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Kundenrezensionen

17
4,5 von 5 Sternen
Quantum und Lotus: Vom Urknall zur Erleuchtung
Format: TaschenbuchÄndern
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75 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Januar 2009
Was passiert wenn ,ein Mann in Vietnam als Buddhist geboren und zu einem führenden Astrophysiker geworden, sich mit einem andern Mann trifft, einem Doktor der Molekularbiologie ,der, Überzeugt von den Lehren und der Person des Dalai Lama, ordinierter Mönch in dessen Orden wird ?
Sie reden miteinander über die Sicht der Welt wie sie in Buddhismus und moderner Quantenphysik gezeigt wird und sie kommen drauf dass das was Buddha vor 2550 Jahren gelehrt hat sich immer mehr in dem bestätigt was uns das Quantenuniversum in den letzten 100 Jahren offenbart.

Das Buch ist in Form eines Dialoges aufgebaut was es leicht macht die Ansichten des einen bzw. des anderen Aspektes zu verfolgen.
Es bedarf auch keines Abschlusses in höherer Mathematik oder Physik um die wissenscahftlichen Theorien zu verfolgen, auch muss man nicht bereits seit Jahren buddhistische Lehren verfolgen oder praktizieren denn sie sind anschaulich dargelegt und Fachbegriffe werden in einem extra Glossar nocheinmal zusammenfassend erklärt.
Eine Pflichtlektüre für den modernen Buddhisten, der zeigen will dass die Ideen seiner "Religion" gar nicht so veraltet sind, den modernen Wissenschaftler der zeigen will, dass die Kontroverse Wissenschaft und Religion ein Ding aus längst vergangener Zeit ist, und natürlich für jeden der sich ansatzweise für eines der beiden Themen oder gar für beide interessiert!
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35 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Dezember 2002
Ricard, der französische Übersetzer des Dalai Lama, und Thuan, ein vietnamesischer Astrophysiker mit seltener literarischer Begabung, legen hier ein spannendes Werk vor, in dem sie die Erkenntnisse der modernen Naturwissenschaften von Physik über die Kybernetik bis hin zur Biologie mit dem alten Wissen des Buddhismus vergleichen und zu ganz erstaunlichen Parallelen gelangen. Darüber hinaus zieht das Buch eine faszinierende Bilanz dessen, was in der Forschung an der Schwelle zum neuen Jahrtausend wichtig ist. Und verschafft uns einen Ausblick auf das, was für unser Herz von Bedeutung ist: Das Konzept der wechselseitigen Abhängigkeit (des abhängigen Entstehens) allen Lebens wird zum Ausgangspunkt einer Ethik des Zusammenhalts, die sich selbst in folgenden Generationen wieder erkennt und deshalb u.a. für den Erhalt der Umwelt aus Eigennutz eintritt.
Ich fand das Buch einfach fantastisch. Es hat mir sehr viel gebracht und ich hoffe, dass es noch viele Leser findet.
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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Dezember 2009
wer sich für astronomie und buddhismus interessiert, ist dieses buch genau das richtige.
eine unterhaltung zwischen zwei meistern ihres fachs. die gedankengänge die hier entstehen sind phänomenal.
als positiven nebengeschmack bekommt man hier eine einführung in die moderne physik und den buddhismus.
trotzdem würde ich das buch nur jemanden empfehlen, der schon etwas mit astronomie und buddhismus in berührung gekommen ist, weil es sonst etwas schwer zu lesen wird, da die autoren schon sehr extrem ins detail gehen. aber es bleibt immer spannend.
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58 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. September 2008
Wer den Dialog zwischen Ricard und seinem Vater Der Mönch und der Philosoph: Buddhismus und Abendland. Ein Dialog zwischen Vater und Sohn gelesen hat, wollte mehr über diese Gedankenwelt dieses grandiosen buddhistischen Philosophen und des Buddhismus lesen. So ging es auch mir. "Quantum und Lotus" handelt vom Dialog mit einem der besten Astrophysiker unserer Zeit. Jede Seite ein Genuss für alle Leser/innen, die an dem Satz "Wir sind nur das, was wir wissen" Gefallen finden und den Drang in sich spüren mehr über die Grenzen des Wissens und des Menschseins erfahren möchten. Dieses Buch werde ich mehrmals lesen!
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. November 2011
Die moderne Physik regt die Phantasie an: Von "Star Trek" über die Esoterik bis hin zu gescheiterten wissenschaftlichen Existenzen, die ihre Privatphilosophien veröffentlichen, reicht das Spektrum derer, die sich mit den "weltbildenden" Implikationen von Quanten- und allgemeiner Relativitätstheorie (also den Theorien des "ganz Kleinen" und des "ganz Großen") auseinandersetzen. Physiker gehören eher selten zu diesem Kreis: Ähnlich der protestantischen Kirche haben sie sich zumeist ein "Bilderverbot" auferlegt: 'Mit der Quantentheorie rechnet man, man interpretiert sie nicht!', so lautet ihr Credo. Andere Physiker begründen eine Art mathematischer Ästhetik, spekulieren über "Superstrings" und 10-26 Dimensionen und geben dabei aber auch wirklich jeglichen experimentell-empirischen Bezug preis. "Spekulative Mathematik" könnte man dies nennen - mit empirisch orientierter Wissenschaft hat das Ganze jedenfalls schon lange nichts mehr zu tun. Stattdessen wird über die "Eleganz" und Ästhetik" eines mathematischen Formalismus geredet, der vor Unendlichkeitszeichen nur so wimmelt. Dass Unendlichkeitszeichen in mathematischen Gleichungen wenig mit "Schönheit" und sehr viel mit mangelnder Erklärungskraft der eingesetzten Formel zu tun haben, stört dabei nicht weiter. Seit einem Vierteljahrhundert verschlingt dieser so genannte Wissenschaftsbetrieb Milliardensummen ohne auch nur einen einzigen Erfolg auszuweisen: So wie mittelalterliche Alchimisten daran scheiterten, Blei in Gold zu verwandeln und den "Feuerstoff Phlogiston" zu entdecken, so rennen Physiker heute vergeblich dem empirischen Nachweis ihrer falschen mathematischen Abstraktionen hinterher. Nichts wurde dabei entdeckt! "Dunkle Materie" und "Dunkle Energie" sind so wahrscheinlich wie die reale Existenz des "Dunklen Lords" aus "Harry Potter", das "Higgs-Boson" wurde ebenso wenig nachgewiesen wie eine "Gravitationswellen-Astronomie" begründet werden konnte und die ans Pathologische grenzenden "Multiversen"-Phantasien kann man ebenso getrost in die Tonne kloppen wie das "pixelige" Universum der "Loop-Quantengravitation". Alles empirisch vollkommen haltlose Spekulationen! Das Universum dehnt sich immer schneller aus, anstatt durch die Masse der Materie "abgebremst" zu werden? Macht nix, wir stellen weder unsere Messmethoden ("Standardkerzen", Supernovae Typ 1A) in Frage noch suchen wir kritisch nach Fehlern in unseren Bezugstheorien! Die Galaxien dürften mangels Masse gar nicht zusammenhalten? Macht auch nix, wir spekulieren einfach auf eine "passende" Quantität zusätzlicher "dunkler Materie und Energie" in den richtigen Proportionen, damit unser defizitäres Rechenmodell wieder funktioniert! Materie dürfte eigentlich gar keine Masse haben? Macht erst recht nix, postulieren wir doch einfach die Existenz eines zusätzlichen Teilchens, das ihr Masse verleiht und forschen mit Hilfe von Milliarden-Subventionen nach diesem Phantom! Alles nach dem Motto: Wenn unsere Modelle nicht funktionieren, dann hat sich die Wirklichkeit ihnen gefälligst anzupassen! --- Skrupulöse Wissenschaft sähe anders aus: Das Versagen unserer Modelle würde man hier darauf zurückführen, dass wir noch nicht wirklich verstanden haben und neue Denkmodelle brauchen, um Konzepte wie Materie, Masse, den Teilchen/Welle-Dulismus und Gravitation zu begreifen. Auch "Anomalien" wie der Nachweis nicht-lokaler Phänomene (EPR-Experiment; Foucaultsches Pendel, Mach-Prinzip) sollten uns zu einer Überprüfung des reduktionistischen Modells der Ableitung von "Naturgesetzen" als idealisierten Denkformen veranlassen. Nichts von alledem passiert!

Es ist imponierend, wie gründlich im vorliegenden Buch ein buddhistischer Mönch mit naturwissenschaftlicher Ausbildung fast beiläufig die Krise der theoretischen Physik auf den Punkt bringt. Präzise, messerscharf argumentierend, erkenntnistheoretisch reflektiert! Höflich wie er ist, versichert er am Ende des Dialogs seinem als Astrophysiker tätigen Gesprächspartner, er habe auch viel von diesem gelernt - für den geneigten Leser erscheint das Ganze eher als ebenso einseitige wie hoch instruktive Belehrung des klassischen Naturwissenschaftlers durch den buddhistischen Mönch. Wie wechselseitig wertschätzend der Dialog in der Form auch immer sein mag - in der Sache ist dies die gnadenlose Abrechnung mit einer naiv-reduktionistischen naturwissenschaftlichen Denkweise, die sich auch fast hundert Jahre nach der Formulierung der Quantentheorie die Welt immer noch aus kleinen, unveränderlichen "Sandkörnchen" bestehend vorstellt und die unauflösliche Wechselbeziehung von Bewußtsein und Phänomenwelt - ungeachtet ihrer eigenen Ergebnisse - immer noch nicht wahrhaben will. Wenn Naturwissenschaft rationale Welterkenntnis sein will, dann ist der Buddhismus den CERN-Forschern um Längen voraus! Dass er dabei nicht die Erforschung einer vermeintlich bewußtseinsunabhängig gegebenen Welt intendiert, sondern einen Weg aus menschlichem Leiden aufzeigen möchte, welches sich aus der "Anhaftung" des "Ich" an die vermeintliche "Substanz" der "Dinge" ergibt, zeigt uns Perspektiven auf, wie Wissenserwerb und "gutes Leben" künftig zusammengedacht werden könnten.

Vieles mehr wäre zu ergänzen! Nicht nur der Reduktionismus, auch "Emergenz-" und "Chaos-Theorien", die ebenfalls auf dem Objektivismus einer bewusstseinsunabhängig gegebenen Welt basieren, werden hier überzeugend kritisiert. Als Alternative bietet der Buddhismus keineswegs einen ebenso haltlosen Idealismus an, vielmehr geht er von einer anfangslosen, "vernetzten Welt" aus, in der alles nur in Beziehung zueinander - nichts aber aus sich selbst heraus - existiert und zu der das Bewußtsein ganz einfach dazugehört. Individuelle "Bewusstseinsströme" organisieren sich in dieser vernetzten Welt wie eine "Spur im Wasser", d.h. auch in der Wiedergeburt wird nicht eine wie auch immer geartete "Ich-Substanz" weitergegeben - ebenso wenig wie in einer Welle im Meer die einzelnen Wassermoleküle gemeinsam mit der Welle "wandern" und wir dennoch von einer erkennbaren "Wellenbewegung" sprechen dürfen. Was sich fortpflanzt und den Tod "überlebt", ist eine Art nicht-linearer Ursache-Wirkungs-Zusammenhang, der auch als "Karma" bezeichnet und als eine Art Organisationsprinzip vorgestellt wird. Diese Denkfigur ist im Kern nicht "mystischer" als die Tatsache, dass wir uns selbst eine für dieses Leben dauerhafte Identität und Existenz zuschreiben, obwohl sich fast all unsere Körperzellen im Lebenslauf mehrfach erneuert haben, wir also physisch mit dem Kind, das wir einmal waren, fast völlig nicht-identisch sind. Was geblieben ist, ist auch hier lediglich das Organisationsprinzip (DNA?) sowie eine biographische 'Erinnerungsspur im Wasser'.

Übergriffen wird das "Rad der Wiedergeburten" durch die jederzeit per freiem Willen gegebene Möglichkeit der "Erleuchtung", das wie ein "Erwachen" aus einer uns nur allzu realistisch erscheinenden Illusion einer aus sich selbst heraus existierenden Objektwelt vorgestellt wird. Dieses, angesichts des sonstigen buddhistischen Pragmatismus zunächst befremdlich erscheinende Erleuchtungsmoment sei über die individuelle Erfahrung der meditativen Disziplinierung des Geistes einem jedem Menschen erfahrbar.

Alles in allem: Ein großartiger Monolog des buddhistischen Mönchs, angereichert durch ein paar hilfreiche Erläuterungen des Astrophysikers zum Stand der Naturwissenschaften. Ein Dialog "auf Augenhöhe" sähe anders aus - aber zu dem ist die Naturwissenschaft aufgrund ihres Mangels an philosophisch-erkenntnistheoretischer Fundierung derzeit auch nicht in der Lage.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. September 2008
Der Buddhismus hat mich schon immer fasziniert. Genauso wie die Physik. Doch entweder waren die Bücher zu fachlich oder zu abgehoben. Per Zufall habe ich dieses entdeckt und kann es nur jedem empfehlen, der mehr wissen will über Zusammenhänge und Unterschiede zwischen Ost und West oder der mit Fragen konfrontiert werden will, mit denen er sich noch nie ausseinander gesetzt hat. In der Schule wurde uns erklärt, dass alles aus dem Urknall entstanden ist. Hier in diesem Buch stellt man sich u.a. die Frage, woraus dieser Knall entstanden sein mag, da aus Nichts, nichts knallen kann. Es wird erklärt, warum Physik im Westen entstanden ist - östliche Kulturen pflegen eine ganzheitliche Anschauung. Es ist ein Dialog, der dem Laien, der ich bin, viele AHA-Effekte beschert.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Juni 2011
Habe letztes Jahr dieses Buch endlich für einen "normalen" Preis erwerben können, da es ja die letzten Jahre nur sehr teuer zu kaufen gab, wegen fehlenden Nachdruck. Wer sich mit den großen Themen des Buddhismus wie Ursache und Wirkung, Unbeständigkeit, Leerheit oder sich auch mit den großen Fragen der Menschheit wie: "was ist Zeit, wie entstand das Universum etc schon oft beschäftigt hat, wird mit diesem brillianten Buch seine Freude haben. Man merkt das M. Richard den Buddhismus tief durchdrungen hat, aber halt auch eine große Ahnung von der Wissenschaft hat. Und hier verbindet sich jetzt beides in dem Dialog dieser beiden Wissenschaftler, das uns Leser endlich zeigt, das Buddhismus kein reiner Glaube ist sondern eine Wissenschaft des Geistes, die präzise und wissenschaftlich beweisen kann, das die Welt nicht unabhängig vom Geist existieren kann. Danke an M. Richard und T. Thuan für das tolle Buch.
Ich selbst praktiziere und studiere Buddhismus intensiv seit über einem Jahrzehnt und kann daher mit den Dialogen sehr viel anfangen. Wer sich nicht intensiv mit den buddhistischen Gedankengut bereits beschäftigt hat, wird evt etwas schwierigkeiten haben alles zu verstehen. Trotzdem , eine gute Bereicherung und ein gutes Gegenmittel gegen Stolz, da es uns das schöne Gefühl gibt, doch von wenig eine Ahnung zu haben ;-).
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Mai 2009
ein ungemein faszinierendes Gespräch zwischen einem tibetischem Mönch und einem Naturwisenschaftler über die Geheimnisse der Evolution, basierend auf buddhistischen, philosophischen und quantenphysikalischen Erkenntnissen. Fesselnd zu lesen,leicht verständlich die Weisheit des Buddha sowie der Quantenphysik gegenüber gestellt, wobei man anfangs nicht weiss, welcher Seite man mehr Bewunderung huldigen muss.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Mai 2015
Der Start war schonmal schlecht: Der Buddhist scheint verbittert ("Viele kluge Köpfe diskutieren zwar ununterbrochen über ethische Fragen, doch hast dies keinerlei Auswirkungen mehr, vor allem nicht, wenn die Interessen der Politik oder die sakrosankten Imperative des Marktes bedroht sind") und der Physiker ist Kreationist (wenn auch in einem etwas abgeschwächten Sinn). Diese Aspekte beeinflussen natürlich den Verlauf des Buchs, und man muss sich darauf einstellen dass viele Meinungen ausgetauscht werden, die weder durch die Wissenschaft noch (soweit ich weiß) durch den Buddhismus gestützt werden. Zudem sind die wissenschaftlichen Informationen im Buch übersimplifiziert und teilweise falsch, und die buddhistischen Themen werden nur sehr oberflächlich behandelt. Konkret:

- Es wird von 16 Quarks gesprochen, meines Wissens nach gibt es nur sechs (das könnte ein Transkriptionsfehler aus dem französischen sein; six vs. seize).
- Es wird behauptet, dass makroskopische Objekte nicht der Heisenbergschen Unschärferelation unterworfen sind.
- Es wird behauptet, dass sich das Foucaultsche Pendel perfekt nach den entferntesten Galaxien ausrichtet.
- Die Viele-Welten-Interpretation wird vom Physiker mit dem Argument abgeschmettert, dass "sich unsere Person und unser Bewusstsein nicht ununterbrochen in zahllose Kopien aufspalten kann, ohne dass wir davon etwas bemerken".

Damit ist die erste Hälfte des Buchs, die sich mit Fragen der Physik beschäftigt, leider nicht ganz einwandfrei. Die Verbindungen zum Buddhismus gehen nicht viel weiter als eine mehrfache Erwähnung der gegenseitigen Abhängigkeit und der Leerheit, Argumente die durchaus von der Quantenphysik gestützt werden.

Die zweite Hälfte des Buchs, die sich mit dem menschlichen Bewusstsein beschäftigt, beginnt sehr interessant und wirft viele schöne Gedankengänge auf. In dem eingeschobenen Kapitel über künstliche Intelligenz bezeugen die Gesprächspartner aber wieder ihr Unwissen bzw. ihre Gefangenschaft in ihren eigenen Vorstellungen: Sie können sich nicht vorstellen, warum unbelebte Materie sich die grundlegenden Fragen des Lebens stellen solle, also könne ein Roboter niemals ein Bewusstsein entwickeln.

Fazit: Wer sich bereits ein bisschen mit Quantenphysik und Buddhismus beschäftigt hat, wird mit diesem Buch nicht sehr glücklich. Für einen Neuling könnte es zumindest einige interessante Denkanstöße liefern.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. März 2011
Das ist für mich der Weg des wahren Wandels: Wissen zusammenbringen statt sich zu konkurrenzieren. Östliches und westliches Denken ergänzen und bereichern sich. Offenheit, Wertschätzung und Verständnis füreinander.

Mehr als 400 Seiten an faszinierenden Gedanken.

Wirklich zu empfehlen.
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