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31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen brilliant geschrieben - ausgezeichnet übersetzt (nach fünf Jahren)
Nicht nur die Menge der Nahrung muss stimmen, sondern auch die Qualität - das gilt für den Verdauungstrakt UND das Gehirn des Lesers. Hier stimmt beides - und ich verteidige das Buch als erstes mal vehement gegen den Vorwurf, es sei zu lang!

"Zu lang" könnte bedeuten: redundant - das ist es tatsächlich auf keiner seiner vielen Seiten...
Veröffentlicht am 4. Oktober 2011 von waldlaeuferin

versus
11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Könnte ein paar Dutzend Seiten kürzer sein, ist aber echt preiswert
Ich hatte irgendwo gelesen, es wäre das beste Buch über Lebensmittel. Nun gut, ich habe es bis zu Hälfte gelesen und noch in den Schluss hinein geblättert. Das war ausreichend. Ich habe es für ein paar Euro wieder verkauft, damit sich der nächste über den Inhalt informieren kann.

Das Buch ist zu lang, dafür, dass...
Veröffentlicht am 29. August 2011 von H.C.


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31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen brilliant geschrieben - ausgezeichnet übersetzt (nach fünf Jahren), 4. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Omnivoren-Dilemma: Wie sich die Industrie der Lebensmittel bemächtigte und warum Essen so kompliziert wurde (Broschiert)
Nicht nur die Menge der Nahrung muss stimmen, sondern auch die Qualität - das gilt für den Verdauungstrakt UND das Gehirn des Lesers. Hier stimmt beides - und ich verteidige das Buch als erstes mal vehement gegen den Vorwurf, es sei zu lang!

"Zu lang" könnte bedeuten: redundant - das ist es tatsächlich auf keiner seiner vielen Seiten.
"Zu lang" könnte auch bedeuten: langweilig, uninteressant. Das Gegenteil ist der Fall!
"Zu lang" scheint mir in diesem Fall eine Umschreibung für erlahmendes Interesse des betreffenden Lesers - und das muss nicht Fehler des Buches sein!

Gleich folgt der zweite Punkt der Verteidigung, und zwar gegen den Vorwurf, das Buch sei "zu amerikanisch". Ja, der Autor ist Amerikaner und schreibt nur und ausschließlich aus seinem persönlichen Blickwinkel über die Verhältnisse in den USA.
Würde man das John Irving, Philip Roth oder Paul Auster vorwerfen?

Wie sollte denn ein Buch über die komplette globale Nahrungsmittelproduktion strukturiert sein? Und wie viele Seiten würde DAS wohl haben?

All die positiven Dinge, die andere Rezensenten hier geschrieben haben, stimmen. Michael Pollan ist ein Intellektueller im besten Sinne des Wortes, der sich seines Verstandes forschend und hartnäckig bedient und uns an seinem Erkenntnisprozess teilhaben lässt ohne JEmals belehrend zu wirken. Macht das einen Spass, wenn man z.B. die Erfolgsgeschichte des Maises aus der evolutionären Sicht dieser Pflanze betrachtet, die sich der menschlichen Spezies auf so erfolgreiche Weise zu ihrer Verbreitung bedient!

Knallharte physikalische und wirtschaftliche Fakten, umfassende fundierte Recherche, Kenntnis der (in diesem Fall westlichen) Geistesgeschichte, ein unvoreingenommener wacher Geist und ein geschliffener, eleganter Stil tragen zu diesem Lesegenuss erster Klasse bei. Der Genuss besteht auch darin, durchaus nicht unbekannte Sachverhalte aus einer völlig neuen Perspektive zu betrachten.

Das Schöne ist außerdem, dass die deutsche Übersetzung wirklich sorgfältig und liebevoll erfolgt ist - selten der Fall, weil die armen Übersetzer pro Seite bezahlt werden und logischerweise nicht mit einzelnen Formulierungen ringen können. Oft stutzt man dann an "rumpeligen" Stellen und ahnt, wie der Satz auf englisch gelautet haben muss. Das bleibt einem hier vollständig erspart, und zusätzlich werden freundlicherweise Dinge wie "Twinkie" oder "slick Willie" erklärt, so dass auch Leser, die selbst noch nie in den USA waren, alles kapieren können.

Mir persönlich war das Buch, ehrlich gesagt, zu kurz!
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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Saftige Steaks?, 24. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Omnivoren-Dilemma: Wie sich die Industrie der Lebensmittel bemächtigte und warum Essen so kompliziert wurde (Broschiert)
Es ist ein Elend, wie völlig unbedarft der Verbraucher" noch immer, trotz aller Lebensmittel - Skandale ist. Ich beobachte mit einigem Entsetzen, wie in letzter Zeit amerikanisches Rindfleisch als das Non-Plus-Ultra im Steakhaus auftaucht. Ich glaub` es kaum: Man wirbt man sogar quer durch's Land in Speisekarten mit "Grain fed" als Qualitätsmerkmal!
Hallo, kann sich jemand an den Biologieunterricht erinnern??? Was frisst das Rind? Nein, nein, nein Getreide" ist die absolut falsche Antwort!
Das Rind ist ein Wiederkäuer und frisst GRAS, nur Gras, kein Getreide, Punkt! An Getreide gehen die Rinder elend ein (aber sie werden ja vorher geschlachtet!).
Jeder der will, könnte sich im Internet problemlos darüber informieren, dass in den vergangenen Jahren die US Fleischkonzerne ihre Billigware in sog. CAFO's = Concentrated Animal Feeding Operations mit Mais und Soya mästen !Das ist so eine Art von übelster Massen-Industrie- Käfighaltung" für Rinder. Dazu Antibiotika .... Guten Appetit!
Nun gibt es Gott sei Dank dieses hochinteressante und absolut fundierte Buch vom Wissenschaftsautor Pollan auf Deutsch zum Thema. Pollan berichtet über ausgedehnte Vor-Ort-Recherchen ... und es verschlägt einem nicht nur die Sprache, der Appetit auf diese Produkte der Fleischindustrie wird einem wirklich nachhaltig verleitet (allerdings nicht, ohne vernünftige Alternativen aufzuzeigen, man MUSS also durchaus kein Vegetarier werden!).
Ein Muss für jeden der wissen will, von was er sich ernährt.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wichtiges Buch, entscheidend für gesunde Ernährung, 11. September 2012
Von 
Petra (Mannheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Omnivoren-Dilemma: Wie sich die Industrie der Lebensmittel bemächtigte und warum Essen so kompliziert wurde (Broschiert)
Ich war neulich in Dresden in einem Laden, der amerikanische Markenprodukte anbietet, für Menschen, die in den USA gelebt haben. Eine Bekannte wollte dort etwas für ihre Tochter erstehen. Die Besitzerin und Verkäuferin des Ladens hatte einen geschätzten BMI von 45, offenkundig tiefunglücklich über ihre Figur. Ich hatte das Buch grade gelesen und fragte nach Twinkies. Es folgte eine beschämte Rechtfertigungsorgie. Während die Bekannte aussuchte, las ich Etiketten. Und ich las und las und fand kein einziges Etikett ohne "Corn Syrup" oder "Fructose-glucose Syrup". Am Ende sagte ich zu der Verkäuferin: Wenn Sie mir jetzt ein einziges Lebensmittel aus diesem Laden bringen, dass kein Maiszucker enthält und damit nicht meine Bauchspeicheldrüse ruiniert, kaufe ich es Ihnen ab. Bringen Sie mir ein einziges. Preis ist egal, ich nehme es mit.
Ich verließ den Laden mit leeren Händen. Dies Buch schildert warum. Und weil dieser Syrup eines der krankmachendsten und potentiell tödlichsten "Lebensmittel" ist, ist es lebenswichtig dieses Buch zu lesen. Ich war beim Lesen abwechselnd wütend bis traurig. Was anderes bleibt einem auch kaum, wenn man begreift, was die Lebensmittelindustrie die letzten 20 Jahre getan hat.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn Sie ein Buch zum Thema Essen lesen, dann sollte es dieses sein., 8. Februar 2011
Von 
C. Young "c_de" (Perth, Australia) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Omnivoren-Dilemma: Wie sich die Industrie der Lebensmittel bemächtigte und warum Essen so kompliziert wurde (Broschiert)
Wir haben das Buch vor einigen Jahren schon auf Englisch gelesen und haben seitdem auf die deutsche Uebersetzung gewartet, um es der deutschen Verwandtschaft, die kein Englisch spricht, schenken zu koennen.

Michael Pollan und seine Buecher sind das Beste, was man zum Thema Essen finden kann. Keine komplizierten "Ernaehrungsfilosofien', Theorien und Gebote, sondern einfach nur gesunder Menschenverstand.

Es geht ihm weniger um die Wissenschaft und die Ethik bestimmter Essverhalten. Er plaediert einfach fuer gesunde Ernaehrung und das bedeutet moeglichst naturbelassen und meist pflanzlicher Herkunft.

Absoluter Favorit!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausgezeichnet für Einsteiger, die sich mit dem Thema Ernährung und Nahrungsmittel beschäftigen möchten, 30. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Omnivoren-Dilemma: Wie sich die Industrie der Lebensmittel bemächtigte und warum Essen so kompliziert wurde (Broschiert)
Der amerikanische Journalist Michael Pollan hat seine Beobachtungen über die moderne Ernährung und die Nahrungsmittelindustrie so spannend wie ein Krimi geschrieben. Man merkt, dass er gründlich recherchiert hat und sich wirklich für das Thema interessiert, auch aus persönlichen Gründen. Es geht zwar hauptsächlich um die amerikanische Produktion von Nahrungsmitteln, aber vieles davon trifft sicher auch auf Deutschland zu. Obwohl ich schon immer dachte, mich einigermaßen gesund zu ernähren, war mir vieles nicht so bewusst. Seitdem ich sein Buch gelesen habe, achte ich verstärkt darauf, regionale Produkte einzukaufen und kaufe keine Fertigprodukte mehr. Gut gefallen hat mir auch, dass Pollan neben wirklich erschreckenden Abläufen in der Herstellung industrieller Nahrungsmittel Alternativen beschreibt, wie über einen sog. Grasfarmer, der nachhaltige und ökologische Viehzucht betreibt. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der kein Extremist ist und sich fragt, wo eigentlich unser Essen herkommt. Auch seine anderen Bücher habe ich gelesen, aber dieses hier fand ich am besten.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht viel Neues, 18. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Omnivoren-Dilemma: Wie sich die Industrie der Lebensmittel bemächtigte und warum Essen so kompliziert wurde (Broschiert)
Das Buch ist schon etwas älter und ich habe doch einiges aktuelleres vorab gelesen. Somit hat mir dieses Buch nicht viel Neues gebracht. ich möchte ihm aber trotzdem 4 Sterne geben , weil es für Einsteiger in dieses Thema bestimmt viel Nachdenkliches und Wissenswertes bietet.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch, das veraendert!, 10. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Omnivoren-Dilemma: Wie sich die Industrie der Lebensmittel bemächtigte und warum Essen so kompliziert wurde (Broschiert)
Unbedingt lesen, auch wenn's recht dick ist! Es ist nicht belehrend geschrieben und erlaubt es auch weiterhin Fleisch und Wurst zu essen, wenn man nicht zum Vegetarier werden moechte. Und witzig ist es manchmal auch, interessant und informativ sowieso. Es hat mein Konsum- und Kaufverhalten bei Lebensmitteln fuer alle Zeiten veraendert und es fuehlt sich einfach richtig an sich ein bisschen mehr Gedanken an Nahrung und Ernaehrung sowie deren Herkunft zu machen. Ein dickes Danke an den Autor!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das alte Problem neu entdeckt, 21. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Omnivoren-Dilemma: Wie sich die Industrie der Lebensmittel bemächtigte und warum Essen so kompliziert wurde (Broschiert)
Dank Kultur und Kommunikation konnte der Mensch ein essenzielles Problem seines Omnivoren daseins überwinden - er konnte von der Erfahrung anderer in Sachen Nahrungsauswahl lernen und musste folglich nicht mehr selbst über das Trial- & Errorprinzip herausfinden, welches Essen gut und bekömmlich oder giftig und schädlich ist (im Gegensatz zu anderen Omnivoren wie der Ratte z.B.). Noch vor 100 Jahre wussten die Leute was sie essen, woher es kommt und wer es verarbeitet hat (denn alles wurde lokal angebaut & verarbeitet) - das Omnivoren-Dilemma war überwunden.

Mit der Errungenschaft der Technologie und Industrialisierung sehen wir uns jedoch mit dem alten Problem wieder konfrontiert, denn man muss beinahe schon Biochemie studiert haben, um einige der abenteuerlichen Bezeichnungen auf dem Etikett zu entziffern, die sich hinter Fachbezeichnungen und Verklausulierungen verbergen.

Michael Pollan gelingt es mit Hilfe von 4 Mahlzeiten, die er bis zu ihren Ursprüngen zurückverfolgt, die heutigen Probleme unserer Nahrungsmittelindustrie (und der Herkunft unserer Lebensmittel) eingehend zu beleuchten. Das Buch bietet daher nicht nur unterhaltsamen Lesespaß sondern vermittelt obendrein auch einiges an kritischem Hintergrundwissen.

Ein ausführliches Review zu Pollans Omnivoren Dilemma findet ihr auf meine Seite Aesir Sports unter [...] .

cheers
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Könnte ein paar Dutzend Seiten kürzer sein, ist aber echt preiswert, 29. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Omnivoren-Dilemma: Wie sich die Industrie der Lebensmittel bemächtigte und warum Essen so kompliziert wurde (Broschiert)
Ich hatte irgendwo gelesen, es wäre das beste Buch über Lebensmittel. Nun gut, ich habe es bis zu Hälfte gelesen und noch in den Schluss hinein geblättert. Das war ausreichend. Ich habe es für ein paar Euro wieder verkauft, damit sich der nächste über den Inhalt informieren kann.

Das Buch ist zu lang, dafür, dass letztendlich nur dargestellt wird, dass fast alle, vor allem amerikanische, Lebensmittel ganz oder teilweise aus Mais bestehen und, dass Bio auch nur Massenproduktion ist. Ich fand es schon recht interessant, wie finanzielle Interessen, strategische Wirtschaftsentscheidungen und Profitoptimierung unsere Lebensmittel bestimmen. Wer anderes glaubt, ist naiv, und sollte das Buch tatsächlich lesen.
Es wird darauf eingegangen, wieso Mais überhaupt in diesen Massen produziert werden kann, wie viel Kilogramm Mais ein Kilo Fleisch ergeben, wie Kühe die Atmosphäre voll furzen, wie noch im letzten Produkt, bis hin zur Schokolade, Mais enthalten ist, wieso echte Biobauern keine Chance haben (weil jetzt alle Bio essen), wie selbst Biokühe brutal gehalten werden (weil Weidehaltung nur für ein paar Wochen bei Jungtieren ("leider") erforderlich ist, wie die Kühe auf für sie ungeeignetes Futter (Mais, pH-Wert) umgestellt werden und das nur mit Kunstkniffen funktioniert usw. usf. Das alles wird in schöner, teilweise spannender Form erzählt.

Meiner Meinung nach ist es 300 Seiten zu lang. Der Preis ist aber in Anbetracht von 608 Seiten sehr günstig, so dass es nicht schlimm ist, wenn man dann nur 300 liest. Wer sich einen "Spiegel" kauft, liest meist auch nicht alles und zahlt jeweils 4,- €.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Think! Eat! Love! - Ein Buch über verantwortungsbewusstes Essen, 7. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Omnivoren-Dilemma: Wie sich die Industrie der Lebensmittel bemächtigte und warum Essen so kompliziert wurde (Broschiert)
Eins vorneweg, ich esse Fleisch - auch nach Genuss dieses Buches.
Mit dem derzeitigen Hype-Thema "Ernährung" setze ich mich schon seit einiger Zeit bewusst auseinander, habe es aber noch nie für nötig befunden mich darin auch einzulesen. Mein Bauchgefühl war eigentlich immer ausschlaggebend. Als mich von einigen Seiten die Verfechter der einzelnen Spielarten des Fleischverzichtes in die Mangel nahmen, wollte ich mich dann doch besser vorbereiten. Also begab ich mich auf die Suche nach einem Buch, dass weder mit Plattitüden à la "Meat is Murder" um sich warf, noch aus Profitgier ohne Tiefgang auf der Welle der Ernährungsbücher mit schwamm oder mir versteckt ein Produkt verkaufen wollte.
Nach einiger Recherche habe ich mich für das "Omnivoren Dilemma" von Michael Pollan entschieden.

Pollan beschreibt in drei Kapiteln drei typische Ernährungsarten der heutigen Zeit. Er geht neben dem "Für und Wider" des Mais/Fleischkonsums auch auf die Hintergründe und globalen Zusammenhänge ein. Besonders interessant ist auch die ethische Auseinandersetzung mit dem Thema Sammeln und Jagen.

Der unterhaltsame Stil Pollans täuscht manchmal etwas zu sehr über die tragischen Hintergründe hinweg, trotzdem empfand ich das Buch als lesenswert.
Schon vor der Lektüre des Buches war das liebste Adjektiv für das Wort Essen "verantwortungsBewusst".
Da der Autor US-Amerikaner ist - Besteht das meine Meinung nach größte Manko des Buches darin zu Amerika-fixiert zu sein. Aber wer kann es ihm verdenken?
Die größte Stärke des Buches liegt in seiner Unentschlossenheit. So liefert es einem keine Hilfe bei der Entscheidung - Fleisch: ja oder nein. Die muss von jedem noch selbst getroffen werden. Es zeigt vielmehr auf, welche Konsequenzen in der täglichen Entscheidung der Nahrungswahl stecken können.

Fazit: Für mich ein tolles Buch zum Einstieg in die Thematik Ernährung mit kleinen Mängeln.
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