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am 17. Mai 2002
Das Starwars-Debüt von Micheal Reaves gehört zu den actionlastigsten Romanen aus dem Starwars-Universum. Hier findet der Leser alles, was er schon in den Filmen geliebt hat: Zahllose Lichtschwertduelle, halsbrecherische Verfolgungsjagden und gewaltige Explosionen erschüttern in „Der Schattenjäger" die Strassen von Coruscant, der Hauptstadt der Republik. Gewöhnungsbedürftig dabei ist allerdings, dass hier der Episode 1-Schurke Darth Maul als Protagonist und „Held" agiert, was natürlich aus Sicht der „Guten" schwerlich ein Happy-End zulässt. Der Autor schafft es auf gelungene Weise, das Innenleben des von der dunklen Seite der Macht beherrschten Darth Maul zu beschreiben und für den Leser nachvollziehbar zu machen. Trotzdem fällt es (mir ging es zumindest so) schwer, als Leser Sympathien zu Darth Maul zu entwickeln, da er sich wie schon bei „Die dunkle Bedrohung" äußerst wortkarg und düster gibt. Hier wird schlicht und ergreifend ein Besessener bei der Arbeit geschildert. Gegenspieler gibt's natürlich auch und zwar in Form der jungen Jedi Darsha sowie dem Unterweltinformanten Lorn Pavan. Außerdem darf der Leser sich noch auf einen kürzeren Gastauftritt von Obi-Wan Kenobi freuen.
FAZIT: Die 48-stündige Hetzjagd (super Filmstoff übrigens)durch die Labyrinthe von Coruscant, die 90 Prozent des Buches ausmacht, dürfte nicht jedem Starwars-Fan gefallen. Es fehlt das sonst so typische Fantasymärchen-Flair genauso wie die klassischen Raumschlachten. Bei „Der Schattenjäger" wird der Leser mit ungewöhnlich düsterer und kompromissloser Action im „Blade Runner"-Stil konfrontiert. Eine erfrischende Alternative für alle, die mal von Leia und Luke eine Pause vertragen können.
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am 21. Juni 2002
Das Buch um Darth Maul spielt vor den Ereignissen um Episode I.
Darth Maul, der Schüler von Darth Sidious, soll den Informationsmakler Pavan töten. Der Auftrag scheint leicht für den geübten Maul, erweist sich allerdings als schwerere Aufgabe.
Maul hat gleich mehrere Feinde, die auch zum Teil durch Zufall an ihn geraten:
Yedi Meister Bondara und dessen Schülerin Assant, die einen guten Kontakt zu Obi-Wan Kenobi hat, und Kopfgeldjägerin Lihnn.
Kenobi bemerkt nur andeutúngsweise die Geschehnisse um Maul bzw. Pavan und spielt eine Nebenrolle.Die Handlungsorte sind auf Coruscant. Man erfährt mehr über den Aufbau dieser extrem großen Stadt, da auch die Slums in Coruscant eine Rolle spielen.
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, da man nicht nur einiges über Maul,die Hauptperson, und dessen Gedanken erfährt( was in Episode I viel zu kurz kam), sondern auch das Verhältnis zwischen ihm und seinem Meister, Darth Sidious. Die Situationen im Buch kann man sich sehr gut vorstellen, vor allem, wenn man die Star Wars Filme gesehen hat, und so spielt sich ein Film praktisch im Kopf ab, den man nachempfinden kann und leicht versteht. Maul scheint allerdings nur fast wie eine gnadenlose Maschine, den im Buch wird er als ein Wesen mit Respekt und Loyalität dargestellt, der auch Fehler macht.
Für ein leichtes Schmunzeln sorgt der Roboter von Pavans namens I-Fünf, der sich häufig mit Pavan süffisante Wortgefechte liefert. Ein klassisches Happy-End gibt es nicht( oder doch, hängt vom Blickwinkel ab...).
Empfehlenswert, nicht nur für Darth Maul-Fans!
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am 13. März 2005
Darth Maul, das ist der Schüler von Darth Sidious, ein Lord der Sith, Meister der Macht und des Lichtschwerts mit den zwei Klingen. Soweit die Informationen, die Star Wars Fans aus dem Film „Episode 1 - Die dunkle Bedrohung" erfahren. Aber wer ist Darth Maul wirklich? dieses Buch gibt näheren Aufschluss darüber.
Zur Story: Wir befinden uns nur kurze Zeit vor den dramatischen Ereignissen von Episode 1 und die Pläne der dunklen Lords des Sith zur Zerstörung der Republik stehen kurz vor ihrer ersten Phase. Mit Hilfe der Handelsförderation will Darth Sidious den Planeten Naboo unter Blockade stellen. Doch dann wird einer der stellvertretende Vizekönig der Handelsförderation, ein Neimoidianer namens Hath Monchar zum Verräter, setzt sich nach Coruscant ab und verkauft die Pläne der Sith an den Informationsmakler Lorn Pavan. Ein untragbarer Zustand. Sidious sendet seinen Schüler Darth Maul aus, um Monchar und Pavan und überhaupt alle anderen, die über das Wissen der drohenden Blockade verfügen, zu töten. Ein Kinderspiel denkt sich Maul. Aber dann kommen Jedi, Kopfgeldjäger, Kannibalen und noch vieles andere mehr ins Spiel und aus der zuerst so einfach erscheinenden Mission wird eine ernsthafte Prüfung für den Sith-Schüler.
Eines der besten, (um nicht zu sagen: das beste) Star Wars-Buch, das ich bisher gelesen habe. Kein Buch vereinte bislang so unglaubliche Action und Spannung mit einer solch überwältigenden Story mit vielen unerwarteten Wendungen. Bemerkenswert auch, dass mal einer der bösen Jungs als Hauptfigur gewählt wurde. Die lichte Seite der Macht wurde schließlich in der Jedi-Padawan-Serie mehr als genug beleuchtet.
Natürlich ist Darth Maul nicht der einzige Hauptakteur sondern muss sich die Rolle mit der Jedi-Padawan Darsha Assant, dem Informationsmakler Lorn Pavan und dem Droiden I-Fünf teilen, die hier als Vertreter der guten Seite auftreten und zu denen ich persönlich mehr Sympathien entwickeln konnte als zu dem grausamen Darth Maul. Ich bevorzuge nun mal die helle Seite der Macht.
Die vielen Haupt- und Nebencharaktere scheinen zu Beginn nicht viel mit einander zu tun zu haben und so entwickeln sich mehrere kleine Geschichten über die jeweiligen Personen. Dem Autor gelingt es jedoch perfekt, diese losen Fäden im Laufe der Geschichte immer mehr zu verknüpfen. Ausgezeichnet!!!
Der Hauptaspekt der Geschichte ist selbstverständlich die Verfolgung durch Darth Maul, aber auch andere Themen werden aufgegriffen: Lorns Vergangenheit, seine wachsende Zuneigung für die vormals wegen Vorurteilen gegen die Jedi verhasste Darsha... alles sorgt für eine sehr gute Story. Auch wenn es in dem Buch oftmals recht grausam und brutal zugeht (schließlich ist der Hauptcharakter Darth Maul) gibt es auch viel zu lachen, wofür die Wortgefechte zwischen I-Fünf und Lorn verantwortlich gemacht werden können (Sprüche wie: „Wer hat denn in deine Energiezufuhr gepinkelt?" sind keine Seltenheit).
Doch zurück zu Darth Maul: Der Sith-Lord bekommt hier eine eigene Persönlichkeit verpasst, wird als ungeduldig und arrogant aber auch als anerkennend für die Fähigkeiten seiner Gegner beschrieben. Auch Teile seiner Vergangenheit kommen zum Vorschein. Der Tag an dem er sein Lichtschwert gebaut hat wird zum Beispiel beschrieben. Auch seine grenzenlose Loyalität für Meister Sidious wird besonders hervorgehoben und auch verschiedene Kampfstile und -bewegungen werden detailliert erläutert, ebenso Darth Mauls Schiff, die Infiltrator, die bei genauerem hinsehen an die Frachterversion des TIE-Jägers erinnert.
Auch der Stadt-Planet Coruscant bekommt ein neues Bild: In diesem Buch werden überwiegend die Slums und dreckigen Bezirke der Stadt erwähnt... eine Seite von Coruscant, die man nicht in allen Büchern zu sehen bekommt. Nichts ist zu sehen von strahlenden Türmen... stattdessen liegt alles im Zwielicht und Verbrechen sind an der Tagesordnung.
Fans der Jedi-Padawan-Serie können sich freuen. Auch Obi-Wan hat hier eine bedeutende Rolle zu spielen. Aber es gelingt ihm nicht, die Rückkehr der Sith aufzudecken. Trotzdem interessant zu erfahren, dass Obi-Wan vor Episode 1 schon indirekt mit Darth Maul konfrontiert war.
Allein das Ende des Buches erscheint etwas abrupt und kurz. Aber gut... wie sollte es auch anders enden? Denn wie es enden muss weiß man ja schon vorher.
Alles in allem ein perfektes Buch, das eigentlich mehr verdient als popelige 5 Sterne. Solche Bücher braucht das Star Wars Universum!!!!
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am 24. Juli 2015
Vorweg: Insgesamt hat es mir gut gefallen, aber ich habe 1-2 Negativpunkte, die das Buch einen Stern gekostet haben.

Negativ:
Viele Gegebenheiten und Zusammenhänge werden als bekannt vorausgesetzt. Bei einem derart bekannten Universum kann man das zwar durchaus machen, aber es lässt oft Fragen offen. Deutlich problematischer aber sind die vielen Rassen der Außerirdischen die vorkommen. Wer nicht gerade das Starwars-Wiki offen hat oder sich gut im Universum auskennt, bekommt nur einen Namen an den Kopf geworfen und sollte das Bild dazu kennen, anderenfalls hat man leider nur wenige Hilfestellungen, um sich eine Vorstellung der Charaktere machen zu können.

Der Klappentext ist irreführend. Obi-Wan und Qui-Gon Jin hätten auch gar nicht vorkommen können - am Verlauf der Geschichte hätte es nichts geändert. Dass der Verlag hier noch mit ein paar bekannten Namen um sich werfen will/muss da kann das Buch aber nichts für, der Hauptkritikpunkt bleibt der erste.

Postiv:
Trotz dem vorhersehbaren Ende (jeder der Episode 1 kennt, sollte ahnen wie es ausgeht) wurde ich doch in den Bann gezogen. Die Gegenspieler von Darth Maul sind mir, obwohl zunächst nicht sonderlich sympathisch, ans Herz gewachsen und ihr aussichtsloser Kampf gegen einen weit überlegenen Gegner hat mich zum mitfiebern gebracht.

Fazit:
Wer grundlegende Kenntnisse über das Starwars-Universum mitbringt, kommt hier voll auf seine Kosten, wer das nicht hat, sollte vielleicht erst mit anderen Büchern einsteigen.
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am 3. Juli 2014
Selten so gelacht wie in diesem Buch. Wie Darth Maul seinen Auftrag letztlich doch zu Ende bringt und was er dabei so erlebt. Interessant auch die verschiedenen Blickwinkel, die auf die höchst spannenden Ereignisse während dieser DM-Mission im Buch geworfen werden. Das einzige, was ich vermisse, war die Erwähnung der Bestrafung, die sich Darth Sidious sicherlich für seinen jungen Schüler dafür ausgedacht hat, daß er ziemlich lange brauchte, um seinen Auftrag zu erfüllen bzw. vor allem, weil er das Holocron nicht selbst seinem Meister übergab, sondern zuließ, daß sein späteres Opfer es dem Senator Palpatine überreichte.
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"Darth Maul - Der Schattenjäger" ist gewissermaßen das fehlende Bindeglied zwischen dem Darth Maul-Comic (in welchem der dunkle Lord auf Auftrag seines Meisters die gesamte Führungsriege der Schwarzen Sonne eliminieren muss) und Episode 1 wo er sein spektakuläres Ende findet. Seinen Platz als Episode 0 muss sich der Schattenjäger allerdings mit James Lucenos "Cloak of Deception" teilen, welches direkt als Vorgeschichte zur dunklen Bedrohung erdacht wurde.

Hat man sich die Frage gestellt, warum denn Feiglinge wie die Neimodianer Darth Sidious Pläne einer Blockade Naboos nicht verraten haben, ist "Der Schattenjäger" die Antwort. Ein Mitglied von Nute Gunrays innerem Zirkel hat sich mit höchst bedeutenden Informationen abgesetzt und um das zu verschleiern versuchen die Köpfe der Handelsföderation alles zu unternehmen und beauftragen eine Kopfgeldjägerin, um den Verräter aus dem Weg zu räumen. Doch ein überlegener Ränkeschmied wie Darth Sidious lässt sich von den Neimodianern an der Nase herumführen und hat seinerseits Darth Maul damit beauftragt alle Spuren zu verwischen und Mitwisser schlichtweg auszulöschen.

Dabei gerät Informationsbroker Lorn Pavan zwischen die Fronten und ins Visier des einzig wahren Schattenjägers. Zusammen mit seinem treuen Partner, dem Droiden I-Fünf und zwei Jedi die sich auf seine Seite geschlagen haben, versucht Pavan die Informationen und sich selbst in Sicherheit zu bringen...

Im Grunde ist Michael Reaves Schattenjäger vor allem eine einzigartig spannende Hetzjagd durch die Tiefen Coruscants und lässt sich ohne Weiteres als einer der spannungsgeladensten Star Wars-Romane bezeichnen. Fans der Sith und insbesonders Darth Mauls kommen hier voll auf ihre Kosten, denn der dunkle Lord ist Protagonist und natürlich erhält man hier eine der raren Chancen ihn etwas genauer vorgestellt zu erleben. Wie ein Terminator pflügt Maul durch die unteren Ebenen Coruscants und lässt sich scheinbar durch nichts stoppen, egal was ihm seine Widersacher auch entgegen werfen und somit gibt der Schattenjäger das rastlose Tempo vor, in welchem sich die Handlung bewegt. Speed kills und deshalb sollte man auch in Hinsicht auf Mauls Reputation nicht erwarten, dass allzu viele der Helden seine Jagd überleben dürften. Dank der Ansiedlung im Vorfeld von Episode 1 ist zudem keine besondere Kenntnis des erweiterten Star Wars-Universums nötig und der Zugang jedem interessierten ohne Weiteres möglich.

Wie Autorenkollege Steve Perry mit dem Reaves Jahre später einige gemeinsame Projekte starten sollte, unterscheiden sich Reaves Star Wars-Bücher auf eine subtile Weise von der Masse der Publikationen. So steht bei Perry meist die Verbrecherorganisation der Schwarzen Sonne im Zentrum, während Reaves gerne die an Krav Maga erinnernde Kampfkunst Teräs Käsi in seinen Werken einzubringen versteht, weshalb seine Machtbenutzer im Zweikampf gerne auch auf altbewährtes wie Hände und Füße setzen. Der Schattenjäger unterscheidet sich somit gleich in 2 Dingen von dem was man als "normalen" Star Wars-Roman verstehen mag, einerseits ist der Schurke eine Art wortkarger Terminator der seine Opfer durch die Unterwelt Corsucants jagt, während das Schicksal der Galaxis nur im weitesten Sinne auf dem Spiel steht, prinzipiell aber alle Helden um ihr Leben fürchten müssen, während Jedi wie Sith keine völligen Übermenschen sind und auf Handfertigkeiten vertrauen, die nicht aus "Zaubertricks" bestehen.

Dazu kommt dass Reaves Helden keine leuchtenden Beispiele für Heldentum sind und aus eher rationalen Gründen wie dem Kampf ums eigene nackte Überleben handeln. So ist Lorn Pavan ein relativ verbitterter Mann, der seinen Sohn an die Jedi verloren hat und damit auch gleich noch seinen Job als ziviler Angestellter des Tempels. Und dieser Lorn Pavan muss Seite an Seite mit seinem außergewöhnlichen weil humorvoll veranlagten und nur zu menschlich wirkenden Droiden-Partner I-Fünf die Hilfe eines Jedi-Meisters und seiner Padawan in Anspruch nehmen. Jedi Anwärterin Darsha Assant wiederum ist sogar an ihrer großen Prüfung gescheitert und keine allzu mächtige Gegenspielerin für jemanden wie Darth Maul.

Das Ergebnis der Kombination dieser außergewöhnlichen Elemente ist eine Story die sich wie eine Mischung aus Terminator und Star Wars liest und eigentlich schon weit vom oft beschworenen Geist der klassischen Trilogie entfernt ist. Aber sei's drum, für Fans der Prequels und solche Star Wars-Fans die es mit der "Stil-Echtheit" nicht so genau nehmen ist "Darth Maul - Schattenjäger" spannende Lektüre.

Fazit:
Ein wahrer Pageturner, den man sich als Star Wars-Fan keinesfalls entgehen lassen sollte, denn Darth Maul ist und bleibt der einzig wahre Schattenjäger.
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am 8. Dezember 2013
Die Story ist eine gute Ergänzung zu den Filmen.
Das Buch spielt direkt vor Episode 1. Es werden einige gute Hintergrundinfos gegeben.
Darth Maul an sich ist gut inszeniert, wobei ich mir noch ein bisschen mehr gewünscht hätte, dass genauer beschrieben wird, wo er denn eigentlich her kommt (Kindheit, Herkunft....etc.)

Alles in Allem ein guter Star-Wars Roman.
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am 29. September 2011
Inhalt:
Erzählt wird die Handlung unmittelbar vor Episode I. Mitten während der Planung der Blockade von Naboo entschließt sich einer der Neimodianer sein Wissen zu Geld zu machen und flieht mit den Plänen. Darth Sidious bekommt es mit und schickt seinen Schüler Darth Maul los, in die Unterwelt von Coruscant um die Pläne wieder zu beschaffen und alle Mitwisser zu töten. Inzwischen verkauft der Neimodianer die Infos an den Informationsmakler Lorn Pavan. Dieser muss fortan vor dem Sith fliehen der auf dem Weg schon den Verräter und eine Kopfgeldjägerin eliminiert hat. Zufällig treffen die beiden Jedi Anoon Bondara und dessen Padawan Darsha Assent auf Lorn und seinen Droiden, und den Verfolger. Nachdem der Jedi-Meister stirbt, muss die Gruppe durch die Unterwelt fliehen und versuchen den Tempel zu erreichen um die Jedi zu warnen. Darth Maul muss dies verhindern, da noch niemand von den Sith wissen darf.

Es ist ein spannender Roman. Zum einen lernt man mehr über Darth Maul. Auf der anderen Seite lernt man die düstere Seite der Hauptwelt kennen. Und man sieht einmal mehr wie knapp Wohl und Wehe aneinander liegen, eine andere Entscheidung hier oder dort und schon hätte die ganze Geschichte anders laufen können. Vielleicht gibt es doch Glück und dies ist hier eher den Sith hold.

Eine spannende Verfolgungsjagd, unbedingt lesen!
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am 28. Dezember 2009
"Darth Maul - Der Schattenjäger" ist nicht nur Michael Reaves' Debüt als Autor im Star Wars Universum, sondern für viele Fans mittlerweile auch die unverzichtbare Vorgeschichte zu den Geschehnissen von Episode I. Nur wenige Tage vor der Blockade von Naboo angesiedelt, knüpft der Roman unmittelbar an den Darth-Maul Comic an und verknüpft dessen lose Fäden nun zu einem äußerst intelligent konstruierten Ende. Wer zum Beispiel immer schon wissen wollte, was mit dem Fondorianer Oolth passiert ist, der als Einziger das vom dunklen Lord angerichtete Massaker an der Führungsriege der Schwarzen Sonne überlebt hat, der findet hier die Antwort. Und gleichzeitig leitet Reaves mit seiner Geschichte eine ganze Reihe von Ereignissen ein, welche letztendlich im Fall der Alten Republik und der fast vollständigen Zerstörung des Jedi-Ordens münden werden. Die Rahmenhandlung sei deshalb kurz angerissen:

Es herrscht große Nervosität im inneren Zirkel der Handelsföderation. Einer der ihren, der stellvertretende Vizekönig Hath Monchar, ist vom Frachter Saak\'ak geflohen. In seinem Besitz ein Sith-Holocron, welches Informationen über die geplante Blockade von Naboo und die Beteiligung des Sith-Lords Darth Sidious daran enthält. Sollte dieses Versagen zu letzterem durchdringen, wäre das Ende der Partnerschaft noch die geringste aller Strafen. In der Hoffnung die Abwesenheit Monchars vertuschen und ihre eigenen Köpfe retten zu können, wird die Kopfgeldjägerin Mahwi Lihnn beauftragt, den Verräter zu eliminieren. Doch Darth Sidious hat längst Wind von der Sache bekommen und seinerseits jemanden beauftragt sich des flüchtigen Neimodianers anzunehmen: Darth Maul, der Schattenjäger. Auf Coruscant treffen Jäger und Gejagte schlließlich zusammen, wobei der Informationsbroker Lorn Pavan und sein treuer Droidenpartner I-Fünf ins Kreuzfeuer beider Parteien geraten. Von nun an sind sie auf der Flucht vor einem Gegner, der keine Gnade kennt und alles daran setzt auch die letzten Mitwisser zum Schweigen zu bringen. Hilfe wird ihnen nur durch die Jedi-Anwärterin Darsha Assant zuteil, welche kurz zuvor ihre Aufnahmeprüfung zum Jedi-Ritter verpatzt und den Informanten, eben jenen oben genannten Oolth, im Kampf mit einer Straßenbande verloren hat. Gemeinsam hetzen sie durch die tiefen Schluchten Coruscants, mit dem Ziel die Information den Jedi im Tempel überbringen zu können...

Es steht wohl außer Frage, dass "Darth Maul - Der Schattenjäger" zu den spannendsten Vertretern im mittlerweile sehr großen EU (Expanded Universe) gehört. Reaves hält sich nicht allzu lang mit einer Einführung auf, sondern katapultiert den Leser mit Hyperraumgeschwindigkeit in eine fesselnde Geschichte, welche einer einzigen Flucht ums Überleben gleicht. Immer wieder geraten die Gejagten vom Regen in die Traufe, wird ihnen vom listigen Lord eine Falle gestellt. Diejenigen Fans, die einen Sith mal in der Ausübung all seiner Fähigkeiten erleben wollen, kommen hier endlich voll auf ihre Kosten. Gleichzeitig ist das Buch auch eine der wenigen Gelegenheiten etwas mehr über die Person Darth Maul, seine Ausbildung und seine Gedanken, zu erfahren. Reaves verrät einige neue Details aus dem Leben des Sith-Lords, ohne dabei die mysteriöse Aura der Figur zu zerstören, was man ihm im nachhinein auch hoch anrechnen muss. Bei knapp 290 Seiten bleibt allerdings ohnehin nicht viel Zeit für eine genaue Innendarstellung, zumal sich der dunkle Jäger schier erbarmungslos durch die untersten Ebenen Coruscants kämpft und sich dieses rastlose Tempo letztendlich auch auf den Leser überträgt. Das eine gelungene Flucht der Verfolgten von vornherein aufgrund der Ereignisse in Episode I außer Frage steht, stört dabei kein wenig.

Stattdessen erfreut man sich an Reaves\' kahler, prägnanter Sprache, die sicherlich keinen Pulitzer abstauben wird, aber bestens zum Plot und den darin handelnden Personen passt. Diese sind äußerst liebevoll skizziert, weshalb es wenig verwundert, dass wir ein paar davon in späteren Abenteuern (z.B. in der auch von Michael Reaves geschriebenen "Coruscant Nights"-Trilogie) wieder begegnen werden. Den glorreichen Helden im Stile Luke Skywalkers sucht man jedoch vergeblich. Vielmehr hat Michael Reaves Figuren gewählt, die aus sehr Ich-bezogenen Gründen handeln und gerade deshalb so nachvollziehbar sind. Bestes Beispiel ist da Lorn Pavan, ein grundsätzlich moralischer Mann, der seinen Sohn Jax an die Jedi verloren hat und darüber zunehmend mehr verbittert ist. Das dieser nun gemeinsam an der Seite einer Jedi kämpfen muss, ist nicht nur äußerst ironisch, sondern führt gleichzeitig zu einigen herrlich amüsanten Dialogen, welche die im Grunde äußerst düstere und drastische Story aufhellen. Das Ende der 48-stündigen Hetzjagd ist schlichtweg genial und sorgt garantiert (!) für Gänsehaut. Es setzt das I-Tüpfelchen auf ein Star Wars Buch, das zu den Lieblingen in meiner stets größer werdenden Sammlung zählt.

Insgesamt ist "Darth Maul - Der Schattenjäger" ein extrem dichter, atemloser Pageturner mit "Blade-Runner"-Anleihen, der all denjenigen ans Herz gelegt werden kann, für die Star Wars mehr als Raumschlachten, Heldentum und epische Machtkämpfe ist. Perfekt geeignet für Neueinsteiger ins EU.

Kleine Anmerkung am Schluss: Wer von Darth Maul nicht genug bekommen kann, sollte zum US-amerikanischen Original greifen, das neben dem eigentlichen Roman noch zusätzlich das eBook "Darth Maul: Saboteur" enthält.
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am 2. Mai 2009
In der Kürze liegt die Würze, dachte sich wohl auch Michael Reaves (Medstar I und II, "Die Macht des Todesterns", Coruscant Nights I, II und III), als er die spannende Handlung, die als Vorgeschichte zu Episode I betrachtet werden kann auf nur 285 Seiten komprimierte. Der Autor, der unter anderem auch an den Fernsehserien "Droids" und "Ewoks" beteiligt war, feierte mit "Darth Maul - Der Schattenjäger" einen furiosen Einstand im Star Wars Universum, der seinen späteren Werken - wie der unter den Klonkriegsromanen fast schon legendären Medstar Duologie - in Sachen Popularität in nichts nachsteht. Das sich Reaves wie die meisten anderen Star Wars Autoren - seien es nun Timothy Zahn oder Aaron Allston, James Luceno oder Troy Denning, Matthew Stover oder Steve Perry, oder eben jener Michael Reaves - schon im fortgeschrittenen Alter befindet, wäre nicht so bedenklich, wenn sich nicht feststellen ließe, dass sehr wenige junge Autoren nachkommen.

Nun aber zurück zu Michael Reaves und Darth Maul, dem Schattenjäger, der dem Titel nach die Hauptfigur des Buches ist. Dass dies nicht der Fall ist, wird allerdings ebensoschbnell deutlich, wie das Alter des Buches. Als es nämlich Anfang 2001 veröffenlicht wurde, war noch nicht einmal Episode II in den Kinos und ein Großteil der heutigen Star Wars Romane noch gar nicht geschrieben. Deshalb ergeben sich einige nur in diesem Kontext zu erklärende Ungereimtheiten was Inhalt und Ausdruck angeht.

Die Handlung selbst ist spannend und actiongeladen, wie kaum eine Andere. Die gewohnte Star Wars Atmosphäre kommt aber aufgrund dieser actionlastigen Verdichtung und der Konzentration auf einen Handlungsort - nämlich Coruscant - kaum auf: Die Vorgeschichte zu Episode I schildert wie die Ereignisse, die schließlich zur Blockade von Naboo führen, ihren Lauf nehmen, als Hath Monchar, stellvertretender Vizekönig der Handelsföderation, beschließt, die Informationen über die bevorstehende Blockade - und die Verwicklung eines Sith Lords - zu verkaufen. Bei dem Sith Lord handelt es sich um Mauls Meister Darth Sidious. Dieser entsendet also Maul um das Informationsleck zu schließen, während die neiimoidianischen Vertreter der Handelsföderation eine Kopfgeldjägerin entsenden, die Monchar lebend zurückbringen soll. Dieser hat sich inzwischen auf den unteren Ebenen Coruscants mit dem erfolglosen Informationsmakler Lorn Pavan und seinem Partner, einem Droiden namens I-Fünf, in Verbindung gesetzt und ein Treffen ausgehandelt. Unterdessen befindet sich Jedi Padawan Darsha Assant im selben Bereich Coruscants, um einen Informanten zum Jedi-Tempel zu geleiten. Als die Ereignisse auf beiden Seiten aus dem Ruder laufen, kreuzen sich die Wege dieser Personen...

Die oben genannten Hauptprotagonisten werden durch Darshas Meister Anoon Bondara, Obi Wan Kenobi und einige weitere Nebencharaktere ergänzt. Offensichtlich ist, dass man in diesem Buch nicht viel mehr über Darth Maul erfahren kann. Seine Rolle in Sidious Plan bleibt weiterhin unklar, (Selbst)Zweifel sind ihm fremd und auch seine Ergebenheit zu seinem Meister ist irgentwie verwirrent, besagt doch die "Regel der Zwei", auf der der Orden der Sith basiert, der Schüler solle die Macht begehren. Darth Maul wirkt hingegen eher wie ein willenloser Vollstrecker seines Meisters, dessen Pläne (verständliche Weise) im Dunkeln bleiben (ich errinere an das Erscheinungsdatum). Aber vieleicht wollte der Autor ja gerade dies bezwecken, die schreckliche Unwichtigkeit des grausamen Darth Maul zeigen. Wie auch immer, die anderen Charaktere sind jedenfalls ordentlich entwickelt, wenngleich die sich entwickelnde Beziehung zwischen Lorn und Darsha unerklärlich, weil sehr oberflächlich bleibt.

Die Dialoge sind zwar nicht grade überwältigend, aber dafür äußerst zweckdienlich und ab und zu recht amüsant - wenngleich ich nicht behaupten kann viel gelacht zu haben. Dominierend ist soweiso die allgegenwertige Action und die spannende Verknüpfung der Handlungsstränge, die eine dichte Atmosphäre kreiirt, der man sich nur schwerlich entziehen kann. Die Spannung geht allerdings in der zweiten Hälfte des Buches ein wenig verloren, als sich die Handlungsstränge schließlich zusammenfinden. Dabei lässt der Autor technische und philosophische Beschreibungen ebenso aus wie einge klassische Star Wars Themen wie Raumschlachten. Dafür wird gnadenlos mit dem Lichtschwert gemetzelt und allenthalben explodiert etwas. Die bedrückende Atmosphäre von Coruscants unteren Ebenen tut ihr übriges zu diesem düsteren Buch, das die Ereignisse unmittelbar vor Episode I beleuchtet.

Fazit:
Ein recht ungewöhnliches Buch, dem man sein Alter zwar anmerkt, aber kaum übelnehemn kann. Die dichte Atmospähre und die actiongeladene Handlung, werden wohl den meisten Fans gefallen, wenngleich die klassische Star Wars Atmosphäre nicht aufkommt.
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