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Kundenrezensionen

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am 8. September 2007
Ich habe vor vier Tagen das erste Buch - die Rebellin - begonnen und habe vor etwa zwei Stunden das dritte und letzte weggelegt. Ich versuche wieder, in meine eigenen Realität einzutauchen, aber meine Gedanken schweifen immer und immer wieder zu dieser grandiosen Geschichte zurück. Und ab und zu überfällt mich nochmal ein Schaudern und mir laufen Tränen übers Gesicht. Es wäre gemein zu verraten, warum, aber ich finde es wichtig zu erwähnen, dass die Wirkung so lange und so intensiv anhält...

Ein Buch hat mich noch nie so gefesselt wie dieses. Von der ersten Seite an war es spannend, sympatisch, aufregend, angenehm. Ein lockerer Schreibstil, gewählte Ausdrucksformen der Magier, Gossensprache in den Hüttenvierteln. Alles stimmt.
Schnell bekommt man raus, wer die "Guten" und wer die "Bösen" sind, aber das macht überhaupt nichts. Durch die verschiedenen Erzählperspektiven entspinnt sich ein feines, sauber gewobenes Netz aus Beweggründen, Gefühlen und Eindrücken. Jeder hat seine (klar nachvollziehbaren) Gründe, so zu handeln, wie er es tut. Nur Akkarin bleibt im Dunkeln (obwohl der Klappentext leider zu viel von ihm aufdeckt, so dass man nicht so lange rätseln kann wie man gern würde, auf welcher Seite er nun steht).
In jeder einzelnen Situation leidet, begehrt, liebt und hasst man mit den Charakteren mit - nicht nur mit der Hauptperson Sonea.

In vielen Fantasy-Geschichten gibt es ein eigenes Land mit eigener Geschichte, Politik und Geografie. Das gibt es hier auch, aber es ist relativ nebensächlich, so dass man dadurch nicht von der Geschichte abgelenkt wird.
Die Handlung ist tiefgründig und bis ins Detail durchdacht. Die Figuren sind nicht besonders ausgefeilt beschrieben, was Platz lässt für eigene Fantasie, doch ihre Gestik und Mimik untermalt immer wieder passend ihre Handlungen. Das Innenleben der Charaktere ist für den Leser klar offengelegt. Man "kennt" die Figur nach wenigen Seiten. Niemals tut eine Figur etwas, das nicht ihrem Charakter entspräche. Sehr konsequent... Und es gibt NICHTS, was an den Haaren herbeigezogen wirkt...

Die Magier scheinen Übermenschen zu sein, denen einfach alles möglich ist, aber auch sie haben ihre Grenzen. Und manchmal lässt die Magie sie leiden, bringt sie in Schwierigkeiten oder lässt sie Freunde verlieren. Man weiß einfach nicht, ob man sich wünschen soll, einer von ihnen zu sein...

Nur eine einzige Frage bleibt offen: Wer ist der "Freund an einem nützlichen Ort", der Akkarins dritten Blutjuwel trägt?
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am 19. März 2007
Die gesamte Trilogie "Gilde der schwarzen Magier" ist super spannend geschrieben, und gut zu lesen. Schon der erste Band wird schnell spannend und es bedarf keines langen Wartens, bis die Geschichte in Gang kommt. Im 2. Band schwächelt die Trilogie leider zeitweise etwas, da Sonea, die Hauptcharakterin in großen Teilen des Buches einfach nur geknechtet wird, sonst aber nichts passiert. Zum Schluss wird allerdings auch der zweite Band wieder besser, um dann relativ abrupt zu enden. Das animiert jedoch nur umso mehr zum weiterlesen im 3. Band, welcher der mit Abstand spannendste, beste, und vor allem zum Schluss, als die Schlacht um Imardin tobt, genialste Band ist. Außer dem leichten Schwächeln in Band 2 hat mich an der Reihe lediglich das ständige, alle 2 Seiten auftretende, Kichern gestört, was vor allem, wie auch in einer anderen hier veröffentlichten Rezession schon erwähnt, dann stört, wenn es sich bei dem Kichernden (was ich eher mit kleinen Mädchen als mit Magiern assoziiere) um die höchsten Magier der Gilde handelt, oder auch um solche Charaktere, die eigentlich respekteinflößend wirken sollen.

Abgesehen von diesen beiden Aspekten lässt sich wirklich nichts gegen die Trilogie einwenden, und gott sei dank, treten auch keine/nicht allzuviele logische Denkfehler auf.

Eine (annähernd) perfekte Trilogie, die in Band 3 ihren krönenden Abschluss und Höhepunkt findet.
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am 18. Januar 2016
AAAARGH! Mich regt das Ende so auf! Das gibt es gar nicht. Da liest man sich in Rekordzeit durch alle drei Bände... Und es ist einem auch klar, dass garantiert nicht alle liebgewonnenen Charaktere den Endkampf überleben können, weil das einfach unglaubwürdig wäre... Und nachdem man sich seitenweise durch die Beschreibung von Ödland bzw Felsen gelesen hat und da jede kleinste Zacke und Lichtbegebenheit ins Detail beschrieben wurde. Stirbt dann auf den letzten Seiten, schwupp die wupp ein Hauptcharakter. Es ist ja, oh, das Allerwichtigste die Stadt und die Gilde zu schützen. Aber nein, sparen wir uns die Kraft der Arena lieber auf! Wie unlogisch war DAS denn?? Also so schön die ersten Bücher auch waren, wenn auch teilweise sehr langatmig, so grottenschlecht fand ich das übereilte Ende. Ich hatte mich schon gefragt, wie man die restliche Handlung auf den letzten Seiten gescheit unterbringen will, aber von so einem lieblos dahingetriebenem Ende war ich echt geschockt.
Nach dem Ende wünschte ich mir, ich hätte die Bücher gar nicht erst gelesen. Sehr schade, denn das geht mir wirklich nur selten bei Büchern so. Plötzlich kommt es einem wie vergeudete Zeit vor :(
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am 12. Dezember 2008
Es gibt nur sehr wenige Bücher, deren Ende ich so sehr fortgewünscht und die Seiten dennoch weg gelesen habe, als ginge es um mein Leben. Ich wurde des Schlafes beraubt, obwohl ich gar nicht mehr gelesen habe, denn gerade zum Ende hin, habe ich über die wahnsinnige Entwicklung sowie mögliche Ausgänge der Geschichte nachgegrübelt.

Ich beziehe meine Rezension auf die Trilogie - nicht nur auf diesen dritten Band.
Wenngleich "Die Meisterin" am spannendsten war, haben mich auch die ersten beiden Bände fantastisch unterhalten. Ich habe mich zu keinem Zeitpunkt gelangweilt, nichts übersprungen und bin entgegen einiger Rezensenten nicht der Meinung, die "Die Rebellin" und "Die Novizin" hätten zusammengefasst werden können.
Außerdem finde ich Vergleiche mit den HP-Romanen unangebracht. Klar, es geht um Magier, eine Magierschule ... trotzdem ist Trudi Canavans Gilde anders und für mich als Dreißigjährige interessanter.
Diese Trilogie ist ein Debüt, das Respekt verdient und meinen sicher hat. Die Autorin ist mit einer beneidenswerten Phantasie gesegnet. Zwar sind mir ein paar stilistische Schnitzer sowie ein inhaltlicher Denkfehler aufgefallen, auf die ich hier jedoch nicht näher eingehe, denn mit Blick auf das Gesamtwerk sind sie Peanuts.

Was mich hingegen ein wenig enttäuscht und beinahe zum Abzug eines Punktes bewegt hat, ist das Ende. Etwa ab dem letzten Drittel von "Die Meisterin" habe ich geahnt, dass es so ausgeht, und auch wenn mir dieser Gedanke nicht gefiel, habe ich mich dennoch darauf eingestellt, dass es kein Happy End gibt - ich konnte mir ganz einfach kein "Sie lebten glücklich bis an Ihr Lebensende, regierten Kyralia und sahen Ihren Enkel und Urenkeln beim Erlernen von Magie zu" vorstellen. Das wäre fake gewesen. Es war also nicht die Natur des Endes, sondern vielmehr der jeweilig letzte Moment von Akkarin und Sonea. Diese beiden Augenblicke waren - gemessen an allem Vorangegangenen - so verdammt leise und irgendwie unbefriedigend. Jetzt, wenige Stunden nachdem ich die Trilogie ausgelesen habe, fällt es mir noch schwer, mich damit abzufinden.

Nichtsdestotrotz wird es viel schwerer sein, diese Geschichte nun loszulassen und einen würdigen Lesenachfolger zu finden. Wahrscheinlich werde ich mich für ein ganz anderes Genre entscheiden, etwas haarsträubend Komisches vielleicht, wo es mir von vorn herein verwehrt sein wird, Vergleiche anzustellen. Von den geplanten vorangehenden und nachfolgenden Romanen habe ich bereits gehört, weiß momentan aber nicht, was ich davon halten soll - und sowieso ist bis zur Veröffentlichung noch Geduld gefragt.
"Die Gilde der Schwarzen Magier" gehört definitiv auf meine Lieblingsliste. Ich bin dankbar für den Tipp meiner Freundin, die mich beharrlich auf diese Bücher hingewiesen hat.
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VINE-PRODUKTTESTERam 3. August 2010
Ich habe den dritten Teil dieser Trilogie gerne gelesen. Anfangs hab ich mich zwar etwas schwer getan, denn es dauert eine Weile bis endlich etwas passiert. Mir hat besonders das zwiespältige, sehr spannende Verhältnis von Akkarin und Sonea gefallen. Man muss weiterlesen, weil man endlich wissen will was hinter all dem steckt. Die Autorin hat es, wie schon in den beiden Büchern zuvor, geschafft, jeder Figur einen eigenen Charakter zu verleihen und ermöglicht dem Leser sich mit jeder Figur in gewisser Weise zu identifizieren. Allerdings sind manche Aspekte für mich etwas zu wenig ausgeleuchtet worden, z.B. das Problem für Dannyl eine homosexuelle Liebe in Elyne zu haben. Das wird alles irgendwie unter den Tisch gekehrt. Beim Lesen hat man das Gefühl, dass die Autorin keinem Plot folgt, den sie schon zuvor ausgearbeitet hat. Es wirkt eher, als wenn die Geschichte sich im Schreiben entwickelt hat (was ich im Übrigen sehr reizvoll finde). Dadurch ergeben sich plötzliche Änderungen und Sprünge - das macht den Roman spannend und interessant zu lesen. Ich finde das Ende zwar etwas einfach gestrickt und bin nicht unbedingt zufrieden aus dem Buch ausgestiegen (was nicht mit dem Inhalt des Endes zu tun hat (ich will hier nichts verraten!)). Für diese lange Vorbereitung und dem ganzen Aufbauschen der schwarzen Magie kam die ein wenig zu kurz für meinen Geschmack.
Dennoch würde ich dem Roman drei Sterne geben und wer die ersten beiden Teile gelesen hat, sollte diesen auf keinen Fall verpassen.
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am 3. Mai 2006
Immer öfter tauchen Leichen auf, die durch Schwarze Magie all ihrer Kraft beraubt wurden. Administrator Lorlen kämpft mit der Angst, dass Gildenmeister Akkarin der Mörder sein könnte, denn er, der Alchimist Rothen und Sonea kennen die Wahrheit. Akkarin praktiziert die verbotenen Künste und nun versucht er Sonea auf seine Seite zu ziehen. Aber manchmal sind die Dinge nicht so, wie sie scheinen ...

Als Akkarin letztlich der Schwarzen Magie überführt wird und Soneas Beteiligung bekannt wird, werden sie in das Ödland von Sachaka verbannt. Dort stehen sie Wache, denn schon bald wird die Zeit kommen, in der die Arroganz und Unwissenheit der Gilde den Untergang für ganz Imardin bedeuten könnte.

DIE MEISTERIN ist der letzte und beste Teil der Trilogie. Zum ersten Mal verlässt Canavan den Bereich der Jugendfantasy (Jugendlieben, Schulprobleme, Rebellion gegen Autorität ...) und wendet sich dunkleren und größeren Themen zu. Noch immer ist Sonea der Hauptcharakter der Geschichte, aber sie ist gereift und ihre Herausforderungen werden schwieriger. Sie muss sich zwischen dem was notwendig ist, aber ihren Niedergang bedeuten könnte und dem was gut und recht erscheint entscheiden. Wir lernen auch viel über Akkarin, der gar nicht so kalt und böse ist, wie er immer tut.
Weniger hat mir gefallen, dass Canavan einige Handlungsfäden aufnimmt, die ins scheinbar Nichts gehen (Rothen als fehlgeschlagener Spion, Cerys Affäre mit einer mysteriösen aber nutzlosen Zauberin aus Sachaka ...). Vielleicht sind sie aber auch nur Vorbereitungen für weitere Fortsetzungen - wer weiß. Manchen wird das Ende der Geschichte missfallen, da es nicht ein typisches Happy End ist, aber ich finde es wirklich gelungen und absolut passend.
DIE MEISTERIN ist ein würdiger Schluss für eine tolle Trilogie. Viel Spaß beim Lesen!

Nachtrag 3.3.09:
Im Mai 2009 wird ein Stand Alone Prequel zu der Gilde der Schwarzen Magier Trilogie erscheinen. Es heißt Magie. Sonea kommt darin nicht vor (da die Geschichte mehrere hundert Jahre vor ihrer Geburt spielt), aber sie wird in der Trilogie auftauchen an der die Autorin derzeit schreibt.
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am 21. Januar 2007
Diese Trilogie könnte wirklich aus der Flut der Fantasygeschichten herausragen, leider arbeitet die Autorin hartnäckig daran sich diese Möglichkeit selbst zu verbauen. Die Grundgeschichte ist nämlich sehr interessant und verfügt über eine Menge Potential und ich kann es nur der Unerfahrenheit der Autorin zuschreiben, dass sie es schafft mich nicht vollkommen zufrieden sondern genervt und enttäuscht zurückzulassen.
Zum einen die ständigen Wiederholungen von Begriffen wie "schürzte die Lippen" und "sog scharf die Luft ein" die sich alle paar Seiten (nun ja) wiederholen und oftmals gar nicht zu der beschriebenen Situation passen wollen (Stichwort kichern...). Gut dies könnte auch teilweise an der Übersetzung liegen, ich habe die Originalversion nicht gelesen, aber ich gehe mal davon aus, dass sie bereits in der englischsprachigen Version in dieser Häufigkeit vorkommen.
Desweiteren werden ständig Handlungsstränge angedeutet, die dann nicht weitergeführt werden und im Nichts verpuffen, siehe Savara. Dieser Charakter ist vollkommen überflüssig und bringt der Handlung so gut wie gar nichts. Ob sie nun vorkommt oder nicht spielt letztendlich überhaupt keine Rolle, die wenigen Dinge die sie zur Handlung beiträgt hätten leicht auch auf andere Weise eingebracht werden können.
Zwischendurch ist die Geschichte geradezu erschreckend unlogisch und unrealistisch (von teilweise extrem verwirrenden Situationsbeschreibungen will ich gar nicht erst anfangen). Da braucht der eine dem andern nicht einmal mehr seine Beweggründe darlegen, denn der ist bereits vollkommen im Bilde und scheint jede noch so abstrakte Einzelheit bereits genau erfasst zu haben. Es fügt sich vieles einfach zu leicht zusammen, so dass ich mich manches Mal während des Lesens geärgert habe. Dafür hat mich aber die Grundgeschichte immer wieder entschädigt, bis dann das Ende kam. Der Gipfel an Unlogik. Da wird sich geopfert obwohl es vollkommen unnötig ist, denn es gibt sehr wohl noch Alternativen, die dann allerdings leider der Dramatik zum Opfer fallen. Vom verkitschten Schundroman Epilog will ich gar nicht anfangen...
Ich habe die Trilogie wirklich mit Spannung verfolgt und jedes Mal versucht über ihre überdeutlichen Schwächen hinweg zu sehen, aber das Ende hat mir gründlich den Spaß an den Büchern verdorben. Natürlich ist es immer traurig wenn ein Buch nicht so ausgeht, wie man sich das wünscht, aber wenn dies auch noch vollkommen unplausibel und unnötigerweise passiert und einem sämtliche Schwächen des Autos noch einmal vor Augen führt, dann fühlt man sich gemüßigt eine Rezension wie diese zu schreiben. Bleibt nur die Hoffnung, dass Trudi Canavan noch eine Menge dazu lernt. Potential hat sie, allein an den Fertigkeiten mangelt es ihr noch.
3 Sterne, alleine (!) wegen der interessanten Grundstory.
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am 7. Februar 2007
Anders kann ich es nicht beschreiben! Die beiden ersten Bücher waren schon von der Sorte "Kann ich nicht weglegen, muß ich weiterlesen", aber der dritte Band schafft es, daß noch einmal zu übertreffen! Ich finde es nur wahnsinnig schade, daß es von der faszinierenden Geschichte um Sonea, Akkarin und all die anderen nur drei Teile gibt. Ich glaube, selbst wenn die Story zehn Bücher umfasst hätte, hätte ich wahrscheinlich auch dann noch nicht genug gehabt! :-) Die vielen schönen Einfälle und Ideen, der flüssige Schreibstil, der Gott sei Dank keinen Platz für sinnloses und seitenfüllendes Gefasel läßt, sowie der absolut gekonnte Spannungsaufbau machen diese Trilogie zu einem echten Lesevergnügen. Einmal angefangen wird man in diese Geschichte hineingezogen und muß einfach wissen, wie es weitergeht. Ich habe mehr als nur eine schlaflose Nacht hinter mir, weil ich nicht in der Lage war, das Buch wegzulegen.

Die Autorin gibt der Geschichte sowie auch den Akteuren Zeit, sich zu entwickeln, läßt sie dabei jedoch nie ihre Identität verlieren. Man kann sich zu jeder Zeit mit den handelnden Personen identifizieren und ihre Beweggründe nachvollziehen. Auch Canavans Art, die Geschehnisse immer wieder aus anderen Blickwinkeln (mal aus Rothens Sicht, mal aus Lorlens, usw.) zu erzählen, trägt zum besseren Verständnis bei und läßt keine Langeweile aufkommen.

Über das Ende möchte ich hier nichts weiter verraten, außer das man es als bittersüß bezeichnen könnte. Ich habe auf jeden Fall weit mehr als nur ein paar Tränen vergossen.

Alles in allem kann ich diese Bücher nur jedem an Herz legen, der auf gut gemachte Fantasy steht.
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am 31. Oktober 2006
Der dritte Teil dieser Buchreihe ist jawohl nach den schon sehr sehr guten Vorgänger-Bänden der absolute Wahnsinn!!

Ich hab die ganze Nacht durch gelesen (gut dass heute Feiertag ist) und konnte das Buch nicht für 2 Sekunden aus der Hand legen.

Bestürzung, Verzweiflung, Angst, Liebe, Glück ... alles in einem Buch!!!

Eines der besten Fantasiebücher, das ich je gelesen hab!!!!

Die Story:

Sonea ist nun in ihrem 2. Jahr in der Novizenausbildung der Gilde und hat bereits enorme Kräfte und Fähigkeiten entwickelt, denen nur noch ihr Mentor Akkarin Herr werden könnte... aber ist ebendieser wirklich so grausam und kaltherzig? Und steckt vielleicht er hinter den schwarzmagischen Angriffen die man überall in Imardin beobachten kann?

Glaubt mir ihr werdet ihn lieben lernen mit jeder Faser eures Herzens genauso wie Sonea...
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am 22. Januar 2007
Dies ist der 3. Teil der Trilogie "Die Gilde der Schwarzen Magier", (siehe auch hierzu meine Rezension zum 1. + 2. Teil, sofern der Leser an der Chronologie interessiert ist).

2/3 der Geschichte Soneas liegen nun hinter uns ( Die Rebellin, Die Novizin), es geht dem Finale entgegen. Was, das wird der Leser unterwegs merken, noch die eine oder andere überraschende Wendung haben wird, bis es soweit ist.

Eine Serie von schrecklichen Morden erschüttert die Stadt Imardin, es besteht der Verdacht, dass hier schwarze Magie im Spiel ist. Das engt den möglichen Täterkreis ein, möchte man meinen, doch schwarze Magie ist den Magiern der Gilde strengstens verboten, die günstigste Strafe ist Verbannung.

Sonea verdächtigte lange Akkarin, es stellte sich aber heraus, dass es eine Gruppe feindlicher Magier aus einem angrenzenden Land ist, die so das Land destabiliseren wollen um es letztendlich einzunehmen und die Mitglieder der Gilde zu vernichten.

Akkarin, der mächtige Lord, kämpfte bislang erfolgreich gegen die marodierenden Magier aus Sachaka, doch die werden immer stärker und bald stirbt auch der erste Magier der Gilde durch die Hand eines Ichanis.

Akkarin lehrt Sonea die verbotene schwarze Magie damit sie ihm im Kampf gegen die Eindringlinge behilflich sein kann, letztendlich wird er aber durch die Gilde der Magier verurteilt, sich der Ausübung schwarzer Magie schuldig gemacht zu haben und muss Kyralia verlassen. Ausgerechnet nach Sachaka wird er verbannt, wohin Sonea ihm folgt. Mit dieser Verbannung hat sich die Gilde ihres einzigen Schutzes gegen die räuberischen Ichani entledigt, was sie alsbald auch sehr schmerzhaft zu spüren bekommt. Es läuft alles auf einen Showdown hinaus, und Sieg und Niederlage sind lange ungewiss.

Der letzte Band der Trilogie ist wohl der spannenste, aber nur, wenn man die ersten beiden gelesen hat. Faszinierend, wie Canavan den Faden weiterspinnt, diesmal werden vorallem zwei paralle Erzählstränge über weite Strecke geführt, um schlussendlich zusammengeführt zu werden. Auch dieser Umstand macht das Buch nochmal fesselnder und setzt die Geduld auf eine harte Probe, will man doch wissen, wie es in der Gilde weitergeht, stattdessen erfährt man, was andere unterdessen erleben. Dieses Switchen zwischen den Ereignissen (an verschiedenen Orten) gelingt der Autorin vortrefflich und auch das Zusammenführen der Enden ist am Schluss perfekt, da bleibt nichts offen, keine Ende baumelt da noch lose herum.

Den Erzählstil Canavans habe ich schon in meiner 1. und 2. Rezension zu dieser Saga erwähnt (Leseproben gibt es ebenfalls in den anderen beiden Rezensionen), ich möchte mich an dieser Stelle nicht wiederholen, nur soviel, ihr Stil ist kurzweilig, nicht überladen, sich kaum wiederholend (bezugnehmend auf die beiden anderen Bände), spannend, nicht zu anspruchsvoll, nicht zu detailliert, nicht langatmig, die Figuren haben Persönlichkeit, Gut und Böse ist meist erkennbar und abgegrenzt aber nicht bis in letzte Konsequenz, so leicht macht sie es uns dann doch nicht (. Die eine oder andere Figur ist durchaus etwas vielschichtiger. Es ist keine Geschichte bei der ich dachte, ein Teil ist überflüssig, die Hälfte (oder weniger) hätte es auch getan, nein, die rund 1800 Seiten scheinen mir genau richtig.

Es passiert mir selten, dass ich abends solange lese bis mir schier die Augen zufallen, hier habe ich das nicht nur einen Abend mitgemacht, zu spannend waren die Bücher.

Ich empfehle diese Trilogie uneingeschränkt, ausser vielleicht eingefleischten Fantasy-Fans, denen könnte es zu wenig detailliert sein. So habe ich zumindest einer im Netz stehenden Rezension entnommen, ich selber kann das nicht beurteilen, mehr Details hätten meines Erachtens der Saga keinen wirklichen Gewinn gebracht, aber das ist wohl Geschmacksache. Also, uneingeschränkt empfohlen Gelegenheits-Fantasy-LeserInnen so wie ich eine bin, eingeschränkt eventuell für die gerade erwähnten Fans.
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