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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Kein herausragender Titel, keine unbedingte Empfehlung, 28. Dezember 2008
Zugegeben, ich habe mich durch die anderen, hier hinterlegten Kundenrezensionen zum Kauf verleiten lassen. Und bin schlichtweg enttäuscht, sowohl über den Titel, als auch über die Tatsache, wie er bisher bei der Leserschaft ankommt.
Schon nach den ersten Seiten konnte ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Geschichte ziemlich simpel und flach ist. Die Protagonisten Ana, Jonan und Gerrit bleiben eigentümlich blass, erfahren keine Tiefe und auch die Geschichte drumherum ist der klassische einfache Einheitsbrei, der nicht durch Spannung, Ideen oder Schwung hervorsticht. Die Nachtschatten, die hier wohl das "Böse" verkörpern sollen, sind ebenfalls sehr eindimensional gezeichnet, man erfährt so richtig eigentlich nichts über sie und kann sich daher auch keine rechte Vorstellung von Ihnen machen. Was sind Sie nun? Man denkt an Werwölfe, Gestaltwandler etc. Viele verwandeln sich nicht mehr in ihre menschliche Gestalt zurück. Werden aber trotzdem dann "trinkend" und "essend" beschrieben. Wie muss man sich das vorstellen, mit Klauen und Wolfsschnauzen? Da passt was nicht.
Erschwerend kommen einige Logikfehler in der Story hinzu, die mich immer wieder dazu bewogen haben, das Buch aus der Hand zu legen. So wird z. B. auf den Seiten 93 bis 95 die Ankunft eines "... einzelnen Mannes, der sein Pferd an herabhängenden Zügeln..." führt geschildert. Als er in der Festung ankommt, einigem Jubel der Festungsbelegschaft etc. passiert folgndes: "... wie die des Reiters, der nun seine Kapuze abnahm..." Wo kommt der Reiter, von dem vorher keine Rede war, plötzlich her??? So zieht sich das immer wieder durch das ganze Buch.
Nein, leider kann ich die Beurteilung der anderen Leser nicht teilen. Und auch die Aussage von Michael Peinkofer auf dem Einband: "... Episch, wuchtig, erdig, so muss Fantasy sein." kann ich ganz und gar nicht teilen.
Eine ganz ähnliche Story enthält z. B. "Winterwende" von Brian Ruckley. Dieser Titel verdient die Aussage von Peinkofer eher. Daran kann man sehr gut vergleichen, wie gute Fantasy geschrieben sein muss. Gegenüber "Winterwende" oder auch Titeln wie "Sommer der Zwietracht" oder "Acacia" fällt "Sturm" weit zurück und landet in der Kategorie 08/15.
Tut mir leid, Frau Kern, aber ich finde Ihr Erstlingswerk ist deutlich misslungen und erhält daher von mir keine Kaufempehlung! Die Fortsetzung werde ich mir nicht mehr kaufen.
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