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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen13
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am 7. Juli 2009
Seit sein Volk, die Ezzarier, vor sechzehn Jahren praktisch ausgerottet wurde, ist Seyonne ein Sklave. Wieder einmal wird er auf dem Sklavenmarkt verkauft, diesmal an den Hof des derzhischen Kaisers, wo er dem verwöhnten und vor allem launischen Prinzen Aleksander als Schreiber dienen soll. Häufig bekommt er dessen Jähzorn zu spüren, doch Seyonne hat in seinem langen Sklavendasein gelernt, seine Gefühle für sich zu behalten. Seine magischen Fähigkeiten hat man ihm schon bei seiner Gefangennahme entrissen, und er hat sich irgendwann seinem Schicksal ergeben und vermeidet jeden Gedanken an die Vergangenheit.

Ein guter Beobachter ist er jedoch geblieben, und so entgeht ihm nicht, dass am Kaiserhof ein Dämon sein Unwesen treibt, einer der gefürchteten Rai-Kirah, der sich Aleksanders bemächtigt hat, ihn ganz zu vereinnahmen droht und Misstrauen und Zwietracht sät. Die alte Prophezeiung von einer Schlacht gegen die Dämonen und einem Auserwählten kommt ihm in den Sinn. Könnte diese sich auf die Geschehnisse am derzhischen Hof beziehen?

Wenn Aleksander ihm nur Gehör schenkte, was angesichts seiner Stellung nicht besonders wahrscheinlich ist, wüsste Seyonne möglicherweise einen Ausweg, auch wenn das hieße, dass er sich seinen grausamen Erinnerungen stellen müsste ...

Sobald man einen Überblick über die zahlreichen Völker und Orte gewonnen hat, was dank eines ausführlichen Glossars und einer Übersichtskarte relativ schnell geht, taucht man in eine Welt ein, die unserer Antike nicht unähnlich ist, ein farbenprächtiges Panorama von Machtkämpfen und Intrigen, Kriegen und Ritualen.

Seyonne erzählt seine Geschichte in der Ich-Form mit einem trockenen, ironischen Unterton. Hier gibt es keine salbungsvollen Heldengeschichten, sondern sehr handfeste Persönlichkeiten, und bei aller inneren Distanz, die Seyonne an den Tag legt, liest sich das ziemlich amüsant.

Die Figuren sind keine platten Schablonen, sondern allesamt wandlungsfähig und machen teils sogar erstaunliche Veränderungen durch. Dadurch wechseln auch die Sympathien des Lesers. Aber nicht nur interessante Charaktere, sondern auch die spannende Handlung fesselt. Kein Kampf gegen brüllende Ungeheuer, sondern gegen eine Bedrohung von innen, eine besessene Seele, die auch nur von innen heraus mit Hilfe besonderer Magie geheilt werden kann (auch wenn natürlich trotzdem im Lauf der Geschichte das eine oder andere Schwert gezückt wird).

Ein schöner Fantasy-Schmöker, bei dem man allerdings keine zu langen Lesepausen einlegen sollte.

Schade übrigens, dass die deutsche TB-Ausgabe so ein beliebiges" Coverbild hat.
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am 26. Mai 2009
Das Tor der Verwandlung handelt von viel Magie und Dämonen. Ich kenne keine Fantasyreihe, die so anders ist (Herr der Ringe, Midkemia-Saga, Märchenmond-Reihe, Drachenbeinthron und Forts...). Keine Elfen oder Trolle, keine Szenenwechsel wenn es gerade spannend ist. Man begleitet Seyonne und lernt mit ihm wie er wieder zu seinen Fähigkeiten gelangt. Ich würde sagen, es ist Fantasy für Erwachsene. Es ist oft sehr ernst, manchmal wird es mir persönlich etwas zu langweilig, deswegen "nur" 4 Sterne.
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am 5. März 2011
"Tor der Verwandlung" ist Carol Bergs erstes Buch (engl. "Transformation") - and I love it! Die Zauberer in Bergs Roman feuern weder Feuerbälle durch die Gegend, sind nicht unglaublich mächtig und auch keine strahlenden Helden. Sie haben Fehler und Schwächen und zeigen doch Menschlichkeit inmitten von Elend und Not. Es stimmt, dass Bergs Magiesystem abstrakt ist und man mitdenken muss, aber dieses Buch ist einfach klasse!

Inhalt: Der Ezzarier Seyonne lebt schon seit 16 Jahren als Sklave der Derzhi, einem kriegerischen Wüstenvolk, das seine Heimat überrannt und erobert hat. Die Derzhi haben es geschafft, den einst stolzen Krieger, der mithilfe eines Luthenspiegels und eines Dolches Dämonen in den Seelen der Menschen vertrieben hat, zu brechen und ihm weiszumachen, er habe seinen Platz als Sklave verdient. Seyonne hat akzeptiert, dass er ein Sklave ist und immer sein wird. Er lebt von Tag zu Tag, verbietet sich über die Vergangenheit oder die Zukunft nachzudenken und betrachtet die Welt mit trockenem Sarkasmus und resignierter Gelassenheit. Sein ohnehin schon miserables Leben verschlechtert sich zusehends als er vom derzhischen Kronprinzen Aleksander Denischkar als seinen persönlichen Schreiber gekauft wird (Derzhi findet es unter ihrer Würde, lesen und schreiben zu können). Aleksander ist, um es milde auszudrücken, ein kleines, verzogenes Monster. Um es mit Seyonnes Worten auszudrücken: "Kronprinz Aleksander war vermutlich der unverschämteste, unreifste, kleinlichste und arroganteste junge Mann, der je durch die Wüsten von Azhakstan geritten ist. Gleich bei unserer ersten Begegnung habe ich ihn so eingeschätzt; natürlich könnte man sagen, dass ich voreingenommen war." (BS. 5)

Aleksander ist von Menschen umgeben, die ihn entweder beneiden oder fürchten und sein Verhalten macht alles nur noch schlimmer. Nur Seyonne gelingt es mit seiner sanften und ruhigen Art zu Aleksander durchzudringen und ihn zu zwingen, sich selbst und die Welt durch seine Sklavenaugen zu sehen und ihm wie ein Spiegel seine Grausamkeit und Unbedachtheit vor Augen zu führen. Aleksander ist natürlich alles andere als begeistert, ausgerechnet von einem todesmutigen Sklaven eine ehrliche Meinung zu hören und der Satz "Wie kannst du es wagen, so mit mir zu sprechen!?" kommt öfter vor (und ich habe mich jedesmal köstlich amüsiert!). Zwischen dem bescheidenen Sklaven und seinem jungen Prinz entwickelt sich nach anfänglich großen Problemen eine konfliktbeladene, aber tiefe Freundschaft und Vertrautheit (oh ja, BS. 93 und ich dachte mir: Freundschaft!? Niemals!). Unglücklicherweise wird Seyonne schneller von seiner Vergangeheit eingeholt als ihm lieb ist, denn wer würde ein besseres Opfer eines Dämons abgeben, als der Kronprinz des derzhischen Kaiserreichs?

Seyonnes Geschichte ist tragisch und ernsthaft und seine Einsamkeit überzeugend dargestellt, ohne sentimental zu wirken. Sein Sarkasmus und trockener Humor lockern die Geschichte auf und durch Aleksanders explosiven Charakter kommt es oft zu unfreiwillig komischen Situationen. Ein Beispiel? Zu Aleksanders glanzvoller Krönung kommen Sänger aus dem ganzen Land in den Palast, um mit ihrem Gesang seine Krönung zu versüßen. Aleksanders Reaktion:

"Ihr klingt wie kreischende Gänse."
"Euer Quäken erzeugt bei mir Brechreiz."
"Du bist eine Beleidigung für Athos. Gibt es denn keinen Gott der Musik, der diese Frau erdrosseln könnte?" (BS. 145)

In "Tor der Verwandlung" existiert kein typisches Magiesystem, da Ezzarier ihre Umwelt und die Elemente nicht beherrschen, sondern nur manipulieren können. Es gibt zB. einen Zauber, mit dem man den Wind herbeirufen oder ein Feuer auflodern lassen kann, aber es ist nicht möglich, Wind oder Feuer aus dem Nichts entstehen zu lassen. Die ezzarischen Wächter tragen ihre Kämpfe in den Seelen der Menschen aus und beschützen sie vor Dämonen, die versuchen, sich ihrer Körper zu bemächtigen. Bergs Idee dazu ist ungewöhnlich und wirklich faszinierend: eine Aife, eine magisch begabte Ezzarierin, webt ein Portal, um dem Wächter Eintritt in eine Seele zu gewähren, wo er sich dem Dämon stellen muss. Das Kennzeichen einer Person, die besessen ist, sind eisblaue Augen. Die Welt hinter dem Portal spiegelt die Seele des Besessenen wider und jeder Wächter trägt einen Luthenspiegel bei sich, mit dem er den Dämon dazu zwingt, seine eigene widernatürliche Gestalt anzusehen. Während des Kampfes hält die Aife des Wächters das Tor offen - falls sie aber vor Erschöpfung zusammenbricht oder stirbt und sich das Tor schließt, bevor der Wächter hindurchtritt, erwartet ihn ein Schicksal, das schlimmer ist als der Tod.

Fazit: Der engl. Titel "Transformation" ist sehr passend, da Seyonne und Aleksander eine große Entwicklung und Veränderung durchmachen. Berg hat faszinierende Ideen, aber ihre größte Stärke ist die Charakterdarstellung und -entwicklung. "Tor der Verwandlung" ist der erste (und beste) Band ihrer Rai-Kirah-Trilogie, aber es ist in sich abgeschlossen und kann für sich alleine stehen. Also, lieber Leser meiner bescheidenen Rezension, der zu Hause mit einer Tasse Kaffee sitzt oder heimlich in der Arbeit liest - TRY IT!
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am 27. Juni 2009
Trotz der für mich sehr ungewohnten Ich-Perspektive lässt sich diese Reihe wirklich gut lesen. Der Blickwinkel, den einen Haupt-chara nicht (wie grds. schon fast üblich) als Held, sondern als fast gebrochenen Sklaven einzuführen ist wirklich origniell. Der andere Haupt-Chara, Prinz Aleksander, stammt aus einem Reitervolk, das zumindest namentlich russisch angehaucht ist und grob an Mongolen erinnert. Die Welt an sich ist durch dieses Reitervolk geprägt, die sitten sind hart und recht grausam.

Die Geschichte ist ungewöhnlich genug um herauszustechen. Keine standart- high-fantasy, sondern eine dämonenjagd durch ein sehr ungleiches duo.
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am 26. Juli 2011
Müsste man den Inhalt dieses Buches ganz kurz zusammenfassen, sähe das etwa so aus:
Die Schicksale eines Sklaven und eines jungen, ungestümen Prinzen verflechten sich, aus der erzwungenen Gemeinschaft wächst Freundschaft, und am Ende geht es um nichts weniger als die Freiheit ganzer Völker.

Klingt - nun ja, wie ein weiteres der ungezählten mittelmässigen Fantasy-Bücher, die dank des derzeitigen Hypes auf den Markt geworfen werden und sich - im Grossen und Ganzen betrachtet - nur unwesentlich unterscheiden.

Was "Tor der Verwandlung" vom Mittelmass deutlich abhebt?

Eigentlich - für mich - vor allem eines: es ist keine "all-age-fantasy".

Der Held ist (vergleichsweise) alt, verbraucht, seiner Magie beraubt - ein Sklave.
Der zweite Held ist ungeduldig, brutal, ein verzogener Bengel.

Dass beide mehr sind, als es zuerst den Anschein macht, ist klar - da unterscheidet sich das Buch nicht von vielen anderen Heldengeschichten.
Muss es auch nicht.
Alleine schon, dass der Ich-Erzähler etwa 35 Jahre alt ist und mit einer Menge Lebenserfahrung erzählt, bringt nämlich eine angenehme Abwechslung zu all den jungen Mädchen und Knaben, die durch irgendeinen Zufall ihre magische Begabung entdecken und infolgedessen aus ihrem bisherigen, meist ärmlichen Leben gerissen werden...
Hier gibt es kein "aus-dem-Leben-reissen". Seyonne, der Sklave, hat eigentlich kein Leben.
Es gibt Magie - aber für die anderen. Seyonne wurde sie in einem grausamen Ritual genommen.
Es gibt sogar einen jungen Mann in einer Hauptrolle - aber der ist weder magisch begabt noch ein sonderlich angenehmer Zeitgenosse.

Was sich daraus entwickelt, ist von der Story her nicht wirklich bahnbrechend, bisweilen in groben Zügen vorhersehbar: die "überraschenden Wendungen" sind nicht so originell, als dass sie erfahrene Fantasy-Leser vom Hocker hauen würden. Es ist auch keine sonderlich originelle Welt, die uns da vorgelegt wird - eher die klassische Variante mit Karte und einer Reihe von unterschiedlichen, grob charakterisierten Völkern.
Insgesamt solide, was Spannung und Ideen angeht, würde ich sagen.

Trotzdem war dieses Buch für mich ein Lesevergnügen, wie es mir schon länger nicht mehr begegnet ist.
Denn auch wenn Carol Berg die Fantasy nicht neu erfindet, liest sie sich einfach gut:
Kaum wundersame Zufälle, keine pubertären Liebesproblemchen, kein alles begleitender Mentor...
Eine dem Thema des Buches und dem Sklavendasein der Hauptfigur angemessene Brutalität ohne Weichspülfaktor.
Kein Bedürfnis, alles bis ins letzte zu erklären.
Ein angenehmer Schreibstil und ein recht hohes sprachliches Niveau.
Ein guter Spannungsbogen.
Glaubwürdige Charaktere, portiert durch den oben genannten, passenden Schreibstil. (Der Ich-Erzähler macht zwar gegen Ende des Buches eine angesichts seines langjährigen Sklavendaseins eine etwas allzu schnelle Entwicklung durch - aber das lässt sich verschmerzen.)
Und nicht zuletzt: Keine vollständige Schwarz-Weiss-Gut-Böse-Trennung. Es gibt ihn, den Oberbösewicht. Aber bis überhaupt klar ist, wer das ist, gibt es die vielen andern Widersacher, die nicht nur schlechte Eigenschaften haben, die mal Freunde waren, oder Freunde werden, die nachvollziehbare Motive haben...

Mit anderen Worten: Fantasy-Unterhaltung auf hohem Niveau, die sich angenehm wegliest.
Mehr davon!
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am 12. Februar 2011
Ich gestehe gleich zu Anfang, erst ab Seite 100 fing ich an, an dem Buch gefallen zu finden. Ich liebe Fantasybücher- liebe die Welten, die erschaffen werden und doch hasse ich es, mich mich tausenden von neuen Namen auseinander zu setzen, die einzelnen Städte in meinen Kopf zu bekommen und zwischen den vielen Charakteren Verbindungen aufzubauen, wenn mir gleich zu Anfang so viele vor die Nase gehalten werden.

Aber das war nur der Auftakt. Kurz darauf konnte man sich langsam an neue Charaktere gewöhnen und auch die Welt nahm mich gefangen. Seyonne, der als ehemaliger Wächter der Ezzarer seine Magie durch die Versklavung eingebüßt hat trifft auf den arroganten, teilweiße kindlich wirkenden Aleksander. Kindlich wirkend- nicht auf den Leser, der durch Seyonne mehr sieht als seine Untertanen, denn Zander ist keinesfalls dumm oder gar so naiv, wie man am Anfang meinen könnte. Ein wenig ignorant vielleicht, was das Wohl seines Sklaven angeht, aber selbst das legt sich im Laufe der Story.

Seyonne selbst erzählt die Geschichte auf eine sehr interessante Art und Weise. Ist es anfangs der leicht ironische, teils auch verbitterte Unterton seiner Erzählung, die einen Schmunzeln und mitfühlen lassen, so ändert sich die Art des erzählens wirklich mit jedem Stück, das Seyonne von sich zurückerobern kann. Er und Zander müssen sich zusammenraufen- der Prinz und sein Sklave werden zu so etwas wie Verbündeten im Kampf gegen die Dämonen, es beginnt eine Reise in Seyonnes Vergangenheit und in das Reich, welches das Volk des Prinzens vernichtet hatte.

Aus Aleksander und Seyonne werden sicherlich keine klassischen Freunde, aber aus dem Prinzen/Sklaven Verhältnis gelangen sie zu einem anderen, weitaus mächtigerem Bündnis.

Fazit meinerseits, ich fand das Buch gut genug, um ihn 4 Sterne zu geben. 4, weil 5 mitlerweile für Bücher wie "Der Name des Windes" aufgehoben werden müssen. Daran reicht Carol Berg meiner Ansicht nach noch nicht heran. Am Besten gefallen hat mir in Tor der Verwandlung eindeutig die Beziehung zwischen Zander und Seyonne, ich habe die beiden richtig ins Herz geschlossen während des Lesens und hadere nun ein wenig mit mir - will ich den zweiten und dritten Teil lesen, oder wird es zu sehr auf Seyonne bezogen sein?
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am 26. Mai 2013
Seyonne, ein sklave. Sein leben nichts wert. Sein status dem eines tieres gleich. Derweil war er einst höchst angesehen. Der beste "wächter" den die Ezzarier seit vielen jahren hatten.

Aleksander, prinz. Thronfolger der Derzhi. Sein status am obersten ende der skala. Vererbt, von geburt an bis zu seinem tode.

Zwei männer, wie sie unterscheidlicher kaum sein könnten. Und doch so gleich. Zwei männer, die das schicksal auf seine unergründliche weise zusammenbringt und die beide das leben des anderen massiv verändern; in tiefste abgründe stürzen, in gefahr bringen, wieder aufbauen.

Viel kann nicht gesagt werden, über das buch, ohne einen teil des inhaltes zu verraten. Die geschichte spielt in einer welt von verschiedenen völkern, mit kriegen, unterdrückung, intriegen, magischen kräften, gut und böse. Der aufbau ist gut geplant, die erzählung schwebt flüssig dahin, wirkt nirgends langweilig. Die eigentliche geschichte liegt meines erachtens weniger in der handlung als in der sich verändernden beziehung der beiden hauptfiguren; nicht nur dem anderen gegenüber, sondern auch dem leben an und für sich und anderen menschen gegenüber.

Ein gutes buch.
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am 13. August 2011
Selten bekommt man bei Fantasyromanen einen so guten Einblick in "das Innere" der Helden. Durch die lebendige, stellenweise ironische Darstellung der Personen kommt eine Spannung auch ohne ausufernde Kampfszenen auf. Lesenswert
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am 22. November 2010
Das Buch wurde mir von Amazon Buch-Empfehlungen vorgeschlagen und da ich gerade auf der Suche nach einem mir unbekannten Fantasy-Roman war, kaufte ich es.
Der Anfang war etwas schleppend: Sklaverei, Krieger, Könige, Prinzen. Eher sehr wenig von Magie, was ein bischen entäuschend war. Es gibt immer wieder Passagen am Anfang in denen nichts nennenswertes passiert (kann man auch überspringen)
Erst etwas später klärt sich die ganze Sache auf (wenn die Hauptperson sich erinnert an ihr altes Leben, gibt es Rückblenden und Erklärungen).
Auch dann kommt das Ganze nur eher langsam ins Rollen. (deswegen nur 3 Sterne) Erst nach langatmigen 'Einleitung' kommt die Haupthandlung mit: Zauberei, Dämonen etc. etc.
Dann jedoch kommt die Handlung in Schwung und mir fiel es schwer das Buch wegzulegen. Schließlich kommt es zu Intrigen, Bessesenheit, Mordversuche, Verbannung usw.
Das Ende ist aufwendig, lang und actionreich, genau passend für die ganze 'Vor'-Handlung.
Das es eine Trilogie ist ist eigentlich nicht unbedingt am Ende ersichtlich, dies könnte auch nur ein Einzelband sein.
Ich werde auf jeden Fall auch die anderen Teile lesen. Ist man erst mal mit allen Figuren vertraut kann man kaum noch aufhören.
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am 26. Mai 2009
Bei diesem Buch scheiden sich wirklich die Geister(der Leser). Ungefähr zwei Drittel lebte, ja fieberte ich mit dem Hauptdarsteller. Dann gings bergab, schriftstellerisch gemeint. Irgendwie wurde ich das Gefühl nicht los, das der Dame hier der Stoff zu Actionlastig wurde, und sie versucht das zu mildern. Was zu einer Quälerei für den Leser wird! Ist am Anfang die Beschreibung der Darsteller super gelungen, wiederholt sich das zum Ende hin endlos in Beschreibungen der Gedanken und Gefühle. Allein der letzte Dämonenkampf ist dermaßen abstrakt, das man entweder zweimal liest, was da jetzt passiert, oder (wie ich) einfach weiter, kapiers eh nicht, um es mal lapidar auszudrücken. Die letzten hundert Seiten hätte man locker auf ein Drittel verkürzen können, um die Spannung zu erhalten, so war der Rest eine Quälerei. Bin wirklich hin- und hergerissen, mir noch den zweiten und dritten Teil zu kaufen, oder es einfach beim Ersten zu belassen.
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