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Kundenrezensionen

449
4,1 von 5 Sternen
Die Rebellin. Die Gilde der Schwarzen Magier 01.
Format: TaschenbuchÄndern
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107 von 112 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Februar 2007
Trudi Canavan's Trilogie "Die Gilde der schwarzen Magier" beschreibt die Geschichte der jungen Sonea, die in den Slums aufwächst und starke magische Fähigkeiten entwickelt, welche außer Kontrolle zu geraten drohen. Nur die Gilde der Magier lehrt den Umgang mit den magischen Kräften, doch Sonea fürchtet und verachtet die Magier und traut ihnen nicht. Sie ist sich sicher, dass diese ihren Tod wollen. Dass sie dann auch noch einen Magier der Gilde bei einem dunklem Ritual beobachtet, weckt nicht gerade ihr Vertrauen.

Rothen ist der Magier der als erstes erkennt, das das kleine Mädchen aus den Slums erstaunlich starke Kräfte entwickelt und möchte sie in der Gilde der Magier unterrichten. Doch nicht alle Magier sind davon angetan ein Mädchen der Unterschicht Einzug in ihre geheiligten Hallen zu gewähren...

Canavan's Trilogie beginnt langsam und steigert sich zunehmend. Das gilt für dieses Buch und für die gesamten drei Bände. Daher war ich zu Beginn nicht allzu gefesselt, da nicht viel passiert und Canvan sich fast die gesamte erste Hälfte des Buches Zeit nimmt, ihre Hauptpersonen und ihre "Welt" ausführlich zu beschreiben und zu entwickeln. Doch unbedingt weiterlesen, diese Wartezeit lohnt sich, denn durch die tiefen Charakterisierungen trifft einen das weitere Schicksal Soneas umso heftiger, man lebt jeden weiteren Teil der Geschichte mit ihr mit. Und etwa ab der Hälfte des Buches setzt auch echte Action ein, die Canavan dann bis zum Ende des dritten Bandes aufrecht erhält und steigert.

Gute Nachricht für alle, die den ersten Band mögen: "Die Novizin" (Band 2) und "Die Meisterin" (Band 3) sind noch besser. Wer alle drei Bände mochte, könnte vielleicht auch an Maria V. Snyder "Die Magierin des Südens" Gefallen finden, eine Geschichte die etwas ähnlich gestrickt ist ohne abgeschrieben zu sein.
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72 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Februar 2006
In der neuen Blanvalet-Verlagsvorschau stieß ich auf die Trilogie mir bis dato unbekannten Trudi Canavan und vor lauter Neugierde bestellte ich mir den ersten Band der Serie auf Englisch, auch um zu schauen, ob an dem von einer Kollegin daneben geschriebenen "Harriet Potter" etwas dran sei. Und jetzt, nachdem ich alle drei Bände innerhalb weniger Tage (neben der Arbeit und das mag schon was heißen) gelesen habe, kann ich diese Frage mit einem klaren "Jein" beantworten. Ja, was den Suchtfaktor und den Lesespaß angeht und Nein, was die Geschichte betrifft.
Die junge Sonea stammt aus ärmlichen Verhältnissen in einer Welt in der Magie den oberen Klassen vorbehalten ist, denn nur diese werden auf magisches Potential getestet und dürfen dieses entwickeln um irgendwann der Gilde als volle Magier beitreten zu dürfen. Magier außerhalb der Gilde sind per Gesetz verboten. Als eines Tages jedoch sich bei Sonea Kräfte manifestieren, die sie alleine gar nicht hätte entwickeln können, werdne die Magier nervös. Sonea, die den Magiern zutiefst mißtraut ist ebenso erschrocken und versteckt sich. Eine Hetzjagd beginnt....
Das ist nur die erste Hälfte des ersten Bandes der Trilogie und gewissermaßen nur die Einleitung. Die Geschichte wird mit den Seiten immer vielschichtiger, soziale Geflechte und Thematiken wie Freundschaft versus Verantwortung werden mit so einer Feinfühligkeit behandelt, dass es fast schmerzt, wenn man den dritten Band aus den Händen gelegt hat. Trudi Canavan hat für mich das Zeug zu einer ganz großen Schriftstellerin.
Und noch etwas, die Trilogie, die zeitgleich bei blanvalet und cbj unter etwas verändertem Aussehen erscheint, ist laut meiner Ansicht eher Fantasy für Erwachsene als für Kinder (trotz des Erscheinens bei cbj).
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Oktober 2011
Der erste Teil dieser Serie stimmt mich nicht sehr zufrieden. Zwar ist die Geschichte und Soneas Welt sehr interessant, doch schafft sie es nicht den gewissen Funken rüber zu bringen.

Sonea ist eine arme Waise, die in den Hüttenvierteln von Imardin lebt. In ihrer Welt sind die Mächtigen und Reichen, die Magier der Gilde. Männer und Frauen, die grausam und verwöhnt sind, denen das Wohl anderer egal ist und für die nur Magierblut zählt. Doch bei einem Aufstand schafft Sonea es einen Magier mit einem Stein zu treffen. Vollkommen unmöglich... es sei denn, sie würde ebenfalls magische Kräfte besitzen.

Zweihundert Seiten lang dürfen wir Sonea dabei begleiten wie sie vor den Magiern flüchtet, die sie in ihre Gilde aufnehmen wollen, jedoch dabei mehr und mehr die Kontrolle verliert, sodass sie nicht nur eine Gefahr für sich, sondern auch für andere wird.

Nach Hundert Seiten hat mans doch kapiert. Ja, wir wissen nun das Sonea keine Magier mag. Jup, wir wissen das sie Panik hat und wegläuft und wir wissen auch das die bösen Magier hinter ihr her sind. Nach und nach gewinnt das Ganze an anstrengender Langeweile und nur die interessante Welt Soneas, hält den Leser nicht davon ab aufzugeben.

Ich bin sehr zwiegespalten was diesen ersten Teil betrifft. Auf der einen Seite kann ich den ersten Band in wenigen langweiligen Sätzen zusammenfassen, auf der anderen Seite ist die Idee der Gilde der Magier wirklich spannend. Die Welt und die Charaktere um Sonea interessieren, was zum weiterlesen anregt.

Nichts desto trotz empfand ich die Rebellin als sehr langweilig und langatmig. Lediglich der Schlussteil ließ Hoffnung aufkeimen. Allerdings störte mich nicht nur die fehlende Spannung. Die Sprache ist teilweise sehr schlecht, ob es nun an der Übersetzung oder der Autorin lag. Ständig grinsten oder kicherten die Magier. Alle naselang stolperte ich über sich wiederholende Wörter, was mich irgendwann zu stören begann.

Ebenfalls fehlt es der Geschichte teilweise an Logik. So vertraut eine äußerst misstrauische und magierhassende Sonea, einem Magier, der sie zu überzeugen will, obwohl Seiten davor der freundliche Rothen sein Glück versuchte. Die Nachsichtigkeit mit der man Sonea zu überzeugen versuchte, war für mich irgendwann zu übertrieben.

Überzeugen konnte mich der erste Teil nicht besonders, doch gänzlich abgeschreckt bin ich noch nicht. Ich bin gespannt was mich in den Fortsetzungen erwartet.

"Sie werden dich nicht fangen, erklärte er. Und selbst wenn sie es tun, hole ich dich zurück."
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42 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. September 2006
Trudi Canavan legt mit dem ersten Teil der "Gilde der schwarzen Magier" einen äußerst vielversprechenden und neugierig machenden Roman vor. "Die Rebellin" ist der Auftakt zu einer Trilogie, die von der kleinen Sonea handelt, die einst Mitglied einer Jugendbande war und durch Zufall in einen Kampf zwischen Hüttenbewohnern und der Gilde der Magier gerät. Sonea wirft voller Wut einen Stein in Richtung der Magier, die eigentlich durch einen magischen Schild geschützt sind, doch Soneas Stein kann diesen Schutzschild passieren und schlägt einen der Magier bewusstlos. Die Gilde ist sofort in Aufruhr, denn noch nie konnte sich die Magie eines Kindes ganz von alleine entwickeln. Nur Lord Rothen konnte die Werferin beobachten und identifieren.

Die Jagd auf Sonea beginnt, denn die Magier wissen, dass die jugendliche Sonea nach einer gewissen Zeit ihre Magie nicht mehr alleine kontrollieren kann. Sonea bekommt Hilfe von ihren Bandenfreunden, die sie in den Tunneln der Stadt verstecken wollen. Doch die Magier können spüren, wenn Sonea Magie bewirkt und rücken ihr immer näher auf die Fersen. Auch die Diebe schalten sich ein, um Sonea zu verstecken, doch es kommt, wie es kommen muss: Kurz bevor Sonea völlig die Kontrolle über ihre Magie verliert, wird sie verraten, sodass die Magier sie schnappen können. Doch diese wollen sie gar nicht töten, sondern ihr dabei helfen, ihre Magie zu kontrollieren und ihr anzubieten, der verhassten Gilde beizutreten. Allerdings spielen nicht alle Magier mit offenen Karten...

"Die Rebellin" ist der temporeiche Einstieg in Canavans Trilogie, die mit "Die Novizin" und "Die Meisterin" ihre Fortsetzung nimmt. Zwar verraten die beiden Folgetitel bereits, welchen Weg Sonea einschlagen wird, doch sind auf diesem Weg so viele Abenteuer zu überstehen und Intrigen aufzudecken, dass "Die Rebellin" auf keiner Seite langweilig wird. Insbesondere am Ende erwartet uns ein sagenhafter Cliffhanger, der mit Sicherheit sofort dafür sorgen wird, dass man auch zum zweiten Teil der Reihe greifen wird.

Canavan bedient sich genretypischer Elemente, um ihren Fantasyroman damit auszuschmücken. Ihre Magier verfügen über geheimnisvolle Zauberkräfte, die allerdings nicht nur Gutes bewirken können. Auch verschaffen die Magier sich nicht nur Freunde mit ihren magischen Kräften, denn die verarmten Hüttenbewohner hegen einen tiefen Hass gegen die Magier, die über Zauberkräfte verfügen, aber den Hüttenbewohnern dennoch nicht helfen. Dies ist auch der Zwiespalt, in den hinein Sonea gerät, denn eigentlich würde sie gerne Novizin werden, doch andererseits möchte sie ihre Freunde und Bekannten nicht vor den Kopf stoßen, indem sie sich den verhassten Magiern anschließt.

Bei Canavan ist es nicht so sehr der Kampf gegen "Gut" und "Böse", der im Zentrum der Handlung steht, da die Figuren nicht schwarz-weiß gezeichnet sind. Auch zwischen den Magiern finden sich schwarze Schafe, die ihre Gilde in Verruf bringen und nicht immer Gutes im Sinn haben, aber auch zwischen den Hüttenbewohnern sammeln sich Diebe und andere dubiose Gestalten, die sicherlich auch nicht einfach zu den "Guten" gezählt werden können. Die Grenzen verwaschen hier, im Mittelpunkt steht vielmehr Soneas Kampf gegen ihre eigene Überzeugung und die Überlegung, wie sie mit ihrer Magie am besten Gutes bewirken kann.

Die handelnden Figuren wirken lebensecht und werden uns ausführlich vorgestellt, sodass man beim Lesen schnell neue Freunde findet, mit denen man mitfiebern kann.

Insgesamt ist der Einstieg in die Trilogie bereits sehr gut gelungen und macht Hoffnung auf einen noch rasanteren und interessanteren zweiten Teil, den ich mit Sicherheit schnellstmöglich anfangen werden. Daher ganz klar: 5 Sterne für diesen spannenden und interessanten Fantasy-Roman!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Juni 2009
Um es direkt vorweg zu nehmen: Ich habe lange nicht mehr so gute und dennoch fast schon "schlichte", aber so enorm spannende Fantasy gelesen.
Da der Inhalt schon mehrfach erörtert wurde, brauche ich mich hier nicht noch einmal wiederholen. Daher nur meine bescheidene Meinung. :-)
Ich persönlich fand den Einstieg weder (zu) lang noch zu überzogen deatilliert, sondern ist einfach ein gelungener Start ohne den man diesen 3 Bücher nicht so gut hätte folgen können. Man bekommt Einblicke in Umfeld, Geschichte und Denkweisen der Charaktere und kann sich somit ein hervorragendes Bild eines jeden Charakters machen und zwar genau wegen der guten Beschreibungen der Protagonisten.
"Schlichte" Fantasy ganz einfach deswegen, weil die Autoren den Leser nicht mit irgendwelchen magischen Praktiken zudröhnt, bei denen man schnell den Überblick verliert, sondern sich auf einige wesentliche Dinge konzentriert, die die Magie dieser Bücher ausmachen (fast schon wie eine bestimmte Sparte) und welche dann aber auch in reichlicher Menge vorkommen. Fantasyfans kommen also voll und ganz auf ihre Kosten.
Außergewöhnlich fand ich insbesondere wie konstant und zielgerichtet die Autorin die Spannung immer weiter steigt, sie gönnt dem Leser nur wenige und kurze Ruhepausen (zum Glück). Es ist schier unmöglich diese Bücher aus der Hand zu legen, hat man sie einmal begonnen und fesseln einen so sehr, dass man alles um sich herum vergisst und sich auch nur sehr, sehr ungern stören lassen möchte. ich habe alle 3 Bücher in Rekordzeit ausgelesen, ich konnte es einfach nicht erwarten wie es weitergeht, was den Charakteren als nächstes widerfährt, wie sie handeln werden und was alles so passiert.
Trotz mehrerer Handlungsstränge zum Teil, schafft es die Autorin alles in ausgewogener Mischung zu servieren und bei allen Handlungsabläufen die Spannung aufrecht zu erhalten.
Es war ein wahrer Genuss diese Trilogie zu lesen und ich war wirklich betrübt als ich die letzte Seite zu Ende gelesen hatte, ich hätte noch mehr vertragen können. :-)
Absolut empfehlenswert, 5 Sterne für Idee, super Fantasy, tolle Charaktere, sehr fesselnde Story und für den "Nacheffekt", den man nach dem Auslesen des Buches noch inne hat und so schnell nicht vergisst.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Dezember 2007
... ist die von Trudi Canavan geschriebene Fantasystory um die junge Sonea. Ihreszeichens Straßenkind in den Armenvierteln von Imardin und ein magisches Naturtalent widerwillen.
Alles beginnt während einer der "Säuberungen" die jedes Jahr auf geheiß des Königs von der verhassten Magiergilde Kyralias ausgeführt wird. Bei den Säuberungen werden alle Armen aus der Stadt in die äußeren Hüttenviertel vertrieben. Es gibt jedoch Gruppen von jugendlichen Rebellen die sich dagegen wehren. Einer solchen Gruppe schließt sich Sonea an nachdem ihre Familie aus der Stadt vertrieben wurde. Anfangs will sie einfach nur den Kampf zwischen den steinewerfenden Rebellen und der Gilde beobachten der stattfinden soll, doch packt sie die Wut und sie greift selber zu einem Stein um diesen zu werfen...in Erwatung das dieser von dem magischen Schutzschild abprallen wird wie alle anderen Steine auch. Als ihr Wurfgeschoss durch die Barriere der Magier dringt und einen von ihnen am Kopf trifft,ist Sonea mehr als überrascht. Nach diesem Ereigniss veranlasst die Magiergilde eine Suche in den Armenvierteln um Sonea zu finden, da sie in Gefahr schwebt. Doch beginnt für Sonea eine Zeit der Angst, die sie mit ihrem Freund Cery auf der Flucht vor der Magiergilde verbringt, da sie der festen Überzeugung sind die Magier wollen Sonea töten. Als Cery nicht mehr weiter weiß, wenden sich die beiden an die Diebe, die helfen sollen Sonea zu verstecken. Anfangs sind sie davon begeistert und schließen den Handel ab das sie Sonea beschützen wenn diese dafür lernt mit ihrer Magie umzugehen und sie im Sinne der Diebe einsetztŽ. Doch als Sonea zunehmend die Kontrolle über ihre Magie verliert und dadurch immer größere Schäden anrichtet, stellt sich für die Diebe die Frage ob diese Entscheidung richtig wahr oder ob sie Sonea verraten sollen.

"Die Rebellin" ist der Auftakt zur Triologie "Die Gilde der schwarzen Magier" und in meinen Augen ein wunderschöner, liebevoll erzählter und spannender Fantasy- Roman, der in einer Welt spielt die auch unsere zur Zeit des Mittelalters gewesen sein könnte. Trudi Canavans Schreibstil hat mich gleich in das Geschehen eintauchen lassen und ist flüssig zu lesen.
Diese beiden Faktoren aus toller Geschichte und guter Umsetzung,lassen es mich kaum erwarten die andern beiden Bände zu lesen. Ich bin gespannt welche Abenteuer in der Zukunft auf die junge Rebellin warten und empfehle jedem Fantasy-Fan dieses Buch zu lesen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. März 2010
Ich habe noch nicht sehr viele Fantasy-Bücher gelesen. Aber dieses hat mich irgendwie gelockt.
Ich bin total begeistert, ich hatte noch keine fünf Seiten gelesen, da war ich schon mitten drin in der Geschichte, und wollte nicht mehr aufhören. Das ist mir bisher in der Form extrem selten passiert.
Das Buch hat mich aus allem Stress und aus aller Anspannung der Realität rausgeholt, und meine Gedanken dran festgehalten. Und das ist genau der Effekt, den man sich beim Lesen erhofft.
Obwohl der erste Band ziemlich abgeschlossen ist, wollte ich sofort den zweiten haben. Den habe ich - mit der gleichen Begeisterung - jetzt auch schon durch.

Nur zu empfehlen, wirklich. Wie das jemand sieht, der schon sehr viele Fantasy-Bücher gelesen hat, kann ich leider nicht einschätzen.... Zumindest ist das für mich sehr bodenständige Fantasy :)
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Die Rebellin weist zwar einige Mängel auf, es fehlt an Tiefe und plätschert teilweise etwas dahin.

Trotzdem ist es sehr unterhaltsam und ich habe es sehr genossen.

Als Auftakt dieser Reihe ist das Buch absolut ok und spannend zu lesen.

Die ganze Reihe ist auf jeden Fall für Fantasyfans empfehlenswert.

Die Spannung steigt von Buch zu Buch und die Entwicklung der Story hat mich wirklich überrascht.

Ich finde auch die Charakterentwicklung sher gut.

Mir hat es besser gefallen, als das von so vielen hochgelobte Eragon und vobn mir gibt es ein eindeutiges: kaufen, kaufen, kaufen!!

(Und die anderen Bände gleich mit, da man gern sofort weiterlesen will!)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Juni 2012
Ich hatte hohe Erwartungen an das Buch, die leider nicht gehalten wurden. Schade. An sich eine sehr nette Idee für eine Geschichte, die nur irgendwie nicht besonders gut umgesetzt wurde. Man hätte etwas mehr rausholen können.
Im Mittelpunkt steht ein armes Mädchen, das plötzlich ihre magischen Kräfte entdeckt, die sie eigentlich nicht haben dürfte. Zack, sie wird verfolgt, Streitigkeiten mit ihren Freunden entstehen, weil sie fürchten, dass Sonea sich nun für was Besseres halten kann, Ende.
Wie jetzt, das war`s? Ja. Leider.
Für die Fülle an Seiten ist mir einfach zu wenig passiert. Ich muss mir nicht auf 500 Seiten durchlesen, wie jemand verfolgt wird. Denn für mich ging der Inhalt kaum über die Information aus dem Klappentext hinaus. Klar, hier und da verstricken sich die Charaktere und ab und an passiert mal was mit den Verfolgern...das war's dann aber auch schon.
Der Sprachstil ist ganz in Ordnung, er lässt sich flüssig lesen. Immerhin etwas Positives.
Die Art und Weise, wie in dieser Welt die Magie ausgeführt wird und funktioniert, fand ich sehr interessant und logisch erklärt. Das war zumindest ein neuartiger Aspekt, den es so meiner Meinung nach noch nicht (oder zumindest noch nicht allzu oft) gegeben hat.
Die Karten, die sich am Anfang des Buches befinden, finde ich schön übersichtlich und gut gezeichnet. Mag so etwas ja bei Fantasybüchern immer ganz gern, damit man sich als Leser orientieren kann.
Der wirklich spannende Charakter ist eigentlich Akkarin. (der mich jedoch stark an Prof. Snape erinnert hat und somit für mich wieder ein wenig dieses oh, kenn ich alles"-Gefühl aufkam). Man wusste eigentlich im ersten Band nie, ob er gut oder böse ist. Aber immerhin etwas, was die Spannung ein wenig aufkommen lässt.
Ich hatte auch das Gefühl, dass die Autorin Sonea (den Name finde ich aber sehr gut gewählt) stärker machen will, als sie eigentlich ist. Auf der einen Seite wirkt sie wirklich rebellisch und mutig, aber bei den kleinsten Dingen weiß sie allein nicht weiter und braucht Hilfe. Da hab ich mich als Leser einfach ein wenig irritiert gefühlt.
Außerdem fand ich es nicht nachvollziehbar, dass Sonea es nicht merkt, dass Cery sie liebt.
Was ich aber wirklich ziemlich unnötig finde, ist der Anhang mit den Erklärungen. Warum machen sich Schriftsteller die Mühe, für existierende und bekannte Tiere neue Namen zu entwerfen? Was ist daran denn neu? Da kann man auch gleich sagen: das ist eine Spinne. Nein. Es muss ein anderer Begriff her, um eine phantastische Atmosphäre zu schaffen. Irgendwie wirkt es so, als müsste man es krampfhaft erzwingen, hat aber nicht genug handwerkliches Geschick, um selbst neue Wesen zu erschaffen. Sowas mag ich absolut nicht. Zumal diese Wesen eigentlich auch meist im Text erklärt werden und man nicht wirklich nachzublättern braucht...

Fazit:
Ein Buch, was leider nicht wirklich als Wow"-Effekt im Kopf hängen bleibt. Hinterlässt zumindest bei mir keinen großen Nachhall.
Die vielen Lobeshymnen, die mich dazu bewogen haben, dieses Buch zu lesen, kann ich weder unterstützen, noch nachvollziehen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. November 2006
Die Trilogie der schwarzen Magiergilde ist aus meiner Sicht eine rundum gelungene Trilogie, die vor allem für Magieliebhaber und Freunde spannender Geschichten bestens geeignet ist.

Wer Hexen, Drachen, Elfen oder sonstiges klassisches Fabelwesenarsenal braucht sollte die Finger von der Trilogie lassen. Wer jedoch gerne über das Wirken von Magie liest wird nicht enttäuscht. Das 'Magiesystem' ist, wenn auch etwas esotherisch, das nachvollziehbarste und vielschichtigste, welches ich seit Knaak kennengelernt habe.

Die Charaktere sind bisweilen recht vielschichtig. Es gibt eben nicht nur den Bösen, den Guten und den Eitlen. Wer dies erkennen will muss die Trilogie allerdings ganz lesen. Die Geschichte ist sicherlich nicht allzu klischeehaft, es werden auch Themenkreise behandelt, die in der klassischen Fantasy normalerweise nicht zur Sprache kommen.

Jedem der Rowling auf Englisch lesen kann sei dieses Buch auch als englische Lektüre empfohlen. Im Gegensatz zu beispielsweise Pullman oder Feist ist die Sprache einfach (was wohl an den Lektoren lag, denen die Sprache anfangs zu 'wordy' war). Im Gegensatz zu den beiden genannten Autoren schafft es Canavan aber eine ähnliche fesselnde Geschichte zu erzeugen, wie das bei Rowling bekannt ist. Hierbei muss man allerdings sagen, dass hier mit jedem Buch eine deutliche Steigerung stattfindet.

Natürlich merkt man an manchen Stellen, dass dies ein Erstlingswerk ist (dafür aber ein erstaunlich gutes). So bleiben bestimmte Fragen unbeantwortet, es gibt hier und da insbesondere am Schluss unlogische Handlungen und die Nebenhandlung ist nicht genug mit der sehr spannenden Haupthandlung verbunden, so dass mancher sie sicher gerne überlesen würde. Auch werden die Nicht-Magier immer mehr zu Statisten, da die Magier zu mächtig sind, als dass sie etwas gegen sie ausrichten könnten. Da die Geschichte stark auf die Magier fixiert ist fällt das noch nicht so sehr auf, ich bin aber gespannt wie Canavan dieses Problem in der Fortsetzung lösen wird. Wer also nach einem perfekten Werk sucht wird auch hier nicht fündig. Die Schwächen sind aber im Vergleich zu dem, was man geboten bekommt so gering, dass man getrost den Warenkorb mit dieser Trilogie füllen kann.
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