummel* Jetzt habe ich mir wirklich immens viel Zeit mit dem Lesen gelassen und muss trotzdem noch so lange warten ...
Mein Gesamteindruck:
Für einen Roman, den ich nie gelesen hätte, bzw. nie hätte lesen wollen, hätte ihn nicht Claudia Kern geschrieben, muss ich sagen, dass er mich der Fantasy so nahe gebracht hat, wie ich es nie für möglich gehalten hätte. Ich bin ernsthaft am überlegen bzw. habe eigentlich schon beschlossen, dass meine nächste Lektüre wieder Fantasy wird. Irgendwie muss ich ja die Zeit bis Februar überbrücken. ;-)
Ich bin jetzt nicht der Typ, der ein Buch in zwei Tagen auslesen kann, dafür fehlt mir fast immer die Zeit, für mich sind Bücher mehr Bettlektüre. Bei Sturm ist es mir mehr als einmal passiert, dass ich nachts im Traum auf Somerstorm, bei den Nachtschatten oder mit Ana und ihrem Diener unterwegs war. Man liest im Bett ein oder zwei Kapitel und kann dann nicht mehr abschalten, das Unterbewusstsein hängt sich einfach an dem Gelesenen fest. Besonders schlimm waren die letzten Kapitel, in denen es einige Dinge gab, die mich innerlich nicht mehr losließen. Ich muss sagen, das passiert mir nicht zu oft. Manche Dinge werden mich noch tagelang verfolgen ...
Abschließend möchte ich noch sagen, dass Sturm ein Buch für jeden ist, nicht nur für Fantasy-Fans. Es ist mehr eine Mischung aus Mittelaltergeschichte mit einigen, punktgenau platzierten Fantasy-Elementen, die nicht zuviel, sondern genau in der richtigen Dosis sind, so dass man den Roman wirklich jedermann/frau empfehlen kann. Allerdings ist Sturm nichts für Kinder, da er doch einige/mehrere ziemlich brutale Szenen enthält.
Note:
Da ich das gymnasiale Punktesystem bevorzuge: 15 von 15 möglichen Punkten.
(Die zwei Rechtschreibfehler fallen beim Umfang des Buchs absolut nicht ins Gewicht!)Sturm. Der verwaiste Thron 01
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
So gut kann deutsche Fantasie sein, 26. August 2008
Wie schon andere vor mir habe auch ich nicht unbedingt einen Hang zu deutschen Fantasieromanen, Fantasie ueberhaupt. Aber dieser Roman hat es einfach in sich. Kein Elfen und Trolle Suelz, sondern handfeste Spannung. Wer allerdings kein Blut sehen will, sollte sich fernhalten! Claudia Kern geht da gerne einem Hang zum Horrorfilm nach, was bei ihrer Autorenvorgeschichte ja auch auf der Hand liegt. Die Charaktere sind schluessig und gut beschrieben, die Handlung bleibt nicht wie so oft in Fantasieromanen an ewigen Beschreibungen kleben und die Spannung laesst bis zur letzten Seite nicht nach. Ich hatte immer eine klare Vorstellung von dem, was da wo abging, und das Lesen hat mir wirklichen Spass gemacht. Bravo! Weiter so, Claudia! Der zweite Band ist schon vorbestellt!
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Einfach nur gut!, 12. August 2008
Das Buch ist einfach große Klasse! Kann es kaum erwarten bis der 2te Teil endlich rauskommt! Natürlich schon bestellt! Ich sage kaufen, kaufen und nochmals kaufen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Ein super tolles Buch, 6. Februar 2009
Anläßlich von Ana´s 17. Geburtstag lädt der Fürst von Somerstorm sehr viele Gäste auf seine Burg ein. Als plötzlich alle Türen verschlossen sind und es nur noch Geschrei gibt. Alle Gäste sowie auch Ana´s Eltern werden bei diesem Anschlag ermordet. Ihr Bruder Gerit flüchtet sich aufs Dach während Ana mit Jonan ihrem Wächter die Flucht gelingt. Die Burg Somerstorm wird von sogenannten Nachtschatten eingenommen und nach 12 Tagen wird auch Gerit auf dem Dach entdeckt und von diesem Tag an wird er als Sklave gehalten. Ana und Jonan sind währenddessen auf der Flucht nach Westfall wo ihr Verlobter Rickard lebt. Die beiden begeben sich auf eine abenteuerliche Reise voller Gefahren.
Mit diesem Buch ist Claudia Kern ein wahnsinniges Debüt gelungen, die schreibweise ist sehr flüssig und es fällt einem schwer das Buch aus der Hand zu legen, da man immer wissen will wie es weitergeht.
Freue mich schon auf den 2. Teil
Fazit eine absolute Kaufempfehlung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Erfrischend gut, 13. November 2008
Endlich wieder einmal ein Fantasy-Buch, deren Inhalt nicht nach Schema F abläuft.
Überraschende Wendungen, keine Schwarz/Weiss-Malerei, spannende Episoden, alles was ein gutes Buch ausmacht, findet man hier.
Zum Inhalt wurde schon genug erzählt.
Von den drei Haupthandlungssträngen gefielen mir die Episoden mit Gerit am Besten.
Wie er sich als Gefangener der Nachtschatten behauptet ist schon recht unterhaltsam.
Amüsant finde ich auch die kurzen Reisebeschreibungen eines Historikers, die jedem Kapitel vorangestellt sind.
Leider ist das Buch mit 368 Seiten zu kurz ausgefallen.
Gespannt bin ich daher auf den zweiten Teil.
Für alle Leser, die den üblichen Einheitsbrei leid sind, ist dieses Buch sehr zu empfehlen.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Spannend, 4. September 2008
Zum Inhalt ist bereits vieles gesagt worden, daher eine Kritik zu einer Kritik: Eine Kritik auf dieser Seite bemängelt, dass die Fürstentochter (die Rezensentin nennt sie Heldin) arrogant und dünkelhaft rüber komme und sich nicht weiter entwickle. Sie betrachtet dies als etwas Negatives. Klar, denn sie geht davon aus, dass Ana, die Fürstentochter, die Heldin sein muss, da sie eine der drei, vier Hauptfiguren des Romans ist. Das aber stimmt nicht. Claudia Kern spielt hier vielmehr mit den Erwartungshaltungen der Leser: Sie beschreibt eine Figur, die aufgrund der Erlebnisse, die ihr widerfahren, reifen müsste. Glauben wir als Leser zumindest, denn wir sind daran gewöhnt, dass Figuren, die am Anfang einer Geschichte als überheblich daher kommen, dann aber zum Beispiel erkennen, dass die Welt, in der sie gelebt und regiert haben, nicht gut war, dass diese Figuren sich verändern müssen. Zum Besseren. Das will das Gesetz der Serie. Claudia Kern aber wagt in ihrem Roman, unsere Erwartungen nicht unbedingt zu erfüllen. Da ist die Fürstentochter, die reifen müsste - und die doch nicht von ihrer Macht lassen kann. Da ist ihr Verlobter, der als strahlender Held daher kommen müsste, lägen im Keller seines Vaters nicht einige Leichen (im wahrsten Sinne des Wortes) - und da sind die Bestien, die ein Reich überfallen und keine Gnade mit ihren Gefangen wallten lassen, die aber keinesfalls als dämliche Orks daher kommen, die erst einmal metzeln und dann immer noch nicht denken, sondern als vernunftbegabte Wesen, die einen Plan verfolgen. Claudia Kern bricht mit den übliochen Gut-Böse-Schemata. Nehmen wir den Fürsten, der gleich zu Beginn der Geschichte gemeuchelt wird. Auf den ersten Blick ist er ein netter Typ, dem Unrecht widerfährt. Dann aber erfahren wir, dass er unter anderem mit Sklaven sein Vermögen verdient hat und in seinen Mienen seine Untertanen schuften lässt.
Ist es ein Verbrechen einen Tyrannen vom Thron zu stürzen?
Und wer sagt uns, dass jene, die einen Tyrannen stürzen, Heilige sein müssen?
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