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Kundenrezensionen

306
4,0 von 5 Sternen
Liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest
Format: TaschenbuchÄndern
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316 von 338 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Dezember 2004
Trotz der weitläufigen Meinungen das Männer beratungsresistente, emotionsgestörte und meist entwicklungsgehemmte Menschen sind, kann ich nur bestätigen, das dieses Buch auch bei unserer Gattung seine Wirkung nicht verfehlt ! Das Buch ermöglichte mir die Fehler meiner ersten Ehe in meiner neuen Beziehung nicht wieder zu begehen. So gesehen ist das Buch eine Art Vorsorge und Nachlese zugleich. Durch das Buch hat sich meine neue Beziehung angenehm reibungsvoll entwickelt. Alle alten Wunden wären sonst irgendwann wieder neu aufgegangen, ohne, dass ich sie endlich verstanden hätte (oder es zumindest versucht hätte).
Ganz abgesehen von der Beziehungen zu anderen, hat sich auch die Beziehung zu mir selbst verändert, was letztendlich allen umstehenden zugute kommt (...hoffe ich!). Um nicht zu sagen, die Quelle des Übels und der eigenen Unzulänglichkeiten zu erkennen, anzunehmen und zu verändern, hat auch mein „normales" Leben verändert, ohne das sich andere oder die eigenen Lebensumstände ändern mussten (denn das kommt dann von alleine...).
Seit dem die belebenden und offensichtlich gelebten Aussagen des Buches und das „einfache" Wort der „Liebe", wieder neu in mein Herz eingezogen sind, hat sich auch alles andere verändert. Um nicht zusagen ich habe mein eigenes Herz wieder entdeckt. Das eigene Bewusstsein immer wieder neu mit sich und seinem Partner zu hinterfragen, eigene Weiterentwicklung zu zulassen ist ein wirklich schönes Geschenk, das sich jeder immer wieder gönnen sollte.
Natürlich: Ein persönliche Coach Stunde durch die eigenen Irrwege hilft noch mehr als jedes geschriebene Wort, aber alles zu seiner Zeit.
Das Buch hat nichts mit irgendwelchem Eso-Kram zu tun (falls "Mann" darauf abfällig spekuliert), sondern nur mit der Aus-Einander-Setzung mit sich und seiner Umgebung, was uns hoch entwickelten Menschen leider oft schwerer fällt als alles andere unnötige. Wer sich öffnet - dem kann geholfen werden. Wer sich verschließt kann sich nicht weiterentwickeln !
Danke für dieses Buch !
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574 von 620 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. August 2007
Alles in allem ein gutes Buch, das mutig die Probleme der heutigen Ehen und Beziehungen zur Sprache bringt und die Alternative aufbringt: lerne, dich selbst zu lieben, akzeptiere deine Umwelt, sei ehrlich zu deinem Partner und zu dir selbst, erwarte nicht, dass eine Ehe immer nur eitel Freude und Sonnenschein bedeutet, bekenne dich zu deinen eigenen Schwächen und arbeite daran, sei eins mit dir selbst, anstatt zu erwarten, dass dein Partner die Lösung für alles ist. Die im 19. Jahrhundert aufgekommene romantische Liebesehe führt sehr oft dazu, dass die meisten Leute mit viel zu übersteigerten Vorstellungen heiraten und nach wenigen Jahren so enttäuscht sind, dass sie sich wieder scheiden lassen und ihr Glück dann oft bei einem anderen Partner versuchen... mit dem man dann seltsamerweise meist die gleichen oder zumindest sehr ähnliche Probleme hat. Das führt dann zu den beliebten Legenden wie "Männer und Frauen passen nicht zusammen" oder auch ganz lapidar "Die Männer..." bzw. "Die Frauen..." mit Schulterzucken. Auch das in unseren Breiten bis zur Übersättigung breitgetretene und durchgekaute Thema Sexualität wird von Eva Zurhorst mutig zur Sprache gebracht und neu beleuchtet. Auch das Thema Religion wird auf erfrischende, gut nachvollziehbare Art neu erklärt. Was aber leider nicht deutlich genug angesprochen wird, ist die Tatsache, dass der Partner und / oder die Liebesbeziehung keinesfalls ein Ersatz für Gott sein dürfen.

Die Schwachstelle dieses Buchs ist seine Naivität; obwohl es mir gefallen hat, möchte ich einige klare Einschränkungen aus meiner eigenen Sicht nennen.

1. Jeder würde sich gekränkt fühlen, wenn man erfährt, der eigene Partner habe "den ersten besten geheiratet", weil es ja eh nicht darauf ankommt, da der Partner nur der Spiegel für die eigenen Fehler und Probleme ist. Man sollte schon eine Auswahl treffen; die Partnerarbeit kommt erst danach.
2. Laut Frau Zurhorst "verliebt man sich, um nicht lieben zu müssen." Das spontane Gefühl, verliebt zu sein, ist aber sehr machtvoll und kann einen stark verändern, vor allem zum Positiven; man sollte es nicht unterschätzen. Das schließt auch nicht aus, in der genannten Weise an der Partnerschaft zu arbeiten, wenn man mit dem Menschen, in den man sich verliebt hat, dann zusammen ist.
3. Es ist meiner Ansicht nach unerlässlich, einen Partner zu haben, der mit einem selbst auf gleichem Niveau bzw. gleichwertig ist. Ein zu großer Graben, z.B. in der Intellektualität, ist meiner Erfahrung und Beobachtung nach kaum zu überbrücken.
4. Die genannten Verhaltensweisen wirken, wenn man die Ehe nicht als Flucht benutzt hat. Viele flüchten vor schweren persönlichen Problemen oder sogar Traumata in die Ehe, und das ist natürlich keine Lösung sondern belastet den Partner nur weit über Gebühr. Seelische Störungen fallen nicht in den Zuständigkeitsbereich der Ehe; ein Mensch mit z.B. einer geringen Selbstachtung wird mit hoher Wahrscheinlichkeit an einen manipulierenden oder sogar missbrauchenden Partner geraten, und durch diese stetige neue Belastung kaum eine Chance haben, sein Selbstwertgefühl zu heilen.
5. Es ist für die Partnerarbeit unbedingt erforderlich, dass der Partner mitmacht. Wenn dieser auf stur schaltet und die Verantwortung für die Ehe dem oder der anderen überlässt, ist das frustrierend genug, um die Beziehung zu zerstören. Das kann die verschiedensten Gründe haben (siehe oben), aber die wenigsten Menschen werden bereit sein, jahrzehntelang auf ihr Lebensglück und ihre Erfüllung zu warten, weil der Partner sie mit der Mühe, die Ehe zu gestalten, allein lässt.
6. Eine Ehe oder Beziehung sollte trotz allem beendet werden, wenn man einander aus einem der o.g. Gründen bereits gegenseitig zu weh getan hat und die Nähe des anderen beim besten Willen nicht mehr ertragen kann.
7. Die Aussage "Sich verweigern, wenn von einem Mann begehrlicher Sex ausgeht und keine nährende Liebe" ist sehr schön und wahr, aber wie gut kann man sie umsetzen? Wenn es danach ginge, müssten die meisten Frauen wahrscheinlich drei Viertel ihres Lebens keusch verbringen. Andererseits setzen vielen Frauen Sex ein, um ihren Partner zu manipulieren; auch das sollte nicht sein.

Fazit... Ja, man kann von jedem erwarten, dass er sich selbst ansieht und die eigenen Probleme, bevor er ständig den anderen anklagt, gerade in einer Ehe. Aber man muss sich nur ein wenig mit Geschichte auskennen, um zu wissen, wie viel Unglück aus den früher üblichen Vernunftehen entstand (als man noch zu sagen pflegte "Die Liebe kommt in der Ehe"). Ein berühmtes Beispiel, das Frau Zurhorst sicher gefallen würde, war die Heilige Rita von Cascia, die von ihrem Mann ständig geschlagen wurde, aber unbeirrt an ihrer Religion und Tugend festhielt, bis er sich von ihr bekehren ließ und die Ehe endlich gut wurde - dies aber erst nach ungefähr zwanzig Jahren. a) Frau Zurhorst scheint mit ihrer Ehe, d.h. einem immerhin gleichwertigen und psychisch stabilen Partner, Glück gehabt zu haben, das trifft aber nicht auf jeden zu; b) man kann nicht von jemandem verlangen, der in einer unglücklichen oder vielleicht sogar fürchterlichen Ehe oder Beziehung lebt, ein Heiliger zu sein oder zu werden!

Vielleicht sollte man den Titel zum besseren Verständnis einfach umdrehen: liebe dich selbst NICHT... und selbst der wunderbarste Partner wird der Falsche für dich sein.
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181 von 199 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Klienten haben mich auf dieses Buch neugierig gemacht. So habe ich es mir besorgt und gelesen.

Die Fülle an lebenspraktischen, treffsicher formulierten Einsichten und Vorschlägen hat mich begeistert.
Einige Formulierungen werde ich in Zukunft sicher selbst verwenden, wenn Menschen mit Beziehungsproblemen bei mir Rat suchen.

Das Buch steht sicher zu recht oben auf Bestsellerlisten und ist sehr zu empfehlen.

Was mir fehlt ist die Beachtung der sozialen und wirtschaftlichen Zusammenhänge in denen wir leben.
Zusammenhänge, die persönliches Wachstum und die gesunde Entwicklung von Beziehungen, deutlich beeinflussen und stören können.
Ich sehe die Gefahr, dass der Eindruck entsteht, alles sei möglich, wenn Mann oder Frau nur genügend an sich arbeitet. Meine Erfahrung ist hingegen, dass es Beziehungen gibt, die auch mit großer Anstrengung nicht zu retten sind, sei es dass der Partner nicht kann, oder nicht will, oder das Umfeld zu ungünstig ist.

Ebenfalls nicht gefunden habe ich die Frage, wie Menschen die in Gewaltbeziehungen leben, meistens sind das Frauen, weiter machen können, ohne sich selbst aufzugeben.
Ich fürchte, dass Frauen die in Ihrer Beziehung psychischer oder Körperlicher Gewalt ausgesetzt sind
das Buch als Aufforderung missverstehen könnten. Es wäre schlimm, wenn sie daraus folgerten, nur besser mit sich und ihren inneren Problemen umgehen zu sollen. Das wäre wie ein weiterer Schlag.
Ich möchte dann doch lieber das Rezept der "Bremer Stadtmusikanten" empfehlen.
"Komm mit! Etwas Besseres als den Tod findest du überall!"
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100 von 112 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Oktober 2005
Wie kann man ein lebendiges und lebensnahes Buch veredeln?
Man nehme den Partner des Autors hinzu und erzähle zusammen weiterführend Erfahrungen und Erlebnisse, aus der Perspektive der gemeinsamen Vergangenheit und Gegenwart! Gelebte Theorie und echte Praxis-orientiertheit ermöglichen eine Erlebnis- und Horizonterweiterung. Wie oft vermisst man die Praxisnähe und das Vorleben von Menschen die uns etwas zu sagen oder zu geben haben. Gleich ob es um die Familienpolitik von elternlosen Politikern geht, um Designer, die schöne aber kleckernde Kaffeekannen entwickeln oder Therapeuten und Seelenheiler die in Ihrer vierten Ehe-"Phase" stecken... Ein gefundenes Fressen für unsere eingeschränkte Wahrnehmung, weiter in unsere Fallen und Ängste zu tappen. Also , Selbst-Liebe? Was soll das denn bitte heißen?
Das Hörbuch von Eva und Wolfram Zurhorst ist die konsequente Fortführung des Buches "liebe dich selbst". Hier wird nicht einfach ein Buch vorgelesen, sondern mit Leben bereichert! Viele kleine, aber praktische Ansätze die unsere leeren Fassaden und gut eingeübten Partner-Probleme auflockern und neu beleben können und das, aus männlicher und weiblicher Sicht!
"Bei einer schlechten Vorhand nützt es auch nicht den Tennisplatz zu wechseln. Auch dann bleibt Sie schlecht... In unseren Beziehungen aber, neigen wir immer schneller zum Platzwechsel..."
So wird durch die wechelseitige Blickrichtung der Ansätze des Buches und der Aufforderung zur aufrichtigen Auseinandersetzung mit uns selbst eine einfühlsame und kurzweilige, knapp einstündige Lesestunde.
Und damit zum einzigen Mangel des Hörbuchs, es ist viel zu kurz! Sonst hätte es 6 Sterne erhalten... aber lange Rede kurzer Sinn... hört es euch selber an, es lohnt sich!
Für diejenigen die das Buch noch nicht gelesen haben, empfiehlt es sich parallel das Buch zur Hand zu nehmen und die kurzen Ansätze zu vertiefen. Die CD ist die Verfeinerung oder der Einstieg in das Thema des Buches!
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43 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. September 2012
Ich habe das Buch gekauft, da ich aktuell eine sehr schwierige Partnerschaft führe in der es in vielen Bereichen kriselt, kaum Kommunikation, keine Bereitsschaft meines Partners, sich zu öffnen, langweilige, wenig ausgeprägte Sexualität. Das Buch hat mir suggeriert, dass alles machbar ist, sofern man nur möchte. Diese Einstellung entspricht mir, daher erschienen mir die Ratschläge im Buch zunächst einleuchtend. Leider erweisen sich diese in der Anwendung wenig erfolgversprechend. Hätte ich diese weiter befolgt, wäre dies der sichere Weg zum langfristigen Unglück. Zum einen kann man seine eigenen Ansprüche nicht vollkommen zurückschrauben, zum anderen muss der Partner bereits sein, auf einen zuzugehen. Ich denke, dass die grundsätzlich Passung und die Partnerwahl ein wichtiges Erfolgskriterium ist. Gibt es zu viele Diskrepanzen, hat man keine Chance, zusammenzukommen und dabei glücklich zu bleiben. Meinem Partner hat meine neue Genügsamkeit gut gefallen. Leider musste ich merken, dass es für mich so nicht passt, da er sich keinen Millimeter bewegen möchte. Sofern man an einen wenig sozialen Menschen geraten ist, der für keinerlei Hingabe bereit ist, wird man sich die Zähne ausbeissen. Ich hätte mir gewünscht, dass die Autorin diesem Thema ausreichend Platz einräumt in ihren Buch und nicht nur eine persönliche Erfahrungsgeschichte verallgemeinert. Ich habe meine Beziehung nach diversen quälenden Versuchen, meinen Partner aus der Reserve zu locken, beendet und ein sehr gutes Gefühl, das richtige getan zu haben. Meine Rezension ist wie man sehen kann ganz im Stil des Buches gehalten.
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35 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. März 2012
Dieses Buch erfüllte nicht meine Erwartungen, die ich durch den Titel bekam.Ich muß meiner Mutter leider recht geben, die zu sagen pflegt:"Kaufe keinen Bestseller". Diese "Schriftstellerin" hat die besondere Gabe, aus dem Stoff für 10 Seiten 300 Seiten zu machen. 100 Seiten blabla folgen einige Sätze, die tiefgründiger sind (meistens, die ihrer Klienten)und ich mußte aufpassen, diese nicht zu überlesen. Diese ständigen Wiederholungen waren echt nervend. Ich habe das Buch nur bis zum Ende durchlesen können, da die Hoffnung auf wichtige Textpassagen mich dazu antrieb. All das, was sie uns lang und breit zu vermitteln versucht, steht einfacher und knapper in Meditationsbüchern oder in der Bibel...Der Inhalt des Buches wird hauptsächlich von den Erfahrungen der Schriftstellerin, die sie in ihrer Ehe machte, bestimmt. Das Buch trägt somit eher den Charakter eines Romans oder einer Biographie, als den eines Sachbuches. Aber ich muß gestehen, daß dieses Buch einen positiven Schritt meinerseits hervorgerufen hat: Ich habe meine Meinung kundgetan, um andere vor diesem Fehlkauf zu schützen, es sei denn sie lesen gerne viel Text in dem wenig steht.
Fazit; Wenigstens stimmt das Preis-Leistungsverhältnis.....mehr ist das Buch nicht wert.
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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Januar 2008
Ich habe das Buch nicht von A-Z durchgelesen; sondern nur die Kapitel; die mir entsprachen. Vor allem hat mich schockiert, dass genau die Leute; wie z.B. mein Mann; deren gewisse Eigenschaften oder Verhaltensweisen ich verabscheue, ein Teil meiner abgespaltenen Gefühle sind, z. B. Aggressionen. Immer wieder stoße ich auf unfreundliche aggressive Menschen, mit denen ich schwer umgehen kann. Mir ist nun richtig klar geworden ist; dass ich Wut und Aggression selbst nicht ausdrücken kann, d. h. meine aggressiven Gefühle auszudrücken ohne den anderen anzugreifen oder herumzuschreien. Es ist wirklich interessant; in anderen den Spiegel seiner "vergrabenen" Gefühle zu sein.
Nicht gefallen; daher keine 5 Sterne hat mir der recht lange Kapitel über Gott mit den von Frau Zurhorst aufgeführten extremen Beispielen; wie beinahe erschossen in Südafrika; mit dem Bus beinahe abgestürzt, etc., der sie zum Glauben gebracht hat, ganz davon abgesehen; dass diese Beispiele nicht dem üblichen Alltag in Europa entsprechen.
Die abgespaltenen Gefühle zu integrieren ist natürlich ein schwieriger Prozess und rettet nicht sofort die Ehe, aber hilft seinem eigenen Selbstgefühl.

Insgesamt fand ich das Buch sehr lesenswert, da auch einfach und ansprechend geschrieben.
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68 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. September 2004
Als Mediatorin und Rechtsanwältin arbeite ich mit Paaren, die eine Trennungs- und Scheidungsfolgenvereinbarung treffen möchten, um ihre Ehe nicht mit einem Scheidungskrieg zu beenden.
Es ist gar nicht so selten, dass während dieser intensiven Gespräche der gesamte Trennungsprozess ins Stocken gerät, weil das Paar feststellt, dass die Trennung vielleicht nicht die erhoffte Lösung ihrer Probleme bringt.
Ich bin mir sicher, dass viele meiner Mediations- und Anwaltskollegen ähnliches erleben. Für Sie und Ihre Mandanten wäre es mehr als hilfreich, den Ansatz dieses Buches zu kennen: Ein leidenschaftliches Plädoyer für die Ehe, das überraschende Auswege zeigt. Ich bin davon überzeugt, dass sich oft zwar nicht die Trennung wohl aber ein zermürbender Rosenkrieg vermeiden lässt. Ich weiß aber auch, dass der Schlussstrich häufig viel zu schnell gezogen wird.
Vielleicht sollte man vorher zumindest noch einmal das Buch von Eva-Maria Zurhorst gelesen haben...
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70 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Januar 2007
Ja, der Titel ist verlockend - genaugenommen zu verlockend, wenn man nicht ganz naiv ist. Aber da das Buch von vielen in der Kritik nicht schlecht wegkam und oft empfohlen wird, habe ich es mir dennoch gekauft.

Ungefähr das erste Drittel, inklusive der persönlichen Beschreibung der Autorin von sich selbst und ihrer Ehe, haben mir ganz gut gefallen. Und natürlich hat Frau Zurhorst Recht, wenn sie sagt, dass man einen anderen Menschen nur dann lieben kann, wenn man sich selbst liebt. Dass es deshalb wichtig ist, sich selbst besser kennenzulernen, anzunehmen und permanent weiterzuentwickeln. Wobei das natürlich auch Binsenweisheiten sind...

Aber dann gleitet der Text ins religiös Verbrämte ab. Ich konnte als Nichtgläubige damit wenig anfangen. Zwar habe ich versucht, darüber hinwegzusehen, aber das hat nicht funktioniert. Wer die Paarbeziehung und die Liebe nur vom christlichen Standpunkt aus betrachtet und dann auch noch dank des Buchs von Frau Zuhorst gelernt hat, sich selbst zu lieben, dem mag es egal sein, mit wem er verheiratet ist oder wen er HEIRATET. Aber was ist mit der LIEBE für den anderen? Was ist, wenn sie nicht über christliche Menschenliebe oder Freundschaft hinausgeht? Was ist, wenn ich mich selbst und die Menschen liebe, aber nicht (mehr) meinen konkreten Partner/Mann? Und das nicht etwa, weil ich keine partnerschaftliche/leidenschaftliche Liebe übrig hätte für andere, sondern nur eben nicht für diesen Menschen..., weil es einfach nicht passt. Liebe ergibt sich eben nicht automatisch, nur weil man sich selbst mag. Und sie lässt sich nicht erzwingen. Insofern ist die Schlussfolgerung des Buches meines Erachtens falsch und der Titel einfach nur reißerisch und irreführend.

Für mich und andere, die vielleicht schon zig andere Ratgeber gelesen haben, weil sie sich ihrer Gefühle für den Partner nicht mehr sicher sind und nach Lösungen suchen, scheint das Buch auf den ersten Blick die Erleuchtung zu sein, erweist sich dann aber leider als Enttäuschung. Wenn die Gefühle erloschen sind, flammen sie auch nach Lektüre des Buches nicht wieder auf.
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116 von 133 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 9. August 2009
Dieses Buch strotzt vor Pauschalierungen, Binsenweisheiten und Übertreibungen. Und selbst die für Psychotherapeuten so wichtige Einstellung, den für jeden einzelnen Patienten jeweils richtigen Weg zu finden (ohne die Auffassung des Therapeuten als die einzig wahre darzustellen), wird aufgegeben.
Nun aber zu den Beispielen für meine Behauptungen:
- Bereits im Vorwort auf Seite 19 erklärt die Autorin, dass jede Beziehung geheilt werden kann - und zwar, weil es bei ihr und ihrem Mann geklappt hat. Tolle Begründung!
- Auf Seite 21/22 beschreibt sie ihre Empfindungen/Gefühle als FÜNFjährige: ...Ich hatte das Gefühl, das Leben sei nicht echt. Ich beobachtete die Menschen und fragte mich, ob sie wohl alle Bescheid wüssten und nur ich keine Ahnung hätte. Ängstlich stellte ich mir vor, dass die Personen um mich herum vielleicht nur Schauspieler wären, die sich ein Theaterstück ausgedacht hätten....". Offenbar ein Wunderkind! Und dass sie sich daran auch so detailliert erinnern kann....
- Auf Seite 40 wird dargelegt, dass die Menschen, sozusagen genetisch bedingt, immer auf der Suche nach dem anderen Geschlecht sind: Nichts zwingt uns mehr als die Ehe zu erkennen, dass wir als Individuum keineswegs allumfassend sind, dass uns immer etwas -nämlich unsere bessere Hälfte- fehlt, dass wir nur Mann, nur Frau sind." Singles, Schwule, Lesben, Nonnen, Mönche... können daher wohl nie glücklich werden. Denn lt. Seite 76: Sozusagen das Urgefühl unserer Mangelhaftigkeit ist die Tatsache, dass wir als Mann oder als Frau auf die Welt gekommen sind."
- Auf Seite 176 wird dann noch ein weiterer Grund für viele der Problem dargestellt: "Die Frau ist wie ein See, der Mann wie ein Fluss, der in diesen See hineinfließt. Die Gesundheit, Lebendigkeit und Klarheit des Sees hängen vor allem von der Beschaffenheit des Flusses ab, der ihn speist. Wird der Fluss auf seinem Weg irgendwo verschmutzt, werden gar dauerhaft Gifte oder Abwässer in ihn eingeleitet, gelangt all dies unwillkürlich in den See. Jeder See ist nur so gut wie der Fluss, von dem er versorgt wird." Ich wusste doch schon immer, dass Frau ohne Mann einfach nicht existenzfähig ist....
- Auf Seite 239 wird es dann ernst: ...., dass ich heute behaupte, Gott sei die Lösung für alle Probleme." Was hat Gott denn in einer Therapie zu suchen? Als Therapeutin ist sie verpflichtet, zusammen mit ihren Patienten den für sie jeweils richtigen Weg zu finden. Und nicht ihre Vorstellung davon dem Patienten aufzudrücken.

Undsoweiter, undsofort. Es gibt zahlreiche weitere Beispiele, doch der Platz wird knapp.
Fazit: Lieber Die Kunst des Liebens" von Erich Fromm kaufen (von dem sich einiges bei Frau Zurhorst wiederfindet). Meiner Meinung nach das Standardwerk (?) zu diesem Thema. Und dazu auch noch in einer klaren und deutlichen Sprache geschrieben.
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